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Periodical volume Nr. 164, 15.07.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

ein Aufsatz der illustrierten Wochenschrift „Die Deutsche 
Frau" (Verlag der „Deutschen Frau" [Velhagcn L Kläsingl, 
Leipzig) darauf Hill. Es ist durch Experimente einwandfrei 
erwiesen, daß eine noch so rege häusliche Tätigkeit im Laufe 
eines Tages NietNals in gleicher Weise auf die inneren und 
äußeren bigotte einzuwirken vermag wie eine kurze, aber 
schnlgerechte gymnastische Durcharbeitung, ^as Matz der 
Ermüdung nach getaner Arbeit steht eben durchaus in 
keinem Verhältnis zU der vollständigen Muskeltätigkeit, die 
den Stoffwechsel anregt, während bei der täglichen Arbeit 
der Verbrauch lebensnotwendiger Substanzen unoerhältnis- 
mätzig groß ist. 
o Waldemar Psylander, der Lieblütg aller Damett, 
tritt von heute ab ittt Biofontheater in der Rheinstr. 14 in 
dem Nordischen Kuttstsilm: „Um hohen Preis" auf. Das 
Personenverzeichnis des ergreifenden Dramas ist folgendes: 
Fred Herr Wüldeittür Psylander. Adele Frau Ellen 
Aggerholm, Janies Herr Henning Erichsen, Holm, Detektiv, 
Herr Age Hertel, sämtlich Mitglieder des Hostheaters in 
Kopenhagen. Das Spiel ist großartig, die Handlung äußerst 
spannend. Ein anderes Drama heißt Hiingernde Sperlinge, 
nach dem Roman von Gaston Dergo. In 4 Akten entrollt 
sich das Schicksal zweier junger Näherinnen, doch wendet 
sich schließlich alles zum Guten. Die WocheNrevUe von 
Pathä fräres ist sehr abwechslungsreich und interessant. 
Sehr hübsch sind die Reisebilder aus dem Märchenlande 
Indien mit seiner eigenartigen vieltausendjährigen Kultur. 
Besonders gut vertreten sind diesmal die heiteren Gaben. 
Macky und sein Vorgesetzter (mit dem dicken Herrn John 
Bunny in der Hauptrolle) ist sehr ulkig. Lockere Turtel- 
täubchen oder der versetzte Gerichtsvollzieher reizt zum 
Lachen und gefällt sehr. Das gut ventilierte Etablissement 
ist stets vom besten Publikum Friedenaus besucht, welches 
sich allabendlich bestens amüsiert. 
o Einbruchsdiebstahl. Im Hause Rönncbergstr. 15 
versuchten gestern zwei Diebe in die Wohnung einer Frau 
Schöne einzubrechen. Beim Ausschließen der Tiir jedoch, 
wurden sie von Hausbewohnern überrascht und konnten beide 
Spitzbuben der Polizei übergeben werden. Der eine Ein 
brecher ist ein der Polizei seit langem bekannter Fahrrad 
dieb, der schon wiederholt in Friedenau gefaßt und bestraft 
wurde. Auch diesmal soll er wieder Verschiedenes auf dem 
Kerbholz haben. 
o Von der Schöneberger Kriminalpolizei verhaftet 
wurde gestern der 40 Jahre alte Papier- und Schreib 
warenhändler Fritz L. unter dem Verdacht, sich an Kindern 
vergangen zu haben. L. wurde nach dem ersten Verhör in 
das Moabiter Untersuchungsgefängnis eingeliefert. 
Vereins-Dackrickten 
Morgen Mittwoch tagen: 
Thcatervercin „XcrtcS" 1873. Sitzungen jeden Mittwoch 
0V 3 Uhr im Vereinslökal Paul Spanholz, Steglitz, Körnerstr. 48e. 
Gäste als Mitglieder willkommen. 
