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Periodical volume Nr. 161, 11.07.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

o Selbstmordversuch. In dem Hause Tübinger 
L-liatze 1 wurde die dort wohnende Schriftstellerin Gertrud 
G gesinnungslos aufgefunden. Man ivar durch starken 
ärgern ) im Hause noch früh genug aufmerksam geworden, 
denn im nächsten Augenblick wäre es schon zu spät 
geivesen. Die Feuerwehr und ein Arzt bemühten sich um 
d-e -bewußtlose, und es gelang den vereinten Bemühungen, 
he wieder ins Leben zuriickzurilfen. Sie wurde dann ins 
Krankenhaiis nach Lichterfelde geschafft. Als Grund zu der 
^.at wird Schwermut angegeben. 
o Unfall. Ein etwa 40jähriger Mann brach am 
Tonnerstag Abend gegen 8 3 / 4 Uhr vor dem Hause Menzelstr. 20 
ohnmächtig zusamnlen. Vorübergehende veranlaßten seine 
Ucberfuhrung nach dem ?luguste-Viktoria-Krankenhanse. 
V ereins-Dachncbteii 
m -x m Sonnabend tagen: 
herein Der Briefmarkensammler der südwestlichen Vororte von 
Bcrlm. Schung Abends 8 Uhr im Restaurant .Kaiserburg". 
Fr.edrich-Wilhelm-Platz, Ecke Wilhelmstraße. 
§^)öneberg 
— o Der Note Adlerorden 4. Klasse ist dem hier wohn 
haften Hauptinann der Reserve Ernst v. Bomsdorff ver 
liehen worden. 
—o Die im Südgelände Schönebergs gelegenen Grenz- 
straßen 2 und 12a, die durch das Jndustriegelände in der 
Nachbargerneinde Tempelhof unter dem Namen Eresburg- 
straße und Albionstraße weiter fortgeführt sind, haben nach 
einer aintlicheir Bekanntmachung denselben Namen erhalten. 
Die Straße 58, die sich von der Eythstraße bis zur 
Mariendorfer Grenze erstreckt und dort in die Schöneberger 
Straße ausläuft, hat den Namen Röblingstraße erhalten. 
—o Aufgelöst ist die offene Handelsgesellschaft Mar 
Reichhelm & Co. in Berlin-Schöneberg. Der bisherige 
Gesellschafter Mar Reichhelm ist alleiniger Inhaber der Firma. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Die Amortisations-Hypothek. 
Zur Hilfe bedrängter Hausbesitzer hat man jetzt Institute für 
zweite Hypotheken geschaffen, die eine Amortisation verlangen, ja 
sogar eine Amortisation der Borhvvothek zur Pflicht machen. Das 
ist sehr schön und gut. Der normale Hausbesitzer^ der ein normales 
Objekt sein eigen nennt, und für seinen Unterhalt auf die Ein 
nahmen aus demselben angewiesen ist, kommt aber für solche 
Tilgungshypothek nicht in Frage. Solche Beträge kann er einfach 
nicht jährlich abstoßen, schon garnicht, wenn noch Mietausfälle und 
uuvorhergesehne Reparaturen eintreten. Im allgemeinen sind also 
derartige Beleihungen nur als Zwangssparkasse auch sonst gut 
situierter Hausbesitzer brauchbar, die in 10—20 Jahren, vielleicht 
für ihre Erben, ein Haus mit stattlichen Guthaben besitzen, beziv. 
hinterlassen wollen. Kurzum, nach meinem Dafürhalten kommen 
alle diese verdienstlichen Hilfsmittel nicht denjenigen Kreisen zugute, 
welche sich in Not befinden. Die komplizierten' Verrechnungen bei 
Aufnahnie der Pfandbriefdarlehen und die laufenden Tilgungs 
quoten setzen kaufmännische Erfahrung und sorgfältige Buch 
führung voraris, denen der sogen, kleine Mann oder eine Witwe 
nicht gewachsen sein dürfte. F. 
Gerichtliches 
(:)o Zum Kapitel des Banschwindels. Allerlei Schiebungen 
und Betrügereien führten den Architekten Mar Giller, dessen Ehe 
frau lind den Kaufiilann August Giller vor die 5. Strafkammer 
des Landgerichts II'. Der erste Angeklagte ist in Baukreisen eine 
sehr bekannte Persönlichkeit. Er gründete die Firma C. und 
M. Giller mit einem geringen Kapital, führte aber einen Bau aus, 
der 250 000 M. kostete. Die Transaktion endete mit Zwangs 
versteigerung und einem Verluste von vielen Tausenden. Giller 
gründete dann noch hintereinander eine Reihe von Baufirinen und 
beschäftigte sich auch viel mit Sanierungen und Taren, lim sich 
Geld zu verschaffen, kaufte er gegen Wechsel Automobile, Möbel, 
Pianos oder Juwelen und verpfändete sie wieder. Er soll dabei 
die Gewohnheit gehabt haben, sich als „Baumeister" vorzustellen. 
