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Periodical volume Nr. 114, 18.05.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

genommen. Diese neue Dienstordnung soll in Krasl treten, 
sobald die Stadtverordnetenversammlung die Mittel zu 
ihrer Durchführung bewilligt hat. Die Gesamtkosten, die 
durch die Einführung der neuen Dienstordnung entstehen, 
sind auf 10 000 Mk. geschätzt. 
—o Im Herbst finden in Schönebcrg größere Neu- 
wahlen zuin Sladtverordnelenkullegimn statt. Die Parteien 
beginnen bereits jetzt mit den Vorbereitungen. Es scheiden 
Ende des Jahres ans der Schöneberger Ltadtoerordneten- 
Versammlung ans die Stadtv. Bäurnler, Colosser, Denecke, 
Dr. Friedemann, Gottschalk, Göhrniaiin (der schon jetzt ans 
getreten ist), Hepuer, Holub, Jatzoiv, Küler, Lassen, Lincius, 
Molkeiibuhr, Peine, Reimer, Reinbacher, Sarre, Seidel, 
Bester und Weise. 
— o Ein Sparanlvmat mit elektrischem Antrieb ivird 
für die 12./13. Gemeiiideschule in der Hohenstaufenstraße 
beschafft rverden. Die bisher aufgestellten Sparautomaten 
haben sich gut bewährt. 
—.0 Keine Einstellung des städtischen Seefischverkaufs 
in Berlm-Schöneberg während der Sommermonate. Es ist 
vielfach die Ansicht verbreitet, daß mit der Einstellung des 
städtischen' Seefischverkaufs in Berlin und den Vororten auch 
der Verkauf' von Seefischen in der städtischen Seefischhatte 
Berlin-Schöneberg ivährend der Sommermonate geschloffen 
würde. Wir werden vom Magistrat gebeten, dieser Ansicht 
sin Interesse des Publikums entgegenzutreten und hierzu zu 
bemerken, daß die städtische Verwaltung Schöneborgs be- 
svnderen Werl darauf legt, die billige Fischnahrung gerade in 
den Sommermonaten,, wie bisher der Bevölkerung zngängig 
zu machen und auch der weit verbreiteten Voreingenommen 
heit gegen die Fischnahruug in. der warmen Jahreszeit ent 
gegen zu wirken. Es dürfte auch vielen noch unbekannt 
sein, daß die Seefische gerade im Sommer gualitativ am 
besten und' schmackhaftesten und außerdem am billigsten sind 
und -besonders bei großer Hitze ein leichtverdauliches 
Nahrungsmittel abgeben. Die städtische Seefischhatte in 
Schöneberg, Feürigstr. 4 ist nach wie vor täglich geöffnet 
von SVo-*-! Uhr und von 4 — 8 Uhr, Donnerstags den 
ganzen Tag, Frische Zufuhr an Seefischen erfolgt täglich. 
—o Verglsichsvorschkägs über Glnndstücksstreitigkeiten 
werden der Stadtverordnetenversammlung unterbreitet. Tie 
im Jahre 1899 in einem Teil der Hauptstraße gelegten 
Baufluchtlinien haben zu Prozessen mit den Grundeigen 
tümern geführt, welche die Bewertung des zur Hauptstraße 
zu eignenden Straßenlandes betrafen. Nachdem im Jahre 
.1912 .der erste dieser Prozesse nach 12 jähriger Dauer durch 
rechtskräftiges Urteil zugunsten der Stadtgemeinde Berliic- 
Schöueberg cutschiedeu worden ist. sind zwischen den übrigen 
Prozeßgegnern und dem Magistrat Vergleichsoerhandlungen 
angeknüpft worden, die zunächst in zwei Fällen zu Ver 
gleichsangeboten geführt haben: Es handelt sich um das 
den Erben des Geheimen Rechmrngsrats Wilhelm Willmann 
und den Wittmannschcn Erben gehörende Strnßenland 
zwischen der Rubensstraße und der Sponholzstraße. Rach 
dem Vergleich sind an die Erben 15 588,97 M. zu zahlen. 
Dazu treten noch verschiedene Aufwendungen, so daß im 
ganzen 17 982 M. erforderlich sind, deren Bewilligung von 
den Stadtverordneten beantragt wird. 
