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Periodical volume Nr. 175, 28.07.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

in Berlin, ist zum cinstwciligon Geschäftsführer von Amts 
wegen bestellt. 
— o Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das 
Hewaldstr. 2 belegene, auf den Namen der' Frau Ella 
Oer^eke, geb. Wolfs, zu Verliu-Südeude, Steglitzer Str. 24, 
eingetragene Grundstück am 80. September 1913, Por- 
miitags 11V, Uhr, versteigert werden. Das Grundstück ist 
bei einem jährlichen Nutzungswert von 19 700 Ai. zu 708 
ONark jährlicher Gebäudesteuer veranlagt. 
Kerlin uncl Vororte 
^chiffszusammcnstoß auf der Oberspree ereignete 
sich gestern Nachmittag 6 l / 2 Uhr unweit des Eierhäuschens. 
Dort fuhr an dem dem Kaufmaun Wolfs gehörigen Motor 
boot „Einzig" der Tismer-Dampfer „Hildegard" vorbei, den 
gleichzeitig der Dampfer „Wotau" der Reederei Nobiling 
überholen ivollte. Das Motorboot, in dem sich mehrere 
Personen befanden, wurde infolge des übermäßig schnell 
fahrenden „Wotan" gegen die „Hildegard" geschleudert, sodaß 
unter furchtbarem Krachen mehrere Planken und Spanten 
barsten. Die Dampfer stoppten sofort ab, wobei die 
„Hildegard" dicht am Bootshause der „Allemaimia" auf 
Grund geriet, was neue Aufregung unter den zahlreichen 
Passagieren hervorrief. Das Motorboot „Einzig", dessen 
Insassen durch das unsinnige verbotene Schnellfahren und 
Ueberholeu der Dampfer in Lebensgefahr schwebten, mußte 
au Land gesetzt werden und rvurde später zur Reparatur 
geschleppt. Der diensthabende Beamte der Wasserpolizei 
war sofort zur Stelle und traf die erforderlichen Fest 
stellungen. 
Serickllickes 
P. Die Stiefmutter hatte cs dem in Oberschiiiicweidc, Siemens- 
straße wohnhaften Arbeiter Albert Meißner angetan, sodaß er sich 
zu Gewalttätigkeiten hinreißen ließ, die als Körperverletzung, Be- 
leidnng und Hausfriedensbruch mit 2 Wochen Gefängnis vom 
Schöffengericht Berlin-Schöneberg s. Zt. geahndet wurden. Die 
hiergegen eingelegte Berufung des Angeklagten hatte in der er 
neuten Berhandtung vor der 2. Ferienstrafkamincr des Land 
gerichts II eine eingehende Erörterung von selten unerquicklichen 
pcamilicnvcrhältnissen zur Folge. — Mit seinem Vater, dem 
Pfarrer a. D. Meißner in Friedenau stand der Angeklagte auf 
Kriegsfuß, weil der Vater ihm, der trotz vielfacher Aufwendungen 
cs zu einer besseren Lebensstellung im Gegensatz zu seinen anderen 
Brüdern nicht zu bringen verniochte, seinen Groll fühlen ließ. Ter 
Angeklagte, der selbst Familienvater ist, schob dagegen die Schuld 
an dem Zwist, der Vater und Sohn trennte, der 24 jährigen Stief 
mutter zn, die der 71jährige Vater als seine frühere Wirtschafterin 
geheiratet hatte. An dieser ließ der Angeklagte eines Tages, es war 
am 3. Weihnachtsfeiertage v. Js., seinen Groll aus. Dem Ange 
klagten, der> vorher an feinen Vater einen von diesem abschläg- 
lich beschicdenen Brief um eine Geldnnterstütznng geschrieben 
und der ginn aber trotzdem nach Friedenau zu seinem Vater kam 
um von ihm in eigener Person Bescheid zu holen, wurde von 
seiner Stirfmutter ein schlechter Empfang bereitet. Im Aerger 
darüber ließ er sich als Sohn gegen den Vater und als Stiefsotzn 
gegen die Stiefmutter zu Ungehörigkeiten und zuletzt sogar zu Ge 
walttätigkeiten verleiten. Der Angeklagte war von der Stief 
mutter au der Korridortür mit den Worten empfangen: „Herr- 
Pfarrer Meißner ist nicht zuhause!" Damit ivar der Vater 
gemeint. Das laute Gezänk, das sich nun zwischen Stief 
mutter und Stiefsohn entspann zog den Vater herbei. Er nahm 
Bezug auf den ablehnenden Bescheid und hieß den Sohn fortgehen, 
der seine Stiefmutter beschimpfte und der Aufforderung hinauszu 
gehen nicht Folge leistete, sondern die Stiefmutter mehrmals mit 
dem Fuße gegen den Unterleib trat. Der Angeklagte verließ das 
väterliche Haus erst, als polizeiliche Hilfe herbeigeholt werden 
sollte. — Haßerfüllt trafen die feindlichen Verwandten im Moabiter 
Kriminalgericht wieder zusammen. Beide Parteien hatten einander 
vieles zcc sagen. Dem Vorsitzenden des Gerichtshofes gelang cs 
aber, strengste Sachlichkeit aufrecht zu erhalten, sodaß von der 
schmutzigen Wäsche, die jeder Teil für den anderen mitgebracht, 
nichts zur Geltung kommen konnte. Der angeklagte Sohn hatte 
offenbar in der Empörung über die verspätete Heirat seines Vaters 
mit der Stiefmutter, die angeblich von seiner rechten Mutter auf 
dem Sterbebette verflucht worden sei, sich zn den sinnlosen Gcivalt- 
tätigkeiten hinreißen lassen. Sein Vater und auch die Stiefmutter 
erklärten vor ihrer Aussage, daß sie von dem Rechte der Zeugnis- 
verweigerung keinen Gebrauch machen wollen. Der Verteidiger 
Rechtsanwalt Gaston Krnmpa bemühte sich nach Möglichkeit für 
Entlastung seines unglücklichen Klienten einzutreten. Der Gerichts, 
Bekanntmachung. 
