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Periodical volume Nr. 173, 25.07.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

27. 3fufi, Nachm. 5 Uhr: „Christoph Coluinbus"; Abends 
l Uhr: „Interessante Bilder ans Italien"; am Montag, 
dem 28. Jnli, Abends 7 Uhr: „Scott's Reise zum Südpol 
und ein Blick ins Weltall". Mit dem großen Fernrohr 
werd ein Fixstern, oder der Jupiter beobachtet. 
o Entlaufene .Binder. In den Straßen von Steglitz 
wurden gestern fünf kleine Kinder aufgegriffen; sie waren 
ihrc^r Eltern entlaufen und irrten nun umher. Zwei davon 
gehörten nach Neukölln, zwei waren von Plötzensce zugereist 
und das fünfte war ein Steglitzer Kind. Die Polizei hatte 
genügend Arbeit mit der Ermittelung uitd Zurückbeförderung 
der kleinen Ausreißer. Im Hinblick auf das unerklärliche 
Entweichen der unbeholfenen Kinder kann die Mahnung 
nicht oft gentig wiederholt werden: „Achtet auf die Kleinen 
und lasset sie nicht aus den Augen! 
o Die Ferieneinbrecher entfalten auch in Friedenau 
eine rege Tätigkeit. Fast jeden Tag werden der Polizei 
ein oder mehrere Einbruchsdiebstähle mitgeteilt. In der 
letzten Zeit wurden namentlich die Wiesbadener Straße und 
die Handjerystraße von den Spitzbuben heimgesucht. Es 
bleibt noch immer unverständlich, warum Leute, die hunderte 
von Mark für eine Ferienrcise ausgeben, nicht 4 M. für 
eine Türsicherung anwenden, die von den „Klingelfahrern" 
nicht so ohne weiteres mit dein Dietrich geöffnet werden 
kann. Die Wohnungseinbrüche werden in den allermeisten 
Fällen von den sogen. „Klingelfahrern", nicht von den 
„gewerbsmäßigen" Einbrechern ausgeübt. Die herabgelassenen 
Jalousien sind das erste sicherste Zeichen für die „Aus- 
baldovercr", daß in jener Wohnung ein „Ding zu drehen" 
ist. Sie erkundigen sich dann manchmal noch, nachdem sie 
vorher vom Türschild den Namen abgelesen haben, beinr 
Hauswart oder im Nebenhanse in höflicher Weise nach dem 
betr. Mieter. Denn die Klingelfahrer gehen zumeist höchst 
sauber gekleidet und niemand vermutet in ihnen den 
Dieb. Glaubt der Spitzbube, eine vom Inhaber verlassene 
Wohnung ausgekundschaftet zu haben und wohnt noch 
jemand in dem gleichen Stockwerk, so klingelt er zunächst 
an der Nachbartür. Er achtet dann, wenn der Nachbar sich 
meldet, darauf, ob dieser sich wieder in die Wohunng be 
gibt oder an der Korridortür stehen bleibt. Geschieht das 
Letztere, so geht er wieder fort, geht der Nachbar aber 
in die Wohnung, so öffnet er schleunigst mit dem Dietrich 
die von dem Inhaber verlassene Wohnung. Hat er Zeit, so 
macht er sich recht gemütlich an das Durchsuchen der Kästen 
und Schränke. Ist Eile geboten, so geschieht das Wühlen 
sehr schnell und dabei läßt er oftmals wertvolle Sachen 
liegen, während andere Sachen in die Taschen des Diebes 
wandern. Ruhig verläßt er dann die Wohnung und wer 
ihn auf der Treppe begegnet, erkennt in dem höflich 
grüßenden Mann nicht den Dieb. Wer verreist, sollte also 
folgendes beachten: 1. Bringe eine Türsicherung an; 2. Laß 
die Jalousien nicht herab; 3. Bitte den Nachbar, daß er auf 
deine Wohnungstür achtet; 4. Gib den Wohnungsschlüssel 
einer vertrauensiviirdigcu Person, die dafür sorgt, daß die 
Blumen auf dem Balkon nicht vertrocknen. Wer all dies 
beachtet, kann ntit Ruhe die Svmmerreise antreten. Es 
wird nur in äußerst seltenen Fällen in einer derart ge 
sicherten Wohnung eingebrochen werden. 
o Von der Schöneberger .Kriminalpolizei verhaftet 
wurde gestern die Gräfin Fischler von Treuberg geb. Uhl. 
