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Periodical volume Nr. 158, 08.07.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

abzuhaltenden Verbandstages trt Halle rinaina Ru 
Delegierten wurden bestellt die Kall. Wilcke, Sudler sen. 
und Schwaß, letzterer als Ersatzmann. Sie wurden von 
der Versammlung ersucht, dort zugunsten des 8 Uhr-Laden 
schlusses Zll stimmen. Bezüglich der Fachschule wurde von 
einer Serie schärfere Kontrolle bei trägen oder Wider 
streit,ligen Lehrlingen gewiinscht. Der mit 1280 M. ab- 
schließende Voranschlag 1013-14 ivurde angenommen. Der 
Vorsitzende gedachte des wohlgelungcncn 30. Stiftungsfestes, 
mit dem ein Schaufrisieren verbunden rvar. Koll. Gnssow 
äußerte sich über alljährlich zur freien Aussprache einzu- 
bcrufcnbc Versammlungeil. Die Innung zählt jetzt rund 
250 Mitglieder. ^1 
ü 9jtsl£ Linder als ^.orcro, eiii ulkiges Abenteuer des 
beliebten Darstellers komischer Rollen, kommt von heute ab 
im Biofontheatcr in der Rheinstr. 14 erstmalig zur Vor- 
fi'ihrung. In zwei Akten spielt sich der heitere Vorgang ab 
und reizt jedem zum Lachen. Heldenmütiges Stillschweigen 
heißt ein zweiaktiges Drama, rvelches sich in einem Gold- 
gräbersettlemcut abspielt. Ein ainerikanischer Film mit 
äußerster Spannung entrollt sich vor unseren Augen. Der 
Herr Bürgermeister nennt sich eine spaßige Komödie, in der 
der dicke Herr John Bunuy die Hauptrolle spielt. Das 
Leben in Indien (Bengalen) zeigt eine hübsche Naturauf- 
iiahine und das Toubild wie das beliebte Pathö-Jourual 
bringen wieder viel Abwechslung. Eine Schäferstündchen- 
Plauderei ist eine nette Komödie, die mif die Lachmuskeln 
wirkt. Das gut ventilierte Theater ist allabendlich vom 
besten Friedenaucr Publikum besucht, seine Leistungen 
cnlpsehlen es. 
o Cafe Bellevue, Ecke Haupt- und Stierstraße, wird 
unter seinem alten Namen und unter seiner früheren be 
währten Leitung des Herrn Cafötiers Oskar Busch in den 
nächsten Tagen wieder neu eröffnet werden. Zur Zeit 
werden die Räume vollständig neu, dem modernen Ge 
schmacke entsprechend, hergerichtet. Elektrisches Licht wird 
überall eingeführt und auch die Kegelbahnen werden umge 
wandelt. Der Tag der Eröffnung wird durch Zeitungs 
anzeigen und Plakate mitgeteilt werden. 
o Durch zwei Italiener belästigt wurden gestern 
Nachmittag in der 6. Stunde die Passanten des Maybach- 
platzes. Am Gymnasium hatten die beiden gutgekleideten 
Söhne des Südens auf einem Steinblock Platz genommen 
und schmähten nun jeden Vorübergehenden durch Redens 
arten. Als sie in dieser Weise auch wieder einen älteren 
Herrn, der mit einem kleinen Hunde vorbeiging, belästigten, 
kam der Pensionär Herr Weigelt hinzu, der nun die 
Italiener wegen ihres Betragens zur Rede stellte. Diese 
wurden daraufhin rabiat und der jüngere von ihnen zog 
ein Messer, das er aber auf eine Bemerkung seines Genossen 
wieder einsteckte. Inzwischen hatte sich eine große 
Menschenmenge angesammelt und ein Herr ging zur nahen 
Polizeiwache, während Herr W. und andere Herren die 
beiden Burschen festzuhalten suchten. Es erschienen dann 
bald zwei Polizeibeamte, die die Italiener festnahmen und 
zur Feststellung ihrer Personalien zur Wache brachten. Als 
die Beamten erschienen, versuchte der jüngere Bursche — 
der anfangs angab, Deutsch nicht zu verstehen, es nachher 
aber ganz gut sprach — sich des Messers zu entledigen. 
