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Periodical volume Nr. 171, 23.07.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

x-P * ?, a§ Havelländische Gantnrüfest findet am 23. 
vls 2r>. Slugult in Velten statt. 
5-. 1. Blüthner-.Kvnzert findet im „Steglitzer 
Stadtpark am Freitag, dem 25. Juli, beginnend Abends 
b/2.llhr statt. Wir wellen unsere Leser darauf hin und 
empfehlen ihnen wiederholt den Besuch im Steglitzer Stadtparks. 
o „Ate Vagabundin" betitelt sich der herrliche Film, 
der von heute ab in den „Hvhenzollern-Lichtspielen". 
Handierystr. 64 girr Vorführung konnnt. In den Haupt- 
rollen sind Asta Nielsen Ui.d Hugo Flink; beide bürgen 
oasur daß die Darstellung eine vorzügliche ist. Ein großes 
Kunstlcr-Drama aus der Gegenwart von Dr. Slrthur 
Landsberg führt den Titel „Gottheit Weib". „Gebrochene 
Treue ist ein ergreifendes Drama voller Realistik. Ebenso 
festelt das Drama „Goldfieber" die Zuschauer. Die große 
Schlammschnecke ist ein wissenschaftlicher Film. Hierzu das 
Patho Journal und das übrige großartige Programm. Der 
Aufenthalt in den „Hohenzvllern-Lichtspielen" kann allen 
bestens empfohlen werdeii. Jir dem großen luftigen Saal 
M es.'ich angenehm und die Bilder sind von seltener 
Klarheit und Schärfe. 
o Freier Schülertag ans der Treptow - Stern 
warte. Um noch weiteren Kreisen Gelegenheit zinn An 
hören eines Vortrages zu geben, findet am Donnerstag, 
dem 24. Juli, Nachm. 3 Uhr, eine kinematographische Vor 
führung mit erklärenden: Vortrag „Christoph Columbus und 
seine Entdeckung Slinerikas" statt. Zu diesem Vortrag hat 
jeder Erwachsene das Recht, ein Kind unter 14 Jahren frei 
einzuführen. Der Film ist von der amerikanischen Polyskopc- 
Film-Gesellschaft angefertigt mitcr Benutzung der drei den 
Origiualzeichuuugen nachgebildeten Schiffe, welche von der 
spanischen Nation 1893 zur Ausstellung anläßlich der 
400jährigen Entdeckiuig Slinerikas nach den Vereinigten 
Staaten geschickt wurden. Es handelt sich hier :nn einen 
historischen Film, der die Entdeckungsfahrten Columbus' und 
seine Landung im neuen Erdteil in anschaulichster Weise 
vorführt. Mit dem großen Fernrohr werden bei klarem 
Wetter ein Fixstern, der Mond oder Jupiter beobacktet. 
o Vodeneinbrnch. In der vergangenen Nacht wurden 
im Hause Bcckerstr. 1 sämtliche Bodenvtrschläge erbrochen. 
Gestohlen wurden Betten, Wäsche, Kleidungsstücke usw. 
Heute Morgen bemerkte eine Bewohnerin ein Geräusch auf 
dem Boden. Slls sie die Wohnungstür öffnete, stürmte« 
zwei Männer die Treppe hinab mit einem grünen Koffer 
und einem Bettsack, in dem sich ein vollständiges Bett be 
fand. Sie stiegen auf eine Elektrische der Linie 61 und 
fuhren in der Richtung nach Berlin davon. Da jedoch 
mehr gestohlen wurde, als die Beiden tragen konnten, 
nimmt man an, daß mehrere Einbrecher an der Arbeit 
waren oder die Beiden den Hausboden wiederholt während 
der Nacht besucht hatten. Es wurden auch Eisenstangen 
an der Eingangstür zum Boden vorgefunden, die anscheinend 
den Dieben bei evtl, lleberraschungeu als Waffen dienen 
sollten. Leider hat die Bewohnerin nicht rechtzeitig Alarm 
geschlagen, svdaß die Spitzbuben ungehindert entkommen 
konnten. 
