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Periodical volume Nr. 16, 19.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Frieilkilmr Lolrlll-Anrriakr. 
(Krirdenauer 
Unpartettsche Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
Bezugspreis Besondere 
tri Abholung auS der Geschäftsstelle. 
Ahcinstr. 15,1.50 M. vierteljährlich; durch 
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'Jtdtn nUttwocb: 
söitjblatt „Seifenblasen“. 
Hm* put,born 312». Erscheint täglich aöends. 
"»r. 16. “ 
Zeitung.) 
Krga« für dm Friedmauer Krtsteil uen Zchöneberg und 
"ezirksuerein Züdwest. 
Beilagen 
Jecken Sonntag: 
Blätter für deutsche stauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftssteller Rheinstr. 15. 
Anzeigen 
76 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
ftmfpredwr; Hmt pkalzborg 8139. 
Berlin Friedenau. Sonntag, den 19. Januar 19 t 3. 
20. Iahrg. 
Iepefchen« 
Letzte Nachrtchte». 
Berlin. Im Königlichen Schloß fand heute Vor 
mittag daS Fest deS Hohen Ordens vom Schwarzen 
Adler statt. 
Berlin. Der Brunnenbauer Kolbe aus Dabendorf, 
der mutmaßliche Mörder des Magistratsassessors Behm, 
der in der vergangenen Nacht in einem Lokal in der 
Flottwellstraße verhaftet wurde, ist heute vormittag auf 
dem Berliner Polizeipräsidium eingehend vernommen worden. 
Kolbe leugnet jede Beteiligung an dem Morde. Ec will von 
der Tat überhaupt nichts wissen und meint, daß ein anderer 
Geliebter der Frau Behm den Tod ihres Mannes wahr 
scheinlich auf dem Gewissen habe. 
Zürich. Am Uetliberg bei Zürich ereignete sich ein 
schwerer Bobsleigunfall. Ein mit fünf Personen bemannter 
Bob fuhr in einen Graben und überschlug sich. Zwei 
Mitfahrende, die Züricher Brüder Kcigi, wurden schwer 
verletzt, die übrigen Insassen leichter verwundet. 
Rom. Heute nacht ist in einem sehr belebten Stadt 
teile in Rom eine Gesellschaft von zwölf Dieben verhaftet 
worden, die, als sie vor dem Kommissar standen, sich 
gegenseitig beschuldigten und zul, tzt eingestanden, einen 
nächtlichen Einbruch in derStaatSmünze vorbereitet zu haben. 
Serajewo (BoSnten-Herzegowina). In Croal ist ein 
Zug der Industriebahn einer Zuckerfabrik infolge zu 
schneller Fahrt entgleist. Der Lokomotivführer und der 
Zugführer wurden schwer verwundet, der Heizer schwer 
verletzt. - 
Neuyork. In verschiedenen Teilen NeuyorkS kam eS 
gestern »u Zusammenstößen zwischen streikenden Arbeitern 
der Bekleidungsindustrie, Streikbrechern und der Polizei. 
Mehrere Personen wurden Übel zugerichtet. Die Polizei 
i.ahm zahlreiche Verhaftungen vor. 
Winnipeg (Kanada). Ein Großfeuer in EnmontoS 
hat einen Schaden von 3 1 / 3 Millionen Dollars (15 Mill. 
Mark) angerichtet. Fünf italienische Arbeiter kamen bei 
dem Brande um. 
Lokales- 
(Nachdruck raietet vCtlotoalattlfel rat mit Quetleaaugab» aeflotl» ) 
B o Zum 18. Januar. Wohl kein Deutscher, der 
einigermaßen geschichtliches Verständnis und patriotisches 
Gefühl hat. bleibt gleichgiltig bet der nationalen Feier, der 
Feier zum Andenken an die Geburt des jetzigen Deutschen 
Reiches. Heute vor 42 Jahren traten das deutsche Volk 
Und da« deutsche Kaiserhaus in eine unzertrennbare Ver 
bindung. Die Wiedervereinigung de» Deutscher Reich-S 
ist ein weltgeschichtliches Ereignis von allerhöchster Be 
deutung, und nach dem Sturze des Weltbeherrschers 
Napoleon daS größte deS vorigen Jahrhunderts, für 
Deutschland aber vielleicht das größte, daS unser Reich je 
erlebt hat. ES hat Zeiten gegeben, da Deutschland an 
Ausdehnung größer war, allein noch keine Zeit, da so 
eiserne sestgeschmtedete Banden dasselbe zusammenhielten. 
StetS fand die kaiserliche Macht inneren Widerstand und 
Auflehnung und erhielt sich nur durch die Macht der 
Massen. Unaufhörliches Kriegsgewirr, großes und kleine« 
Blutvergießen im Innern kennzeichneten die Zwietracht. 
