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Periodical volume Nr. 133, 09.06.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Friedenarrer 
Anparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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Kr. 133. 
Werlin-Kriedenau, Wonlag, den 9. Juni 1913. 
20. Iahrg. 
Depeschen 
Letzte I^acbrickten 
Vaden-Ovs. Das Luftschiff „Sachsen" ist heute früh 
5 Uhr 30 Minuten unter der persönlichen Führung des 
Grafen Zeppelin zur Fahrt nach Wien aufgestiegen. An 
Bord befanden sich außer dein Grafen Zeppelin junior, 
Dr. Eckener, Kapitän Glund und Fahrtingenier Siegle. 
München. Das Luftschiff „Sachsen" passierte um 
0 Uhr 45 Min. Landshut, um 10 Uhr: Landau a. d. Isar. 
Wien. Die „Sachsen" hat um 11 Uhr Schärding in 
Obexösterreich passiert. 
Frankfurt a. M. Das Zeppelinluftschiff „L. Z. 10" 
ist um 10 Uhr 45 Min. im Luftschiffhafen eingetroffen. 
Hadersleben. Gestern abend unternahmen vier junge 
Bauhandmerker bei heftigem Sturm auf der Haderslebeucr 
Förde eine Segelpartie. Das Boot ist später leer an der 
Förde angetrieben. Die Insassen sind ertrunken. Zivei von 
ihnen waren verheiratet. 
Bromberg. Bei dem gestrigen Nennen des Bromberg- 
Schneidemühler Neitervereins in Karlsdorf bei Bromberg 
stürzte im Freiherr v. Lüttwitz-Jagdrennen Lcntnannt Frei 
herr v. Heyden ■ vom Grenadier-Regiement zu Pferde und 
zog sich einen schweren Schlüsselbeinbruch zu. Leutnant 
Freiherr von Lanski von demselben Regiment stürzte gleich 
falls; er zog sich eine schwere Beinverstauchung und einige 
Hautabschürfungen zu. 
London. Am'Sonnabend ereignete sich in der Nähe 
des Bristolkanals auf dem zwischen Barroiu und Porsmouth 
fahrenden Unterseeboot „E 5" eine Explosion, der ein Mann 
zum Opfer fiel, während vier schwer verletzt und sieben 
ernsthafte Brgndwunden davontragen. Der vsfizielle Bericht 
der Admiralität, der erst spät veröffentlicht wurde, gibt 
Einzelheiten nicht bekannt. 
London. Ein Transportarbeitcrstreik, der große 
Dimensionen angenommen hat, ist gestern im Bezirk der 
Hidland-Eiseubahn ausgebrochen. 30 000 Lustwagenkutscher, 
die beim Transport der Wagen nach dem Güterbahnhof 
beschäftigt sind, haben die Arbeit niedergelegt. 
Neu-Pork. Eine große Feuersbrunst hat gestern nach 
mittag auf Long Island bei Neu-Pork gewütet und die 
Fabrikgebäude der Columbia Paper Bor Company und 
das benachbarte Haus des amerikanischen Drvgisten-Bercins 
fast ganz zerstört. Zwanzig Feuerwehrleute, die vom Dache 
der chemischen Fabrik aus "das Uebergreifen des Feuers ver 
hindern wollten, stürzten mit dem Dachstuhl in die Tiefe. 
Sie erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Der 
Schaden ist enorm und beläuft sich auf über fünfMillionen Mark. 
Volksbaä uncl Volkslesekalle. 
Vor einigen Monaten brachte der Friedenauer Lokal- 
Anzeiger mehrere Einsendungen, in denen ausgeführt wurde, 
was unserem Orte noch fehlt und — nach dem Wunsche 
der Einsender wenigstens — noch geschaffen werden müsse. 
Es hat nichts darüber verlautet, daß diese Anregungen bei 
den maßgebenden Stellen besondere Beachtung gefunden 
(Unter der Bast der (Arsne. 
Roman von R. M. W h i t e. 
7. (Nachdruck verbalen.) 
Er schwier); Jeisie antivortete ihm nicht. Ihre schlanke» 
Finger spielten nervös mit den Elfenbeinstäbchen ihres Fächers. 
„Es bleckt wenig im verborgenen vvn dem. was Könige 
tun," fuhr Mazaroff fort, „lieber König Erno ist leider mehl 
viel Erfreuliches bekannt. Jedermann iveiß, daß Seine 
Majestät ipielt — und trinkt. Er verschivcndet llnsumnicu — 
mehr, als^ er. vom Gelde Astoriens — hm — vielleicht — 
berechtigt ist zu nehmen. Wenigstens nach der Meinung seines 
Volkes. Vor vier Jahren kam er zur Re.sietttng, seiidem ist 
er fast ständig im Ausland und ist — hm — noch nicht 
gekrönt. Ich wage zu behaupten, daß das alles eine Gefahr 
bedeutet für den König, für die Dynastie — und ein Gliict 
für Rußland." _ 
„Als russischer Patriot sollten Sie sich darüber frcncn." 
