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Periodical volume Nr. 273, 20.11.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Vorführungen aufgerichtet. Diese vier Tribünen» die nur 
einen Teil des Festplatzes bilden, begrenzen einen vier 
eckigen, wohlgcebneten Platz vvn ungefähr 350 Meter 
Längen- und 240 Meter Breitenausdehnung. Diese Anlage 
dürste bis jetzt wohl noch nie in solcher Großartigkeit in 
der Welt zu sehen gewesen sein, und es lohnt sich einmal, 
um die gewaltige Ausdehnung dieser Anlage zu veranschau 
lichen, sie mit Bauwerken ähnlicher Art aus der neuesten 
Zeit zu vergleichen. Sv sei z. B. einmal der Kampfplatz 
fürs 12. Deutsche Turnfest verglichen mit dein Stadion, 
das bei den letzten Olympischen Spielen in Stockholm 
errichtet worden ist. Ich hatte selbst Gelegenheit, die Größe 
des Stockholmer Stadions und seine gesamte Einrichtung 
aufs genaueste kennen zu lernen, und bei einem lVergleich 
ergibt sich nun folgendes: In räumlicher Ausdehnung kann 
man das Stockholmer Stadion nahezu viermal in den 
Leipziger Turnfestplatz hineinlegen, denn der Freiübungsplatz 
(es sind aber außerdem noch vier andere Platzanlagen beim 
Turnfest in Leipzig vorhanden) für das Leipziger Turnfest 
ist in seiner Breite schon größer, als das Stockholmer 
Stadion insgesamt lang ist. Die Breite des Stockholmer 
Stadions aber läßt sich auf der Länge des Leipziger Turn- 
sestplatzes innerhalb der Tribünen ungefähr viermal ab 
ttagen. Der Größe der Leipziger Anlage wird man sich 
überhaupt erst bewußt, wenn man einmal den Freiübungs 
platz uinschreitet, ein Weg, der schon eine ganz bedeutende 
Zeit beansprucht. Durch solche Vergleiche wird es auch ver 
ständlich, daß z. B. die Leipziger Turnfestanlage ungleich 
mehr Menschen unterbringen kann und muß, wie die 
Schweden in ihrem Stockholmer Stadion plazieren konnten. 
Wenn das Stockholmer Stadion gestopft voll war bis auf 
den letzten Platz, wie z. B. am Tage des Marathonlaufes, 
so wären annähernd 30 000 Menschen darin untergebracht. 
Soviel finden allein Turner und Festgäste Sitzplätze auf den 
Sitztribüncn des Leipziger Turnplatzes. Außerdem sind aber 
auf den Stehtribünen noch 30 000 Stehplätze, und da um 
den ganzen Freiübungsplatz noch ringsum eine Straße von 
ungefähr 16 .Metern Breite sich zieht, werden, wenn man 
sich nur 5—6 Reihen Menschen dort stehend denkt und, 
Mnn die Tribünen voll besetzt sind- insgesamt über 100 000 
Menschen Platz finden. Will man die Straße noch stärker 
besetzen, wozu sich ja genügend Raun: bietend, so lassen 
sich bequem 200 000 Menschen unterbringen. Man bedenke 
aber, daß außer den Tribünen um den Freiübungsplatz sich 
auf dem Platze auch noch vier sehr große Turnzelte mit be 
sonderen Stehtribünen für die Einzelwettkämpfe und Kreis- 
övrführungen befindest. Ferner ist auch für die Aus 
scheidung der Meisterschaften in Fuß-f Schlag- und Faüst- 
bäll — die Meisterschaften in den letzteren Spielen werden 
überhaupt in Leipzig zum erstenmal in Deutschland und in 
der Welt ausgeträgen — ein großer Spielplatz vorhanden 
mit Schaugelegenheit für die Türner und Gaste. 