Sck)Lneberg 
— o Einen Überalls günstigen Erfolg hat die vom 
Schöneberger Magistrat eingerichtete Stiftung von Spar 
büchern für Neugeborene seit der Zeit ihres Bestehens ge 
habt. Fiir jedes in Berlin-Schöneberg geboreile Kind wird 
ein Sparbuck mit einer gesparten Einlage von 1 M. auf 
Kosten der Sparkasse ausgefertigt und den Eltern in der 
Einnahme übergeben, daß dadurch der Sparsinn angeregt 
lind daß diese Maßnahme dazu dienen wird, in volkser 
ziehlicher Hinsicht auf die Bevölkerung günstig einzuwirken. 
Vom 1. April 1909 bis 1. Januar 1913 wurden 8002 
solcher Sparbücher ausgegeben, die am Schlüsse des 
Kalenderjahres 1912 einen Einlagenbestand von 305 103 M. 
(gegen 173 011 M. Ende 1911) nachweisen. Die Ge 
schenksparbücher sind mit folgendem Sparvermerk versehen: 
Das Guthaben dieses Sparbuches, welches von der Spar 
kasse in der Absicht der Anregung des Sparsinns gestiftet 
wurde, darf bei Lebzeiten des Buchinhabers nicht auf 
weniger als 1 M. verringert werden." 
— o In das Handelsregister wurde eingetragen. Nr. 
41 238. Offene Handelsgesellschaft; Meyerhardt & Co. 
Schweizer Stickerei-Erzeugnisse in Berlin-Schöneberg. Ge 
sellschafter: i. Frau Clara Meyerhardt, geb. 'Schönfeld, 
Berlin-Schöneberg. 2. Fräu Witwe Bertha Jacoby, geb. 
Schröder, Berlin, "feie Gesellschaft hat am 1. Juli 1913 
begönnest. Zur Vertretung der Gesellschaft ist nur Frau 
Clarä Meyerhaidt, geb. Schöttfeld, ermächtigt. 
B s Vi Am 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik iibernehmcn wir keine Verantwortung.) 
Sehr geehrter Herr Redakteur! In Ergänzung des inter 
essanten Aufsatzes in Nr. 154 des Fricdenauer Lokal-Anzeigers 
erlaube ich Uiir auf noch eine botanische Sehenswürdigkeit Friedenaus 
aufmerksam zu Machet». Wenn Man sich am Nordrande des 
Frifedrich-Wilhelm-Plätzes, bei dem großen mit Lobelien, Calceolärien 
und Canna bepflanzten Beet, mit dem Gesicht nach der Kirche aufstellt, 
so sieht Man rdchtS uNd links zwischen einer großen Ulme n»d einer 
Platane je einen Trompeirnbaum, Bignonia catalpa oder catalpaovata 
iFamilie der Bigponiitcfeae), die jetzt in voller Blüte stehen. Die 
prachtvollen, doldentraubensörmigen weitzen Blüten haben sich am 
schönsten an der Südseite entwickelt, sodaß man sie am besten von 
der Seite, gegenüber den Häusern Nr. 3 beziv. Nr. 15 stehend, 
beobachtet. Etwas weiter südlich stehen noch zivei kleinere Bäume 
derselben Art, von denen zur Zeit nur der westlich stehende blüht. 
Dieser Baun, ist in Berlin ziemlich selten. Äußer im Botanischen 
Garten steht noch einer im Humboldthain, an der Gustav-Meyfer- 
Straße, gegenüber den» Dircktionsgebäudc, und zwei befinden sich 
an der Oftseite der Universität, au der Haltestelle der Straßenbahn. 
Der Trompctenbauin darf nicht verwechselt ivcrden mit der Kaiscr- 
lichen Paulownia, Panlownia towentora oder imperialis, die, 
obgleich sie einer anderen Familie (Scrophnlariüceae) angehört, dem 
Trompetenbaüm so ähnlich sieht, daß ein Laie sie nur schwer von 
jenen zu unterscheiden vermag. Von diesen Bäumen stehen eine 
größere Anzahl auf dem Rosenplatz an der Gustav-Meyer-Straße 
bei ~ ' 
leim Humboldthain. Mit vorzüglicher Hochachtung 
Gr. 
