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Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Beilage zu Nr. 16 des „Friedenauer Lokal-Anzeiger". 
Die öuale Woche. 
Plauderei sür den »Frtedenauer Lokal-Anzeiger'. 
Berlin, den 18. Januar. 
Dt« Heldentat«» der Brrlin'r Kri»in«lv,lizri. — D»r Fall 
Sternickel. — ein FtaSkc. — Der k»»»enöe St«rnickel--tc«an. 
- Tr«mrt«es «l,ntra«rio,s - e«un den «Srder» und 
Etnörechern. — «ine volkSwtrtfchaflltch« Studie 
. Bor den Torrn Berlins, in dem stillen Oderstädlchen Frankfurt, 
wlld tu kurzer Zeit ein schauerlicher Kolporlazeroman sein Ende 
finden. Slerrilckel, der lanqqesuchte traurige Heid auS dem dunkelsten 
Trteblcben der M.nschheit. wird gefesselt in das helle Licht des Ge- 
richiSsaaleS geführt weiden. 
Mit feiten Settern l.fen wir täglich die Gräuel, die dieser arm- 
selige, elende Mörder begangen hat. Lesen erstaunt von der Findig, 
kseit der Berliner Kriminalpolizei, der eS jetzt doch endlich ge- 
lullgev ist, den durch tausend Steckbriefe Gekennzeichneten zu fangen. 
Das war kein Heldenstück! 
Mer die Berichte liest, kann sich des Unwillens nicht erwehren. 
Man merkt zu sehr, woher die Wisserschüft kommt. Groß und breit 
»trd erzählt, daß der Kriminalkommissar Soundso nach Frankfurt ge- 
fahren, daß er dort übernachtet und daß er bei der Vernehmung deS 
Geächteten fast jeibst einmal die Ruhe verloren bat. 
Blelletcht lesen wir demnächst auch, daß der Referendar Müller die 
Lkten aufschlug und sie dann, mit aller Vorsicht natürlich, aus dem 
Richterzimmcr in die Kanzlei trug. 
Selbstverständlichkeiten werten mit größter Ruhe breit und allzu 
deutlich aufgezählt. Werden, gewiß nicht ohne Absicht, dem Publikum 
täglich vorgeführt 
Und keiner ist da. der daS bchertte Wort spricht. Keiner findet 
sich, der der Ueberzeugung Ausdruck gibt, daß das alles doch wahrlich 
kein Steg der Kriminalpolizei d-r Reichshauplstadt ist. 
Im grellen Licht der Tatsächlichkeit ist der Fall Sternickel ein 
geradezu bejammernswerter Fall. Der Glanz würde schnell 
erbleichen, wenn man sich in den Berichten mehr an die Hauptsache 
halten und nicht mit ipannendcn Worten erzählen würde, daß der 
Krimivalwachlmeister Mcier rder Schmidt durch eine Anspannung 
sämtlicher EeisteSkräfle ln dem verhafteten Dienflknecht eine Aehnlich. 
keit mit dem lang verschwundenen Sternickel herausgefunden hätte! 
Mit Verlaub! Das Bild EternickelS mußte jedem Berliner 
Kriminalbeamten so gclärsiz sein' wie urS Sterblichen allen zum 
Beispiel daS Bild irgend eines großen Zeitgenossin. Aber in der 
Berliner Kriminalpolizei scheint ein neues Dichr-rgeschlecht am Wirken 
zu sein. Ein Geschlecht, daS mit fein erklügelien Worten ganz schlichte 
Eischetnungeu durch ein vergrößerndes Glas dem Publikum zeigt: 
daS die Lust der Menge an Melodramatik ganz genau kennt und hinter 
all dem seroierlen Hinlerlrcppenspuk der eigenen Schwäche Größe 
dikkret verbirgt. 
Gut, sie baben Sternickel. Vorausgesetzt, daß er nicht wieder 
entwischt, wird der entaitele Mafsenmöider seinen Kopf reilieren. 
