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Periodical volume Nr. 137, 13.06.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Mi>MM Fokal-Amki-kl. 
(Kriedenatter 
Aitparieiische Zeiiung für md bürgerliche 
Ungelegenheiten. 
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Jecken CQlttwoch: 
Qlitjblatt „Seifenblasen". 
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Zeitung.) 
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Vr. 137. 
Rerlin-Iriedenau, Ireitag, den 13. Juni 1913. 
29. Iahrg. 
DepeTcben 
Letzte Nachrichten 
Berlin. Im Norden Berlins hat sich heute Vor 
mittag nach 9 Uhr ein schweres Straßenbahnunglück zuge 
tragen. Die Straßenbahndirektion gibt darüber folgende 
Nachricht: „Heute Vormittag um 9 Uhr 25 Min. fuhr der 
Motorwagen Nr. 1651 der Straßenbahnlinie 30 an der 
Kreuzung der Brunnen- und Jnvalidenstraße gegen den 
Hinterperron eines Motorwagens der Linie 50. Durch den 
Anprall wurde der Wagen aus dem Gleise gedreht und 
stieß dabei gegen einen Omnibus der Linie 22. Es sind 
21 Personen verletzt, davon sechs schwer. Die Unfall 
stelle liegt im Gefälle. Der Fahrer des Wagens der 
Linie 36, Schenk, ist selbst schwer verletzt. Er wurde nach 
der Charitö gebracht und ist bisher nicht vernehmungsfähig. 
Die Bremse seines Wagens wurde nach dem Unfälle unter- 
sucht und gebrauchsfähig befunden." 
Rom. Nachts sind bei der Insel Elba die Dampfer 
„Edolo" und „Rapido" von der Livorneser Gesellschaft zu 
sammengestoßen. Der „Rapido" ist sofort gesunken, die 
Passagiere und die Mannschaft wurden gerettet. 
Wien. Der hiesige bulgarische Gesandte gab gestern 
im Auswärtigen Amt die offizielle Erklärung ab, daß seine 
Regienrng das Angebot des Zaren, den Schiedsrichter 
zwischen Bulgarien und Serbien zu machen, mit Dank an 
genommen habe. Die bulgarische Regienrng hoffe allerdings, 
daß es sich bei dem Schiedsspruch lediglich um die Gebiete 
handle, von denen es zweifelhaft ist, ob sie in bulgatischen 
oder serbischen Besitz fallen, und deren Schicksal nicht im 
Bündnisverträge vorgesehen ist. 
Madrid. Nach einer Meldung aus Tanger fand 
gestern Nachmittag auch in der Gegend von Arzilla, an der 
Nordostküste zwischen Tanger und Larasch, ein heftiger 
Kampf zwischen Spaniern und Marokkanern statt, dessen 
Ergebnis bis in die Abendstunden noch nicht bekannt war. 
Zahlreiche Stämme hatten den Befehl erhalten, sich den 
Aufständischen anzuschließen. So seien selbst die Einge 
borenen der Gebiete von Fhak und Tanger nach Elksar ab 
gegangen. 
Lissabon. Als sich gestern nachmittag die amtlichen 
Persönlichkeiten zu einem vom Gemeinderat veranstalteten 
Festessen begaben, explodierte eine Bombe. Die Zahl der 
Opfer ist noch unbekannt. 
Neustork. Aus Stamford (Connecticut) wird tele 
graphiert, daß bei einem Zusammenstoß auf der Neuyork— 
Neuhaven and Hartfort-Bahn 4 Personen getötet und 20 
verletzt worden sind. 
Chikago. Auf dem Dampfer „Peck" erfolgte eine 
Keffelexplosion, bei der 5 Personen getötet und sechs ver 
wundet wurden. 
Her abgelehnte felclstralZen- 
babnbok. 
Dem „Stegl. Anz." — Nr. 134 — entnehmen wir 
den folgenden Artikel, ohne uns jedoch mit den darin ent- 
QjUifer der Last der Grone. 
Roman von R. M. White. 
11. (Nachdruck verboten.) 
Sie Ivaiidtc sich wieder dem Garten zu; da draußen hoffte 
sie am ehesten Ruhe und Erfrischung zu finden. Aber auch 
hier war es nicht mehr so einsam wie zuvor. In den 
dunklen Gängen wandelten die Gaste des Lords auf und 
nieder, um sich von der Hitze und dem anstrengenden Ge 
plauder zit erholen. Tie hellen Kleider der Damen schimmer 
ten durch die Büsche, und von Zeit zit Zeit blitzte etwas auf, 
wie >venn ein Glühwürmchen durch die Lust flöge — ein kost 
barer Brillant oder der Umformluops eines Offiziers. 
