Path:
Periodical volume Nr. 140, 17.06.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriedenauer 
AnpaMtsche Zeitung für ksiumunale und bürgerliche 
Ungele-enhette«. 
Lezugsprels 
Lei Abholung auS der Geschäftsstelle, 
Rheinstr. 15,1,50 M. vierteljährlich' durch 
Loten inSHaus gebracht 1,80 M., durch die 
Post bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld. 
Besondere 
Jtdtn CQUtwoch: 
CCKtjblatt „Seifenblasen". 
ftrnTpr»**r: Hmt pfaljborg 3129, tÖßflCl) ßßCUbüJ. 
Zeitung.) 
Organ für dm Friedmauer Orlsletl m Zchdneberg und 
Derirksuerein Züdrvest. 
Keilagen 
Jecken Sonntag: 
blattsr für deutsche grauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Anzeigen 
werden bis 12 Uhr mittags angenommen. 
Preis der ^gespaltenen Zeile oder deren 
Raum 30 Pf. Die Reklamezeile kostet 
75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
Geschäftsstelle: Rbetnltr. 15. s«rnlpr«ck,er: Hmt pf»ljbu?g 3129. 
ZSerlin-Ariedenau, Dienstag, den 17. Juni 1913. 
Wr. 140. 
vepelcken 
£etjte Nackrichten 
Berlin. Auf dem Gelände der sogenannten alten 
Abdeckerei, Müllerstr. 81, brach cheute vormittag in der 
Jsraelschen pyrotechnischen Fabrik auf bisher nicht völlig 
aufgeklärte Weise Feuer ans. In dem Raum befanden sich 
etwa 20 Arbeiterinnen. Ta gerade Frühstückspause war, 
hatten die beiden Kinder der Arbeiterin Wolfs aus der 
Amsterdamerstr. 5, ein Knabe von fünf und ein Mädchen 
von drei Jahren, ihrer Mutter Frühstück gebracht und be 
fanden sich in dem Raum, als das Feuer ansbrach. Tie 
Arbeiterinnen vermochten sich nur mit knapper Rot durch 
die beiden Ansgänge zu retten. Plötzlich stellte sich heraus, 
daß die kleine dreijährige Lotte Wolfs sich noch in dem 
brennenden Rauni befand. Auch der inzwischen eingetroffenen 
Feuerwehr war es nicht mehr möglich, das Kind zu retten, 
dessen völlig verkohlter Leichnam später in dem ausgebrannten 
Fabrikraum aufgefunden wurde. 
Geestemünde. Heute nacht brach auf der Werft der 
Tecklenborg Aktiengesellschaft ein Großfeuer aus, durch das 
die Sägerei, das Holzlager und die Verzinkerei vernichtet 
wurden. Die Werftfeuerwehr, die Geestemünder, Brcmer- 
havener und Lehder Fellerwehr beschränkten das Felier auf 
seine Ausbrnchsstelle. Der Schaden ivird auf 400 000 Mark 
geschätzt. 
Paris. Der sozialistische Deputierte Rouannet brachte 
zu dem Gesetz über die 3 jährige Dienstzeit einen Zusatz 
antrag ein, in dem die Ainnestierung der wegen der jüngsten 
Militärkundgebung bestraften Soldaten verlangt ivird. 
Paris. Der Direktor des hiesigen Pastenrschen 
Instituts, Roux, teilte in der gestrigen Sitzung der Akademie 
der Wissenschaften mit, daß es dem Leiter des Pasteurschen 
Instituts in Tunis, Ricolle, und seinem Assistenten Conor 
gelungen sei, mittels Keuchhustenbazillen ein Serum herzu 
stellen, mit dem in einer großer Anzahl von Fällen eine 
schnellere Heilung von Keuchhusten erzielt worden sei. 
Kommunale Angelegenheiten 
Erläuterungen des Gemeindevorstandes zur Tagesordnung 
der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, dem 
10. Juni 1913, Abends 7 Uhr. 
Vorlage betreffend Ersatzwahl eines Mitgliedes des Kuratoriums 
für die höheren Schulen. 
