Path:
Periodical volume Nr. 179, 01.08.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenauer 
Anparieiische leitnH für kommunale nn- bürgerliche 
Angelegenheiten. 
Krfo«dere 
Lezugspreis 
bei Abholung aus der Geschäftsstelle. 
Nheinstr. 15, 1,50 M. vierteljährlich; durch 
Loten inSHaus gebracht 1,80 M-, durch die 
Post bezogen 1,S2 Dl. einschl. Bestellgeld. 
Jecken (sitttwod)! 
ditjblatt „Seifenblasen"« 
f»mTpr*d»*rs Htnt ptaljbnrg 2129. ZkschelNl tägtlch NöeNdS. 
Zeitung.) 
Organ für den Kriedenauer Ortsteil m Zch'öneberg und 
Kesirksnerein Züdweft. 
KeNagen 
Jecken Sonnt.gr 
klätter für deutsche frauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftsstelle: Rbeinllr. ,5. 
Anzeigen 
werden bis 12 Uhr mittags angenommen. 
Preis der ögespaltenen Zeile oder deren 
Raum 30 Ps. Die Reklamezeile kostet 
75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
sernlprecber: Hmt pf»lzb«-rg 3129. 
M. 179. 
Wertin Ariedenau, Ireitag, den 1. August 1913. 
20. Iahrg. 
Depelcken 
Letzte Nachrichten 
Berlin. Gestern Nachmittag' erschoß sich in seiner 
Wohnung Nankeste. 29 der Oberleutnant im Wiirttem- 
bergischen Ulanen-Regiment König Karl Nr. 19 Dientzsch. 
Der Offizier, der zur Kriegsakademie konnnaudiert war, 
hat erst vor etwa einem Vierteljahr geheiratet. 
Eisenach. Von den Gaisköpfen bei Eisenach stürzte 
der Kunstmaler Mar Jablonski ab. Er wurde schwerverletzt 
in seine Wohnung gebracht. 
Dresden. In Potschappel bei Dresden verschwand 
vor einigen Tagen der beim Amtsgericht Dohlen zugelassene 
Nechtsanwalt Eckardt. Er hatte angeblich seine Braut in 
Werdau in Sachsen besuchen wollen, die nunmehr ebenfalls 
verschwunden ist. Wie sich jetzt herausstellte und vom 
Amtsgericht Döhlen bestätigt würde, hat Eckardt einem 
Privattelegramm aus Dresden zufolge, als Vcrivalter ver 
schiedener Konkurse beträchtliche Unterschlagungen begangen. 
Straßburg. Ein Nheinboot, auf dem 15 Pioniere 
eine Brückenübnng machten, kenterte heute in der Nähe von 
Straßburg. Zehn Alaun fielen ins Wasser. Die Pioniere 
Skrade und Schienang sind ertrunken, die anderen wurden 
gerettet. 
Posen. Im Dorfe Katacin (Kreis Schrimm) erschlug 
gestern Abend der 00 jährige Aüsgedinger Anton Roszak 
seine eigene Tochter, die 30 jährige Ehefrau Bvnk durch 
zahlreiche Hiebe mit einer A;t, vermutlich aus Eifersucht, 
Der Täter ist flüchtig geworden und konnte bisher nicht er 
griffen werden. 
Bozen. Vom Torre di Brennt« in Sndtirol ist gestern 
ein junger Tourist abgestürzt. Er heißt Hendrich und 
stammt aus Augsburg. Der Verunglückte ist schwer verletzt 
und wurde nach Bozen iibergeführt. 
Zürich. Ein starkes Gewitter verursachte bei Amsteg 
an der Gotthardlinie größere Erdrutsche. Es mußten Hilfs- 
mannschaften aufgeboten werden, um die Gotthardstraße die 
zwischen Ernstfeld und Silenen durch Erdmassen versperrt 
ist, wieder passierbar zu machen. 
