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Periodical volume Nr. 182, 05.08.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

V 
(Frirdrnauer 
Anpsrieiische Jettiing für kommunalt und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
Besondere 
Jtdtn Mittwoch: 
Cdixjblatt „Seifenblasen". 
' Bcjagsprds 
Sri Abholung aus der Geschäftsstelle 
Rheinstr. 15, 1.50 M. viertel-jährlich; durch 
Boten ins Haus gebracht 1,80 M., durch die 
Post bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld. 
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Krgün für den Friedennuer Ortsieil m Zchdneberg und 
Oerirksnerein Züdwest. 
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Blätter für äeulfcbe grauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
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Dr. 183. 
Ncrlin-Iricdenau, Dienstag» den S. August 1913. 
39. Zayrg. 
OepelcKen 
Letzte Nacbricbten 
Berlin. Fiir 10 000 M. Kleider und Stoffe er 
beuteten Einbrecher, die der Blusenfabrik von L. Ascher in 
der Alexandrinensir. 43 einen Besuch abstatteten. Haus, 
bewohner sahen die Tür zu den Geschäftsräumen aufstehen 
und riefen deshalb einen Schutzmann herbei. Die Diebe 
waren jedoch verschwunden. 
Seehansen. In dem altmärkischcn Eisenwerk brach 
durch Explosion eines Benzinmotors ein Großfeuer aus, 
das binnen kurzer Zeit das ganze Eisenwerk vollständig in 
Asche legte. Die Feuerwehren konnten nur das Wohnhaus 
retten. Dem Riesenfeuer gegenüber waren sie machtlos. 
London. Zwei Unterseeboote, die an den Manövern 
teilgenommen haben, werden vermißt. Torpedobootzerstörer 
sind von Rosyth abgegangen, um nach den Booten zu suchen. 
Nach Angabe der Admiralität sind die Unterseeboote ver 
mutlich deshalb noch nicht zurückgekehrt, weil es ihnen un 
bekannt geblieben ist, daß die Manöver am Sonnabend un 
erwartet beendet wurden. 
Greifenberg i. P. In der Rega bei Greifenberg er 
trank gestern beim Baden der Gastwirt Nuehlmann ans 
Berlin. Herr Nuehlmann erlitt einen Herzschlag, als er sich 
im Wasser befand. Der Verstorbene betrieb in der Wichcrt- 
straße 151 eine Gastwirtschaft. 
Kassel. Gestern Abend um 0 Uhr wurden vier 
Arbeiter in der Nähe des Eisenbahntunnels bei Hönebach, 
die mit Gleisarbeilen beschäftigt waren, von dem Eilzuge 
Berlin—Kassel überfahren. Drei waren auf der Stelle tot, 
der vierte wurde tödlich verletzt nach dem Bahnhof Bebra 
gebracht, wo er bald darauf starb. Die Getöteten sind 
Familienväter. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt. 
Bern. Gestern nachmittag wurde in einem Schnellzug 
zwischen Frciburg und Bern, wahrscheinlich von inter 
nationalen O-Zugsdieben, eine mit M. R. gezeichnete Hand 
tasche gestohlen, die Schmucksachen im Werte von etwa 
100 000 Francs enthielt. 
Rom. Auf der Strecke Genua—Rom ereignete sich bei 
Avcnza ein Zusammenstoß zwischen dem Frühschnellzug von 
Genua und einem Güterzug. Dem Lokomotivführer gelang 
es, den Zug in 20 Sekunden zum Halten zu bringen und 
so den Zusammenstoß zu mildern. Zwei Lokomotiven, der 
Tender soiuie der Post- 'und Speisewagen wurden voll 
ständig zertrümmert. Ein Postbeamter und drei Passagiere 
wurden schwer verletzt. Der Materiaschaden beträgt über 
eine halbe Million Mark. 
Kinderhorte. 
