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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Bekanntmachung. 
Lrtspolizeuiche Laxe für die Gebühren der Stellenvermittler 
in Berlin.Friedenau. 
Für die im Amtsbezirk Berlin-Friedenau abgeschlossenen 
Stellenvermittlungen sind auf Grund des § 5 des Stellenvermittler 
gesetzes vom 2. Juni 1910 (R.-G.-Bl. S. 860) und des Erlasses 
des Herrn Ministers sür Handel und Geiverbe vom 17. Juni 1910 
(III 5271 II b 6472) nach Anhörung des Trägers des öffentlichen 
Arbeilsnachiveises fotoij von Vertretern der Stellenvermittler, der 
Arbeitgeber und Arbeitnehmer — als Höchstbcträgc — folgende 
Gesanitgebühren festgesetzt worden, die je zur Hälfte vom Arbeit 
geber und vom Arbeitnehmer zu zahlen sind: 
1. Bei gewerbsmäßigen Stellenvermittlern 
im engeren Sinne: 
A. Männliches und weibliches Personal in landwirt 
schuftlichen Betrieben und Rebcnbeti Leben einschließ 
lich der Forstwirtschaft, Tierzucht, Molkereien 
Gärtnereien: 
1. Landwirtschaftliches AnfsichtS- und Verwaltung^ 
personal. 
r-) Direktoren, Administratoren, Inspektoren 
Rechnungsführer. Rentmeister, Buchhalter. 
Sekretäre, Obergärtner, Förster, Cchafmeistcr, 
bei einem ersten baren Niouatsgehalte der ver 
mittelten Stelle 
!>) bis 50 Mk. einschließlich 
b) .. ICO ,. 
•) „ 150 „ „ 
«0 .. «00 .. „ 
0 .. 500 .. ., 
0 1000 „ „ : 
k) von mehr als 1000 Mk 
1>) Wirtschafter, Wirtschafterinen, Brcnnineistcr, 
Kuhineistcr (sog. Obeischweizcri, Gärtner . . 
e) Das übrige Personal, wie Hofocrwalter, Hof 
meister, Aufseher, Vmschnilter, Vögle, Wirt- 
schasts-Volontäre und Lehrlinge und ähn 
liches . 
2. Landwirtschaftlich gelernte Handwerker .... 
8. Inländisches landwirtschaftliches Gesinde, soweit 
es der Gesindcordnuug untersteht, 
a) weibliches Personas , 
b) lediges männliches Personal, ivie Unechte, 
Viehfüttcrer, Schäser, Unser, Feldhüter, Mel 
ker, Kuhwärter, Sennen (sog. Ilnlerschweizer, 
Jreischweizcr), Stallgchilfen und ähnliches 
4. Landwirtschafil Ülrbeiterfamilien aller Art, sür 
jede arbeitsfähige Person 
5. Ledige landwirrschaftliche Arbeiter, Tagelöhner, 
und ähnliches 
Für Haue- und Dienstpersonal im Haushalte sind die 
Gebühren zn B zu erheben. 
IC Städtisches Haus- und Dienstpersonal: 
I. Männliches Pcisonal, 
1. soweit cs der Gesindcordniing untersteht: 
») Diener, Kammerdiener, Silberdiener, Leib- 
jäger, Kutscher, Köche 
b) alles übrige Personal, soweit es nicht unter » 
fällt, wie Stall- und Hausburschen, Küchen 
jungen, Liftboys, Dienerjnngen, Groonis u. a. 
2. soweit es der Geftndeoidnung nicht untersteht, 
u) Kraftwagenführer, Gärtner . . . . . . 
b) Portiers ... . . . t *; .. ; 
IC Seivliches' Persouäl.'' - - " 
2. soweit es der Gesindeordnung untersteht: 
n) Kochlöchinnen, geprüfte Säuglingspslegerinnen 
d) Köchinnen ohne Zimmerarbeit, Jungfern, 
Tienermädchen 
c) Köchinnen ( wenn sie neben anderem 
Hausmädchen -! Gesinde im Haushalt 
Stubenmädchen ( beschäftigt werden 
ä) alles übrige weibliche Dienstpersonal im 
Haushalt, wie Aufwärterinnen, (Tagemädchen, 
Stundenmädchen), Alleinmädchen, Mädchen st 
Alles, Kindermädchen, Kinderfrauen, Kinder- 
wärterinnen, Bonnen, Küchenmädchin u. ähnl 
2. soweit es der Gesindevrdnunb nicht untersteht 
„) Hausdamen (Repräsentantinnen) . . . 
