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Periodical volume Nr. 22, 26.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Frieden«,rer 
Unparteiisch- Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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Wr. 187. 
Nerlin-Ariedemm, Montag, den 11. August 1913. 
20. Ia-rg. 
Depositen 
beizte Dachnchtcti 
Berlin. Heute ist der Gelegenheitsarbeiter Henschcl 
ans dein (Grundstück Porkstr. 35 vom Heuboden abgestürzt 
Der Verunglückte ist seinen Verletzungen erlegen. ' 
Ko bürg. In Almerswind bei Koburg erschlugen zwei 
jugendliche Ziegeleiarbeiter aus Rache den Ol jährigen Gast 
wirt Krummholz. 
Konstantinopel. Ein Feuer, das heute Abend um 
IO Uhr ausbrach, hat das Gebäude der französischen Bot 
schaft in Therapia, das altberiihmte Palais Ypsilanti. voll- 
ständig zerstört. Die Mannschaften der hier eingetroffenen 
deutschen Kriegsschiffe Breslau und Loreley leisteten Hilfe. 
Posen. In Nieder-Althausen wurde der 70jährige 
früher Organist Cyranowski nnd seine Wirtin ermordet auf 
gefunden. Beide waren durch zahlreiche Axthiebe getötet, 
die Wohnung mar ausgeplündert worden. Als Täter kommt 
ein Verwandter der Wirtin in Betracht. 
Ziirich. Im Postburau Moerel bei Brig drangen 
Einbrecher ein und erbeuteten neben einem kleinen Bargeld 
betrag für 80 000 Franken Wertpapiere, die im Kassenschrank 
enthalten waren. Die Diebe hatten den Schrank in eine 
benachbarte Scheune geschleppt undp.dort erbrochen. 
Paris. Dem Matin wird aus Petersburg gemeldet, 
Rußland werde die französische Regierung, wenn nicht so 
gleich, fo doch im Laufe der gegenwärtigen Verhandlungen, 
freundschaftlich ersuchen, durch entsprechende Maßnahmen zu 
verhindern, daß der Türkei der vorgesehene neue Vorschuß 
von IO Millionen Mark gezahlt werde. Falls die französische 
Regierung den russischen Wunsch erfülle würde der üble 
Eindruck, den die Haltung Frankreichs in der Kawallafrage 
in Petersburg hervorgerufen habe, zttin größten Teil ver 
wischt werden. Sollte jedoch die Türkei eine neue Unter 
stützung bei den französischen Kapitalisten finden, dann 
würden die französisch-russischen Beziehungen eine tiefgehende 
Störung erfahren. 
Konstantinopel. Der Ministerrat beriet gestern die 
Antwortnote an die Mächte. Die Pforte dankt darin den 
Mächten für die freundschaftlichen Gefühle, die sie durch ihr 
Versprechen betr. die Abgrenzung bekundet hätten, und er 
klärt, die Pforte habe um der Sicherheit der Grenze willen 
Adrianopel besetzen müssen. Wenn die Mächte die Erhaltung 
eines dauerhaften Friedens wünschten, müßten sie die Be 
setzung annehmen. 
6ingemeindungs-„Vor1eile" ! 
Von den Eingemeiudungsfreunden werden immer so 
sehr die Vorteile hervorgehoben, die kleinere Gemeinden 
durch eine Eingemeindung in einen größeren Ort zu er 
warten haben. Dabei läßt mau aber ganz außer Acht, die 
Vorteile, welche die kleinen Gemeinden dlirch ihre Selbst 
ständigkeit zur Blüte geführt haben. Mit Schlagworten 
werden feststehende Tatsachen abgefertigt und zu erstrebende 
problematische Ziele in ein^osiges^Licht^gestellü^^^^^ 
(Krrier der Last der (Krone. 
Noma» mh ft M. White. 
ril _ ««4tn4 
Cr solate rasch der vorangegangenen Fessle und trat mit 
ihr aus die Straße hinaus- Ein Jnnge mit Extra-Blattern, 
der müßig an der Mauer des Hauses gelehnt hatte, schne 
bei ihrem Anblick gellend seine Neuigkeiten auS. Und was 
er da vernahm, war wohl danach angetan, Lecknnere ausv 
Höchste zu interessieren. Als der Bengel bemerkte, daß rer 
Herr stehen blieb, begann er seine Litanei noch einmal und 
schrie, daß Jessie die Ohren gellten: 
