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Periodical volume Nr. 158, 08.07.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Krledenauer 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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Kr. 158. 
Werlin-Ilriederiau, Aienslag, den 8. Zutt 1913. 
20. Iayrg. 
Oepelcken 
Letzte I2adiri«hten 
Berlin. Im Hause Philippstr. 9 stürzte sich heute 
vormittag das 63jährige Fräulein Elisabeth Schiefer ans 
der vierten Etage auf das Straßenpflaster. Sie war sofort 
tot. Ein schweres körperliches Leiden ist die Ursache des 
Selbstmordes. — In der Brauerei Patzenhofer in der Strom 
straße stürzte heute vorniittag ein Mitfahrer von einem 
Bierwagen und erlag nach kurzer Zeit den erlittenen Ver 
letzungen. 
Sofia. Ueber die kriegerischen Operationen des 
gestrigen und heutigen Tages ist bisher kein amtliches 
Bulletin ausgegeben worden. Es wird bloß mitgeteilt, daß 
das allgemeine Vorrücken der bulgarischen Armee erfolgreich 
fortdauere und die Truppen in größeren Kämpfen engagiert 
seien, die für den AuSgang des Krieges entscheidend 
sein dürsten. 
Athen. Zweitausend bulgarische Gefangene sind im 
Piräus eingetroffen, darunter mehrere Offiziere. 
Koustan tiuo pel. Es wird versichert, ein wichtiger 
Briefivechsel habe zwischen der Pforte und der türkischen 
Gesandschaft in Bukarest stattgefunden. Der rumänische 
Gesandte in Konstantinopel habe gestern mit dem Groß- 
wesier eine Besprechung gehabt, wobei er den rumänischen 
Standtpunkt dargelegt habe. 
Siofok (Ungarn). Auf dem Plattensee vergnügte sich 
eine Gesellschaft mit einer Kahnpartie. Hierbei kenterte der 
Kahn, drei Personen erttanken. 
Neupork. Ein furchtbarer Sturm wütet ans dem 
Eriesee. Zahlreiche Boote mit Ausflüglern werden vermißt. 
Alan befürchtet, daß mehr als dreißig Menschen bei deni 
Stnrni ihren Tod in den Fluten gefunden haben. 
Neupork. Im „Palissade Amüsement Park" stießen 
auf der Berg- und Talbahn zwei Züge zusammen. 30 Per 
sonen wurden verletzt, darunter drei schwer. 
HrmenfcoTt und Unterernährung, 
Die Begriffe Armenkost und Unterernährung sind heute 
zu so oft gebrauchten und häufig genug gemißbrauchten 
Schlagwörtern geworden, daß es wohl nicht überflüssig er 
scheint, auf ihre Bedeutung näher einzugehen und darauf 
hinzuweisen, daß ihre Beziehungen zueinander durchaus 
nicht immer so unzertrennlich sind, wie man gemeinhin an 
zunehmen pflegt. 
Die Definition der Armenkost liegt, so führt 
Dr. Borinski in Nr. 2 Jahrgang 1913 der Blätter für die 
Berliner Armen- und Waisenpflege aus, in dem Worte 
selbst, wenn nmn als arm im sozialen Sinne denjenigen 
bezeichnet, der infolge von Mangel an materiellen Mitteln, 
die für daö tägliche Leben notwendigsten Bedürfnisse nicht 
zu befriedigen vermag. Nubner definiert sie als eine Kost, 
die überwiegend aus genußmittelarmen Vegetabilien her 
gestellt wird und zur Erhaltung eines normalen Körper 
gewichtes, wie es der Körpergröße entspricht, nicht hinreicht. 
Doch ist zu beachten, daß die Wahl der Nahrungsquellen 
bei dieser Begriffserscheinung durchaus keine ausschlag 
gebende Rolle spielt. Eine eiweißarme oder fleischarme 
Kost braucht nicht zur Unterernährung zu führen und wenn 
auch die Armenkost infolge der höheren Marktpreise der 
animalischen Nahrungsmittel meist aus Vegetabilien bestehen 
wird, so genügt dieser eine Faktor noch nicht, um jene Be 
zeichnung zu rechtfertigen. Es muß hinzutreten die körper 
liche Schädigung infolge der Kost und die Unmöglichkeit, sie 
mit den vorhandenen Mitteln zu verbessern. Die Armenkost 
bildet, da der unterernährte Mensch infolge verringerter 
Arbeitsfähigkeit sozial minderwertig ist, zweifellos eine 
Kalamität, die zu beseitigen im Interesse derAllgemeinheit liegt. 
