Path:
Periodical volume Nr. 127, 02.06.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

der Asphaltierungen bei den Straßenbahngleisen, werden die Anwohner 
des Friedrich-Wilhclmplatz in ihrer Nachtruhe gestört. Es ist ein 
Gestampfe und Radau, der jeden Menschen aus seiner Ruhe empor 
schreckt. Ist es wirklich notig, daß diese Arbeiten des Nachts aus 
geführt werden müssen? Wenn nicht, dann sollte die Behörde sich 
doch einmal ins Mittel legen und dafür sorgen, daß derartige 
Arbeiten am Tage erledigt werden. Damit die hiesigen Einwohner 
nicht in,ihrer Nachtruhe gestört werden, die jeder Mensch nötig 
gebraucht, um am Tage auf dem Posten zu sein. ' H. H. 
QleibnacbteninDeutTch-OTtafrika^ 
Zwei Tage vorher; Sonntag vor Weihnachten! Ein 
Sonntag wie ein anderer im Jahre, vielleicht mit dem 
Unterschiede, daß die Sonne heißer brennt! — Nichts von 
der Geschäftigkeit daheim in Deutschland, wo die Menge 
mit Paketen beladen, erschöpft vom Stoßen und Drängen, 
aber doch froh des erstandenen Einkaufs, nach Hause 
wandert. Wir hörten bei einem RekognvSzierungs-Untcr- 
nehmen, das uns nicht fernab von Tanga in ein weltver 
gessenes Dörfchen führte, ständig in der Ferne den Donner 
rollen. Wir fuhren einen gut angelegten Weg, auf der 
einen Seite die Küste, auf der anderen eine Kautschuk 
pflanzung, die, was Aussehen anbetrifft, einen hervor 
ragenden Eindruck nicht macht. Die Blätter des Kautschuk 
baumes erinnern an die. unserer Kastanie. Dafiir wurden 
wir an der Kilstenseite entschädigt, die mit Mangroven be 
standen ist. Wir kletterten auf dem Korattcnfelsgestein 
einen zienilich beschwerlichen Pfad hinunter und sahen hier 
die Flut Baum und Gesträuch umspülen. Uns interessierten 
die verschiedenen Arten Mangroven; wir fanden viele noch 
in Blüte, weiß und rot, und wieder andere niit ganz eigen 
artiger Frucht. An einer Verdickung in Form einer Birne 
lief sie daumendick etwa 30 und niehr Zentimeter aus. 
Doch es ging weiter, von Ferne lockte ein kleiner Palmen 
hain. Unter diesem lagen einige Hütten der Eingeborenen 
verstreut, sie selber im köstlichen doles kur niente den 
Nachmittag verbringend. Respektvoll erhoben sich die Alten, 
unter denen interessante Köpfe waren, die sich bei unserem 
demnächsUgen Besuche hoffentlich photographieren lassen, 
und entboten uns ihren Gruß. Wie bei unS daheim zum 
Dorf die Linde gehört, so scheint dies hier mit dem Affen 
brotbaum der Fall zu sein. Ein ganz wunderliches 
Exemplar streckte seine Zweige gespenstisch in die Luft, nur 
wollen sie in diesem Jahre sich absolut nicht belauben. Die 
Dunkelheit nahte, wir strebten nach Hause. Affen saßen 
gemütlich, fast unerkennbar auf den Bäumen oder ließen 
bei unserem Nahen ihre Schreie hören und Kengcs — eine 
große Eidechsenart — flüchteten beim leisesten Laut. Am 
Meer sahen wir den Himmel schwarz umwölkt über den 
Usambara-Bergen in Flammen stehen. Ein großartiges 
Schauspiel! Das war der Sonntag vor Weihnachten! 
