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Periodical volume Nr. 252, 26.10.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

klassischer und moderner Werke der dramatischen Kunst in 
Aussichl genommen. 
- v .Kvnt,irseröff„il»,;. Ueber dar- Vermögen der Fron 
Martha Fried, geb. Holländer, Rheinstr. Ob/ ist am 31. 
Juli 19! 3, das Konkursverfahren eröffnet. Der Konkurs 
verwalter August Belter in Berlin W. 30, Haberland 
straße 3, i|t Zuin Konkursverwalter ernannt. Konkurs- 
forderungen sind bis zum 25. August 1913 bei dem Gericht 
anzumelden. 
o Wie ein „E»eisterschjsf" zog in der vergangenen 
Nacht das Militärluftschiff Z. IV über unsern Ort. Das 
Summen der Propeller und das Knattern der Molare schreckte 
in der Nacht nach 1 Uhr viele Mitbürger aus dem Schlaf. Die 
Fenster wurden geöffnet, man trat auf den Balkon und 
wurde gewahr, daß das Geräusch von eineni „Zeppelin" 
ausging. Wie ein weißer Schatten, ein Ncbelstreif erschien 
daS Luftschiff am nächtlichen Himmel. Ab und zu blitzte 
in den Gondeln ein elektrisches Licht auf, gleich einem 
Meteor. Das „Geisterschiff" verschwand bald in schneller 
Fahrt nach Nordost, nur sein Summen tönte noch geraume 
Zeit durch die stille Nacht. — Z. IV war gestern Abend 
8 Uhr 55 Minuten in Gotha znr Fernfahrt nach Königs 
berg, unter Führung des Oberleutnant Jakobi, aufgestiegen. 
Heute Morgen ^^8 Uhr landete Z. IV in Königsberg. 
o Bei einem Bvotsnnglüct ans dein Schwielowsee 
sind der Lehrer Sommer aus der Salzburger Straße 4 in 
Schöneberg, der Oberlehrer Wassermann und dessen Sohn 
ertrunken. Der Lehrer Sommer hatte mit dem Oberlehrer 
Wassermann in Ferch ein Segelboot gemietet. An der 
Partie nahmen auch eine Frau Grete Fabian, die Gattin 
eines in Beeliß wohnenden Kaufmannes, die Söhne 
Sommers, die 13- und 14jährigen Schüler Adalbert und 
Viktor, sowie die 12- und 14jährigen Geschwister Hadlich, 
Kinder einer in Ferch weilenden Berliner Familie teil. Das 
kleine Segelblovt war durch die zahlreichen Insassen über 
lastet, und wie behauptet wird, konnte Wassermann, der die 
Segel bedienen sollte, sich kaum soweit bewegen, um die not 
wendigen Handgriffe vorzunehmen, Noch einer längeren 
Kreuztur auf dem See hielt Sommer wieder auf Ferch zu, 
um dort zu landen. In der Mitte der Sees wurde das 
Boot plötzlich von einer sehr starken Bö erfaßt und kenterte. 
Lehrer Sommer sank, wahrscheinlich von einem Herzschläge 
getroffen, sogleich in die Tiefe. Wassermann machte zwar 
einige Schwimmversuche, ging dann ebenfalls unter. Sein 
Sohn versuchte den Vater zu retten und tauchte wiederholt. 
Dabei geriet er unter das Boot und vermochte sich, da er 
offenbar völlig erschöpft war, nicht mehr zu befreien. Frau 
Fabian, die eine vorzügliche Schwimmerin ist, brachte die 
Geschwister Hadlich und den einen Sohn Sommers mit 
Hilfe Viktor Sommers, der ebenfalls ein guter Schwimmer 
ist, an den Boolsköper und ließ die Kinder sich dort fest 
klammern. Tann schwamm die junge Frau, um Hilfe zu 
holen, an das Ufer, das sie in der Nähe von Petzow cr- 
erreichte. Dort meldete sie den Vorfall telephonisch nach 
Ferch. Inzwischen hatte vom Ufer aus ein Ruderer den 
Unfall bemerkt, eilte mit einem Boot den Kindern zu Hilfe 
und vermochte sie noch rechtzeitig aufzunehmen. 
