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Periodical volume Nr. 35, 10.02.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

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(Kriedenauev 
Anparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
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Jecken kvittvockr 
Cditjblatt „Seifenblasen". 
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Erscheint täglich aöends. 
Zeitung.) 
Drgan für den Kriedenairer Drtsteil non Zchöneberg und 
Ke^irksuerein Ziidmest. 
Krilagen 
Jecken Sonntag r 
Llätter für ckeullcke grauen. 
Anzeigen 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
GefcbäflsfleUer Nbeinllr. iZ. 
75 Pf. Bclagnummcr 10 Pf 
fernlprecker; Unit ptaljbuvg 3129. 
m. ist. 
ZZertin-Iriedenau, Areitag, den 6. Juni 1913. 
20. Iayrg. 
vepelcken 
Letzte rrackiricbten 
Berlin. In der Abstimmung in der Budgetkommission 
wird im allgemeinen der konservative Antrag über den 
Wehrbeitrag angenommen. Die untere Einkommensgrenze 
wird mit 5000 M. festgesetzt. Als Multiplikator für die 
Kapitalisierung ivird das sechs- bis zwölfache desEinkommens 
beschlossen. 
Berlin. Heute vormittag unternahm ein junger Mann 
in Begleitung von zwei Damen auf der Spree in der Nähe 
des Bahnhofs Bellevue eine Kahnfahrt. Plötzlich verlor 
eine der Damen das Gleichgewicht und stürzte ins Wasser. 
Eiir Arbeiter versuchte sie zu retten und hielt sie auch kurze 
Zeit über Wasser. Plötzlich verließen ihn die Kräfte und er 
mußte sie loslassen. Ein Motorboot nahm ihn ans, die 
Verunglückte wurde nach kurzer Zeit aufgefunden, die an 
gestellten Wiederbelebungsversuche waren jedoch erfolglos. 
Die Persönlichkeit der Toten konnte bisher nicht festgestellt 
werden. 
Athen. Das Amtsblatt veröffentlicht ein Dekret, 
durch das der Jahrgang 1013 unter die Fahnen berufen wird. 
Stettin. Eine schwere Blutat, die in ihren Folgen 
zu großen Straßenkrawallenj führte, spielte sich gestern Abend 
in der Herrcnmiesenstraße in Frauendorf, einem Vorort 
Stettins, ab. Dort wurde der streikende Arbeiter Kühl, der 
in einer Zichorienfabrak beschäftigt war, von dem Arbeiter 
Brandenburg, der sich dem Streik nicht angeschlossen hatte, 
mit einem dolchartigen Messer so schwer verletzt, daß er 
kurze Zeit darauf verstarb. 
Paris. Die ehemalige Freundin des Königs Leopold 
von Belgien, die Baronin Vaughan, geschiedene Madame 
Durieux, geschiedene Madame Delacroix, erschien gestern in 
Paris vor dem Staatsanwalt, um Anzeige gegen ihre zwei 
Chauffeure wegen Erpressung zu erstatten. Einer der 
Chauffeure'sei zu ihr gekommen und habe ihr erklärt, daß 
er einen Roman über das Vorleben der Baronin '„Das 
Liebesleben der Delacroix, genannt Baronin Vaughan" ver 
faßt habe. Er habe ihr ein Inhaltsverzeichnis des zu ver 
öffentlichen Romans gezeigt, dessen einzelne Kapitel geradezu 
skandalöse Ueberschriften trugen. Der Chauffeur bot ihr den 
Ankauf des Manuskriptes für 40 000 Francs an. Andernfalls 
würde der Roman in einer großen Tageszeitung veröffent 
licht werden. Die polizeilichen Ermittelungen crggben, daß 
die Anschuldigungen der Baronin Baughan auf Wahrheit 
beruhten, ivvrauf die Erpresser sofort verhaftet wurde. 
Sitzung cler Gemeincieverlrelung 
vom Donnerstag, dem 5. Juni 1013. 
