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Periodical volume Nr. 164, 15.07.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Krirdenarree 
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Nr. 164. 
Nerlin-Kriebenau, Dienstag, den 15. Juki 1913. 
29. Iayrg. 
Oepelckien 
Letzte IIacKrickten 
Berlin. Bei den Abbrucharbeiten auf dem Grundstück 
Universitätsstraße 2-3 ereignete sich heute vormittag ein 
schwerer Unfall. Zwei Arbeiter gerieten in das Seil, an 
dem ein schwerer Balken herabgelassen wurde, und wurden 
in die Tiefe! gerissen. Dabei erlitten sie schwere Verletzungen 
an den Beinen. Man brachte die beiden Berungliickten, den 
Polier Otto Paßmann und den Arbeiter Karl Fisting, nach 
der Königlichen Klinik in der Ziegelstraße. 
Hamburg. 20 000 Werftarbeiter streiken heute in 
Hamburg. Seit heute früh ruht auf den großen Werften 
die Arbeit. Nachdem gestern schon entgegen der Ermahnung 
der Berbandsleitung auf einigen Werften die Arbeit nieder 
gelegt ivorden war. haben die Werftarbeiter gestern abend 
stillschweigend beschlossen, heute auf allen Betrieben zu 
feiern, um die Werftleitungen zum Entgegenkommen zu 
veranlassen. Seit heute, früh ruht in sechs großen Werften 
die Arbeit. An der ganzen Wasserkante herrscht lebhaftes 
Treiben. In einzelnen Gruppen stehen die Arbeiter umher 
und die große Zahl der Dampfbarkassen, die sonst die 
Arbeiter an ihre Werkstätten bringen, liegen heute untätig 
da. Bisher herrscht völlige Ruhe. Die Arbeiter hegen noch 
immer die Hoffnung, durch ihre Demonstration die Werft 
leitungen zum Nachgeben zu bewegen. 
Kassel. Vor einigen Tagen fand in der Nähe von 
Totenhausen ein Kampf zwischen einem Jagdpächter.und 
einem Wilddiebe statt. Der Jagdpächter wurde schwer ver 
letzt in die Klinik nach Marburg gebracht. Der Wald 
wurde nach dem Wilderer abgesucht. Gestern Abend fand 
man in einem Gestrüpp seine Leiche. Der Wilddieb, ein 
Bahnarbeiter namens Scholz, hatte Kugeln in das Bein 
und in den Kopf erhalten. Schwer verletzt hatte er sich in 
das Gestrüpp geschleppt und war dort gestorben. 
Hersfeld. Hier erkrankten etwa 40 Einwohner der 
Stadt unter Vergiftungserscheinungen. Diese Erkrankungen 
werden auf den Genuß von Kochkäse zurückgeführt, der auf 
den dortigen Markt gebracht worden war. Bei mehreren 
Einwohnern sind die Fälle sehr schwer und mit Fieber- 
erscheinungen und Magenkrämpfen verbunden. Man ver 
mutet, daß der Käse in einem kupfernen Kessel zubereitet 
wurde, sodaß er Grünspan enthielt. 
Prag. Im böhmischen Städtchen Rudolstadt, in dem 
große Artilleriedepots und Pulverhütten liegen, brach dieser 
Tage in der Mühle eines Tschechen ein Brand aus, dem die 
Mühle und das Wohnhaus zum Opfer sielen. Am Brand 
platze spielte sich eine unerquickliche Szene ab: Es waren 
sowohl die deutsche wie die tschechische Feuerwehr aus Rudolf- 
stadt, die deutsche Feuerwehr aus Budmeis und einige 
deutsche und tschechische Feuerwehren der Umgebung erschienen. 
Die Tschechen wollten aber die Deutschen nicht am Löschwerk 
teilnehmen lassen und riefen ihnen zu: ..Das ist unser 
Feuer!" Es kam zu einem großen Streit, der in Tätlich 
keiten auszuarten drohte. Schließlich nahmen die Deutschen 
ihre Gerätschaften und verließen den Brandplatz. 
