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Periodical volume Nr. 125, 30.05.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Mark abwärts Zur Verteilung, die Zum Teil von Schöne 
berger Firmen, Privatversonen und Klubs gestiftet sind. 
Diese Ehrenpreise sind im Keglerheiin ausgestellt und 
können jederzeit unentgeltlich besichtigt werden. Im 
Interesse des guten Zwecks machen wir ans dieses Wohl 
tätigkeitskegeln wiederholt aufmerksam. Beteiligung jeder- 
tnann gestattet. 
o Die Gesaugsabteilnug des evangelischen Arbeiter 
vereins hat zunl Sonnabend, den 31. Mai d. I. vom 
Guttempler-Gesangverein Berlin-Westeir zu Friedenau zu 
dessen Frühlingsfest im Kaiser-Wilhelmgarten Einladung er 
halten. Es stehen vortreffliche Genüsse bevor. Auch ivird 
die Gesangsabteilung des E. A. V., durch einige Vortrüge 
versuchen, , als gemischter Chor Anklang zu finden. 
o Graste Doppelvorstellungen finden jetzt täglich in 
Friedenaus größten! und vornehmstem Lichtspieltheater, den 
Hohenzollern-Lichtspielen", Handjerystr. 64, statt und 
zwar im Saal und im schönen Naturgarten. Jedem Be 
sucher steht es frei, welcher Vorstellung er beiwohnen will: 
er kann beliebig wechseln. Der rührigen Direktion ist es 
jetzt gelungen, den Hauptschlager des NollendorftheaterS zu 
erwerben. Es ist die dramatische Studie aus dem 
russischen Leben „Die Czernowska?" Von Anfang bis 
Ende spannend, werden russische Sitten und Gebräuche dem 
Beschauer vor Augen geführt. Die Hohenzollern-Lichtspiele 
haben für diesen Film das Alleinaufführnngsrecht erhalten. 
Ferner wird das hübsche. Liebespoem „Verklungene Lieder" 
gezeigt. Heute Abend gelangt der spannende Roman „Die 
schwarze Gräfin" zum letzten Male zur Vorführung. Wir 
empfehlen die Hohenzollernlichtspiele unseren Mitbürgern zum 
Besuch, sie werden sich dort bestens vergnügen. 
o Wem gehören die Sachen? Kürzlich sind in 
Schöneberg Bodendiebe verhaftet worden, denen folgende 
Sachen abgenommen wurden: Handtücher, signiert G. M., 
Dainastbettbezüge, gezeichnet A. Z., Nachtjacken, gezeichnet 
II. I'. oder P. H., Erstlingswäsche, Bezüge und Steckkissen- 
beziige, gezeichnet J. und A/13, Damenhemden gezeichnet 
A. G. und A. J., 9 Paar schwarze Strümpfe, A. R. 
in rot signiert, 2 Hängematten, einige Russcnkittel für 
Kinder, 2 Pakete farbige Strickwolle, selbstgekochte Seife, 
3 Segeltnchkoffer, von denen einer einen geivölbten truhe 
artig gearbeiteten Deckel hat, der einen Klebezettel mit der 
Bezeichnung Nauen nach Berlin-Zoologischer Garten zeigt, 
und verschiedene Pakete mit Maschinennähnadeln. Mittei 
lungen sind an die hiesige Kriminalpolizei, Feurigstr. 7, 
zu richten. 1 
o Fahrraddiebe machen in letzter Zeit wieder unsern 
Ort unsicher. Am 18. Mai erschienen im Keller des Hauses 
Stubenrauchstr. 10 zwei Leute, die dort das dem Hauptmann 
Tamm gehörende Fahrrad stehlen wollten. Sie wurden jedoch 
von dem Burschen des Hauptmanns überrascht und verscheucht. 
