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Periodical volume Nr. 144, 22.06.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

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Unparteiische 
(Friedenarree 
Zeitung für kommunale nnd bürgerliche 
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ytitn Mittwoch: 
CQitjblatt „Seifenblasen". 
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Zeitung.) 
Organ für den §riedenauer Ortsteil non Zchdneberg und 
Kertrksuerein Züdmest. 
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Seelen Sonntag: 
Blätter für deutsche frauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
GescbäftssteUer Kheinstr. 1Z. 
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75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
^ernlpreckerr Rmt pl»lrbii,g 2129. 
Yr. 144. 
Aerün-Irtedenarr, Sorrnlag, den 22. Juni 1913. 
20. Zaßrg. 
l)epef6)§n 
iOetzre l^adirtckten 
Berlin. In der Joachimsthaler Straße gab der 23 
Jahre alte Russe Ortkin beiin Frühstückstisch auf seinen 
Bater zwei Schüsse ab und verletzte ihn lebensgefährlich. 
Der junge Ortkin wurde verhaftet. Ueber die Motive seiner 
Tat herrscht Dunkel. 
Posen. Die vier Insassen des deutschen Ballons 
..Willms", der Oberleutnant Meyer, Frau Amtsgerichtsrat 
Uecker, die Kaufleute Jaffö nnd Wilin aus Posen, die am 
Mittwoch Abend bei Kalisch landeten und seitdem von den 
russischen Behörden wegen Spivnageverdachts gefangen ge 
halten wurden, wurden gestern Abend wieder entlassen. 
Paris. In der gestrigen Sitzung der Balkan-Finanz- 
Kommission überbrachten die österreichischen und italienischen 
Delegierten die Zustimmungen ihrer Regierungen zu dem 
von der Kommission beschlossenen Reglement. Bei diesem 
Anlaß wurden auch die Forderungen der Balkanstaaten auf 
eine Kriegsentschädigung von Seiten der Türkei bekannt. 
Ursprünglich beanspruchte Bulgarien 1500 Mill. Franks, 
setzte diese sodann auf 800 Mill. Franks herab, während 
Serbien nnd Griechenland zusammen 6- bis 700 Millionen 
verlangten. Wie nunmehr mitgeteilt wird, werden die 
gesamten Kriegsentschädigungen jedoch die Höhe von 
einer Milliarde Francs nicht überschreiten. Die Balkanver 
bündeten haben ihre Forderungen bedeutend herabgesetzt. Eine 
Milliarde überschreitet aber immer noch bei weitem die 
finanzielle Leistungsfähigkeit der Türkei. 
Belgrad. Die serbische Regierung hat durch ihren 
Gesandten in Sofia der bulgarischen Regierung eine Rote 
überreichen lassen, in der ihr Demobilisierungsantrag erneuert 
und die bulgarische Regierung zur Beschickung der Konferenz 
eingeladen wird. 
Von cler nock immer abnehmen 
den Kautätigkeit in Gro!Z-6erlin 
gibt eine interessante Uebersicht über die Entwickelung des 
Baumarktes, welche die Handelskammer zu Berlin soeben 
veröffentlicht, Zeugnis. Es sind zum Vergleich gestellt die 
im ersten Vierteljahr 1912 und im gleichen Zeitraum 1013 
erteilten polizeilichen Baugenehmigungen. 
Die Baukonsense des ersten Quartals eines Jahres sind 
deswegen von besonderer Bedeutung, weil sie Bauten be 
treffen, die zum Beginn der Hauptbausaison angefangen 
werden, und deren Zahl somit Schlüsse auf die Gestaltung 
(linier der Last der Grone. 
Roman von R. M. White. 
18. (Nachdruck »erbot«».) 
„Ob, ich denke doch, daß Sie mich recht gut verstehen. 
— Ich habe nicht das Vergnügen zu wissen, wer Sie sind. 
Aber ich weiß dafür um so sicherer, wer Sie nicht sind. — 
Ich kenne eben Vera Galloivay zu lange nnd zn gut, inein 
verehrtes Fräulein! — Und ich würde sehr geneigt sein, an 
einen recht häßlichen Betrug zn glauben, wenn Sie nicht 
einen so wundersam beredten Verteidiger hätten." 
„Einen Verteidiger — ich?" fragte Iessie, die kaum noch 
daran dachte, dieser bestimmten Aeußerung gegenüber die 
Täuschung ausrecht zu hallen, beklommen. 
Und der Doktor nickte. 
„Ja — in Ihrem Gesicht, mein Fräulein! — Man 
ist keine gemeine Betrügerin, wenn man so aussieht wie Sie. 
Ich lebe zu lange unter den Menschen, als daß ich mir nicht 
in dieser Hinsicht mit der Zeit einen gewissen Scharfblick 
hätte aneignen sollen. — Und was Sie betrifft, so würde 
ich den Anklagen einer ganzen Welt gegenüber an der Ueber 
zeugung festhalten, daß Sie keiner Schlechtigkeit fähig sind." 