Dies wurde bemerkt und das Messer den Beamten über 
geben. Der ältere Herr mit dem kleinen Hund, dem Herr 
Weigelt, Saarstr. 6. zu Hilfe kam, wird von Herrn W. um 
Angabe seiner Adresse gebeten. 
o Zwei schwere Jungen verhaftet. In der Nacht 
vom Sonnabend zu Sonntag beobachtete ein Beamter der 
Steglitzer Kriminalpolizei ans dem Carmerplatz in Steglitz 
einige verdächtig aussehende Männer, die anscheinend nichts 
gutes im Schilde führten. Plötzlich wurde der betreffende 
Kriminalschutzmann von zwei Kerlen von hinten überfallen 
und mißhandelt; er konnte sich nicht einmal mehr seiner 
Schußwaffe bedienen, sodaß er nur schwer der Uebermacht 
Herr werden konnte. Die beiden Rowdies ergriffen daun 
schließlich die Flucht. Sie wurden jedoch später festgestellt 
als die vielfach vorbestraften „Arbeiter" Emil Broßeit ans 
der Lindenstr. 8 und Mar Kluge aus der Mariendorfer 
Straße 20 in Steglitz. 
o Ein falscher .Kriminalbeamter treibt gegenwärtig 
in Berlin und den westlicher: Vororten sein Unwesen. Der 
Schwindler hat es bisher verstanden, namentlich Straßen- 
bahnschaffner, Postbeamte usw. zu betrügen. Er besteigt 
meistens Straßenbahnwagen und durchsucht, wenn ihm der 
Schaffner den Fahrschein reicht, eifrig seine Taschen. 
Schließlich erklärt er. daß er sein Portemonnaie verloren 
oder vergessen habe und stellt sich dem Straßenbahnbeamten 
oder einem Fahrgast als „Kriminalschutzmann Lutomski" 
oder „Lucht" vor, indem er seine Dienstmarke zeigt. Auf 
diesen Schwindel fallen die meisten herein und verstehen 
sich dazu, dem Gauner Beträge von 5 bis 10 M. zu 
borgen. Der „Beamte" gibt dann eine Adresse in Schöne 
berg an und verschwindet an der nächsten Haltestelle. 
Bisher ist es noch nicht gelungen, den Schwindler dingfest 
zu machen. 
o Warnung vor einem Ringnepper. Ein Gauner 
spricht auf der Straße Damen art und erzählt ihnen in 
weinerlichem Tone, es begehe ihm sehr schlecht. Er habe 
den ganzen Tag über noch keinen Bissen Brot bekommen 
und sei der Verzweiflung nahe. Das einzige, was er noch 
besitze, sei ein Schlangenring, den er von seiner Mutter ge 
erbt habe. Er bittet dann die Passantinnen flehentlichst, 
ihm doch den Ring abzukaufen. Er sei -echt und auch dbr 
Stein sei ein echter Rubin. Mitleidige Seelen fallen auf 
den Schwindel leicht hinein. 
o Selbstmordversuch. Heute Nacht versuchten in dem 
Hause Herbertstr.' 3 in Steglitz der Arbeiter Hans Krohne 
und seine Braut das Dienstmädchen Frieda Thebuß ge 
meinsam sich das Leben zu nehmen. Sie öffneten in der 
Wohnung des Krohne die Gashähne. Heute Morgen 
wurden sie beide bewußtlos aufgefunden; nach erfolgreichen 
Wiederbelebungsversuchen konnten sie ins Krankenhaus 
Lichterfelde übergeführt werden, ivo sie schwer krank dnrniedcr- 
liegen. 
o Feuer. In einer im 2. Stockwerk des Hauses 
Rheiustr. 24 belegenen Wohnung ivar beim Desinfizieren 
resp. Ausräuchern ein Bett in Brand geraten. Die Flammen 
griffen auch auf andere Sachen über. Unsere Wehr, die 
sehr bald unter Leitung des Brandmeisters Herrn Reffte am 
Braudort erschien, konnte das Feuer mit der Ziuunerspritze 
löschen. 
o Die Schraube im Nasenloch, Auf welch unver 
nünftige Ideen Kinder kommen, Zeigt wieder einmal der 
Fall eines Knaben namens Oskar N., Tübinger Str. 8 
wohnhaft, der sich beim Spielen am Sonnabend eine 
Schraube in das linke Nasenloch steckte, und zwar so tief, 
daß er auf der Rettuugsivache von einem Arzt behandelt 
werden mußte, der nach vieler Mühe den Gegenstand 
entfernte. 