„Ein Eisenbahn - Unglüä in der Nahe von Hariv - 
Ein Exlrazug entgleist! — Seine Majestät Koma Erna von 
Astorien verunglückt l — Die allerneneste ^.at der sranzoplchett 
Anarchisten!" — — — 
45. Kapitel. 
Lechmere kaufte eines der Extrablätter. Es berichtete nicht 
viel mehr, als der Junge bereits ausgerufen. Auf tele- 
graphischem Wege sei die Nachricht gekommen, dag etwa 
anderthalb Stunden von Paris entfernt m ber -cahe e>„ 
kleinen Ortes, dessen Name nicht genannt war, der Extrapig 
entgleist sei. der den König von Astor,en in du Hauptstadt 
""'IS M Ä'Äi, waren nur NN«. Be,nm.n,.zen 
darüber daß man es wahrscheinlich nicht mit einem Unglück, 
sondern'einem von Anarchisten verübten Verbrechen zu 
tun habe Lechmcre war der Meinung, dag die gai ze 
Geschichte' erfunden sei, um mit dem Extrablatt J WJJ 
zu machen. Da bemerkte er ;edoch am rzug dev Blattes 
Noiir daß es- vom „Herald" ausgegeben sei — d<w machte 
jeden Zweifel an der Wahrheit des Berichts unmöglich. 
„Eingemeindungsvorteile" behandelt auch eine Zuschrift, 
die im „Test. Krsbl." veröffentlicht wird. Da vieles, was 
darin gesagt ist, auch für Berlin-Friedenan beachtens 
wert ist, geben wir diesen Artikel hier wieder: 
Eingemeindungsprvjekte mannigfacher Art haben in 
letzter Zeit die' komiiiniialen Geniütcr der Berliner Vvrorte 
bewegt. Soviel Vvrorte, soviel Eingenieindungsprojekte fast 
sind während der letzten Jahre aufgetaucht und mit größerem 
oder geringerem! Ernste erörtert worden. Geht man den 
Beweggründen dieser Erscheinung nach, so ergeben sich da 
bei oft überraschende Resultate, ebenso überraschend fast als 
die Plötzlichkeit mit welcher derartige Projekte aufzutauchen 
pflegen. Manchmal ist es der Mißmut einzelner kom 
munaler Parteiführer darüber, daß sie mit irgendwelchen 
Liebliiigsidcen bei der Mehrheit der Gemeindevertretung 
keinen Anklang gefunden haben, manchmal auch wohl ge 
kränkte Eitelkeit oder die Enttäuschung über das- Fehl 
schlagen persönlicher Wünsche, welche die Befürworter der 
Eingemeindung in einer solchen das Allheilmittel erblicken 
läßt und in einem Falle soll sogar schon der Einfluß von 
Beamten der Stadt Berlin die Verhandlungen über eine 
Eingenieindung nach dieser Stadt in Fluß gebracht haben. 
Manchmal auch wird bei den Ortsbewohnern mit den 
niedrigeren Steuern derjenigen Gemeinde Stiinmmig ge 
macht, in die man sich gern- aufnehmen lassen mochte. Aber 
auch der recht verschwomniene und unfaßbare Begriff der 
„größeren Leistungsfähigkeit" einer größeren Gemeinde muß 
vft als Vorwand herhalten für Eingeineindungsmünsche, und 
es soll auch vorgekommen sein, daß die eigenen Beamten 
einer Gemeinde die Vereinigung mit einer Nachbarkommune 
betrieben haben — weil dort die Gehälter höher waren. 
Dieser letzte Beweggrund könnte vielleicht der einzige — 
wenn auch gerade kein schöner — sein, der unter Umständen 
bei Eingemeindungen deren Befürwortern wirklich greifbare 
Vorteile bieten könnte, bei allen anderen Wünschen er 
scheinen die erhofften Vorteile meist mehr oder weniger 
zweifelhaft. Die größere Leistungsfähigkeit einer größeren 
Kommune besteht meist nur darin, daß sie eine größere 
Kühnheit im Aufnehmen von Anleihen entwickeln, und daß 
sic mit größeren Zahlen rechnen kann; die steuerliche Be 
lastung wächst aber in der Regel in demselben Verhältnis, 
und der Anteil an den Gemeindeschulden, verteilt auf 
den Kopf der Bevölkerung, ist in den größeren Ge 
meinden oft hoher als in kleineren. Sind in der 
eingemeindenden Kommune die Steuern wirklich in 
nennenswertem Umfange geringer als in der Genieinde, 
die den Anschluß sucht, sv wird sicherlich bei der Einge 
meindung oder sei es nachher auf eine entsprechende Vorab 
belastung — wenigstens des Grundbesitzes — hingewirkt, 
denn welchen Anlaß sollten z. B. die Grundeigentümer der 
alten Gemeinde haben, an dem schlechteren Steuerdurchschnitt 
der Gesamtgemeinde niitzutragen? Ebenso kann stets damit 
gerechnet werden, daß kommunale Einrichtungen, Verkehrs 
wege usw., die die einzugemeindende Kommune von der 
Gesamtgemeinde etwa beansprucht, der den Anschluß 
suchenden Gemeinde besonders zur Last gelegt werden. Die 
Ein ungeahnter, schwerer Schlag für die Königin nnd 
ihre Getreuen! Dieses Ereignis durchkreuzte alle ihre Pläne, 
zerstörte alle ihre Hoffnungen. 