Jetzt liegt eS vollständig außer allen Bereich, daß Fürsten 
und Völker tm Innern sich handgreiflich entzweien könnten. 
Gerade der heutige Moment lehrt unwillkürlich, früherer 
Zetten zu gedenken. 
o Zum Professor mit dem Range der Räte 4. Klasse 
ernannt ist der am Helmholtz-Rralgymnasium angestellte 
Oberlehrer Dr. Walther Ramm. 
o Klaffeulotterie Zur 2. Klasse der 2. Preußisch- 
Süddeutschen Klassenlotterie liegen die Lose gegen Vor 
zeigung der Vorklassenlose vom 21. Januar ab zur Ein- 
tö,ung bereit. Diese hat bis zum 10. Februar zu erfolgen. 
Die Auszahlung der Gewinne 1. Klasse findet vom 21.Januar 
ab statt. Am 14 Februar beginnt die Ziehung der 2. Klasse. 
o Luftschiffahrt und Flugwesen. Wie tief das 
deutsche Volk von der Erkenntnis durchdrungen ist, daß 
auch unS eine starke Luslflotle im Wettbewerb mit anderen 
Völkern nottut, hat das Ergebnis der Nationalflugspende 
gezeigt. Nicht weniger alS 7 1 / i Million Mark sind für 
den nationalen Zweck geopfert worden. Wenngleich nun 
auch die Sammlung für die Nattonal-Flugspende als ab 
geschlossen gilt, so ist eS doch notwendig, nach wie vor 
diesem Fond» Mittel zuzuführen, um ihn wecket zu stärken 
und aus dem laufenden zu halten. In Stadt und Land 
muß das Interesse an der Sache wachgehalten und die 
Bevölkerung immer wieder von neuem für die Förderung 
deS Flugwesen» und der Luftschiffahrt begeistert werden. 
Dazu eignen sich ganz besonders Vorträge mit Lichtbildern, 
von denen im Verlage von venztger, Stultgart, mehrere 
erschienen sind. Einer dieser Vorträge ist verfaßt von dem be 
kannten Lustschiffer-Hauptmann a. D. Dr. A. Hildebrandt- 
Berlin. — Angeregt durch den Hinweis auf diesen Vor- 
trag hat der Vorsitzende unseres hiesigen Ortsausschusses 
für die National Flugspende, Herr Bürgermeister Waiger, 
der Veranstaltung eine« solchen Vortrage» in unserem Octe 
mit Hilfe der Vereine zur Verwirklichung gebracht. Die 
Vereine haben sich bereit erklärt, die Mitglieder zu dem 
Vortrage einzuladen und für einen regen Besuch desselben 
zu wirken. Der Vortrag findet am DienStag, dem 
21. Januar d. I., abends Uhr in der Aula des 
Reform-Realgymnasium» in der Homuihstraße statt. Herrn 
Bürgermeister Walger ist eS gelungen, den Herrn Haupt 
mann a. D. Dr. A. Hildebrandt persönlich für die Ver 
anstaltung zu interessieren, und letzterer hat sich bereit 
erklärt, den Vortrag selbst in eigener Person zu halten 
und dazu sein eigene« und neueste» Lichtbildermaterial, da« 
zum Teil für diesen Dortrag angefertigt worden ist, zu 
verwenden. Dadurch erhält der Vortrag natürlich einen 
ganz besonderen Wert, und eS ist zu erwarten, daß die 
Teilnehmer einen hochinteressanten und genußreichen Abend 
verleben werden. Die Preise der Plätze betragen: 1. Parkett 
und Seitenbalkon 1. Reihe 2 M. 2. Parkett, Mittelbalkon 
1.—3. und Seitenbalkon 2. Reihe 1 M. 3. Parkett» 
Mittelbalkon von Reihe 4 ab und Seitenbalkon Platz 1—14 
0,50 M. Stehplätze 0.30 M. Eintrittskarten sind zu 
haben in folgenden Verkaufsstellen: Papierhandlungen 
KassakowSki, Echmargendorferstr. 35 und Eber«, Rheinstr. 15, 
Zigarrengefchäften Loeser & Wolfs, Rheinstr. 10, Rhein- 
straße 39 a. Rheinstr. 65 und Kaiserallee 118-19, Richter 
& Franke Biünnhtldestr. 1 und Kaiserallee 142, Petri, 
Rhetnstraße 28, Langfeld, Kaiserallee 75. Knekow, Oden- 
waldstr. 21 und Schillerplatz-Apotheke, Stubenrauchstr. 58 
sowie im Gemeindebüro, Feurigstr. 8, Zimmer 47 und 
an der Abendkasse. Wir empfehlen unseren Lesern, sich 
mit Eintrittskarten recht bald zu versehen, da voraussichtlich 
der Besuch de« Abends sehr stark sein wird. 
o Die Zahl der Kino-Theater im engeren 
Polizeibezirk Berlin ist jetzt auf 220 gestiegen und noch 
immer werden neue Kunsttempel dieser Art eingerichtet. 