Verems-Iüackrickten 
Morgen Mittwoch tagen: 
Thcatervcrein „Xcrrcs" 1878. Sitzungen jeden Mittwoch 
9V» Uhr im Vereinslokal Paul Sponhvlz, Steglitz, Kvrncrstr. 48c. 
Gäste als Mitglieder ivillkommcn. 
Charlottenburger Touristcn-Klub „Märkische Föhre". Die 
Lchrlingsabteilung des Klubs unternimmt am Sonntag, dem 18. 
Juli 1913 ihre 38. Wanderfahrt nach Werder, Glindow, Pelzow, 
Ferch, Dampferfahrt auf dem Schwielowsee und der Havel nach 
Potsdam. Versammlung l / i 8 Uhr Charlottenburger Bahnhof 
(Hanptp.j. Teilnehmerkarte 2 M. — Die Schiilerabtciluug des 
Klubs unternimmt an demselben Sonntage ihre 44. Wanderfahrt 
nach Wannsec, Moorlake, Uebersctzen nach Sacrow, Römerschanze, 
Krampnitz, Dampferfahrt nach der Glienicker Brücke, Marsch nach 
Wauusee. Versammlung 7 Ilhr Charlottenburger Bahnhof sHauptp.j. 
Teilnchrner 1 M. Gäste sind herzlich willkommen! 
Zcköneberg 
—o Das Verdienstkreuz kn Gold ist dem Vahuhofs- 
verwalter a. D. Emil Weise, hier, verliehen worden. 
—o Bauerlaubnis wurde erteilt für die Grundstücke 
Hauptstraße 149. Bauherr: Dr. Arthur Meyer, ebenda. 
Bauausführender: Eduard Schenk, Architekt, Münchener 
Straße 40. (Umbau.) Hauptstr. 96. Bauherr: Rudolf 
Güssow, Polizeileutnaut, Berlin, Culmstraße 4. Bau 
ausführender: Brücker, Architekt, Hauptstr. 101/ (Wohn 
gebäude, Umbau.) 
— o Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das 
Viktoria-Luise-Platz 8, Mvtzstr. 27 und Regensburgerstraße 
Nr. 35, bclegene, auf den Namen des Kaufmanns Paul 
Werner eingetragene Grundstück am 11. September 1013, 
Vorm. 10 Uhr, versteigert werden. Das Gmndstück ist 
mit 30 600 M. jährlichem Nutzungswert verzeichnet. 
Verim und Vororte 
o Dahlem. Nach den amtlichen Ermittelungen 
wurden am 1. Juli ds. Js. in Dahlem 5143 Einwohner 
gezählt. 
Gerichtliches 
(:) Bezüglich der Frag«y ob ein Prinzipal über die Ein 
kommensverhältnisse seines Personals der Behörde Auskunft geben 
muß oder nicht, herrschen im Publikum häufig noch Zweifel. Es 
«nMUKCaimswdi 
gilt Folgendes: Eilte Verpflichtung der Inhaber eines Geschäfts, 
der Steuerbehörde Auskunft über daS geschäftliche Einkommen von 
Angestellten zu erteilen, besteht nach § 38 des Einkommensteuer 
gesetzes dann, wenn Bedenken, welche gegen die Richtigkeit einer 
Steuererklärung erhoben sind, durch Erläuterung oder Ergänzung 
seiten? der Steuerpflichtigen nicht behoben sind. Die Veranlagungs- 
kommissiou ist dann befugt, die Vernehmung von Zeugen und 
Sachverständigen und sonstige zur Feststellung der Tatsachen er 
forderliche Erhebungen zu verlassen. Die zu vernehmenden 
Personen dürfen die Allskunsterteilung nur unter den Voraus 
setzungen ablehnen, welche zur Ablehnung eines Zeugnisses nach 
den Prozeßgesetzcu berechtigen. Demnach 'müssen im 'Allgemeinen 
solche Anfragen vom Chef beantwortet werden, die an ihn über 
das Einkommen cineS einzelnen Angestellten aus Anlaß der Nach 
prüfung der Steuererklärung desselben gerichtet werden, Unzulässig 
wäre dagegen das Verlangen der Steuerbehörde nach einer Gcsantt- 
ausknnft über das Einkommen sämtlicher Angestellten. 
