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Periodical volume Nr. 155, 04.07.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

FmdkMtl FiKal-Amelgn. 
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Dr. 155. 
Merlin-Ariedmau, Ireitag, den 4. Juli 1913. 
2«. Ilchrg. 
Qepelcden 
Letzte Hachrlchten 
Berlin. Wie die „B. Z. a. M." erfährt, hat Kriegs 
minister v. Heeringen sein Amt niedergelegt und übernimmt 
die dritte Armeeinspektion in Hannover an Stelle des 
Generalinspekteurs Generalobersten v. Bülow, der die sechste 
Arilleeinspektion (Berlin) als Nachfolger des Generalfeld 
marschalls Freiherrn v. d. Goltz-Pascha erhält, v. d. Goltz- 
Pascha zieht sich in den Ruhestand zurück. Zum Kriegs 
minister wird voraussichtlich Generalleutnant v. Stein, der 
Kommandeur der 41. Division in Deutsch-Eylau ernannt 
werden, v. Stein gehört zu den Generälen, die vom Kaiser 
zum Regientngsjubilänm geadelt worden sind. 
Metz. In Hommert in Lothringen hat die 17jährige 
Tochter der Familie Hamm ihr 8jähriges Brüderchen beim 
Spiel mit einem Gewehr erschossen. 
Mainz. In der Kinderschule der Görzstiftung, die 
gegenwärtig von 36 Kindern besucht wird, sind mehrere 
Kinder im Alter von drei und vier Jahren unter auf 
fallenden Lähmungserscheinungen erkrankt. Einer der Fülle 
ist bereits tödlich verlaufen. Das andere Kind befindet sich 
auf dem Wege der Besserung. Die Schule wurde sofort 
geschlossen. 
Saloniki. Nach der Einnahme von Gewgeli durch 
griechische Evzonen-Regimenter wurden die Bulgaren von 
den siegreichen Griechen hart verfolgt. Biele Bulgaren er 
tranken auf der Flucht in den Wellen des Wardarflusses. 
In Saloniki herrscht unbeschreiblicher Jubel über diesen 
Sieg der griechischen Wassert. ••-. -- .... 
Uesküb. Ein wichtiges Dokument, das beweist, daß 
der Kampf von den Bulgaren eröffnet wurde, ist bei einem 
bulgarischen Offizier gefunden worden, der am 18. Juni 
alten Stils (1. Juli) gefangen wurde. Der Offizier er 
schien als Parlamentär bei den Serben, um im Namen des 
bulgarischen Führers um eine Waffenruhe zu bitten. Im 
selben Augenblick aber eröffneten die Bulgaren erneut 
das Feuer, und infolgedessen wurde der Parlamentär fest 
gehalten. 
lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
0 Die Reisezeit. Eine merkwürdige Unruhe ist in die 
Menschheit gefahren; niemand fiihlt sich zu Hause mehr 
richtig wohl, jeder will einmal aus dem engen Alltagskreise 
heraus; die Sommerreise steckt ihm (in den Knochen. Eine 
vergnügliche Zeit sind die Tage der großen Sommerreisen 
nicht. Ueberall ein Hasten und Jagen; hier muß in aller 
Eile noch ein Anzug ferttggestellt werden, dort ein Hut. 
Droschken und Dienstmänner sind in eifrigster Tätigkeit, 
und auf den Bahnhöfen erst! Da ist schon gar kein Aus 
kommen mehr. Die Koffer türmen sich zu Bergen an, und 
in den Wagenabteilen sitzen die unglücklichen Reisenden trotz 
der Sonnenglut eingepreßt, wie die Heringe. Alles schimpft 
und wettert, schließlich aber schickt man sich doch in das 
Unvermeidliche und läßt sich durch alle die Unbeguemlich- 
keiten den Humor nicht verderben. Freilich darf man nicht 
in den falschen Zug eingestiegen sein, was manchem Pech 
vogel passieren soll. Auch darf das Gepäck nicht ver 
schwunden sein oder durch falsche Erpedierung ngch dem 
entgegengesetzten Ende von Deutschland reisen. Gemiitlich 
ist die Reisezeit nicht, das steht fest. Und die meisten 
Reisenden müssen allerlei Entbehrungen leiden, gegen die 
sie sich zu Hause gehörig gesträubt haben würden. An 
Schlafrock und Hauspantoffeln ist gar nicht zu denken. Eine 
Zigarre dürfen sie sich nur in den seltensten Fällen erlauben. 
Die Schuhe drücken, und dazu gilt es, schwere Reisekoffer 
zu schleppen. Aber der Reisende nimmt geduldig alles hin. 
