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Periodical volume Nr. 146, 24.06.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

o Klingelfahrer. In diesen Tagen häuft sich wiederum 
die Zahl der Bettler. Die nahende Reisezeit hat die sogen. 
Klingelfahrer auf die Beine gebracht, die in den Häusern 
als Bettler erscheinen und, wenn niemand die Wohnung 
öffn et, die erst mehrmals beobachten, um eventl. dort 
einz ubrechen. Leider wird es den Einbrechern häufig nur 
allzu leicht gemacht. Die ständig herabgelassenen Jalousien 
sind dieser Gilde das sicherste Zeichen dafür, das; die Woh 
nungsinhaber verreist sind. — Es sind uns ferner wiederholt 
Mitteilungen gemacht worden, daß Bettler unter der Maske 
eines Kriegsveteranen die Mildtätigkeit unserer Mit 
bürger in Anspruch nehmen. Die jetzige Stimmung, die 
im ganzen deutschen Reiche zn einer großzügigen Unter 
stützung der Kriegsveteranen anläßlich des Kaiserjubiläums 
geführt hat, kommt den bettelnden Kriegsveteranen dabei 
gut zustatten. Sie weisen vielfach darauf, hin, daß unsere 
Gemeinde für die Kriegsveteranen nichts gespendet hat. 
Bei einer Abweisung oder dem Hinsweis, daß hier eine 
Fllrsorgeoereinigung für hilfsbedürftige Kriegsvrteranen be 
steht, antworten die Bettler oft mit ausfälligen Redens 
arten. Wir möchten unsere Mitbürger wiederholt mahnen, 
nichts zu geben, gleichviel, um welche Art Bettler es sich 
handelt. Die Gutmütigkeit wird in den allermeisten Fällen 
schlecht gelohnt. Entweder hat man es mit „Klingclfahrern" 
oder mit „Schwindlern" zu tun. Wirklich Bedürftige finden 
liberal! Unterstützung, wenn sie sich an die rechte Stelle wenden. 
o Taschendiebe in den Vororten. Vachdem infolge 
der energischen Bekänrpfung und der damit verbundenen 
hohen Bestrafung der internationalen Taschendiebe der 
Zuzug dieser Leute nach Berlin bedeutend nachgelassen hat, 
hat sich die Tatsache bemerkbar gemacht, daß die Diebe 
ihren Unterschlllpf nicht mehr ivie früher in der Stadt selbst 
suchen, sondern sich in den Vororten niederlassen und von 
dort aus ihre Raubziige nach Berlin unternehmeil. Die in 
der letzten Zeit zur Anzeige gelangten Diebstähle zeigen, 
daß die Taschendiebe vielfach auf der Fahrt zwischen Berlin 
und ihrem Niederlassungsort harmlose Passagiere bestehlen 
und dies besonders in den Sommermonaten an solchen 
Tagen zu tun pflegen, an denen die Vorortgemeinden von 
Ausflüglern überflutet werden. Es empfiehlt sich daher, auf 
verdächtige Personen zu achten und die Polizeiorgane und 
Bediensteten der Bahnhöfe entsprechend über derartige 
Personen zu benachrichtigen. 
o Frühstücksmarder treiben seit einiger Zeit hier 
wieder ihr Unwesen. In den letzten Tagen wurde das 
Frühstück von zahlreichen Wohnungstüren der Canova- und 
Cranachstraße gestohlen. Leider war es bisher nicht mög 
lich, den oder die Diebe zu fassen. 
Versins-packrickteri 
Morgen Mittwoch tagen: 
Thcatcrverein „Derxes" 1873. Sitzungen jeden Mittwoch 
9V, Uhr im Vereinslokal Paul Spanholz, Sieglitz, Körnerstr. 48 c. 
Gäste als Mitglieder willkommen. 
Charlottenburger Touristen-Klub „Märkische Föhre". Am 
Sonntag, dem 29. Juni, unternimmt die Lchrlingsabteilung des 
Klubs ihre 37. Wanderfahrt nach Birkenwerdcr, FH. Briese, FH. 
Weesickcndorf, FH. Zühlsdorf, Zühlsdorfer Mühte, Zühlsdorf, 
Basdorf, Schönow, Bernau. Versammlung 7 Uhr Stett. Borort- 
Bahnhof. Teilnehmerkarte 1 M. Junge Leute von 14—18 Jahren 
sind zu allen Veranstaltungen gern gesehene Gäste. An demselben 
Sonntage unternimmt die Schülerabteilnng ihre 43. Wanderfahrt 
nach Bernau, Ladeburg, Hellinühle, Hcllscc, Lanke, Uctzdorf, 
Liepnitzsee, Bernau. Versammlung Uhr Bahnhof Charlottcnburg. 
Teilnehmerkarte 1,20 M. ermäßigt. 