Die „Dame" ist des gewerbsmäßigen Wuchers dringend 
verdächtig. Kaoalierwechsel, die unter interessanten Ver 
hältnissen gegeben sind und anderes Interne sollen in dieser 
Sache eine Rolle spielen. 
v Banunfälle. Auf dem Neubau der Firma C. P. Goerz 
in der Rheinstraße stürzten die Arbeiter P. Schumann lind 
Chr. Stasek ab. Ersterer zog sich eine erhebliche Kopf 
verletzung, letzterer eine Lippenwunde zu. Auf der hiesigen 
Sanitätswache wurde den Verunglückten die erste Hilfe zuteil. 
Vereins-^ackrricbten 
Am Sonnabend tagen: 
Verein der Briefmarkensammler der südwestlichen Vororte von 
Berlin. Sitzung Abends 8 llhr im Restaurant „Kaiserburg", 
Fricdrich-Wilhclm-Platz, Ecke Wilhclmstraße. 
Berlin und Vororte 
§Ü Zu dem Festgottesdicnst in der Kaiser-Wilhelm- 
Gcdächtniskirche, der anläßlich der Tagung von Deutschlands 
Großloge II des Int. Guttemplerordens am Sonntag, 
27. Juli, früh 7 Uhr, stattfindet, hat jedermann freien 
Zutritt. Fräulein Margaret zur Rieden wird mit Orgel- 
begleitung einige Lieder singen. Predigt: Lic. Dr. Schmidt, 
Breslau. 
Vermisstes 
*0 Der Schauspieler Garrik wurde einst durch einen plötzlichen 
Regenschauer in einer Kneipe niederer Art einzutreten veranlaßt. 
Sogleich erhebt sich in einem Winkel ein Mann von sehr 
dcranaiertem Aussehen und tritt auf den großen Tragöden zu. 
Siche da, Herr Kollege", redet er Garrik an. „Sieht man Sie 
Bekanntmachung. 
Unter dein Schweinebestande des Mvlkereibesitzers Balz, Bcrliu- 
Schlnargcndorf, Breite Straße 18. ist die Schweinepest nusgebrochen. 
Berlin-Friedenau, den 24. Juli 1918. 
Der Amtsvorsteher. I. B.: Bache. 
Bekanntmachung. 
Die Schweinepest unter den Schweinen des Schlächtermeisters 
Pa'tl Zimmermann auf dem Grundstücke Berliner Straße 9tr. 82 zu 
Berlin-Wilmersdorf ist erloschen. 
Berlin-Friedenau, den 24. Juli 1013. 
Der Amtsvorstcher. I. J8.; Bache. . 
fintel und Mnt Met» 
Meinst? 54 Inh.: O. Konietzki Tel. Pfbg. 2194. 
Empfiehlt seine behaglich eingerichteten 
.; Zimmer zu soliden Preisen. :: 
Bad im Har.se. Beguemste Fährverbindungen 
Elektr. Licht. 
nach allen Richtungen. 
auch hier einmal?" — „Sie nennen mich Kollege? Sind Sie 
Schauspieler?" — Gewiß, ich habe mehr als hundert Mal mit 
Ihnen zusammen gespielt." — „Entschuldigen Sic, ich erinnere mich 
nicht. In welchem Stück?" — „In „Hamlet", ich spielte den Hahn, 
der den Morgen ankündigt." 
Der Spion. 
, „ Skizze von Adolf Stark. 
* Nachdruck verboten. 
UR, „Ich wollte, wir hätten nichts angefangen," 
sagte der Oberst. „Die Zeiten sind nicht danach an 
getan, daß man Feste gibt. Ueberdies habe ich^ alle 
Hände voll zu tun. Der heutige Abend wird mir fehlen 
an allen Ecken und Enden." 