„Aussichtslosigkeit von Kindern bedeutet, wie das die 
praktischen Fälle dieses Mißstandes immer wieder erweisen, 
Mangel an Pflege und Ernährung — den Keim zu 
Siechtum und Schwäche: geistige Vernachlässigung und Ver 
kümmerung — die Anbahnung späteren Stumpfsinns und 
innerlicher Roheit; sittlichen Verfall — die kindliche Dirne, 
den jugendlichen Dieb." 
Jeder, der als Mitglied oder als Organ einer größeren 
Armen- oder Waisenverwaltung oder aber in einem der 
zahlreichen privaten Fürsorgevereine sich in der Praxis des 
Jugendschutzes betätigt hat, wird die Nichtigkeit dieser 
Worte bestätigen können, die Fräulein Dr. Duensing, die 
Leiterin der bekannten Deutschen Zentrale für Jugendfürsorge 
in Berlin, auf der 11. Konferenz dieser Zentrale am 
2. November 1011 in einem Vortrag über „Die Pflichten 
der Gesellschaft gegenüber den aufsichtslosen Schulkindern" 
aussprach. Und ebenso wird man ihren Worten zustimmen 
können: „Die Kinder sind aussichtslos, wenn das Heim 
mutterlos ist." Nun hat sich aber das großstädtische Berufs 
und Erwerbsleben seit Jahren derart gestaltet, daß eine 
immer größere Zahl von weiblichen Arbeitskräften beruflich 
tätig und damit für längere oder kürzere Zeit regelmäßig 
der häuslichen Wirksamkeit entzogen wird. Hinzu kommt 
noch, daß die Arbeitsverhältnisse der Gegenwart in der 
Gestalt der Heimarbeit einen großen Teil der Mütter ihrer 
Aufgabe, sich der Aufsicht und Erziehung ihrer Kinder zu 
widmen, tatsächlich entziehen, ohne diesen Frauen zugleich 
ihre Arbeitsstelle außerhalb der Häuslichkeit anzuweisen; 
jedenfalls sind aber auch die Kinder der Heimarbeiterinnen 
häufig ohue Aufsicht. Die Aussichtslosigkeit der Kinder ist 
als Massenerscheinung eben eine notwendige Folge der 
weiblichen, insbesondere der eheweiblichen Erwerbstätigkeit, 
und die Versorgung aufsichtsloser Kinder mithin eine über 
aus wichtige Aufgabe. Streitet man im einzelnen auch über 
die Art und Weise der Erfüllung dieser Aufgabe, so kann 
ihre Existenz und ihre Bedeutung doch nicht zweifelhaft sein. 
Die Versorgung der aufsichtslosen Kinder erscheint deshalb 
als ein sehr erhebliches Problem der gegenwärtigen sozialen 
Entwickelung. 
