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Periodical volume Nr. 11, 13.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Medrmkl L«Kal-A»mm. 
(Krirdvnaner 
Unparteiische Zeitnng für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheitm. 
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(Ditjblatt „Seifenblasen“. 
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Trgan für den Friedcnauer Hrtsieil von Zchüneberg und 
Kerirtsverein Züdwest. 
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Blätter für deutsche fraucn. 
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»r. 11. 
verliu-Friedeuau, Montag, den 13. Januar 1913. 
20* Iahrg. 
Irpeschm. 
Setzte Nachrichte». 
Berlin. Leutnant Sraetz, der von seiner Motor 
bootfahrt durch Afrika an Bord de» Dampfer» „Ktldonan 
Eastle* in Southampton eingetroffen ist. beabstchtigt mit 
einem Luftschiffe Neu-Guinea zu überfliegen. Da» Luft 
schiff soll in Deutschland gebaut werden, aber einen eng 
lischen Namen erhalten; die Mannschaft soll zur Hälfte 
au» Deutschen und Engländern bestehen. Zum Schutz der 
Expedition gegen die Eingeborenen im Innern wird da» 
Luftschiff 6 kleine Maschinengewehre mft sich führen. Die 
Expedition wird Europa im vttober verlassen und zwei 
Jahre dauern. 
Konstanliuopel. Die Botschafter haben einander 
Besuche abgestattet und fich gegenseitig die Ansichten ihrer 
Regierungen mitgeteilt, doch besitzen sie noch keine aus 
reichenden Instruktionen für die Gesamtreunion. in der der 
endgültige Text der Kollektivmitteilung verfaßt werden soll. 
Iafolgedeflen weiß man noch nicht, ob die Mitteilung 
heute der Pforte übermittelt werden kann. Man glaubt 
ln diplomatischen Kreisen, daß die Aktion der Mächte 
durch die bulgarisch-rumänische Frage verzögert worden sei. 
denn die eventuelle Aktion Rumänien» könnte die Situation 
ändern. E» wird auch erklärt, daß über den end 
gültigen Text der Mitteilung nicht ln London, sondern in 
Konstanliuopel Beschluß gefaßt werden würde, da hier die 
Botschafter kompetenter seien, «ine paffende Formel zu finden. 
Bordeaux. Der Vorarbeiter Peyrille. der die Aus 
grabungen in Lauflel für Rechnung de» Dr. Lalanne 
leitete, hatte, wie gemeldet, die venu» von Lauffel für 
18 (XX) Mark und da» Relief eine» Pferdekopfe» für 
10 (XX) Mark an da» Lölkerkvnde-Museum Berlin ver 
kauft. Er wurde gestern von der Strafkammer in Sarlat 
zu 0 Monaten Gefängnis und 2000 Franc» Geldstrafe 
verurteUt. 
Lissabon. Rach einer vlättermeldung kam e» ln 
Eimbra zu einer ernsten Ruhestörung. Ein Teil der Be 
völkerung wollte mehrere Gefangene befteien, worauf die 
republikanische Garde einschritt und auf die Menge Schöffe 
abfeuerte. Zahlreiche Personen wurden verletzt. 
Mas uns in Iriedenau noch Ml! 
Die vielfachen wünsch« und Beschwerde«, dt« au» nuferem Leser- 
kreis« au mrser« Rubrik .Zuschrift«»' getan»«», zeige» r» klar, daß e« 
auch i» unserem Fried«»«» »och maoch .ei» Ziel auf tauigste z» 
wünschen' gibt, wir «taube» »»« deshalb, unser« Bürgerschaft den 
nachstehenden Vorschlag zu unterbreiten. 
Uut« d« lleberschrist: ,WaS uu» t« Friedenau »och fehlt', 
w«dru wir alle, die «llgemetnheU t»ter«fst«eudeu wünsch« 
verLffeutlichen, sofern fie in ein« durchaus sachliche», nicht 
»«letzend«» Form gehalten find. Sed», der ein« Neuerung oder eine 
Verbesserung in uns«en Friedenau« Einrichtungen wünscht, möge fich 
eingehend in dies« Rubrik anSsprecheu. Sollte» fich damnt« auch 
nur einige gute und beherzigenswerte Vorschläge befinden, die 
uns«« hochwohllöblichen Gemeindeverwaltung einer veachtuug wert 
erscheinen, so wäre der Zweck u»s«er Anregung «reicht. 