London. Eine ergreifende Feier spielte sich letzten 
Sonntag Mittag auf dem Atlantischen Ozean ab. An der 
Stelle, wo vor einem Jahre die „Titanic" in den Fluten 
versunken war, stoppte der Dampfer ..Franconia', und 
Lorbeerkränze aus dem Garten des bei der Katastrophe ums 
L.'beu gekommenen Schriftstellers und Friedensapostels 
William Stead wurden zu seinem Andenken ins Meer ge 
worfen. Die Schiffskapelle spielte jene Weise, die die 
Passagiere der „Titanic" in den Tod geleitet hatte, „Näher 
mein Gott zu Dir". 1500 Passagiere der „Franconia" 
wohnten der Feier bei. 
Rom. Wie dem Messaggero aus Dedeagatsch (am 
Aegäischen Meer) gemeldet wird, sind nach einer Mitteilung 
des Admirals Kunduriotis zwei griechische Marinebataillone 
nach dem 00 Kilometer entfernten Orte Suffi abmarschiert, 
um ein weiteres Vordringen der Türken nach dem thrazischen 
Süden zu verhindern. Von den Türken würde es ab 
hängen, ob diese griechischen Truppen von der Waffe Ge 
brauch machen werden oder nicht. 
Die Krankenverlickerung äer 
Dienstboten. 
Eine Verpflichtung zur Krankenversicherung von Dienst 
boten bestand bisher nur vereinzelt in einigen Deutschen 
Bundesstaaten. Aiit dem Inkrafttreten des zweiten Buches 
der Reichsversicherungsordnung (Krankenoersichernng) am 
1. Januar 1914, tritt in dem seitherigen Rechtszustand 
insoweit eine Aenderung ein, als nunmehr alle Dienstboten, 
die städtischen sowohl als auch die ländlichen, der Kranken 
versicherung unterstellt sind, wenn auch gewisse Sonder- 
vorschriften für sie in Betracht kommen. Für die Ver 
sicherung der Dienstboten sind daher im ivesentlichcn die 
besonderen Vorschriften für landwirtschaftlich Beschäftigte 
maßgebend. Andererseits Hut es der Gesetzgeber den 
einzelnen Landesregierungen überlassen, zu bestimmen, daß 
Dienstboten nach der Reichsversichcrungsordnung versicherungs 
frei sind, wenn für sie bei deren Verkündung (l. August 
1911) landesrechtlich Fürsorge im Krankheitsfälle getroffen 
ist. Diese Fürsorge muß indessen nach Umfang und Dauer 
mindestens den Regelleistungen der Krankenkassen gleich 
wertig oder binnen sechs Monaten, nachdem die Reichs- 
versicheruugsvrdnung in Kraft getreten ist, gleichwertig 
gemacht sein. Die Dienstboten gehören in der Regel in die 
'Landkrankenkassen und, wo solche nicht vorhanden sind, in 
die Ortskrankenkassen. 
Nach den vorhandenen Kommentaren zur Reichs 
versicherungsordnung sind sämtliche Personen als Dienst 
boten anzusehen, welche im Hausstande der Herrschaft leben, 
und sei es im landwirtschaftlichen Betriebe als Gesinde, 
Knechte, Mägde, oder mit gewöhnlichen häuslichen Diensten, 
im Gegensatz zum Beruf oder Gewerbe des Dienstherrn, 
beschäftigt werden, und zwar auf bestimmte, jedenfalls auf 
längere Zeit, nicht nur tageweise oder vorübergehend. Ohne 
Hausgemeinschaft für längere Dauer besteht kein Dienst 
botenverhältnis. Kindbettpflegerinnen, Hausschneiderinnen 
Aufwärterinnen usw., ebenso Hausmeister oder Pförtner, die 
zwar Wohnung im Hause haben, aber nicht in die Haus 
gemeinschaft aufgenommen sind, gehören daher nicht zu den 
Dienstboten. 
