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Periodical volume Nr. 291, 11.12.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Versammlung fand am 7. d. MtS. -sin AlbrechtShof zu 
Sieglitz statt. Der 1. Borsitzende, Polizeihauptmann und 
Bürgermeister a. D. von Carnap, verlas die von ihm ver 
faßte. wohl durchdachte BegrüßungSerklärung für die dem 
nächst stattfindende allgemeine Prnsionärversammlung. 
Diese wird am Donnerstag, dem 23. Januar, Abends 
7 Uhr im Marine-FesthauS in Berlin 80-, Brandenburger 
Ufer 1 (zwischen Jannowitz- und Watsenbrücke) abgehalten 
werden. Der Besuch dieser Versammlung wird dringend 
empfohlen, da voraussichtlich diesmal eine größere Anzahl 
von Mitgliedern deS Reichstages, wie auch des Abge 
ordnetenhauses anwesend sein wird. Auch Nichtmitglieder 
lünnen teilnehmen. Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Die 
nächste Monatloersammlung der Ortsgruppe „Steglitz und 
aniiegrndende Vororte" findet am 4. Februar, Nachmittags 
5 Uhr im AlbrechtShof zu Steglitz statt. ES wird um 
Zahlung deS JahreSbeitragcs gebeten. 
o Der Vortrag mit Lichtbildern deS Herrn Ober- 
postraktikanten Dr. Roscher über „Die deutsche Kabel- 
Politik und die Kabel deß Weltverkehrs" im National- 
ltberalens Ort-verein findet heute, Dienstag, Abend um 
8'/, Uhr im Restaurant „Hohenzollern", Handjerystr. 64, 
statt. Gäste, Damen und Herren, willkommen. 
o Männer - Turnverein. Die Mitglieder der 
LlterS-Abteilung werden nochmals auf die heute Abend 
1l> Uhr nach dem Turnen in der , Kaisereiche" stattfindende 
ordentliche AbteilungSoersammlung aufmerksam grinacht. 
Mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der Tagesordnung 
(u. a. Neuwahlen sämtlicher Abteilungs-Beamten) ist zahl 
reiches Erscheinen dringend erwünscht. 
o Da- Preiskegeln im Lauterplatz'Kafino fand 
durch die gestern Abend stattgefundene Preisverteilung sein 
Ende. Der letzte Kegeltag. Sonntag, der 12. d. MtS., 
war sehr lebhaft besucht und es wurde flott gekegelt. Den 
1. Preis erhielt mit 35 Holz Herr Dickelt, den 2. Preis 
auch mit 35 Holz Herr Hoene und den 3. Preis mit 34 
Holz Herr Herdt. Die übrigen zahlreichen Preise erhielten 
Kegler mit 30 bezw. 31 Holz. Der Verlauf deS Preis- 
kegelnS kann als ein durchaus guter angesehen werden. 
An beiden Kegeltagen und auch am Tage der PreiSver- 
teilung war aller in fröhlichster Stimmung, wozu die gute 
Verpflegung, ide man im Lauterplatz-Kastno hat, nicht un 
wesentlich beitrug. 
o In de» „Hohenzollern Lichtspielen", Hand- 
jerystr. 64 bringt das von heute ab zur Vorführung ge 
langende Programm als Hauptschlager daß großartige 
nordische Drama „Eine Dollarprinzessin". Es ist ein 
feffelndrS Bild in 3 Akten. „Auf vulkanischer Erde" ist 
gleichfalls ein herrliches Drama. „Die Küchrngewaltige" 
betitelt sich eine reizende Komödie' In einer farben 
prächtigen Naturaufnahme sehen wir dem Fischfang bei 
Maharadjah von Kapurkala zu. Zum Totlachen ist die 
Humoreske „Auf der Hochzeitsreise". „Wächter deS Zirkus- 
wagen" ist ein realistisches Drama. Außerdem vervoll 
ständigen gut gewählte Einlagen das Programm. Wieder 
holt fei auch dem erstklässtgen Orchester Lob gespendet. 