Gerichtliches 
(:)o Gefährliche Stadtbahufledderer standen gestern vor der 
1. Strafkammer des Landgerichts I angeklagt, oen Kaufmann 
Louis P. von hier in raffinierter Weise ausgeplündert zu haben. 
Es waren der Ztmmerinann Emil Berkc und der Packer Albert 
Läuenburg, die aus der Untersuchungshaft vorgeführt wurden. 
Anfang Juni d. I. hatte der genannte Kaufmann geschäftliche An 
gelegenheiten zu erledigen und fuhr niit einem Nordringzuge nach 
Charlottenburg, schlief aber unterwegs ein. Als er wieder erwachte, 
befand er sich in einem tollen Zilstande. Seine Beinkleider waren 
auf beiden Seiten ausgeschnitten, ebtüso war aus dem Jackett ein 
großes Stück herausgeschnitten, und z»var an der Stelle, an der 
sich bisher die Brieftasche befunden hatte. Diese wie das 
Porteinonnaie mit insgesamt über 2000 M. Inhalt waren vcr- 
K wunden, ebenso Uhr und Kette. Die Kriminalpolizei ermittelte 
on am nächsten Tage die beiden Angeklagten als die Täter. Jir 
dem Angeklagten Berke traf sie einen alten Bekannten rvicder, da 
B. schon wiederholt wegen derartiger Stadtbahnräubereien bestraft 
ist. Bon dem gestohlenen Gelde mürben nur noch 1000 M. vor 
gefunden, wo das übrige Gerd in der kurzen Zeit geblieben war, 
ließ sich nicht ermitteln. — Mit Rücksicht darauf, daß Berke an 
scheinend ein unverbesserlicher Dieb ist, erkannte die Strafkammer 
gegen ihn auf zweieinhalb Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehr 
verlust, gegen LaueNburg lautete das Urteil auf ein Jahr 
Gkfäugnis und drei Jahre Ehrverlust. 
(:) Ein Straßenbahnunfall in Steglitz, welcher dem Betroffenen 
ein Bein kostete, kam gestern vor dem Reichsgericht zur Verhand- 
lniig. Am ll. November 1011, Abends 0 Uhr, wollte der Fabrik 
direktor H. aus Luga»» in Sachsen, der sich besuchsweise in Berlin 
aushielt, in der Schloßstraße in Steglitz ein Auto anrüstn. Er 
wür vom Bürgersteig über die Gleise der Straßenbahn, die dort 
auf einem besonderen Bah»»körper liegen, hinweg auf die Vordkmite 
getreten. Er glaubte sich dann durch ein aus anderer Richtung 
kommendes Auto, das nahe an der Bordkante fuhr, gefährdet uNd 
ttüt deshalb einige Schritte zurück. Dabei hatte er nicht bemerkt, 
daß im selben Augenblick voi» Berlin her ein Straßenbahnwagen 
kam. H. wurde von dem Motorivagen gegen einen Baum ge 
schleudert und ihm der linke Fuß abgefahren. Er verlangte auf 
Grund des Reichshaftpflichtgesetzes von der Westlichen Berliner 
Vorortbahn Schadenersatz. Diese »vendete ein, daß der Schaden 
ausschließlich auf daS eigene Verschulden des Klägers znrückzu- 
sührcn sei. Das Landgericht Berlin ll und das Kammcrgcricht 
haben die Straßenbahn nur verurteilt, dem Kläger */« des Schadens 
zu ersetzen, mit 3 /« seiner Ansprüche ist der Kläger abgewiesen 
»vörden. Dem Kläger treffe eigenes Verschulden an dem Unfall. 
