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Periodical volume Nr. 222, 21.09.1913 2. Beilage zu Nr. 222

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Beilage zu Nr. 156 -es „Friedenauer Lokal Anzeiger". 
Sonntag, den 6. Juli 1913. 
Oie bunte 
Plauderei für den „Friedenauer Lokal-Anzeiger". 
Berlin, den 4. Juli 1913. 
Hemmungen der Kunst. — 168 Fremdwörter in 192 teilen. - 
Von Neoimpresfionisten und andern Schwerverbrechern - Das 
neue Aquarium im Zoo. - Geld- und Hypothekennot in Berlin. - 
Die Berliner weibliche akademische Jugend. 
In diesen Tagen sommerlicher Schwüle ist nach der Ansicht 
vieler Berufener die Kunst in ihren rnannigfachsten Erscheinungs- 
artcn erheblich gehemmt worden. Ganz abgesehen von verschiedenen 
Jahrhundertfestspielen in Berlin, Breslau und Leipzig, die eine 
innfte Beerdigung 3. Klasse erfahren haben, wurden aber auch nach 
'Annahme derer, die es wissen müssen, die Malerei und auch. die 
Bildhauerei lähmend „gehemmt". 
Kein Wunder, daß'der Bildhauer Hermann Obrist, München, 
in der größten Berliner Tageszeitung sich die flammende Wut 
seiner Künstlerseele in einem Feuilleton herunterschrieb, das aus 
manchen Gründen Beachtung verdient. Er legt in der Kampfschrift 
die bekannte warme Lanze für die Freiheit'der Kunst und seiner 
Kunst im besonderen sehr geräusch- und temperamentvoll eint 
Ich las diese eigentümliche Arbeit zuerst in einem ratternden 
Automobil-Omnibus, der mit der üblichen Geschwindigkeit einen 
Gemiisewagcn umfuhr, durch welches erschütternde, lokale Ereignis 
meine Gedanken etwas von Herrn Obrist abgelenkt wurden. Als 
der Chauffeur sich dann aber auf sein besseres Ich besann und 
vorsichtiger über den spiegelblanken Asphalt fuhr, sing ich aus 
Langeweile an, die Fremdwörter zu zählen, mit denen Obrist die 
Hemmungen der Kunst klarzulegen versucht. Ich fand nicht weniger 
als 168 Fremdwörter in diesem einen Artikel, der sich allerdings 
über eine Zeilenlänge von 16 2 Zeilen ergießt. Ein Klippschüler 
der III. Klasse wird eine diebische Freude an der Rechnung haben, 
auf wie viele Zeilen ein Fremdwort in diesem Aufsatz kommt. 
Aber die Welt geht schnell und vergißt nur allzu leicht die 
Sünden, die am Wege begangen werden. Aus diesem Grunde will 
ich noch ein geschliffenes Satzjnwel retten und der dankbaren Mit- 
ivell schenken. Hermann Obrist schreibt u. a.: 
„In der Plastik sehen wir ebenfalls dieses Pendeln unserer 
Künstler zwischen dem ultrabraveu antikisierenden Dok 
trinarismus Hildebrands und dem artifiziellen Primiti- 
vismns, der mit dem Spürsinn eines Archäologen die Reize 
prähistorischer Gräbersundc oder aztekischer Figuren oder 
Negerterrakotten nachzuahmen versucht." 
Natürlich redet er auch von Neoiinpressionisten, Pointillisten, 
Expressionisten, Kubisten, Synchronisten und Photisten. Was das 
eigentlich für Brüder siird, lehrt ein Blick in die Ausstellung der 
Sezession, in der allerdings angeblich noch immer die leidlich 
vernünftigen und normalen Mitglieder mit ihren Bildern zn Wort 
kommen. 
Herr Obrist erzählt auch van einer neuen, anscheinend aber 
doch ungefährlichen Künstlergattung, von den Fümisten, die an 
geblich auf dem Mist des Pariser Kunstmarktes allzu üppig ins 
Kraut geschossen sind und jetzt auch Berlin unsicher zu machen 
gedenken. 