Der Heiligabend nahte! Um 6 Uhr wird stets in der 
Kapelle der evangelischen Mission eine liturgische Andacht 
in Deutsch und Kisuaheli gehalten, an der an diesem Tage 
im Jahre Europäer und Eingeborene teilnehmen. Als man 
um 7 Uhr in die schweigende Nacht hinaustrat, stand der 
Mond mit seiner vollen'Scheibe am Firmament und die 
.Venns mit ihxem klarem Scheine begrüßte uns wie alle 
Abende. , 
Als Weihnachtsbaum wird hier die Zeder verwendet, 
die sehr viel Aehnlichkeit mit unserer heimischen Tanne hat, 
nur daß die Nadeln bedeutend zarter sind. Merkwürdig 
ist, daß in den 14 Tagen, in denen wir den Baum stehen 
hatten, trotz der Hitze nicht eine Nadel gefallen ist, doch 
der Tannenduft und die deutsche Weihnachtsstimmung fehlt, 
wenn man vor Hitze beinahe am „Tropfen" ist. Unsere 
Boys freuten sich überliste erhaltenen Gaben; auf unseren in 
mancher Hinsicht schon ziemlich von der Kultur beleckten 
Halbaraber machte der brennende Baum wenig Eindruck, 
der mpichi (Koch) blieb ebenfalls mit Ausdrücken seiner 
Empfindungen zurück, während die Augen unseres Wan- 
jamwesi, der vor einem Jahre noch im pori (Busch) saß, 
leuchteten und der seinem Staunen durch den Ausruf „Eheh" 
Allsdruck gab. 
Der erste Feiertag brachte eine Ueberraschung. Es 
goß in Strömen. Für diese Jahreszeit eine Seltenheit, da 
für geivöhnlich die kleine Regenzeit in die Monate Oktober, 
November fällt: aber wie in Europa die Temperatur schon 
seit Jahren abnorm ist, so scheint D.-O.-A. auch nicht zurück 
stehen zu wollen, wenigstens ivas Tanga anbetrifft. 
Während die große Regenzeit hier fast vollständig ausge 
blieben ist, machte sich der Himmel nun ein Vergniigen, 
ganz unprogrammäßig am 1. Weihnachtsfeiertage die Aus- 
*) Der Artikel stammt aus der Feder des Fräulein F. Wohlthat, 
der Schwester des Begründers der hiesigen Wohlthatschen Buch- 
handllmg. Wie wir kürzlich mitteilten, ist Fräulein Wohlthat im 
März in Tanga (Ostafrika) verstorben. 
flüge fortschwimmen zu lassen. Wir wußten wohl besonders 
gut angeschrieben sein, denn unsere Partie war erst für den 
2. Feiertag geplant, an dem es wieder schön war, sehr 
schön sogar, mit leicht verschleiertem Himmel, so daß wir 
uns nicht der brennenden Sonne auszusetzen brauchten, 
trotzdem aber rotbraun gebrannt sind. Wir waren sechs 
Europäer, zwei Damen und vier Herren, die Träger und 
diverse Boys. Morgens 6 Uhr geschah der Aufbruch; die 
beiden Damen fuhren in der Rikschaw bis Amboni, während 
die Herren zu Fuß einen kiirzeren Weg wählten. ES waren 
3 Mann zur Bedienung der Rikschaw und doch mußte 
einige Male Rast gemacht werden, damit die Kerle sich er 
holen konnten; der Weg war von den Regengüssen tags 
zuvor vollständig aufgeweicht. 
Immer wieder bezaubert das afrikanische Bild mit den 
leichten Hügelketten und den Sisal- oder Kautschukan- 
anpflanzungen, dazwischen einsam emporragend eine 
Dumpalme oder ein Affenbrotbaum. Eine Art rötlicher 
Krebse haben ans diesem Wege an einem kleinen Flüßchen 
ihr Heim aufgeschlagen und posierlich sieht es aus, wenn 
sie pfeilgeschwind, ganz schräg vorwärtsstrebcnd, in Erdlöchern 
verschwinden. 