— Am 29. d. Mts. ist Nachmittags zwischen 5 und 8 Uhr 
Herrn Hindcnücrg in der Laubacher Str. 6 das Fahr 
rad ans dein Keller gestohlen worden. Von den Spitzbuben 
fehlt jede Spur. 
o Zn gemeinschaftlicheii Wohnnngscinbrücheu 
hatten sich zwei Frauen F. und W. aus Berlin und 
Neukölln.ztlsaunnengefunden. Während Frau F. Schmiere 
stand, kantelte Frau W. mit feinstem Einbrecher-Handwerks 
zeug die Wohnungen auf, um alles Wertvolle in einen 
großen Sack verschwinden zu lassen. Gestern wurde jedoch 
die eine, Frau F., auf frischer Tat bei einem Einbruch in 
der Gustav-Müllcrstraße 22 zu Schöneberg abgefaßt, während 
ihre Helferin Frau W. zunächst durch die Flucht entkam, 
aber heute Morgen in ihrer Wohnung von der Schönebcrger 
Kriminalpolizei ebenfalls verhaftet werden konnte. In den 
Wohnungen der beiden Frauen fand man noch eine Anzahl 
Gegenstände, die aus anderen Diebstählen und Einbrüchen 
herrühren. Der Mann der Frau W., ein gewerbsmäßiger 
Einbrecher, der augenblicklich in Moabit auf Sommer 
wohnung sitzt, scheint einen Teil seines Vcrbrecherhandiverks- 
zeuges zurückgelassen zu haben, das jedenfalls seine Frau 
nicht müßig liegen lassen wollte. Beide Frauen wurden 
nach Moabit eingeliefert. 
Tereins-nachnd>t$n 
Der Verein der Deutschen Kaufleute tritt am Sonntag, dein 
1. Juni, vormittags '/«IO Uhr im „Deutschen Hof", Lückauersir. 15, 
zu seinem diesjährigen Bereinstag zusammen, welcher von außer 
ordentlicher Bedeutung für die Handluugsgehilfen-Bewegung sein 
wird. Der Geschäftsführer füö Rheinland und Westfalen, Herr 
Fries, referiert über das Thema: „Der Wohnungsgesetzentwurs 
und die Handlungsgehilfen." Außerdem erörtert Herr Redakteur 
Georg Borchardt die wichtige Frage: „Unsere Forderungen an die 
Gemeinden." Alle kaufmännischen Angestellten sind zu diesen 
beiden Vorträgen, welche öffentlich gehalten werden, gern gesehen. 
Am Nachmittag findet eine geschlossene Sitzung statt. 
Anläßlich des Berliner Aufenthaltes der Delegierten und Gäste 
zum Internationalen Frauenstimmrcchtskongreß in Budapest ver 
anstalten der Deutsche Verband, der Prcuß. Landesverein und die 
Groß-Berlincr Ortsgruppen eine große öffentliche Abendversamm 
lung, die jedermann Gelegenheit geben wird, einige der hervor 
ragendsten Vertreterinnen des Franenstimmrechtsgcdankens aus 
verschiedenen Ländern zu sehen und zu hören. Abgesandte der 
Suffragettes werden nicht anwesend sein, da die kriegerischen 
Frmien außerhalb der Organisation des Weltbundes stehen. 
§6)öneberg 
—o Sitzung der Stadtverordneten am Montag, dem 2. Juni 
1913, nachmittags 7 Uhr. Tagesordnung. 1. Ausgelegt werden 
die Verhandlungen über die Revision der Sparkasse vom 17. Mai 
1913. 2. Desgl. die Akten über die im 1. Bezirk der 1. Abteilung 
erfolgte Wahl des Stadtv. Wolff-Zictclmnnu. 3. Beschlußfassung 
iibec die Vorlage des Magistrats betr. Bewilligung von Mitteln 
für Schuttbescitignng ans dein ehemaligen Grundstück des Hclmholtz- 
Realgtzmnasinms. 4. Desgl. betr. Asphaltierung der Badenfchen 
Straße zivischen Innsbrucker Straße und Rudolph-Wilde-Platz. 
5. Desgl. betr. Nachbewilligung von 88,80 M. zum Feucrlöschetat 
für 1912. 0. Desgl. 810,32 M. zum Cchuletat 6 für 1912. 
7. Wahlen: 1 Mitglied in den Sachverständigen-Beirat nach 8 4 
des Ortsstatuts gegen die Verunstaltung von Straßen und Plätzen 
der Stadt Berlin-Schöneberg. 4 Vertrauensmänner für den im 
Geschäftsjahr 1913 beim Amtsgericht Berlin-Schöneberg zusammen 
tretenden Ausschuß zur Wahl von Schöffen und Geschworenen. 
