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Periodical volume Nr. 118, 22.05.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

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Merttn-Iriedenau, Donnerstag, den 22. Wai 1913. 
Ar. 118. 
vepetcken 
Letzte Nackricbten 
Berlin. Anf dem Anhalter Bahnhof find heute zahl 
reiche Fürstlichkeiten eingetroffen zur Teilnahme an den 
Hochzeitsfcierlichkeiten im Königl. Schloß. Der erste war 
8,25 Uhr Prinz Heinrich von Bayern, der vom Prinzen 
Oskar empfangen wurde. Um 0.05 Uhr traf die Groß- 
herzogin Witwe Luise von Baden ein, um l0 Uhr betrat 
auf dem Anhalter Bahnhof das Elternpaar des Bräutigams, 
das Herzogpaar Cumberland, Berliner Boden, um 11,33 
Uhr hat der Zar aller Reußen, Kaiser Nikolaus, von hier 
aus seinen feierlichen Einzug in die Reichshauptstadt gehalten. 
Posen. Frau Dr. Blume, die vom Posener Schwur 
gericht wegen Totschlags an ihren! Manne unter Zubilligung 
mildernder Umstände zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt, 
ivordcn ist, ist gestern zur Berbüßung dieser Strafe in das 
Zentralgefängnis Wronke überführt worden, nachdem der 
Staatsanwalt ebenso wie die Verurteilte auf das Rechts 
mittel der Revision verzichtet hatten. 
Paris. Der Dampfer „Sünvgal" stieß gestern, als 
er aus dem Hafen von Smyrna fuhr, kaum 150 Meter 
vom Ufer auf eine Sprengmine, die sofort explodierte und 
das Vorderschiff vollständig zerstörte. Das Schiff konnte 
noch rechtzeitig zum Scheitern gebracht iverden. Die 
Passagiere und die gesamte Mannschaft sind gerettet; vier 
Personen werden noch vermißt. 
Fontainebleau. Die jüngste Tochter des vor einigen 
Jahren in Barcelona hingerichteten spanischen Revolutionärs 
Francisco Ferrer, Paz Ferrer, ist gestern, einem Privat 
telegramm zufolge, in einem Sanatorium Sainois bei 
Fontainebleau iin 30.Lebensjahre einem Lungenleiden erlegen. 
Oer deutsche Gewerbeslan ä unck äie 
veckungs- ii. Mebrvorlagen. 
Die Budget-Kommission des deutschen Reichstags, bei 
der die Vorberatung der Deckung?- und Wehroorlagen liegt, 
befindet sich einer ziemlich klaren Situation gegenüber. Der 
deutsche Gcmerbestand ist davon durchdrungen, daß die 
Neuorientierung auf dein Balkan eine militärische finanzielle 
Anpassung an die eingetretenen Machtverschiebungen not 
wendig macht, und hat deshalb in selten einmütiger Weise 
die Wehrvorlagen, die Prüfung ihrer Notwendigkeit der 
Höhe nach vorausgesetzt, grundsätzlich akzeptiert. Dabei ist 
naturgemäß kaufmännischen Gepflogenheiten entsprechend 
verlangt worden, daß mit Sparsamkeit und Vorsicht vorge 
gangen wird. Es bleibt nicht nur eine finanzpolitische, 
sondern auch eine moralische Pflicht, die neuen notwendig 
werdenden Mittel so sparsam wie möglich zu verwenden 
und darauf hinzuwirken, daß auch in eine allmähliche 
Reorganisation der jetzt geübten Finanzgebahrung der 
Militärverwaltung eingetreten wird. 
Zu den auf dem Gewerbestaud lastenden erheblichen 
Steuern, Abgaben Stempeln und sozialen Belastungen 
werden nun wiederum neue gewaltige Mehrausgaben 
kommen. Die Begründung der Wehr- und Deckungsvor- 
träumende Mulchen. 
Stoman vor» Dora Duncker. 
49 inliltf.) 
Erst nachdem er die Fabrik um zehn Minuten hinter 
sich hatte, verlangsamte Loewengard seinen Schritt. Schars 
nachdenkend, all seine Gedanken auf einen Punkt kon 
zentrierend, ging er sehr langsam durch die stillen Straßen. 
Noch einmal fragte er sich: „Was nun?" Dann machte er 
sich kaltblütig und mit eiserner Willenskraft klar, daß 
seines Bleibens in Berlin, in Europa überhaupt, nicht 
länger sei. 