An das Bassin der Fontaine gelehnt, auf dem Platze, 
da sie vorhin gestanden, gewahrte sie Ronald. Er schien 
tief in Gedanken versunken, denn er nahm ihre Annäherung erst 
wahr, als sie unmitielbar vor ihm stand. 
.Was ist, Jessie?" fragte er. „Du blickst so trübe." 
„Atz. tue ich das?" iragte sie zurück. „Es ist mir, 
glaube ich, doch ein ivcnig zu viel zugemutet worden, 
Ronald! — Ich weiß nicht, wie lange ich noch imstairde 
sein ivcrde, diese Rolle weiter zu spielen. — Hast Tu die 
Königin nicht gesehen?" 
„Sie hat das Fest verlasten," lautete die Antwort. „Ich 
sah sie ihren Wagen besteigen und veruaym, wie sie dem 
Krirscher einschärfte, die Pferde zri möglichster Eile anzu 
spornen. — Ein Bote überbrachte ihr euren Brief, während 
sie mit Lady Merehaven sprach, und daranshin verlangte 
sie sofort ihren Wagen. Es machte mir jedoch den Eindruck, 
,vie wenn sie am heutigen Abend noch eirrmal hierher zu- 
haltenen Ausführungen in allen Teilen einverstanden zu 
erklären: 
Mit der Ablehnung des Feldstraßeubahnhofs hat sich 
der Lauenburger Ortsteil, so schwer es ihm auch wurde, 
längst abgefunden. Wir petitionieren um ihn nicht mehr, 
iveil uns die letzten Antworten der Eisenbahubehörde ge 
zeigt haben, daß alle Vorstellungen zwecklos sind. Von der 
Eisenbahnverwaltung hängen wir aber ab; weigert sie sich, 
unseren Wünschen nachzukommen, so sind wir machtlos. 
Aber es gibt noch eine höhere Gemalt als die Eisenbahn 
verwaltung und überhaupt die Regierung, d. i. die öffent 
liche Wohlfahrt. Mit dieser kann sich keine Regierung der 
Welt in dauernden Konflikt setzen, und da wir sie auf 
unserer Seite wissen, so ist es immer noch möglich, daß 
uns der Zwang der Verhältnisse das verschafft, was unseren 
Petitionen versagt geblieben ist. 
Steglitz und Friedenau brauchen zn ihrer Ent 
wickelung den Bahnhof zwischen Saar- und Feldbrücke. 
Friedenau sagt die Unwahrheit, wenn es behauptet, nur 
Steglitz habe an ihm ein Interesse; die Karte zeigt, daß 
der Süden und Westen der Gemeinde ebenso sehr an ihm 
interessiert ist. Erfahrungsgemäß verbinden die altein- 
gesessenenen Bürger mit dem Begriff ihrer Gemeinde immer 
die Viertel, die sie seit langer Zeit bewohnen, und be 
handeln die neu entstandenen, zunächst immer schwer ringen 
den mit Geringschätzung, wenn diese nicht selbst ihre Inter 
essen zu wahren vermögen. Wir im Lauenburger Ortsteil 
dürfen dazu sagen, daß wir mit Hilfe unseres Bezirks- 
Vereins die Gleichberechtigung errungen haben, und müssen 
unserem Gemeindevorstand wie auch unserer Gemeinde 
vertretung dankend quittieren, daß sie alles, was in 
ihren Kräften steht, aufgewandt haben, um unsere Lage zu 
verbessern. In Friedenau aber liegen die Dinge anders; 
dort weiß man nicht, daß der Süden und Westen den 
selben Anspruch auf die Sorge seitens der Gemeinde hat, wie 
die übrigen Teile. Bei der Besteuerung freilich hat 
man noch nie die Einheit von Friedenau in Zweifel gezogen, 
aber das ist ja ailch eine Last, während der Bahnhof ein 
Vorteil ist. 
Indes, was nützen solche Erörterungen! Der Bahnhof 
wird nicht an den Ort kommen, den die allgenieine Ent 
wicklung bestimmt, sondern den Friedenau und der Eisen- 
bahnfiskus gebieten. Natürlich müssen beide die Kosten allein 
tragen, denn weder Schöneberg noch Steglitz hat Veran 
lassung, sich an ihnen zu beteiligen. Wie Friedenau die 
Belastung vor seinen Bürgern verantworten will, ist seine 
Sache; von der Eisenbahndirektion aber wird Rechenschaft 
wegen ihres Verhaltens gefordert werden. 