„Da läßt sich nichts machen," sagte seine Frau 
und strich die Falten im Tischtuch glatt. „Wir be 
schränken uns ohnehin auf das Notwendigste. Du weißt, 
ich mache mir nichts daraus. Deine Stellung ist cs, die 
uns zwingt, zu repräsentieren." 
„Ich'machc dir ja auch keinen Vorwurf," sagte er. 
„Das obligate Tanzvergnügen samt großer Abfütte 
rung muß nun einmal sein. Aber cs hätte vielleicht 
noch Zeit gehabt, in zwei bis drei Wochen." 
Sie schüttelte den Kopf. „Nicht doch, Karl. Ich 
habe meine Gründe. Es ist mir recht, daß wir darüber 
miteinander sprechen können. Es ist wegen der Elsa." 
Er runzelte die Stirn. „Wieder diese Heirats- 
Projekte," brummte er. „Du weißt, wie ich darüber 
denke." 
„Nimm es mir nicht übel, Karl; aber in der Be 
ziehung bin ich nun einnral praktischer. Kannst du cs 
mir verdenken, wenn ich für meine einzige Tochter eine 
in jeder Beziehung gute Partie suche?" 
Er trommelte aus dem Tisch die ersten Takte des 
Regimentsmarsches, für alle, die ihn kannten, ein 
Zeichen, daß er begann nervös zu werden. „Elsa ist auch 
meine Tochter," entgegnctc er scharf. „Ihr Wohl liegt 
mir ebenso am Herzen, wie dir. Allerdings gehen die 
Meinungen über das, was Glück bedeutet, zwischen 
uns auseinander. Ich kann mir nicht denken, daß ein 
Mensch eine Frau glücklich machen kann, der nichts 
anderes tut, als flanieren und Tennis spielen, Gesell 
schaften besuchen und dem lieben Herrgott auf alle mög» 
l lichen Arten den Tag abstehlen." 
„Warum sollte er nicht, da er doch die Mittel 
dazu hat, so zu leben?" lautete die Antwork. „Du 
weißt, ich habe mich genau erkundigt. Herr von Po- 
brofsky ist aus alter adliger Familie, ist sehr reich, 
gegen ihn ist in keiner Beziehung etwas einzuwenden. 
Ich erwarte bestimmt, daß er sich morgen auf dem Ball 
erklären wird; und hier unter vier Äugen gestehe ich 
dir, daß ich deshalb das Fest heuer etwas früher als 
sonst angesetzt habe." 
Er griff nach seiner Mütze. „Meinetwegen! Ich 
wasche meine Hände in Unschuld. Die Entscheidung 
liegt im Grunde in den Händen Elsas. Ich dachte frei 
lich, sie habe schon gewühlt, aber —" 
„Eine Torheit," fiel sie ihm rasch ins Wort. „Eine 
Ingcndschwärmcrci, wie sie jedes Mädchen einmal im 
Leben hat. Elsa ist klug genug, zu wissen, daß ihr 
Vermögen es nicht gestattet, einen armen Offizier zu 
heiraten." 
Der Oberst wollte etwas erwidern, aber er schluckte 
cs wieder hinunter. Wozu sich streiten? Es hatte ja 
doch keinen Zweck. Sein Regiment hielt er in Ord 
nung; da gab cs keinen, der nicht parierte — aber zu 
hause bei den Weibern, da hatte es seinen Haken. 
Immerhin, er hätte cs gern gesehen, wenn Bergen sein 
Schwiegersohn geworden wäre. Da hätte er die Ueber 
zeugung gehabt, daß sein Kind gut aufgehoben wäre. 
Eine halbe Stunde später hatte er die häuslichen 
Sorgen vergessen. Es gab in diesen unruhigen Zeiten 
viel zu tun, vertrauliche Dinge, Rcscrvatakten, die nie 
mand als er selbst, oder höchstens noch Bergen, fein 
Adjutant, in die Hände bekommen durfte: Er ar 
beitete, daß sein Gehirn rauchte, und Bergen mußte 
ihn daran erinnern, daß cs Zeit sei, nach Hanse zu 
gehen und sich zum Balle zu kleiden. 