Nach zwei Stunden traf die ganze Karawane in 
Amboni zusammen. Hier begann nun erst der Glanzpunkt 
unserer satari: in Einbäumen der Eingeborenen den Sigi 
hinauf! Es wurde Uebersicht gehalten, Rikschaw mit Boy 
und die Träger blieben zurück. Am Ufer des Sigi lagen 
zwei Einbäume, die schon tags vorher nach dort geschafft 
waren, für unsere Fahrt bereit; es war ein ganz schmaler 
und ein etwas größerer und breiterer Einbaum. In den 
kleineren wurde zuerst, wie sich das gehört, unser Proviant 
verstaut, 3 ehemalige Petroleumkisten auf denen auch zwei 
Herren Platz nahmen. Zwei baharias (Bootsleute), drei 
Boys und unser Koch vervollständigten die Besatzung. Mit 
dem zweiten intumbwi (Einbaum) war die Sache schon 
schwieriger. Als Sitzgelegenheit standen uns einige alte 
defekte Petroleumkisten zur Verfügung, die erst noch zn- 
sammengehämmert werden mußten. Mit helfenden Händen 
und einem kühnen Sprunge war man drin. Sehr ver 
trauen erweckend sah die Geschichte nicht aus, doch haizuru 
(schadet nichts), dafür ist man in Afrika! Schließlich hatten 
wir 4 Europäer, unsere Bedienung (4 Mann) und ebenfalls 
2 baharias Platz gefunden und die Fahrt konnte losgehen. 
Nun darf man sich jedoch nicht vorstellen, daß man ge 
mächlich den Fluß raufrudern könne, keine Spur! Vorn und 
hinten stand je ein baharia (sah sehr malerisch aus) mit 
einem Mangrovenstamm und wir wurden, da der Fluß 
flach ist, gemächlich weiter gestakt (nicht gerudert). Das 
himmlische Naß am ersten Feiertage war noch unser Glück; 
dadurch war der Sigi geschwollen und wir konnten ohne 
nennenswerten Aufenthalt vorwärts kommen. Saßen wir 
mal fest, so sprangen die baharias ins Wasser und schoben 
uns wieder flott. 
Wie könnte man aber den Zauber solcher Fahrt be 
schreiben! 
Der Sigi ist ein schmales Flüßchen, stellenweise mit 
reißenden Schnellen, es fließt nicht gerade, sondern in 
steten Krümmungen dahin. Wir befanden uns überdies an 
Afrikas hoffnungsvollstem Boden, den Goldfeldern; überall 
sah man die Täfelchen stehen, das das Land belegt ist. 
Die Ufer wie in einem Märchen! Urwaldgesträuch, 
scheinbar undurchdringlich, dahinter hochragende Bäume, auf 
denen Mbega-Affen, schwarz mit weißer Mähne, von Ast 
zu Ast sprangen. Unten lagen die Felsen bis tief in das 
Wasser hinein. Glatte große Felsblöcke, dann wieder 
wunderlich geformt; Bäume hatten die Platten gesprengt 
und strebten zum Lichte oder die Wurzeln liefen an beiden 
Seiten des Felsens entlang und trotzdem der Baum 
herrlich grün belaubt. Die kleinen gelben, lieblichen 
Webervögel flogen in Scharen um ihre Nester, die zu 
Dutzenden im Schilf hängen. Seltene blaue Vögel und 
farbige Wildenten durchkreuzten den Aether und trotz der 
Wcltabgcschiedenhcit auch einige schwarze Störche. Jubelnd, 
klagend, leise und laut, ertönte der Ruf der gefiederten 
Schar. Hin und wieder befand sich eine Sandbank, so recht 
einladend zur Siesta für Krokodile, doch leider konnten wir 
keins überraschen, die Sonne schien nicht und wir waren 
zuweilen auch zu laut. 