Lechmere reichte Jessie stumm das verhängnisvolle Blatt, 
nachdem sie in einem Cab Platz genommen. Das junge 
Mädchen las eS aufmerksam vom ersten bis zum letzten 
Wort und sagte dann: 
„Es ist sehr schlimm für die Königin — nicht wahr? 
Aber es steht hier ja gar nicht, ob dem König etwas geschehen 
ist oder nicht, überhaupt fehlt jede genaue Angabe." 
Lechmere zuckte die Achseln. 
„Ich begreife auch nicht," meinte er nachdenklich. „TaS 
Unglück ist, >v,e hier steht, bei einem kleinen Orte geschehen. 
Wahrscheinlich hat man da gleich den Kopf verloren — ober 
cs ist dem König nichts geschehen, und der Ausgeber des 
Telegramms ist der Meinung gewesen, das nicht extra sagen 
zu müssen. — Merkivürdig ist dieser — hm — UnglückSsall 
jedenfalls — sehr merkwürdig!* 
„Wenn ich Sie recht verstehe, glauben Sie auch, daß 
cs sich iricht um ein Unglück, sondern um ein Verbrechen der 
Anarchisten handelt?• 
Lechmere lächelte seltsam. 
„Der Anarchisten? — Nein, das glaube ich nicht! Man 
konnte ja in Frankreich nichts von der Durchreise des Königs 
wissen — wie sollten da die Anarchisten darauf kommen, den 
Zug zum Entgleisen zu bringen! — Aber baß ein Verbrechen 
geschehen ist — ja, das glaube ich in der Tat!" 
„Ja, aber mein Gott — ein Verbrechen muß doch 
auch Urheber haben," meinte Jessie erregt. „Und wer hat 
denn ein Interesse daran, den König zu mor—" 
Sie brach plötzlich ab. Blitzartig war ihr die Erkenntnis 
gekommen, daß wohl jemand ein Interesse am Tod des Königs 
hatte. Lechmere schien ihre Gedanken zu erraten, denn er 
sagte: 
Vorschriften über die Sonderbelastung neueingemeindeter 
Gebietsteile gehören sozusagen zum eisernen Bestände des 
Eingemeindungsrechtes. Ein wesentlicher Faktor aber sollte 
alle, die im kommunalen Leben stehen, veranlassen, bei Ein 
gemeindungswünschen sich nicht von Gemeinplätzen beein 
flussen zu lassen, sondern derartigeit Fragen selbständig und 
unbeeinflußt durch andere auf den Grund zu gehen, 
nämlich der, daß der Ort, welcher in einen andern einge 
meindet wird, seine eigene Verwaltung, seinen Gemeinde 
vorstand und seine Gemeindevertretung, und damit die 
Möglichkeit verliert, seine Wünsche und Projekte durch eine 
eigene Ortsbehörde selbständig und unabhängig von anderen 
Faktoren vor Behörden und Privaten zu vertreten, oder mit 
anderen Worten: eine eigene Ortsbehörde in Betrieb zu 
setzen. Auch eine Verschlechterung des Wahlrechtes hat eine 
Eingemeindung meistens zur Folge, denn der eingemeindete 
Ort wird in der neuen Gesamtgemeinde außer seiner 
Gemeindebehörde auch eine Anzahl von Stimmen in der 
Gemeindevertretung verlieren, soviel meistens, daß die 
Stimmen aus dem eingemeindeten Gebiet niemals die 
Mehrheit in der neuen Gemeinde erlangen werden. Ein 
Gebiet, welches eine eigene Gemeinde bildet, ist fast stets 
ohne besondere Schwierigkeit, sicher aber, wenn die Mehrheit 
der von der Einwohnerschaft gewählten Gemeindevertreter 
es will, in der Lage, seine Wünsche und Pläne auf 
kommunalem Gebiet unmittelbar zur Ausführung zu bringen, 
ein Gebiet aber, welches nur den Teil eines andercnOrtesbildet, 
ist stets auf den guten Willen der Gesamtgemeinde ange 
wiesen. Es ist ja auch eine natürliche Erscheinung, daß 
später eingemeindete Gebiete an der Peripherie, also im 
Außengebiet der Mutterkommune liegen, daß die Verwaltung 
des erweiterten Ortes meist im Zentrum der alten Kommune 