Allerdings nicht in finanzieller Beziehung, denn sie hat 
so große Ueberschüsse, daß die Summen, die die Umlegung 
des Bahnhofs verlangen wird, für sie überhaupt keine 
Rolle spielen können, zumal sie den größten Teil, wenn 
nicht alles, Friedenau aufbürden wird. Wohl aber wird 
man sie wegen der Verteilung der Bevölkerung zur Ver 
antwortung ziehen. Friedenau ist zugebaut, Steglitz und 
Schöneberg dagegen sind entwicklungsfähig, dennoch hört 
die Eisenbahn auf die Wünsche des sterilen Friedenau 
und ignoriert die von Steglitz und Schöneberg. Dadurch 
rncklehren würoe — Ton, wec-wegen iuiU|t Du sie sprechen? 
Ist etwas Schlimmes geschehen?" 
„Ich weiß nicht, ob cs etivas Schlimmes ist. Ich bin 
nnfreiivillig Zeugin einer Uuterrednng zwischen dem Lord 
Merehaven und Mazarosf und einer anderen zwischen 
Mazaroff und einem Schauspieler Jgon geivorden. Sie 
sprachen über Astoricn und den König; der Russe plant 
irgend etwas Schlinimcs. Laß uns tiefer in den- Garten 
hineingehen, Ronald, wo uns niemand belauscht. Hier können 
wir zn leicht bemerkt werden. Ich habe — was ist?" 
Diese letzte Frage galt einem Tieiicr in Livree, der mit 
einer ehrfurchtsvollen Verneigung naher getreten war. 
„Von der jungen Person, die gnädiges Fräulein bestellt 
hatten, wurde ter Brief abgegeben," sagte er, ihr ein Kuvert 
überreichend. „Die Modistin teilte mir mit, daß sie hoffte, in 
einer Stunde mit allein zu kommen, was das gnädige Fräu 
lein wünschte. Es schien, als halte sie diesen Bries für be 
sonders wichtig." 
Jessie tat keine weitere Frage, und der Mann entfernte 
sich wieder. Das junge Mädchen ging, von Ronald begleitet, 
in den Gartensalou, wo sie den Umschlag erbrach und im 
Lichte der elektrischen Lampen das Billett las. 
Es war nur wenige Zeilen lang, und sein Inhalt war: 
„Ich kann erst in frühestens einer Stunde zurückkommen. 
Gehen Sie in das Zimmer, in dem der General ist, und 
warnen Sie ihn; denn er wird bewacht. Er soll die Fen 
ster sorgfältig schließen und die Vorhänge so zuziehen, daß 
nian von außen keinen Lichtschimmer wahrnehmen kann. 
Außerdem wäre es gut, wenn der König in ein Zimmer ge 
bracht würde, dessen Fenster nicht nach dem Garten hin 
ausgehen. Ans jeden Fall: seid aus der Hut! 
Vera." 
müssen um so üblere Folgen herbeigeführt werden, als 
die Bautätigkeit durch die üblen Geldverhältnisse und die 
übermäßige Belastung des Grundbesitzes sehr eingeschränkt 
worden ist, während die Wohnung verlangende Bevölkerung 
von Jahr zu Jahr wächst. Damit könnte ja der Haus 
besitzer recht zufrieden sein, denn die Mieten müssen be 
deutend steigen, aber gleichzeitig steigt auch die Arbeitslosig 
keit, und die Zahlungsfähigkeit der Mieter leidet. Ferner 
geht der Umsatz der Läden zurück, und ihre Inhaber ge 
raten in Bedrängnis. Diese schweren Schäden kann die 
Eisenbahn zwar nicht beseitigen — dazu ist die Entlastung 
des Grundbesitzes erforderlich — wohl aber sehr mildem, 
aber sie weigert sich, dazu die Hand zu bieten. 