Und dann wird dies traurige Menschheitkkapital r och nicht zu Ende 
sein. Denn seine Taten werden der Nachwelt in gistgrünen Heften 
ausbkwahrt bleiben. 
Heute laS ich die ekelhafte Anzeige in einem Berliner WinkclblaI: 
„Schrisist'ller sosort gejucht, die den Fall 
Sternickel spinnen- »rhauveln M»n«n. Ans- 
führlichr Llngekote t.it Prrisangair »sw.* 
Sternickel wird also der Held eines Kolportageromans werden, 
der einen noch größeren Absatz haben wird, als der längst entschlafene 
.Scharfrichter von Berlin'. Schwer ist cS ja nicht, daS t.aurige 
Buch zu schreiben. Der Heid hat ja den meisteu S:off schon selbst 
geliefert. Hat acht oder zehn Menschen umgebracht, har zuletzt noch 
ein Elternpaar abgeschlachtet und dessen Kinder in einen Schrank eir. 
gesperrt und sie gcfüilert. Hat ihnen wollene Decken gebracht, damit 
sie nicht srteren und hat sie, als sie in Jammer und H.'rzensangst 
mit dünnen Kindersttmmchen schrien, mit tröstenden Worten ge 
streichelt. — 
Wenn ein schnell dichtendes Genie diese erschütternden Tatsachen 
aus den Markt bringt, muß die Hintertreppe ja erbeben! Muß ter 
dicken Köchin im Vorderhaus ja vor Mitgefühl das fettige Haar zu 
Berge flehn! 
Vielleicht erfährt auch die deutsche Dramat k, die sich anscheinend 
in Liquidalion befindet, eine fruchtbare Anregung durch diesen grausigen 
Fall. Vielleicht hat schon irgend ein flinker Herr Feliz Phrlippi die 
Feder angesetzt zu dem Volksstllck, das wir nach Anfiel unsercr 
Kritiker immer noch niebt haben. Und eS wird die letzte traurige 
Sonntag, den 19 Januar 1913 
LebenStat dieses traurigen Menschen sein, daß er fortzeugevd BöjeS 
wiikt und daß sein fluchbeladenes, krankhafte- Dasein fortwuchert 
durch die schnell flichenben Jahre unsercr unverständlichen Zelt! 
Der Name Sternickel hat alles andere übertönt. Vom Südwestcn 
BrrlinS her, wo die großen Zeitungen ihr Haup'qaariier haben, 
schwirrten fast zu jeder Stund; unzählige Boten mir Extrablättern 
durch dar Wagengewirr und den strömenden Fluß der eilenden 
Fußgängcr. 
Den Berliner reizt das Außergewöhnliche, das Nochniedagewcsene. 
Selbst der größte Humbug deS JahreS, daS sogenannte SechStage- 
rennen trat in den Hintergrund des Interesses. Und das will viel 
heißen. Auch die Frtedensverhandlungen der neckischen 
BalkanmLchtc machten gar keinen Eindruck mehr. Denn gerade 
hier dauert den Meisten der eigenartige diplomatische Derkebr schon 
viel zu lange. Keine Reden und Verhandlungen mehr, — sie sollen 
sich hauenI Da« ist der Volkswille. Wie an festlicher Tafel die 
ungeduldige Jugend murrt: BloS keine Toaste, keine musikalischen 
und oratorischen Vorträge mehr. — wir wollen tanzen! 
So hört man überall. Die Nerven wollen aus der Schlaffheit 
gereizt werden und das kann so ein Mann wie Slernickel. 
Sternickel gibt Laien und Wiffenschafilern Anlaß zu tausenden 
von Auslässen. Die einen wollen ihn geköpft wissen, die anderen raien 
davon ab, einen plychopaihischen Menschen zu strafen sür die unge> 
Heuren Frevel seines Raublurinflinkis. Die Eternickel-Lsieratir wird 
anschwellen, und der Verein sür Abschaffung der TodeS- 
strafe wird für seine Satzungen dark nswcrtr Anregungen empfangen. 