Die erhöhten Ansprüche, welche die Dienstbotenver 
sicherungsordnung an die Land- oder Ortskrankenkassen 
stellen, macht es erklärlich, daß die Kassenbeiträge höhere 
als bis jetzt übliche sein werden. Es hat aber wohl 
niemand daran gedacht, daß diese Erhöhung etwa das vier 
fache der Beträge ausmachen würde, als bisher bei Privat 
versicherungen zu bezahlen waren. Die natürlichen Folgen 
werden wir zum Schluß beleuchten. 
Unter gewissen Voraussetzungen können die Dienstboten 
von der Zugehörigkeit zu einer Land- bzw. Ortskrankenkasse 
befPit werden. Der § 418 der Reichsversichenmgsordnung 
bestimmt darüber folgendes: „Von der Versicherungspflicht 
wird auf Antrag des Arbeitsgebers befreit, wer an diesen 
bei Erkrankung Rechtsanspruch auf eine Unterstützung hat, 
die den Leistungen der zuständigen Krankenkasse gleichwertig 
ist. Voraussetzung ist also, daß erstens der Arbeitgeber die 
volle Unterstützung aus eigenen Mitteln deckt, zweitens seine 
Leistungsfähigkeit sicher ist, drittens er den Antrag für seine 
sämtlichen in der Landwirtschaft Beschäftigten stellt, soweit 
sie durch Vertrag zur regelmäßigen Arbeit für mindestens 
zwei Wochen verpflichtet sind. Dabei gilt § 175 der Reichs 
versicherungsordnung mit der Maßgabe, daß statt des Ver 
sicherungsamtes das Oberversicherungsamt endgültig ent 
scheidet." Der Antrag ist bei dem Vorstande der Kasse zu 
stellen, bei der die Mitgliedschaft sonst begründet sein 
würde. Ans Beschwerde gegen die Entscheidung des Kassen 
vorstandes entscheidet das Oberversicherungsamt endgültig. 
Der Arbeitsgeber hat den Nachweis zu führen, daß dem 
Dienstboten gegen ihn ein rechtlich erzwingbarer Anspruch 
auf gleichwertige Leistungen zusteht und daß seine, des 
Arbeitgebers, Leistungsfähigkeit sicher ist. Letzteres ist von 
Fall zu Fall zu entscheiden. 
Die Gleichwertigkeit der Leistungen ist dann gegeben, 
wenn diese den Leistungen der zuständigen Kasse nach Dauer 
und dem Gesamtwerte gleichstehen. Soweit hier Berlin in 
Frage kommt, sei benierkt, daß die zuständige allgemeine 
Ortskrankenkasse auf die Dauer von 39 Wochen Krankenhilfe 
gemährt. 
Für die Befreiung der Dienstboten von der Ver 
sicherungspflicht ist es auch zulässig, daß der Arbeitgeber 
die erforderliche Leistung an den Erkrankten einer Ver 
sicherungsgesellschaft überträgt. Die Beiträge hierfür muß 
indessen der Arbeitgeber allein tragen. Die Befreiung gilt 
nur für die Dauer des Arbeitsvertrages (Dienstverhältnisses). 
Sie erlischt vorher, wenn der Arbeitgeber seine sämtlichen 
Befreiten zur Kasse gemeldet, oder wenn das Versicherungs 
amt von selbst oder auf Antrag eines Befreiten feststellt, 
daß der Arbeitgeber nicht leistungsfähig ist. Da die 
Unterstützungspflicht nicht etwa mit dem Ablauf der 
Kündigungsfrist — wie bisher — abläuft, der Arbeit 
geber muß die gleichwertige Leistung auch über diesen Zeit 
punkt hinaus gewähren, wenn die Krankheit während 
des Beschäftigungsverhältnisses eingetreten ist. Außerdem 
besteht für den Arbeitgeber die Verpflichtung zur Gewährung 
der Wochenhilfe und des Sterbegeldes: desgleichen hat er 
für Krankheiten einzutreten, die binnen 3 Wochen nach Be 
endigung des Arbeitsvertrages während der Erwerbslosigkeit 
bei den Befreiten eintreten. Gewährt die zuständige Kranken- 
Unkr der Last der (Arone. 
lUmoa »c« ft M. White. 
