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Periodical volume Nr. 148, 26.06.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

„Endlich, Erlen, mir warten schon!" faßte ein junger 
Mensch, der anscheinend schon mehr als genug getrunken Hatte. 
Helene rückte Vaters Stuhl zurecht. Vater nahm seine 
Geige ans dem Kasten. Der Lärm lies; etwas nach, denn 
alle waren in Erwartung der ersten Töne. Die Mädchen 
traten mit lachenden, rotglühenden Gesichtern und ziemlich 
zerzausten Haaren mit den jungen Burschen zum Tanz an. 
Helene hatte Angst vor all diesen lärmenden Menschen. 
Immer noch hatte sie Angst, trotzdem sie doch nun schon so 
oft hier gesessen hatte, lind trotzdem auch alle sehr 
freundlich zu ihr waren. Es war aber wohl das Laute 
und Lärmende, was sie so abstieß. Das Kreischen und Lachen. 
Jetzt ertönte die Geige. Äater spielte. Und Helenes 
Traum konnte beginnen. Das war ihr Schönstes am 
ganzen Abend. So konnte sie aber auch nur träumen, wenn 
Vater spielte. 
Das war jetzt schon zwei Jahre her. Damals mar sie 
sechs Jahr alt. Da hatten sie eine liebe Lehrerin, Fräulein 
Bender. Und einmal im Sommer hatte Fräulein Bender 
sie alle eingeladen. Die ganze Klasse. Vierzig Kinder. 
Fräulein Bender hatte nämlich einen großen Garten. Das 
hatte sie ihnen schon oft erzählt. Und nun sollten sie alle 
kommen und sich den Garten ansehen. Und Helene auch. 
Sie konnte kaum schlafen vor Aufregung. Mutter plättete 
ihr das blaue Kleid und brachte sie hinaus in die Vorstadt, 
wo die Lehrerin wohnte. 
Der Garten rvar wirklich so groß. In der Mitte stand 
ein Tisch mit Kuchen und Tassen. Da gab es Schokolade 
für alle. Da waren soviel Bäume, und es fielen die Blüten 
herunter. Als ob es schneite. 
Nachher spielten sie und duften sich aus Jasminblüten 
Kränze machen. Sie bekam einen Kranz, den Fräulein 
Bender selbst gemacht hatte. Fräulein rief sie zu sich und 
nahm sie auf den Schoß und sagte: „Komm, jetzt mach' ich 
Dich auch fein!" Dabei setzte sie ihr den Kranz auf. „Jetzt 
siehst Du aus wie eine kleine Elfe!" Daun gab sie ihr 
einen Kuß. 
O, wie lieb sie doch Fräulein Bender hatte. Sie lief 
durch den Garten und war so stolz und glücklich. Als 
Mittler kam, um sie abzuholen, rief sie gleich: „Mutti, 
Frollein hat mir einen Kuß gegeben!" 
Von diesem glücklichen Tage träumte Helene. Sie 
ging in Gedanken immer wieder durch den Garten und 
hatte dabei den Kranz im Haar. Sie machte ihre Augen 
zn und schreckte ordentlich zusammen, wenn sie einmal 
unversehens einen Blick über den rauchigen Saal mit den 
sich drehenden Menschen gehen ließ. 
Vater spielte und spielte. Dazwischen trank er hin und 
wieder. Die Leute tanzten, tranken, lachten und rauchten. 
Sie wurde ganz müde von dem Rauch. Jetzt mußte es 
bald aus sein. <Hic dachte an ihre Schulaufgaben und fing 
an, sich den Vers aufzusagen, den sie zu morgen zu lernen 
hatte. Die Augen hielt sie geschlossen. Und plötzlich fiel 
das kleine Köpfchen zur Seite auf die Schulter. Helene 
war eingeschlafen. Da kam eins der tanzenden Mädchen, 
dem das kleine blasse Kiiid Kid tat und sagte zu Erlen: 
„Hör'n Se man auf und bring'» Se das Kind nach Hans. 