Es konnten Wochen, Monate, ja eine bedeutend 
längere Zeitfrist vergehen; bevor ein Mensch hinter sein 
betrügerisches Doppelspiel mit den geschützten Lerschschen 
Mustern kam, ebensogut aber konnte ein Zufall den Be 
trug früher entdecken. Sollte sich der Generalbevoll 
mächtigte des Herrn von Lersch ertappen lassen, er, Kurt 
von Loewengard, sich verurteilen und abstrafen lassen, wie 
ein gemeiner Dieb? 
Die Zahl seiner Gläubiger war in den letzten Mo 
naten, seit das Pech am grünen Tisch, wie in all seinen 
übrigen Unternehmungen ihn mit wahrhaft teuflischer Kon 
sequenz verfolgte, lawinengleich gewachsen. 
Ihre Geduld, selbst mit einem Mann seiner Stellung, 
würde nicht unerschöpflich sein. An dem Tage aber, da 
sein künstlich aufrechterhaltener Kredit erschüttert wurde, 
war er ein verlorener Mann. 
Hätte diese Person, diese Nelbe, ihn jetzt über Wasser 
gehalten, wer weiß, sein altes Spiclerglück hätte doch 
vielleicht wie in früheren Tagen mal wieder zu seinen 
lagen weist den einzuschlagenden Weg. Die Sicherung 
unserer nationalen Verteidigung, die stetige und gedeihliche 
Fortentwicklung des deutschen Reichs kommt allen Berufs- 
ständen in gleicher Weise zugute. Die neuen Deckungsvor 
lagen müssen sich daher unter allen Ilmständen freihalten 
von einseitigen Bevorzugungen gewisser Stände, oder von 
einseitigen Belastungen anderer. Es muß unter allen 
Umständen darauf hingewirkt werden, daß die Entziehung 
der Menschenkräfte und der Finanzmittel in dem vorge 
sehenen gewaltigen Umfange nicht die organische und fort 
schreitende gewerbliche, industrielle und wirtschaftliche Ent 
wicklung des deutschen Reichs stört oder aufhält. 
Unter diesen Gesichtspunkten haben auch die Kreise des 
deutschen Gewerbestandes dem einmaligen Wehrbeitrag zu 
gestimmt, obwohl dieser gewissermaßen eine Kriegsmaßregel 
im Frieden darstellt und dem Grundsatz einer organischen 
Jinanzentwicklung nicht entspricht. Gerade hierbei muß 
aber das Prinzip der Gleichberechtigung aller Erwerbs 
stände gewahrt bleiben, wie es auch von all den wirtsckiaft- 
lichen Gremien, vor allem dem Hansa-Bund, verlangt 
wurde. Es muß aber auch das Fundament hergestellt 
werden, auf welchem überhaupt eine vorherige Berechnung 
des Aufkonnnens aus dem Wettbeitrag möglich ist; d h. 
eine Feststellung des steuerbaren Vermögens im deutschen 
Reich, worüber ja die verschiedensten Meinungen bestehen. 
Was die Vorschläge zur Deckung der dauernden Mehr 
kosten betrifft, so besteht eine übereinstimmende Meinung des 
deutschen Gewerbestandes dahin, daß an der Aufrecht 
erhaltung des Zuschlages zur Grundwechselabgabe bei der 
fast trostlos zu nennenden Lage des Haus- und Grund 
besitzes nicht festgehalten werden darf. Die Besteuerung 
der Gesellschaftsvcrträge und der Versicherungen geht weit 
über das für den Gewerbestand erträgliche Maß hinaus 
und entspricht nach keiner Richtung den Bedürfnissen des 
Mittelstandes. Trotz mannigfaltiger Bedenken wurde dein 
Erbrecht des Reiches zugestimmt und die Erhöhung des 
Kriegsschatzes um 240 Millionen gebilligt. 
Die Vorschläge auf Erhöhung der Matrikularbeiträge 
sind aber einmütig von sämtlichen Gremien des Gewerbe 
standes abgelehnt worden. So hat sich das Direktorium 
des Hansa-Bundes dahin geäußert, daß die Erhöhung der 
Matrikularbeiträge dem Reichsgedanken widersprechen und 
den Gemerbestand den teilweise gewerbefeindlichen parla 
mentarischen Mehrheiten der Einzelstaatcn ausliefern würde. 