Das Mitglied des Kuratoriums Geheimer Rechnungsrat 
Carow ist verstorben. An seiner Stelle ist eine Ersatzwahl 
erforderlich. Im Einverständnis mit dem Kuratorium 
schlagen wir die Wahl des Gymuasialoberlehrers Professor 
Unter der Last der Urone. 
Roman von R. M. White. 
14. (Rachdruck verbale».) 
Jcssie war in Verzweiflung. Wer weiß, was für Fragen 
ihr noch vorgelegt wurden, auf die sie vielleicht die Antwort 
schuldig bleiben mußte — und daim kam die Entdeckilng! — 
Jetzt hatte dieser Gedanke etwas Schreckliches für sie. Wohl 
konnte man sie nicht bestrafen, und nichts weiter drohte ihr 
für den Augenblick, als die Gesellschaft verlassen zu müssen. 
In allen Salons aber würde man cs sich erzählen, daß 
Jessie Harcourt, Oberst Harcourts Tochter, gegen Bezahlung 
die Rolle einer anderen gespielt hatte, bis man sic aus dem 
Hmlse der Lady Merehaven hinansgcwiesen! 
Ein unvorhergesehenes Ereignis rettete Jcssie noch ein 
mal vor der drohenden Gefahr. Ein Diener trat mit respekt 
voller Verneigung auf sie zu und sagte: 
„Ein Bote ist gekommen und bittet, das gnädige Fräu- 
leiir sprechen zu dürfen. Ich habe ihn in die Empfangs 
halle geführt." 
Mit einem Lächeln wandte sich Jessie an die beiden 
Freundinnen Veras, deren Namen sie nicht einmal kannte. 
„Wenn Ihr Euch einen Augenblick gedulden wollt — cs 
,vird"jedensalls nichts von Belang fein, und ich werde gleich 
zu Euch zurückkehren können." 
Jessie eilte in die Empfangshalle hinaus, ivo ein junger 
Mensch sie erwartete. Er machte eiste linkische Verbeugung, 
als sie aus ihn zutrat, und sagte: 
Ich iverde von der Direktion des Charing Croß Hospi 
tals "geschickt, gnädiges Fräulein. Das Fräulein, das Sie 
auf heute abend zu sich bestellt hatten, ist von einem Wagen 
überfahren worden. Sie läßt Ihnen sagen, daß sic unter 
'diesen Umständen natürlich nicht kommen könne; sie ivird das 
Hospital wahrscheinlich erst nach acht Tagen verlassen können." 
Biel fehlte nicht daran, daß Jessie laut auflachte. Das 
war ja ein toller Spuk, immer abenteuerlicher gestalteten 
sich die Dinge, und immer gefährlicher wurde ihre Lage. 
Sic suchte den Bursche,: auszufragen, welcher Art die Vcr- 
letzung Veras sei, und ob sie ihn, sonst vielleicht einen Anj- 
lrag gegeben. Aber der junge Mensch wußte nichts weiter 
Schmidt vom Leibniz - Gymnasium, hier, Ringstraße 47 
wohnhaft, vor und ersuchen, beschließen zu wollen: Als 
Mitglied des Kuratoriums für die höheren Schulen wird 
Gymnasialoberlehrer Professor Schmidt gewählt. 
Vortage betreffend Vergabe der eisernen Trägerkonstruktionen für 
den Umbau im Gymnasium. 
Die eisernen Trägerkonstrnktionen für den Umbau im 
Gymnasialgebäude sind ausgeschrieben worden. Da der 
Vauausschuß sich erst in seiner Sitzung vom 18. d. Mts. 
mit der Vergebung der Arbeiten beschäftigen ivird, kann 
Berichterstattung über die Angelegenheit erst in der Sitzung 
vom 19. d. M. mündlich erfolgen. 