Wie bekannt, soll auf dem Tucherbräu-Grundstücke ein 
neues Lichtspieltheater erstehen und der Kinobühne im 
Mozartsaale durch ein noch größere» Unternehmm am 
Nollendorfplatze Konkurrenz gemacht werden. Im Hohen 
Norden geht man jetzt auch aus» Ganze. Am WeinbergS- 
weg vor dem Rosenthaler Tor erhebt sich ein turm- 
geschmückter Rohbau, der allgemein für eine „neue Kirche' 
gehalten wird. DaS stolze Gebäude- hat der Besitzer de« 
benachbarten Walhalla ThraterS, Direktor SchippanowSki, 
auf seinem Grund und Boden erbauen lassen. ES wird 
ein — „Kientopp" mit 1600 Plätzen! Die Unternehmer 
der „Union-Theater' haben das HauS auf vorläufig fünf 
zehn Jahre für ihre Zwecke gepachtet und zahlen dafür die 
Kleinigkeit von einer Million Mark! Die Zahl der 
„Union Theater' erhöht sich danach auf sechs. 
o Zur Pflege der Ttubenvögel im Winter. 
Die meisten Vogel(tebhaber glauben mit einer entsprechenden 
Fütterung ihrer gefiederten Hausgenossen genug getan zu 
haben. Deshalb wird meistens der Umstand außer acht 
gelassen, daß sämtliche Etubenvögel, namentlich Körner- 
sr-sser, zur Erhaltung ihrer G-sundheit eine» möglichst 
Der 8laal62nwal1. 
Bo» S). Hill. 
jO or ach druck mlil») 
Der alte Brandis war so enttäuscht, daß seine 
Stimme ganz leise klang, aber Rob verstand doch, daß er 
Armut vorschützte und mit scharfen Worten darauf hin 
wies, was sein Sohn ihm als schneller zum Ziel führenden 
Beruf vorgeschlagen hatte. 
Der Baron antwortete wieder mit einem lauten Lachen. 
„Na," rief er, „wenn das nicht das beste ist, was ich je in 
meinem Leben gemerkt habe! Und wie ist es mit der 
gesellschaftlichen Stellung. Peter? Wie die Alten sungen. 
zwitschern die Jungen! Aber hören Sie mal, ich wüßte 
da viel Besseres für Rob. Ich tröste mich nämlich in 
meiner Verbannung damit, daß ich Bluthunde züchte, 
aber auf meiner kleinen Klitsche habe ich nicht Raum für 
sie alle. Ich wollte schon ein paar davon verkaufen, aber 
jetzt werde ich's anders machen. Ich werde den jungen 
Herrn Brandis in dem kleinen Häuschen da unten am Wald 
rand unterbringen und dann werde ich ihm vier Hunde 
zur Aufzucht hierher schicken. Er wird sich sehr bald hinein 
finden, und ich werde ihm für den Anfang 30 Schillinge 
die Woche bezahlen. Das ist bedeutend mehr, als er in 
einem Privatdetektivbureau bekommt, und außerdem ist 
es entschieden ein vornehmer Beruf. Dem Schlingel wird's 
schon gefallen, denn es schlügt ja in sein Fach, .die Ver 
folgung von Verbrechern. Ist das eine merkwürdige Welt I 
Kommen Sie, wir wollen den Jungen suchen gehen." 
Mit klopfendem Herzen hatte Rob auf die schwachen 
Einwendungen seines Vaters gehört. Dann war die Stall 
tür aufgeschlossen worden, und die beiden hatten sich ent 
fernt bei deren Unterhaltung er ein unfreiwilliger Zeuge 
gewesen war. Sein Herz war ganz erfüllt von der Freude 
über die Aussicht, die sich ihm da eröffnete, aber trotz 
seiner Aufregung hatte er doch bemerkt, daß sein Vater 
vergessen hatte, die Stalltür wieder zuzuschließen. Ec 
brauchte also nicht seinen Hals in Gefahr zu bringen und 
auf die Kopssteine des Hofes hinunterzuspringen. 
Nachdem er noch ein paar NUnuten gewartet hatte, 
im Fall die beiden vielleicht noch einmal zurückkämen, 
stieg er hinunter und war gerade auf dem Hof angekommen, 
als der Baron und fein Vater wieder aus dem Hause 
kamen, wo sie ihn umsonst gesucht hatten. Der erstere 
begrüßte Rob mit kordialer Freundlichkeit und kam sofort 
mit seinem Vorschlag heraus. 
„Aber Herr Baron," warf der Alte ein, „die Ent 
scheidung darüber habe doch ich zu treffen, und Sie 
müssen mir wirklich ein bißchen Zeit lassen." 