Der kleinere Einbaum hatte — glücklicherweise ziemlich 
weit oben — ein Leck (über trockene Füße konnten die 
Herren nicht klagen), und unser mpichi schöpfte ständig 
mit einer Kokosschale das Wasser aus; das gab zu mancher 
Heiterkeit Anlaß. Lustiger wurde es noch, wenn der eine 
mtumbwi fest saß und der andere im stolzen Bogen vorbei 
fuhr oder — ebenfalls auf dem Sande knirschte. So ge 
langten wir nach mancher Unterbrechung zur Sisalfabrik 
in Pande. Da es zweiter Feiertag war, sahen wir die 
Fabrik in Betrieb, was uns höchst interessierte. Vom andern 
Ufer kommen die Bündel Sisablätter auf einer Rutschbahn 
im hohen Bogen zur Maschine, schwarze Hände lösen die 
Feffeln und legen die Blätter auf zwei parallel laufende 
Seile, die zur Maschine führen, welche dieselben zerfasert. 
Am anderen Ende der Maschine steht ein Schwarzer und 
nimmt seelenruhig die Fäden, die noch ein grünliches Aus 
sehen haben, von einem Seile, gibt sie Arbeitern, die siezn 
Bündeln formen, während wieder andere diese Bündel im 
Sigi waschen. Ist diese Arbeit beendet, geht es über einen 
Knüppeldamm — der uns zu passieren sehr beschwerlich 
war — zum jenseitigen Ufer, wo die Trockenanlagen sich 
befinden. Später werden die Bündel mit der Maschine ge 
bürstet, gepreßt und in Kolli vernäht. Am Ort war für 
eigenen Bedarf auch eine Seilspinnerei. 
Hier bei der Fabrik wurde Rast gemacht und dje ge 
bratenen Hühner mundeten vortrefflich. Doch bald ging cs 
weiter) so weit, bis uns quer über den Sigi liegende Baum 
stämme den Weg versperrtest. Wirkehrten um und kochten 
nicht weit davon bei einer kleinen Ansiedelung Kaffee, der 
mitgenommene Kuchen wurde verzehrt und ein wenig Uni- 
schau gehalten. Die Herrest waren sehr für ein Nachmittags 
schläfchen, doch das gab es nicht. Bald wurde die Order 
ausgegeben: alle Mann antreten. Das Wasser war etwa 
um l /a Meter gesunken, es hieß, sich beeilen. Sehr nötig 
war es, denn trotzdein wir mit der Flut fuhren, hatten wir 
das Vergniigen, unzählige Male so recht wie auf „Gold" 
zu knischen. Leider war es nur Sand. Kurz vor Amboni 
gestaltete sich die Sache noch drainatisch, da unser Einbaum 
absolut nicht flott werden wollte, schließlich sprangen alle 
männlichen Insassen trotz der Krokodilgefahr ins Waffer und 
vereinten Anstrengungen gelang es, zwar tüchtig beplanscht, 
glücklich Amboni, die Ausgangsstation unserer Wasserfahrt, 
zu erreichen. Die Eingeborenen mögen gedacht haben, was 
sind die wasnngn (Europäer) für närrische Leute, lasten sich 
unter Beschwerlichkeiten den ganzen Tag auf dem Flusse, 
auf dem doch nichts Besonderes zu sehen ist, herumstaken; 
dafiir könnte man doch lala (schlafen) oder noch besser eine 
schöne ngnoraa tanzen! 
Von Amboni ging es ohne Unterbrechung heimwärts, 
der notwendigen Ruhe entgegen; denn die Fahrt im Ein 
baum auf Petroleuinkisten zeichnet sich nicht gerade durch 
Bequemlichkeit aus, der schmale Einbaum schaukelte der 
artig, daß den Herren das Sitzen am Tage darauf un 
möglich war und unser mpichi mir beweglich sein Leid 
klagte, erstens über die Krokodile — die wir nicht gesehen 
— und zweitens über den wackligen Kasten. 