b) Stützen, Wirtschafterinnen, Haushälterinnen 
GeseUschafterinnen 
III. I. Lehr- und Erziehungspersonal, soweit es der 
Gesindeordnung nicht untersteht: 
u) Hauslehrer, Lehrerinnen, geprüfte Erziehe 
rinnen, geprüfte Gouvernanten, geprüfte Kinder 
gärtnerinuen 1. Klasse 
b) Erzieherinnen und Gouvernanten mit abge 
schlossener höheren Töchterschul- und Mittel 
schulbildung 
<■) Kindergärtnerinnen 2. Kl., Kinderfräuleins. 
2. Bei Vermittlung des Personals zu 1 in Stellun 
gen ohne Bargehalt (Jerienengagement, Engage 
ment für Reisen) die Hälfte vorstehender unter 
1«, b, c festgesetzten Gebühren. 
IV. Für Vermittlungen des unter I bis III aufge 
führten Personals nach Orten in Deutschland, welche 
nicht mehr im Fernsp.echnachbarortsverkehr mit Berlin 
stehen (vergl. Amtliches Feinsprechbuch) kann ein Zu 
schlag von 25°/o erhoben werden, ebenso für Vermut 
hingen vom Ausland 
V. Aushittsstelleii sür das Personal zu I bis III, 
sowie für männliches und weibliches Personal sür be 
stimmte Gelegenheiten und Arbeiten im Haushalte, 
Eeroierfrauen, R.inmachefrauen, Scheuerfrauen, Wasch 
srauen, Kochfrauen, Schneiderinnen, Näherinnen, Aus 
besserinnen, Plätterinnen und ähnl. 
sür jeden Veimittlungsfall ohne Rücksicht auf die 
Zeitsvlge der Tage: 
für 1—2 Tage 
für 8—15 Tage 
für 16-SO Tage 
über 30 Tage 
VI. Ammen . 
0. Personal im Wirtschaftsgewerbe, insbesondere für 
Gast- und Schankwirtschaften. 
I. Gegen festes Gehalt angestelltes Personal: 
1. Männliches: Direktoren, Geschäftsführer. Abtei- 
lungschess, Buchhalter. Hotelsekretäre, Küchenchefs, 
Köche. Küchenschlächter, Konditoren, Küfer, Zapfer. 
Kutscher, Garderobiers, Telephonistinnen. Keller 
arbeiter. ^ , „ . _ 
2 Weibliches: Direktricen. Jnspektrrcen, Kaftiere- 
rinnen, Wirtschafterinnen, Wirtschaftsfräulein, 
Maschinenschreiberinncn, Kochköchinne». Koch 
mamsells für roarme und kalte Küche, Bar- und 
Büffetdamen, Beschließerinnen, Garderobe- und 
Toilettefrauen, . _ „ 
bei einem ersten baren Monatsgehalt der vermittelten Stelle. 
o) bis 50 Mk. einschließlich 
b) „ 100 ,, ,, ..... 
e) „ 150 „ « ..... 
d) „ 300 „ f. ..... 
e) „ 500 „ _!u_«i— • 
s) „ 1000 „ „ ..... 
g) „ von mehr als 1000 Mk. . « . - - 
Höchst- 
betrag: 
einmal. 
Ä». 
4.- 
0,— 
Os 
lo,- 
15, - 
25,- 
40,- 
12- 
0,- 
•V 
20,- 
lü, 
5- 
4,- 
15,- 
6,- 
15,- 
8.— 
15,- 
12,- 
8- 
20,- 
10,- 
20,- 
12,— 
8, 
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0,30 
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.ötbütjrj 
25,- 
4- 
6,- 
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10,- I 
15.- ‘ 
25,- 
40,- 
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I«' 
0- 
Ik. I. Zahl-, Oberkellner, Hotelportiers .... 