SÄröneberg 
—o Die gestrige Sitzung der Stadtverorducteuversamm- 
lung erklärte sich mit der Errichtung einer neuen Automobil 
omnibusverbindung vom Kaiser Wilhelmplatz bis zum Fried 
hofe in der Eydthstraße einverstanden. Der Magistrat hat 
einen Vertrag mit dem Fuhrunternehmer Schultz bctr. dieser 
Verkehrsverbesserung abgeschlossen. Die Versammlung be 
willigte 125 M., die der Unternehmer in jedem Betricbs- 
monat erhalten soll und für die er der Stadtgemcinde 1250 
Stück Fahrkarten zu liefern hat. Der Omnibus soll durch 
die Hauptstraße, Tempelhofer Straße, den Sachsendamm, 
der Albionstraße Eresburgstraße und Besscncrstraße geführt 
werden. — Nach dem Bericht des Stadtv. Michalski über 
das für das Jahr 1911 abgeschlossene Schuldlager- und 
Vermögensbuch nahm die Stadtverordnetenversammlung eine 
Entschließung an, in der der Magistrat ersucht wird, in Zukunft 
von allen städtischen, im Lagerbnch verzeichneten Gebäuden 
angemessene Beträge abzuschreiben und von den Werten der 
Zeitungskioske und Trinkhallen größere Abschreibungen als 
bisher vorzunehmen. — Die Versammlung bewilligte 3350 
Mark zur Verbesserung der Lüftung und Beleuchtung der 
Turnhallen und 3500 M. für Handwerkerarbeiten beim 
Neubau der Desinfektionsanstalt. — Der Magistrat ersuchte 
die Stadtverordnetenversammlung um ihre Zustimmung, daß 
die Stadt die Bürgschaftshaftung auch für die Gelddarlehen 
übernimmt, die der Schöneberger Hypothekenbankverein 
zur Ausleihung der Vereinshypothekcn in bar, statt in 
Pfandbriefen, aufnimmt. Die Versammlung beschloß nach 
dem Alttrage. 
—o Der rote Adlerorden 4. Klasse ist dem hier wohn 
haften Eisenbahilobersekretär Rechnungsrat Adolf Reding 
verliehen worden. 
Vermischtes 
*o Gegen die deutsche Schmach hat sich in Leipzig der Inter 
nationale Völkerrcchtübung zur Bekämpfung der Fremdenlegion ge-, 
gründet. Die Jnternationalität dieses rein dcutschpatriotischen 
Bundes besteht lediglich darin, daß er in Gemeinschaft mit den 
übrigen an Frankreich grenzenden Ländern das Uebel an der 
Wurzel zu fassen gedenkt. Ganz isoliert unter allen zivilisierten 
Nationen betreibt Frankreich „la grande nation“ heute noch den 
Menschenfang, zehrt heimtückisch am Blute aller Völker, um seine 
Legionen zil füllen. Keine Freiwilligen, keine Verbrecher sind es 
zu allermeist, die in die Fremdenlegion eintreten; es sind vor 
Hunger und Not zermürbte Bürger aller Nationen, die durch falsche, 
lügenhafte Vorspiegelungen zum „freiwilligen" Eintritt_ verlockt 
werden, um fast nie mehr zurückzukehren. Mehr als zwei Drittel 
dieser Unglücklichen sind Deutsche. Mehr als 200000 Deutsche sind 
bereits der Fremdenlegion zum Opfer gefallen! Verschwiegen wird 
den Betörten, welch' unmenschliche Mühsal, ivelch' ekle Kost, welch' 
barbarische Behandlung ihrer wartet; verschwiegen ivird ihnen, daß 
die fünfjährige Bcrtragszeit dlirch unausbleibliche nachzudienende 
Strafen auf das Vielfache verlängert wird; verschwiegen wird 
ihnen, daß mehr als die Hälfte älter Legionäre niemals in die 
Heimat zurückkehrt, es sei denn als Invalide und Krüppel. Nur 
eine internatioicale Kampforganisation kann diesem schmachvollen 
Treiben eine Ende machen, dessen Kulturmenschhcit sich schämen 
muß. Ueber die Grenze aller Frankreich umfassenden Staaten 
müssen die Fäden der Organisation laufen, damit nicht mehr 
der verfolgte Werber mit dem Schritte über die schweizerisch 
deutsche Grenze hohnlachend der Strafe entgehe. Deutschland, 
welches die Hauptmasse der Legionäre liefert, ist berufen, die 
Führerrolle in diesem internationalen Kampfe zu übernehmen. 