Ich würde mich nicht wundern, wenn der Verein sich demnächst 
auch der Einbrecher recht warm annehmen würde. Denn bei 
rüchlerrier Betrachtung mao man, — vom Standpur kr des Vereins 
au«, — zu der Ansicht gelangen, daß der Slaat eigentlich die Pflicht 
hätte, die Einbrecher noch mehr zu schützen, als die Herren Mörder. 
DaS Gewerbe ter Einbrecher bedarf zum mindesten des gleichen 
Schutzes wie jede andere Berufeklaffe, und man sollte nicht einmal 
mit dem Ikichlfertigen Gedanken de« Staates spielen, die Einbrecher 
auszurotten, oter abzuschaffen. 
In Deutschland würden z.B. an 250 000 Privatnachlwächter 
und Beamte der vcrschudenen Schließg-s.llschaflen sofort brotlos. 
Mehr, als eine Milliarde ist tnve.,irrt in der Geldschrank, Alarm 
glocken- und SicherhettSschloßindustrie. Mindestens 25 000 Angestellte 
und Arbeiter müßten hier auf das mlt Recht unbeliebte Pflaster ge 
worfen werden! 
ICO000 Schutzleute würden mit einem Schlage überflüssig. Die 
mit dieser Bernftklasse eng v'ibundene Handfeuerwaffen- und Slahl- 
industrie würde die schwerste Schädigung erleiden. 
Rund eine Million an Hundesteuer wüeden die Gemeinden ein 
büßen! Die tu Frage kommenden, dann überflüjfigen Hunde mußten 
doch immerhin zwei Mal am Tage gefüttert werden. Der Schcden 
für Restaurants, Schlachter und Hundekuchcnindustrtelle ist nicht zu 
übersehen. 
Selbst im Bereiche des Theaters und der Literatur würde 
die Ausrottung der Einbrecher schweren wirischastltchen Schadrn her 
vorrufen. Sobald ein Mitgtted dieser BerusSkiasje in einem Stück 
auf der Bühne zu tun hatte, bestand immerhin doch noch eine ge 
wisse Zugkraft. Die vielen Millionen, die in der Detektiv- und Ein 
brechen Litecaiur investiert find, wären ohne weitere« verloren. 
Was bedeuten nun die paar lumpigen Millionen, die die Ein 
brecher nun wirklich in einem sorgenvollen und körperlich anstrengenden 
Beruf jährlich verdienen, gegen die Summen, die sie dem Staat und 
dem Wirtschaftsleben zuwenden! In Zahlen beilägt ihr Einkommen 
vielleicht 0 5— l,Proz. deS durch ihre Energie und Tatkraft gehäuften 
Kapitals. 
Somit sollte der Staat dieser BerufSklaff: vollste Freiheit ge- 
währen. Und gerade jetzt, wo immer die Fea.c eikltngl: „WaS joll 
die Regierung tun, um-ben Wohlstand des Volkes zu heben'!", sollte 
als Antwort d r dringend notwendige erhöhte Schutz der Einbrecher 
mehr und mehr betont we den! 
Man sieht, in welche Bahnen die Sternickel-Affäre meine volks- 
wirischaftUche Erkenntis gelenkt hat! 
Das hat aber nur mit ihrem Singen die Berliner Krimi 
nalpolizei getan. Denn seit ich die SIcrnickelbertchte dieser Behörde 
mit Anoachl gelesen habe, bin ich zu dem zwingenden Schluß ge 
kommen, daß nichts auf der Welt unmöglich ist. Heinr. Binder. 
JufchMMMo 
(Für diese Rubrik ürrrneymen i»tk Utas »rrautwortung.) 