So wurde ihm u. a. zur Last gelegt, im Dezember 1000 mit einem 
Dürkoppautomobil bei dem Hesse vorgefahren zu sein und unter 
falschen Vorspiegelungen von diesem größere Darlehen erhalte» zu 
haben. August Giller soll sich hierbei der Beihilfe schuldig gemacht 
haben. Der Gärtnereibesitzer Renner besaß ein (Grundstück in 
Mariendorf und verkaufte es an Mar Giller für 80 600 M. Giller 
zahlte 4000 Al. in Wechseln an undAugusl Giller versicherte, daß 
Max Giller 40 000 Dt. in Kuxen zur Verfügung habe. Als 
Sicherheit verpfändete letzterer seine Wohnungseinrichtung unter der 
falschen Versicherung, daß sie sein Eigentum sei. Renner soll um 
6500 M. geschädigt sein. Der Ingenieur Sauer verkaufte dem 
Mar Giller einen „Falkewagen" für 6000 Dt. unter Eigentums 
vorbehalt; bis zur Zahlung sollte das Automobil in der Garage 
bleiben. Der Erstangeklagte hat den Wagen verkauft. Die als 
Anzahlung gegebenen Wechsel sind zum großen Teil nicht eingelöst 
worden. In ähnlicher Weise sollen in anderen Fällen falsche Vor 
spiegelungen gemacht und vertrauensselige Personen geschädigt 
worden sein und der Ehefrau wurde Begünstigung in einem Falle 
vorgeworfen. Ter Gerichtshof verurteilte Mar Giller zu 1 Jahr 
3 Monaten Gefängnis unter Anrechnung von 2 Monaten Unter 
suchungshaft, August Giller zli 1 Monat 'Gefängnis. Tie Ehefrau 
G. würde freigesprochen. 
(:)o Das Mahnschreiben durch den Rechtsanwalt. Ob der 
Gläubiger oder der Schuldner die Kosten des amtlichen Mahn 
schreibens zu tragen hat, ist noch nicht ganz geklärt. Die Berliner 
Amts- und Landgerichte, auch andere im Reiche erblicken darin 
einen überflüssigen Rechtsakt, dessen Kosten dem Gläubiger zufallen. 
War der Schuldner mit seiner Zahlung int Verzug und vom 
Gläubiger bereits gemahnt, so war eine derartige Mahnung über 
flüssig. Allerdings zeigt sich in der Praxis, speziell int Verkehr 
mit Privatkundschaft die Erfahrung, daß der Schuldner auf alle 
Mahnungen des Gläubigers nicht reagiert und auf Grund eines 
anwaltlichen Mahnschreibens sehr schnell bezahlt. Hier wird wohl 
auch in den meisten Fällen der Schuldner die Kosten des Mahn 
schreibens mit bezahlen. In solchen Ausnahmefüllen ist er wohl 
auch dazu verpflichtet, in der Regel aber nicht. Man soll sich also 
diese Kosten, die nicht durch die Gebührenordnung, sondern durch 
die landesgesetzlichen Bestimmunnen geregelt werden, ersparen. Es 
genügt durchaus für die spätere Klage» ivenn man nachweist, daß 
der Schuldner im Verzug ist und die Zahlungsaufforderung 
(Mahnung) erfolglos blieb. Darun, stets selbst und nicht durch 
den Rechtsanwalt mahnen, wenn man in vielen Fällen nicht sein 
Geld unnötig ausgeben will. (Aus: „Wie man seine unstreitigen 
Außenstände ohne Kosten für Anwalt und Prozeß erfolgreich ein 
ziehen kann." Preis 75 Pfg. E. Abigt, Wiesbaden.) 
Vermischtes 
*o Ant 8. Juli 1011, an ivelchem 500 Jahre vergangen waren, 
seit Friedrich von Hohenzollern, der Burggraf von Nürnberg, zum 
Verweser der Mark bestellt ivorden ist, ivurde, ivie erinnerlich, das 
Klosterstut Lehnin in Gegenwart eines erlauchteit Vertreters Sr. 