Sehr häufig aber werden sich Fälle von Unterernährung 
finden, deren Ursache nicht in einer Armenkost zu suchen ist. 
Von den vielen Entstehungsmöglichkeiten kommen für diese 
Betrachtungen nur diejenigen .in Frage, die fälschlich auf 
das Konto Armenkost gesetzt werden. Der Zahl nach sind 
es allerdings die meisten. Die Verhältnisse liegen bei 
diesen Fällen fast immer so, daß der für Nahrungszwecke 
zur Verfügung stehende Etat bei sachgemäßer Verwendung 
wohl zu einer hinreichenden Ernährung genügen würde, daß 
er aber teils aus Unkenntnis, teils wegen eines zu großen 
Bedarfes an Genußmitteln nur mangelhaft ausgenutzt wird. 
Daß eine zur Entkräftung des Körpers führende Kost nicht 
immer durch fehlende Mittel bedingt wird, geht schon daraus 
hervor, daß oft genug Fälle von Unterernährung auch in 
den Kreisen beobachtet werden, in denen materielle 
Schwierigkeiten kaum in Betracht kommen. Daß sie hier 
nicht häufiger auftreten, liegt lediglich an der größeren 
Mannigfaltigkeit der Küche, die eine instinktive Auswahl der 
benötigten Ersatzstoffe ermöglicht. Fällt diese Möglichkeit 
aber fort, so ist eine zielbewußte Auswahl der Nahrungs 
stoffe unter Berücksichtigung ihres Nähr- und Geldwertes 
unbedingt erforderlich. Natürlich läßt sich dies nicht auf 
dem Wege einer Normalkost erreichen. Doch scheint es 
schon wertvoll, wenn darauf hingewiesen wird, daß gewisse, 
verhältnismäßig teure Nahnmgsmittel, die von der 
Allgemeinheit als besondere Kraftquellen betrachtet werden, 
ihren Ruf durchaus nicht in diesem Maße verdienen. Und 
so wenig einer durchaus fleischfreien Kost das Wort ge 
redet werden soll, so läßt sich doch sicher ein Teil der 
Fleischnahrung durch billigere Vegetabilien ersetzen, ohne den 
Nährwert und die Schmackhaftigkeit der Küche zu vermindern. 
Zu der unzweckmäßigen Auswahl der Nahrungsmittel 
kommt nun sehr häufig noch hinzu, daß ein verhältnis 
mäßig beträchtlicher Anteil des für Emährungszwecke aus 
geworfenen Etats zur Beschaffung von nährwertarmen 
Genußmitteln dient. 
Es sei hier nur kurz auf die überaus schädliche Rolle 
des Alkohols hingewiesen. So führt Rubner in seinen 
Volksernährungsfragen eine Tabelle von Kestner an, in der 
bei Familienbudgets von einem Einkommen von 1000 bis 
2000 M. die Aufwendungen für alkoholische Getränke 7 bis 
11 Proz. der Gesamtausgaben betragen. 
Schließlich sei noch an die Tatsache erinnert, daß bei 
der Ausnutzung der Speisen im Körper ihre Schmackhaftig 
keit einen wesentlichen Faktor darstellt. Da eine einförmige 
Kost, wie sie geringere Mittel bedingen, schon an und fiir 
sich weniger appetitanregend ist als eine abwechselungs 
reichere, so werden gewisse küchentechnische Kenntnisse gerade 
in den Kreisen erforderlich sein, die mit einem kleinen Haus 
haltungsetat rechnen müssen. Mit Hilfe einer geschulten 
Kochkunst wird sich auch aus billigem Ausgangsmaterial 
eine schmackhafte Küche führen lassen. Es ist darum be 
sonders für die Mädchen aus den arbeitenden Klassen der 
Besuch von Kochschulen und Haushaltungsschulen, die unter 
sachverständiger Leitung stehen, auf das dringendste zu 
wünschen. 
Nur durch Abstellung der angeführten Mängel auf dem 
hier kurz angedeuteten Wege wird das immer weitere Um 
sichgreifen der Unterernährung verhindert werden können und 
die weitverbreitete Ansicht fallen, daß Unterernährung stets 
die Folge einer Armenkost sei. 
lokales 
(Nachdruck unserer o-Orlginalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Die Preise für elektrisches Licht in Groß-Berlin. 