Das „Reisefieber" hat ihn eben erfaßt und er duldet ohne 
zu klagen. 
0 Ordensverleihung. Dem Geheimen exped. Sekretär 
Gößgen im Kriegsministerium, wohnhaft Blankenbergstr. 1 
Hierselbst, ist der Rote Adlerorden 4. Klasse verliehen worden. 
0 Der Haushaltsplan der Reichsversichernngsanstalt 
verzeichnet fiir das laufende Jahr an Berwaltungskosten 
1 853 000 M. Davon entfallen auf die Besoldung des 
Direktoriums und der höheren etatsmäßigen Beamten 
125 000 M., Besoldung der übrigen, in acht Klassen ein 
geteilten Beamten und Beamtinnen 800 000 M., Besoldung 
der vorübergehend beschäftigten Hilfsarbeiter und Hilfs 
arbeiterinnen 230 000 M., Besoldung der höheren Beamten 
des Rentenausschusses 11 400 M. für außergewöhnliche 
Hilfeleistungen (Ueberstunden) 38 000 M., Gratifikationen 
und Unterstützungen 23 000 M., Tagegelder und Aufwands 
entschädigungen der Beamten 30 000 M., Porto, Schreib 
material, Miete usw. 311800 M., Reisekosten, Porto- 
auslagen der Vertrauensmänner 168 000 M,, für den 
Verwaltungsrat 10 000 M. Für das Beitragsverfahren, 
das sich aus Ausgaben für Drucksachen und Karten, aus 
Ueberwachungskosten, Herstellung von Marken und aus den 
Kosten des Postscheck- und Bankverkehrs zusammensetzt, sind 
485 000 M. vorgesehen. 
0 Die Charlottenburger Wasserwerke versorgen be 
kanntlich auch unseren Ort mit Wasser. Wie mitgeteilt 
wird, hat die Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr bisher 
infolge der günstigen Witterung befriedigend gearbeitet und 
gegenüber dem Borjahr einen nicht unwesentlichen Mehr 
verbrauch aufzuweisen. Namentlich das letzte Quartal hat 
im Vergleich zum Vorjahre einen bedeutenden Mehrertrag 
gebracht. Unter diesen Umständen rechnen unterrichtete 
Kreise schon heute für das am 1. Oktober zu Ende gehende 
Betriebsjahr mit einem befriedigenden Ergebnis, das die 
Verteilung einer Dividende von voraussichtlich wieder 
12 Proz. gestatten dürfte. 
0 Darf der Ausverkauf eines Warenlagers von 
dem Käufer des Lagers fortgesetzt werden? Von den 
Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin erhalten wir die 
folgende Mitteilung: In einer Strafsache, die das Reichs 
gericht am 19. Mai 1913 — 3 D. 165. — zu entscheiden 
hatte, hatte der Angeklagte am 1. Februar 1912 den Rest 
eines Warenlagers, das aus Haus- und Küchengegenständen 
bestand, von dem bisherigen Besitzer zum festen Preise von 
10 000 M. erworben, nachdem der Vorbesitzer bis dahin 
die Vorräte im Wege des Ausverkaufs zu vermindern ver 
sucht hatte. Der Erwerber hat dann bis Ende März in den 
Ladenräumen des Vorbesitzers die Ware weiter für eigene 
Rechnung ausverkauft. Dabei ließ er das am Hause an 
gebrachte Schild, das den Totalausverkauf des Vorbesitzers 
wegen Geschäftsaufgabe anzeigte, hängen und überklebte es, 
als die Polizei auf dessen Entfernung drängte, mit Zetteln, 
die den Aufdruck „Ausverkaufs enthielten. Die Straf 
kammer hat den Angeklagten freigesprochen. Der Ausver 
kauf sei in seiner Hand ein Totalausoerkauf des Vorbesitzers 
wegen Geschäftsaufgabe geblieben, weil der Vorbesitzer seinen 
Ausverkauf durch einen Angestellten, durch einen Ver 
steigerer oder anderen Kaufmann hätte fortsetzen lassen und 
mit diesem vereinbaren können, daß 10 000 M. bezahlt 
werden und der eingestellte oder Versteigerer den Ueber- 
schuß erhalten sollte. Das Reichsgericht hat die frei 
sprechende Entscheidung aufgehoben, weil der Ausverkauf 
des Vorbesitzers beendet war und ein neuer, vom Ange 
klagten veranstalteter Ausverkauf begonnen hätte. Es sei 
auch zu prüfen, ob nicht ein verbotenes Vorschieben von 
Ware vorliege. Um ein Vorschieben anzunehmen, sei nicht 
erforderlich, daß die zum Zwecke des Ausverkaufs ange- 
schaften Waren zu anderen Waren hinzutreten, deren Ver 
kauf mit Recht im Wege des Ausverkaufs erfolgt. Viel 
mehr sei auch dann vorgeschoben, wenn die ganze Waren 
masse nur zum Zwecke des Ausverkaufs herbeigeschafft sei 
und den ausschließlichen Gegenstand des Ausverkaufs bilde. 