Der Oberst kraute sich hinter dein Ohr. „Ver 
dammte Geschichte! Was tun wir da? In einer halben 
Stunde sind wir mit dem Akt fertig. Die Sache muß 
noch heute gemacht werden. Wissen Sie was? Ich 
nehme die ganzen Papiere mit nach Hanse. Wenn die 
Tafel vorüber ist und der Tanz anfängt, ziehen wir 
zwei uns in »rein Arbeitszimmer zurück und erledigen 
die Sache. Ich weiß zwar, cs ist ein großes Opfer, 
was ich da von Ihnen verlange, daß Sie auf den Tanz 
verzichten, aber —" 
Bergen lächelte. „Dienst ist Dienst, Herr Oberst. 
Doch jetzt müssen wir wirklich abbrechen, sonst sind die 
Gäste früher da, als der Hausherr.". 
Die Tafel verlief überaus animiert. Der russische 
Edelmann, welcher vor einigen Worden zu LNif- 
M 
f 
frieäcnau, Jlfoselsir. 1-2 
an der Kaiser-Eiche. 
Inh.: Waldemar Reuter. Tel. Pfbg. 1972. 
enthalt in der Stadt angekommen war, und dann von 
Woche zu Woche geblieben war, wie man sich heipilich. 
erzählte, weil des Obersten Töchterlein es ihm an 
getan hatte, saß neben Fräulein Elsa und unterhielt 
nicht nur seine Tischdame, sondern fast die ganze Tafel 
runde durch seinen unerschöpflichen Witz. Selbst Bergen, 
der den Nebenbuhler mit wenig freundlichen Augen 
von seinem Sitzplatz am unteren Ende der Tafel be 
trachtete, — die Frau Oberst hatte es schon so einzu 
richten gewußt, daß der Adjutant ihres Mannes von 
Elsa recht weit weg saß, — selbst Bergen mußte sich im 
stillen zugestehen, daß er neben dem Salonlöwen, der 
in allen Sätteln gerecht war, nicht aufkommen konnte. 
Es war ihm beinahe eine Erleichterung, als der Oberst 
ihm winkte, die Zeit zur Arbe't sei gekommen. Brauchte 
er doch nicht zuzusehen, wie Elsa ununterbrochen mit 
Herrn von Pobrofsky tanzte und sich von ihm Schmeiche 
leien ins Ohr flüstern ließ. 
„So, jetzt wollen wir uns daranmachen," sagte der 
Oberst, ließ sich in den Stuhl fallen und zog die Schreib- 
tischschublade auf. Im nächsten Augenblick schnellte er 
wieder vom Sitze empor. Die Schublade war leer, das 
geheime Aktenstück war verschwunden. 
„Was bedeutet das?" stöhnte er. 
Bergen hatte mit raschem Blick die Situation er» 
faßt. „Das Schriftstück lag sicher in dieser Schub 
lade? Dann ist cs gestohlen, dann müssen wir alles 
daransetzen, es sofort wieder zu bekommen." 
Der Oberst hatte sich gefaßt. „Gestohlen, ganz 
richtig. Aber von wem?" Die Männer blickten ein 
ander in die Augen, keiner sprach cs ans, aber beide 
hatten den gleichen Gedanken: Der Dieb mußte unter 
den Gästen sein. 
„Fritz!" Der Oberst wandte sich an seinen Ossi» 
zicrödicncr, der auf sein Klingeln erschienen war. 
„Weißt dir nicht, wer hier im Zimmer war?" 
„soviel ich weiß, niemand als der Herr Oberst 
selbst." 
„Warten Sie." Bergen wandte sich an den 
Burschen. „Hat jemand von den Gästen schon das 
Haus verlassen, seit das Fest begonnen hat?" 
ßNoch niemand," versicherte Fritz. 