Vorlage betreffend Ausführung der llmbauten auf denr Gütcrgotzcr 
Friedhofsgelände. 
a) endgültige Genehmigung des Entwurfes und des Kosten 
anschlages für die Kapelle. 
In ihrer Sitzung vom 24. April d. I. erklärte sich die 
Gemeindevertretung grundsätzlich mit der gleichzeitigen mit 
den übrigen baulichen Anlagen in Gütergotz geplanten Her 
stellung der Fricdhofskapelle einverstanden. Es ist inzwischen 
der bereits von der Gemeindevertretung grundsätzlich ge 
nehmigte Entwurf der Kapelle nach den gefaßten Beschlüssen 
bearbeitet und der endgültige Kostenanschlag aufgestellt. 
Derselbe wird dem vereinigten Vau- und Friedhofsausschuß 
in der Sitzung vom 18. d. M. zur Prüfung vorgelegt 
werden. Berichterstattung über das Ergebnis derselben wird 
der Gemeindevertretung in ihrer Sitzung vom 19. d. Mts. 
gegeben und der Kostenanschlag zur Beschlußfassung vor 
gelegt werden. 
b) Vergabe von Maurerarbeiten. 
Die Maurerarbeiten für die in Gütergotz auszu 
führenden Neubauentwürfe wie a) die Umwährung, b) das 
Verwaltungsgebäude, c) die Blumenverkaufshalle, d) die 
Kapelle sind in öffentlicher Ausschreibung verdungen worden. 
Da der Submissionstermin erst am 17. d. M. stattfindet 
und der vereinigte Bau- und Friedhofsausschuß sich mit der 
Frage der Vergebiing der Arbeiten erst in seiner Sitzung 
vom 18. d. M. beschäftigen wird, werden die Vorschläge 
über die Zuschlagserteilung mündlich in der Sitzung gemacht 
werden. 
e) Vergabe von Verblendsteiumaterial. 
Das Verblendsteinmaterial für die in Gütergotz auszu 
führenden Neubauten ist in öffentlicher Ausschreibung ver 
dungen worden. Da sich der vereinigte Bau- und Friedhofs 
ausschuß mit der Angelegenheit erst in seiner Sitzung vom 
18. d. M. beschäftigen wird, wird über das Ergebnis und 
über die zu machenden Vorschläge für die Zuschlagserteilung 
in der Sitzung vom 19. d. Mts. mündlich Bericht erstattet 
werden. 
als das. ivas er bereits gesagt; und sie war gezwuiigeu, sich 
mit dieser unznlänglichcii Auskunft zu begnügen. 
Aber sie war unsähig, zu den beiden jungen Mädchen 
zurückzukehren, unfähig mit irgend einem Menschen über gleich 
gültige Tinge zu spreche». Das strahlende Licht der elek 
trischen Lampen tat ihren Angen weh; sie fühlte sich gnalvoll 
bedrückt von der fürstlichen Pracht, die sie umgab, und mit 
beiden Händen hätte sie die glänzende Robe von ihrem Körper 
reißen 'mögen, um das einfache Kleid der Modistin wieder. 
anzuziehen. 
Und doch — sie durste cs nicht, mußte iveitcr heucheln, 
weiter lächeln und auf hundert Fragen Antwort geben! 
Jetzt durste sie nicht mehr zurück. Sie dachte an das junge 
Mädchen, da? jetzt im Krankenhaus lag, vielleicht zitternd vor 
dein, ivas sich hier ereignen konnte. Sie dachte daran, daß 
Vera Galloivay ihr ganzes Vertrauen auf sie gesetzt hatte 
daß ihr die Sorge für einen König übertragen war — nein, 
sie mußte die Qual weiter tragen, obwohl sie glaubte, schier 
zusammenbrechen zu müssen. 
Mit sorgenvollem Gesicht kam Ronald Hope in den 
Empfangssaal. 
„Mw wurde gesagt, Du wurdest hier zu einem Boten 
gerufen," erklärte er. „Aber um des Hinimels ivillcn — 
ivas hast Tu, Lieb? — Du bist ja totenblaß. Oh, wenn doch 
Vera Galloivay endlich zurückkehrte, um Dich und mich ans 
dieser entsetzlichen Situation zu befreien." 