Hoffentlich ist bis zu der Ankunft dieser intellektuellen Schwer 
verbrecher Herr von Jaaow wieder aus seinem Sommerurlaub zu 
rück, damit er energische Maßnahmen gegen diese Einfuhr treffen kan». 
'Am besten wärs, sie zeitig tot zu schlagen, wie Goethe schon 
an jener Stelle empfiehlt, an der Mephisto in seinem Rollstuhl 
ängstlich immer weiter an die Zuschauer heranrückt. 
Gewiß, Herr Obrist ist Bildhauer, und mit seiner Künstlerhand 
wird er den spröden Marmor zu gestalten vermögen. Aber daß 
die liebe, gute deutsche Sprache mcht weniger spröde ist, als die 
cararischen'Blöcke, das sollte der Künstler von der Isar bedenken, 
ehe er sie so laut und öffentlich zu meistern sich unterfängt. 
Vielleicht läßt man die einwandernden Künstler aus Paris aber 
doch nach Berlin; man kann sie dann gleich im neuen Aquarium 
des Zoologischen Gartens unterbringen. Der prachtvolle An 
bau am Kursürsten-Damm ist jetzt fertig gestellt und 660 Kubik 
meter Wasser aus der Nordsee sind nach Berlin eingeführt und in 
die gewaltigen Klärbassins eingepumpt worden. In wenigen Tagen 
werden die wunderlich geformten und gefärbten Bewohner des 
Meeres dort ihren Einzug halten und all die wunderbaren Ge 
schöpfe, die so selten an das Licht des Tages kommen, werden dort 
hinter meterhohen Glasscheiben sich tummeln. 
Mit liebenswürdigem Künstlcrhumor hat der Erbauer des 
Aquariums an der Außenseite des stattlichen Gebäudes Ornamente 
aus dem Tierreich angebracht, daS dort sein Heim finden wird. 
Man sieht nach der KürfUrstenstraße hin drei Meeresbewohncr mit 
dicken Glotzaugen blicken. Ueber zweien steht der Name „K n u r r h a h n" 
und der mittelste ist der „Lump", wie man den Seehasen oben 
an der Wasserkante zu bezeichnen pflegt. 
Die Knurrhähne sind das unter den Meerbewohnern, was die 
Impressionisten unter den Malern sind: Sie machen weiter nichts 
als Unfug. Und dann sind sie auch noch dumm. Ich weiß noch, 
daß mir sie in der Nordsee als Jungen zu Hunderten fingen. Als 
Köder banden wir an die Angel ein Stück weißes Leinenzeug und 
erst dann, wenn wir eine Makräle erwischt hatten, schnitten wir die 
silbern schillernde Bauchseite dieses Fisches in Streifen und benutzten 
diese Streifen als Köder. 
Nicht allgemein bekannt ist, daß der Knurrhahn der einzige 
Fisch ist, dem die Natur in einer gütigen Laune die starre Stummheit 
genommen hat. Ilm den Knurrhahn aber zum Sprechen zu bringen, 
muß man ihm einen derben Schlag auf das breitwulstige Maul 
versetzen; er gibt dann einen brummigen, deutlich vernehmbaren 
Knurrlaut von sich, der ihm auch seinen Namen eingebracht hat. 
In gleich treffender Weise hat der Volksmund viele andere 
Bewohner des Meeres, die jetzt bald nach Berlin übersiedeln, mit 
zum Teil sehr humorvollen Namen belegt. Ich will den häßlichen 
Stinkhai, das niederträchtige Seetcnfclchen, die kleine Lanzette 
übergehen, die wie ein silbernes Schwert durch die Wogen springt. 
Ich will nur des Hypotheken fisch es gedenken, mit welchem Namen 
die reife Jugend an der Unterweser die Aale belegt hat. 
Woher der Name kommt, ist nicht schwer zu erklären. Tat 
sache ist nur, daß er dort allgemein als solcher bekannt war, genau 
so, wie man die Spatzen als Straßenadler bezeichnet. 
Demnach müssen die Hypotheken auch zu der damaligen Zeit 
so schwer erreichbar gewesen sei», wie in unsern heutigen schlechten 
Tagen. 