Einer Anregung des Herrn Direktors des Berliner Zeughauses 
folgend, hat der Herr Minister der geistlichen und Unterrichtsange 
legenheiten die Sammlung von Origknalbriefcn, Tagebüchern »siv. 
aus Kriegszeiten oder beglaubigte Abschriften von diesen Schriftstücken 
bei den Königlichen Universitäten genehniigt. 
Die Schriftstücke können dem Staate entweder geschcnkweise oder 
unter Vorbehalt des Eigentums überlassen werden. Dem Wunsche 
auf Geheimhaltung wird Rechnung getragen werden, wenn auch an 
eine zusammenhanglose, wortgetreue Veröffentlichung der Briefe zu 
nächst nicht gedacht ist. 
Fch ersuche die Besitzer solcher Schriftstücke um Unterstützung der 
Sammlung. Die Abgabe kann zwecks Weitergabe an die zuständige 
Sammelstelle im hiesigen Amtsbüro, Fcnrigstraße 8. 1 Treppe, 
stimmer 9, geschehen. Ueber den Empfang wird eine Bescheinigung 
erteilt und außerdem derselbe öffentlich bestätigt. Es wird beabsichtigt, 
in den öffentlichen Bestätigungen die Geber, die Namen, Dienstgrad 
und Stand der Briefschreiber, deren Truppenteil und die Art der 
Ueberweisung in der Regel anzugeben und nur auf besonderen Wunsch 
der Geber davon abzustehen. 
Berlin-Friedenau, den 24. Juli 1913. 
Der Amtsvorstcher. I. V.: Bache. 
Gestern krüb 4 Uhr entschlief nach langem Leiden mein 
innigst, golisdtor Mann, unser guter Vater, Grossvater, 
Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, der Kaufmann 
Hermann Müller 
im 63. Lebensjahre. 
Berlin-Friedenau, Tfoennebergstr. 2 II, 28. Juli 1913. 
Dies reist tiefbetröbt an im Namen der Hinterbliebenen - 
Agnes Müller geb. Eger. 
Die Beerdigung findet am Mittwoch, Nachmittag 3'/ 2 Uhr 
von der Frielhofskapelli des Friedcnauer Fiiedhofs Süd- 
westkorso Ecke Stubonraucbstrasso aus statt. tj 
Tür die vielen Beweise herzlichster Teilnahme und die 
herrlichen Kranzspenden bei der Beerdigung meiner lieben 
Göttin und Mutter, sagen wir allen lieben Freunden und Be 
kannt cd sowie dem Friodenauer Liedertafel 1899, dom Kneger- 
nnd Landwehrverein, der Männerturnvereio, dem Bund der 
Handwerker, besonder» aber Herrn Pastor KHne für die 
trostreichen’Worte unsern h. rilichs'en Dank. 
Friedenau, 28. Juli 19UT 
N'-iiners der trauernden Umterbheb.-nmi 
*‘‘ nu Frau* Kuhu u. Sohn. 
Hof verwarf indessen auf Grund des Ergebnisses der erneuten 
Beweisaufnahme die Berufung unter Bestätigung des ange 
fochtenen Urteils mit der Maßgabe, daß die erst erkannte Freiheits 
strafe in 60 Ai. Geldstrafe umgewandelt wird. 