.Gleiche Stellungnahmen haben die Aeltesten der Kaufmann- 
schaft eingenommen, die Berliner Handelskamnier, der Bund 
der Industriellen, der Verein Berliner Kaufleute und 
Industrieller, der Verband Sächsischer Industrieller, der 
Bund der Festbesoldetcn und in diesen Tagen der deutsche 
Handelstag. 
Damit ist der gerade für die mittleren bürgerlichen 
Parteien ivichtige Beweis erbracht, daß bezüglich^dieses Re 
gierungsvorschlages eine einmütige Ablehnungsmehrheit im 
deutschen Gewerbestand besteht. Alle diese Gremien haben 
sich aber einmütig für eine Reichserbanfallsteucr ausge 
sprochen, welche am wenigsten drückend, und vor allem er 
tragreich sein würde. Dieser Standpunkt des überwiegen 
den Teils von Industrie, Handel und Gewerbe ist in er 
freulicher Weise gekräftigt worden durch die Reden der 
Gunsten umgeschlagen, ihn binnen stunden wieder zum 
sorglosen Plann gemacht. 
Loewengard scuszte zornig auf. Er ging sehr ungern, 
sehr schwer. Er mar in den letzten Jahren offenbar be 
quem geworden; sein verweichlichter Körper war nicht 
mehr so elastisch als früher, nicht mehr ohne weiteres 
zu allen leiblichen und geistigen Strapazen bereit. Mehr 
und mehr hatte die gichtische Anlage sich ausgebildet; die 
einstige Abenteuerlnst war ihm vergangen. 
Nicht zum ersten Male dachte er an Argentinien. Aber 
es reizte ihn nicht mehr, wie es ihn früher gereizt hatte. 
Und doch blieb es noch immer der beste Boden für einen 
Man» von seinen Kenntnissen, seinem phantasiereichen Kopf. 
Loewengard lächelte ironisch. Verfügte er noch über 
diesen phantasiereichen Kops? Schwerlich! Sonst würde 
er wohl auf irgend etwas gekommen sein, das ihm im 
Augenblick Geld schaffte. Nicht nur zum Bleiben, auch 
zunt Gehen! 
Wie sollte er heraus aus diesem alte» fossilen Erdteil, 
über den Ozean, in eine neue Welt, ohne Geld? 
Er trug den Stock noch immer unter dem Arm, die 
Hände zu Fäusten geballt in den Taschen seines Pelzes 
vergraben. Seine Stirn rötete sich, heißer schwoll der 
Zorn in ihm an. 
Wenn sich diese Helene hätte fassen und halten lassen, 
wäre er heut ein glücklicher, ein wohlhabender Mann, fest 
wurzelnd in einem Leben, in einer Gesellschaftssphare, der 
er von Geburt und Erziehung angehörte. Im Grunde war 
es Helene, Helene allein, die schuld an allem trug mit 
ihrer unnahbaren Kühle für ihn, oder mit ihrer allzu 
großen Wärme für jenen andern, den schönen „Präzeptor" 
mit den schmachtenden Augen! 
20. Zayrg. 
Herren Prof. Wagner und Direktor v. Gwinner iin preuß. 
Herrenhaus. Auch diese Autoritäten auf dem Gebiete finanz 
wissenschaftlicher und praktischer Erfahrungen haben die 
Erbanfallsteuer als die gerechteste allgemeine Besitzsteuer 
bezeichnet. 
Die Stellungnahme des Bundes der Landwirte wird 
somit eine immer schwächere. Die Erfahrungen der letzten 
Reichstagswahlen sollten doch diesen Herren eine Lehre sein, 
zumal doch jetzt die Situation des Bundes der Landwirte 
gegenüber der Erbanfallsteuer eine völlig veränderte ist als 
im Jahre 1909. Die Notwendigkeit der Anspannung aller 
Kräfte des deutschen Wirtschaftslebens zur Sicherung der 
militärischen und finanziellen Kriegsbereitschaft des deutschen 
Volks macht es zu einer gebieterischen Notwendigkeit, daß 
formale Prinzien zurückgestellt werden, und daß in gerechter, 
die Wirtschaftsentwickelung inöglichst schonender Weise, die 
erforderlichen Neuausgaben gedeckt werden. Jedenfalls gibt 
es in diesen Fragen für die gewerblichen Kreise kein Nach 
geben. Sie werden mit aller ihnen zu Gebote stehenden 
Macht darauf hinwirken, daß anstelle der Erhöhung der 
Matrikularbeiträge eine gerecht wirkende allgemeine Besitz 
steuer, in erster Linie die Erbanfallsteuer, zur Einführung 
kommt. In diesem Kampf ist auch das moralische Recht 
und der Zug der Zeit auf Seiten von Industrie, Handel 
und Gewerbe, die bereit sind, unter Wahrung ihrer Lebens 
interessen die für die Sicherung des deutschen Reichs not- 
wendigen Mittel zur Verfügung zu stellen. 