o Wegen starken Verdachts des Totschlages wurde 
gestern auf Veranlassung der Schöneberger Kriminalpolizei 
der Schlächtergeselle Paul Hoffmeister in der Stubenrauch- 
straße68 zu Friedenau verhaftet. Anfang diesesMouats war, 
wie berichtet, in ihrer Wohnung in der Hauptstr. 104 die 
35 Jahre alte Amalie Schnitzer tot ausgcfunden worden. 
Da die Sch. Alkoholikerin war, nahm man zunächst an, daß 
das Mädchen an Alkoholvergiftung gestorben sei. Kurz 
darauf tauchte der Verdacht auf, daß sie keines natürlichen 
Todes gestorben, sondern von einem Manne, in dem später 
der Schlächtergeselle Hoffmeister ermittelt wurde, zu Tode 
mißhandelt worden sei. Die Beerdigung wurde aufge 
schoben und eine Obduktion vorgenommen. Diese ergab 
aber kein Resultat, da die Verwesung schon zu weit vorge 
schritten war. Der Schlächtergeselle Hosfmeister wurde trotz 
dem verhaftet, weil verschiedene Zengen bekunden, daß 
Hoffmeister am Tage vor dem Tode der Sch. zuletzt in 
deren Wohnung war, Hoffmeister wurde nach Berlin 
übergeführt. 
o Ein Beiwagen der Linie 60 (Friedenau—Lichten 
berg) entgleiste gestern Vormittag an der Ecke der Frankfurter 
Chaussee und der Hubertusstraße und stieß gegen den ans 
entgegengeseizter Richtung kommenden Biotorwagen 183 der 
Linie 08. Ter 'Anprall war so heftig, daß an den beiden 
Bahnwagen die Plattformen stark beschädigt wurden. Eine 
Frau Zobel, die auf der Vorderplattform des Beiwagens 
der Linie 00 stand, erlitt eine Beckenguetschung und starke 
Unterleibsblutung. Sie erhielt die erste ärztliche Hilfe auf 
der nächsten Unfallstation. 
o Bittere Feindschaft bestand zwischen dem Schneider 
meister G.. Nolleudorfstraße 6 in Schöueberg und dem 
Hauswart dieses Hauses. Als sie sich gestern im Hausflur 
trafen, kam es zwischen beiden zu einem Wortivechscl, der 
in Tällichkeiten ausartete. Dabei erhielt G. einen so 
wuchtigen Schlag mit einem scharfen Gegenstand über den 
Kopf, daß er eine klaffende Wunde erlitt und bewußtlos zu 
Boden sank. Nachdem der Verletzte von einem Arzt einen 
Notverband erhalten, wurde er in das Schöneberger Kranken 
haus geschafft. 
o Explosion. Mit lautem Krach flogen gestern Nach 
mittag gegen :, / 4 4- Uhr die Fensterscheiben eines im Erd 
geschoß gelegenen Wohnzimmers des Hauses Hackcrstr. 1 
ans die Straße. Die Straße wurde vor dem betr. Hause 
bis zum gegenüberliegenden Bürgersteig mit Glassplittern 
übersät. Wie wir erfahren, sollte das betr. Zimmer wegen 
Ungeziefers ausgeschwefelt werden. Neben dem Raume be 
findet sich eine Plättanstalt. Wahrscheinlich haben sich nun 
die Schweselgase entzündet, was zur Explosion führte. 
Glücklicherweise ging im Augenblick der Explosion niemand 
an dem Hause vorüber, svdaß Personen von den mit großer 
Kraft auf die ^Straße geschleuderten Glassplittern nicht ge 
troffen wurden. 
Vereins-Hachrichten 
Am Sonnabend tagen: 
Verein der Briefmarkensammler der südwestlichen Vororte von 
Berlin. Sitzung Abends 8 llhr im Restaurant „Kaiserburg", 
Friedrich^Wilhelm-Platz, Ecke Wilhelmstraße. 