Diese Gedankenreihe aus dem ermähnten Vortrag, auf 
welche hier im einzelnen kritisch nicht näher eingegangen 
werden kann und soll, obgleich manches darüber zu sagen 
wäre (es sei nur auf die Verhandlungen der Berliner Stadt 
verordnetenversammlung vom 23. Januar und 27. Februar 
1908 vermiesen), deren Bedeutsamkeit aber kaum zu be 
zweifeln sein wird, ist als Einleitung einer im Juli 1012 
erschienenen Schrift der Deutschen Zentrale für Jugend 
fürsorge „Deutsche Kinderhorte (und verwandte Anstalten)" 
vorangestellt. Den wesentlichen Bestandteil der Schrift 
bildet eine statistische Zusammenstellung der in Deutschland 
bestehenden Kinderhorte, d. h. der Anstalten, die aufsichts 
lose schulpflichtige Kinder in der schulfreien Zeit aufnehmen 
und ihnen einen Ersatz für die Pflege und den erzieherischen 
Einfluß des Elternhauses bieten wollen. Es handelt sich 
hierbei zumeist um Kinder, deren Eltern durch außerhäus 
liche Erwerbsarbeit an der Erfüllung ihrer Erziehungs 
pflichten verhindert sind. Nicht berücksichtigt sind in der 
Zusammenstellung geschlossene Anstalten, Kleinkinderschulen 
und Bemahranstalten; wohl aber als „verwandte Anstalten" 
Kinderbeschäftigungsanstalten und Kinderarbeitsschulen, die 
eine beaufsichtigende Tätigkeit ausüben; ebenso die Klein- 
kinderbewahranstatten, die ihre Fürsorge auf das schul 
pflichtige Alter ausdehnen. Die Uebersicht war von der 
Deutschen Zentrale für Jugendfürsorge in der Absicht zu 
sammengestellt worden, den Teilnehmern der im Juni 1911 
nach Dresden einberufenen I. Deutschen Kinderhortkonfercnz 
eine Uebersicht der in Deutschland bestehenden Kinderhorte 
— unter Berücksichtigung der kleineren Gemeinden — zu 
geben und somit die Grundlage für eine planmäßige 
Organisation und Propaganda des Kinderhortwesens zu 
schaffen; denn die Auskunftsstelle der Zentrale hatte wieder 
holt die Erfahrung gemacht, daß die von Vereinen unter 
haltenen -Anstalten für das vorschulpflichtige und für das 
schulpflichtige Alter den städtischen Behörden und statistischen 
Aemtern nicht immer vollständig bekannt waren. 
Die Zusammenstellung umfaßt 256 Orte, 561 Korpo 
rationen mit 1245 Horten, die 84 241 Kinder aufnehmen; 
sie schafft somit ein klares Bild des Vorhandenen und bietet 
zugleich ein für die tägliche Praxis der Jugendfürsorge 
äußerst erwünschtes Hilfsmittel; denn sie informiert rasch 
und gründlich über die Einrichtungen, welche in Deutschland 
zur Aufnahme aufsichtsloser schulpflichtige Kinder in der 
schulfreien Zeit zur Verfügung steht. 
Der eigentlichen Tabelle geht eine Zusammenfassung 
der Hauptergebnisse voran, welche eine systematische Ver 
arbeitung der einzelnen, von den Horten usw. gemachten 
Angaben liefert. Als solche Hauptgesichtspunkte, unter denen 
die Ergebnisse zusammengestellt sind, betrachtet die Zentrale 
insbesondere neben der geographischen Verteilung die quanti 
tativen Beziehungen der Horte zur Einivohnerzahl der Ge 
meinden und der Zahl ihrer Schulkinder; hinsichtlich der 
ökonomischen Struktur: die Frage nach dem Träger der 
Einrichtungen, dem Träger und dem Umfange öffentlicher 
Beihilfen und der Existenz und Höhe etwaiger Pflegegeld 
sätze hinsichtlich der Organisation schließlich: die Frage nach 
der Beschäftigung der Kinder und der Besuchszeit der Horte, 
sodaß also die Fragen, von denen die Auswahl der Anstalt 
und die Entscheidung ihrer Eignung im Einzelfall sowie 
die gesamte Beurteilung der Einrichtung abhängt, im wesent 
lichen beantwortet wären, — wenn alle Anstalten aus- 
(Imker der Last der Grone. 
56. 
tUmarn »»» VL M. Whit«. 
»rrMMÜ 
Hätte er selbst ein Mittel gewusst,' der Zoie die Papiere 
bzujägen, er hätte sich doch vielleicht noch geweigert dem 
Irinzen ins Dunkle hinein zu folgen. e-o aber blieb ihm 
aljächlich nichis anderes übrig. Resigniert ergab er sich tu 
hu Schicksal und verbarg sich mit dem Prinzen hinter einem 
oripringenden Mauerpseiler, von dem aus sie den Eingang 
um Saensschen Palais beobachten konnten. . 