Auch einen Vergleich mit dem in Berlin jetzt eben 
fertiggestellten Stadions ' das 1916 für die nächsten 
Olympischen Spiele benutzt wird, braucht die Turnfestanlage 
in Leipzig nicht zu scheuen, denn auch die Berliner Anlage 
streicht nicht einmal % Größe der Leipziger Bauwerke und 
saßt demgemäß auch entsprechend weniger Menschen als. Zu 
schauer und Mitwirkende. Ein Unterschied zwischen den 
Bauwerken in Stockholm und Berlin einerseits und Leipzig 
andererseits beruht lediglich aus dem Material, welches ver 
wendet worden ist. Während nämlich jene Bauwerke 
zum Teil aus Holz und Stein erbaut worden sind 
und so die architektonische Wirkung eine günstigere ist, 
ist die Leipziger Anlage nur aus Holz hergestellt 
worden, da sie ja nicht dauernd stehen bleibt, obwohl 
dies eigentlich wünschenswert wäre, um z. B. für künftige 
Zeiten gleich eine ähnliche Anlage für andere Vorführungen 
zu besitzen. Es soll auch noch hingewiesen werden auf 
stnen Vergleich mit der bisher größten Anlage dieser- Art, 
£ 
Biophon- 
Hieater- 
nämlich, der Turnplatzanlage, die im vorigen Jahre die 
Sokolisten in Prag aus Anlaßt ihres großen Turnfestes 
daselbst errichtet hatten. Diese Anlage ivar annähernd so 
groß wie die Leipziger; sie war etwas höher, aber in der 
Länge und Breite wird sie von den Leipziger Anlagen be 
trächtlich übertroffen,, und wenn es sich nötig macht, können 
sogar im letzten Augenblick — die ganze Anlage ist in 
Leipzig so getroffen — die Tribünen noch erhöht werden. 
Der Schreiber dieser Zeilen hat Gelegenheit gehabt, die 
größten Turn- und Sportfeste des Auslandes zu sehen, keine 
dieser Anlage kann sich/ mit der Leipziger Einrichtung 
messen, und so haben tatsächlich die Leipziger Turner, neue 
Bahnen für die Einrichtung von Turnfestplätzen gebend, mit 
ihrem Festplatz eine Anlage geschaffen, wie sie in der Welt 
bisher noch nicht zu sehen war in gleicher Größe und wohl 
auch uicht gleich wieder zu sehen sein wird, denn wie wir 
schon angeführt haben, auch .die großen Anlagen für die 
internationalen Sportfeste können sich nicht damit vergleichen. 
Wir raten deshalb jedem, der nicht Gelegenheit hat, das 
Fest selbst mit zu erleben, sich wenigstens die Anlagen 
vorher einmal anzusehen. Freilich, einen ungleich gewaltigeren 
Anblick wird der Turnfestplatz bieten, wenn am Festsonntag 
die riesigen Volksmengen, die 80 000 fremden Turner und 
die vielen Tausende von fremden und hiesigen Gästen den 
Platz bevölkern. Wer eine solche Riesenmasse von Menschen 
noch nicht gesehen, sollte sich diesen seltenen Anblick Nicht 
entgehen lassen und sich schön jetzt einen Platz sichern, denn 
in den nächsten Tagen beginnt der Verkauf der Eintritts 
karten, nach denen schon sehr starke Nachfrage ist. Hinweisen 
niöchten wir zum Schluß auf die gewaltigen Unterschiede, 
die hinsichtlich der Mitwirkenden zwischen den Deutschen 
Turnfesten und den Festen anderer Art bestehen. Während 
z. B. in Stockholm nur 4000 Kämpfer aktiv teilnehmen, 
treten in Leipzig ungefähr 7000 bis 8000 Einzelkämpfer 
und etwa 60 000 Turner bei den Uebungen aktiv an. Die 
Vorführungen in Berlin aus Anlaß des Rcgierungsjubiläums 
Sr. Majestät des deutschen Kaisers können sich auch nicht 
messen mit- den Vorführungen der Turner in Leipzig, wo 
in fünf Tagen, von stüh 6 Uhr an bis Abends 8 Uhr mit 
Ausnahme einer zweistündigen Mittagspause ununterbrochen 
auf den verschiedenen Plätzen geturnt und gespielt wird. 
Die Vorführungen im Berliner Stadion haben sich übrigens 
den turnerischen Festen schon ziemlich stark angepaßt. So 
nahmen daran z. B. 10 000 Angehörige der Deutschen 
Turnerschaft teil, und es kamen dabei Massenübungen, 
wenn auch nicht in dieser großartigen Weise wie beim 
Deutschen Turnfest in Leipzig, zur Vorführung, ß Interessant 
ist auch, daß z. B. die Zeitnehiner mit elektrischem Antrieb 
und Festlegung der Laufzeit auf Scheiben, wobei jedesmal 
10 Mann zu gleicher Zeit aufs Genaueste gewertet wurden, 
in Berlin von den Spvrtleuten benutzt wurden, eine Uhr, 
die die Turner schon seit Jahren auf ihren Turnfesten in 
folge des großen Massenbetriebes benutzt haben. Auch der 
grandiose Fahnenäüfzug, der die allgemeinen Freiübungen in 
Leipzig eröffnen soll, wurde, wenn auch im kleinen, in Berlin 
vorgeprobt. 
