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Periodical volume Nr. 93, 21.04.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Mutter so galanten Herren" die verauslagte Summe gern 
wieder erstatten werde. Die Bemerkung zog am meisten. 
Die Allssicht auf ein kleines pikantes Abeitteuer veranlaßte 
eine ganze Anzahl, meist älterer Herren, das Portemonnaie 
zu öffnen und der „Gnädigen" mit Vergnügen ausznhelfen. 
Der Aerger und die Ueberraschung der Geneppten war dann 
freilich um so größer, als sie in dem ihnen angegebenen 
Hause weder die liebenswürdige Tochter, noch die Wohnung 
der Frau Mama finden konnten. Gestern hatte die Sch. 
bas Pech, eins ihrer Opfer wieder zu treffen, das sic aufs 
neue anführen wollte. Der Herr übergab sie jedoch in der 
Hauptstraße in Schöneberg einem Schutzmann, der die 
Gaunerin nach dem Schöneberger Polizeipräsidium brachte. 
Die Schwindlerin ist eine Frau Natalie Schiedelmann, 
deren Wohnung bis jetzt noch nicht ermittelt werden konnte. 
Sie ist bereits oftmals mit Zuchthaus und Gefängnis vor 
bestraft und hat bereits zugegeben, zahllose derartige 
Schwindeleien verübt zu haben. Sie wurde heute nach dem 
Untersuchungsgefängnis in Moabit übergeführt. ' 
o Zwei Handtaschenräuber ergriffen. Seit längerer 
Zeit schon wurden in den Anlagen der westlichen Vororte, 
namentlich .in Schöneberg. Wilmersdorf .und Grunewald, 
allein spazierengehende Damen von Männern plötzlich an 
gefallen und ihrer Handtaschen beraubt. Es gelang nie, 
der Täter habhaft zu werden. Gestern Nachmittag wurde 
wiederum am Ludwigskirchplatz in Wilmersdorf eine Dame 
von einem jungen Menschen angefallen,' der ihr eine Leder 
tasche vom Arm riß und flüchtete. Ein zufällig des Weges 
kommender Kriminalbeamter setzte die Verfolgung fort, sie 
blieb jedoch ohne Erfolg. Die beraubte Dame hatte jedoch 
vorher gemerkt, daß der Dieb mit einem anderen jungen 
Menschen, der in der Nähe gestanden, gesprochen hatte. Sie 
teilte dies dem Kriminalpolizisten mit, der nun den harm 
losen Zuschauer, der langsam seines Weges ging. verhaftete. 
Durch den Erkennungsdienst wurde festgestellt, daß der 
Bursche ein mehrfach vorbestrafter Fürsorgezögling namens 
Otto Kurz ist. der sich seit zwei Jahren verborgen hält und 
von der Staatsanwaltschaft steckbrieflich gesucht wird. Alles 
dies wurde K. auf den Kopf zugesagt und nun gestand 
dieser ein, daß der Handtaschenräuber in der Bautzener 
Straße zu Schöneberg wohne. Es ist dies der zwanzig 
jährige. mehrfach vorhestrafte Kaufmann Paul Btneck, der 
sofort verhaftet wurde. Auch dieser legte sich anfänglich aufs 
Leugnen,- gestand dann aber ein, daß er in sieben Fällen 
Straßenraub getrieben habe. Eine sofort vorgenommene 
Haussuchung förderte mehrere wertvolle Handtaschen sowie 
andere Wertgegenstände zu Tage. 
o Selbstmordversuch. Nlit Leuchtgas zu vergiften 
versuchte sich heute Nachmittag eine bei ihrer Tochter Stuben- 
rauchstr. 47 wohnende Witwe. Sanitäre erschienen mit dem 
Sauerstoffapparat und stellten Wiederbelebungsversuche an. 
Wir konnten bei Schluß des Blattes noch nicht feststellen, 
welchen Erfolg die Wiederbelebungsversuche hatten. 