Ihre Geduld wurde auf eine harte Probe ge>>ellt. Es 
oar beinahe hell, als die Gräfin endlich mit Hunt das Haus 
lerließ. Ter Amerikaner trug eine Reisetasche: ev war also 
kein Zweifel mehr möglich, dag seine Begleiterui tatsachlic) 
schlossen war, nach Paris zil fahren. 
Hunt rief ein vorüberfahrendes Cab au und hal, der 
Gräfiii beim Einsteigen. Einige Minuten noch lmterhielt er 
sich mit ihr; dann reichte er tem Kutscher die Tasche auf den 
Bock und entfernte sich mit langen Schritten, ivahrcnd der 
Wagen davonrollte. , 
Lechniere wandte sich an semen Gefährten. 
„Sie hat das Kleid gewechselt, wie Sie sahen, undstc 
hat also ihre Zofe wecken müssen. Augerdem inutzte sie doch 
Anordnungen geben, wie der Haushalt wahrend Uirer stbwcscn- 
üeit zu führen sei. Stößt es Ihren Plan nicht um, Pr z, 
daß die Dienerschaft geweckt worden ist, und ivir also kaum 
mehr ungesehen rind ungehört in das Haus gelangen können . 
* sjj e j u _ das ivürde meinen Plan nicht uinstotzen. Und 
dannglaube ich aiich nicht, daß die Gräfin irgend l-manve 
aus dem Schlaf geholt hat Jchwew au» -,n-m G-sprach 
„ist ihr helf' sie für den Fall einer kurzen Reise ein snr 
allemal 'bestimmte Anordnungen getwffeii hat; und sie wir 
Wohl imstande sein, sich selbst umzukleiden. — Kommen Ete. 
wir wollen sehen, ob sie diesmal die Hauslnr verich o„en hat, 
oder ob sie abermals unvorsichtig genug gewesen ist, e^ zu 
unterlassen.* zur Tür hinauf und drückte 
* «;,S u c™ sli ja*» ----- nach. .Md * 
vciven ionnien ungcyineerl einirclcn. 
Es stellte sich sogleich heraus, daß Pcrctvri mit seiner 
Vermutung, die Gräfin habe niemanden von der Dienerschaft 
geivcckt, recht gehabt hatte. Auf dem Tisch im Salon lag ein 
offener Brief an Ainieste, in dem ihr die Sacns mitteilte, daß 
sie eine kurze Reise habe uutcrnehmen müssen und voraussichtlich 
erst in einigen Tagen zmückkehren würde. 
Lechniere blickte euvas ironisch aus den Prinzen. 
„Run?" fragte er. „Was gedenken Sie zu tun? Soll 
ich vielleicht in die Kainnicr der Zofe eindringen und ihre 
Sachen visiticrcil? — Dazu bin ich mir denn doch etwas zu 
gut, und ich tüte es nicht, selbst weiln wir wühlen, ivo sich 
die Schlaskamuier des Mädchens befindet — was nicht ein 
mal der Fall ist. Ich bin gespannt, mm von Ihren 'Absichten 
unterrichtet zu werden." 
Eiil seltsames Lächeln spielte um Pcrctoris Lippen. Er 
blickte sich suchend in dem Vestibül um iliid schritt dann auf 
einen Vorhang zu, ohne Lechmere zu antworien, der nicht begriff, 
was der andere vorhatte. 
Er sollte sehr bald darüber aufgeklärt ivcrdcn. Der Prinz 
drückte mehrmals nacheiirander kräftig auf die clcktr.sche Klingel, 
die dort angebracht ivar, so daß das schrille Läuten durch 
das ganze Haus drang und notwendig die gesamte Diener 
schaft alarmieren mußte. 
Lechmere erbleichte und suchte ihn zil hindern. 