Vermischtes 
*o Zeppelin. Am 8. Juli vollendet Exzellenz Ferdinand Graf 
von Zeppelin in Stuttgart sein 75. Lebensjahr. 1838 zu Konstanz 
als Sohn des Fürstlich Hohenzollcrn-hechingenschen Hofmarschalls 
Z. gebären, besuchte er das Polytechnikum in Stuttgart, die Kriegs 
schule in LudwigSbnrg, die Universität Tübingen, wurde 1858 
Kavallerieosfizier und unternahm 1801 militärische Studienreisen 
»ach Oesterreich, Italien, Frankreich, 1802 nach Belgien und 
England, 1803 nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika. 
Bei dieser Gelegenheit beteiligte Nr sich zum ersten Mal am Aufstieg 
mit einem Militärballon, zog 1860 und 1870 mit in den Krieg und 
wurde Brigadekvinmandcur in Ulm, dann Gesandter und Bcvoll- 
niächtigter zum Bundesrat in Berlin. 1890 winde er Brlgade- 
kommckndeur in Saarburg und '1801 wurde er zur Disposition 
gestellt. Seit 1808 beschäftigte er sich mit dem Problem des lenk 
baren Luftschiffs, legte 1895 näch mühseligen Studien und kost 
spieligen Versuchen einer Kommission von Sachverständigen einen 
Entwurf vor, der jedoch vom Kriegsministerinm nicht angenommen 
wurde/ 1900 war das Flugschiff vollendet, das vollkommen 
lenkbar und betriebssicher war. > Infolge kleiner nicht im System 
begründeter Fehler konnte jedoch die erreichbare Fahrgeschwindigkeit 
nicht gezeigt werden. 1904 begann er mit dem Vau eines neuen 
Flugschiffcs, dessen erste Probefahrt Anfang 1900 stattfand, wobei 
das Fahrzeug durch einen Orkan zerstört wurde. Eiche 1900 machte 
er die Probefahrt mit dem dritten Modell und hatte den Erfolg, 
daß er vom Staate mit 500 000 M. unterstützt wurde; die technische 
Hochschule ernannte ihn zum Dr. Ing. Die gleichen Erfolge 
erzielte'ec mit dem vierten Modell 1907 und 1908; im Juli 1908 
beteiligte sich das würtlembergischc KonigSpaar an dem Aufstieg. 
Einen Monat später wurde das Fahrzeug in Echtcrdingen durch 
Sturm und Gasexplosion zerstört. Durch eine spontane Sammlung 
im deutschen Reiche wurde v. Z. in Stand gesetzt, ein neues Luft 
schiff zu bauen. Herbst 1908 entstand eine G. in. b. H. „Luft 
schiffbau Zeppelin" in Friedrichshofen; sie erwarb Grundstücke zur 
Herstellung einer Werst und Errichtung von zwei Bauhallen, die 
1909 fertiggestellt wurden und irt denen etwa ein halbes Dutzend 
Luftfahrzeuge jährlich gebaut werden können, v. Z. ist Dr. der 
philosophischen und juristischen Fakultät in Leipzig, der natur 
wissenschaftlichen Fakultät in Tübingen, sowie Inhaber einer Reihe 
von Ordensauszcichnnngcn. 
*o Zum „AerztlichcnFortbildungsivcscn." Anden Akademien 
für praktische Medizin in Köln und Diisseldors zeigt sich neuerdings 
ein auffallend starker Zustrom von Medizinalpraktikanten/ 'Die 
"Akademien verfolgen in erster Linie »und hauptsächlich den Zweck, 
den prakt. Aerzten Gelegenheit zur Fortbildung und zur Ans- 
bildung in Spezialfächern zu geben, erst an zweitem Stelle sollen 
sie, weil sie mit größeren Kraitkenanslalten verbunden sind und 
deshalb über ei» reiches Lehrniaterial verfügen, auch Kandidaten 
der Medizin die Möglichkeit zur Ablegung des „praktischen Jahres" 
bieten. Auf der letzten Hauptversammlung des Zentralkbmitees 
für das ärztliche Fortbildimgsivcseii in Preußen berichtete Prof. 