Jessie lächelte schmerzlich. 
„Sie wird nicht kommen," sagte sic ruhig. Hub als sie 
den erstaunten Blick des Kapitäns geivahrte, berichtete sie, 
was sie aus dem Munde des Boten erfahren. 
„So gib das Spiel verloren — gehe fort aus diesem 
Hause, Jessie! Ich beginne, mir Gewissensbisse zu machen. 
Lege dieses Kleid ab, das Dir nicht gehört, und kehre in Tein 
Heim zurück. Niemand ivird Dich fortgehen sehen; niemand 
iveiß, wer Tn bist. Ich werde Vera davon unterrichten, und 
man kann glauben, sie sei überfahren worden, als sie das 
Hans verließ. Sagte der Bote nicht, daß er unmittelbar, 
liachdem sie >n dem Krankenhause angekommen, geschickt worden 
sei? — Ter Zeitunterschied ist also nicht so groß. Und den 
Jungen, der Dich jetzt gesprochen, könnte man dtirch ein 
Trinkgeld wohl 511m Schweigen bringen." 
„Es geht nicht. Liebster — es gebt nicht! Ganz abgc- 
so. Zajlrg. 
Vorlage betreffend Rathausbau-Angelegenheitcn. Einrichtung der 
Feuerwache für automobile Fahrzeuge und Verlegung einer 
Wohnung nach dem Dachgeschoß. 
In seiner Sitzung von: 10. Juni er. hat der Rathaus 
bauausschuß sich u. a. mit den Projektierungsarbeiten der 
Räumlichkeiten für die Feuerwache beschäftigt und ist dabei 
zu dem Ergebnis gekommen, daß bei den beschränkten 
räumlichen Verhältnissen im Untergeschoß die Frage, ob 
Pferde- oder motorischer Betrieb eingerichtet werden soll, 
von einschneidender Bedeutung für die weitere Bearbeitung 
des Rathausneubauentmnrfes ist. Auch der Feuerlösch 
ausschuß hat sich wiederholt mit dieser Frage beschäftigt und 
sich grundsätzlich dafür ausgesprochen, daß automobiler 
Betrieb einzuführen sei und die Brandwache im neuen Rat 
hause ohne Pfcrdeställe eingerichtet werden soll. Wir haben 
die Rentabilität beider Arten der Ausrüstung an der Hand 
des statistischen Materials der Feuerwehren in Berlin, 
Charlottenburg und Schöneberg eingehend nachgeprüft und 
festgestellt, daß sich die Kosten für 1 Kilometer pro Fahrzeug 
mit Pferdebespannung auf 13 Pf. und für ein automobiles 
Fahrzeug auf 9 Pfg. stellen, mährend sie unter Berück 
sichtigung der hiesigen Verhältnisse 7 beziv. 5 Pfg. 
betragen würden. Es ist damit der Beweis erbracht, 
daß sich der Automobilbetrieb billiger stellt als die 
Bespannung der Fahrzeuge .mit Pferden. Im Inter 
esse der Förderung der Bauarbeiten ist es unbedingt er 
forderlich, schon jetzt eine grundsätzliche Entscheidung herbei 
zuführen, ob die Feuerivehr im neuen Rathause mit moto 
rischem oder Pferdebetrieb ausgestattet werden soll. Wir 
sprechen uns für den Automobilbetrieb airs. Damit soll 
natürlich in keiner Weise dem Entschluß über das System 
der Spritze usw. vorgegriffen werden. Alle Einzelheiten 
bleiben späterer Beschlußfassung vorbehalten. Für den 
Automobilbetrieb sprechen außerdem die sehr beschränkten 
Raumverhältnisse im Erdgeschoß des neuen Rathauses wo 
selbst evtl, die Pferdeställe noch einen weiteren Raum bean 
spruchen würden. Wir beantragen, beschließen zu wollen: 
Die Feuerwache im neuen Rathause ist mit automobilen 
Fahrzeugen auszurüsten; von dem Bau von Pferdeställen 
im neuen Rathaus ist abzusehen. 