Sckönederg 
—o In dem Konkursverfahren über das Vermögen 
des Kohlenhändlers Adolf Becker in Schöncberg, Bahnstr. 34, 
ist zur Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen 
Termin auf den 20. August 1913, Vormittags 11 Uhr, 
anberaumt. — In dem Konkursverfahren über das Ver 
mögen des Schuhmarenhändlers Theodor Mamlok, Hohen- 
staufenstrußc 55, ist zur Anhörung der Gläubiger über die 
Erstattung der Auslagen und die Gewährung einer Vergütung 
an die Mitglieder des Gläubigerausschusses der Schlußtermin 
auf den 2. September 1913, Vorm. 11 Uhr, bestimmt. 
— o In das Handelsregister wurde eingetragen. Nr. 
>2 340. Hansa zu Berlin, Hotel- und Wohuuugsheim-Be- 
triebs-Gefellschaft mit beschränkter Haftung. Sitz: Berlin- 
Schöneberg. Gegenstand des Unternehmens: Vorbereitung 
einer Aktiengesellschaft oder einer Gesellschaft mit beschränkter 
Haftung zum Zwecke des Erwerbes und der Verwerlung 
von Grundstücken für ein Hotel- und WohuungSheim. DaS 
Stammkapital beträgt 20 000 M. Geschäftsführer: Kauf 
mann Hermann Penner in Berlin - Echönebcrg., Richard 
Schnell in Berlin-Schöneberg. Die Gesellschaft ist eine 
Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Grsellschafts- 
vertrag ist am 18. April/23. Mai 1913 abgeschlossen. Als 
nicht eingetragen wird veröffentlicht: Oesfcntliche Bekannt 
machungen der Gesellschaft erfolgen nur durch den Deutschen 
Reichsauzeiger. — Bei Nr. 11 095. Kinograph-Gesellschaft 
mit beschränkter Haftung: Durch Beschluß vom 10. Juli 
1913 ist der Sitz nach Schöneberg-Friedeuau verlegt. Die 
Gesellschaft ist aufgelöst. Liquidator ist der Kaufmann 
Hans von Wickede zu Berlin-Schöneberg. 
Berlin und Vororte 
§ü Eine bedeutende Zunahme des Fremdenverkehrs in 
Berlin hat im verflossenen Monat stattgefunden. Es 
wohnten in Gasthöfen 111 892, in Hotel garnis und 
Chambrcs garnies 8039 und in sonstigen Anstalten zur Be 
herbergung Fremder 21 571, zusammen also 141 502 
Personen gegen 128 005 in demselben Monat des Vor 
jahres. Davon stammten aus Rußland 13 009, Oesterreich 
0511, Frankreich 1300, England 1718, Italien 430, aus 
der Türkei 113, aus Spanien 180, Portugal 89, Schweden 
1915, 'Norwegen 418, Dänemark 1403, Belgien 433, 
Holland 723, aus den Balkauslaaten 355, aus der Schweiz 
540, aus Asien 187, Afrika 202, Amerika 0481 und 
Astralicn 111 Personen. 
o Steglitz. Unsere Gemeinde zählte nach den amt 
lichen Ermittelungen am 1. August 1913 83 283 Einwohner. 
v Wilmersdorf. Seit dem 2. d. Mts. ist der 
17 jährige Schneiderlehrling Artur Biernatzli aus Wilmers 
dorf spurlos verschwunden. Er hatte am Nachmittag des 
letzten Sonnabends die Wohnung seines Meisters verlassen, 
um eine Besorgung auszuführen, kehrte aber von diesem 
Ausgauge nicht zurück. Gleichzeitig wird der 14'/,jährige 
Lehrling Franz Techcrt aus der Wilhelmsaue 100 vermißt. 