Majestät des Kaisers von der Märlischen Provinzinlkirche feierlich 
in Besitz genommen, und das Diakonissenmutterhaus „Luisen- 
Henrietten-Stlst" an dieser durch geschichtliche Erinnerungen ge- 
weihten Stätte begründet. Roch in demselben Jahre zogen die 
ersten Schwestern in das für seinen neuen Zweck wohnlich einge 
richtete GutShans eilt. Heute konnte das zweite Jahresfest ge 
feiert iverden. Zahlreiche Gäste von nah wtd fern zogen in das 
lieblich gelegene Lehniit ein und Gemeindeglieder der Parochie 
Lehnin-Michelsdorf wandertein dem alten Kloster zu. Die ehr 
würdige Abteikirche füllte sich zum Festgottesdienst, dessen 
Feier durch den _ Chorgesang der Luise - Henrietten - Schwestern 
erhöht wurde. Ein Freund des Hauses, der Geh. Kons.-Rat Dr. 
Conrad - Berliit predigte in seiner bekannten, herzandringenden 
Weise über das Schriftwort: „Das Reich Gottes stehet nicht 
in Worten, sondern in Kraft." Hub der Geistliche des Mutter 
hauses, Pfarrer Gielen-Lehnin berichtete über die Arbeit und Ent- 
ivickelltng des Hauses. Sind diesem auch ernste Sorgen nicht 
erspart geblieben, namentlich infolge von Erkrankungen von 
Schwestern, so hat sich die Anstalt doch über Bitten und Verstehen 
entwickelt. Auf Ansuchen des Landrats des Kreises Jerichow 11 
wurde die Versorgung des neuen Kreiskraukenhauses in Burg mit 
Schwestern iibernommen und so neben dem kleinen Krankenhause 
in Lehnin eine neue, größere Stätte zur Ausbildung der Probe 
schwestern in der Krankenpflege gewonnen. Der ilmbau eines 
noch ans deut Mittelalter stammenden Wirtschaftsgebäudes auf 
dem Lehniner Gutshof zur Gewinnung neuer Schwesterwohnungen 
und eines Waschhauses mußte in Aussicht genommen werden. Der 
Ausbau der allen Kreuzganganlage (jetzt Schulhaus) für Zwecke 
der Anstalt (Altersheim) wird, geplant. Das Jahresfest 1912 
wurde mit 7 Schivestern gefeiert. Der heutige Festtag begann 
in stiller Morgenstunde mit einer schlichten Feier; in der 
sieben neue Schwestern in den Schwesternverband ausge 
nommen wurden. Das Haus zählt jetzt 38 Schwestern. Darum 
dürfen wir mit deut Morgengesang deS Schwesternchors einstimmen 
in das Lied: „Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren." 
Eine schöne Nachfeier versammelte die Gäste und Schivestern unter 
den uralten Bäumen des Klostergartens. Präsident Steinhaufen 
begrüßte die Versammlung, die Schwestern, Gäste und Freunde des 
Hauses, erinnerte besonders huldvoller Teilnahme und Hilfe, die 
unser geliebter Kaiser unserem Lehniner Hause gewährt, und fordert 
die Teilnehmer auf, ihm, unserem Markgraf, die alte märkische 
Treue zu halten. Superintendent Müller-Brandenburg a. H. er 
zählte atts der Geschichte des Zisterzienser Klosters Lehnin und von 
seinem letzten Abte, Pfarrer Braun-Berlin-Schöneberg, erinnerte 
an den 75 jährigen Geburtstag des volkstümlichsten deutschen 
Aiannes, Grafen Zeppelin luib mahnte die Schwestern „Fahret 
aus die Höhe" und Landsgerichtsdirektor Ehricke-Berlin dankte dem 
Hause und seiner ivirtschaftlichen Leitung für die gastliche Auf 
nahme. Tie Lehniner Schwestern sind gar sangesfroh. Immer 
neue Weisen stiegen zum Himmel empor. Am 'Abend aber, als 
Abschied genommen war, klang e§ aus dem stillen Hause hinüber 
zur alten Abteikirche: „Lobe den Herrn, bett mächtigen König der 
Ehren." 
*o Strafverschärfungsgrund. Bei der Beratung des Schöffen 
gerichts meint der Amtsrichter: „Der Angeklagte ist zweifellos der 
Bedrohung schuldig; ich würde ihnr zwei Wochen Gefängnis geben." 
— Ein Schöffe, von Beruf Oberlehrer, hält das für zu viel: 
„llebrigens", meint er, „ivie läutete deuit seine Aeußerung?" — 
„Dir, Hund, schlage ick tot!" — „Dir Hund — — ?" ruft empört 
der Oberlehrer, „Herr Amtsrichter, die Strafe ist angemessen." 
literarisches 
Wie setze ich meine Komma und die anderen Satzzeichen? Für 
jeden Schüler, jeden Lehrer, jeden, der schreiben muß. Verfaßt von 
A. Dehuhardt. 20. Auflage. <Rheinisch-Westfälische Verlagsbuch 
handlung, Effen-Ruhr. Preis 50 Pf.) 
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