2. Hoteldiener, Büfettiers, Portiers, Kellner, Kell 
nerinnen, Servierfräulein, Zimmermädchen . . 
3. Alles übrige männl. und weibl. Personal, wie 
Hausdiener, Hausburschen, Büfettburschen, Lauf 
burschen, Fahrstuhlführer, Kupserputzcr, Silbcr- 
pntzer, Geschirrträger, Gläserspüler, Liftboys, 
Pagen, Lehrlinge, Maschinenmädchcn, Küchcn- 
mädchen, Abwaschmädch., Reservemädch, Kupfer- 
mädchen, Lehrmädchen und ähnliches .... 
!!I. Slushilfciiiädchcn für das Personal zn l u. Il für 
jeden Vcrinitllungsfall ohne Rücksicht auf die 
Zeitfolge der Tage: 
sür 1—2 Tage 
für 3—15 Tage 
für 10—30 Tage 
über 30 Tage 
Für Haus- und Dienstpersonal im PrivathauShalt 
find die Gebühren zu tt zu erheben. 
I») Männliches und weibliches Personal in sonstigen 
Gewerben. Handel, Industrie freien künstlerischen, tech 
nischen Berufen, Unterricht, Bürodicnst, Sanitäts- 
Bade-, Heil- und Pflegewesen und ähnliches: 
I. 1. Im allgemeinen — abgesehen von den Sonder- 
Ö rcn unter II — für alles Personal dieser Art, wie: 
:oren, Geschäftsführer, Ingenieure, Werkmeister, 
Buchhalter, Korrespondenten, Agenten, Reisende, Bank- 
bcanlte, Redakteure, Privatlchrer Kommis, Handlungs- 
S chilfe», Stenographen Haiidlungslehrlinae, Maschincn- 
hrcibcr und ähnl. bei einem ersten baren Monatsgchaltc 
der vermittelten Stelle: 
a) bis 50 Mk. einschließlich 
b) 100 
ch fr 150 „ „ ...... 
•1) „ 300 „ 
e) ft 500 „ „ 
0 „ 1000 
tr) von mehr als 1000 M 
2. Aushilfestellen für das Personal zu I sür jede» Ver- 
mitllungsfall ohne Rücksicht auf die Zeitfolge der Tage: 
für 1 — 2 Tage ' 
für 3—15 Tage 
für 10-42 Tage 
über 42 Tage 
11. Sondcrgebühren sür 
1. geiverbliche Arbeiter und Arbeiterinnen: 
a) gelernte, wie Handwerksgesellen, -gehilfcn aller 
Art und ähnl 
b) ungelernte 
Arbeiterinnen 
Arbeiter 
Bei Vermittlungen zu « und b nach Orten in 
Deutschland, welche nicht mehr im Fernsprech- 
Nachburortsverkehr mit Berlin (siehe amtliches 
Fernsprcchbuch) stehen, kann ein Zuschlag von 25 
Prozent erhoben iverden. 
c) Aushilscstellen zu a und b für den Vermittlungs 
fall ohne Rücksicht auf die Zeitfolge der Tage: 
sür 1—2 Tage 
für 3—15 Tage 
für 10—30 Tage 
über 30 Tage 
2. Männliches und weibliches Sanitäts-, Heil-, 
Pflege-, Aadepersanäst aller Art, wie KranlcupfleHer,, 
Heilgehilfen, Masseure, Badeuieister, Schwimmlehrer, 
Wärter und ähnl 
3. Musiker und künstlerische Gewerbetreibende aller 
Art, soweit deren Verniittlung nicht unter die Bestim- 
iiiungen des Gebührentarifs der Stellenvermittler sür 
Bühnenangehörige fällt, durchweg 
4. Aushilfe- oder Ge egcnheitSstelleu zu 2 und 3 für 
jeden Vermittlungsfall ohne Rücksid)t aus die Zeitfolge 
der Tage: 
für 1 — 2 Tage 
für 3—15 Tage 
für 16—30 Tage 
über 30 Tage 
E. Bei allen sonstigen unter Abschnitt A bis D nicht 
fallenden Vermittlungen 
II. Bei gewerbsmäßigen Herausgebern von Stellen- 
und Bakanzenlistcn. 