Die sieht ja auch aus wie's leibhaftige Elend. Ne! Was 
sieht das Kind . schlecht aus!" Das Mädchen strich behutsam 
über das schlafende Kind. 
Erlen horchte hoch auf und wandte seinen Kopf zur 
Seite, als ob er mit seinen Augen das Kind daraufhin 
ansehen wollte. Daun hörte er plötzlich mitten im Spiel 
auf und tastete mit der Hand ' nach dem Köpfchen. „Wie 
das leibhaftige Elend" klang es in seinen Ohren. Sein 
Kind. Sein Töchterchen. Von dem die Leute immer gesagt 
hatten, es sähe wie ein Aepfelchen aus. Wie das leib“ 
hastige Elend. Das hatte seine Frau ihm garnicht gesagt. 
Er hatte so oft gefragt, ob denn auch das späte Schlafen 
gehen dem Kinde nichts schade; aber sie hatte immer be 
hauptet: „Helene kaun sich am Nachmittag ja tüchtig aus- 
schlnfen, noch hat es ihr nichts geschadet." — Und nun dies. 
Wie das leibhaftige Elend. 
Und er glaubte, das Kind bätte noch seine frischen 
Bäckchen wie vor nun dreieinhalb Jahren, als er sie zum 
letzten Mal gesehen hatte. Seine Frau hatte ihm sicher 
etwas vorgeredet, um ihit nicht zu beunruhigen. Und er 
hatte ihr geglaubt. Er hatte geglaubt, was ja eigentlich 
unmöglich war, daß dem Kinde das tägliche Sitzen in der 
qualmigen, schlechten Luft und das mühsame Kämpfen mit 
dem Schlaf nichts schade. O, er empfand sein Unglück, 
blind zu sein, mit einem Mal doppelt. 
(Schluß folgt.) 
Vermischtes 
*o In dom idyllischen, i» den letzten Jahren zu immer gröberer 
Anerkennung gelangten obcrhessischcn Soul- und Stahlbad Salz 
hausen fand gestern unter außerordentlicher Beteiligung von 
Kaufmannschaft und Industrie ans den verschiedensten Teilen des 
Reiches, von Parlamentariern und Cozialpolitikcrn und von Ver 
tretern anderer Stände die feierliche Eröffnung des Ernst-Ludwig- 
Heiines, des vierten Heimes der Deutschen Gesellschaft statt. 
♦o Die neue Wasserversorgungsanlage von Neuyork muß zu 
den größten Leistungen der modernen Jngenieurkunst gezählt 
werden; es ist dies ein Werk, auf welches die Reuporker Bürger 
mit Recht stolz sein können, sowohl in technischer als auch 
finanzieller Hinsicht. Die neue Wasserleitung ist eine reine 
Gravitationslcitung, welche sich durch einen besonders hohen Druck 
in der Leitung auszeichnet. Das Wasser wird in den Catskill- 
Bergcn in einem großen Stanweiher, der Ashotansperre, gesammelt, 
im Tale des Esopus. Das Abschlußwerk besteht aus einem Haupt- 
damm und einigen Ncbcndäiumcn; letztere schließen die Terrain- 
mulden zwischen den umliegenden Höhen ab. Der Hanptbodcn ist 
aus Beton und auf Fels fundiert; er hat eine Höhe von 60 Metern 
und ist an der Sohle 57 Meter, in der Krone 9 Meter breit, der 
Stauraum beträgt 043 Millionen Kubikmeter. Tie Entlastungs- 
Vorrichtung in der Form eines iieberfalles ist in die Krone des 
Hauptarmes verlegt. Wie schon erwähnt, ist die Leitung eine 
Hochdruckleitung, der Höhenunterschied zwischen dem Wasserspiegel 
in der Ashotansperre und dem Meere von etwa 180 Metern wird 
ausgenutzt, um das Wasser bis auf die Höhe von 20 Stockwerken frei 
aufsteigen zn lassen. Dies ist für die Bürger von großem Vorteil, 
da alle bisherigen Punipanlagen entfallen und schon dadurch 
jährlich etwa zehn Millionen Kronen erspart werden. Aus der 
Ashotansperre kommt das Wasser zuerst in das Kensicorcservoir. 