Eine räumliche Fortbewegung der Waren von einem änderen 
Ort an den Ort des Ausverkaufs sei nicht notwendig. 
Hiemach besteht keine Möglichkeit, daß jemand die Rest 
bestände eines Lagers, das sich nicht im Ausverkauf be 
findet, erwirbt und den Ausverkauf fortsetzt. 
0 Die Jubiläumsgabe der Stenographen. In einer 
eigentümlichen, bis jetzt wohl einzigartigen Form hat der 
Stenographenoerband Stolze-Schrey dem Kaiser seine Glück 
wünsche zum Regierungsjubelfeste dargebracht, nämlich in 
künstlerilch ausgeführter stenographischer Schrift, der die auf 
Pergamentpapier gedruckte Uebertragung beigegeben war, 
beides in einer kostbaren Mappe. Der Kaiser hat durch 
den Geh. Kabinettsrat von Valentini den Dank kür die 
Adresse ausgesprochen und angeordnet, daß sie dem Hohen- 
zollern-Museum zur dauernden Aufbewahmng überwiesen wird. 
0 Schaukästen dürfen nicht in Vorgärten ange 
bracht werden. Ein Geschäftsmann hatte im Vorgarten 
seines Hauses einen größeren Waren-Schaukasten ohne poli 
zeiliche Erlaubnis angebracht. Die Polizei erfuhr davon 
und verlangte dessen Entfernung unter Berufung auf eine 
Polizeiverordnung, welche die Benutzung des Vorgarten 
landes nur zu Gartenanlagen gestattete. Der Geschäfts 
mann focht die Rechlsgültigkeit dieser Polizeiverordnung an, 
weil sie nach seiner Ansicht die polizeilichen Befugnisse weit 
überschreite. Das Oberverwaltungsgericht wies indessen die 
Klage ab. Die Anlegung, Unterhaltung und Benutzung der 
Vorgärten sei sehr wohl Sache der polizeilichen Regelung. 
Die behördliche Fordemng auf Beseitigung der Waren- 
Schaukästen sei deshalb gesetzlich. 
0 Jugendpflege. Große Fortschritte haben in den 
letzten Jahren die Bestrebungen zur „Ertüchtigung der 
Jugend" gemacht. Noch vor wenigen Jahren waren 
Unter der Last der Grone. 
Roma» von R. M. White. 
29. tNichtnick »rrtrtaj 
Ein "unwillkürlicher Ausruf zorniger lleberraschuug war 
von Mazarosss Lippen gckomunn. Grcu Gleikstein aber war 
vor zorniger Erregung bis in die Lippen erblaßt. Auch er 
stand, gleich dem Prinzen, aus glühenden Kohlen. Denn die 
geheimen Wümche und Absichten Rußlands in bezug auf 
Aslorien waren denen, die sie hier als neugierige Zuhörer 
umstanden, hinlänglich bekannt, daß sie ans dieser in halben 
Worten geführten Unterhaltung fast ebenso sichere Schlüsse 
ziehen tonnten, wie wenn alles mit voller Klarheit und Deut« 
lichkeil ausgesprochen worden wäre. 
„Euer Majestät geruheil mit mir zu scherzen," sagte 
Mazarosf, den alle seine diplomatische Gewandtheit verlassen 
zu haben schien. Aber mit größter Promptheit erfolgte die 
Antwort des Monarchen. 
„Ganz und gar nicht, mein Prinz! Unser gegenseitiges 
Verhältnis ist wohl nicht mehr derart, daß ich mich versucht 
fühlen konnte, meinen Spaß mit Ihnen zu treiben. — Wir 
dinierten an diesem Nachmittag irgendwo miteinander, nicht 
wahr? — Und Sie sehen wohl, daß ich inzwischen meinen 
Anzug gewechselt habe. Denn Sie selbst machten mich darauf 
ausmerlsani, daß ich mir mit der Zigarette ein Loch in meine 
Hemdbrust gebrannt habe. Und Sie werden es in dem Hemd, 
das ich gegenwärtig trage, vergebens suchen. Die Papiere 
stecken entweder noch in irgend einer Fracktasche oder sie 
sind in irgend jemandes Hände gefallen, nachdem ich meinen 
Anzug abgelegt hatte." . . 