Es ist eine bekannte Tatsache, daß von allen Großberliner 
Gemeinden Friedenau die billigsten Preise für die 
Lieferung des elektrischen Stromes hat. Für Privatbe 
leuchtung sind hier zu zahlen 35 Pfg. für die Kilowatt 
stunde. ,Die Beleuchtung von Geschäftslokalen, Schaufenstern, 
Läden, Gastwirtschaften, die Reklamebeleuchtung und ferner 
die Treppenbeleuchtung in den Häusern kostet nur 25 Pfg. 
für die Kilowattstunde. Für Heiz- und Kraftzwecke werden 
durchweg 15 Pfg. berechnet. Ferner kann nach Tarif B 
(Nachweisung des dauernden Brennens einiger Lampen oder 
des fortlaufenden gewerblichen Bettiebes) für Lichtzwecke 
eine Berechnung von 20 Pfg., für Kraftzwecke eine solche 
von 10 Pfg. für die Kilowattstunde eintreten. Außerdem 
wirst unser Elektrizitätswerk der Gemeinde erhebliche Ueber- 
schüsse ab. im letzten Jahre ,193 000 M. — In Berlin 
sind für Lichtzwecke 40 Pf. (für Treppenbeleuchtung 30 Pf.) 
Unter Uv Last Uv (Arone. 
lUntox »o» 81 M. White. 
32. (JU4krai ktrtstaL) 
Sie batte außergewöhnlich gute Augen; und da die 
Bewohner des Hauses drüben vergessen hatten, die Vorhänge 
zuzuziehen, konnte sie das Gemach bis in den fernsten Winkel 
überblicken. Das erste, was sie wahrgenommen, war, daß 
zwei Personen nebeneinander am Tische saßen, in die Lektüre 
irgend eines Buches oder Schriftstückes versunken. Jessie er 
kannte die Gräfin Saens, und neben ihr. den Kopf aus die 
Hand gestützt, den — König von Astorien! 
Maxwell wartete gespannt auf ihre erste Aeußerung. Ta 
sie aber schwieg, fragte er: 
„Eriennen Sie den Mann dort? — Es ist ja freilich 
nicht möglich, ans diese Entfernung hin irgend etivas mit 
völliger "Sicherheit zu unterscheiden; wenn Sie aber gute 
Augen haben * 
Ja, ich habe gute Augen," unterbrach ihn Jessie. > „Und 
ich bin sogar imstande, die Gegenstände drüberx im Zimmer 
mit ziemlicher Sicherheit zu erkennen. — Der Mann, den 
wir dort sehen, ist der König von Astorien." 
Sie schien damit nur bestätigt zu haben, was auch Max 
well vernmtet hatte. 
„Das glaube ich auch — aber da ich es für beinahe un 
möglich hielt, mußte ich jemanden haben, der ihn ebenfalls 
erkannte. — Und ich halte es jetzt noch für beinahe un 
möglich! — Daß der König sich um diese Stunde im Hause 
der Gräfin aufhalten sollte, hieße soviel wie Vaterlandsverrat. 
Außerdem — Sie erzählten mir ja, daß er krank und ohn 
mächtig im Hause des Lord Merehaveu liege, und daß die 
Königin ihn wohl bewache. Wie also sollte man das er- 
klären können? — Und doch — und doch — wir sehen ihn 
ja vor uns Ah, wenn ich nur wüßte, was da drüben 
verhandelt ivird!" 
Er vergaß in seiner ungeheueren Erregung selbst, sich 
nach dein zu erkundigen, ivas Jessie von Vera erfahren. 
In dem Augenblick jedoch, da er wieder Herr seiner selbst 
wurde, trat auch die Sorge für seine Verlobte in den Vorder 
grund seines Interesses. 
„Aber was bin ich doch für ein Mensch!" rief er plötzlich 
aus. „Ich habe ja noch nicht einmal gefragt, wie es um 
Veras Befinden steht. Sagen Sie mir — leidet sie große 
Schmerzen?" 
Jessie erzählte ihm rasch, was sie im Hospital erfahren; 
auch dav.il, daß die Dokumente verloren gegangen waren, 
machte sie ihm Mitteilung. Diese Nachricht aber schien Max- 
welt nicht sonderlich zu berühren. 
„Ob die Papiere vorhanden sind oder nicht, ist vor 
läufig ganz gleichgültig," sagte er. „Hier gilt es größere 
Interessen als die meinigen ivahrznnehuien. Wichtig und 
bedeutungsvoll ist nur, daß sich die Schri tstücke nicht mehr in 
den Händen der Gräfin befinden; alles andere ist nebensächlich. 