Vereins-Nacbrleblen 
Der Verband für handwerksmäßige und fachgewerbliche Aus 
bildung der Frau ladet alle deutschen Photographinnen und zwar 
Inhaberinnen und Angestellte von Ateliers zur ersten Konferenz 
deutscher Photographiiuien ein, die Sonntag, den 21. September 
1913 int „Berliner Frauenklub von 1900", Berlin W., Genthincr- 
straßc 131, stattfindet. 
Berlin und Vororte 
v Wilmersdorf. Ein Merkbuch über die sozialen 
Einrichtungen unserer Stadt hat die Stadtverwaltung heraus 
gegeben. Das Buch entspricht ganz dem Bedürfnis der 
Bürgerschaft und bietet in seinen vortrefflichem Hinweisen 
eine außerordentlich leichte Information über alle Wilmers- 
dorfer Einrichttingen. Es ist in 6 Teile gegliedert, die in 
übersichtlicher Anordnung alles enthalten, was für den 
Bürger wissenswert erscheint und über das er sich durch 
dieses Merkbuch mit Leichtigkeit informieren kann. Der 
1. Teil gibt Auskunft über Wilmersdorfer „Feuerlösch-und 
Rettungswesen"; der 2. Teil betrifft die ..Krankenfürsorge", 
der dritte die „Jugendfürsorge", der vierte „Allgemeine 
Wohlfahrtspflege", der fünfte „Armenpflege" und der sechste 
die „Private Wohltätigkeit". Das Merkbuch wird im sozial 
politischen Büro, Brandenburgische Straße l, unentgeltlich 
ausgegeben. 
2ulckirikten 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantivortung.) 
Geehrte Redaktion! Auf meine Bitte hin haben Sie in einer 
Nummer Ihrer geschätzten Zeitung der Ocffcntlichkcit zur Kenntnis 
gebracht, daß die Bau-Dispense für das hiesige Rathaus trotz 
Einspruchs verschiedener Friedcnaner Hausbesitzer beim Bezirks 
ausschuß in Potsdam genehmigt worden sind. Hierbei haben Sie 
gleichzeitig bemerkt, daß mit dieser ^Genehmigung das letzte 
Hindernis für den Rathaus-Neubau, wie er geplant worden ist, 
beseitigt sei. Ich gestatte mix, Sie darauf anfmcrksain zu machen, 
daß diese Ihre Ansicht irrig ist, denn es beschäftigt sich bereits der 
Minister der öffentlichen Arbeiten mit der in Rede stehenden An 
gelegenheit. Ich bitte Sic höflichst, diese meine Zeilen veröffent 
lichen zu rvollen. Hochachtungsvoll Sturm. 
Der Gärtnergehilfe als Hundefangbeanrter. 
Sehr geehrte Redaktion! Por einigen Wochen erschien in 
Ihrer Zeitung die Beschwerde einer Dame über die grobe Behandlung, 
die ihr seitens eines Gärtnereigehilfen zuteil geworden, weil ihr 
an der Leine geführtes Hündchen keinen Maulkorb trug. - Ein 
ähnlicher Vorfall hat sich hier kürzlich wiederholt, wie Sie aus der 
beiliegenden Nr. 27 der Zeitung „Die Große Glocke" ersehen. Es 
dürfte zur Warnung vieler Hundebesitzer dienen, wenn Sie diesen 
Bericht der „Großen Glocke" in Ihrem Blatte wiedergeben. W. 