Anknüpfend an die vorstehende Rundfrage geben wir 
hiervon eine un» von befreundeter Seite bereit» zuge 
gangene Anregung wieder. 
Wa» un» in Friedenau am meisten fehlt, ist wohl 
unbedingt eine öffentliche Schwimm- und Badeanstalt. 
Abgesehen davon, daß selbst in unserem im allgemeinen 
modern bebauten Vorort e» noch eine große Zahl kleinerer 
Wohnutigen ohne Bad gibt, dürfte e» wohl selbst bei den 
größten Wohnungen mit allem erdenklichen Komfort kaum 
ein« Schwimmanstalt oder russisch-römische Bäder geben. 
Gerade diese aber, die alle, welche dem edlen Schwimm 
sport huldigen oder an russisch-römischen Bädern gewöhnt 
sind — und derer dürfte wohl ein großer Prozentsatz 
unserer Einwohnerschaft sein — am sehnlichsten wünschen, 
ja geradezu schmerzlich entbehren. Der gewaltige, Körper 
und Nerven stärkende Einfluß eine» guten Schwimmbades 
ist von allen Hygienikern anerkannt, ebenso der große 
hygienische Wert der russisch-römischen Bäder bei allen 
durch Erkältungen entstandenen Krankheiten — und deren 
find ja wohl die weitau» meisten. Schreiber diese» hat 
mehrere Jahrzehnte die russisch-römischen Bäder in Berlin 
und einigen anderen Hauptstädten wöchentlich 1—2 mal 
besucht und weiß, wie zahllo» viel« fich durch den 
energischen Stoffwechsel, den dies« Bäder veranlaflin, ihre 
Gesundheit lange Jahrzehnte erhalten. Ja, wenn 
Friedenau in Ankündigungen unter seinen anderen Vor 
zügen erwähnen kann: »Moderne, öffentliche Schwimm- 
und Badeanstalt mit Wannen-, Brause- und russisch- 
römischen Bädern". so wird die» sicher Tausende ver 
anlassen, unserem Orte in der Auswahl beim Umzuge den 
Vorzug zu geben. 
Bei den über 40 000 Einwohnern Friedenau» und 
der großen Zahl der dicht angrenzenden Vororte ist die 
Rentabilität eine» solchen Bade» wohl kaum in Frage zu 
stellen. Außerdem dürste ein Unternehmer auch bei unserer 
Gemeindevertretung auf ein diesbezügliche» Gesuch sicher 
eine entsprechende finanzielle Unterstützung erhalten» da 
die Bedürfnirfrage zum Besten de» Allgemeinwohl» außer 
jedem Zweifel steht. 
vielleicht äußern sich auch andere, namentlich Fach- 
leute, zu dieser Frage. H- ö. P. 
Lokaks. 
(RachSrnck unsern o-Ortginalartikei nur mtt vneNeaasgad' ,«aau«) 
o Ordensverleihungen. Anläßlich de» Krönungr 
und OrdenSfeste» find folgenden Friedenauer Einwohnern 
Orden verliehen worden: Der Rote Adler-Orden 
4. Klasse: Dem Seh. »xprd. Sekretär und Kalkulator im 
Ministerium der öffentlichen Arbeiten RechnungSrat Herrn 
Mahlo, dem Kammervirtuo» Herrn Prof. Schubert, 
Lehrer an der Hochschule für Musik, dem hier TaunuSftr. 8 
wohnhaften RechnungSrat im Ministerium de» Innern 
Herrn Meyer. — Der Kgl. Kronen-Orden 3. Klasse: 
Dem Seh. »xped. Sekretär und Kalkulator im Reichramt 
de» Innern Geh. RechnungSrat Herrn Klinkmüller, dem 
Regierung-rat im Ministerium de» Innern Herrn KoSka, 
dem Geh. exped. Sekretär und Kalkulator im Ministerium 
der öffenilichen Arbeiten Geh. Rechnung»rat Herrn August 
Schroeder. — Der Kgl. Kronenorden 4. Klasse: 
dem »xped. Sekretär und Kalkulator beim Reich«, und 
StaatSanzeiger Herrn Kaminrki. — Wir bitten unsere 
Leser, weitere Ordensverleihungen an Friedenauer Ein 
wohner un» zur Veröffentlichung frdl. mitzuteilen. 