„Sind Sic ganz und gar des Teufels, Prinz?" fragte 
er. „In fünf Mmulcn haben ivir ja sämtliche Hausbewohner 
aus dem Halse. Wenn Sie Lust haben, für einen Belruilkenen 
oder Schlimmeres — —* 
„Um des Himmels willen — keine Injurien, mein Bester !* 
fiel ihm Percton ins Wort. „Es täie mir wirklich leid, 
müßte ich Sie deshalb vor den Lauf meiner Pistole zit cr.n. — 
Im übrigen gedulden Sie sich ilur ein ivenig — wenn Sie 
mein Vorgehen jetzt auch nicht verstehen, werden Sie doch 
bald einsehen, daß es sehr ziveckmäßig und vernüilftig war. 
Wir werden weder für Betrunkene noch für Verrückte gehallen 
werden; das war es doch wohl, ivas Sie befürchteten. — 
Aber hört niich denn niemand'? Tie Leute hier im Hause 
müssen einen gesunden Schlaf haben. Tun Sie mir doch bitte 
den Gefallen,. Lechmere, und setzen Sie auch, die Glocke an 
der Haustür in Pcivegung 
Er kl »gelle unuiucivcväcn weiter, daß Lechmere bereits 
die Ohren gellte». Endlich begann cs im Hau.e lebendig zu 
werde». Ein paar Türen wurden zugeschlagen, und man horte 
ausgercgle Stimme». 
„Aha — die Rasten wcrden lebeiidig," lächelte der 
Prinz. „Verhallen Sie sich nur schweigend, Lcch»iere„und lassen 
Sie mich sprechen; das ist d.rS einzige, was ich von Ihnen 
perlange." 
Schlürsinde Schritte kamen die Treppe herab, und eine 
ältliche Person, die in der Eile eine Steppdecke als Bekleidung 
umgenviiiinen hatte, erschien auf dem Flur. Mit schriller 
Stimme fragte sie, wer Leun da fcvS ganze Hans mit seinem 
Klingeln aus dem Schlaf iveckte. Prinz Perctori gab ruhig 
zur Antwort: 
„Sie sind mir zil Dank verpflichtet dafür, gute Frau! — 
Aber ist denn niemand außer Ihnen wach geivorden? Schlafen 
denn die Diener ans ihren Ohren? Sie müssen alle geweckt 
ivcrden, und sie sollen angcnblicktich hcrunierlommeit." 
„Dia, erlauben Sie mal — ivcr hat Ihnen denn das 
Recht gegcbitt, hier soläie Anordnungen zu treffen?" kam es 
als Antivort zurück. „Wir ivcrdcn die gnädige Frau Gräfin 
iv.ckcn, und " 
„Das sollte Ihnen schwer werden," nute brach sie Peretori 
kurz. „Aber da tauchen ja auch endlich iiii paar männliche 
Individuen aus. Kommeil Sie nur bitte herunter, wenu's 
beliebt! Die Frau Gräsiu ist verreist — da, wenn Sie's 
mir nicht glauben, lesen Sie deti Brief, den sie für Annette 
zurückgelassen hat. Ich wollte ihr eine ivichtige Nachricht 
bringe», und ich kam noch in so früher Stunde, weil ich 
davon unterrichtet war, daß sie abzureisen gedachte. Wie ich 
mich mit diesem Herrn hier dcnt Hause nähere, sehe ich die 
Gestalt eines Mannes hiueinschlüpfeu. Wir le chleunigen unsere 
Schritte und finden auch tatsächlich die Haustür offen 
eine sträfliche Nachlässigkeit; denn es stand ja jedem Strolch 
frei, sich hier einzuschleiche». Von dem Mann, d.n wir hatten 
hineingehen sehe», ivar itichts mehr zu erblicken. Ich habe 
aeltingell, daß mir die Fmger davon erlahmt sind, aber kein 
Mensch hat sich gerührt. Ich glaubte schon, das Haus wäre 
ausgestorben, als ich Sie endlich kommen hörte. Vorwärts, wir
        
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