Er hatte am 4. d. M. seine Eltern besucht, die er gegen 
8 Uhr Abends verließ, um seine Lehrstelle aufzusuchen. 
Dort ist er aber nicht eingetroffen. 
v Zehlendorf. Aus dem Urbanstift Hierselbst waren 
drei jugendliche Ausreißer gestern Nacht entflohen und bis 
Sieglitz gepilgert. Hier machte ein Wächter ihrem Frei- 
heitstraum ein schnelles Ende. Gestern AUttag sahen die 
Flüchtlinge die Zimmer des „Urban" bereits wieder. 
Vermischtes 
*D Die 3uim()mc der Studenten der evangelischen Theologie, 
die schon seit vorigen Sommer stark war, hat sich im laufenden 
Sommerscmcster weiter erhöht. Tübingen bat 512 evangelische 
Theologen, Berlin 483, Leipzig 460, Halte 896: es folgen Erlangen 
mit 256, Marburg 243, Gültigen 221; die weiteren Zahlen sind: 
Greifswald 185, Heidelberg 173, Breslau 162, Königsberg 161, 
Bonn 156, Gießen 108, Jena 126, Kiel 89, Straßburg 87, Rostock 
63. Tie Gesamtzahl der Studenten der evangelischen Theologie im 
Deutschen Reich beträgt danach im jetzigen Sommer 3885; im 
letzten Winterscniester waren es 3385, im vorigen Sommer 3346, 
bis Ostern 1912 war die Zahl unter 2000 geblieben. 
*o Solingensien. In der bergischen Stadt Solingen hat kürzlich 
eine Sotingensienausstellung stattgefunden. Svlingensien — ist das 
nicht hübsche Aber wäre nicht etwa Allsolinger Ansstellung oder 
Ausstellung Altsolingen doch hübscher und ein bißchen — deutscher 
gewesen? Wohin soll es denn führen, wenn wir diese lateinisch- 
deutsche Endung immer wieder und überall verwerten! Ist es 
wirklich schön, von Elberfcldcnsien, Wermelskircheneiisien, Rnpperich- 
tcrothensien, Lültringhansenensien, Blankeiisteiiiensien, Radevorm- 
waldensicn zu reden? Oder, um in andere Gegenden einen Ab 
stecher zu machen; von Untcrgruppenbnchensien, Zuniarshansencnsien, 
Tiefenbrunncnsien, Spichernensien, Svnimerfeldcnsicn, Oberringel- 
heimensien, Prenßischeylauensien, Badmünsteramsteinensien, Rothen- 
btirgobdertaubcrcitsien, Hvmburgvorderhöhensien usw.? Alles so 
genau berechtigt wie Solingensien. Run, leider steht ja Solingen 
damit eben garnicht allein, und deshalb sei hierüber auch einmal 
ans Deutschtum erinnert: man denke nur einmal ein wenig nach, 
und man wird viel reichere Ramenausivahl finden für solche alten 
Erinnerungen, als sie uns die unseligen lateinischen -ensien zu 
bieten vermögen, lind schließlich »och eine Frage: wie heißt 
eigentlich die Einzahl zu diesen Mehrzahlformen? Sagt man „ein 
Berlincnse" oder etwa „eingVerlinensium"? 
Geschäftliches 
SS?" Zurzeit veranstaltet die bereits über 7 Jahre hier an 
sässige Firma Fritz Gantikow, Hcrrenartiket, Rhein- 
straße 18, Ecke Kirchstraße, einen großen Näumungsvcrkans. 
Herr Gantikow bewilligt ans alle Waren 25 Proz., für jede 
Mark — 25 Pf. Nachlaß. Lediglich, um das große Warenlager zu 
räumen, um desto mehr mit Herbst-Neuheiten chervvrzutreteii, gab 
Veranlassung zu einem solch außerordentlich billigem Angebot. 'Da 
das Geschäft sich eines großen Umsatzes und reellen Rufes erfreut, 
läuft man nicht Gefahr mit alten unmodernen Mustern bedient zu 
werden. Die Preise sind nicht herabgesetzt, die alte Auszeichnung 
ist geblieben, nur auf dieser wird der 'Nachlaß von 25 Prozent ge 
währt. Die geehrten Damen seien besonders auf Damen-Hand- 
schnhe hingeivicsen. 