Hoffmnnn-Düsseldorf über den Besuch der Akademien und stellte 
dabei fest, daß neuerdings ein Massenandrang von Medizinalprakti- 
kaittcn bei den Akademien besteht, der ihren eigentlichen Zweck sehr 
gefährdet; der geschäftsführends Professor der Kölner Akademie 
berichtete ähnliches. Dieser Massenandrang von Medizinern sei 
um so auffallender, als an den Krankenhäusern der Akademien die 
Praktikanten keinerlei Entschädigungen erhalten, während sonst den 
Medizinalpraktikanlen meist ein wenn auch bescheidenes Honorär 
gewährt wird. Diese höchst auffallende Tatsache erklärt sich aus 
dem seit Jahren anhaltenden übermäßigen Zndrang zum medizi 
nischen Fach: Tie Zahl der Studierenden der Medizin ist in den 
letzten 9 Jahren gestiegen von 5920 auf 13 380, die Zahl dcä 
Approbationen in der gleichen Zeit von 720 auf etwa 1500 im 
Halbjahr, die Zahl der Aerzte von 30 071 auf 83 527. '• 
*o Bei Ermittlung der Zahl der lausend bar unterstützten 
Personen im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat sich ergeben,' daß 
in Köln auf 100 Einwohner 1,52 lausend bar unterstützte Perfonen 
entfallen. Günstiger schneiden folgende Städte ab: Barmen 0,93 
Personen, Linden 1,15, Bielefeld tz08, Elberfeld 1,10, Brandenburg 
1,27, Hannover 1,24, Saarbrücken 1,37, Königsberg 1,42, und 
M.-Gladbach 1,49. In Creseld kamen auf 100 Einwohner 1,03 
laufend barunterstützte Personen Duisburg 1,03, Kassel 1,00; 
Bochum 1,09, Dortmund 1,73, Bonn 1,90, Magdeburg 1,90 und 
Aachen 1,90. In einer Reihe preußischer Städte stellt sich die Zahl 
der laufend baruntcrstütztcn Personen auf mehr als 2 vom 100 der 
Einwohnerzahl, nämlich in Hildesheiin 2,03, Osnabrück "2,05, 
Stettin 2,12, Kiel 2,10, Vromberg 2,10 und Essen 2,42. Tie 
höchsten Ziffern weisen ans: Düsseldorf 2,71 unterstützte Personen 
ans' 100 Einwohner, Halle 2,80, 'Hagen 2,83 und Potsdam 2,85. 
Wetteraussichten. 
Mittwoch: Vielfach heiter, wärmer bei südlichen 
Winden. Keine erheblichen Niederschläge. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius, Friedenau. 
Feuerbestattung! 
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160 M. 
darch das Beerdigungsinstitut 
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Friedenau, Wllh.-Hauffstr. 11 
Ecke der Wieland str. 
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nngabe „B. P." Erp, d. Vl. 
mt Matonmt 
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Jeden Mittwoch 
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Premiere des 
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Spielplans. 
Beginn 6 Ohr. 
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Die Direktion: II. Bönten, technischer Leite?, früher Rheitischloss-Lichtspicle. 
Das letzte Glück 
fesselndes Lebensbild in 2 Akten'. 
Ferner das grosse Programm. 
Wahre Liebe 
herziges Drama. 
Vorzügliches Künstlerkonzert. 
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3 Stunden nach allen Bahnhöfen. 
flnt+Aiic -Verteilung von Prospekten aller nam- 
GkM?» haften Bäder. (4514 
(Cilgut — , Frachtgut — Versandt prompt durch: 
Knnnni» & Ro Friedenau, Riedstr. 5. 
■topania ut yo«» Trt.: Psarzb. 2077; 2303. 
Hausschneiderin Tage frei. I Ausbesserin empfiehlt sich 
Pohl, Steglitz, Atbrechlstr. 30Z r!aiscraIlce 89 Ssil. II b. Silwar. 
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Lehrer oder Lehrerin gesucht für 
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und Rechnen, 4. Klasse, tvährend 
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unter K. B. 33' Erped. d. Bl.
        
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