Ein krasses Beispiel allgemeiner Geldnot zeigt sich 
jetzt in Berlin in der Friedrichstraße. Dort ist hart am Bahnho 
Friedrichstraße die alte Militärarzneischule abgebrochen worden. 
Es soll an jener Stelle ein großer Hotel-Palast niit vielen einge 
bauten Läden errichtet werden. Obwohl der Fiskus sich bereit er 
klärt hat, mit seiner Forderung an zweite Stelle zu rücken, ist es 
nicht möglich, eine 1. Hypothek im Betrage von 2 Millionen für 
dieses Unternehmen zu bekommen. Wenigstens bemühen sich ver 
schiedene Banken nach dieser Richtung hin, ohne daß bisher ein 
Erfolg zu verzeichnen gewesen ist. 
Vielleicht hilft Fräulein Dr. Seiler aus der Not. Sie hat mit 
ihrer Schrift „Zur Abhilfe und Erklärung der Kreditnot" 
den Doktorhut der Staatswissenschaften erlangt und zwar nicht auf 
dem leichten Wege über Erlangen, sondern ganz forinaerecht 
in Berlin, Unter den Linden. Daß die Damen sich selbst auf 
dieses trockne Gebiet der Hypotheken und Kreditgewährungen be 
geben, hätte vor zwanzig Jahren sicher noch kein Mensch geglaubt. 
Ebensowenig hätte man geglaubt, daß im Sommer 1913 nicht 
weniger als 859 studierende Frauen in der akademischen Welt 
Berlins sich sehr wohl fühlen. Davon sind 151 in der medizinischen 
Fakultät eingeschrieben, während 149 neue Philologie studieren. 
Trotz des Verbotes des Herrn Professor Roethe, auf den die 
studierenden Damen, — höflich ausgedrückt, — wie ein rotseidenes 
Tüchelchen wirken, halten sich aber doch 101 Germanistinnen in 
Berlin auf. Daß 20 Juristinnen und zwei Theologinnen die Zierden 
der Fakultät bilden, soll nicht verschwiegen werden. 
Aber der ausgesprochen praktische Zug der arbeitenden Frau 
macht sich in den hohen Belegziffern für Medizin und Philologie 
geltend. 
Bekannt ist ja, daß die Damen auch dem äußern akademischen 
Leben und zuweilen sogar einem anständigen Deckelschoppen nicht 
abhold sind. Dies schreibe ich selbst auf die Gefahr hin nieder, 
daß der Verein abstinenter Studentinnen mir sofort durch die 
weiblichen Chargierten drei Bicrjungen, — Verzeihung, Selters 
wasserjungen, — aufbrummt 
Es lebt sich flott in unserm Berlin 
für unsere studierenden Damen, 
weshalb auch jetzt zu Hunderten sie 
in unsere Mauern kamen. — 
Und kommt vom Alten der Wechsel daun, 
sind sie nicht philisterhaft fade, 
dann legen sie aus der Kneipe auf 
ein Achtel Schokolade. 
„Ich komm' Dir was, Bertha!" — „Trink's, liebe Marie!" 
So tönt es süß durcheinander. 
Man schwört sich ewige Freundschaft und reibt 
einen mächtigen Salamander. 
Am andern Morgen kommt zu Besuch 
der stolze Studentinvater 
und findet seine Adele i« Bett 
mit einem riesigen Kater. 
Dem Vater steigen die Haare zu Berg, 
die Stube kopfschüttelnd durchmißt er ... . 
Adele knurrt: — „Nun hab Dich nur nicht, 
Tu eingesleischter Philister." 
„Ich bin doch kein Backfisch, wie Mutter es war, 
mit Zöpfchcn und Bändchen und Schleife. 
Ich tu, was ich will. Mein Freibrief ist 
das ehrende Zengnis der Reife. 
Nach diesem Kornrnerslied wird sich mancher Vater besinnen, 
ob das Reifezeugnis für sein blondes Töchterchcn wirklich das 
erstrebensiverteste Ziel unseres Jahrhunderts ist. 
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