Das Reichsgericht hat dieses Urteil des Kammcrgcrichts bestätigt 
und die von beiden Parteien eingelegten Revisionen zurückgewiesen. 
Dabei bemerkte der höchste Gerichtshof zur Begründung: Es ist 
kein Zweifel, daß der Kläger schuldhaft gehandelt hat. Der 
Straßcnbahi»»vaoen war nach der Feststellung des Kammergerichts 
bereits zu der Zeit, als der Kläger das Gleis überschritt, so nahe, 
daß der Kläger ihn sehen ricußte. Er hätte dann aber, um dem 
Auto ausztiiveichen, nur mit größter Vorsicht zurücktreten dürfen. 
Vermikh&s 
*o Zur Behebung der Klcinlvohnungsnot, die in Dresden ganz 
besonders groß ist, haben die Stadtverordneten 10 Millionen Mark 
zur Erwerbung von Land, 3 Millionen Matt zur Ausleihung von 
ersten, 2 Millionen Atark zur Ausleihung von zweiten Hypotheken 
und 2 Millionen Mark zu selbstschuldnerischen Bürgschaften auf 
zweite Hypotheken bei Klcinwohnungsbauten bewilligt, im ganzen 
also 17 Millionen Mark. 
*o Länder ohne Steine. Pflastersteine erscheinen uns als etwas 
so Gemeines, daß es uns kaum glaublich erscheint, was durch zu 
verlässige Reiseberichte koi»staticrt ist, nämlich, daß es auch Land 
striche gibt/ ivo gar keine Steine zu finden sind. Eine 'so steinlose 
Ebene »st z. B. die große Ebene der Südspitzc Amerikas; unterhalb 
Borja fano ein Reisender auf einer Strecke von 4— 600 französischen 
Meilen nicht einen Stein, und die Bewohner betrachteten es als 
einen seltenen Fund, den sie bewundern und sorgfäktig aufzube 
wahren, wenn ihnen einmal ein Stück Kiesel oder Granit in die 
Hände fällt. Auch in den Steppen an den Küsten des Schwarzen 
Meeres und im Inneren Asiens ist meilenweit kein Stein zu sthen, 
und die Bewohner dieser Gegenden kennen kein änderest Bau 
material als Holz und die tonreiche Erde ihres Bodens. MaN er 
kennt auch an diesem Beispiel wieder, wie oft der Wert einer Sache 
lediglich von ihrer Seltenheit abhängt. ___ 
Gemeinnütziges 
Billige Frikandellen. Fleisch ist gewiß etwas Gutes, aber 
gegenwärtig sehr teuer. Da ist nun eine praktische Hausfrau auf 
die Idee gekommen, mit Hülst von Maggi's Suppenwürfeln ohne 
Fleisch vorzügliche „Frikandellen" nach folgendem Rezept herzu 
stellen. Ein Würfel von Maggi's Erbs-Suppe wird fein zerdrückt, 
mit 100 Gramm Grieß vermischt, in V, Liter Wasser gut verrührt 
und auf kleinem Feuer, unter beständigem Umrühren, ca. 20 Min, 
zu steifem Brei gekocht. Nachdem der Brei abgekühlt ist, mengt 
man 2 Eßlöffel geriebenes Weißbrot und 1 Ei darunter, schmeckt 
mit einigen Tropfen Maggi's Würze ab, formt die Masse nach Be 
lieben zu Fttkandellen, Kotelettes oder Würstchen und brät sie in 
gutem Bratfett von allen Seiten schön knusprig. Wer's probiert, 
wird von dem sleischähnlich enGeschmack überrascht sein und finden, 
daß diese Kost »vohlschineckend, nahrhaft und billig ist. 
Briefkasten 
Alter Abonnement. Die in der Ruhmeshalle des Völkcr- 
schlachtdenkmals sitzenden Kolossalsigurcn haben eine solche Größe, 
daß allein der Mittelfinger jeder Figur 1,10 Meter Länge mißt. 