53. 0U<|*nn( »rrfotMb) 
Mit einem kleinen Knicks ging sie hinaus, und Jcssic 
sprang ciligsl ans, nachdem sie sich in den köstlich weichen 
Kissen noch einmal nach Herzenslust gedehnt und gestreckt 
halle. Sie sand eine BlUft und einen einfach geschmUenen 
Rock vor; beide Kleidungsstücke saßen ihr vorzüglich — cs 
war, wie wenn die Sachen für sie gearbeitet wären. Während 
des Anllcidcns überdachte Fie noch einmal, was sic gestern 
erlebt hatte. Beinahe schien es ihr unmöglich, daß sie all 
die 'Aufregungen ertragen halte — sie hätte es einer dritten 
wohl kaum geglaubt, was sie nun selbst erlebt halte. 
Wie wunderbar auch halte sich ihr Schicksal seit dem 
gestrig n Tage gewendet! Am Morg.n noch eine arme 
Modistin, ohne Freunde und ohne irgendwelche Aussichten 
für die Znlunfl — so schwach und wehrlos, daß cs ein 
Bube wagen dnr te, sie ungestraft tödlich zu beleidigen. 
U>cd tjer Sie hatte nun mächtige Freunde, war die 
Bnndesgenossin einer Königin geworden, und, was das 
herrlichste war von allem, sie hatte den geliebten Alaun von 
neuem gesunden — hatte die Gewißheit erhalten, daß ihr sein 
öc« gehörte' Neuer Alut und neue Kraft durchströmten sie, 
da ne daran dachte. Mochte nun kommen, was da ivollte — 
sie war seiner Liebe geiviß, was fragte sie da nach allen Leiden 
und Marler», die sie noch erdulden mochte! . . , 
Noch war j« ihre Prüsnngszect nicht zu Ende — ist, das 
Schlimmste stand ihr vielleicht erst bevor. Ehe nicht Vera 
Galloway glücklich ans dem Hospital gebrach worden war. 
sonnte jeder Augenblick eine Entdeckung des Betruges bringen. 
Und selbst dann, selbst ivenn Vera in Snherhcil war, war 
doch sie ne nicht jede Gefahr beseitigt. Wie konnte sie ihre 
Unschuld dar tun, ivenn man sie wegen dev Einbruchs :m 
Hause der Gräfin Saens verklagtes Die Zofe Annette wurde 
in ihr sicherlich mit Besliinnltheil die Diebin zu erkennen meinen 
- und sie vermochte sich ja nicht darüber auszuweiien, ivo 
sie sich zu der Zeit ausgehalten hatte, als der Diebstahl 
begangen ivnrde. 
Aber was half es, sich jetzt viel Kopfzerbrechen darum 
zu machen! Sie konnte ja ni i ts tu >, n:n sich vor einer 
Anklage zu retten ; die, Nie die sic fiel, in Gefahr begeben halte, 
mußten Sorge tragen, daß sie um desscntwillcn nicht sür ihr 
ganzes Leben unglücklich ivurde. 
Als sie sich fertig angekleidet, klingelte sie der Zofe. 
„Wenn Sie mich bitte Ihrer Majestät melden wollten I" sagte 
sie. „Ich hätte Ihre Majestät gern gesprochen." 
„Die Königin erwartet Sie bereits," erwiderte lächelnd 
die Kleine. „Wenn Sie die Güte haben wollten, mir zu folgen, 
tvill ich Sie zu Ihrer Majestät führen." 
Nicht ohne ein leises Herzklopfen folgte ihr Jessie. Wie 
wurde sich die Königin gegen sie Verhalten? Im Lichte des 
Tages sah man leicht manches anders an, als am Abend. 
Vielleicht dachte sie jetzt strenger über den Betrug, der verübt 
ivorden war — vielleicht verurteilte sie jetzt, was sie am 
gestrigen Abend entschuldigt, ja gut geheißen hatte. 