Bei einer beabsichtigten zweiten Fahrt hoffen mir ans 
Krokodile zu stoßen. Sie sollen im Sigi sogar sehr häufig 
vorkominen. Bemerken will ich noch, daß eine Streäe 
weiter oben ein Pflanzer ist kurzer Zeit zwei Krokodile in 
der „Löwenfalle" gefangen hat. F. Wohlthat. 
Vermischtes 
!! 
*o Felix Weingartner. Am 2. Juni vollendet der Komponist 
und Kapellmeister Felix Weingartner, Edler von Münzbcrg, sein 
50. Lebensjahr. 18(33 zu Zara in Dalmatien geboren, kani er Mit 
5 Jahren nach Graz, erhielt er seine musikalische Ausbildung durch 
die Mutter und seine Schulbildung auf dem dortigen Gymnasium. 
Von 1881 an studierte er in Leipzig an der Universität und am 
königl. Konservatorium der Musik uud ging 1883 auf Veranlassung 
Liszts nach Weimar. Von 1884 ab war er Theaterkapellmeister in 
Königsberg i. Pr., Danzig, Hamburg, Frankfurt a. M., seit- 1899 
als Hoskapellmeistcr erst in Mannheim und von 1891 an in Berlin, 
wo er auch die Sinfoniekonzcrtc der königlichen Kapelle leitete. 
Seit 1898 in Berlin nur noch in letzter Stellung tätig, nahm er 
seinen Wohnsitz in München, ivo er die Naimkonzertc dirigierte. 
Diese Stellung gab er 1905 auf, blieb aber in München wohnen, 
bis er 1907 als Direktor der Hofoper nach Wien berufen wurde. 
Schwierigkeiten aller Art, Mißstimmung im Publikum und in der 
Presse veranlaßten ihn, nach kurzer Zeit von diesem Posten zuriirt- 
zutreten. Seitdem widuiet er sich fast ganz der Komposition und 
tritt nur noch gastweise als Orchcsterdirigent, manchmal auch als 
Opernkapellmeister auf. Bekannt ist seine Broschüre: „Erlebnisse 
eines Berliner Hofopcrnkapellineisters". , 
Literarisches 
Kaiser und Reich, Vaterländische Gedichte von Prof. H. 
Drahcini, Berlin-Friedenau, Schmargcndorfer Straße 21. — Die 
kleine Sammlung hübscher vaterländischer Gedichte ist im Verlage 
von Hoffman» ». Campe, Berlin - Schvneberg erschienen. Preis 
50 Pfg. 
Wetteraussichten. 
Dienstag: Vielfach heiter, zeitweise bewölkt, ivarm, 
Gewitterneigung. 
Verantwortlicher Schriftleiter: HermannMartinius, Friedenau. 
I 
l 
Für die liebevolle Teilnahme bei der Beerdigung 
unserer lieben teuren Entschlafenen 
Frieda 
sagen wir hiermit unsern herzlichsten Dank. 
Ferdinand Trampe. 
Ernestine Trampe. 
SR »»Mol!- ' 
Verband der Vereinigten Holz 
werke liefert sein kerniges, ge 
sundes Buchen 
nur durch seineGeschäftsstelle Holz- 
schneiderer-Gesellschaft, Steglitz, 
Körnerstraße 16. Fernsprecher 
Steglitz 1329. 
Ile Smmmeisr 
haben begonnen, per Zentner 
Mk. 1,50 frei Keller. Versand von 
2 Zentner an. 12334 
Mer $rMmittosstii 
Handjeryjuaße 50-51, Gärleüh. l. 
liuder flechtet sauberRohrstühle 
Kleemann, Odemvaldstr. 2. 
£ Stellengesuche j| 
MinnMUll, 
Köchin, Hausmädchen, Stützen u. 
Wirtschafterin. Kindermdch. 1. u. 
2. Kl. empsielt Luise Gothmann, 
gewerbsmäßige Stellenvcrmittleriu 
Pslzbg. 3982. Kaiscrallee 180. 