Morgen Nachmittag 3 Uhr ist wieder eine Schülervorstellung. 
o Das Biofontheater in der Nheinstraßc 14 
erfreut sich nach wie vor einer regen Besuchs seitens 
unseres besseren Publikums. Die beiden Schlager, welche 
das neue Programm ausweist. verfehlen nicht, allgemeines 
Interesse zu erwecken. „In den Krallen" ist ein ameri 
kanisches SknsationSdrama ersten Ranges in 2 Akten. Auf 
einer Farm im wilden Wrsten wird Gold gefunden, doch 
stirbt der Farmer am Fieber, das jene unwirtliche Gegend 
gefährlich macht. Die Witwe des Farmers sucht die Be 
sitzung zu halten, wird ober von einem Panter Überfallen 
und eS entsteht ein grausiges Ringen mit der Bestie. Erst 
im Augenblick der höchsten Not kommt Rettung und wie 
von einem Banne erlöst, atmen die Zuschauer erleichtert 
auf. DaS Spiel der gepeinigten Frau, aber auch die 
Dressur der Panterkatze ist bewundernswert, alles echt 
amerikanisch und spannend vom Anfang bis zum Ende. 
DaS Brandmal, ein Berliner Sittenbild in 3 Akten ist 
nicht minder fesselnd, ein Milieu aus dem Scheunen- 
viertel und einein Variö!6, sehr realistisch, aber gut 
inszeniert und dargestellt. Winter in Galizien zeigt den 
dort florierenden Wintersport nach der Natur aufge 
nommen. Der Amerikaner ist eine gut ersundrne 
Komödie. Wochenschau von Gaumont bringt wieder eine 
ganze Kette neuer Bitder aus aller Welt. DaS Tonbild 
ist nett und Fcitzchen und Bubi auf der Streife nach 
einem Pompadourräuber höchst ergötzlich. Die künstlerischen 
Leistungen der HanSkapelle sind lobenswert und die des 
Büffets billig und gut. Anfang 6 Uhr, Sonntags 4 Uhr. 
o träfe Vineta. Am Mittwoch, dem 15. d. Mrs., 
beabsichtigt die äußerst rührige Direktion des (^asö Vineta, 
Schöneberg, Haupistraße 76, wie wir soeben erfahren, eine 
große humoristische EinweihungSfeier, verbunden mit 
Tombola und allerlei ähnlichen Ueberraschungen zu ver 
anstalten. Der Abend dürfte sich um so genußreicher ge 
stalten, al§ die bekannte und beliebte Wiener Salonkapelle 
Hannbeck v. Hannwehr konzertiert, die eben erst bei ihrem 
Benefiz einen durchschlagenden Erfolg erzielte. Der beste 
Beweis dafür: Es war im ganzen Cafe kein einziger Platz 
unbesetzt. Allerdings leistet die Kapelle wirklich hervor 
ragendes. Der Lordesrkranz, den da? dankbare Publikum 
Herrn v. Hannbeck spendete, war redlich verdient. Allen 
Freunden harmlosen HumoiL und wirklicher Fröhlichkeit 
sei warm ans Herz gelegt, an diesem Abend .Aineta" auf 
zusuchen. Sie werden nicht enttäuscht sein! 
o Tternickrl in Friedenau. Gestern Abrnd, bald 
nach 8 Uhr schob ein Mann von etwa 40 Jahren stark 
schwankend durch die stille Schmargendorfer Straße dem 
Friedrich-Wilhelm-Platze zu. Ec unterhielt sich laut mit 
sich selbst, was natürlich sür die von der Eisbahn nach 
Hause gehende Jagend ein willkommener Anlaß war, 
einige Worte mitzureden. Der Schwankende verbat sich 
aber solche Zwischenrufe entschieden, ohne dadurch zur 
Ruhe beizutragen. Plötzlich entriß er einem kleinen 
Mädchen die Schlittschuhe und schwang sie, am Riemen 
hallend, um seinen Kopf herum. Dabei war er so un 
vorsichtig, den Kindern zuzurufen: „Ick bin Sternickel, ick 
wirge Euch alle ab!' Zugleich traf einer dcr geschwenkten 
Schlittschuhe mit der scharfen Lauskante seine Nase, daß 
sie blutete. „Da seht der blutige Sternickel'. tönte cs 
unter lautem Lachen des äußerst amüsierten Nachwuchses. 