Dic gestrige Sitzung nahm einen glatten Verlauf. Zn Beginn 
machte Bürgermeister Walger Mitteilungen über den Kassen 
abschluß 1912, über die letzte Wohuungsaufnahme und über die 
Klagen, die vvu Seiten der Gastwirte erhuben wurden wegen an 
geblicher unrichtiger Anzeigen betr. Ilebcrtretniig der Polizei 
stunde. Ec erklärte, daß das, was in der letzten Gastwirtcsitzung 
behauptet wurde, unrichtig sei. Schöffe Wossidlo gab vor 
Eintritt in die Tagesordnung eine Erklärung ab, daß er den 
unparlamcutnrischcn Ausdruck in der vorigen Sitzung, der ohne 
(Unter der Last der (Krone. 
Roman von R. M. White. 
5. (Nachdruck verboten.) 
Alles verbeugte sich tief, während die beiden Damen 
vorüberschritten, und aller düngen folgten der Königin, die 
von Lady Merehavcn zu einem ctivas erhöhten Sitz geleitet 
wurde. Jcssie, die sich möglichst im Hintergründe des Saales 
hielt, weil sie es nach Kräften vermeiden ivolllc, dic Auf 
merksamkeit der Lady Mcrehaven auf sich ju ziehen, ließ an 
tljrciii Geiste alles vorüber ziehen, was sie während der letzten 
Zeit über die romantischen Vorgänge im Hcrrscherhause vvu 
Astorien gehört hatte, über die Verschwörungen und 'Attentate, 
von denen die Zeitungen in kurzen Zwischenräumen zu be 
richten gewußt halten. Und sie kam sich wieder ivie in einem 
Traum oder einem Märchen vor bei dem Gedanken, daß sie 
sich jetzt in der Gesellschaft der vielgenannten und ebenso sehr 
um ihrer Charakterstärke, als um ihrer Schönheit willen be« 
tvundcrtcn Königin befand. 
Aber das Märchen sollte bald eine noch ivundcrbarere 
Gestalt annehmen, — eine Gestalt freilich, die das junge 
Mädchen in nicht geringe Angst versetzte. Tenn ein Herr 
im Galaanznge eines Gesandtschafts-Attaches stand plötzlich 
vor ihr, schlug mit ehrerbietiger Verbeugung die Absätze zu 
sammen und sagte halblaut: 
„Gnädiges Fräulein wollen meine Dreistigkeit verzeihen. 
Es ist ein Beseht der Königin, der mich zwingt, Sie zu stören, 
hre Majestät hat den Wunsch, gnädiges Fräulein zusprechen, 
ie lind gebeten, bcu Platz der Hofdame einzunehmen, die 
seine Absicht in die Oeffentlichkeit gedrungen sei, zurücknehme. Mit 
Ausnahme der ersten beiden Punkte, von denen der eine zurück 
genommen, der andere abgelehnt wurde, wurden alle übrigen 
Punkte nach dem Vorschlage des Vorstandes genehmigt. Zum 
Schluß kam G.-V. Richter noch auf den Erlaß des Amtsvor- 
stchers gegen das Spielen der Kinder in den Straße zu sprechen. 
Wir bringen nun den Verhandlnngsbcricht: 
Es fehlen die Schöffen Bache, Lichtheim und S ad sie, 
die G.-V. Franzelius und Huhn. G.-V. Dr. Heinecker er 
scheint erst am Schluß der öffentlichen Sitzlmg. Das 
Protokoll führt Obersekretär Borck, ferner sind anwesend 
Banrat Altmann und Assessor Grundmann. 