„Ach was," versetzte der Baron kurz, „das ijl ganz 
überflüssig. Die Hauptsache ist, daß Robert will. Wie 
ist's, Rob?" ^ 
„Nichts lieber, Herr Baron!" rief der junge Mann, der 
vor Freude ganz rot geworden war. „Das paßt mir gerade 
in meinen Kram." Und in einer knabenhaften Auflehnung 
gegen den väterlichen Willen fügte er hinzu: „Schicken 
Sie die Hunde nur her, Herr Baron, ich werde sie schon 
dressieren, und sie werden auch zur rechten Zeit fertig 
sein, im Fall sie mal gebraucht werden sollten." 
Sein Vater blickte ihn scharf an, und der Freiherr 
runzelte zuerst die Stirn, dann aber lachte er. „Also ab 
gemacht," sagte er. „Kommen Sie gleich mal mit, junger 
Mann. wir wollen mal nach dem Waldhäuschen hinüber- 
qehen und sehen, was an der Einrichtung fehlt. Leben Sie 
wohl, mein lieber Peter. Lassen Sie sich keine grauen 
Haare wachsen und danken Sie Ihrem Schöpfer, daß Sie 
einen Gönner haben, der so freundliches Interesse an Ihnen 
und den Ihrigen nimmt." ^ v . ., 
So gingen die beiden, und der alte Brandis schaute 
ihnen mit einem wütenden Blick nach. Sobald sie auf 
der Landstraße waren, schaute der Baron seinem neuen 
Schützling ins Gesicht und fragte: „Haben Sie eben zum 
erstenmal gehört, daß ich Ihren Vater bei seinem Vor 
namen nannte?" v 
Robert Brandis war ein sehr offener und ehrlicher 
Charakter, und er stammelte und stotterte, als er versuchte, 
diese Frage zu verneinen. Er wurde rot und blieb stecken, 
und der Baron unterbrach ihn mit einer neuen Frage: 
„Ich sehe schon, es war nicht das erstemal. Sie waren 
vorhin auf dem Heuboden und haben uns belaufcht. Nicht 
wahr? Na, heraus mtt der Sprache! Ich werde Sie nicht 
beißen. Ich dachte es mir vorhin schon, als Sie davon 
sprachen, daß die Hunde nötig werden könnten. Und nun 
merken Sie sich, was ich ihm gesagt habe, das gilt auch 
für Sie. Halten Sie den Mund über die dumme Sache, 
wenn Ihnen daran gelegen ist, gut Freund mit mir zu 
bleiben. Es ist sehr leicht möglich, daß Ihr Vater sich 
geirrt hat, und wenn nicht, so werde ich nicht so dumm 
sein, wegen alter längst vergessener Geschichten einen guten 
Mieter hinauszuwerfen. Scharnock ist auf jeden Fall jetzt 
ein sehr anständiger Mann, und jedes seiner Goldstücke hat 
zwanzig Schillinge, wie er sie auch erworben haben mag." 
6. Kapitel. 
Die Nichte der „Komtesse". 
Julius Penfold war seit einer Woche in Siebeneichen, 
und ob es nun seiner Wachsamkeit zu verdanken war oder 
nicht, bis jetzt hatte sich noch nichts ereignet, was auf die 
Gefahr hindeutete, in der Sir William sich zu befinden 
glaubte. Wäre nicht das geheimnisvolle Verschwinden des 
Hausmeisters aus der StadFpiohnung gewesen, und hätte 
Julius nicht selbst das Gift ft* der Flasche entdeckt, er wäre 
geneigt gewesen, die Drohbriefe als einen albernen Scherz 
aufzufassen. In der Zwischenzeit freute er sich des Lebens 
auf dem Lande, und wenn er auch naturgemäß durch sein 
fortwährendes Zusammensein mit seinem Chef sehr ge 
bunden war, so merkte er wohl den Unterschied zwischen 
dem Leben in diesem vornehmen Landhause und seinen 
Kampf ums Dasein in der belebten Straße der City von 
London. Der Staatsanwalt war ein hochgebildeter, wenn 
auch etwas zurückhaltender Gesellschafter und hatte eine 
große Vorliebe für Sport und jegliche Bewegung in freier 
Luft, was seinem jungen Beschützer sehr sympathisch war. 
Sie spielten zusammen Golf und fischten nach Forellen in 
dem klaren Bach, der an dem Städtchen vorbeifloß. 
Lady Graßman war eine außerordentlich liebenswürdige 
Hausfrau und behandelte Julius viel mehr wie einen Gast, 
als einen Angestellten ihres Mannes. Nur^on Zeit zu 
Zeit warf sie ihm einen forschenden Blick zu, als wolle 
sie ergründen, ob er sich für das Amt eigne» das er über-
        
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