Der falsche Sternickel warf die Schlittschuhe nach seinen 
Verfolgern, ohne aber jemand zu treffen. Dann rannte 
er mit voller Wucht gegen einen Mast der Straßen 
beleuchtung, wobei ihm eine Flasche, in der sich Milch be 
fand, in der Tasche zerbrach. Die weiße Flüssigkeit 
kennzeichnete einer Stück WegeS seine Straße. Vor seinrn 
Verfolgern flüchtete er dann in die auf drnr Platze 
stehende Rrtirade. Auf dem hineinführenden Wege glitt 
er aber anS und firl mit dem Oberkörper in die Rotunde, 
während seine Podeste,h?rauSragten. . So blieb, ep..zunr. 
Gaudium der schadensrohen Jugend liegen. „Sternickel 
liegt im Gefängnis!" hieß eS. bis sich einige mitleidige 
Seelen fanden, die den etwas Ernüchterten wieder auf die 
Beine halsen, worauf er sich seitwärts in dis Lüsche scblug. 
o Diebstahl. Ans einen! Kohlengeschöft in der 
Körnerstraße w"r^- »ine Ziege gestohlen und am Tatort 
gleich geschla ' ^)er Täter ist bisher unbekannt. 
o Polizeibdt»»cht. Als gefunden sind hier angemeldet 
worden: 1 Armband, 1 Reisedecke. Die rechtmäßigen Eigen 
tümer werden aufgefordert, ihre Ansprüche binnen diei 
Monaten im hiesigen Amtsbüro, Handjerpstraße 01-62, 
Zimmer 22, geltend zu machen, da sonst anderweitig 
Uber die Fundgegenstände verfügt werden wild. 
Morgen Mittwoch tagen: 
Dil Friedenau-r OrtSoerein der Gesellschaft m Ausbreitung des 
Evangeliums veranstaltet Mittwoch, den >5. d. MtS., Abends 8 Uhr 
imlGemeindesaal, Kaiserallce 76II, einen Vortragsabend, wo Herr 
Pfarrer Bleckmann-Fssen über daS Thema: „Was wollen wir und wie 
können wir unter denen, die zu Rom find, das Evangelium aus 
breiten ?" reden wird. Zu Anfang und Schluß Sologesang. 
Theatcrverein .Lerzeö" 1873. Sitzungen jeden Mittwoch 9'/, Uhr, 
im Vereins lokal Paul Sponholz, Steglitz, Korncrstr. 48g. Gäste, als 
Mitglieder willkommen. . 
Gerichtlichem 
P. Die beiüchtigten beiden Einbrecher Gcoßklaus und Schuchart, 
die in Wilmersdorf, Fried er an und Berlin W EinbruchSdiebstjlhle 
in der Zeit vom Mörz u. I. bis zum Juni v. I. verübten und 
hauptsächlich Gold. und Silberjachen, Brillanten, Bargz/o und auch 
Wäsche erbeutet hatten, wurden wiederum der 5. Strafkammer vor 
geführt. Die teilweise Aburteilung hatte bereits am 18. September 
stattgefunden. Der zur Zeit in Tegel in der Sirashaft befindliche, 
nun wieder angeklagte Handlungsgehilfe Gottfried Großklaus war zu 
3 Jahren Gefängnis veruncil! worden, sein Genosse, der Mechaniker 
Erich Schuchalt, zu 5 Jahren Zuchthaus, die er in der Strafanstalt 
zu Luckau anaelretcn har. C2 blieben zur Zeit dieser Verurteilung 
noch 21 den Beiden zur Last gelegte Einzelsäue unerledigt, die nun 
mehr die genar.r.ie Strafkammer beschäftigten. In dcr Nachtrags- 
anklage handelte es sich um einzeln zvsammengestohlcne Sachen tm 
Gesamtwerte von über 0000 M., die den Einbrechern außer Bargeld 
in gleichem Betrage iu die Hände geraten waren. Der Staats- 
anwalt beauiragte Zu'atzstrafen von 2 Jahren Gefängnis bezw. drei 
Jahreu Zuchihaus. Der Gerichtshof erkannle auf Zusatzstrafen von 
1 Jahr Gejängnis gegen G. und auf 1 Jahr 6 Atonale Zuchthaus 
gegen Sch. — DaS G-efamlurleil lautete daher gegen G. auf 4 Jahre 
Gefängnis und gegen Sch. auf 6 Jahre 6 Monate Zuchthaus. 
Beiden Angeklagten'wnrden auch die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt. 