„Als Russe und als Staatsmann — wohl. Doch ich bin 
sehr liberal in dieser Beziehung, dem Zaren etwas zu liberal. 
Deswegen bin ich meist in London, in Paris, in Berlin oder 
irgend einer der europäischen Großstädte — nur nicht in 
Petersburg. Man fürchtet sich davor, mir ein hohes Amt zu 
geben, was sich doch nicht vermeiden ließe, wenn ich in Ruß- 
land wäre. So habe ich »unten Titel, eine gute. Equipage, 
und meine persönlichen Anschauungen können. Rußland keinen 
großen Schaden bringen. Jcb saoe Ihnen dies alles, Fräulein 
Vera, damit Sie mir Glauben schenken, damit Sie nicht mehr 
daran zweifeln, daß ich ein Freund Astoriens trotz meiner 
Eigenschaft als russischer Staatsmann sein kann. Selbst aus 
haben, und in der Tat können Vorschläge, die zu ihrer 
Durchführung große Summen erfordern würden, wie z. B. 
der Ban eines Theaters, auch kaum auf Erfülltlng rechnen. 
Auf ein Theater kaun Friedenau schließlich verzichten, 
und die Zurückhaltung, die andere größere Gemeinden, tvie 
Wilmersdorf und Steglitz, derartigen Plänen gegenüber be 
obachten, beweist, daß die Zeit für solche Gründungen ent- 
weder schon vorüber oder noch nicht gekommen ist. Aber 
tvas unserem Orte wirklich not tut, ist ein Volks 
bad. Es nimmt eigentlich wunder, daß in den letzten 
Jahren so wenig von ihm die Rede gewesen ist, während 
doch früher häufig die Errichtung einer öffentlichen Bade 
anstalt als eine Notwendigkeit hingestellt ivurde. Und wenn 
auch in den neueren Häusern Friedenaus alle Wohuungeu, 
selbst die kleineren vvn 2 Zimmern, mit Badestube versehen 
sind und int allgemeinen damit unser Ort wohl keinem 
Vororte nachsteht, so genügt das doch noch nicht. Zellen- 
bädcr würden vielleicht nicht viel begehrt werden in 
Friedcilau, und von Luruszellen und Zellen für medizinische 
Bäder kann man auch ruhig absehen, aber ein Schwimm 
bad müßte in Friedenau vorhanden sein. Unsere Zeit legt 
so großen Wert auf Kräftigung des Körpers, und den 
Gemeinden wird vvn maßgebenden Stellen immer wieder 
empfohlen, Spielplätze anzulegen, — warum steht man der 
Errichtung von Badeanstalten, die doch zu jeder Jahreszeit 
und bei jeder Witterung benutzt werden nnd einer viel 
größeren Zahl von Menschen dienen können, so gleichgültig 
gegenüber? Warum haben nicht unsere Vereine, die die 
Ortsinteressen zu pflcgeit für ihre Aufgabe halten (Grund- 
besitzerverein und Biirgcroercin), die Errichtung einer Bade 
anstalt auf ihr Programm geschrieben, warum bietet nicht 
der Turnverein den großen Einfluß, den er in Friedenau 
hat, auf, um eine Sache zu fördern, die seine eigenen Be 
strebungen so glücklich ergänzen und erweitern würde? Wem 
daran liegt, daß für eine vernünftige Körperpflege, für ge 
sunden Sport inlincr weitere Kreise der Bevölkerung 
gewonnen iverdcn, der muß dafür eintreten, daß von 
Gemeindcwegetl eine solche Anstalt errichtet iverde, die 
täglich von Hunderten, wöchentlich von Tausenden besucht wird. 
Man wird da freilich fragen: Ja, alles sehr schön, 
aber — wo soll der Platz für einen solchen Bau, der doch 
immerhin nicht ganz klein sein darf, gefunden werden? Als 
uliscr Elektrizitätswerk den eigenen Betrieb einstellte, da hieß 
es anfangs, daß man, das in der Rheingaustraßc frei- 
iverdcudc Gebäude für eine Badeanstalt in Aussicht ge- 
nvmmett habe. Man hört davon jetzt nichts mehr, und es 
scheint ja auch, daß der größere Teil der Baulichkeiten 
dauernd als Umschaltestation wird gebraucht werden müssen. 