" „Es ist sehr gütig, daß Sie so zu mir sprechen," sagte 
Jcfiie leise, fast beschämt von der Liebenswürdigkeit des 
Mannes, der sie zum ersten Mal in seinem Leben und sicher 
lich unter den denkbar ungünstigsten Umständen sah. „Sie 
denken also wirklich nicht schlecht von mir?" 
„Ich glaube, mein Benehmen ist Bcioeis genug dafür. 
Denn es ist Ihnen nicht eine Sekunde lang geglückt, mich 
hinters Licht zu sichren. Ich kenne Vera Galloivay nicht 
bloß ihrem Gesicht nach, sondern ich habe sic so oft ärztlich 
behandelt, daß ich in jedem Augenblick imstande sein würde, 
sie an allerlei kleinen untrüglichen körperlichen Merkmalen 311 
rekognoszieren. — Um Ihnen nur eines davon zu nennen: 
Vera hat ein rundes fleischiges Handgelenk mit einem aller 
liebsten Grübchen darin, das Ihrige aber ist sehr" schmal und 
schlank. — Ich sah das ans den ersten Blick, als Sie ivährcnd 
meiner Unterhallring mit Lady Merehavcn auf dein Schau 
platz erschienen. Unb im nämlichen Moment auch glaubte 
ich die Situation zu durchschauen. Sie haben eS im Ein 
verständnis mit Vera Galloivay übernommen, ihre Rolle zu 
des gesamten Baumarktes rechtfertigen. Eine Zunahme 
weist allein Berlin selbst auf, indem im ersten Vierteljahr 
1912: 124, in diesem Jahre aber 197 Neubauten ge 
nehmigt wurden. Zum größten Teil handelte es sich um 
Neubauten von Geschäftshäusern. 
Zu den starken Rückgängen, die fast überall, so nament 
lich in Charlottenburg (72 gegen 19 Neubauten, 174 gegen 
334 (!) Umbauten) in Neukölln und Schöneberg eingetreten 
sind, steht in ziemlich auffallendem Gegensatz die Steigerung 
der Zahl der Baukonsense in der Stadt Berlin selber. Zur 
Erklärung dürften zwei Momente heranzuziehen sein; ein 
mal, daß Berlin das eigentliche Feld für Geschäftshaus-, 
d. h. Bedarftsbauten ist, deren Ausführung nicht sehr von 
der allgemeinen Lage des Baumarktes abhängig ist, sondern 
meist auf selbständigen Gründen beruht; dann aber handelt 
cs sich bei den Berliner Neubauten vielfach um Besetzung 
von bereits bebaut gewesenen Grundstücken mit neuen 
Häusern. In den Vororten dagegen stehen die Neubauten 
in engem Zusammenhang mit den Umsätzen am Terrain 
markt, und dessen unerfreuliche Situation ist hinreichend 
bekannt. Sieht man von Berlin ab, so geht aus der obigen 
Tabelle die allgemein riickgängige Tendenz am Baumarkt 
deutlich hervor. Nur drei Orte von dreiundzwanzig, näm- 
Tegel, Hohenschönhausen, Südende, weisen geringfügige 
Steigerungen der Neubauten auf. 
In Friedenau sind im ersten Vierteljahr 1913 nur 
zwei (gegen 0 im Vorjahr) Neubeuten genehmigt worden. 
Dagegen hat die Zahl der Umbauten (nieistens Läden) ganz 
bedeutet zugenommen (22 gegen 12). Diese Erscheinung 
tritt auch bei anderen aufstrebenden Vororten zu Tage, so in 
Treptow (17 gegen 8) Groß-Lichterfelde (22 gegen 12) u. a. 
Kluge Gemeindeverwaltungen werden stets bemüht 
sein, die kommerzielle.^Entwicklung itt- ihrem Orte nach 
Kräften zu fördern. Denn der vermehrte Geschäftsbetrieb 
im eigenen Orte hebt selbsttätig die Steuerkraft und ver 
mehrt die bequeme Art des Bezuges aller Gebrauchs- und 
Luxusgegenstände und beseitigt die Aufwendung von Mühe, 
Zeit und Fahrkosten beim Einkauf außerhalb der Ge 
markungsgrenze des Wohnortes. So tief einschneidend der 
Bautenrückgang im besonderen auch ist, es gibt nun eben 
kein anderes Mittel zur Gesundung der durch den Bau 
schwindel und den Terrainwucher entstandenen einfach 
unhaltbaren gegenwärtigen Zustände. Tausende von 
Existenzen sind durch diese vernichtet worden, es mußte erst 
einmal so kommen, wie es gegenwärtig ist. Die unsoliden 
Elemente mußten radikal ausgemerzt werden, selbst auf 
die Gefahr hin, daß auch ehrliche Leute — wie es 
leider der Fall ist — in dem Chaos mit untergingen. 
spielen, iväbrend sie selbst irgend welchen Vertichtungen nach 
gehen wollte, von denen liier nieiuand Kenntnis erhalten 
sollte. — Ich gestehe, daß ich nicht ganz ohne Sorge hin 
sichtlich der Art dieser Verrichtungen bi». Tenn ivenn ein 
so reizendes nnd begehrenswertes Mädchen ivie Vera — ." 