Sehr geehrte Redaktion! Bor einigen Tagen erwähnten Sie in 
Ihrer Zeitung unsere traurigen BerkchrSverhLltnijse. Vor allen 
Dingen vermissen wir, die wir am Südwestkorso wohnen, jegliche Ver 
bindung mitten durch jFriedenau. Sollte cS wirklich nicht möglich 
sein, die Omnibuilinte nach dem Sannscebahnhof zu verlängern! JBie 
Sie richtig bemerkten, würden sehr viele Hausfrauen d:n Omnibus 
vom Markt benützen. Man hört fortwährend Klaren darüber. Ich 
bin eine ältere Dame, und nicht besonders zu Fuß, habe aber mehrere 
bekannte Familien in der Nähe der Wanaseebahn wohnen, die ich leider 
sehr selten besuchen kann, da der Weg Stunde beträgt, und so wie 
mir, geht es so vielen Leuten. ES 'ist kaum glaublich, daß ein Ort 
wie Friedenau so vom Verkehr abgeschlossen ist. Jetzt fährt der 
Omnibus mit ein paar Personen, dann würde er erd ein Geschäft 
machen. Sollte die IDerkehrsdeputation da wirklich nickt ein bischen 
nachhelfen können! Vielleicht veröffentlichen Sie diesen Notschrei, oder 
übermitteln denselben an Herrn Hofrat FranzelinS. Im Voraus besten 
Dank. Eine alte Fiiedenauerin für viile Leidensgefährtinnen. 
AuS ärztlichen Kreisen schreibt man uns: Der vom Reichscmt des 
Innern gemachte Versuch einer Verständigung zwischen den grsßen 
Organisationen der Krankenkassen und der Aerzte ist nicht, wie vielfach 
behauptet wird, daran gescheitert, daß der Leipziger Aerzteverband un 
erfüllbare Forderungen gestellt hat. Dieser Beidand hatte im Preuß. 
Ministerium ausdrücklich seine Bereitwilligkeit zu Verhandlungen mit 
den Kassenverbänden erklärt und demzufolge hatte das ReichSamt des 
Innern einen EiniguugSenIwurf aufgestellt, der eine Verhandluug 
nur zwilchen Deutschem Äerztevereinsbund und Leipziger Aerzteverband 
einerseils und den Verbinden der OrtS-, Beirieds-und JanungSkassen 
andererseits versah. Nachträglich verlangten aber die vereinigten 
Kaflenverbände noch die Hinzuziehung des sogen. ReichsverbandeS 
Deutscher Aerzte, nnd den mußten die beiden Aerzteorganisationen 
allerdings ablehnen, weil er schon allein wegen seiner verschwindenden 
Mitglieder,ahl, die grsttssentttch geheim g-.halten wird und noch nicht 
einmal 100 erreichen durste, nicht als berufene Veriretung der Deutschen 
Aerzteschaft anerkannt werden kann. — Ueber den kafsinärzlltchcn 
Dienst bei den neuerlichteten Krankenkassen für llnterbeamie der Reichs- 
post- und Telegraphen Verwaltung find zwischen Reichspostams und 
ärztlicher Organisation, d h. dem Deutschen AerzteveretnSbnnd und 
L ipziger Aerrleverband Vereinbarungen getroffen worden, deren Be 
folgung das RelchSpostamt den Krankenkassen empfiehlt; die Honorar- 
bemessung entspricht billigen Erwartungen, im übrigen ist jedem 
aibettSberciten Arzt die Tätigkeit für dt: Kassen ermöglicht, sedaß dic 
Aerzte hier nicht wie sonst Klage darüber zu führen haben, daß die 
freie Dcrufsausübung durch die Krankenkassengrüvdung beeinträchtigt 
e-'-h Die Kassen werden ihren Betrieb voraussichtlich im März 
eröffnen. 
Eine srrresührung des Publikunrs bedeutet die Reklamebezerchiiiriig 
„Selbstkostenpreis plus 10 Prozent", welche seit einigen Jahren irr 
einem Teile der Geschäftsleute in Aufrahme gekvniiiren ist. Einer 
solchen Ankündigung wird vorn Publikum, an daS sie sich rvendet, im 
allgemeinen eine andere Auslegung gegeben, als diejenige ist, die ihr 
von denjenigen Firmen, welche diese Reklame anwenden, beigelegt rvird. 