(:) Verfarltrs Fleisch hat eux Lieferant aus Schwerin, der 
Schlächtermeister Hermann Eebcrt, nach Berlin und den Vororten ge 
schickt. Er mutzte sich deshalb vor der Strafkammer wegen wissent 
lichen Vergehens gegen das Nrhrungdmiltelgefetz vor der Strafkammer 
verantwornu. Der Angeklagte betreibt iii Schwerin ein größeres 
Schlächtcreigefchäft und oerjer det auch große Posten Fleijch nach außer 
halb und insbesondere nach Berlin und den Vororten. Da c§ sich um 
fast auffällig billiges Fleisch hantelte, ließen sich zahlreiche Berliner 
Flttschcrmeiffer verleiten, bei dem Angellagt-n dieses billig- Fleisch zu 
bestellen, welches zur Wurttfabiikalion dienen follle. Vor einiger Zeit 
wurde auf dem Lehrter Bahnhof ein Posten dieses billigen Fleisches 
beschlagnahmt, welches einen derartigen „Duft" ausströmte, daß eS 
schon den Bahnbcamt:n aufgefallen war. Der Polizeilicrarzt Dr. 
Nickel stellte fest, daß es sich um völlig in Fäulnis übergegangenes 
Fleisch handellc, dessen Genuß schwere gesundheitliche Schädigungen 
hervorgerufen hätte. Außerdem stand noch ein zweiter Fall zur An 
klage, in weitem eS sich darum handelte, daß der Angeklagte ver> 
dorvenes Fittich nach Köln versandt Halle. Der Staatsanwalt be 
antragte 6 Wochen Gefängnis. Daö Gericht kam bezüglich des zweiten 
Falles zu einer Freisprechung, ging jedoch bezüglich deS ersten Falles 
erheblich über die beantragte Strafe hinaus. DaS Urteil lautete auf 
4 Monate Gefängnis sowie Publikation. 
"o Zum Deutschen Etsenbahn-Perjonen- uud Gepäckiarif ist soeben 
ein Nachtrag III erschienen. Derselbe enthält einige wichtige 
Aenderungen der Eisenb.-Veck.-Ordnung. Die Bestimmung 6 VII 
(Fahrpreisermäßigungen zum Zweck der Arbeit-vermittlung) hat die 
rachfolgende Fassung eihallen: „Ven'ichrrungspflichlige Mitglieder der 
Krankenkassen im Slnne dcr rcichsgesetzliche» Bestimmungen über die 
Krankenversicherung der Arbeiter usw., von eingeschriebenen Hilfskassen 
(Eisatztassen) und von kuappschastllchen Krankerckaffen und ver- 
fichcrungSpflichtlge Versicherte von Versicherungsanstalten und dcr 
diesen gleichgestellten brsondereu Kassencinrtchlungen, sowie freiwillige 
Mitglieder...der genannten. Kaffen, sofern.„daS^ jährliche. Luffawt» 
einkommen bei Versicherten der RetchSverfiarerungsanstalt für Angestellt: 
oder bri freiwilligen Mitgliedern der anderen genannten Kaffen den 
Brtrag von 2500 M. nicht übersteigt, btt Ausnahme in Heilstätten, 
bei Besuchsbehandlung in öffenliichen Krankenhäusern oder in öffent- 
jichen Kliniken und bei dem Besuche von Kur- und Erholungsorten, 
sofern die Entsendung auf K.sten der genannlen Kassen oder Anstalten 
erfolg!." 
Uerreist, vom 14. bis 17. Januar 
Zahnarzt Nerrbaur, K; 
!L»>srer»n«?röys»s. 
- Mittwoch: Vorwiegend neblig oder wolkig, bri gk- 
liridem Frost und mäßigen südwestliche Winden. Keine 
erheblichen Niederschläge. 
if c i ;u Sk. 
Bekanntmachung- 
Festmahl 
ui Feier d:s Geburtstags Lr. Moj-s.Lt dkS «Lisas rnd Königs am 
7.Jnmar1913 imBürgersaale deS Rrforw-Realaymmsiris. Horulhttc. 
Die Gemeindeverlrelung hat in ihrer Sitzung am j. I inuar d. Js 
beschlossen, auch in diesem Jahre den Geburtstag £r virjesiät üeS 
Kaiser» u»d Kjn'aS in ufferrri Oit« öffentlich durch ein Herren- 
feftmahl,u f.i:rn. 