LuMrMeri 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
lieber die rigorosen Bestimmungen ans den städtischen Fried 
höfen in Schöneberg werden immer lebhaftere Klagen laut. Nicht 
genug damit, daß mit dem Verkauf der Grabstellen allmählich eine 
geradezu unglaubliche Geldschneiderei getrieben wird, begnügt man 
sich nicht damit, über Bepflanzung der Grabstätten, Begießen usiv. 
derartige Bestimmungen zu erlassen, daß die Besitzer in jeder Be 
ziehung in ihrer Handlungsfreiheit beschränkt werden, hat man in 
diesem Falle Verfügungen über die Größe und Gestalt der Denk 
mäler erlasseii, die zum mindesten lebhaftes Befremden erregen 
müssen, „Natürlich" sind diese Verfügungen ans ästhctisckien 
Gründen erlasset!. Unter dem Schlagwort „Friedhofskunst" spricht 
man den Käufern der Grabstcllen jede Fähigkeit ab, selbst das 
Denkmal für seine Verstorbenen zn wählen, das ihm am geeignetsten 
erscheint. Wohin diese Bestimmungen führen, das zeigt u. a. 
folgender Fall, der sich in den letzten Wochen auf dem städtischen 
Friedhof an jder „Blanken Holle" zugetragen hat. Auf diesem 
Kirchhof dürfen nur Denkmäler ans schlesischem Marmar gesetzt 
werden (anscheinend erfüllt ntir der schlesische Marmor die Be 
dingungen der modernen Friedhossknnst). Kürzlicki ließ nun ein 
Schöneberger Geschäftsinhaber ans diesem Kirchhof für seine ver 
storbene Frau eine kleines Denkmal ans schlesischen Marmor setzen. 
Doch wie groß war sein Erstaunen, als er bereits am Tage nach 
der Aufstellung erfuhr, daß das Denkmal verschwunden sei. Er 
kundigungen ergaben, daß das Denkmal von der Friedhofsver 
waltung ohne jede Benachrichtigung (!) einfach entfernt ivar. Als 
Grund hierfür wurde angegeben, daß der verwendete schlesische 
Marmor nicht, wie angemeldet war, rein grau, sondern grau 
meliert (!) ivar. Aus die energischen Vorstellungen des Geschäfts 
inhabers hin, der mit einer Anzeige ivegcn Diebstahl und Grab 
schändung drohte, wurde schließlich das Denkmal ivieder an den 
Platz gesetzt. Wie nun, wenn der Geschäftsinhaber sich durch die 
Redereien der Friedhofsvcrwaltung hätte einschüchtern lassen? Es 
ist doch wirklich traurig, daß sich solche Vorfälle auf einem Fried- 
crcigncn können. Abhilfe ist hier dringend erforderlich. VV. 
Wer ist zuständig? 
In dem Holzschuppen auf dem Turn- und Spielplatz am 
Maybachplatz war kürzlich ein Wasserhahn undicht geworden. 
Turner machten den Anfsichtsbeamten darauf aufmerksam und dieser 
sagte, er werde es dem Herrn Obergärtner mitteilen. Nach 
mehreren Tagen überbrachte der Aufsichtsbcamtc von dem Ober- 
gärtner den Bescheid, daß nicht er, sondern Herr Schöffe v. Wrochcin 
zuständig sei. Inzwischen ivar aber noch ein Rohrbruch einge 
treten, sodaß die Leitung abgesperrt werden mußte. Ter Schaden 
ist uock> nicht repariert. Die Turner und Spieler haben also z. Zt.' 
kein Wasser zur Reinigung. K. 
Hundespcrre. 
Wenn nicht alles trügt, ist die Zeit, die schreckliche, in ivciiigcn 
Tagen vorüber, falls nicht noch in 12. Stunde wieder ein „Fäll" 
gewaltsam herbeigczerrt wird. Wir können den Polizeibenmtcn 
das Zeugnis ausstellen, daß sie ihres Amtes vorzüglich gewaltet 
und zur Anzeige gebracht haben, was eben möglich war. Schließlich 
haben sie nur ihre Pflicht getan. Aber jetzt möchte ich ein ernstes 
Wort an alle Besitzer unserer lieben, viersilbigen Freunde richten. 
Vielleicht, daß wir dadurch die Hnndegcgner — Hasser scheiden 
ohne iveitercs aus — zu Freunden gewinnen. Sorgt dafür, daß 
die Hunde stets reichlich und frisches Wasser bekommen; untersucht 
sie ans Würmer und vertreibt diese. Beides kann die Hunde zur 
Verzweiflung bringen; mann nennt das in der Polizcisprachc 
Tollwut. Laßt die Hunde, und nnteriveist dahin die Mädchen, 
nicht an den Läden ihre Notdurft verrichten. Haltet sic in den 
Restaurants unbedingt an der Leine, und laßt kleine Hunde dort 
nicht aus den Tischen spazieren gehen, wie das Damen oft mit 
Vorliebe tun, und endlich als Hauptsache, gewöhnt den Tieren das 
vielen Bellen im Hause, in den Gärten und auf den Straßen ab. 