„Gut. Herr Oberst, sorgen Sic, bitte, dafür, daß 
keiner fortgeht, che ich zurückkomme. In zehn Mi 
nuten bin ich wieder da." 
Der Oberst fragte nicht lange, er drückte Bergen 
kräftig die Hand. „Ich verlasse mich ganz auf Sic. 
Sic wissen, was ans dein Spiele steht. Unten vor dem 
Hanse stehen Wagen." 
„Dann brauche ich nur fünf Minuten." 
Und die Frist war kaum vorüber, als Bergen 
wieder erschien. Hinter ihm tappte ein Mann in die 
Stube, der einen kräftigen Hund an der Leine führte. 
Bergen mußte den Heger — die Kleidung des Mannes 
verriet sein Gewerbe — schon instruiert haben, denn 
ohne weiteres führte er den Hund an die Schublade. 
Das Tier schnüffelte, dann hatte cs gleich Wittcrilng. 
Zuerst wollte cs auf den Obersten zu. Sein Herr hielt 
ihn zurück. Er sprach zu dem Hunde, wie zu einem 
Menschen: „Der ist cs nicht, Nero, der nicht! Der 
andere." Und wieder drückte er die Schnauze des 
Tieres in die Schublade. Der Hund verstand seinen 
Herrn. Ohne sich weiter um den Oberst zu kümmern, 
lief er, die Nase auf dem Teppich, durch das Zimmer 
und die angrenzenden Räume bis zum Tanzsaal. 
In der nächsten Minute gab es einen fürchterlichen 
Wirrwarr. Da lag einer am Boden und wehrte sich 
mit Leibeskräften gegen den riesigen Hund. Aber schon 
war der Oberst da und zog mit eigener Hand aus Po- 
brofskys Brusttasche die gestohlenen Akten. 
Ani nächsten Morgen wußte es die ganze Stadt, 
daß sich unter falschem Namen ein Spion cingcschlichcn 
hatte, dem cs beinahe gelungen wäre, wichtige mili 
tärische Papiere zu entwenden. Und die lieben Nächsten 
zischelten schadenfroh über den reichen Freier, der sich 
als Spion entpuppt hatte. 
Aber das Gerede verstummte, noch che cs recht 
begonnen hatte; denn noch ain selben Abend verkündete 
der Oberst vor den versammelten Offizieren nach der 
öffentlichen Belobigung des Oberleutnants Berger die 
Verlobung seiner Tochter mit seinem Adjutanten. Und 
die Frau Oberst hatte diesmal nichts mehr dagegen ein 
zuwenden. 
Wetteraussichten. 
Sonnabend: Vielfach heiter, am Tage ziemlich warm, 
bei mäßigen nordöstlichen Winden, keine oder geringe 
Niederschlüge. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius Friedenau 
Arbeitgeber aller Art 
erhalten täglich kostenlos 
gelernte, ungelernte u. jugend 
liche Arbeiter. sow. Handwerker, 
Badfahrer, Lauf- und Arbeits 
burscheu, Portiers, Teppich 
klopfer, IJohner u. Lehrlinge 
durch das [6fc>84 
Städtische Arbeitsamt 
Berlin-Schöneberg 
Grunewaiüstr. 19 
Eoka Schwäbische Sir. 13/14. 
Fernsprecher Amt Nollendorf 
Nr. 230 und 231. 
Jg. f. Scan s. Aufwartung 8-11, 
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6tr. 2, Ecke Thörwaldsenstr. (5716 
Suche Aufwartung Bonn/ Zn 
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Sohöneberg: [6684 
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lötflctieüfe 
>1- 1- Aug., große 2 Zim.-WvHn. 
Friedenau, Ofseiibaclier Slr, 26. 
Fuiiges Dlenfluuu'cycn 
verlangt per l. August [5711 
SponHolzstr. Ufa 
Aufwarten» verlangt Seegedarth, 
Thörwaldsenstr. 16 Porl. j. [5710 
Saubere Aufwärterin * 
von 8—10 Uhr Bonn, für sofort 
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Moselstr. 7a packt, bei Tannehl,
        
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