(Wir kommen hiermit dieser Bitte nach. Schristl.s: „Wir gingen 
mit unserem Zwergterrier in Friedenau spazieren in einer Gegend, 
wo man alle halbe Tage drei Menschen begegnet. Auf einmal 
kommt ein Mann daher, der uns anfährt: „Der Hund hat keinen 
Maulkorb." SUiit seinem Stock machte er die bezeichnende Be 
wegung des Znschlagcns. Daß man einem Menschen, der auf 
diese Weise entgegenkommt, zuerst fragt, mit welchem Rechte er 
Spaziergänger anhält, wenn der Hund einen Maulkorb hat, sich 
ihn aber, wie dies bei kurzschnäuzigen Hunden vorkommen kann, 
eben abgestreift hat, sodaß er ihm ä la Collier vom Halse herunter 
hängt, ist klar. „Ich bin Beamter in Friedenau", war die prompte 
Antwort. Ich forderte ihn zur Legitimierung auf, der er nachkam, 
indem er mir einen graublauen Zettel vor die Augen hielt. Da 
stand geschrieben: „Dieser Mann ist berechtigt, frei umher 
laufende Hunde einznfnngen." Daraus ersah ich, daß er noch 
lange nicht berechtigt war, zu belästigen, denn die Sache war nichts 
anderes als eine Belästigung. Doch der Mann wollte sich die Nummer der 
Hundemarke notieren. Ich forderte ihn auf, mir die andere Seite des grau 
blauen Zettels zu zeigen. Dafür jedoch hatte der Mann kein Interesse, 
sondern wurde grob, ergriff mich am Mantel und nur ans zwei 
malige Aufforderung, mich nicht zu berühren, unterließ er seine 
Handgreiflichkeiten. Nun sagte er, wir müßten ihm zuni Schutz 
mann folge». Ich war damit einverstanden, denn ich wollte 
gleichzeitig feststellen, wie cs um die „Beamtemvürde" dieses 
Mannes stand. Unterwegs aber schimpfte er um sich, daß uns 
bald eine Rotte Neugieriger folgte. Ich fragte den Mann, ob wir 
ihm tatsächlich folgen müßten und ob er das Recht zu solchen Auf- 
fordcrnngcn hätte, Angesichts des nahen Schutzmaniispostcns ver 
neinte er dies plötzlich, sodgß ich es vorzog, des Anflaufs wegen 
lieber die Nummer der Hundemarke anzugeben und den „Beamten" 
ziehen zu lassen. Dieser Beamte aber stritt sich bald mit einem 
der Neugierigen und bald ging es in Begleitung eines Schutz 
manns zur Wache. — Später ging ich aus die Wache, um mich 
über die Identität des „Beamten" zu informieren und ein Schutz 
mann sagte mir recht höflich mit freundlichem Lächeln: „Im Sinne 
des Gesetzes ist der Btann, der Gärtnergehilfe der Gemeinde 
Friedenau ist, kein Beamter." Nun wußten wir es, und der 
Gärtnergehilfe hat sich gehütet, die Hnndenummer anzugeben. Ich 
hätte ihm dann allerdings den Unterschied znnschen Beamten und 
Gärtnergehilfen erklären lassen." 
Ein Brief ein es deutschen frem den - 
legionärs. 
Die deutsche Aufklärungsarbeit über das Westn der 
französischen Fremdenlegion hat noch immer nicht den 
wünschenswerten Erfolg. Es würde unverständlich sein, daß 
junge Deutsche, wenn sie schon ihr Vaterland aus dem oder 
jenem Grunde verlassen, gerade für Frankreich auf afrika 
nischem Baden ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel 
setzen, wenn man nicht die Arbeit der französischen Werbel 
in Rechnung ziehen niüßte. So und so oft ist von franzö 
sischer Seite versucht worden, den Eintritt junger Deutscher 
als „freiwillig geschehen" hinzustellen, die Berichte und Er 
zählungen der Opfer aber klären auf über diesen „frei 
willigen Entschluß." Sie waren alle über das Schicksal, 
das ihnen in Afrika harrte, getäuscht worden. Zu spät 
kommt dann die Reue, wenn sie die Wirklichkeit erleben 
mußten. Der nachstehende Brief eines deutschen Fremdcn- 
legionärs, der den „Leipz. N. Nachr." zur Verfügung ge 
stellt lvorden ist, gibt eine ergreifende Schilderung des 
bitteren Schicksals, das den Fremdenlegionären meistens be- 
schieden ist. Ans Ain Sesra datiert, berichtet er von 
der diesjährigen Osterfeier deutscher Fremdenlegionäre und 
feitet: i 
Wir waren an der Grenze von Marokko-Meritscha am 
Abend des 20. März angekommen. Vom blauen Himmel 
flimmerten die Sterne in -südlicher Pracht, und vom Meere 
tönte das leise Rauschen der Wogen. Zeltwändo lenchteten 
unter den Palmen, die Fremdenlegion hatte ihr Lager auf 
geschlagen, und wir lagen ermüdet im hohen Grase. 