o Die Schulferien im Jahre 2913. Durch «ine 
Verfügung de» Provinzialschulkollegium» sind die Ferien 
an den Unterricht-anstalten im Schuljahr 1913 wie folgt 
festgesetzt: Osterferien: Schluß de» Unterricht»: Mittwoch, 
den 19. März 1913, Beginn de» Unterricht: Donner-tag, 
den 3. April 1913. Pfingstferien: Schluß de» Unterricht»: 
Freitag, den 9. Mai 1913, Beginn de» Unterricht»: 
Freitag, den 16. Mai 1918. Sommerferien: Schluß de» 
Unterricht»: Freitag, dm 4. Juli. Beginn de» Unterricht»; 
Dienstag, dm ö. August; jedoch für die dem königlichen 
Provinzialschukollegtum unterstellten Lehranstalten in 
Berlin, Eharlottenburg, Dahlem, Friedenau, Friedrichs 
felde. FriedrichShagm, Brunewald, HrrmSdorf» Hermann»- 
werder, Jüterbog, Köpenick, Lankwitz. Lichterfelde. Lichten- 
birg, Mariendorf. Neukölln, Nlederschönhausen, Nowawe», 
Pankow, Potsdam,Meinickendorf, Rummelsburg. Schmargen 
dorf, Schöneberg, Ober-Schöneweide, Nieder-Schönewiide, 
Spandau, Steglitz, Straurberg, tzüdende, Tegel, Tempelhof» 
Treptow, Wetßensee, Wilmersdorf und Zehlendorf: 
Dienstag, dm 12. August. Herbstferien: Schluß de» 
Unterricht»: Sonnabend, dm 27. September 1913, Beginn 
de» Unterricht»: Mittwoch, den 15. Oktober 1918; jedoch 
für Berlin und Umgegend: Mittwoch, den 8. vttober 1913. 
Weihnacht-ferien: Schluß de» Unterricht»: DjeuStag. den 
23. Dezember 1913, Beginn de» Unterricht»: DimStag, 
dm 6. Januar 1914. Schluß de» Schuljahre»: Sonn 
abend. den 4. April 1914. 
o Mit dem Eintritt der stärkeren Frostperiode 
müffm die Vauarbeiten mit geringen Ausnahmen einge 
stellt werden. Seiten» der Polizeioerwaltungen werden 
die beteiligten Kreise wtrdemm darauf aufmerksam ge 
macht, daß bet Kälte von mehr al» 3.75 Grad Leistn» 
nicht gemauert werden darf, da al-dann auf eine Der- 
bindung von Mörtel und Mauersteinen nicht mit Sicher 
hett zu rechnen ist. 
o Gegen die pflichtvergessenen Familienväter 
wendet sich eine Novelle zu dem Ausführung-gesetz über 
Ver Staatsanwalt. 
von H. Hill. 
j SuMnC mtftaa) 
3. Kapitel. 
Ein Geheimnis. 
Sir William Graßmans Stadthaus war ein großer 
eleganter Bau, mit allem Komfort der Neuzeit ausgestattet. 
Unter den vielen Räumen des großen Hauses befand sich 
auch ein kleines Zimmer für den Privatsekretär des Haus- 
herm, und in diesem hielt sich augenblicklich der Inhaber 
dieser Stellung, Herr Hermann Trenkley allein auf. Er 
stand am Fenster des hübsch eingerichteten Zimmers, das 
im ersten Stock neben den, Arbeitszimmer des Staats 
anwalts gelegen war. Er schien augenblicklich keine wichtige 
Beschäftigung zu haben, denn er tat weiter nichts als an 
den Enden seines schwachen hellblonden Schnurrbartes zu 
kauen. 
Er war Nein und schlank, und machte einen ziemlich 
unbedeutenden Eindruck, der noch durch ein paar kurz 
sichtige wasserblaue Augen erhöht wurde. Er schaute auf 
merksam hinunter aus die Straße und beobachtete einen 
feinen herrschaftlichen Einspänner, der vor der Tür wartete. 
