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Periodical volume Nr. 143, 20.06.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Friedenauer 
A«-arickische Zcikiiiig für tmmmak und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
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Jeelen lMttvocl», 
Mtzblatt „Seifenblasen". 
sernlpreckerr Htnl pf»l,burg 8129. Erschallt tägtlH aöSNdS. 
Zeitung.) 
Organ für den Kriedenauer Orlsteil »an Zchöneberg nnd 
Zezirköneret« Züdweft. 
Krilagr« 
Jetten Sonntag: 
Blätter für deutsche frauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
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fernkprecker: Htm pkalzbui-g 8139. 
Nr. 143. 
Nerlin-Iriedenau, Areitag, den 20. Juni 1913. 
20. Iaßrg. 
vepelcken 
Letzte vachriditen 
Berlin. Heute vormittag verunglückte die 19jährige 
Tochter des Arbeiters Golembowski in dem Hause Augs 
burger Straße 15 auf entsetzliche Weise. Die Mutter sandte 
das Kind in den Keller. Dort wollte das Mädchen Licht 
anstecken, dabei scheint es unvorsichtig gewesen zu 'sein, denn 
man hörte plötzlich gellende Hilferufe. Mit brennenden 
Kleidern stürzte das Kind auf die Straße. Von den ent 
setzten Passanten wurden dem Mädchen die lichterloh 
brennenden Kleinungsstücke vom Leibe gerissen und die 
Flammen erstickt. Man brachte die Verunglückte in eines 
der nahegelegenen Sanatorien; die Brandverletzungen sind 
schwerer Natur. 
Charlottenburg. Das im Hause Leibnizstr. 69 in 
Stellung befindliche Dienstmädchen Bertha Richter wurde heute 
früh gegen 3 Uhr von seinem früheren Geliebten, dem Bahn 
arbeiter Wilhelm Benze aus der Kaiser-Friedrich-Straße in 
seinem Schlafzimmer überfallen und durch Messerstiche in den 
Hals schwer verletzt. Als durch den Lärm die Hausbe 
wohner alarmiert wurden, flüchtete der Täter und lief den 
Bahndamm entlang. Schutzleute verfolgten ihn. Als er 
sah, daß ein Entrinnen unmöglich war, gab er aus einem 
Revolver mehrere Schüsse auf sich ab und tötete sich. 
Krakau. Beim Rückmarsch einer Abteilung Festungs- 
nrtillerie vom Uebungsplatz explodierte im Tornister des 
Einjährigen Joseph Blak eine Granate, die er trotz strengen 
Verbots ans dem Uebungsplatze aufgelesen hatte. Blak 
sowie der neben ihm marschierende Einjährige Rudolf Lange 
ivurden förmlich in Stücke gerissen, vier Soldaten wurden 
schwer, drei Mann sowie ein vorübergehendes Mädchen 
leicht verletzt. 
Bethune. In einer Eisengießerei bei Bethune riß 
die Kette des Lastaufzuges. Vier Monteure stürzten aus 
22 Meter Höhe herab und wurden getötet. 
Sofia. Laut Blättermeldungen ist es bei dem Grenz- 
dvrfe Putin zu einem heftigen Kampf zwischen einer 
Kompagnie serbischer Soldaten und bulgarischen Vorposten 
gekommen. Sieben serbische Soldaten sollen gefallen sein, 
während die Bulgaren keine Verluste erlitten. 
Sitzung äer Gemeinclevertretung 
vom Donnerstag, dem 19. Juni 1913. 
Eine reichhaltige Tagesordnung lag der Gemeindevertretung 
gestern vor und es war vorauszusehen, daß diese Tagesordnung 
nicht vollständig erledigt jwerden konnte, insbesondere, als nach 
träglich noch einige neue Punkte hinzukamen. Es wurden denn 
auch die Punkte 9 und 10 auf eine außerordentliche Sitzung, die 
letzte vor den Ferien, am Donnerstag, dem 26. Juni, vertagt. Die 
gestern gefaßten Beschlüsse sind für unsere Gemeinde von besonderer 
Wichtigkeit. Beschlossen wurde die Errichtung einer Ländkranken- 
kasse, die Einführung einer Forensal-Filialgewerbesteuer, 
die Einführung des Automobil-Betriebes bei unserer 
Feuerwehr, die Errichtung einer Gcmeindesparkasse und die 
Uebernahme der Fürsorgestellen .für Tuberkulöse und 
Alkoholkranke in den Betrieb der Gemeinde. Die Feuerwehr 
ausstellung in Leipzig sollen der Ober-Brandmeister und drei Ge- 
meindeverordnete des Feuerlöschausschusses besuchen. Für den Um- 
(Anker der Last der (Krone. 
Roma« von R. M. White. 