Neapel. Einige dem Neapeler Kriegshospital ent 
laufene erythräische Askaris verursachten gestern in Neapel 
durch plötzlich ausgebrochene Liebestollheit große Aufregung 
unter der Bevölkerung. Die schwarzen Brüder belästigten 
auf der Toledo-Straße Frauen und Mädchen. Der ver 
wegenste unter ihnen machte mit einer Neapeler Schönheit 
kurzen Prozeß, umarmte und küßte sie und schleppte sie zu 
einem Wagen. Auf ihr Geschrei kamen Bürger und 
Soldaten zu Hilfe. Ein Offizier verhaftete die Liebes- 
trunkenen. Dabei kam es zum Handgemenge, sie schlugen 
mit ihren Säbeln in wilder Wut um sich, bis Gendarmen 
und Soldaten ihnen die Waffen aus den Händen wanden 
und sie gefesselt ins Hospital zurückführten. 
vie „Reform" cler Merlzuwacks- 
Ileuer und des ZuTchlages zum 
6rundTtücksumTat|Ttempel 
die man zuversichtlich bei den „Aenderungen im Finanz 
wesen" (wie das neue dicke Steuerbuket offiziell genannt ist) 
erwartete, ist eitel Schall und Rauch geworden. Zwei 
Tropfen auf den heißen Stein des Grundbesitzerelends, die 
noch dazu erst 1915 und 1917 fließen sollen, das ist alles. 
Nach der endgültigen Gestaltung des Gesetzes über 
Aendenmgen im Finanzwesen durch den Reichstag, der auch 
schon die Zustimmung des Bundesrats erfahren hat, läßt 
sich ersehen, was denn nun eigentlich mit der Grundwert- 
znwachssteucr bezw. mit dem Zuschlage zum Grundstücks- 
umsatzstempcl werden soll. Diejenigen, die sich bereits mit 
der Hoffnung an eine Aufhebung der Wertzuwachssteuer 
getragen haben, sehen sich enttäuscht, denn eine Aufhebung 
hat nicht stattgefunden, man kann vielmehr lediglich von 
einem Abbau sprechen; und auch dieser Abbau ist sehr 
problematischer Natur, denn wenn auch das Reich auf 
seinen Anteil verzichtet, so bleibt die Steuer doch für die 
Gemeinden bestehen. 
Ueber den Abbau der Wertzuwachssteucr wird in § 3 
des „Gesetzes über Aenderungen im Finanzwesen" folgendes 
bestimmt: 
Für alle nach dem Zuwachssteucrgesetz vom 14. Februar 
1911 nach dem 30. Juni 1913 eintretenden Fälle der 
Steuerpflicht fällt die Erhebung des Neichsanteils fort. 
Für die Erhebung der Zuwachssteuer in den Gemeinden 
(Gemeindeverbänden) und Bundesstaaten gilt das bisherige 
Recht mit folgenden Maßgaben: 
1. In entschädigungsberechtigten Gemeinden' (Gemeinde 
verbänden) der im 8 60 Absatz 1 bezeichneten Art 
wird bis zum 1. April 1915 der auf das Reich ent 
fallende Anteil zugunsten der Gemeinde (des Gemeinde 
verbandes) weiter erhoben. 
2. Für entschädigungsberechtigte Gemeinden (Gemeinde 
verbände) der im 8 60 Absatz 2 erwähnten Art kann 
die Landeszentralbehörde anordnen, daß die Satzungen^ 
die vor dem 1. Januar 1911 bestanden haben, mi 
Wirkung von diesem Tage ab weitere Geltung 
haben. Der über den Durchschnittsertrag hinaus 
gehende Beitrag verbleibt der Gemeinde (dem Ge- 
meindeverbande). 
Die Vorschriften der vorstehenden Ziffern 1 und 2 
finden auf die im 8 61 erivähnten Bundesstaaten ent 
sprechende Anwendung. 
3. Die im Zuwachssteuergesetz dem Bundesrat oder dem 
Reichskanzler übertragenen Befugnisse gehen auf die 
Landeszentralbehörde über. Diese ist befugt, sie auf 
Nachgeordnete Behörden zu übertragen. 
4. Die Zumachssteuerämter sind befugt, mit Genehmigung 
der Oberbehörde oder einer anderen von der Landes 
zentralbehörde zu bestimmenden Stelle von der Ver 
anlagung und Erhebung der Zuwachssteuer insoweit 
abzusehen, als die Veranlagungskosten außer Ver 
hältnis zum Ertrage stehen würden. 
Durch Landesgesetz oder in Gemäßheit des Landcs- 
rechts durch ortsstatutarische Vorschrift kann eine andere 
Regelung der Besteuerung des Wertzuwachses getroffen werden. 