Zu die em am «anlag, de« 27. d. «tS, «achvittagS 5 Uir, 
Im Bürgn [aale des Reform-RealgymnosiumS. Homulh'rraße, palt- 
findende., Festmahle gestalten wir uns, die Bürger Beilin-Znrdeuau? 
mit dem B.merken crg'bevst iiu,u'ad.n. d ß d'r Preis des trockenen 
Gedecks auf 5,00 M ,Lr die P.-rson festgesetzt <st. 
«azug: «rock, weiße Binde, roch ist auch schwarzer Reck zugelassen. 
Liflen zur Errzffchmmg liegen ii den Resla-ra-ttS „Hohen ollern", 
Hrndjnhffr. 64, .stalseieich'", Rhenstr.54, .vtikonwäldchen" Maybach- 
platz .0, .Priuz Handjery", Hantjnystr. 42, in den »einhandlungen 
von »ander, Rhttustr. 60, Reuler, Moselstr 1/2. Rodtke am Wagn-/- 
platz, seiner im Ztaarrcnladrn von Loeser & »olff, Rheinsir. 10, lowie 
I» Gemeirdebüro F'urigstr. 8 a rs Gte »erden am 25 d MtS. 
geschiassev. 
Herren, dle ihre Teilnahme zugesagt haben, nachträglich aber v.r- 
hindert werd v, w.llcn dicS d:m Semeindevüro, Feurigstr. 8, Zimmer 40 
rechtzeitig mitteilen. 
vnlin-tzriedinau. den S. Januar 1913. 
Der S»fta,«schütz. 
»alg-.r, Draeger, L chlyttm, v. Wr ckem, 
Büraermeister. Schaffn. Schöffe. Schöffe 
Eigert, Dr. räozler, Sachs, Prof Sch öder, 
Sernciadeverordnete. Direkter. 
Beiml-VerMing | 
für Friedenau ist von angesehener mit neuzeitlichen Ein 
richtungen arbeitender, großer Gesellschaft für die Wasser- 
leitungeschäden-Versichcrungsbranche zu vergeben. Besonders 
geeignet sür Herren mit Beziehungen zu Hausbesitzer- 
Kreisen. Einarbeitung und praktische Unterstützung geschieht 
von Direktionsbeamten. Auch gelegentliche Abschlüsse oder 
bloßer Nachweis von Objekten werden sehr gut hv: onert. 
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& Vogler A.-G., Berlin W. 8. i305 
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Im S8ec;c dcrZwavgsvollsircckung 
soll das in Berlm Fried.'nau, Nied- 
stiaße 19 belegene, im Grundbuch« 
rou Friedenau, Band 8 Blatt Ne. 7i9 
,ur Zeit d r Einiragung d:s V.a> 
steizcrungsoermerkeo auf d:n Namen 
drr Giu dflücksreiwerluugsgrs.ll- 
schaft Büsirigstraße m. b. H. zu 
Berlin ein^eiragene Grundstück 
am 1». April 1913,, 
vormittags UV* Nhr 
durch iai unterzeichnete Gericht — 
cn der Gerichisslelle — Brunewald- 
ftraße 66/67, i. Bleck, ZimmcrNr.üS 
versteigert werden. 
Das Erundsiiick. Gemarkung 
Berlin-Lilm-rldotf Kartenblatt 7 
837 
Parzelle 
% 
besteht cuS «inem 
votdttwchnhauS mit 2 Seiler- 
flügeln und Hofrarm von 12 ar 
1t gm Größe. ES ist t ci cinem jähr 
lichen Nrtzungswert von 13600 M. 
oit 50t M. jährlich zur Gebäude- 
still i vnauUgt. Bverzeichnet ist 
das Grundstück in der Srundstrucr- 
muticrrolle unter Artikel SU 238 in 
der V-bäudestruern lle unter Nr. 172 
Der Bcrsttlgcningsvermerk ist am 
1. Dezember 1912 in das Grund- 
buch eingetragen. [S51 
9 K. 100 12. 
Verlin-Echöneberg, 
den 3. Jauuar 1912. 
«öntplicheS Amtsgericht 
Brrlin-Schoneverg, «br. 9. 
Maskengarderobe 
klcalitz, SchiitzNistr. 89, l T: 
E ngaug Alalksteinsttaße. 
Graphvtvgln 1m 
Handlesekunst 
Mittwoch und Sonnabend nicht zu 
sprechen, alle anderen Tage von 
U bis !>, auch Svuutags. Stnbcn- 
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