„'Aber, Sie dürfen ganz sicher sei», daß cs sich dabei um 
nichts Unrechtes handelt," siel ihm Iessie eifrig ins Wort. 
„Obwohl ich Min Galloivay erst seit diesen, Abend kenne, 
könnte ich doch meine Hand dafür ins Fcner legen, daß sie 
keiner vcrivcrftichcn oder tadelnsivcrteit Handlung fähig ist." 
Ter Eifer, mit dem sie sich der Abwesenden annahm, 
gefiel dem Doktor offenbar sehr wohl. 
„'Auch ich kenne sie ja nur von der allerbesten Seite," 
stimmte er zn. „Aber Sie begreifen, daß mein Interesse für 
die Familie Merehavcn es mir zur Pflicht macht, eine nähere 
Auskunft von Ihnen zn verlangen, wenn ich mich dazu 
entschließen soll, das immerhin nicht ganz unbedenkliche Spiel, 
das hier allem Anschein nach begonnen worden ist, durch 
mein Stillschweigen zu unterstützen. Daß ich Ihnen alle 
Unaunehnitichkeiten ersparen werde, ivill ich Ihnen unter- 
allen Umständen versprechen. Aber Sie müssen ganz auf 
richtig gegen mich sein. Es tvärc sicherlich nicht zu Ihrem 
eigenen Besten, wenn Sie sich durch irgend welche übel 
angebrachte Bedcnllichkeiten bestimmen ließen, mir die Wahr 
heit zn verschweigen." 
„Ich will Ihnen alles erzählen," sagte Iessie, glücklich, 
sich einem erfahrenen und unzweifelhaft wohlwollenden Alaune 
anvcnianen zu dürfen. Und der Ausdruck ihrer Züge 
mußte ihm wohl die Gewißheit geben, daß ihr Versprechen 
ehrlich gemeint war, denn er ermutigte sie durch einett 
stumme» Händedruck, mit ihrem Bekenntnisse zu beginnen. 
„Ich heiße Iessie Harconrt," beichtete sie. „Ilnd Ins vor 
wenig Stunden war ich im Dienst der Madame Malmaison, 
der Inhaberin eines Mode-Magazins in Bond Street.." 
„Das klingt sehr romantisch. — Nach dem Namen, den 
Cie mir da genannt haben, müssen Sie einer unserer besten 
Farnitien angehören. Und trotzdem die Angestellte einer 
Modistin? — Weichem Zweige der Harconrts entstammen Sie?" 
„Ten Harconrts aus Kent. — Mein Vater war 
Oberst Harconrt von den Königs-Dragonern." 
„Wahrhaftig?" riet der Doktor in hellem Erstaunen. 
„Dann habe ich Jhrett trefflichen Vater vor Jahren recht 
wobt aekannt. — Ich selbst war lauge Zeit Militärarzt, und 
Auch für den reellen Grund- und Hausbesitz war es die 
höchste Zeit, daß einmal mit der unsinnigen Wohnungs 
überproduktion Schluß gemacht wurde. An eine kommende 
Wohnungsnot braucht inan darum nicht zu denken. Mit 
der Gesundung der zerrütteten Verhältnisse wird auch die 
solide Bautätigkeit wieder einsetzen, aber man wird dem 
verderblichen Bauschwindel durch Einführung des zweiten 
Teiles des Gesetzes zum Schutze der Bauforderung einen 
wirksamen Niegel vorschiebeit. Die Mietsausfälle und 
Rückgänge, welche den Realkredit so außerordentlich schädigen, 
werden dann nachlassen und auf dem Grundstücksmarkt 
wieder erträgliche Zustände eintreten. Betrachtet man gegen 
wärtig die riesigen Kursverluste, welche die Wertpapierinhaber 
erleiden, dann muß man sehnsüchtig das Zurückkehren des 
Vertrauens zur Kapitalsanlage auf dem Grundstücks- und 
Hypothekenmarkt herbeiwünschen. Eine feste Stütze des 
Nationalwohlstandes würde dadurch geschaffen und die 
gegenwärtige Unsicherheit in der Lebenshaltung weiter Kreise 
wesentlich verringert werden. E. Fl. 
lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
0 Die nächste Gemcindevertretersitziulg findet am 
Doniterstag, dem 26. Juni, Abends 7 Uhr im Sitzungssaals 
des Reformrealgymnasiums (Homuthstraße) statt. Die Tages 
ordnung finden unsere Leser nn Anzeigenteil dieser Nummer. 