17. (Nachdruck verbot«^ 
„Ich tue alles, was Sie wünschen/ erwiderte Lascellcs. 
„Fahre Sie zum Charing Croß Hospital und zurück, ehe Sie 
dreimal Jack Robinson tagen können. Wäre mir nur lieber, 
wenn wir die Reise gleich machen könnten." 
Aber Jcssie bestand darauf, daß er jetzt wende. Sie 
war geivillt, clivas vielleicht recht Törichtes zn tun; aber sie 
sah keine andere Rettung mehr. Und sie ivar fest entschlossen, 
ihr Vorhaben zur Ausjtthrung zu bringen. 
- Fräulein Daisy hatte sich indessen geängstigt und ge- 
langivcilt, nlid sie machte ihrem Unwillen denn auch mit 
reizender, naiver Offenheit Lust. J-isie hatte sie bald ver 
söhnt: gemeinsam gingen sie in die Billa zurück. 
Sie wählten diesmal den Weg durch die Empfangs 
halle. Vor der Tür hielt ein Kabriolett, und die beiden 
hörten drinnen Stimmen, eine männliche, tiefe, nnd die der 
Lady Merehaven. 
Jcssie hatte kaum einen Blick in die Halle geworfen, 
als sie erkannt hatte, wer dieser späte Ankömmling war. 
Ter Doktor Varney war eine stadtbekannte Persönlichkeit. 
Alle großen Zeitungen hatten sein Porträt gebracht, als er 
durch eine glänzende Operation einer sehr hochgestellten 
Dame das Leben gerettet; eine Fürstin, die von anderen 
Aerzien bereits aufgegeben war, hatte er am Leben erhalten, 
und sich damit eine glänzende Praxis geschaffen. Jeder, der 
sich zu den Hoskreisen zählen bürste, ließ sich von Doktor 
Varney /«handeln; Jever Diplomat, jeder hohe Offizier, der 
Hochadel konsultierte den Arzt. 
bau der Kapelle auf unserem Friedhof wurde die Errichtung eines 
Zeltes zur vorübergehenden Benutzung während des Umbaues 
beschlossen. Die Aussprachen bei den wichtigen Punkten waren 
teilweise wieder sehr erregt und spitzten sich zuweilen auch persön 
lich zu. Wir lassen nun den Versammlungsbericht folgen: 
Es fehlen die G.-V. Franzelius, Dr. Tänzler und 
Uhlenbrock. Das Protokoll führt Obersekretär Borck; außer 
dem sind anwesend Gemeindebaurat Altmann und Assessor 
Grundmann. 
Bürgermeister Walger eröffnet die Sitzung gegen 1 / i 8 
Uhr und macht zunächst folgende Mitteilungen: 
Im Voranschlag befinden sich eine ganze Reihe Ruhe 
gehaltsmittel, die in Sammelfouds abzuführen sind. Die 
Dotierung der Fonds kann aber erst erfolgen, wenn Gelder 
dazu da sind, also wenn Einnahmen erfolgen. Der Finanz 
ausschuß hat sich mit der Sache beschäftigt und war damit 
einverstanden, daß wir zunächst zwei Vierteljahre abwarten 
und erst dann die Fonds dotieren. Im nächsten Jahre 
würde im Voranschlag die Sache geregelt werden. Für 
dieses Jahr bitte er jedoch, mit dem vorgeschlagenen Ver 
fahren sich einverstanden zu erklären. Die Gemeindever 
tretung nimmt hiervon genehmigend Kenntnis. 
Vonl Kreisausschuß ist die Verteilung der Anteile der 
Gemeinden an der Reichswertzuwachssteuer erfolgt. Für 
Friedenau sind 2204,42 M. angewiesen worden. Wir 
können uns dariiber freuen. 
Die Mitglieder des Feuerlöschausschusses haben den 
Wunsch, zur Besichtigung der Feuerwehrausstellung nach 
Leipzig zu fahren, um die verschiedenen Feuerlöschgeräte 
nebeneinander in Augenschein zu nehmen. Er bitte, dies zu 
genehmigen. G.-V. Ott bittet, diese Angelegenheit zur Be 
sprechung zu bringen. Es wird darauf beschlossen, diesen 
Punkt auf die Tagesordnung zu setzen. 
Ferner erklärt sich die Versammlung damit einver 
standen, daß auf die Tagesordnung der geheimen Sitzung 
noch ein Punkt: Grundstücksangebot, und auf die Tagesordnung 
der öffentlichen Sitzung ein Punkt: Errichtung eines Zeltes 
während des Umbaus der Kapelle auf dem Friedhof, 
gesetzt wird. 
Zu Protokollvollziehern bestellt der Bürgermeister die 
G.-V. Schönknecht und Schultz. 