o Auf der Spur einer Diebesbande. Kürzlich 
wurden bei einem Einbruch die Gelegenheitsarbeiter Wolter 
und Gen. verhaftet. Durch diese Verhaftung ist man einer 
Diebesgesellschaft auf die Spur gekommen, auf deren Konto 
außer Einbrüchen in Neubauten usw., woselbst die Diebe 
die bereits angebrachten Bleirohre abrissen und diese „ver 
schärften", auch eine Anzahl der in letzter Zeit vorge 
kommenen Hühner- und Kaninchendiebstähle zu setzen sein 
wird. Als Mittäter kommen weiter in Frage die 
Gelegenheitsarbeiter Schulze, genannt „Schmindelschulze", 
Karl Lauf, genannt „Lockenkarle", Leskau, genannt „Blauer', 
Wolter, genannt „Neesenhermann" usw.; auch den „Ans- 
baldower" für die Diebstähle hat man in Polizeihaft 
nehmen können. Bei den Vernehmungen sucht einer dem 
andern die Schuld in die Schuhe zu schieben, sodaß man 
sicherlich noch weitere Aufklärungen über die vielseitige 
„Arbeit" dieser Diebesbande erzielen dürfte. 
§<Döneberg 
—o Der bekannte Komiker Mar Bendix feiert heute 
seinen 70. Geburtstag. In seinem Heim in der Akazien- 
Gemeinde Berlin-Friedenau 
Die AurMrung her ZleiMnbeM 
eiuschl. Materiallieferung für den Neubau der III. Volks, chule aus 
dem Grundstück Offenbacher Ecke Laubachcr Straße soll tm Wege 
der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. 
Die der Ausschreibung zu Grunde liegenden Unterlagen können 
im Hochbauamte in Berlin-Friedenau. Lauterste 10, Zimmer 12, 
mochentäglich zwischen 10-12 Uhr eingesehen ivcrden und die Ver 
dingungsunterlagen und besonderen Bedingungen von dort gegen 
porto- und bestellgeldfreie Zusendung von 1,00 .N. bezogen werden. 
Die Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufsckv-ift ver 
sehen, an das Gcmeindcbananit, Lantcrstr. 10. zum Eröffnungs- 
‘""soniiQlifiiö. den 2. Mlifluit 1913, Botin. 19 llljt 
einzusenden. ' 
Znschlagsfrist 4 Wochen. 
Berlin-Friedenau, den 22. Juli 1013. 
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Sal.-Staff. b. vk.Siheinst. 32-33IIIr. 
straße 11 zu Schönebcrg trafen schon Vormittags zahllose 
Glückwünsche ein. 
—o Der Eispalast in der Lutherstraße wird am 
8. August zwangsversteigert. Als Hauptgläubiger des 
Unternehmens erscheint Herr Fedor Berg, der mit einer 
Hypothek von einer halben Million Mark beteiligt ist. 
Wahrscheinlich wird Herr Berg bei der Versteigerung selbst 
den Eispalast zu erwerben trachten. 
—o In das Handelsregister wurde eingetragen. Nr. 
22 323. Otto Diercksen, Berlin-Wilmersdorf: Niederlassung 
jetzt: Berlin-Schöneberg. — Nr. 39 685. Gebr. Himmler, 
Schöneberg: Sitz jetzt Charlottenburg. 