Zu jeder Figur ivaren übrigens 5000 Zentner Granit er- 
forderlich. Die vier je 0,00 Aleter hohen Steinfiguren kosteten allein 
360 000 M. 
KK. Der von dem Gemeiudevorstand für das Rechnungsjahr 
oder die Rcchnungsperiode aufgestellte Voranschlag ist 'Näch vor 
heriger Bekanntmachung zwei Wochen lang in dem von der Ge 
meindevertretung bestimmten Lokal zur Einsicht aller Gemeinche- 
angehörigen aitSzulegen. Die (Gemeinde ist nicht verpflichtet, Ab 
schriften oder Auszüge zu erteilen. Dagegen können sich die Ge- 
Meiudcangehörigcu selbst Notizen, Auszüge oder Abschriften aus 
dem Gcmcindcvoraiischlag anfertigen. Eine entgcgenstiyende Maß 
nahme des Gemeindevorstehers ist ungesetzlich. 
Alb. R. In dem Rechnungsjahre 1000-07 gab cs in Dcutsch- 
land 859 Fabriken, die Nur Zigaretten, 311, die nur Zigaretten und 
Zigarettentabak, 40, die nur Zigarcttentabak, 31, die nur Zigaretten 
hülsen Herstellen, im ganzen 1241 Fabriken. 
B. T. Nach § 024 des Bürgerlichen Gesetzbuches hat bei 
lebenslänglichem Dienstvertrage nur der Dienstverpflichtete (der 
Angestellte) das Recht der Kündigung. Der Dienstberechtigte 
dagegen bleibt gebunden. 
Reiselustiger. Da die Beförderung der Gepäckstücke, die 
Gegenstand des Vertrags war, innerhalb des Bahnhofsbereichs z»l 
erfolgen hatte (vom Bahnhosscingang zum Bahnsteig), muß die 
Bah») den Schaden ersetzen, der durch Verlust eines der Stücke 
entstand. Doch haftet sie nur für Reisegepäck. (Kostbarkeiten als 
Gepäckstücke sind nur zulässig, wenn fest verschlossen usw,) Scheut 
der Reisende den Himveis auf den Wert der Sachen, so bleibt ihm 
nichts anderes übrig, als de»» Gepäckträger unausgesetzt zu beauf- 
stchtigeu oder das Gepäck selbst zu tragen. 
A. F. Sie haben Recht. Bor der französischen Fremdenlegion 
ist in den letzten Jahren in allen Zeitungen zur Genüge gewarnt 
worden. Wenn sich immer »viedcr — DumMe finden, die zur 
Fremdenlegion, oder sagen »vir: auf den Leim gehen, so sind diese 
kaum noch zu bebauen». 
K. W. Sie wundern sich, daß der Rathausbau noch nicht be 
gonnen hat? Zunächst fehlt noch die endgültige Genehmigung de« 
Projektes und der Dispense: gegen letztere ist noch Einspruch beim 
Minister erhoben. Der Baubeginn wird frühestens nach den 
Ferien, etiva im September, erfolgen können. Den Platz solange 
als Licht- und Luftbad zu verpachten, wie Sie meinen, dürste wohl 
nicht angehen. 
Wetteraussichten. 
Mittwoch: Etwas kühler, zunächst ziemlich trübe mit 
leichten Regenfällen und mäßigen südwestlichen Winden. 
Später wieder aufklärend. 
Dqnksagung. 
Für die vielen Beweise 
herzlicher Teilnahme hei der 
Beerdigung unseres lieben 
Sohnes Carl StOinbäck 
sagen wir allen, besonders 
dtr Direktion und den An 
gestellten der Berliner Paket- 
fahrt sowie den Friedenauer 
Botenfrauen des Berliner 
Lokal-Anzeigers unseren herz 
lichsten Dank. [5546 
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