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Periodical volume Nr. 242, 14.10.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(S C ist für lins «dijr-helltM- Psticktst. ditzse Person (Kaiser 
Wilhelm I., das geheiligte Andenken an diesen hohen Herrn 
rein und hehr zu verteidigen gegen jedermann, er möge 
kommen, von ivo er auch will. (Aus einer Erwiderung an 
den Ober-Präsidenten der Provinz Brandenburg beinr Fest 
mahl des Brandenburgischen Provinziallandtages, am 
-0. Februar 1900.) ... 
Einen wundervollen Ban hat Kaiser Friedrich mit 
Seinem großen Vater und dessen großen Paladinen errichten 
helfen und uns als Deutsches Reich hinterlassen. In 
herrlicher Pracht steht es da, ersehnt von unseren Vätcrir 
und besungen von unseren Dichtern. Nun wohlan, statt 
wie bisher in ödem Zank sich darüber zu streiten, wie die 
einzelnen Kammern, Säle, Abteilungen dieses Gebäudes 
aussehen oder eingerichtet werden sollen, möge unser Volk 
in idealer Begeisterung auflodernd, seinem idealen zweiten 
Kaiser nachstreben und vor allem an dem schönen Bau sich 
freuen und ihn schützen helfen. Stolz auf seine Größe, 
bewußt seines inneren Wertes, einen jeden fremden Staat 
in seiner Entwicklung achtend, die Opfer, die seine Welt- 
machtstellung verlangt, mit Freuden bringend, dem Partei 
geist entsagend, einheitlich und geschlossen hinter seinen 
Fürsten und seinem Kaiser stehend. (Aus einer Rede beim 
Festmahl im Hamburger Rathaus anläßlich des Stapellaufs 
des Panzers „Kaiser Carl der Große" in Hamburg, am 
18. Oktober 1809.) 
Der 18. Oktober, der Jahrestag der Völkerschlacht von 
Leipzig, in der die zur „Heiligen Allianz" vcrbiindeten 
Monarchen Preußen, Deutschland, ja man kann sagen ganz 
Europa, von dem ehernen Joche der Unterdrückung be 
freiten, der 18. Oktober, fernerhin der Geburtstag des 
damaligen Kaiser Friedrich III., welch eine' hohe Vorbe 
deutung für die Zukunft! In seiner Brust trug er in jungen 
Jahren die Vorahnung der kommenden Ereignisse und den 
brennenden Wunsch nach der Einheit unseres geliebten 
Vaterlandes. Und als das Morgenrot des neuen Deutschen 
Reiches; strahlend emporstieg, da durfte er als gereifter 
Mann die Träume seiner Jugend verwirklichen. Das 
deutsche. Schwert in der Faust, gewann der Sohn ans 
blutiger Wahlstatt seinem Vater die Deutsche Kaiserkrone. 
Seinen Hammerschlägen ist es zu danken, daß des Reiches 
Rüstung fest geschmiedet war. Ewig bleibt unserem deutschen 
Volke der siegumstrahlte erste Deutsche Kronprinz vor Augen. 
(Aus einer Rede zur Enthüllung des Denkmals siir Kaiser 
Wilhelm I. in Bremen, am 18. Oktober 1892.) 
Dem Königlichen Dulder (Kaiser Friedrich HI.), dessen 
Herz für alles Große und Schöne schlug, sind nur wenige 
Monate beschieden gewesen, um auch auf dem Thron die 
edlen. Eigenschaften des Geistes und Herzens zu betätigen, 
welche Ihm die Liebe Seines Volkes gewonnen haben. 
Der Tugenden, die Ihn schmückten, der Siege, die Er auf 
den Schlachtfeldern einst errungen hat, wird dankbar gedacht 
werden, so lange deutsche Herzen schlagen und unvergleich 
licher Ruhm wird Seine ritterliche Gestalt in der Geschichte 
des Vaterlandes verklären. (Aus dem Erlaß: „An mein 
Volk", Potsdam, den 18. Juni 1888.) 
Nur wenige Monate hat das Zepter in Meines dahin 
geschiedenen Vaters (Kaiser Friedrich) Hand geruht, aber 
lange genug, um zu erkennen, welchen Herrscher das Vater 
land in Ihm verloren hat. Die Hoheit Seiner Erscheinung, 
der Adel Seiner Gesinnung, Sein ruhmreicher Anteil an 
den großen Geschicken des Vaterlandes und der Heldenmut, 
christlicher Ergebung, mit dem Er gegen die Todeskrankhcit 
kämpfte, haben Ihm im Herzen Seines Volkes ein unver 
gängliches Denkmal gesetzt. (Aus der Thronrede bei dem 
Zusammentritt des Preußischen Landtages, am 27. Juni 1888.) 