A. Gebühr 
n) für die Einzelnummer 
b) bei Monats- und Wochenabonnemcnt für jede 
Nummer . 
10,- 
0,- 
4,— 
0,40 
1,- 
2,— 
0.01 bührj 
4,— 
0,— 
8,— 
10,- 
15,- 
25,— 
40,— 
0,50 
1,50 
3,— 
v.Gcbühr! 
3, — 
4, - 
jedoch für den Monat höchstens 
für die Woche höchstens 
5f— 
3- 
0,40 
1,- 
2,— 
D.Qtbüt 
2,— 
0,10 
0,05 
1,50 
0,35 
|0.10 
MllA RaMleil. 
Sonntag, den 10. August 
Berlin-Friedenau. 
Borm. 10 Uhr: P. Vetter. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nachm. 0 Uhr: P. Jsl-ib. 
Christi. Jungfrauenverein, Frege- 
straße 40, 5',—9. Mittwochs 
8—10 Schneiderstunde. 
Evang. Jnngfraucnvercin, 7—9, 
Gemeindehaus, Goßlerstr. 30 II. 
Ev. Verein junger Männer. 
Sonntags Nachin. 0 Uhr Jugend- 
abteilung, Abends 8 Uhr Männer- 
aWilung, Sonnabends Nachm. 
1 Uhr »nabenabteilung im Ge- 
meindebnus, Kaiserallee 70^. 
Berlin-Schöneberg. 
Paul-Gerhardt-Kirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. Heift. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Alte Kirche. 
Nachm. 6 Uhr: P. Delbrück. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
A p o st e l - P a u l u 3 - K i r ch e. 
Vorm. 8 Uhr: P. Rodag. 
Vorm. 10 Uhr: P. Braun. 
Dann Beichte und ?lbcndmahl. 
Mittags 12 Uhr Kindergottes- 
dienst. 
Köniain-Luise- 
Gedächtniskirche. 
Vorm. 10 Uhr: P. GeiSler. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Mittags IC, Uhr Kindergottes 
dienst: P. Lange. 
Nachm. 0 Uhr: P. Lang: 
Dann Beichte und Abendmahl, 
uirche zum Hcilsbronnen. 
Vorm. 8‘/, Uhr: P. Nürnberger 
Vorm. 10 Uhr: P. Dlirbt. 
Dann Beichte und Abendmahl. 
Nathanael-Kirche. 
Vorm. 8 Uhr: Kand. Altmann. 
Vorm. 10 Uhr: P. Wagner 
Evangelische Gemeinschaft 
Bornstr. 2 pari. 
Sonntag Vorm. 10 u. Nachm. 
5 Uhr Predigt. Vorm. 11 /, Uhr 
Sonntagöschüle. Nachmittags 0,7 
Uhr Jngendvereiu. Niilliooch 
:>lbends 8', Uhr Bibelstunde. 
Freitag Abend 8' , Uhr Gebet- 
stunde. 
Melhodiften-Gemei ude. 
Bcrlin-Schöneberg, Hnuptftr. 7„-8 
10 Uhr u. 0 Uhr: Prcd. Neuperr 
ll'/, Uhr K.-G.-D. 
GotteSdienstordnuiig 
für die in Friedenau wohnhaften 
zur Pfarrei Steglitz gehörigen 
Katholiken. Katholische Kirche in 
Steglitz, Kieler Str. 11. 
An Sonn- u. Festtagen: Messen 
7 u. 11 ■/, Uhr Borm. Hochamt u. 