Kakteenblüteir erschlossen ihre purpurnen Kelche zu unsern 
Füßen, wir zertraten sie achtlos. Für uns hatte die wunder 
volle Natur keinen Reiz, unsere Sinne sind abgestumpft, 
unsere Herzen verbittert durch hoffnungsloses Leid. Heute 
aber beschäftigt uns ein anderer Gedanke. Ein deutscher 
Jüngling, Walter Richter, fast noch ein Knabe, hatte uns 
vor Wochen daran erinnert, daß es bald Ostern werde, und 
dabei den Wunsch ausgesprochen, daß wir Deutschen Ostern 
feiern wollten, wie in unserem lieben Deutschland. Er war 
der Liebling der Kompagnie, selbst unser Kommandant 
ging nie übermäßig streng mit ihm um. Eine traurige 
Lebensgeschichte lag hinter ihm. Ec war der Sohn eines 
wohlhabenden Kaufmanns und hatte ans Wunsch seines 
Vaters das Studium begonnen. Ein grobes Vergehen, das 
er sich zuschulden kommen ließ, bewog ihn zu dem ver 
zweifelten Entschluß, heimlich zu entfliehen. Der Kummer 
seiner Eltern muß sehr groß gewesen sein, nach dem. Ivas 
er uns aus seinem Vaterhanse erzählte. Er rührte nie 
Karten, Wein oder Branntwein an, soviel ihm auch seine 
Kameraden dazu drängten. Sein Kummer erweckte nach 
und nach in unseren Herzen das Echo der Reue über ein 
verlorenes Leben. 
Die besser Gesinnten unter uns schlossen sich allmählich 
an ihn an, besonders die Deiltschen, mochten es Rhein 
länder, Elsässer, Oesterreicher oder Schweizer sein. Wir 
hatten um seinetwillen den festen Entschluß gefaßt, Ostern 
zu feiern wie in unserem Vaterlande. Emsig wurde das Geld 
zu Eiern und Ziviebeln von dem mageren Solde gespart, 
unser Freund lebte durch die allgemeine Freude neu alif. 
Nun war das Osterfest gekomnieu. Todmüde von einem 
langen, anstrengenden Marsche bei spärlicher Kost, rafften 
wir unsere ganze Kraft zusammen, um noch wach zu bleiben, 
llnsere Kameraden, Engländer, Franzosen, Spanier, aus 
aller Herren Ländern zusammengewürfelt, lagen längst in ihren 
Zelten und schliefen. Was kümmerte sie Ostern! Sie hatten 
keine Jngenderiimcrnngen, wie wir Deutschen. Wir mußten 
uns knapp einrichten, da wir nur ruenige Eier erhalten konnten, 
da die Marokkaner nichtunserc Freunde sind. (Wir schlafen Nachts 
mit am Handgelenk angebundenem Gewehr, die Marokkaner 
kommen geschlichen wie Katzen und schneiden dem Schlafenden 
den Hals durch.) Die erstandenen Eier ivurdeu in Zwiebel 
wasser gekocht und dann verteilt. Die Freude. war groß. 