4 Armenpfleger für die Armenkommission 7 b. 8. Beschlußfassung 
über die Vorlage des Magistrats betr. Ergänzung der Gebühren 
ordnungen für den 1. und 2. städtischen Friedhof. 9. Desgl. betr. 
Errichtung von Lehrstellen an den höheren Schulen zum 1. April 
10. Desgl. betr. Bewilligung von 18 100 M. für Umbau- 
arbeiten im alten Rathause. 11. Desgl. betr. Versicherung der 
städtischen Objekte gegen Feuersgefahr bei der Aachener und 
Münchener Fenerversicherungsgcsellschast, der Berlinischen Feuer- 
versicherungsanstalt und der Nordstern A.-G. 
—o In den bisher mit der Aachener nnd Münchener 
Feuerversicherungsgesellschaft und der Berlinischen Feuerver- 
sicherungsanstalt abgeschlossenen Vertrag, betr. die Feuer 
versicherung der sämtlichen städtischen Objekte, tritt der 
„Nordstern", Unfall-, Haftpflicht- nnd Feuerversicheruugs- 
Aktieugesellschaft, mit der Maßgabe ein, daß er an den seit 
dem 1. Januar 1912 abgeschlossenen und in Zukunft noch 
einzugehenden Feuerversicherungen mit 40 Proz. und die 
beiden anderen Gesellschaften mit je 30 Proz. beteiligt sind. 
Für den noch bis zum 1. Juli 1915 laufenden alten Ver 
trag gelten vom 1. Juli 1913 ab die in den Schreiben der 
Gesellschaften vom 24. September 1912 und 7. Februar 
1913 enthaltenen neuen Prämiensätze. Den drei Gesell 
schaften ivird zugesichert, daß der Vertrag mit ihnen vom 
1. Juli 1915 ab zu den von den Gesellschaften in den 
Schreiben vom 24. September 1912 und 7. Februar 1913 
aufgeführten Prämiensätzen auf weitere 10 Jahre ge 
schlossen wird. 
—o Die Vadensche Straße zwischen der Innsbrucker 
Straße und dem Rudolph-Wilde-Platz wird Asphaltpflaster 
erhalten. 
—v Zum 1. April 1914 werden an den höheren 
Schulen nachstehende Stellen für Lehrkräfte neu errichtet: 
an der Hohenzvllernschnle — Ghinnasialabteilung — zwei 
Oberlehrerstellen; an der Fvntaneschule 1 ordentliche 
Lehrerinstelle; an der Rückertschule 1 technische Lehrerin- 
stelle; an der lihlnndschule 1 technische Lehrerinstelle. 
—o Das Konkursverfahren über das Vermögen des 
Schuhhändlers Otto Bkai, Gvltzstr. 40, jetzt in Berlin, 
Preuzlauerstr. 22, ist nach erfolgter Abhaltung des Schluß 
termins aufgehoben. — Das Konkursverfahren über das 
Vermögen des Fräuleins Carla Lutz, Jnbaberin eines Putz 
geschäfts Akazienstr. 3, z. Zt. in Riga (Rußland), ist nach 
erfolgter Abhaltung des Schlußtermins aufgehoben. 
Zuschriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.)^ 
Der neue Markt. 
Es ist erstaunlich, mit welcher Rücksichtslosigkeit der Allge 
meinheit gegenüber in den letzten Artikeln rein persönliche Inter 
essen einzelner gegen den neuen Markt vorgebracht wurden. Weder 
der etwas nervöse Anwohner des Marktes, welcher sich morgens in 
seiner Ruhe gestört findet, noch die kleine Gruppe der Händler aus 
der Nachbarschaft könne ernstlich erwarten, daß mit Rücksicht auf 
sie Hunderts zur Sparsamkeit gezwungene Hausfrauen nur auf den 
für sie entlegenen Lauterplatz-Markt angewiesen sein sollen. Die 
Behauptung der Händler, daß mau bei ihnen besser und doch nicht 
teurer einkaufen können, als auf dem Markte; findet durch den 
regen Zuspruch sdes Lauterplatz-Marktcs die gründlichste Wider 
legung. Die Mehrzahl unserer Hausfrauen hat wohl erkannt, wo 
sie am besten kaust. Wäre die auf dem Markt angebotene Ware 
minder gut und böte der Einkauf daselbst nicht große Vorteile, so 
würden die Hausfrauen sicher vorziehen, in den nächsten Läden 511 
kaufen und würden nicht die vollen und schweren Taschen und Netze 
vom Markte heimtragen. Deshalb erwarten die Hausfrauen des 
westlichen Friedenaus, daß die Marktverwaltung sich durch die 
vorhergegangenen Einsendungen in ihrem Bestreben nicht beirren 
läßt, im allgemeinen Interesse einen gut beschickten Markt am 
Elektrizitätswerk in der Rheingaustraße zu schaffen. Jede neue 
Einrichtung bedarf der Vervollkommnung, ebenso der neue Markt 
und wenn immer wieder versucht werden sollte, den neuen Markt 
herabzusetzen, mit der Zeit wird der Verkehr doch nicht ausbleiben. 