Berlin und Vororte 
§o Einbrecher statteten gestern Nacht dem Lichtcnbcrger 
Stadthauskeller einen ungebetenen Besuch ab. Wie fest 
gestellt iverden konnte, sind die Diebe von der Türrschmidt- 
straße aus eingedrungen, indem sie die Eingangstür anf- 
kantelten und die übrigen eisernen Sicherheitstüren mit 
Nachschlüsseln öffneten. Alts dem Ratsstübel haben die Ein 
brecher ein wertvolles Jagdgewehr mitgenommen und auch 
an Eßwaren, Getränken und Gennßmitteln reiche Beute ge 
macht. Es fehlen u. a. etwa 1000 Zigarren und 1800 
Zigaretten, ferner Butter, Kalbsbraten, 20 Büchsen Kon 
serven, viele Flaschen Sekt, Wein und Kognak. Der Ge- 
sammtschaden beträgt 3000 M. Die frechen Diebe haben 
einen Teil der Eßivaren und Getränke an Ort tmd Stelle 
verzehrt. 
Zo In Hessenwinkel wurde die Leiche eines unbekamtten, 
24—25 jährigen Mannes gelandet. Das Taschentuch mar 
mit A. C. gezeichnet. In den Taschen des Toten fand 
man einen Dolch mit einer Scheide und einen Kettenring. 
Die Leiche wurde auf dem Friedhof nach Rahnsdorf über 
geführt. 
Vereifis-Dadmchten 
Morgen Donnerstag tagen: 
„Friedenaucr Männer-Gesangverein 1875", IlcbnngSstimdcn 
0—11 Ilhr im „Hohcnzollcrn". Dirigent: Musikdirektor Paul Slntoni. 
Kegelklub „Friedenau 1009" (Mitglied des Verbandes Berliner 
Kegelklubs E. V.) kegelt jeden Donnerstag von 8'/, Uhr Slbcnds im 
„BahNschlößchcn", Inh. (5. Müller, am Wannsecbahnhof Friedenau. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen rvir keine Verantwortung.) 
Vcrkehrsfragcn. 
Herrn W. L. bitte ich, mit mir einen Blick in den „Renen 
Wegweiser durch Groß-Berlin", das Verkehrsbuch der Großen 
Berliner Straßenbahn, zu tun. Da finden ivir: ») Linie 69: Fahr 
zeit von der Laubachcrstraße' Ecke Südwestkorso bis Leipzigerstraße 
Ecke Eharlottenstraße 35 Min., dazu Fußweg vom Mittelpunkt des 
lvcstlichen Friedenau (Schillerplatz) 3 Min., zusarnmcn 38 Min. 
d) Linie 0: Fahrzeit von der Laubacherstraße Ecke Südwestkorso 
bis Brandenburger Tor (Unter den Linde») 32 Min., dazu Fußweg 
ivie zu » 3 Min., zusammen 35 Min. o) Linie 87 bezw. 88: 
Fahrzeit von der Kaiserciche bis Leipzigerstraße Ecke Charlottcnstr. 
32 Min. d) Linie 60: Fahrzeit von der Kaisereiche bis Französischeste. 
Ecke Eharlottenstraße 35 Min. Herr W. L. ersieht ans vorstehender 
Zusammenstellung I. daß man nicht 46—60 Minuten gebraucht, 
um mit der Straßenbahn vom westlichen Friedenau nach der 
Leipzigerstraße Ecke Fricdrichstraße oder nach der Straße Unter den 
Linden zu gelangen, 2. daß das östliche Friedenau, ivas Fahrt- 
bauer anlangt, kaum einen Vorzug vor dem westlichen Teil genießt. 
Im übrigen wird es sicher keiner besonderen Organisation bedürfen, 
um auch dem westlichen Friedenau neue Straßenbahnvcrbindungen 
ztl schaffen, zumal soivohl der Vcrkehrsausschuß der Gemeinde 
vertretung ivie derjenige des Haus- und Grundbesitzcrvereins fort 
dauernd bemüht sind, die berechtigten Wünsche der Einwohnerschaft 
bei den Verkchrsgesellschaften zur Geltung zu bringen. Immerhin 
sollte der Westen Friedenaus nicht vergessen, daß er durch die 
Straßenbahnen 66, 69, 0 und F, zu denen vom Kaiserplatz ans 
noch die Linie 51 tritt, noch nicht die schlccktcstcn Verbindungen 
mit Berlin hat, und daß vom Ringbahnhof Wilmersdorf-Friedenau 
zu den meisten Tagesstunden ein Zchnminutenverkehr mit Berlin- 
Potsdamer Bahnhöf besteht. I. v. Wrochcm. 