Leider hat die breite Oeffentlichkeit noch nicht genügend 
Kenntnis von der Größe und von den Leistungen eines 
Deutschen Turnfestes, und wir möchten nochmals jeden 
darauf angelegentlichst hinweisen,, dieses seltene Fest mitzu 
feiern, denn es wird, wie einst das Turnfest von 1863 in 
Leipzig, einen Wendepunkt bedeuten in der Veranstallung 
Deutscher Turnfeste und mit der großartigen Anlage des 
ganzen Festes und seiner baulichen Einrichtungen stellt sich 
tatsächlich die Turnerstadt Leipzig an die Spitze aller 
Nationen der Welt. Fritz Groh. 
Vermisstes 
*o In Rostok, wo das Elberfelder System seit 31 Jahren in 
'der ArNtcnpflege eingeführt ist, ist im neuen Haushaltungsvoran 
schlag die Anstellung eines ErmittlungSbeamtcn (10. Gehaltsklaffe 
1800 bis 3000 M.) beantragt. In einem Vortrage, den der Vor 
sitzende des Armenkollegiums, Senator Moritz Wigers, vor den 
Organen der städtischen Armenpflege gehalten hat, wurde von der 
großen Mehrheit der Versammlung die Anstellung eines solchen 
Beamten für durchaus erforderlich gehalten. Leider gäbe es viele 
neben den der Hilfe wirklich Bedürftigen auch zahlreiche unwürdige 
Elemente, die-sich in den Mantel der Armut drapieren, um die 
städtischen Armenunterstützungen zu erlangen. Dahin gehören u. a. 
Arbeitsscheue, Müßiggänger, Familienväter, die ihrer Pflicht gegen 
über ihren Angehörigen nicht genügen. Solche Personen müssen, 
worauf in dem Vortrage mit Recht hingewiesen ist, unnachsichtlich 
zur Arbeit und Pflichterfüllung herangezogen werden. Zu dem 
Zwecke sei es notwendig, daß die Verhältnisse derjenigen, die eine 
Unterstützung begehren, und dieser nicht bedürfen, genau erforscht 
werden. Aus dem außerordentlich fesselnden und instruktiven Vor 
trage des Senators Wiggers seien folgende Stellen wiedergegeben: 
„Nicht selten hat es sich herausgestellt, daß unserer Fürsorge An 
heimgefallene noch Vermögen besaßen, wenn wir sie infolge ihrer 
Gebrechlichkeit in eine unserer Anstalten aufnehmen mußten und 
ihre Mobilien in unseren Gewahrsam nahmen, bei welcher Ge 
legenheit wir in der Ecke einer Komode oder eines sonstigen Jn- 
ventarstücks Sparkassenbücher zu unserer Ueberraschung entdeckten, 
die nicht nur hunderte, ja zuweilen auch schon tausende von Mark 
auswiesen, und wie manches ist uns wohl entgangen, wenn beim 
Ableben des Bencfiziatcn in seiner Wohnung plötzlich untcr- 
haltungspflichtige Verwandte auftauchten, von deren Existenz nie 
mand ahnte und die zuweilen mit dem wertvollen Teil des Nach 
lasses abzogen — auf Nimmerwiedersehen! In einzelnen Fällen ist 
es uns auch gelungen, die von uns verauslagten Kosten von jenen 
noch nachträglich wieder einzuziehen. — Ein seltsam Ding ist es, 
wie uns gerade ein Fall heute beschäftigt, daß fünf in gesicherten 
Positionen stehende Söhne ihre alte, hilfsbedürftige Mutter unserer 
Fürsorge überlassen, weil keiner von ihnen geben will, wenn nicht 
der andere den gleichen Strang zieht. Und wie viele ähnliche 
Fälle haben mir zu verzeichnen, in denen die Kinder für eins der 
Eltern nicht glaubten eintreten zu sollen, bis sie beim Ableben der 
selben eine „Art" Pietätsgesühl an die Bahre trieb, um ein „An 
denken" an den Heimgegangenen für sich zu retten!" 
*o Freiwilliger Schulaüfsatz des Quartaners Fritz Tintenklexer. 