Deutschland soll nicht mehr fernerhin mit seinen Söhnen dem Erb 
feind die Kolonien erobern, aber erst dann, wenn sich die gesamte 
deutsche Nation ihrer Würde und patriotischen Pflicht bewußt sein 
wird. Dieses Ziel zu erreichen hat sich der Internationale Völker- 
rechtsbnild zur Bekämpfung der Fremdenlegion konstituiert; er 
will dens Kampf gegen das französische Werbcwesen organisieren, 
den zn führen Pflicht jeder sich sclbstachtenden Nation, in erster 
Linie aber Deutschlands ist; und der Erfolg wird auf seiner Fahne 
stehen. Jeder Deutsche muß Mitkämpfer werden und willig sein 
Scherflcin dazu beitragen, um eine Institution hinwegzufegen, 
welche die deutsche Nation als Verhöhnung ihrer Selbstachtung 
und ihres Machtbewußtseins bedeutet. Wer daher wahre Heimats- 
liebc empfindet, wer daran denkt, daß einmal seine eigenen Kinder 
Opfer der französischen Werber werden könnten, die mit den ge 
wagtesten Mitteln arbeiten, der schließe sich dem Bunde an. Der 
Jahresbeitrag ist wenigstens 1 M-, mit Vnndeszeitung 3 M. 
Edlen Spendern ist natürlich kein Ziel gesetzt. Anmeldungen beim 
Sekretariat des Internationalen Völkerrechtsbundes zur Bekämpfung 
der Fremdenlegion, Leipzig, Johannisplatz 8. 
"o D>r vierte internationale Kongreß für Schulhygiene wird 
im August 1913 in Buffalo abgehalten werden. Als wichtigster 
neuer Gegenstand steht ans dcr'Tagesordnnng des Kongresses die 
Sexualhyqicne. 
*o Allen voran sah man die Maggi-Gesellschaft auf der 
Großen Kochkunst-, Wirte- und Hotelfach-Äusstellung in Kiel. Als 
einziger Firrna der beteiligten Nahrungsmittel-Industrie wurde ihr, 
die höchste Auszeichnung, die „Goldene Medaille der Stadt Kiel", 
zuerkannt. Ein neuer Beweis für die unerreichte Qualität der 
Maggi'schen Produkte. 
*o Ein probates Mittel gegen die Langeweile. Friedrich 
Wilhelm, Markgraf von Brandenburg-Schwedt (geb. 1700), haßte 
allen Müßiggang. Einst sah er von der Straße ans eine Dame, die 
behaglich im Fenster lag. „Warte Sic", rief er ihr zu, „wenn Sie 
Langeweile bat, werd' ich Ihr zu tun geben!" Sofort schickte er ihr 
zivei große Ballen Leinwand, woraus sie Hemden für die Kürassiere 
nähen niußte. 
'°o Napoleon I. speiste nach seiner siegreichen Rückkehr aus 
dem ersten italienischen Feldzuge (1797) zu Paris in einer Ge 
sellschaft, wo cineADame ihn mit übertriebenen Lobsprüchen be 
lästigte. „Was ist man in der Welt", rief sie endlich seufzend 
aus, „was kann man sein, wenn man nicht Bvnaparte ist?" — 
„Eine gute Hausfrau, Madarye!" fertigte der junge General die 
Schwätzerin- ab. 
*u Liese, die Amme, hat den Erstgeborenen des gräflichen 
Paares zu dessen außerordentlicher Zufriedenheit genährt. Beim 
Abschied sagt der glückliche Vater schließlich: „Und nun müssen 
Sie uns fest versprechen, Liese, nächstes Jahr ganz bestimmt iviedcr 
zu uns zu kommen!" 
"w Englischer Kinderhumor. Die 6 jährige Elisabeth geht mit 
der 5 jährigen Mary spazieren; sic sehen eine braune und eine weiße 
Kuh. „Warum nur", sagte Mary, „die Kühe so verschieden sind?" 
— „Weißt du", erwiderte die kluge Elisabeth, „die braune Kuh 
gibt den Kaffee, die ivciße aber die Milch!" 
Hsnckjvrvstr. 72 
jetzige 
Telef.-Nr. 
Wetterlmssichteil-. 
Mittwoch: Ein wenig kühler, zeitweise aufklarend, vor 
herrschend wolkig mit leichten Rcgenfällen und rnäßigcn 
südwestlichen Winden. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius, Friedenau. 
konntag Nachmittag entschlief sanft nach langen Leiden 
mein lieber Mann unser trcusorgonder Vater 
Rudolf Schöncke 
im 51. Lebensjahre. 
Im Namen der Hinterbliebenen 
Maria Schöncke geb. llössl 
Rudolf Schöncke 
Hanna Schöncko. 
Friedenau, Kundrystr. 4, den 24. Juni 1913, 
Oie Beerdigung iindsit Freitag, den 27. d. M, Nachmittags 
3'/, Uhr vom üemeindefriedhof Friedenau aus statt. ;5123 
Schönekerger Bank 
E. a. IN. b. H. zn Schöneberg, Hauptstrasse 1S5. 
Fernsprecher Amt VI 5645. t Kassenstunden 9—1, 3—5 Uhr. 
Stahlkammer, vermietbare Schrankfächer. Sparkasse 4% 
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