Herr W. L. bemängelt meine Ausführungen in Nr. 20 Ihres 
geschätzten Blattes belrcffcud Straßenbahnen und Zwcckvcrbaud. 
Die Verfügungen des letzteren inbezug auf den Ausbau Berliner 
Linien wird ihm wohl etwas aufgeklärt haben über die Befugnisse 
des Zwcckoerbaudes als neugeschaffene Vcrwaltunesiustanz. Den 
Mangel an Verkehrsmitteln jenseits der Kaiscrallce habe ich eben 
falls als der Abhülfe bedürftig erwähnt. Herr IV. L. sollte mir 
also keine unbegründeten Vorwürfe machen. Was die Bäume in 
den Straßen unseres Ortes betrifft, so ist ja bekannt, daß sie zeit 
weise gekröpft werden, damit sie nicht in den Himmel wachsen und 
zu schattig wirken. Der Zweckoerband verhandelt nicht mit 
Privaten, sonst könnte sich Herr W. L. ja an ihn wenden und seine 
Wünsche vorlragen. lieber die Vorgartenfrage läßt sich gegen 
wärtig nichts sagen, in dieser Angelegenheit schweben Erhebungen, 
die noch nicht abgeschlossen sind. Hier hat der Zwcckvcrbnnd auch 
noch ein wichtiges Wort mitzureden. 
0erichtlkhes 
P. Fortgesetzte Fahrgcldprellerei verübte gegen Automobil- 
droschenführer der Kellner Hermann Frohnert aus Wilmersdorf, 
welcher gestern der 1. Ferienstrafkammer des Landgerichts II aus 
dem Moabiter Untersuchungsgefängnis vorgeführt wurde, um sich 
wegen wiederholten Betruges zu verantworten. Der bereits vor 
bestrafte 20jährige Angeklagte fuhr leidenschaftlich gern im Auto- 
mobil spazieren. Beim Antritt der Fahrten, die zumeist in 
Friedenau begannen und nach Zehlendorf oder gar noch weiter 
hinaus nach Wannsce und Pvtsdani führten, pflegte F. die Kraft- 
wagenführer durch Aufschneidereien über seinen Besitzstand oder durch 
Aorzeigung eines Zwanzigmarkstückes sicher zu machen. Am Ende 
der Fahrt, die fast immer in eine Bierreise ausartete, erkürte F. 
dem bcirogcucn Fahrer, kein Geld zu besitzen und das angebliche 
Zwanziginaristück erwies sich als eine recht goldblank geputzte 
Spielmarke. In den Monaten November und Dezember hatte F. 
der Reihe nach drei in Friedenau wohnhafte Autodroschkcn- 
bcsitzcr jedesmal um 9 Ai., 12 Ai. usw. betrogen und den dritten 
noch obcndrei um 3 Ai. bar angeborgt, angeblich weil der Hundert 
markschein des F. nicht zu wechseln war. Ja Zehlendorf ereilte 
den F. sein Schicksal. Er wollte noch weiter nach Potsdam ge 
fahren werden, aber dem Ehauffeur waren während der Fahrt Be 
denken aufgestiegen über die Echtheit des quasi-20-Markstückcs, das 
dann als Spielmarke erkannt und polizeilich beschlagnahmt wurde, 
um während der Verhandlung als Beweisstück zu dienen. — Der 
Angeklagte gab zu seiner Entschuldigung an, er sei in den znr 
Anklage stehenden Fällen betrunken gewesen. Wegen wiederholten 
Betruges beantragte der Staatsanwalt 9 Monate Gefängnis. Das 
Urteil des Gerichtshofes lautete auf eine Gesamtstrafe von acht 
Monaten Gefängnis. 