CTgaireffen. 
mundstück) 
PreIsN9 3i4 5 ö 8 IO 
3i4 5 e 8 TOPsg.d.StcK. 
Orient.Tabak.ii.Cigaret'feri-febrik. 
P ^radze^Dresden, Jr:h.tiugo ZietZ/ 
ö Hoflieferant SMdllorfgs v.SafhSen 
ü 
D srusifi 
CTV r V . —■y-r— 
r-rj 
Welteraussichten. 
Sonnabend: Ziemlich kühl, nur Mittags etwas wärmer, 
überwiegend bewölkt mit etwas Regen und mäßigen west 
lichen Winden. 
Beranuvorlticher Scyriftteuer: Hermann Martintus Fneoevcm"." 
Bekanntmachung. 
.. ^Bach § 15 _bcr Bekanntmachung des Herrn Reichskanzlers vom 
aebruac dieses Jahres sind mit d.m 1. Juli dieses Jahres neue 
Bestimmungen über die Führung von Lohnbüchern in den Betrieben 
eer Kleider- und Wäschekonfektion in Kraft getreten. 
4ie Bestimmungen finden auf solche Betriebe Anwendung, in 
, die Anfertigung oder Bearbeitung von Frauen-, Maiiner- 
und Kinderkleidung, sowie von weißer und bunter Wäsche im großen 
ttolgt. In bestimmten Fällen erfassen sie auch die sogenannten 
awilchenntcister mit. 
. linier Kleidung sind in diesem Sinne Röcke, Hosen, Westen, 
lewer, Umhänge, Mäntel und dergleichen zu verstehen. 
{■ . -jslch § 14 der Bekanntmachung vvm 14. Februar dieses Jahres 
27. " le Arbeitgeber gehalten, von den Lohnbüchern, welche sie ver- 
den, zwei Abdrucke der Ortspolizeibehörde ihrer Niederlassung 
* erstmaligen Verwendung einzureichen, 
nw s^ le .’ m hiesigen Amtsbezirk in Frage kommenden Arbeitsgeber 
!v j ii hierdurch aufgefordert, spätestens bis zum 15. August dieses 
nn 1^,. P"ci Abdrucke der von ihnen zu verweiidcuden Lohnbücher 
Ästigen Amtsbüro, Feurigstraße 7, Zimmer 9, abzuliefern. 
-oerlin-Friedeiiau. den 29. Juli 1913. 
Der Amtsvorsteher. I. B.: gez. Bache. 
% Bekanntmachung. 
.... 4‘i Gemäßheit des zweiten Absatzes des '§ 56 des Gerichts- 
l,2'"'"Wes-Pes vom 27. Januar 1877 (R. G. Al. S. 41) wiid 
ig {r |. ut i! öffentlich bekannt gemacht, daß die Urliste der in der Gemeinde 
lul-eiriedeuau wohnhaften Personen, ivelche zu dem Antte eines 
Schössen oder Geschworenen berufen werden können, im Gemeindebüro, 
Feurigstr. 8, Zimmer 2tr. 3 hicrselbst eine Woche lang und zwar: 
vom II. August er. bis einschließlich 18. August er. 
während der Diciiststundcn von 8 bis 3 llhr zu jedermanns Ein 
sicht ansliegt. 
Innerhalb dieser Frist kann gegen die Richtigkeit oder Voll 
ständigkeit der Urliste schriftlich oder zu Protokoll bei dem Unter 
zeichneten Einspruch erhoben werden. 
Berliil-Friedenail, den 6. Anglist 1913. 
Ter Gcmciiidcvorstchcr. 
MW-n.rWdnMMeii! 
zn Berlin-Friedenau. 
MoiililsiierlWmlAili 
am Tonnabeiid, d. 9. 'August d. I. 
Abd. 9 Uhr im Rest. .Hohenzollern'. 
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