— Schnell — lassen Sie uns iveiter in den Schatten zurück 
treten! — Wir scheinen in einem glücklichen Augenblick gekommen 
zu sein." 
Er hatte seine Stimme univilllürlich gedämpft und Jessie 
weiter an die Hausmauer gezogen. Aus der anderen Seite 
der Straße war ein Mann aufgetaucht, der gleich ihnen vor 
dem Hause der Saens stehen blieb und zu dem erleuchteten 
Fenster emporblickte. Dreimal rasch hintereiuaiider pfiff er 
den Anfang eines bekannten Liedes aus der neiiesten Operette. 
Jessie bemerkte, wie sich die Gräfin droben erhob, um rasch 
das Zimmer zu verlassen; gleich daraus wurde unten die 
Haustür geöffnet. 
26. Kapitel. 
Die Nacht war so ruhig und die Gegend so menschen- 
leer, daß man jedes Wort vernehnien konnte, das die beiden 
auf der anderen Seite der Straße sprachen. Ter Anköinm- 
ling mußte wohl in einem abhängigen Verhältnis zu der 
Gräfin stehen, denn sie redete ihn an, wie man zu einem 
Untergebenen spricht. 
„Kommen Sie endlich!" hörten Jessie und Maxwell sie 
sagen. „Ich glaubte. Sie würden gänzlich ausbleiben. — 
Rehmen Sie dies Billett und bringeii Sie es deni Prinzen 
Boris Mazaroff — aber mit möglichster Eile! — Und sorgen 
Sie dasür. daß Sie es ihm selbst »eben. — Wie meinen 
besten durch die große Gartentür; ich weiß, daß sie unver- 
schlossen ist, und niemand wird Sie da, ivenn Sie es etwas 
geschickt anstellen, bemerken. Das ist mir das Liebste." 
Ter Viani, verneigte sich und ging raschen Schrittes da 
von, mährend die Gränn in das Haus zurückkehrte. Als sich 
die Tür hinter ihr geschlossen, wandte sich Maxwell an Jessie! 
„Ich muß diesem Burschen folgen." sagte er hastig, „und 
zu ersahren suchen, worin seine Botschaft an Mazaroff 
besteht. Wir mllssen den König aus den Augen lassen -- 
S? mckst anders! Viel wichtiger, als ihn zu bewachen, 
fit es, das Spiel der Feinde der Königin aufzudecken. Leben 
Sie wohl!" 
Erging rasch davon, ohne eine Antwort abzuwarten. 
Jessie zögerte mm nicht länger. Laseelles aufzusuchen; sie 
machte sich ohnehin Vorwürfe, daß sie ihn so lange ver- 
gebens hatte warten lassen. 
, „ Tas Automobil stand auf der verabredeten Stelle; Pongo 
half ihr beim E,„steigen, ohne ein Wort zu sprechen. Jessie 
druckte ihm warm die Hand; da seufzte er. 
„Ich bereue nicht, was ich getan habe, Fräulein Gallo- 
way, sagte er, als sich der Motor in Bewegung aesetit batte 
Und ich hoffe, daß ich es niemals zu bereue» V£ Ä 
istch bitte Sie aber von Herzen, dieses Abenteuer mir gegen- 
über niemals mehr zu erivähnen, oder mir gar dafür »u 
danken!" ' 0 
if) V l vollkommen; und mit einem kleinen 
Lächeln dachte sie, daß sie wohl kaum in die Lage kommen 
wurde, mit Herrn George Laseelles über diese Fahrt zu 
sprechen — daß sie ihn wahrscheinlich an diesem Abend zum 
erjten und zum letzten Mal in ihrem Leben gesehen hatte 
Schweigend — über gleichgültige Dinge zu plaudern, 
war Jessie in diesem Augenblick außerstande — legten sie die 
Fahrt bis zum Hause des Lords zurück. Bor dem großen 
Gartentore hielt der Wagen, und das junge Mädchen stieg 
aus. Sie legte den erborgten Mantel ab. der Chauffeur 
Laseelles' sollte ihn wieder in die Garderobe bringen. Sie 
selbst aber schlupfte eilig m den Garten; wer sie jetzt sah. 
s° bvfs e sie, wurde glauben, daß sie hinausgegangen sei. um 
etivas frische Luit zu schopie,,.
        
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