Das Publikum rechnet nämlich zu den Selbstkosten im allgemeinen 
nicht die Generalnnkostcn, als da z. B. sind die Ausgaben für Mieten, 
Reklame, Gehälter usw. nnd nimmt deshalb an, daß in dem Zuschlage 
von 10 Prozent nicht nur der Reingewinn, sondern auch die Geschäfts 
unkosten enthalten seien, während die ankündigenden Firmen unter den 
k0 Prozent den reinen Nettoverdienst verstehen. Die Ankündigung, 
daß nur Ware zum Selbstkostenpreis plus 10 Prozent verkauft werde, 
hat daher eine Irreführung des Publikums zur Folge und sollte deshalb 
ans dem Verkehr verschwinden. Zum mindesten muß aber gefordert 
werden, daß in unmittelbarer Verbindung mit derartigen Ankündi 
gungen in sichtbarer Weise und nicht zu übersehender Form znin 
Ausdruck gebracht wird, was von der ankünhjgenden Firma unter 
ihrem Selbstkostenpreise verstanden werde "und ob sie insbesondere 
darunter auch die allgemeinen Geschäftsunkosten rechnet. 
Kumoristlsches. 
"o Auslandhumor. Reingefallen. .Aber Fritz, waium weinst du 
denn so? Ist dir waö zugestoßen!" — .Ja, mein ZwiVngSbrudcr hat 
mich gehauen, da hab ich's meinem Freund erzählt, der sollte ihn an 
der Ecke abfangen und wieder verhauen! Und-da ... da ... hat er 
unS verwechselt!" 
"o Traurige Geistesbeschaffenheit. Pechvogel: Gestern sah ich 
auf dem Markte eine halbe Mark. Das heißt, als ich das Geldstück 
ausheb, rrar'S ein Ciück Bleck. Freund: Sapperlot, Mensch, da hättest 
du ja bald mehr Glück wie Verstand gehabt! 
Restaurant zum 
.Prinzen JCanöjeiy* 
Inh.: L. Pcgany. 
Handjerystr.42Eoke Kirchsir. 
Mittag von 12—4 Uhr. 
Nach der Karte: 
•omitaBi den 19. Jannar. 
Kraftbrühe m. Einlege . 15 Ff. 
Blumenkohl- Soppe ... 15 . 
ZrndeifiUt in Ch»mp.-Sc. 40 , 
Rosenkohl m. Schnitzel . 40 , 
Spinal m. Ei .... 40 , 
Sülle in Rimouladen-Sc. 40 , 
Gespicktes Rindeiiüet . 50 , 
Schinken in Burgunder . 50 , 
Hasenbraten iO , 
Kompott 10 , 
Salat 10 , 
Apfel-Strulel .... 15 , 
Cste , 
Käse - 15 , 
Biere ausssr dem Hause in 5 Ltr.- 
Slpkons od. 1 Ltr-Kannen. Pilaator 
Hell 40 Pf., Münchner Spaten 60 Pf., 
Knlmbacher Reichel 60 Pf., Pllteitr 
Urquell 70 Pf. pr. Ltr. 
Bockbier 
«diu«, Kirn waschen und 
nra 1 Schal Gardinen wasch 
spannen 50—70 Pf, 1 Schal 
stärk« u spannen 80—50 Pf.. 
*i l« «ach Größe 17744 
irr« «obeck. «heinstr. 89 II. 
Beginn Wochentags 6 Uhr^ Schüler-Vorstellungen 
Sonntags 4 Uhr. ^Mittwoch u. Sonnabend 4 Uhr 
Vom 17. bis 20. Januar 
Hohenzollem-Lichtspielc 
Friedenau Handjerystr. 64 
Grosse Sensation 
Verklungene Lieder 
Liebespoem in 3 Akten 
{dasherrlichete.wasbiiherimFilmgezeigtwnrde. | 
Onkel und Neffe 
reitende Komödie 
Verloren 
ent juckendes Drama. 
Sämtliche Schlager hier noch nicht aufgeführt. 
Entree SO Pfp. (1.—6. Reihe). 
Erstklassige Künstler-Kapalia 
Dirigent: Kapellmeister Brunner. 
Nur Novitäten. Behaglicher Aufenthalt in vornehm, 
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