' ©nt’ Ding will Weile haben. R. N. 
Gerichtliches ~~ 
(:) Pfändung des Lohnes des unehelichen Vaters. Die 
häufigste Art der Lohnpfändung ist wohl die, daß der Gesamt 
monatslohn des unehelichen Vaters bis zu der gesetzlich zulässigen 
Grenze gepfändet wird. Die Schuldner wissen nun die Lohn 
pfändung dadurch erfolglos zu machen, daß sie nur so viele Tage 
im Monat arbeiten, als zur Erreichung jenes nnpsändbaren 
Minimums erforderlich sind. Diese Möglichkeit ist namentlich den 
Bergarbeitern und vielen anderen Arbeiterklassen gegeben, die ihre 
Arbeitsstelle nicht verlieren, wenn sie mehrere 'Tage im Monat 
„feiern".' Im „Zentralblatt für Vormundschaftswesen, Jugend 
gerichte und Fürsorgeerziehung" (Nr. 1, 1918) weist Amtsrichter 
Dr. Reining-Dortmund darauf hin, daß der Berufsvormund des 
Amtes Lütgendortmund, Amtssekretär Viebahn, einen Weg der 
Lohnpfändung eingeschlagen hat, der jenen Drückebergern wirksam 
begegnet. Er pfändet nicht einen Teil des Gesamtmonatslohns, 
sondern des Lohnes jedes einzelnen Tages, er beläßt einen Betrag, 
der dem ortsüblichen Tagelohn etiva entspricht, dem Schuldner für 
seinen Unterhalt und pfändet den überschießenden Betrag des 
Tageslohnes. Wenn nun der Schuldner einen Tag feiert, so trifft 
ihn der Lohnausfall ebensogut wie das uneheliche Kind; die 
Möglichkeit, sich selbst den nötigen Unterhalt zu erarbeiten, dem, 
unehelichen Kind dagegen nichts, ist ihni genommen. 'Dieses 
Psändungsverfahren, das hier mit Erfolg angewendet ist, dürste 
Nachahmung verdienen. 
Vermischtes 
*0 Militärturnen beim 12. Deutschen Turnfest in Leipzig. 
Nachdem in den letzten Jahren auch das Deutsche Heer mit seinen 
verschiedenen Truppen in engere Beziehung zur deutschen Turner- 
schaft getreten ist und auf den Turnfesten die Uniform nicht mehr 
so selten vertreten ist wie ehedem, — schickt doch die deutsche Turner- 
schaft aus ihren Angehörigen jedes Jahr nahezu ein Armeekorps 
zu unseren Heer, in zwei Jahrgängen also 80 000 zum Militär — 
so sollen unsere Truppenteile aller Waffengattnngen auch beim 
12. Deutschen Turnfest in Leipzig sich beteiligen, und zwar hat das 
Kgl. Sächs. Geuernlkommando des 19. Armeekorps die Leitung 
dieser Turnübungen selbst in die Hand geuommen. Als Mindest- 
darbietungen sind jetzt schon festgestellt worden: Freie Uebungen, 
Freiübungen, Fechten, Schützeulauf, Hindernisbahn, Fußballwetl- 
kämpfe nnd Beteiligung der Soldaten an den Wettkämpfen der 
Deutschen Turnerschaft. Die militärischen Bvrftihrungen finden 
statt am letzten Tage des Festes, nämlich am Mittwoch, dem 
16. Juli 1913 nachmittags. Man kann auf Grund der turnerischen 
Darbietungen des Berliner Militärs bei der Jahrhundertfeier des 
Deutschen Turnens in Berlin schon jetzt mit Sicherheit sagen, daß 
die Turnübungen unserer Soldaten einen Hauptanziehungspunkt 
des ganzen Festes bilden werden. 