Es wird in dieser Beziehung unheimlich gesündigt — nicht von 
den Hunden, sondern von ihren Besitzern. Der Hund ist lediglich 
das Produkt seiner Erziehung; man muß ihn von Jugend auf, wie 
ich das getan habe, das unnötige Bellen abgewöhnen; auch die 
älteren sind noch erziehungsfnhig, weil sie klug sind; klüger wie 
mancher Mensch, der ihn mit seinem blinden Haß verfolgt. Es 
herrscht unter den Besitzern oft geradezu eine unverzeihliche Rück 
sichtslosigkeit gegen seine Mitmenschen, mit der sic das Bellen den 
Hunden erlauben, und sich tiod, darüber freuen. Ich meine hier 
das Stunden lange bellen; denn hin und ivieder will auch der 
Hund mal seine Stimme hören. Gegen diese rücksichtslosen Hundc-- 
besitzcr muß ganz energisch eingeschritten werden, und da wende 
ich mich nunmehr gern an unsere tüchtigen Polizeibcamten; sie 
mögen jetzt ebenso fröhlich, ivie während der Sperre gegen das 
Heute morgen starb nach kurzem 
Krankenlager unser Sekretär 
Herr Otto Scholz. 
Während annähernd 17 Jahre hat er 
seine Kräfte dem Dienste unserer Gesell 
schaft gewidmet und werden wir ihm 
ein treues Andenken bewahren. 
5chöneberg=Friedenauer 
Terrain=QselIschaft. 
Paul Woywode. 
Berlin, 26. Juli 1913. 
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zn vergeben. Laub ach erste. 10. 
Bellen von Hunden Front machen. Zeit dazu haben sie, da unser 
vornehmes, ruhiges Friedenau ihrer Dienste im Allgemeinen nick;t 
viel gebraucht. Vielleicht empfiehlt cs sich für die Polizei auch, 
allen Huudcbesitzcrn, die ja bekannt sind, durch ein entsprechendes 
Zirkular mit den Grundsätzen eines guten und eines schlecht er 
zogenen Hundes bekannt zu machen d. h. zu verlangen, daß sie 
gegen das unnötige Bellen ihrer Hunde einschreiten. P. 
Vermischtes 
*o Eine eigenartige Schenkung. Eine Schenkung, die wohl 
den Vorzug hat, eine der merkwürdigsten zu sein, ließ sich der 
Oberhofmeister Jussuv Aga des Sultans Sclim gegen Zahlung 
von 7000 Piastern durch einen gewissen Hadschi Saädul machen'. 
Die wesentlichsten und interessantesten Stellen ans der Schenkungs 
urkunde sind die folgenden: „Ich schenke vermittelst einer voll- 
gilligcn gerichtlichen Schenkung von meinen mir zugeteilten, von 
ewigen Zeiten her bei Erschafsung der Seelen vorbestimmten und 
auf dem bei Gott aufbewahrten Blatte eingetragenen Lebenslagen 
sieben volle Jahre seiner Exzellenz, dem gnädigen Jussuf Aga, 
Sohn des seligen JSmaz Aga. Da Seiner Exzellenz wohl bewußt 
ist, daß schon der Prophet Adam (Heil und Segen über ihn) von 
seinem edelcn ihm vorbcstimmten Leben eine gewisse Anzahl Jahre 
dem Propheten Seth (Heil und Segen über ihn) geschenket und 
der Prophet Seth dieses Geschenk auch angenommen hat, so haben 
Hochdieselben in dieser Schenkung gehaltenen Sitzungen persönlich 
zu bekräftigen und samt den beigeführten Zeugen mündlich zu be 
stätigen geruht, daß Sie diese Schenkung wirklich annehmen. Der 
als Richter dabei gegenwärtige Efendi hat sich bei dieser Gelegen 
heit den Sinn des erhabenen Spruches: „Gott löschet ans und trägt 
ein, was ihm gefüllt und er hält das Buch des Lebens" zu Ge 
müte geführt und deinzufolgc zur Aufbewahrung des Gesagten 
gegenwärtiges Schriftstück abgefaßt und niedergelegt. Den 28. des 
Monats Rebiul-achir 1211 (d. i. am 1. November 1796)." 
*o Verzicht. „Wenn ma net allaweil so viel Scherereien 
hätt', bis s' oan derwischcn, nacha tat i ivieder an klonn Einbruch 
probier'n!" („Jugend.") 
s~ 
GoldmundsfudK 
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