SfS' Poriicrstcllc 
in best. Hause z. 1. Juli. Zu crf. 
Odemvaldstr. 18, Portier. [4570 
Gebildetes Mädchen sucht Stellung 
als Kindersr. Nachm. Off. G. S. 
Postl. Postamt 4, Lichterfelde, W. 
s ' > 
Arbeitgeber aller Art 
erhalten täglich kostenlos 
gelernte, ungelernte u. jugendi 
liehe Arbeiter, so w. Handwerker, 
Radfahrer, Lauf- und Arbeits 
burschen, Portiers, Teppich 
klopfer, Bohner u. Lehrlinge 
durch das [6684 
Städtische Arbeitsamt 
Berlin>Schöneberg 
Gninewaldstr. 19 
Ecke Schwäbische Str. 13/14. 
Fernsprecher Amt Nollendorf 
Nr. 230 und 231. 
< ... - . .J 
Frau u. Mädchen sucht Auf. 
Wartung Vormitt. Rheinstr. 21 
Querg. II links bei Waziniak. 
Tüchtige Aufwärterin 
sucht beffere Stelle. Goßlcrstr. 19, 
bei Tausendfrcuud. . [4629 
[ Stellenangebote ] 
Zum 1. Juli suche ich einön 
Portier. Meldungen Moselstr. 5, 
1 Tr. beim Wirt. 
Portier, mit guten Zeugnissen, 
zum -1. Juli verlangt. Witte, 
Kirchstraße 12. I. [4631 
Mädchen für alles, mir kochen, 
empsiehll sofort Frau Schnick, ge 
werbsmäßige Stellenvermittlerin, 
Rubestsstr. 29. [4607- 
Eine tüchtige Hausschneiderin 
gesucht für die kommende Woche 
vom 9.—14. d. Al. Frau Bau- 
rat- Müller, -Goßlerftr. 2. [4627 
Köchinnen, Hausmädchen jeder 
Art, auch Aushilfen finden 
kostenlos Stellung durch das 
Städtische Arbeitsamt 
Schöneberg [5684 
Brnrewaldstrass» 19. , 
aewerllsrNaßigeStellenvermittlerin 
Rheinstr. 1. Pfbg. 6869. i [4210 
MkMlWkll [4635 
welches -gu Hause schlafen kann, 
bei 1^/, jähr. Mädchen sofort ges. 
Konditorei Sieglindestr. 10. 
Frau zum Austragen uud Ab 
waschen und Mädchen für den 
ganzen Tag verlangt Milch 
geschäft, Wilhelmshöher Str. 15. 
gtiitjltüdsoustrtiaer m.Dlnt. 
Schmargendorferstr. 9. 
AM MsWltMlI 
gesucht Gerhardt, üHomstthstr, k. ■ 
Aufwärterin Vormittags Äer- 
langt. Schneider, Cranachstr. 8( J 
Saubere Aufwärterin verlang! 
Westphal, Wielandstr. 36, III lks. 
WWltMI>,LSL'z! 
erfragen b. Oettinger, Blankenbc^,- 
straße 8, zwischen 8 bis 4 llhr. 
Aufwärterin, vormittags gesucht. 
Rembrandtstr. 8. II links. [4618 
Tüchtige Aufwartung gesucht. 
4616) Pinn, Cranachstr. 14 II l. 
MWrterlii 5Ä 
gejucht Albestr. 10 II rechts. 
Saubere Aufwartung von 
8.bis 11-Uhr verlangt.. - [4621 
Stubenrauchstr. 80, ptt. rechts. 
c 
unterricht 
3 
Gesang- u. Schäuspiclüuterricht 
preiswert. Marie Duval, Span- 
holMr. 85 III. 4-5 Uhr. [4633 
Klavier- n. Violinstd. ert. st ns 
geb. Lehrerin Wiesbadenerst. 79111 -
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.