*0 g?ml Ort der Handlung: auf einer Straßenbahn in Neuyork. 
„O, besten Dank", sagte eine ältere Dame, der ein einfacher 
Arbeiter in der Straßenbahn seinen Platz überlassen hatte, „wie 
freundlich von Ihnen!" — „O bitte", erwidert der Wackere treu 
herzig, ein Manu soll eine Frau nie stehen lassen. Viele Männer 
stehen nur aus, wenn die Frau hübsch ist, aber sehen Sie, ich: ich 
mache keinen Unterschied." 
Wetteraussichten. 
Sonnabend: Etwas kühler, veränderlich, vielfach wolkig, 
mit leichten Regenfällen, mäßigen südwestlichen Winden 
und fortdauernder Gewitterneigung. 
> Verantwortlicher Schriftleiter: HermannMartinirrS, Friedenau. 
Einiadmig zur Sitzung oer Gememveverirenmg 
am Donnerstag, den 5. Juni d. I., nachmittags 7 Uhr 
im Sttzungssaale des Reform-Realgymnastalgebäudes. Nach der Vor 
schrift im 3. Absatz des § 106 der Landgemeinde-Ordiinng wird darauf 
hingewiesen, daß die Nichterscheinenden sich den gefaßten Beschlüßen 
zu unterwerfen haben. 
Tagesordnung: s) in öffentlicher Sitzung: 
1. Mitteilungen. 
2. Genehmigung eines Nachtrages zur Unisatzstcuerorduuug. 
3. Erstattung von Trinkgeldern bei Dienstreisen. '' 
4. Vergabe des Brennmaterialienbedarfs für das laufende Rechnungsjahr. 
5. Vorlage betreffend die Auslegung des § 2e letzter Absatz der Polizei- 
verordnung betr. die Erfordernisse öffentlicher Straßen. 
6. Biwilligung der Mittel für den Umbau der Turnhalle deS Gym 
nasiums. 
7. a) Bewilligung der Mittel für Verstärkung des Kabellnetzes 
l>) Vergabe der Kabelliefernng. 
8. Verbesserung der Straßenbeleuchtung in einigen Straßen nnd Be 
willigung der Mittel. 
0. Erweiterung der Ausschusses für Jugendpflege. 
b) in gel)eimer Sitzung. 
10. Grundstücksangebote. 
Die bezüglichen Vorgänge und Akten können während der Dienststunden 
im.Amtszimmer eingesehen werden. 
Berlin-Friedenau, den 30. Mai 1913. 
Der Gemeindevorsteher. Walzer, Bürgermeister. 
Am 29. Mai vorm. 9 Uhr entschlief unsere liebe Tochter 
und Schwester Frieda nach längeren schweren Leiden. 
Um stilles Beileid bitten 
Ferdinand Trampe 
Ernestine Trampe geb. Lukas 
Alfred Trampe. 
Friedenau, Schmargendorfcrstr. 21, d. 30. Mai 13. 
Uie Beerdigung ffndet Sonntag, d. 1. Juli, nachmittags 
4 Uhr auf dom hiesigen Friedhof von der Leichenhalle statt. 
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Bei günstiger 
Witterung 
finden die 
Vorstellungen 
im 
Garten statt. 
Bel guter Witterung grosse Doppel-Dauervorstellungen. 
Das verehrte Publikum kann wählen, Garten oder Saal. 
Vom 30. Mat bis 1. Juni Rekordprogramm. 
Oie CzBPROwsha? 
Es gelangen nur Bilder 
d. 1. Woche z. Vorffihrg. 
Bei günstiger 
Witterung 
finden die 
Vorstellungen 
im 
Garten statt. 
Hoofe letzter Tag 
Die schwarze Gräfin. 
Ferner das grosse Programm. 
Anfang 6 Uhr, Sonntags 4 Uhr. Eintrittspreis» 3V, 50, 70 Pfg, 
Die Direktion, ge,. H. Bönton. 
If 4M Z A getragene Herren- 
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