—o Ueber das Vermögen des Kaufmanns Friedrich 
Koch - zu Berlin-Schöneberg, Martin^Luther Str. 48, alleiniger 
Inhaber der Firma Berliner Gläsmanufaktnr Karfunkel & 
Wolf, früher zu Berlin, Neue Königstraße 5/0, ist am 
10. Mai 191!!, vormittags 11 Uhr, das Konkursverfahren 
eröffnet, da Koch zahlungsunfähig ist. Der Konknrsverivalter 
August Belter in Berlin W. 80, Haberlandstr. 3, ist zum 
Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis 
zum 12. Juni 1918 bei dem Gericht anzumelden. 
Berlin und Vororte 
o Dahlem. Die Königliche Domäne hat im ver 
gangenen Jahre einen gesteigerten Grnndstücksumsatz auszu 
weisen — und das trotz der ungünstigen Verhältnisse auf 
dem Baumarkt in Groß-Berlin; es wurden im ganzen 59. 
Parzellen teils zur alsbaldigen Bebauung und teilweise! 
zur späteren Bebauung verkauft. Die verkauften ParzMenl 
hatten eine Gesamtgröße vyn 125933 Quadratmeter, wofür 
3 249 918 M. gezahlt wurden. Im Jahre 1911 wurden 
36 000 Quadratmeter weniger veräußert. ~ 
Huf der QIobnungsTucbe vor 
hundert jfabren* 
Johanna Zunk-Friedenau. 
Urgroßmutters Zeit! — Ein junges, hübsche:? Mädchen 
schreitet in ihrem neuen Biedermeierkostiim, mit dem großen 
Schntenhute und den Kreuzbänderschuhen, sein züchtig neben 
der Mutter her. Ab und zu streicht ihre Rechte liebkosend 
iiber den breiten Goldreifen an dem Ringfinger ihrer linken 
Hand. In der Haupt- und Residenzstadt Berlin ist es, und 
ihr Ziel das „Königliche Adreßcomptoir". „Worin nur 
etwas Passendes annonzieret ist," seufzt die Mutter; aber 
das junge Bräutchen lächelt vergnügt: „Wir werden schon 
etwas Nettes finden, Frau Mtttter." „Kind, auf das Nette 
gebe ich nichts, ein Logis muß vor allen Dingen sehr 
„commode" sein; darauf kommt es an." 
lind die beiden treten in das Adreßcomptpir ein uyd 
fragen nach Logements; denn in damaliger Zeit zogen es 
die besseren Wirte vor, die Wohnungen in 'dem Jmelkigenz- 
blatt zn annoncieren und auf dem Comptoir auch in vielen 
Fällen den Kontrakt schließen zu lassen. Hatten die Miet- 
lustigen das Logis erfragt, so konnten sie es'besehen und 
ehe sie mit deut Wirte in Verbindung traten,' hatt»., der 
Vorsichtige schon längst erkunden lassen, „wie die Lesitch mit 
denen er kontrahieren wollte, anderswo gelebt hätten". 
Suchte jemand ein sehr großes Logis, so wandte er sich 
wohl an einen berufsmäßigen „Hof-Agenten"', einen Ver 
mittler. Wegen des Preises mußte mit dem Wirte selber 
„accordieret" werden. , , ^ 
Nicht nur in der Großstadt, sondern auch auf d-em 
Lande war es den. Vermietern am angenehmsten, „das 
gantze Hauß mit dem dabey befindlichen Garten vor eine 
gantz erleidlich geringe Miethe zu erlassen, weil sic nicht, 
gesonnen, mit vielen Miethern sich zu melieren".. So 
nähme«», häufig Wohnungssuchende ein größeres Wohnhaus, 
und gaben davon eine oder zwei Etagen.ab. .Das. ging 
sehr gut, denn Küchen hatte der Baumeister in jedem 
Stvckiverk vorgesehen. Die höchste Anforderung an e ; vlt' 
Logis blieb, daß es (wie schon gesagt) „überall sehrr 
commode sei". Es mußte der Wirtschaft „bequem liegen"^ 
d. h. sehr viel Nebengelaffe besitzen. So- hatte z. B. «ine> 
Dreizimmerwohnung noch 2 Kammern, oder einen Alkoven, i 
„darin ein zweischläfrig Bett die Quere stehen konnte". ! 
Dann eine große Speiskammer, einen Holzstalh einen > 
Flur und zwei „geraume"- Keller, die trocken sein mussten. 