verbleibt und damit deren Citybildung fortschreitet, daß — 
mit andern Worten — die Steuer der Außengebiete in 
erster Linie dazu dienen müssen, zunächst das alte Zentrum 
zu entwickeln und in kommunaler Beziehung auszubauen; 
der Rest ist dann für die Vorstadt. lind die Vorstädte sind 
eigentlich noch niemals bevorzugte Kinder der Mutter 
Kommune gewesen. Es gibt wenig kommunale Fragen von 
gleicher Wichtigkeit, die aber gleichzeitig auch mit solcher 
Oberflächlichkeit und so vorwiegend mit Schlagworten abgetan 
werden, als Eingemeindungsfragen. — Wenn die Kommunen 
eine bestimmte Größe überschritten haben, dann bricht sich 
die Notwendigkeit der Zergliederung des Verwaltungskörpers 
in ihr mit elementarer Kraft von selbst wieder Bahn. Für 
die Polizei, die Steuerverivaltnng und Steuererhebung, die 
Sparkasse, Schulverwaltung usw. werden in der großen 
Stadt wieder besondere Reviere, Bezirke, Kommissionen und 
Büros gebildet, nur mit dem Unterschiede, daß alle noch 
wieder mehrere kommunale Zmischeninstanzen über sich 
haben und damit den Verwaltungsbetrieb schwerfällig und 
langwierig machen. — Wenn z. B. in Treptow 1000 Ein 
wohner einen Gemeindeverordneten wählen können, so sind 
in Berlin 8000 Seelen notivendig, um einen einzigen Stadt 
verordneten zu wählen. Damit wird natürlich die Wahr 
scheinlichkeit, daß tatkräftige Bürger und solche mit eigener 
»Tie Hagen, wer ein Interesse daran hat, den König 
zu morden? — Nun, ich bin keineswegs gewiß, ob cs gerade 
aus eine» Mord abgesehen war. Wir haben Gegner, denen es 
auf die Mittel nickn ankommt, wenn sie dadurch zum Ziel 
gelangen. Der König von Astorien mußte unter allen Üm- 
ständen daran verhindert werden, in die Hauptstadt seines 
Landes zurückzukehren. Ich glaube wirklich nicht, daß sie 
die Absicht hatten, ihn oder irgend jemand anders zu töten. 
Und nach der Fassung der Depesche scheint ja auch tatsächlich 
niemand — der König eingeschlossen — ums Leben gekommen 
zu sein. Freilich ist nicht viel Aussicht vorhanden, daß gruo 
sehr bald Astorien erreicht." 
„Wie wird es die Königin aufnehmen?" fragte Jessie 
bang. „Es macht ja wieder zunichte, was wir mit so vielen 
Kämpfen und Mühen erreicht." 1 
Lechmere nickte, sein Gesicht war sehr ernst. Eine Weile 
verhielt er sich schweigend, gedankenvoll vor sich niederbückend: 
dann sagte er plötzlich: 
„Sehen Sie, Fräulein Harcourt. ich will Ihnen ein 
Bild der wirklichen Lage entwerfen. König Erno von Astorien 
ist ein> Lump — nichts anderes! Die Aufwallungen einer an 
ständigen Und ehrenhaften Gesinnung, die er von Zeit zu Zeit 
hat, ändern nichts daran. Am nächsten Tage stürzt er ^sich 
von neuem in einen Strudel von Vergnügungen — trinkt und 
spielt, verliert natürlich — verliert Gelder, die der Königin 
und — dem astorischen Volke, nicht aber ihm gehören!" Er machte 
eine kleine Pause, ehe er fortfuhr: 
„Die Königin schweigt zu diesem Treiben — sie will 
den Mann, der doch dem Gesetze nach ihr Gatte ist. nicht 
kompromtttieren. Aber sie leidet — wie sie leidet, ich vermag 
es Ihnen nicht zu sagen. Nie hat wohl ein Mensch schwerer 
an der Last der Krone zu tragen gehabt, als sie. Sie liebt das 
Volk, dessen Beherrscherin sie i,t, und sie opfert sich ihm. 
Wie aber dankt es ihr dies Volk? Mit Verräterei aut der
        
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