0 Sommers Anfang. Mit der gewohnten tadellosen 
Pünklichkeit, an welcher schon seit Tausenden von Jahren 
noch nie eine Sekunde fehlte, hat heute Nacht 2 Uhr die 
Sonne, da sie in das Zeichen des Krebses trat, bei uns 
ihren höchsten Stand erreicht, um nach einigen Tagen ihre 
Rückwärtsbewegung wieder zu beginnen. Wir sind an der 
Sominersonnenmende oder dem Sommersvlstitium ange 
langt und vernehmen das nicht ohne Bedauern. Wir 
haben dabei im Gefühl, als sei nun die Zeit der auf 
steigenden Hoffnung vorüber. Man sagt: „es geht wieder 
bergab." Das ist aber nur in Bezug auf die Sonne der 
Fall. Die Erde jedoch, die von ihr befruchtet worden ist, 
beginnt nun erst, die gehegten Erwartungen zu erfüllen und 
die Menschen zn beglücken mit ihrem reichen Fruchtsegen. 
Die Sonne ist in ihrem Laufe stets ein Vierteljahr voraus. 
Das deutet auf den Kampf hin, den sie gegen die lang 
nachziehende Wintcrkälte zu bestehen gehabt hat. Jetzt ist 
ihr Sieg gesichert. Nach der Durchwärmung des Erd 
bodens beginnt ihr Reifwerk einen immer größer werdenden 
Umfang anzunehmen. 
der'D'leust hat micltz mit dein Obersten Darcourt oft genug m 
Berührung gebracht Er war ein Edelmann vom Scheitel 
bis zur So.sie — Ihr Vater! — Aber er war kein guter 
Haushälter, darüber bestand unter seinen Freunden keine 
Meinungsverschiedenheit. — Und er hat S c bei seinem Tode 
arm zurückgelassen — nicht ivabr?" 
„Ja — er hintcrl eß meiner Schwester und mir kaum soviel, 
daß wir über die crsten Wochen nach seinem plötzlichen Tode 
Iffnivegznkomnten vermochten. Darum werden Sie cs be- 
greifeit, daß ich nicht davor zurückschrecken durfte, in den 
Dienst der Madame Malmaison zu treten. Ich wurde ent 
lassen, weil inan ntich beschiildigte, — — aber nein. Sie 
sollten cs mir erlassen, viel von mir selber zu redcit. — Es 
sind so demütigende Dinge." 
„Seien Sie versichert, daß es Sie in meinen Augen 
nicht demütigen wird, was auch imnter Sie mir zu er 
zählen haben mögen. Ich kenne das Leben, ntein liebes 
Fräulein, und ich iveiß, was cs für ein junges Mädchen zu 
bedeuten hat, allein nnd schutzlos dazustehen." 
Ta verschwieg sie ihm denn in der Tat nichts niehr. 
Und als sie ihni von dein Vorfall im Hanse der Fürstin 
Mazaroff, von ihrer Anklage und dem schmachvollen Be 
nehmen ihres Sohnes erzählte, flamnite es wie helle Entrüstung 
in seinen Angen auf. 
„Ich kenne ihn, diesen sauberen Prinzen," sagte er. 
„Und ich weiß, wessen ein Mädchen sich von ibm zu ver 
sehen hat, wenn er der Meinung ist, daß sie keinen Ver 
teidiger besitzt. Aber es wird sich vielleicht über kurz oder 
lang Gelegenheit finden, mit diesem Russen Abrechnung zu 
halten, nnd dann iverdeit Sic es gewiß nicht bereuen, mir 
Ihr Vertrauen geschenkt zcc haben. — Sie wurden also von 
Madame Malmaison entlassen! — Wie aber kamen Sie 
in dies Haus? — Sagten . Sie nicht vorhin, daß Sie Vera 
Galloivay erst seit dem heutigen Abend kennen?" 
Iessie erzählte ihm von dem geheimnisvollen Brief, 
den man ihr bei Madaine Malmaison übergeben, von ihren 
Kämpfen und Zweifeln, che sie sich entschlossen, der darin 
enthaltenen Aufforderung Folge zu leisten, und von all den 
Dingen, die sich ereignet hatten, seitdem sie ihren Fuß über 
die Schwelle von Lady Mcrehavens Hans gesetzt hatte. Sie 
hätte sich fürwahr keinen aufmerksameren und teilnehntenderen 
Zuhörer wünschen können, als es Tr. Varney war. 
„Ich kann nttr wiederholen, daß Ihre Aufrichtigkeit Sie
        
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