Die Küche sollte drei Fenster haben, daß immer genug 
Licht darin sei; die Kammer fiir die Domestiken mußte 
groß, und. das Waschhaus, bequem sein. Dann gab sich 
die Hausfrau von damals zufrieden. Zu einer herrschaft 
lichen Wohnung gehörten natürlich mehr Räume, die nicht 
zusammen in einem Stockwerk liegen konnten. Die Wirt- 
schaftsräume warey in der Kelleretage untergebracht. In 
solcher Sechszimmerwohnung gab es Oefen und Kamine, 
oder beide zugleich; die Kammern lagen nebenan. Die 
Küche war sehr geräumig und gewölbt; die „Küch-Stube" 
und die „Speiskammer" stießen daran. Noch eine Kammer, 
um das Küchengerät zu verwahren, eine Gesindestube, ein 
schön .gewölbter Keller und eine verschlossene Holzremise. 
So ergab das Parterre und die Kelleretage ein „contmodes 
Logis". Außerdem konnten die Wohnungssuchenden in 
mitten der Stadt kleine. - bescheidene Einfamilienhäuser 
mietem"'Ein-Haus z. B., welches 4 Stuben, zwei nach 
der Straße, zwei nach dem Hose, eine Kammer, eine Küche 
und zwei Giebelstuben und eine Holzremffe auf dem Hose 
umschloß. -4* Man sicht- unsere Vorfahren' konnten 
sich noch mehr ausdehnen, als es heutzutage, wo 
auch der kleinste Raum ausgeüutzt wird, möglich 
ist. - Die' Hciusey" waren auch nicht alle nach einem 
Nvrmalgrundriß gebaut; der Hauswirt willfahrte den 
Suchenden gern, und erweiterte das Logis um 2 Stuben 
obet ant einen ..Erklixr'". Je größer die Wohnung bean 
sprucht wurde, je mehr «gehörte dazu. Stallung, Remisen 
für Wagen, ein großer, gedielter Boden für Getreide, einen 
„in besten Stand gesetzten Garten" mit „schöner Orangerie": 
In manchen Küchen sogar ein Brunnen. Wasserleitungen 
kannte das Publikum nicht;, erst- 1857 wurden die eisernen. 
Richten zu einer solchen gelegt, und damals sperrten sich 
noch die meisten Wirte gegen diese Neueinrichtungen, Erstens 
scheuten sie die damit verbundenen Kosten und dann 
fürchteten sie- die Nässe in ähren Häusern, die die Leitung 
-bringen könnte,- Sie meinten, die schöne« Brunnen auf der 
Straße ließen das durch die Wasserleitung dargebotene 
Surrogat wohl verschmähen. 
Zu besonderen Vorzügen rechneten es die Mietlustigen, 
wenn sie bei einem Logement die „Fensterladen mit Farben 
wohl gemahlet" fqndssn, und nebenbei auch noch „Marquisen 
auswärts an den Fenstern" hangen. Nur init der inneren 
Einrichümg einer Wohnung war es anders bestellt, als die 
Hausfrau von heute es gewohnt ist. Die Tapeten rechnete 
man zum Mobiliar, mit dem man von einem Logis ins 
andere zog- Starb dann ein Besitzer, so verauktionierte sie 
der Nachfolger. Die teuersten Tapeten waren gewirkt mit 
Personen, Vögeln, ngch echten französischen Mustern ge 
arbeitet. Sie hielten eine Generation wohl ans; nur mußte 
man sie wegen Motten in acht nehmen. Die Gobelin- 
tapeten konnte sich selbstverständlich nur der Reiche an 
schaffen; der Mittelstand begnügte sich mit „einem Stnbcn- 
Beschlag von Segeltuch mit Persviniages". Am billigsten 
blieben die in den Fabriken hergestellten „gedruckten 
'Tapeten", bedrucktes Wachstuch das, mit kleinen Nägeln be 
festigt, die getünchte Wand überdeckte. 
In den meisten Fällen ivar nur ein Zimmer tapeziert; 
etwas sehr „commodes", wenn zwei Tapete hatten oder gar 
der Saal außer mit den Tapeten noch mit Spiegeln ver 
sehen'war, Das vergaß dann ein Vermieter natürlich nie, 
besonders hervorzuheben. 
Die heutige Papiertapete kam erst später auf. Auf der 
„Haakebnrg" in Machnow bei Berlin hat sich der jetzige 
Schloßherr ein Zimmer ans Urvüterzeit wiederherstellen 
lassen, und die gemalte Tapete zeigt die großen, bunten 
Vögel, die seine Vorfahren so entzückten, genau nachgebildet. 