Predigt 9 /, Uhr Borm. Segens- 
andacht 7 Uhr Abends. — Au 
Wkchkntagen: Mcjsen 7/^i^,8 Uhr^ 
\.2 Borm. Äeichtgelegenheit an Ven 
Abenden vor Sonn- und Festtagen 
und früh vor der Messe 
BegetarifchesL 
Speisehaus 
Nheinstr. 24 l ^ 
Vegetarische Diät 
g Speisen auch autz. d. Hause. ^ 
tj Spei ezeit H 
H von 13 bis 4 Uhr Mittags, g 
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n JnserUonsgebühr für Aufnahme von Inseraten: 
für die Zeile 
III. Bei nicht gewerbsmäßiger Stellenvermittlung 
für Gesinde, landwirtschaftliches und Gast» und Schank- 
Wirtschaftspersonal wird die Taxe der zulässigen Ge 
bühren nach lvloßgabe des § 5 des Stellenvermittler 
gesetzes vom 2. Juni 1910 und der Nr. 10 des Ministerial- 
erlosses vom 21. August 1910 (111. 7101 M. v. H. usw.) 
sürdieeinzeln^ n Veimittlimgsbetriebc besonders festgesetzt. 
IV. Diese Taxe tritt mit dem 1. Juli 1913 in Kraft. 
Die bisherige wird mit d,m gleichen Tage aufgehoben. 
dl»«', ig aus dem Ctcllenvcrniittlcrgcsetz vom 2. Juni 1010 
(R.-G.-Bl. S. 860). 
§ 5. Absatz 2: Eine Gebühr darf nur erhoben werden, wenn 
der Vertrag infolge der Tätigkeit des Vermittlers zustande konimt. 
Haben beide Teile diese Tätigkeit in Anspruch genommen, so ist 
die Gebühr von bem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer jo zur 
Hälfte zu zahlen, eine entgegenstehende Vereinbarung zuungniisten 
des Arbeitnehmers ist nichtig. 
8 6. Absatz 3: Neben den Gebühren dürfen Vergütungen 
anderer Art nicht erhoben werden. Tie Erstattung barer Aus 
lagen darf nur insoweit gefordert werden, als sie auf Verlangen 
und nach Vereinbarung mit dem Auftraggeber verwendet und als 
notwendig hinreichend nachgewiesen sind. 
8 5. Absatz 4: Die Stellenvermittler sind verpflichtet, dem 
Stcllcnsiichenden vor Abschluß des Vermittlungsgeschäfts die für 
ihn zur Anwendung kommende Taxe mitzuteilen. Die Tare ist 
in den (tzeschäftsräumen an einer in die Augen fallenden Stelle 
anzilschlageil. 
8 5. Absatz 5: Die Vorschriften des Absatz 2 gelten nicht für 
die Herausgabe von Stellen und Vakaiizenlisten. 
Nach einer Entscheidung des Kammergerichts vom 9. Oktober 
191t niuß die im 8 5 Abs. 2 des Stellenvermittlergesctzes vom 
2. Juni 1910 zugelassene Vereinbarung über die Zahlung der Ge 
bühr zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer erfolgt sein. Dem 
nach macht sich der Stellenvermittler strafbar, der ohne solche Ver- 
einbarung sich vom Arbeitgeber, mehr als die Hälfte der taxmäßigcn 
Gebühren zahlen läßt. 
(29 bis'209^Personen faffenb), jniS 
rntsprechendens'^ebenrriumen.» 
iüchcT^Meinelund' ^SicreJ 
rnrerlrnniit^erstklnssigl j;J 
r“'- - BL 
2ur Desiclftigung'meiner JläumcJmtS. 
^für Voranschläge stehe ich jeder)eit )t,r) 
,Perfügung. 
KchönrberF 
fAochuchtungavoli 
A xiul,i,,ff. 
„Park-Restaurant" Südende 
gegenüber dem Bahnhof Südende. Inh.: F. Eschstruth. 
Jeden Sonntag und Donnerstag: 
Großes Äkjilitör-Konzert. 
Dienstags: Frei-Konzert, 
Mittwochs: Kaffee-Frei-Konzert. 
4 Sommer- und Winter-Kegelbahnen. 
Berlin-Friedenau, den- 7. Juli 1918. 
Der AmtSvorstehcr. 
lind!na SÄ*,. 
empfiehlt sich zur 
preiswertea flusIOiiPiiiig slmtl. Häuswäsciiz. 
im Freien getrocknet. — Abholung täglich. 
^ Qr.LlchterfeTde.Steglitzerstr.21. Telefon 175.
        
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