Vielleicht ist es auch ganz gut so, denn eine Badeanstalt, 
die an Größe und Zweckmäßigkeit der Anlage allen An- 
fordernngen der Neuzeit entspräche, ließe sich aus dem zu 
ganz anderen Zwecken errichteten Bau ja doch nicht herstellen. 
Aber es steht doch ein anderer Platz zur Verfügung, 
wie er gar nicht besser gedacht werden kann. Nach un 
widersprochener Meldtmg hat der Reichstag es abgelehnt, 
das Grundstück am Wilmersdorfer Platz anzukaufen, um 
darauf ein eigenes Postamt zu errichten. Die Gemeinde 
hat damit ihr Verfügungsrecht zurückerhalten. Wie wäre 
die Gesat-r hin, daß man es in Petersburg mißbilligt, will 
ich der Königin eilt Freund sein. Und auch Sie sind ihr 
ritte Frcnttdin." 
„Ich tue alles für sie, was nur in meinen Kräften steht," 
erwiderte Jessie cinfadi. 
Mazaroff legte ihr seine Hand ans den Arm. Sic 
nahm das Glitzern seiner Augen wahr, und die Versuchung trat 
an sie heran, ihm ihre Verachtung ;tt erkennen zn geben. 
'Aber sie beherrschte sich; es stand zn viel auf dem Spiele, als 
daß sie ihren Gefühlen hätte nachgeben dürfen. 
„Sie haben niemals bessere Gelegenheit gehabt als jetzt, 
der Königin einen großen Dienst zu leisten," sagte der Prinz 
hastig. „Ich habe private Nachrichten erhalten, von denen die 
.Königin ans der Stelle in Kenntnis gesetzt werden muß. 
Wenn Sie es gut mit den Majestäten mciucu, so schenken 
Eie mir Glauben! In Asioricu droht die Revvlutiou; Ruß 
lands Truppen sichen bereit, die Pässe können int Augenblick 
besetzt sein. Vergegenwärtigen Sie sich die Lage, und dann 
beantworten Sie sich lelbst die Frage, ob Sie einen Mann 
zurückweisen dürfen, der ein Freund der Königin ist." 
„Wenn ich Sie recht verstehe, so wünschen Sie die 
Königin zu sprechen?" 
„Das ist eS — den König und die Königin. Ich habe 
den König überall gesucht, ich bin in London umhergeirrt, 
ohne ihn zn finden. Ich muß ihn sprechen. Henke morgen 
war er mit Maxwell zusammen. Hat Ihnen Maxwell keine 
Aufklärungen über den tvahren Stand der Dinge gegeben?" 
„Ich weiß nicht, iven Sie meinen," sagte Jessie wahr 
heitsgemäß. „Ich leune den Namen nicht." 
Der Prinz vermochte sich katlm länger zn beherrschen. 
Er siampste ein wenig mit dem Fuße auf. 
„Gnädiges Fräulein verzeihen —. aber ich ülaybe,,, §ie 
es, wenn an dieser Stelle das Volksbad errichtet würde' 
Geräumig genug dazu ist der Platz, nnd cs wäre gleicht 
zeitig möglich, im Anschluß an die Badeanstalt noch andere 
Räume zu schaffen, die ebenfalls der gesunden Körperpflege 
zu dienen bestimmt wären. So könnten ein oder besser 
mehrere Räume vorgesehen werden, in denen das Winter 
rudern getrieben würde. Wer es verfolgt hat, eine wie 
große Ausdehnung der Rudersport in den letzten Jahren 
genommen hat, der weiß auch, daß die Ruderer, um in der 
Uebung zu bleiben, jetzt während der schlechten Jahreszeit 
im „Kasten" rudern, und unsere Rachbargemeinden Schöne 
berg, Steglitz, Lichterfclde haben bereits derartige Einrichtungen 
geschaffen, die täglich von Vereinen und Schulen benutzt 
iverden. 
Noch nötiger aber wäre, daß mit deut Schwimmbade 
auch eine große Halle errichtet würde/ d. h. eine Turn 
halle. Es fehlt ja nicht an Turnhallen in unserer 
Gemeinde, aber alle Hallen gehören zn Schulen und sind 
daher nur zir gewissen Sttniden frei, und man kann garnicht 
wissen, ob bei der Ausdehnung, die das Schulturnen noch 
nehmen kann, die Hallen dauernd für Vereinigungen, die 
außerhalb der Schulen stehen, zur Verfügung bleiben 
werden. Auch für orthopädisches Turnen, Heilgymnastik usiv. 