Die Preise richteten sich nach der Lage der Wohnung; 
in einer guten Gegend, einer breiten Straße, zahlte man 
für eine Stube, Kammer^ Küche, Boden 12 Reichstaler im 
Jahre. Nahte sich ein Umzugstermin, so zeigte sich das 
gegen dgs Ende der Quartale schon nach außen hin. Ueberall 
da, wo Fuhrherren ihren Wagenplatz ohne Hof iniic hatten, 
standen da Wagenriesen, die nenausgestattet und hergerichtet 
wurden. Es waren vierrädrige, ans Federn ruhende, große 
Arbeitswagen, mit gepqlsterteni Boden und leichter Be 
dachung; auch Vorhänge an den Seiten fehlten nicht. Auf 
ihnen wurde das Mobiliar „sicher geschont und von ge 
übten Leuten mit großem Geschick" an seinen Ort gebracht. 
Gerichtliches 
(:) Schadenersatz bei Fencrlöschhilfe. (Entscheidung des Land 
gerichts 1, Berlin.) Bei einem in einer Fabrik ausgcbrachenen 
Feuer leistete ein Angestellter Löschhilfe; er beschädigte hierbei seine 
Kleidung. Es wurde Schadenersatz verlangt von derjenigen Gesell 
schaft, bei welcher die Firma gegen Feuer versichert war, und zwar 
vom Gesichtspunkt der Geschäftsführung ohne Auftrag aus. Das 
Berufungsgericht erachtet den Einspruch für begründet; es hat aus 
geführt, daß es einer freiwilligen Aufwendung gleichkonnnt, wenn 
<q8 sich, wie hier, um ein Geschäft handelt, bei dem mit der Mög 
lichkeit, ja mit der Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung der 
Kleidung zn rechnen war und dieser Schaden bei dem.Entschluß 
(git ist den Kauf genommen'wird. Das Gericht versteht ferner 
unter Geschäftsübung i. S. der 88 677 ff. BGB. nicht nur Rechts 
geschäfte, sondern auch die tatsächlichen Geschäfte, z. B. Löscht,ilfe. 
Es brauchte nicht festgestellt zu werden, daß der Löschende bei der 
Hört iungsarbeit gerade an die betr. Versicherungsgesellschaft gedacht 
hack und ihr Interesse hat wahrnehmen ivollen; es genüge, daß er 
die Absicht grhabt hat, der Ausbreitung des Feuers »ach Kräften 
entgegenzutreten und damit objektiv das Interesse aller beteiligten 
Versicherungsgesellschaften, zu denen die in Anspruch genommene 
Gesellschaft trotz Rückversicherung gehört, währgenonunen hat. 
D lese Löschhilfe mußte dem wirklichen und mutmaßlichen Willen 
jeider an dem Brande beteiligten Versicherungsgesellschaft ent 
sprechen. (Urteil 74 S. 00,11 v. 20. New. 1911, Deutsche Jnristcn- 
Zeilun g 1913 Ar. 6.) 
humoristisches 
Enfant terrlb’e, Karlche» (zur Tante, die auf Besuch ge 
kommen): „Tante, wo hast Du denn die Geschenke, die Tu mir 
gebra ßt hast?" — Tante: „Welche denn, mein Kind?" — Karlchen: 
„Na, Papa saatc dvch gestern, das wird eine schöne Bescherung 
werde n, wenn die kommt." 
Von der Mise zurück 
sc 
f C? 
Wetteraussichten. 
-Äunntag; Zunächst ziemlich warm, vielfach wolkig, bei 
lsVhäsik n südwestlichen Winden, etivas Regen und Gewitter 
neigung, nachher kühler. 
Verantn'örtlicher Schriftleiter: Hermann Martintus, Fricdcnau. 
Hierzu eine Beilage. 
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Damenschneiderei jederArt wird 
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Fregestr. 39 h Gth. hpt. Kietz. 
Modistin empsiciht sich i>> u. auß. 
Hauses, eleg.u. eins. Kleider 3,50,- 
Hägcrbarth, Jllstr. 8. [4259 
MDlittmn 
Wilhelm Hauffstr. 18, v. III r. 
Frau Franzkowiak, Schneiderin 
und Ausbesserin jetzt Kaiser 
allee 00, im Gcmüsegeschäjt.
        
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