Bürgermeister Walger macht zunächst folgende Mit 
teilungen: 
Die Nachmcisung über den Abschluß des vorigen Ge 
schäftsjahres liegt jetzt imEinzelnen vor, sie ist demNechnungs- 
prüfungsausschuß überwiesen worden. Der Ueberschuß gegen 
über dem Voranschlag beträgt 217 886,20 M. Es haben 
Ueberschüsse gebracht das Grundeigentum 60 000 M., die 
Steuern 1181000 M., das Elektrizitätswerk 103000 M., Zu 
schüsse erforderten u. a. die Allgemeine Verwaltung 
202 000 M., die Baupolizei- und Hochbauverivaltuug 
14 000 M., die gemeinnützigen Einrichtungen 01000 M., 
die Armenverwaltung 68 000 M., die Tiefbauverivaltung 
12 000 M., da Kapital- und Schuldenverwaltnng 505 000 
Mark, die Schulen 433 000 M., die Gartenvermaltung 
25 000 M. Die Mehrzuschüsse gegenüber dem Etat be 
trugen bei der Hochbauvcrwaltung 7 800 M., bei der 
Armenverwaltung 22 524 M., bei den Schulen 4112 M., 
also insgesamt 34 476,56 Dl. Mehrznschuß. Diese von den 
Mehrüberschiissen von 252 000 M. abgezogen, ergibt den 
eingangs erwähnten Ueberschuß von 217 886,70 Dt. Der 
Kassenbestand stellte sich auf 2 358 000 M., davon die 
Ausgaben in Abzug ergibt einen Barbestand von 2141000 Bl. 
Der Gcmeindekirchenrat lädt die Gemeindevertretung 
zum Gottesdienst am Sonntag, dem 15. Juni, ans Anlaß 
des Regierungsjubiläums des Kaisers ein. Es werden bis 
zu Beginn des Gottesdienstes Stühle in der Nähe des 
Altars reserviert. 
Die Fiirsorgcvereinigung für hilfsbedürftige Kriegs- 
vetcrancn lädt zu einem Wohltätigkeitskonzcrt am 6. Juni 
ein. Der Bürgerincistcr bittet die Herren, von ihm Karten 
zu entnehmen. 
Die Große Berliner Straßenbahn macht Mitteilungen 
von den bereits eingetretenen Verkehrsverbesserungen durch 
Einführung der Linien X und 4 und durch schnellere Zug 
folge auf den Linien 60, 87 und 88 in den Morgenstunden. 
Auf der Linie X besteht jetzt auch 15-Minuten-Betrieb in 
den Nachtstunden. 
Es ist s. Zt. beschlossen worden, für die Gärtnerei 
zwei neue Pferde zu beschaffen und das jetzige Pferd zu 
verkaufen, da die Pferde zusammenpassen müssen. Nun ist 
es gelungen, ein zu dem alten Pferde passendes Pferd zu 
erhalten, dadurch kann man das alte Pferd behalten und 
es braucht nur ein Pferd angeschafft zu werden. Dic Kosten 
werden damit auch geringer. 
Nach der Wohnungsaufnahme im April ivaren vor 
handen insgesamt 2603 Wohnungen von denen leer standen 
143 gleich 5,3 Proz. Gegen frühere Jahre ist somit ein 
sich bei Ihrer Anuäliecnng erheben wird. Jl>re Majestät 
wünscht, daß die Untnhallnng nichts 'Auffälliges habe.' 
Jcssie drückte ihren Tank für die ihr erwiesene Ehre 
aus, so ivie man sie gelehrt hatte, cs in solchen Fällen zu 
Inn. Und einige Sekunden später glaubte sie sich genugsam 
gefaßt zu haben, um den gefährlichen Weg wagen z» dürfen. 
Natürlich war sie auf eine Möglichkeit wie 'die >etzt einge 
tretene ebensowenig vorbereitet gewesen, als Vera damit ge 
rechnet zu haben schien, denn sie hatte ihr keinerlei Instruktion 
für ein etwaiges Gespräch mit der Königin gegeben. Es 
flimmerte vor Jcssies 'Augen, als sie sich dem Sitz der 
fürstlichen Frau näherte, aber sie sagte sich, daß sie die Ge 
fahr nur durch Aufbietung all ihrer Selbstbeherrschung be 
stehen könne, und ihr Wille war stärker als ihre rebellischen 
Nerve». Als sie bas Ziel des kurzen Weges erreicht hatte, 
,varcn ihre Gedanken ktar, und sie verfügte über eine voll- 
kommene Ruhe des Geistes. 