Nun aber schien es der Komüm endlich an der Zeit, 
diese für alle Beteiligten kompromittierende Konversation zu 
enden. 
„Lassen Sie uns von ctivas anderem sprechen, meine 
Herren! — Ich höre, daß Madame Peri uns noch durch 
eine» ihrer köstlichen Vorträge zu erfreuen beabsichtigt. — 
Darf ich Sie bitte», mein Gemahl?" 
Ter König mußte ihr wohl oder übel seinen Arm reichen. 
Und Mazarosf fand endlich Gelegenheit, sich zurückzuziehen, 
auf dem Fuße gefolgt von dem Grafen Gleikstein. Aus dem 
Gesicht des letzteren war ein Lächeln, als er sich mit leiser 
Stimme an den Prinzen wandte, aber der Inhalt seiner 
Worte war nn: so bitterer. 
„Sie haben gehandelt wie ein Narr, mein Lieber! — 
Wie in aller Welt konnten Sie glauben, ans diesem Wege 
zum Ziel zu gelangen! — Und wir hatten alles so trefflich 
vorbereitet. Alan würde morgen in jeder Hauptstadt Euro 
pas gcivußt haben, daß die Königin die Regierung über 
nommen habe. Und wir hätten verbreiten können, der König 
sei auf der Flucht irgendwohin. Das hätte nach Lage der 
Dinge nichts anderes bedeutet als den sofortigen Ausbruch 
der Revolution in Astoria." 
„Und die Besetzung des Landes durch Rußland," er« 
gänztc Mazarosf. „Ich weiß das alles so gut wie Sie selbst, 
mein lieber Graf! Aber ich verdiene die Vorwürfe nicht, 
die Sie mir da machen. Hier muß sich so etivas wie ein 
Wunder ereignet haben, dem ich bis jetzt noch ohne jedes Ver 
ständnis gegenüberstehe. — Ich halte den König hellte in 
ein Haus gelockt, wo er in die richtige Stimmung für die 
Unterzeichnung der Ablanknngsurkunde gebracht werden sollte. 
Und alles vertief vollkommen programmgemäß. Er nahm 
die Abdankllngslirkunde ohne jeden Widerspruch an sich, 
und er vcriveigerte die sofortige Unterschrift, mir deshalb. 
weil er, ivie er sagte, nicht in der Laune sei, sich augenblick 
lich mit Staatsangelegenheiten zu besassen. Und dann betrank 
er sich so, daß er tatsächlich außerstande gewesen wäre, die 
Feder zu führen. Aber das war nicht iveitcr schlimm, denn 
ich hatte alle Vorkehrungen getroffen, daß er an jenem Orte 
zurückgehalten würde, bis er seinen Rausch hinlänglich aus- 
geschlafen habe, um einer erneuten Beeinflussung zugänglich 
zu sein. Wie er jetzt plötzlich hier auftauchen kann, um 
gekleidet und im vollsten Besitz seiner Geisteskräfte, ist mir 
rin Rätsel, für das ich vergebens nach einer Lösung suche. 
— Wir werden, wie mir scheint, das Spül noch einmal 
von vorn zu beginnen haben." 
„So scheint es in der Tat," meinte der Geschäftsträger 
in etwas freundlicherem Tone. „Für den Augenblick aber 
handelt es sich um etwas anderes. Das Verschwinden der 
Papiere, von dem in ben Eitrab'ältern die Rede ist, dünkt 
mich für uns von höchster Wichtigkeit. Wenn es gelänge, 
den englischen Intrigen auf den Grund zu kommen, die da 
hinter unserem Rücken in bezug auf Astorien ohne allen 
Zweifel angezettelt worden sind, so könnten wir daraus wahr- 
scheinlich den allergrößten Vorteil ziehen." 
„Ja. — Aber ich zweifle, daß es uns gelingen wird. 
Denn auch in diesem Punkte sind wir schmählich überlistet 
worden." 
„Woraus schließe» Sie das? — Die Gräsiu Saens be 
nachrichtigte mich durch eure in Ehiffern abgejagte Botschaft, 
daß sie vollkommen erfolgreich gewesen sei. Die Mitteilung 
war zwar nicht an mich selbst gerichtet, da ich mich natürlich 
nicht durch einen direkten Verkehr mit der Dame kompromit 
tieren möchte. Aber sie rührte ohne Zweifel von ihr her, da 
sie durch die Vermittlung eines sehr zuverlässigen Diannes 
ging. Und sie war um acht Uhr abends geschrieben. Sie
        
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