Danach kommt also der Reichsanteil an der Wertzu 
wachssteuer für alle steuerpflichtigen Fälle in Wegfall, die 
nach dem 30. Juni 1913 eintreten. Es verbleibt der An 
teil der Gemeinden mit 40 und der der Bundesstaaten mit 
10 Proz., zusammen also 50 Proz. In Gemeinden, in 
denen eine Zuwachssteuer vor dem 1. April 1909 be 
schlossen und vor dem 1. Januar 1911 in Kraft getreten 
war, wird nach Ziffer 2 bis zum 1. April 1915 der Reichs 
anteil zugunsten der Gemeinden weiter erhoben, sofern der 
Anteil der Gemeinde am Ertrage der Zuwachssteuer gemäß 
8 58 des Zumachssteuergesetzcs nicht demjenigen Durch 
schnittsertrage entspricht, den die Gemeinde auf Grund ihrer 
vor dem 1. April 1909 beschlossenen Satzung erzielt hat. 
Nach Ziffer 3 kann in Gemeinden, denen nach 8 60 Abs. 2 
des Zuwachssteuergesetzes der Reichskanzler bis zum 1. April 
1915 die Weitergeltung ihrer bisherigen Wertznwachssteuer- 
ordnung gestattet hatte und denen deren Ertrag in Höhe 
des vor dem 1. April 1911 erzielten Dirrchschnittsertrages 
belassen war, die Landeszentralbehörde die Weitergeltung 
der vor dem 1. Januar 1911 vorhandenen Satzungen an 
ordnen, wobei der über den Durchschnittsbctrag hinaus- 
gehende Ertrag der Gemeinde verbleibt. 
Zum Grundstücksumsatzstempel ist im gleichen 8 3 be 
stimmt, daß der in den 88 89, 90 des Reichsstempelgesetzes 
bestimmte Zuschlag zu den dort vorgesehenen Abgaben 
('/, v. H. zu Vs v. H.) bis zum 31. März 1917 aufrecht 
erhalten wird. Also auch hier sind die Hoffnungen, die 
man an die Finanzreform geknüpft hat, nicht in Erfüllung 
gegangen. 
Der Deutsche Haus- und Grundbesitzerstand kann sich 
trösten mit der bekannten Resignationssentenz: „Was sind 
Hoffnungen, was Entwürfe?" F. 
(Unser der Eaf't der (Arone. 
Roma» vo» R. M. White. 
gg Xiirtnu) 
ücdjiucve wandle sich an den ihm entgegentretenden Tür 
hüter und gab ihm mit der gebieterischen Miene, die nach 
jciiicn Erfahrungen üb.rall am schnellsten zum i)>ele snqrtc, 
stine Lisitenkarle. t . 
Bringen Sie sie Mr. Hunt, dem Chesredakteur!" sagte 
er. .'und melden Sie dem Herrn, daß ich ihn in wichtiger 
Angelegenheit sprechen möchte 
Der Mann blicftc zwar etwas verwundert drein, denn bau 
Um diese Stlliidc jemand nach dem Herausgeber (ragte, der nicht 
$uui Stabe der Redaktion gehörte, ereignete sich hellen genug. 
Aber Lcchmeres Anflretcn lmponierte ihm viel zu sehr, als dag 
tt cs gewagt hätte, irgend welche Bedcnlcn zu alMerir. 
i'iadj Verlauf einiger Minuten kehrte er zurück, 
snjv ßuut bcbaucvt aiiiJCVOvDcutlicl)/ jogtc ci nitifl, 
.aber er ist so beschäftigt, daß es ihm völlig unmöglich ist, 
irgend jemanden zu empsangen, wäre cs auch nur für die 
rauer weniger Minuten. — Er läßt Sie bitten entweder zu 
«»er späteren Stunde iviederzllkommen oder ihm mitteilen zu 
lassen, welcher Art die Angelegenheit ist, M der Sre ihn zu 
^^Lcchmere ^zauderte einen Augenblick, dann erklärte er, 
daß er cs vorzöge, später, wiederzukommen. Aber er dachte 
nicht einen Augenblick lw Ernst daran, das Gebäude de-, 
Merkur" m verlassen. Er, der sich nicht einmal in den 
Vorzimmern gekrönte! Häupter hatte abweisen taffen* todte je. 
riß der letzte gewesen, der sich m seinem Vorhaben, einen 
«inscichen Zeitungsherausgeber zu sprechen, hatte ,rre machen 
Er benutzte einen Augenblick, wo die Aufmerksamkeit des 
Lsörtuers durch anderes in Anspruch genommen war. um in 
das Innere des Gebäudes zu schlüpfen. Und er wandte sich 
an zivci Herren, die er in angelegentlichem Gespräch bei 
einander stehen sah, mit der Frage, wo sich das Privat- 
kabineit des Herausgebers befände. 
Mit einem sarkaslischcii Lächeln ließ einer der Gefragten 
seinen Blick über ihn hingleiten. 
„Sie wünschen Mr. Hunt zu sprechen?" fragte er. 