Vermisstes 
*o Die Massenvcrnichtuug deutscher Wachteln. In einer Zu 
schrift an den „Deutschen Verein für ländliche Wohlfahrts- und 
Hcimntpstcgc" gibt ein einfacher Soldat seiner Empörung Ausdruck 
über die Masseiwernichtung unserer Wachteln. Es ist mich in der 
Tat höchste Zeit, daß einmal von Seiten aller Regierungen 
energisch gegen den Eingvögclmord im südlichen Europa vorge 
gangen wird. In der Hauptsache ist ihm das Wasser abgegraben, 
wenn die Absatzgebiete für tote Vögel verschlossen werden. Wahrend 
nun aber Frankreich z. B. die Grenzen für den Transport toter 
Wachteln gesperrt hat, unterstützt Deutschland durch Zulassung der 
Ein- und Ausfuhr direkt den Vogclmord. Stuf den Bahnhöfen in 
Basel und Straßburg kann man in den Endmonaten eines jeden 
Jahres ganze Transportziige mit Wachtclleichcn beobachten, die 
durch Deutschland und über Luxemburg nach England gehen. In 
einem Wintcrjahr rvurdcn in Basel Wachtelsendungen in Höhe von 
rund 50 000 Kilogramm nach Deutschland abgefertigt. Jährlich 
fallen dem Morden in Aegypten, Italien, auf den italienischen und 
griechischen Inseln etwa acht bis zehn Millionen Wachteln zum Opfer 
Geht das so weiter, dann wird bald auch die Wachtel zu den aus- 
gcstvrbcncn Tieren zu rechnen sein, lind doch gehört dieser nützliche 
Vogel in die deutsche Landschaft, in unsere getrcidereichen Ebenen, 
und sein Lockruf ist nicht umsonst von deutschen Dichtern seit 
Walther von der Vogelwcide besungen worden. 
„Württemberg und Hohenzollcrn". Dieser unentgeltlich durch 
das Internationale öffentliche Verkchrsbüro, Abt. Württemberg, 
Berlin IV. 8, Unter den Linden 14, erhältliche Reisebegleiter durch 
das schöne Schivabenlaud mit den prächtigen Farbenphotographien 
wird sicher viele Freunde finden. Das Büchlein gibt einen kurzen 
Ueberblick über die Schwäbische Alb, den württ. Schwarzwald, das 
Neckar- und Hohenloher Land, den Schwäbischen Wald und Ober- 
schwaben bis zuni Bodcnscc und Sllgäu, grundverschiedene Land- 
schaftSgebiclc, wie sie in seltener Manincnaltigkeit gerade in 
Württemberg uyd Hohenzollcrn sich zusammenfinden. 
Bad Lalzbrunn. In den Waldanlagen unterhalb der 
Wilhclmshöhe werden von der Badevcrwaltung augenblicklich 
Stände für Tontaubenschießen und Zugwildschcibcn eingebaut, um 
auch diesen Sport in Bad Salzbrunn heimisch zu machen. Seitdem 
in weiteren Kreisen bekannt geworden ist, daß während der dies 
jährigen Kaiscrmanöver der Kaiser mit seinen hohen Alanövcrgästcn 
in dem neuen prächtigen Grand Hotel Wohnung nehmen wird, 
hat sich sofort das lebhafteste J> teresse des großen Publikum für 
diesen wahrhaft fürstlichen Bau durch andauernd starken Besuch 
bestätigt. 
Wetterausfichten. 
Doimerstag: Ein lvenig ivärmer, zeitweise heiter, aber 
noch veränderlich bei leichten Regenfällen und ziemlich leb 
haften südlichen Winden. 
Verantwortlicher Schriftleiter: HermannMartinius Friedenau 
tmamBamamtammmammmmmmamtammmmrmi «i iiibu—hMmar 
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