Erst jetzt merkten mir, daß unser Freund fehlte —, er hatte 
sich ails dem Zelt geschlichen und iveinte unter einer Palme; 
er dachte au seine verlassenen Eltern. Nie werde ich den 
Anblick vergessen, wie er mit seinen Händen seine Haare 
raufte und seine Stirn auf den heißen Sand drückte. In 
jener Nacht haben mir alle heiße Tränen vergossen. 
Walter Richter hat seine Eltern nicht wieder gesehen; 
wir haben ihn hier im Saude verscharrt. Er wurde zwei 
Tage nach Ostern vom Fieber befallen und starb am dritten 
Tage nach Ostern. „Meine guten Eltern," — das waren 
seine letzten Worte. Es läßt sich nicht beschreiben, wie weh 
ups dies tat. 
Es ist furchtbar, wenn mau nachdenkt, wie es jetzt in 
Marokko aussieht. Eine Sektion ist schon seit 14 Tagen 
spurlos verschwunden; wir wissen nicht, wo sie geblieben ist, 
sie sollte auskundschaften. Wir selbst haben Gefechte gehabt, 
— 20 Tote und 25 Verwundete, unter den Toten ein 
Offizier: In einem anderen Gefecht haben wir 16 Ver 
wundete gehabt, mußten sie aber liegen lassen, da wir 
flüchten mußten. Als mir nach dem Kampfplatze zurück 
kehrten, waren den Unglücklichen vom Feinde die Köpfe ab 
geschnitten worden. Es ist eine Schmach, wenn man sieht, 
wieviel Deutsche in einer Kompanie sind: von 160 Mann 
mindestens 90! Und dann der Zuwachs, der jede Woche 
nach Oran geht, in den letzten Wochen sollen 80 bis 90 
Deutsche verzeichnet worden sein, worüber sich selbst eine 
französische Zeitung äußerte. Ich weiß nicht, ob es Ihnen 
recht sein wird, aber um eins bitte ich: Wenn Sie irgend 
eine Gelegenheit haben, warnen Sie jeden Menschen vor 
der Fremdenlegion, es wird Ihnen Gott lohnen! 
Wetteranssichten. 
Sonnabend: Ziemlich kühl und veränderlich, vor 
herrschend molkig, mit leichten Regenfällen und mäßigen 
nordwestlichen Winden. 
Verantwortlicher Schriftleiter:HermannMartinius, Friedenau. 
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TfT“ 
etnötnart AM 
Albrechtstr. 47 ' 
herrlichster Naturpark 
des Westens. 
Jeden Morgen v. 6-9Uhr 
Bruimenkurcii 
Aussüllm! 
sämtlicher Brumm 
Sire« von den CutKctt. 
Jede» Sonntag, 
Dienstag, Donnerstag 
und Sonnabend 
von 5 Uhr Nachm, ab 
Sr. »«Merke 
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; - Bei gutem Wetter l. - | Programm vom 5.-3. Juli. MchfspieSe im Garten. 
Asiat Nielsen m» Karl Klewing 
rlisv Tonart slstr TCtnotlinsfc V0C1 Kni. Horlin 
die Düse clor Kfnokunst vom tfgl. Schauspielhaus Uerlin 
Hauptdarsteller in dem unvergleichlichen Drama aus dem Spreewald 
Der fremdle Vogel Drama in 3 Aktoa 
I Jeden Mittwoch ■ 
tSf I Wahre Liebe 
T0U Spillplans e,len ■ hmiges Drama 
Beginn 6 Uhr. 
Sonntags 4 Uhr. 
Vorzügliches Künsflerkonzert. 
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ßch-neherg. {5372 
Treffe Sonnabend u. Mittwoch 
mit Kartoffeln u. Kohl ein. stand 
neben der Kneipe. I- WolflOlli 
Üt.-Machiwlv. früher Fijx.dmap. 
Saarstr. 5. {0372 
Die Dlretlicn: H- Honten, technischer heiler, früher Rheinschloss-Lichtspicle. 
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