müßten in Orten wie Friedenau Räumlichkeiten vorhanden 
sein. Wie dem aber auch sei, im Interesse aller Vereine, 
die Turnen und Sport betreiben liegt cs jedenfalls, daß 
eine Halle da ist, die in der Hauptsache für sie bestimmt 
ist. Welchen Aufschwung könnten diese Vereine .nehmen 
wie viel freier könnten sie sich beivegen, tvie viel mehr auch 
die Oeffenklichkeit für sich gewinnen und so tvicdcr der 
Allgemeinheit diencii. Ans das Nähere braucht hier ja 
nicht eingegangen zn werden, aber das wird keiner be- 
ztveifeln, daß solche Einrichknngen, tvie sie hier in grüßen 
Zügen angedeutet sind, ein Werk von hervorragender 
sozialer Bedeutung waren und sich reichlich bezahlt machen 
würden. 
Freilich iventt man eine bestimmte Verzinsung nach 
Mark nnd Prozenten herausrechnen wollte, so würde die 
Rechnung vielleicht nicht stimmen. Aber fragt inan bei der Er 
richtung von Schulen darnach, welchen Gewinn sie der Ge- 
ittcinde einbringen, halten es die Getneittden nicht für eine 
sittliche Pflicht, für ihre Schulen auch größere Aufwendungen 
zu machen als es unbedingt erforderlich ist? Und was 
kosten die Anlage und die Erhaltung der Spielplätze? 
Wenn man den Grundwert unserer Spielplätze (am 
Maybachplatz, an der Schwalbacher Straße u. am Kirchhof, 
der in der Entstehung begriffen ist) berechnet, so kommeit 
sicher mehrere hunderttausend Markt heraus. Ein Volksbad 
in der vorgeschlagenen Form würde vielleicht freilich auch 
ntehrere Hunderttausettd kosten und wenn man die Badc- 
preise niedrig ansetzte und auch die Halle gegen billiges 
Entgelt zur Verfügung stellte, so würde sich eine nennens- 
werte Verzinsung auch nicht ergeben. Aber wäre das 
wirklich ein Unglück? Ein großes Gemeinwesen wie das 
unsere hat auch große soziale Aufgaben zn erfüllen, und 
wenn hier etwas Großzügiges geschaffen würde, so würde 
Friedenau wieder beweisen, wie so oft schon, daß es unter 
den westlichen Vorvrtgemeinden nicht an letzter Stelle steht. 
bandeln jetzt gegen das Interesse der Königin! — Sie kleben 
Maxwell, aber ich begreife nicht, welchen Nutzen cs ihm 
bringen soll, wenn Sie vorgeben, ihn nicht zu kennen." 
Jessie gestand sich, daß ihr die Entdeckuitg näher gewesen 
war, bettn je. Wäre Boris Mazaroff nicht in so großer 
Erregung gctvcscn, er hätte mißtrauisch werden müssen. 
„Sie gehen etwas weit, mcitt Prinz! Was gibt Ihnen 
ein Recht, unsere Namen in einen derartigen Zusammen- 
hang ztt bringen?" 
„Aber nicht ich tue das," protestierte Boris. „Sie lächelten 
nur, als Miß Maitland ganz offen darauf anspielte, mir 
gegenüber aber stellen Sie sich, als sei Ihnen Maxwell 
fremd. Ich weiß nicht, ivodurch ich tnir Ihr Mißtrauen und 
Ihre Feindschaft zugezogen habe. Jedermann erwartet eine 
Verlobung — Lady Merehaven hörte die Worte der Miß 
Maitland, lächelte nnd zuckle die Achseln — ich konnte also 
nicht nässen, daß meine Worte Sie beleidigen würden. Ah, 
hören Sie — Astoriens Nationalhymne! — Feurig und 
begeisternd, nicht wahr?" 
Er Öninntc die Melodie leise mit, während sein Fuß 
sich nach dem Takte bewegte. Seine letzten Worte hatten 
Jessie ans eine neue Gefahr aufmerksam gemacht. Sie 
tatinte diesen Maxwell nicht und wußte nicht, wer er war. 
Kam er jedoch hierher, so ivar eine Entdeckting unvermeidlich. 
Wenn alle' sich tünschen ließen — der Mann, der Vera 
liebte, würde Jessie sicherlich von ihr zu unterscheiden wissen. 
Und doch — Fräulein Galloway würde ihr davon Mit 
teilung gemacht haben, würde sie davor gewarnt haben; 
Vera mußte ja doch eine Entdeckung ebenso sehr fürchten 
wie sie selber, und würde geiviß vorgebeugt haben, wenn 
eine derartige Gefahr vorhanden war. 
Ta leuchtete es hinter dem Fenster im ersten Stock
        
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