Darnach bittet der Bürgermeister, die Ferien festzu 
setzen. Es wird über 8 Tagen noch eine außerordentliche 
Sitzung erforderlich werden. Außerdem hält Herr Baurat 
Altmann noch eine Sitzung am 3. Juli für erforderlich. 
Diese Sitzung kann jedoch ausfallen, wenn man für diesen 
Fall ausnahmsweise den Bauausschuß beauftragen würde, 
über die Vergebung von Arbeiten zu beschließen. G.-V. 
Haustein wünscht, daß die Arbeiten von der Gemeinde 
vertretung vergeben werden, lieber soll noch eine Sitzung 
stattfinden. Auf Ersuchen des Bürgermeisters teilt darauf 
Baurat Altmann mit, daß es sich um die Vergabe der 
Maurerarbeiten und der festen Decken, der eisernen Träger, 
der Zentralheizungsanlage usw. für die 3. Volksschule sowie 
um einige Gütergotzer Arbeiten handelt. Bürgermeister 
Walger glaubt, daß man diese Beschlüsse dem Bau 
ausschuß überlassen könnte, er fürchte außerdem, daß die 
Sitzung der Gemeindevertretung ain 3. Juli nicht beschluß- 
Wcr Doktor Varney einmal gesehen, mußte ihn stets 
wieder erkennen. Er war hoch, kraftvoll und stattlich ge 
wachsen: ans dem muskulösen Halse saß ein charaktervoller 
klopf, die tiefblauen Augen blickten fest und energisch, und er 
pflegte de:n, mit dem er sprach, voll ins Gesicht zn sehen. 
Lady Merehaven schieir ihn eben begrüßt zu haben. Ein 
Diener war ihm noch behilflich, den Mantel abzulegen, als 
die beiden jungen Mädchen den Raum betraten. Weder der 
Arzt noch Lady Merehaven ivurden ihrer ansichtig; Jcssie 
war absichtlich möglichst schnell gegangen und hatte sich 
schweigend verhalten, so daß die Gattin des Staatssekretärs 
sie nicht bemerkte. 
Drinnen im Salon wurden die beiden getrennt. Zwei 
junge Mädchen halten Daisy ein wichugcs Geheimnis anzu 
vertrauen, und mit vielen Entschuldigungen trennte sie sich von 
Jcssie, die erleichtert aufatmete. Für einen Augenblick war sie 
,nieder allein; sie mußte sich ein wenig sammeln. 
Ein Erker, der von einer schweren Portiere verschlossen 
wurde, schien ihr ein Plätzchen zum Ausruhen zu sein. Tort 
ließ sie sich in einen Sessel fallen, und den müden Kopf auf 
die Hände gestützt, begann sie eben von neuem über die Er 
eignisse des Abends nach zusinnen, als sic die Stimme der 
Lady Merehaven vernahm. 
„Bitte — wir müssen hier hindurch, lieber Doktor. Aber 
ich bitte Sie — daß ein Arzt nicht immer über feine Zeit 
nach eigenem Willen verfügen kann, iveiß ich wohl. Hoffent 
lich war es kein trauriger Anlaß, der Sie ins Charing 
Croß Hospital rief." 
„Leider ein sehr trauriger. — Ich ivar von vornherein 
überzeugt, daß der Verletzte, ein junger Mann, nicht mehr 
zn retten sei, und ich sah die Operation als ganz aussichtslos 
an. — Aber ich bitte um Verzeihung — ich bin noch so 
fähig sein werde. Es wird darauf beschlossen, die Vergabe 
der mitgeteilten Arbeiten dem Bauausschuß zu übertragen. 
In das Kuratorium für die höheren Schulen wird 
anstelle des verstorbenen Mitgliedes Geheimrat Carow, der 
Oberlehrer am Leibnizgymnasium Professor Schmidt, Ring 
straße 47, gewählt. 
Die Vorlage betr. Vergabe der eisernen Trägerkonstruktion 
für den Umbau im Gymnasium wird zurückgezogen, da es 
sich' um einen geringeren Betrag als 5000 M. handelt, 
worüber der Bausausschuß verfügen kann. 
Baurat Altmann berichtet dann über den Kosten 
anschlag für den Bau der Kapelle auf dem Gütergotzer 
Friedhof. Dieser stellt sich auf insgesamt 79 400 M. Die 
Gemeindevertretung genehmigt diesen Kostenanschlag. 
Hiernach berichtet Baurat Altmann über das Ergebnis 
der Ausschreibung von Mauerarbeiten für die Umwährung, 
die Verwaltungsgebäude, die BUimenverkaufshallen und die 
Kapelle auf dem Friedhof in Gütergotz. Das billigste 
Angebot beträgt 38 321,98 M., das Höchstaugebot 68031,15 
Mark, der Durchschnittspreis 46 238,77 M. Im Kosten 
anschlag stehen 40 000 M. Der Bauausschuß empfiehlt, die 
Arbeiten dem billigsten Anbieter, der Firma Herzsprung in 
Drewitz zu übertragen. G.-V. Haustein bittet, nicht dem 
Mindestfordernden die Arbeiten zu geben, sondern der 
Firma Marzellier-Friedenau für ihr Angebot von 45657 M. 