Die Katze. Viele Männer wollen von die Katzen nichts wissen, 
weil sie schon so wie so genuk Kater bekommen. Es gibt sichtbahre 
und unsichtbahre Katzen. Zu den sichtbahren gehercn die wirklichen 
Katzen, die Geldkatzen, die Weidenkätzchen und die Kammerkätzchen: 
zu den unsichtbahren die vom Alkohol erzeugten Katze», so man 
Kater nennt, weil sie hauptsächlich von Männern ins Dasein versetzt 
werden. Katzen erblicken neun Tage, nachdem sie gebühren werden, 
das Licht der Welt, da sie zunächst blind sind und aus diesen: 
Krunde nichts sehen kennen. Ihre Nahrung besteht aus Milch und 
Mäusen, bei Kammerkätzchen jedoch aus natührlicher Nahrung. 
Letztere werden auch Käfer genannt, gehören also ebenfalls dem 
Tierreiche an, was man von den Katern, wie sie mein Papa 
bekommt, nicht nnbedüngt sagen kann, obwohl er dann wie ein 
wirklicher Kater a»f allen Vieren kommt, um, wie mir Mania 
sagte, uns nicht zu erschrecken. Die feinsten aller Katzen sind die 
Angoras, die zartesten sind die Weidenkätzchen und die teuersten die 
gestillten Geldkatzen. Wenn mein Papa mal was nicht ißt, so tut 
Mama Butter drein und sagt: „Das ist sür die Katz", womit sie 
aber manchmal auch meint, daß sie zu wenig Geld bekommt, 
indem Papa nie genügend hat. Von musikalischen Katzen kennt 
man Katzenmusik, von allzu lauten: Katzenspektagel. Kauft man 
eine Katze, so bezahlt man sie mit Katzeusilber. Die liebste Katze 
ist mir Nachbars Mietze, die jetzt in die Selegdc geht und mir 
immer für zwei Prallinöhs einen Kuß gibt. , > 
*o Kraftaufwand eines Schreibers. Das Schreiben gehört 
gewiß zu denjenigen Beschäftigungen, die den Körper nicht über 
mäßig anstrengen, und doch hat ein Schreiber täglich einen ganz 
ansehnlichen Kraftaufwand daran zu setzen, um den berühmten 
schwarzen Saft in zierlichen Buchstaben auf das weiße Papier aus 
zugießen. Ninnnt inan an, daß der Schreibende mit einem Druck 
von 16'/, Gramm die Feder führt und, alle Pausen abgerechnet, 
7 volle Stunden arbeitet, so beträgt seine Kraftaufwendung, auf 
1 Sekunde reduziert, uicht weniger als 420 000 Gramm oder 8,4 
Zentner Fcderdruck! Das wären in einem Jahre 8066 Zentner 
und in einer 40 jährigen Tätigkeit 24 628 000 Kilo oder 122 640 
Zentner Druck! Wer aber in derselben Zeit statt der Feder den 
Bleistift führen wollte, müßte etwa einen 6 fachen Kraftaufwand 
leisten, also 735 840 Zentner Druck — gewiß eine anständige 
Herkulesarbeit. 
Wctteraussichten. 
Dienstag: Etwas kühler, zeitweise aufklarend, aber 
vorherrschend wolkig mit leichten Regenfällen und mäßigen 
westlichen Winden. . 
Verantwortlicher Schriftleiter: H e rm a nn Mn r t ini u s, Friedenau. 
m 
Programm No. 278 
Ab Dienstag, 8. Juli 
Das Leben in Indien, Bengal 
-Tonbild. 
Max wird Torero 
glänzende Kömödft 
in 2 Akten 
Hauptdarsteller 
Max Linder 
Schäferstündchen-Plauderei 
(KoiEÖdib) 
IVochen-Revue. 
Oer Herr 
Bürgormslsler 
Hauptdarsteller 
Herr John Buhny 
ffi«I|Hohenzollerh-Lichtspiel8|Sia 
die Kinokönigin 
Friedenau, Handjerystr. 64 B vom Kgl. Schauspiel- 
Ecke Kirchstrasse, nahe der Kaiseheidhe. ■ D ' hau» Berlin - 
Bei gutem .'.Weitet.. Programm vom 5.—8. Juli, 
Nielsen m» 
Lichtspiele im Garten. 
von Urban Gäd 
die Düse der Kinokunst vom Kgl. Schauspielhaus Berlin 
Hauptdarsteller in dem unvergleichlichen "Drama aus deut Sptcowald 
mimisches Drama in 3 Akten 
j . ’ “■ ' i B Jeden Mittwoch H , 
Das letzte Glück! 7LTS 
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