Ihre Besürchtungen waren glücklicherweise ganz grundlos. 
Die Königin, die blaß und übernächtig aussah, erhob sich bei 
ihrem Eintritt und ging ihr entgegen, um sie herzlich aus die 
Stirn zu küssen. 
„Guten Morgen!" sagte sie freundlich. „Ich hofft. Sie 
haben sich durch einen erquickenden Schlaf von den gestrigen 
Strapazen erholt, Jessie! — Kommen Sie —> wir wollen 
Sie einmal betrachten!" Sie zog das errötende junge Mädchen 
an ein Fenster und blickte ihr prüfend ins Gesicht. „Nun, dem 
Himmel sei Dank, Kind, Sie haben noch eine bessere Konsti 
tution als ich," sagte sie. „Sie sehen so blühend und frisch 
aus, als wäre der gestrige Abend gar nicht gewesen. — Aber 
Sie haben doch schon gefrühstückt?" 
Jessie bejahte. 
„Es wurde mir auf das Zimmer gebracht. — Darf ich 
Eure Majestät fragen, was ich zunächst zu tun habe?" 
Die Königin strich ihr über das seidenweiche Haar. 
„Nichts sollen Sie tun, Liebling, als sich gründlich er 
holen!" sagte sie. „Ich habe sehr viel Briese zu diktieren 
und auch fönst allerlei zu erledigen. Da werden wir nicht 
viel zusammen sein können. Lesen Sic etwas, schreiben Sie 
etwas — aber strengen Sie sich nicht zu sehr an. Später 
iverde ich Sic dann rufen lassen. Ich möchte gern noch ein 
wenig mit Ihnen plaudern; denn ich habe Sie lieb gewonnen, 
Jessie, und Sie sind mir eine aufrichtige Freundin geworden. 
Es gibt wenige, die das für mich getan hätten, was Sie 
auf sich nahmen." 
„Eure Majestät verzeihen — aber ich glaube wohl, 
daß es noch viel für mich zu tun gibt," widersprach Jessie 
demütig. „Ich habe so lange -geschlafen — es ist schon 
zehn Uhr. Und Vera Galloway liegt noch immer im Charing 
Croß Hospital. Sie muß von dort geholt ,verden, ehe die 
Gräfin Saens Gelegenheit findet, zu ihr zu gelangen." 
Die Königin strich sich nervös über die Stirn. 
„Ja, ja, Kind — ich hatte es ivohl vergessen, meine Nerven 
lassen mich etwas im Stich. Ich war auch einmal jung und 
kräftig wie Sie — und ich habe viel Leids erdulden müssen, um 
dahin zu gelangen, wo ich jetzt bin. Ich fühle mich manchmal 
so alt — und so müde! — Aber das geht nur mich selber 
an — und ich muß jetzt an andere denken. Sie wollen 
Doktor Varney um seine Unterstützung bitten — nicht wahr?" 
„Jawohl!" erwiderte Jcssic. Sie setzte der Königin ihren 
Plan auseinander, wie sie ihn auch Hope am Abend zuvor 
mitgeteilt. Die Königin hörte ihr anfnierksam zu; dann aber 
schüttelte sie den Kops. 
„Ich glaube kaum, daß sich das so wird machen lassen," 
meinte sie. „Bedenken Sie. wie viel Zeit es in Anspruch 
nehmen würde, bis die Privat-Pflegerin im Krankenhaus 
wäre und bis alles vorbereitet wäre — und denken Sie vor 
allem an die große Gefahr, die damit verknüpft ist. Außer- 
dein ist es nicht so leicht, eine Krankenpflegerin zu finden, die 
sich ans etwas derartiges einläßt. — Doch ich kann äugen- 
blicklich nichts ersinnen, das zu Veras Befreiung führen würde 
— ich kann jetzt nicht nachdenken. Besprechen Sie die An- 
gelcgenheit mit Doktor Varney; sicherlich wird er Ihnen einen 
Rat,innen." 
(öonirtzung ,o,gl.)
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.