■ Worauf aber immer wieder hingewiesen werden nmß, 
das ist die Forderung der Reformierung unseres diplo 
matischen Dienstes. Nur wenn unsere auswärtige Politik 
geleitet und gestützt wird durch die Tüchtigsten der Nation 
werden mir in der Lage sein, die vollen Früchte aus unserer 
militärischen Kriegsbereitschaft zu ziehen. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikcl nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Die gestrigen Stichwahlen haben den Liberalen in 
unserem Orte noch einen erheblichen Zuwachs an Wahl 
männern gebracht. Von den noch zu wählenden 35 Wahl 
männern ivurden gewählt 25 Liberale, 1 Konservativer und 
5 Sozialdemokraten. Für 5 Wahlmänner blieb auch die 
gestrige Wahl nach den Ankündigungen der Wahlvorsteher 
unentschieden, svdaß bis jetzt insgesamt in Friedenau ge 
wählt sind: 111 liberale, 14 konservative und 9 
sozialdemokratische Wahlmänner. Die Stichwahlen 
fanden sämtlich in der 3. Abteilung statt und zwar wurden 
gewählt je 2 Liberale im 1., 4., 7., 10., 12., 13., 15., 
16., 18, 21. und 22. Bezirk, je ein Liberaler im 3. 
und 14. Bezirk, ein Konservativer im 2. Bezirk, je 2 Sozial 
demokraten im 5. und 0. Bezirk. Im 11. Bezirk wurde 
ein Sozialdemokrat gewählt und für einen Wahlmann blieb 
die Wahl unentschieden. Es erhielten nämlich die beiden 
liberalen Wahlmänner 62 und 61 Stimmen, die Sozial 
demokraten 62 und 63 Stimmen. Da die absolute Majorität 
63 Stimmen beträgt (124 Wahlmänner), so ivar nur der 
eine Sozialdemokrat gewählt. Der Wahlvorsteher Herr 
v. Wrochem kündigte an, daß nochmals eine Stichwahl am 
23. d. Mts. stattzufinden habe. Im 17. Bezirk blieb die 
Der -ü.uii tuajie in ihm und schwoll zur Rache. Wenn 
er ihr's hätte heimzahlen können, ihr und ihm! 
Könnte er wenigstens diesen grünen Jungen, diesen 
Edgar dazu vermögen, sich seine Spielschuld und die 
Wechsclschuld an Giebel von Helene zahle» zu lassen! 
So groß war das Lerschsche Barvermögen nicht mehr, daß 
sie diese Fünfundfünfzigtausend nicht empfindlich getroffen 
hätten! ' 
Unbegreiflich, daß Edgar sich nicht bei ihm sehen ließ! 
Er hatte fest damit gerechnet. War der junge Offizier auch 
gekränkt und zornig von ihm gegangen, was wollte das 
bedeuten in solcher Lage! Vielleicht kam er noch, und 
dann, und dann — 1 
Er malte sich's aus mit breitem Behagen, wie Edgar 
vor Lena stehen würde, bleich und befangen. Er sah 
den Schmerz um den rückfälligen Sünder in ihren schönen 
Züge». Er sah, wie sie sorgenvoll zögerte und dennoch gab. 
War sie auch geschäftsunkundig wie ein Kind, so wußte 
sie doch durch diesen vorsichtigen Schwätzer, den Fried 
mann, daß ihr Vermögen in den letzten Jahren sich nicht 
gerade vergrößert hatte. Dennoch, sie würde ihn nicht im 
Stich lassen, auch wenn es sich um größere Summen ge 
handelt hätte, nicht den einzigen Träger des Namens 
von Lersch, den jungen verschuldeten Verwandten, den 
Bogislaw gegen den eigenen Willen zum Gardeoffizier ge 
macht hatte. 
Und wenn Edgar nicht kam, oder er ihn nicht dazu 
zu bringen vermochte, sich an Helene zu wenden? Wenn 
er die Scham nicht überwand? 
Loewengard dachte kurz und scharf nach. Was war 
dann verloren? 
Konnte er nicht statt seiner gehen — für ihn bitten?
        
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