Mögen in diesen Regimentern nach dem Vorbilde des 
herrlichen Kaisers (Friedrich III.) seine Haupteigenschaften 
weiter leben: die völlige selbstlose Hingabe an das Ganze, 
das rücksichtslose' Einsetzen der eigenen Fähigkeiten, körper 
licher wie geistiger, für den Ruhm der Armee und für die 
Sicherheit des geliebten Vaterlandes. Dann werden, des 
bin Ich überzeugt, auch bei den neuen Regimentern fest 
und unverwandt die Grundfesten bestehen, auf denen unseres 
Heeres Disziplin beruht: Tapferkeit, Ehrgefühl, absolut be- 
dingungsloser Gehorsam. (Aus einer Ansprache vor dem 
Denkmal Friedrich des Großen in Berlin anläßlich der Weihe 
der 63 Fahnen der neuen Regimenter, am 18. Oktober 180,.) 
Hochbegabt, von starker Willenskraft, erfüllt von hohem 
kulturellen Streben, dem ein seltenes Wissen zu Gebote steht 
stolz auf ihre königliche und nationale Abstammung, stets 
bemüht, deren, liefe Jugend eindrucke ""d Erfahrungen auch 
in ihrer zweiten, deutschen Heimat zur Geltring zu bringe^ 
eine zielbewußte Förderin der Entwnkelnngswege des 
Schönen in Kunst und Kunstgewepbe, die wissenschaftliche 
Forschung und deren Ergebnisse mit Warme ergreifend. für 
die Ausdehnung weiblicher Bildung mrd Erwerbsfahrgkert 
und für die Airsgestaltung werblicher Krankenpflege erfolg 
reich wirkend, endlich die liebende Gattin und stete Ge 
fährtin des Kronprinzen, an - der - Spitze eines glücklichen 
Familienhauses, an allen- großen Ereignissen, wie an allen 
Begebenheiten seines reich gestaltetest Lebensganges beteiligt, 
die sorgende Gemahlin des Kaisers und Königs in bangen, 
trüben Tagen, die würdevoll trauernde Witwe am frühen 
Schluß ihrer eigenen über lichte Höhen und dunkle Todes- 
schatten führende Laufbahn — so hat diese Fürstin 
(Kaiserin Friedrich) unter uns geweilt und so fügt sich ihr 
Bild ein in die Annalen des Hohenzollernschen Hauses in 
Preußen und in Deutschland. . (Aus einer Rede anläßlich 
der Enthüllung des Kaiserin Friedrich-Denkmals in Homburg 
In dem Fürsten Bismaxck hat Gott der Herr das 
Werkzeug geschaffen, den unsterblichen Gedanken an Deutsch 
lands Einigkeit und Größe zu verwirklichen. ... Alle 
Taten, die er vollbracht, alle Sopchrtt. die er für Kaiser und 
Reich getragen, alle Erfolge, die er errungen, aufzuzählen, 
sind zu gewaltig und mannigfaltig und nur die Geschichte 
kann und wird'sie allein in ihre ehernen Tafel eingrabeu. 
Mich aber drängt es ... . nst Namen der Nation das 
Gelübde abzulegen, das was er, der große Kanzler, unter 
Kaiser Wilhelm dem Großen.-.geschasfen hat. zu erhalten 
und auszubauen und wenn es Not tut, mit Gut und Blut 
zu verteidigen. (Aus einem Nachruf auf den Fürsten 
Bismarck, am 2. August 1898.) 
Es Ist sehr einfach. 
MAGGI» Stippen (Schutzmarke „Kreuzstern") zu kochen, weil man nur noch Wasser dazu brauchst. DieoKochdauer ist aber 
uicht bei allen 43 Sorten die gleiche. Auch sonst sind Kleinigkeiten hei der Zubereitung zu beachten. Deshalb koche niäff Maggi's Suppen 
genau nach der jedem Würfel beigegebenen Anweisung. . Dann schmecken sie aber ganz vorzüglich und gerade so gut wie Hausgemachte Suppen. 
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