Wie der Attache cs ihr angekündigt hatte, erhob sich in 
dem nämlichen Moment, da Jcssie den durch die Etikette vor- 
geschriebenen liefen Knicks vor der Königin machte, eine Dame, 
die so lange zur Linken Ihrer Majestät gesessen, und ein 
gnädiger Wink bedeutete Jcssie, den leer gewordenen Platz ein 
zunehmen. 
„Sie ivaren nicht überrascht, liebes Kind, daß ich nach 
Ihnen geschickt habe?" fragte die Königin keife. Und in 
rer Erinnerung an die Worte hoher Verehrung, init_ denen 
Vera von der Königin gesprochen hatte, erwiderte Jcssie. 
„Nein, Majestät — ich ivar nur glücklich darüber. — 
Und wenn ich Eurer Majestät irgendwie zu Diensten sein 
konnte 
Taß sie ihre Stimme fast bis zum Flüstern dämpfen durfte, 
uiachte ihr Mut, denn sie knechtete am allermeisten, daß die 
Fortschritt In verzeichnen, der sich auch ans dem Nach 
lassen der Bautätigkeit erklärt. Im Einzelnen wird das 
Ergebnis der Wohnungsaufnahme noch im „Friedenauer 
Lokal-Anzeiger" veröffentlicht werden. 
Am Schluß der vorigen Sitzung wurde über die An 
zeigen wogen Uebertretung der Polizeistunde eine Anfrage 
gestellt, die er versprochen habe, heute zu beantivortcn. Es 
wurde in der vorigen Sitzung von einem Herrn gesagt, das; 
ein Gastwirt 0 Strafanzeigen erhalten hätte, die sämtlich 
zurückgenommen ivcrden mußten. Er habe nachgeforscht, 
wo der betr. Herr seine Kenntnisse herhaben könnte und 
gesehen, daß in der Gastivirtesitzung diese Behauptung auf 
gestellt morden sei. Es ist jedoch unrichtig, ivas dort 
gesagt wurde, es sind niemals 0 Strafanzeigen gegen einen 
Gastwirt erlassen und zurückgenommen worden. Er müsse 
sich wundern, daß dort etwas ausgesprochen wurde, was 
nicht den Tatsachen entspricht. Um mal einen Uebcrblick zu 
geben, über die Strafanzeigen gegen Gastwirte, möchte er 
folgendes anführen. Vom Dezember v. I. bis April d. I. 
sind von den hier vorhandenen 107 Gastwirten 52 wegen 
Uebertretung der Polizeistunde angezeigt morden, und diese 
wurden insgesamt mit 110 Strafanzeigen bedacht. 07 
Strafanzeigen erledigten sich dadurch, daß dic betr. Wirte 
die Strafe zahlten, 8 Strafanzeigen wurden zurückgenommen 
und 21 gingen ans Gericht. Die zurückgenommenen Anzeigen 
kommen dadurch zustande, daß erst, wenn Widerspruch gegen 
die Anzeigen erhoben wird, eine Untersuchung angestellt 
wird. Meistens stellt sich dann heraus, daß die Anzeigen 
zutreffend sind. Das sieht man schon daran, daß von 07 
nur 8 zurückgenommen wurden. Zurückgenommen wird die 
Anzeige vielfach, wenn der Gastwirt nachher kommt und 
sagt, er habe eine geschlossene Gesellschaft gehabt. Der 
Beamte bringt, wenn er noch Betrieb im Lokal sieht, den 
Wirt zur Anzeige. Am anderen Tage kommt dann der 
Wirt und sagt, er habe geschlossene Gesellschaft gehabt. 