Das Hochreservoir füllt hier in zwei Teile, den einen Teil bildet 
das Kensicoreservoir, welches die Sichcrheitsvorkchrnng gegen eine 
Störung im Aquädukt von der Ashotansperre sein soll und so 
dimensioniert ist, daß es im Notfälle die Stadt auf mehrere Wochen 
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mit Wasser versorgen kann. Der zweite Teil liegt 20 Kilometer 
südlich, cs ist das Hill-Vicwrcscrooir, welches zum Ausgleich des 
wechselnden Stundcnkonfuins dient. Zwischen den beiden letzten 
Reservoiren liegen die Reinigungsanlagen. Es sind diese Filter- 
anlagen in der Form von Steindämmen, welche beiderseits mit 
Sand und Kies bedeckt sind und vom Wasser passiert werden müssen. 
Tie Leitung zwischen den Staubecken bis zur Stadt ist samt dem 
Verteilungsuetz etwa 225 Kilometer lang und hat einen wechselnden 
Querschnitt, da man sich den jeweiligen Terrainverhältnissen an 
gepaßt hat. Wo die Leitung nicht zu tief unter der Tcrrainobcr- 
fläche zu liegen kommt, besteht sie aus Bctonrohren von halb 
elliptischem Querschnitt, 5 Meter hoch und 5'/, Meter an der Basis 
breit. 21 Kilometer der Leitung sind Tunnels, welche durch festen 
Fels gehen, sodaß nichts weiter als eine Betonverkleidung von etwa 
60 Zentimeter Stärke angebracht wurde. Die Leitung mußte auch 
tiefe Täler übersetzen und Flüsse kreuzen. Die Untersühruug beim 
Hudsonfluß. Die Leitung kreuzt diesen Fluß in einer Tiefe von 
etwa 830 Metern und ist mit dem übrigen Teil der Leitung an 
beiden Seiten des Flusses durch ebenso tiefe Schächte verbunden' 
Der Hudsonfluß fließt nämlich längs einer Gletscherspalte (wahr 
scheinlich aus der Eiszeit), welche nach und nach durch ange 
schwemmtes Material, wie Sand und Kies erfüllt wurde. Der 
Stollen unter dem Flusse mußte nun wegen des hohen Druckes 
durch Fels getrieben werden, und erst nach jahrelangem Suchen 
gelang es, eine Stelle ausfindig zu machen, wobei sich mit Rücksicht 
auf eine Fclsschicht über dem Stollen (wegen des Wasserdrucks) 
eine Tiefe von 330 Metern ergab. Bei der Ueberquerung schmaler 
Täler und bei lockerem Lodcnmaterial werden Stahlrohre mit 
einem Durchmesser von 2 bis 3 Meter und einem beiderseitigen 
Betonmaterial verwendet. Interessant ist die Wasserverteilung; zu 
diesem Zwecke wurde vom Hill-Vicwrescrooir ein Tunnel getrieben, 
welcher überall mindestens 45 Meter, oft bis 200 Meter unter der 
Felsoberfläche liegt und mit der Oberfläche durch 24 mächtige 
Schächte verbunden ist. In diesen Schächten stehen die Steigrohre, 
aus Stahl verfertigt, welche mittels großer, bronzener Wassertore 
von der Oberfläche aus geschlossen werden können. Für die Ent- 
lehrung des Tunnels ist natürlich gesorgt. Bon den Steigrohren 
aus verteilen sicki dann die übrigen Berteilungsrohrc. (Zeitschrift 
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