Vor einiger Zeit erzählte man sich hier, ein Regierungs 
rat habe gesagt, die Eisenbahndirektion hätte gar kein 
Interesse daran, daß der Verkehr auf der Wannseebahn noch 
weiter steigt. Verschiedentlich wurden Zweifel an der 
Richtigkeit dieser Worte geäußert, aber sie werden schon so 
gelautet haben, denn sie spiegeln aufs deutlichste die Denk 
weise des preußischen Beamten wider, der sich heute wie 
vor 200 Jahren für den Herrn und Vormund der Be 
völkerung hält. Die Folgen dieser Politik sind die jetzigen 
desolaten Zustände. In Neuyork war kürzlich das Gerücht 
verbreitet, die Deutsche Neichsbank habe die Zahlungen ver 
weigert. Welch Ansehen muß unser Kredit wohl im Aus 
land genießen, wenn solch Unsinn geglaubt wird. Auf dem 
Wohnungsmarkt machen sich jetzt die ersten Folgen der 
Herrenpolitik unserer Regierung bemerkbar, und wenn wir 
erst ein paar Jahre weiter sind, werden wir Mietverhältnisse 
haben, daß möglicherweise sogar die Bodenreform zugeben 
wird, sie habe Jahrzehntelang Hirngespinsten nachgejagt. 
Denn es ist keine Aussicht vorhanden, daß sich die Geld 
verhältnisse für den Grundbesitz in nennenswertem Grade 
bessern werden, sie können cs nicht, da man die Kapitalien, 
die Banken und Großkapitalisten in den Boden gesteckt 
haben, durch Gesetze festgenagelt oder unrentabel gemacht 
hat. Also muß die Bautätigkeit weiter raten, und die 
Mieten müssen steigen. Wenn dann die Wohnungsnot 
gefährliche Dimensionen angenommen hat, wird die Eisen 
bahnverwaltung zum Nachgeben gezwungen werden, aber 
dann wird der Bahnhof schon an der unheilvollen Stelle 
liegen, das zugebaute Friedenau wird absolut unfähig sein, 
Linderung zu bringen, während Steglitz und das Süd 
gelände von Schöneberg, die reichlich Bevölkerung aufnehmen 
können, verschlossen sind. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Origiualartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Die nächste Gemeindevertretersitzung findet am 
Donnerstag, dem 19. Juni, Abends 7 Uhr im Sitzungssaale 
des Reformrealgymnasiums (Homuthstraße) statt. Die Tages 
ordnung finden unsere Leser im Anzeigenteil dieser Nummer. 
o Jubiläumsstiftungen. Der Minister des Innern 
gibt folgendes bekannt: „Des Kaisers und Königs Majestät 
haben zu genehmigen geruht, daß alle anläßlich Allerhöchst 
ihres bevorstehenden Regierungsjubiläums von Behörden, 
Gemeinden und sonstigen Verbänden,- Korporationen und 
Schweigend reichte Jessie den Brief dem Kapitän. Er 
schien völlig verständnislos; Jessie verhinderte ihn jedoch, eine 
Frage zu tun. Man war bereits ausmerksani geworden, und 
das junge Mädchen hatte Ursache genug, jedes Aus ehe» zu 
sürchtcn. 
„Sie sehen also, daß ich recht hatte, Kapitän," sagte sie so 
laut, daß es jeder verstehen mußte. „Ter Tennisplatz ist be 
reits vergeben. — Aber kommen Sie, wir gehen noch ein 
wenig in den Garten. Es ist so unerträglich heiß hier 
drinnen." 
9. Kapitel. 
„Willst Tu mir nicht erklären, was das bedeutet?' fragte 
Kapitän Hope, während die beiden ihren Weg in einen Teil 
des Gartens nahmen, darin sie niemanden erblickten. „Ich 
vermag ans alledem nicht mehr recht klug zu werden. Ich will 
Dick, geiviß nicht schelten, Jessie, daß Du die Rolle Vera 
Gallo>vays übernommen hast. Ich weiß nicht, weswegen es 
geschehen ist. aber ich kenne Vera gut genug, um zn wissen, 
daß sie nicht aus schlechten Motiven gehandelt haben kann. 
Aber ich kaun Dir nicht verhehlen, daß ich geradezu unglück 
lich bin über dies Komödiespiclen, das Deiner wahrlich nicht 
würdig ist." 
Wie beschämt neigte Jessie den Kopf. Sie hatte diesem 
Mann nicht mit Worten ein Recht eingeräumt, so zu ihr 
zn sprechen; und dennoch kam es beiden nicht in den Sinn, 
seine Worte anmaßend zu ffnden. 
„Ich bitte Dich, Ronald, tadle mich dcsivegen nicht," 
erwiderte sie leise. „Du weißt ja nicht, wie ich ohnedies 
darunter leide. Auch ich kenne die Motive der Handlungs 
weise Fräulein Galloways nicht, aber ich bin wie Du davon 
überzeugt, daß cs nur die edelsten und uneigennützigsten. ge-
        
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