Mit Rücksicht auf die äußerst beschränkten räumlichen 
Verhältnisse im Untergeschoß des neuen Rathauses hält es 
der Bauausschuß für dringend wünschenswert, eine der dort 
selbst vorgesehenen Unterbeamtenmohnungen fortfallen zu 
lassen. Der Gemeindevorstand erklärt sich hiermit ebenfalls 
einverstanden, es soll aber versucht werden, diese Wohnung 
in einem der oberen Geschosse unterzubringen. Wir bean 
tragen beschließen zu wollen: Eine im Erdgeschoß des neuen 
Rathauses projektierte Unterbeamtenwohnung soll dort fort 
fallen. Es soll versucht werden, die Wohnung in einem 
der oberen Geschosse unterzubringen. 
scheu davon, dag icy durch eine sonye Händlnngvweise wahr 
scheinlich die größienUuannchmlichlcitcn ich er Fräulein Galloivay 
heraufbeschwöre, bindet mir die freiwillig übernoininene Pflicht, 
auf den König zu achten, die Hände. Nein, ich muß Hier 
bleiben; wie ich selber darunter leide — das vermag ich Dir 
kaum zu sage». Aber es muß sein, es ist meine Pflicht, und 
ich bin nicht gesonnen, mich ihr zu entziehen." 
Sie sprach mit .solcher Festigkeit, daß der Kapitän 
wohl einsehen mußte, es wäre vergebliches Bemühen, weiter 
in sie zri dringen. , 
„Was gedenkst Du nun zu tun?" fragte er nur. Jessie 
dachte einen Augenblick nach. 
„Es wird vielleicht das Beste sein, wenn Du zum Könige 
hinaufgehst," sagte sie. „Er kann möglicherweise erwacht sein, 
und die nnangcnclnnsten Folgen würden für uns entstehen, 
wenn er Lärm schlägt. —■ Aber dann — etwas anderes 
hätten wir beinahe vergessen. Wenn der König noch fest 
schläft, mußt Du sofort zum General Maxgrcgor fahren. Es 
kann ihm auf dem Wege zu seiner Wohnung etwas zu 
gestoßen sein, oder er ist zu schwach gewesen, einen Arzt zu 
rufen. Jedenfalls sind ivir verpflichtet, nach ihm zu sehen. 
Ich zeige mich jetzt noch ein wenig der Gesellschaft; dann 
wird cs auch nicht weiter auffallen, wenn ich später zum 
Könige hinaufgehe." 
Hope zeigte sich mit ihrem Vorschlage einverstanden. 
Er hätte nicht sonderlich viele Bekannte hier, und es würde 
niemandem auffallen, wenn er die Gesellschaft verließ, ohne 
sich zu verabschieden. Lord und Lady Merehaven hatten ihn 
nicht kommen scheu; der einzige, der sein Verschwinden mög 
licherweise bemerken konnte, war Mazaroff. Ter Russe hatte 
jedoch wahrscheinlich an ivcsentlich Wichtigeres zu denken als 
daran, ob der Kapitän gegangen sei oder nicht. 
So ging er denn nach oben, während sich Jessie in die 
Salons zurückwandte. Hier und da wurde sie angerufen und 
wechselte mit Leuten, deren Rainen und Rang sie nicht kannte, 
srenndschaftliche Worte, ohne daß sich ihr neue Schwierigkeiten 
entgegengestellt hätten. Trotzdem hielt sie es hier drinnen 
in der p.rrfnmgeschwängerten Atmosphäre, die sich ihr drückend 
auf die Brust legte, nicht mehr aus. Begleitet von zwei 
jungen Diplomaten, die über allerlei gleichgültige Dinge mit 
ihr plauderten, verließ sie die Salons, mn sich in den Garten 
ZU begeben. (Fortsetzung folgte
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.