Dieser Preis wäre schon recht mäßig. Bei der jetzigen 
ungünstigen Konjunktur stelle jeder schon die Preise so 
niedrig wie möglich. Er bittet, auch die Angebote int 
einzelnen bekannt zu geben. Baurat Altmann verliest die 
Angebote im einzelnen, die betragen 38 200 M., 39 200 M., 
39 300 M., 45 000 M., 46 000 M., 47 000 M. und 
68 000 M. Herr Herzsprung könne billiger liefern, da er 
nicht die hohen berliner Löhne zu zahlen habe, außerdem 
wolle H. selbst die Bauleitung übernehmen und als Polier 
tätig sein. Allerdings habe Herr Herzsprung auch gesagt, 
daß er wenig an der Sache verdiene, aber er hoffe dadurch 
wieder andere Arbeiten zu bekommen. G.-V. Haustein 
meint, daß die Berliner Arbeiter leistungsfähiger wären, als 
die Provinzarbeiter. Wenn der Herr den Polier selbst 
machen will, so verliere er doch die Uebersicht über den 
Bau. Er bitte dann, noch eher den Dritt-Mindestfordernden 
zu nehmen. Das ist eine leistungsfähige Firma, von der 
man gute Arbeit erwarten kann. Baurat Altmann ist 
nicht der Ansicht, daß der Neberblick Hern: Herzsprung da 
durch, daß er Polier selbst ist, verloren geht, er glaube, daß 
gerade das Gegenteil der Fall sein werde. G.-V. Kunow 
kann den Standpunkt des Herrn Haustein, eine Friedenauer 
Firma zu bevorzugen, verstehen, nicht aber seinen anderen 
Standpunkt, dein Drittmindestforderuden, einer Berliner 
Firma, die Arbeiten zu geben. Gut wäre es jo, wenn 
inan immer Friedenauer Unternehmern die Arbeiten geben 
könnte. Doch der Unterschied von fast 8000 M. sei hier 
doch zit groß. Außerdem habe man im Kostenanschlag auch 
so hohe Mittel nicht zur Versiigung. Es wird beschlossen, 
der Firma Herzsprung die Arbeiten zu ihrem Angebote von 
38 231,98 M. zu übertragen. 
Das Verblendsteinmaterial für die Bauten in Gütergotz 
zu liefern wurde auf Antrag des Bauausschusses der Firma 
erregt, daß ich mich geheil ließ. Und doch bin ich genötigt, 
mit Ihnen über ctivas zn sprechen, das Ihnen vielleicht — 
nahe gehen ivird. Cs ist, ivie ich vorher bemerken möchte, 
nichts Ernstliches, nur eine leichte, ungefährliche Verletzung. 
Es handelt sich um Ihre Nichte, Lady Merehaven." 
Die alte Dame erschrak sichtlich. 
„Um meine Nichte? — Aber um des Himmels willen, 
Doktor, ivas soll denn meiner Nichte geschehen sein?" 
„Sie hatte das Unglück, von einem Cab überfahren zu 
werden. Wie gesagt, sie trug nur eine leichte unbedeutende 
Verletzung davon — immerhin wird sie genötigt sein, einige 
Tage im Krankenhaus zuzubringen, in das mail sie gebracht/ 
„Und wann soll ihr das geschehen sein?" 
„Ich verließ das Charing Croß Hospital vor etwa 
zwanzig Minuten — ich weiß nicht, wie lange die junge Dame 
schon dort ivar." 
Lady Merehaven atmete erleichtert allst 
„Dann beruht alles ans Jrrtuni," erwiderte sie bestimmt. 
„Denn ich habe meine Nichte vor welliger als zwanzig 
Minuten noch hier gesehen." 
13. Kapitel. 
Jessie hatte in ihrem Versteck kein Wort von dieser Unter 
haltung verloren. Und was sie da vernähn,, war sicherlich in 
höchstem Maße danach angetan, sie aus der Fassung zu 
bringen, denn es bedeutete ja nichts anderes, als daß Vera 
Galloway vorläufig überhaupt nicht zurückkehren würde. 
Nie waren ihre Nerven in einem Zustande furchtbarerer 
Spannung gewesen, als während dieser Minuten, Deutlich 
konnte sie von ihrem Platze aus den Ausdruck grenzenlosen 
Eistaunens nnd zweifelnden Unglaubens auf Lady Mere- 
havens..Antlitz wahrnehmen.
        
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