Wenn er vorher dies anzeigen würde, käme auch keine 
Anzeige. Es habe nur einmal ein Gastwirt in der Born 
straße 0 Anzeigen erhalten. Dafür erhielt er 6 Straf 
verfügungen. Gegen 5 dieser Verfügungen hat er richterliche 
Entscheidung beantragt und ist in allen 5 Fällen bestraft 
worden. In einem Falle ivaren die Verhältnisse nicht 
recht aufzuklären und mußte diese Verfügung zurückgenommen 
werden. Ein anderer Wirt erhielt 7 Anzeigen, er erhob 
für sechsmal Widerspruch, eine Sache schwebt noch, wegen 
der anderen wurde er bestraft. In einem ferneren Falle 
erfolgten 6 Anzeigen, 1 wurde zurückgenommen, 4 schweben 
noch. Er könne natürlich nicht alles hier einzeln aufführen, 
möchte, jedoch nochmals betonen, daß die in der Gastwirte 
versammlung aufgestellte Behauptung unrichtig ist. G.-V. 
Berger erklärt, es handelt sich nicht um einen Wirtin der 
Bornstraße, sondern um den Wirt des Restaurants Roland. 
Der Herr habe ihm selbst erzählt, daß er 10 Anzeigen er 
halten habe, von denen 9 zurückgenommen wurden. Das 
Material besitze der Herr leider nicht mehr, es wurde ihm 
auf der Gemeinde abgenommen. In der einen Anzeige 
hatte der Polizeibeamte sogar Zeugen aufgeführt, die um 
diese Zeit schon längst nicht mehr in dem Lokal waren. 
Bürgermeister Walgcr erwidert, daß gegen den Wirt des 
Verschiedenheit des Organs sie als Vera Gallowatzs Doppel 
gängerin verraten könnte. Und es war jedenfalls sicher, 
daß der Königin diese Verschiedenheit nicht auffiel. 
„Ja, Sie können etwas für mich tun, Liebling," sagte 
sie. — „Wir haben cs unternommen, ihn in Sicherheit zu brin 
gen — Sic wissen, wen ich meine. — Aber dic Gefahr ist in 
dieser Nacht nicht geringer, als in der verflossenen. — Sie 
wissen, daß General Maxgregor kommen wird, oder daß er 
vielleicht schon hier ist?" 
„Ich vermute es, Majestät! — Es — cs würde mich 
wenigstens nicht überraschen. — Ich " 
„Es würde Eie nicht überraschen? — Wie sonderbar Sie 
heute abend sprechen, liebes Kind! — Von denen, vor deren 
Ucberwachung wir uns zu hüten haben, kann unmöglich 
irgend jemand ahnen, daß der General ans dein Empfang 
Ihrer Frau Tante erscheinen werde. Und Sie müssen sich 
seiner sofort bemächtigen, wenn Sic seiner ansichtig werden, 
und müssen ihn in den Garten führen. Von dort ans können 
Sie ihn leicht, ohne iracnd jemandes Aufmerksamkeit zu er 
regen, in den k einen Salon neben Ihrem Anklleidczimmer g:« 
lenen. Ich kenne ihn, denn er stößt unmittelbar an das Ge 
mach, in das wir ihn gebracht haben — Sie wissen, wen 
ich meine. Wenn das geschehen ist, kommen Sie zu mir und 
fragen mich recht laut und unbefangen, ob ich mir nicht die 
Bilder ansehen wolle, von denen Sie mir gesprochen hätten. 
Stuf solche 'Art wird es mir möglich werden, den General 
unter vier Augen zu sprechen, was unbedingt noch an diesem 
Abend geschehen nmß. Weit ich nachher nicht allein hierher zu 
rückkehren kann, werden Eie unten im Garten beim Spring 
brunnen ans mich warten. — Sie haben mich richtig ver 
standen — nicht wahr, mein Kind? — Ich muß mich ganz 
auf Ihre Klugheit und Ihre Ergebenheit verlassen, wenn es
        
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