„Jetzt um diese Stunde — niimittclbar vor der Fertigstellung 
der Morgenausgabe?" 
„Allerdings — das wünsche ich," erwiderte Lechmere 
gelassen. Uiid nun hatten die beiden augenscheinlich wirklich 
Mühe, ihrer Heiterkeit Zwang anfznerlegeii. 
„Sie konnten sich in der Tat gar keine bessere Zeit 
für ihren Besuch auswählen, mein Herr! Mr. Hunt ist ein 
erklärter Freund von nächtlichen Unte> Haltungen. Sie bringen 
eine so angenchnie Abivechslung in das Einerlei redaktioneller 
Arbeit. Und er wicd Sie ohne Zweifel mit herzlichster Freude 
willkommen heißen. — Dort die zweite Tür links führt in 
sein Privatbnrcau. .— Sie werden am besten tun, ivcnn Sie 
hineingehen, ohne erst lange zu klopfen. Mr. Hunt ist allen 
Förmlichkeiten von Grund seines Herzens abgeneigt." 
Sie freuten sich ohne, allen Zweifel königlich auf den 
Augenblick, da der unverschämte Eindringling mit einem von 
Mr. Hunts berühmten Kernflüchen an die frische Luft be 
fördert werden würde. Denn es gab keine gefürchtctere Per 
sönlichkeit in diesem Hause als den Herausgeber des „Merkur", 
der seinen Untergebenen gegenüber der rücksichtsloseste Mensch 
von der Welt war, und der mit anderen Leuten nur dann 
glimpflich umzugehen pflegte, wenn er sich einen Nutzen von 
ihnen versprach oder wenn er Veranlassung hatte, sich vor 
ihnen zli fürchten. Lechmere aber gab sich den Anschein, als 
ob er die frenndlichen Ratschläge der beiden liebenswürdigen 
Joiirnalisten vollkomnien ernsthaft nähme, und schritt in der 
unbefangensten Haltung von der Welt der bezeichneten Tür zu. 
Er hielt sich in der Tat nicht damit aus. anzuklopfen. 
Und als er das Gemach leer sah, ließ er sich niit der größten 
Geinütsruhe ans einen Sessel nieder, der neben dem mächtigen, 
mit Zeitungen, Büchern und Skripturen bedeckten Schreib 
tisch stand. 
Er hatte ans dem Nebciizimnicr deii etwas heiseren Klang 
von Mr. Hnilts Stimme gehört nild er ivar ganz sicher, 
daß der Erivartete alsbald eintreten würde. Jni übrigen 
machte er sich kein Gcivisscn daraus, die auf d.r Platte des 
Tisches liegenden Papiere zii überfliegen, soiveit cs seinen 
scharfen Augen in der Kürze der Zeit möglich ivar. Und ans 
seinem undurchdringlichen Gesicht verriet sich nicht, ob er bei 
der Gelegenheit vielleicht eine Entdeckung von einiger Be 
deutung gemacht hatte. 
Der Herausgeber des „Merkur", der einige Minuten später 
wirklich über die Schwelle trat, hatte das Aussehen eines 
Mannes, der mit der Welt und vor allem mit sich selber in 
hohem Maße zufrieden ist, denn um seine schmalen Lippen 
spielte ein Lächeln und er hatte die 'Augen vergnügt zu- 
sammengcknissen. Aber diese Grimmasse des Behagens 
vcrwaudclle sich sofort in eine Miene offenkundigen Unwillens, 
als er des nnerbetenen Besuchers ansichtig ivlirde. 
„Ah, das ist ein starkes Stück, Air. Lechmere! — Ließ 
ich Ihnen nicht soeben durch den Diener sagen, daß es mir 
beim besten Millen unmöglich sei, Sie um diese Zeit zu 
empfangen? — Ich bin noch mit der Zusammenstellung der 
Morgenausgabe besaßt und so beschäftigt, daß ich mich 
niemandem zur Verfügung stellen kann. — Wenn jetzt der 
König selber käme mit dem Wunsche, mich zu sprechen, er 
würde sich eine Abweisung gefallen lassen müssen." 
Lechmere hatte diese nicht eben sonderlich ermutigerldeAnrede 
über sich ergehen lassen, ohtle sich auf seinem Stuhl zu rühren 
und ohne auch nur mit den Wimpern zu zucken. Er be 
trachtete den aufgebrachten Redakteur vielmehr mit derselben 
Miene, wie man ctiva ein intereffantes Schaustück ansieht. 
Und Ulm sagte er in seinem., allertrockxnstrn Tone:
        
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