Plötzlich begann er mit den wasserblauen Augen heftig 
zu blinzeln und zog sich rasch etwas weiter ins Zimmer 
zurück. Unten in dem kleinen Vorgarten war Sir William 
erschienen, dicht gefolgt von Julius Penfold, und beide 
bestiegen den Wagen. Sofort geriet der Kutscher, der 
bisher wie eine leblose Figur auf dem Bock gesessen hatte, 
in Be» »q, er zog die Zügel an, der prächtige Traber 
hob d Beine, und in schnellem Lauf rollte das 
vorneh.rx -..a dem Iustizpalast zu. wo der Staats- 
anwo" kür o.e nächsten paar Stunden zu tun hatte. 
Das Coupe war kaum um die Ecke verschwunden, da 
trat Herr Trenkley an seinen Schreibtisch, auf dem sich ein 
Tischteiephon befand und hob den Hörer ab. 
„Amt 1," rief er. und als das Amt sich gemeldet hatte, 
bitte 1002". Nach der üblichen kurzen Pause schien der 
lnschluß erfolgt zu sein, denn der Sekretär fragte jetzt: 
Wer ist dort?" Jansen?" 
In diesem Augenblick erfolgte eine Unterbrechung. Die 
Ar zwischen dem Arbeitszimmer des Chefs und dem des 
Sekretärs wurde geöffnet und ein junges Mädchen trat 
in. Mit ihrem wirren roten Haar und dem sommec- 
prossigen Gesicht konnte man sie nicht eigentlich hübsch 
ennen, aber eine sehr gute Figur und ein leichter elastischer 
)ang entschädigte für den Mangel an sonstiger Schönheit. 
)em erzürnten Blick des in seinem Gespräch gestörten 
Sekretärs antwortete sie mit einem trotzigen Zurückwerfen 
es hübsch geformten Kopfes. 
„Sehen Sie mich nicht so wütend an, Herr Trenkley. 
ief sie lachend. „Wie konnte ich wi 
Telephon waren? Ich werde 
sen, daß Sie gerade 
... — n ein paar Minuten 
itohorfnmmon homi isfi soll im 2Iuftraa der anädiaen Arau 
verschiedene Geschäfte anklingeln." 
„Sle brauchen sich nicht allzu sehr zu beeilen, Fräulein 
Dilcon," erwiderte der Sekretär. „Ich spreche gerade mit 
Sir Williams Bankhaus und habe der Firma verschiedene 
Aufträge wegen An- und Verkaufs von Papieren zu über 
mitteln. Das läßt sich nicht so im Handumdrehen machen." 
Das junge Mädchen nickte und verschwand wieder im 
Nebenzimmer, worauf Herr Trenkley in den Apparat rief: 
„Einen Augenblick, bitte." Dann stand er auf, ging auf die 
Tür zu, drehte den Schlüssel um und zog den schweren 
Friesvorhang vor. < 
„Ich hätte diese Vorsicht schon vorher anwenden sollen," 
brummte er vor sich hin. als er nach seinem Platz zurück 
ging. Dann nahm er die Unterhaltung am Telephon 
wieder auf, und es war eine ganz merkwürdige Unter 
haltung, wenn man bedenkt, daß sie mit einem Bankhaus 
geführt wurde. 
„Sind Sie dort, Jansen," fragte er. „Schön. Ich mußte 
Sie leider warten lassen, denn ich wurde unterbrochen. 
Ob die neue Bulldogge gekommen ist. fragen Sie? Ja 
wohl. gestern nachmittag.' Scheint sehr gut Zu gefallen UUd 
ist heute bereits mit dem Chef nach dem Gericht gefahren. 
Was ich von ihm halte, wollen Sie wissen? Nun, das, 
was man gewöhnlich von Bulldoggen hält. Ein großes 
dummes Vieh mit sehr entwickelten Muskeln und sehr 
wenig Verstand. Als Wachhund nicht viel wert, aber 
wenn er einmal etwas fest hat, dann wird er's auch fest 
halten können. Instruktionen? Jawohl, ich höre." 
Und Herr Hermann Trenkley hielt den Hörer etwa 
zwei Minuten lang aufmerksam ans Ohr. Die Instruktionen 
schienen auflegender Natur zu sein, denn beim Anhören 
derselben überzog sich sein Gesicht mit fahler Blässe und 
seine blaßblonden Augenbrauen zuckten nervös. 
„Jawohl, ich verstehe,", sagte er dann. „Aber Sie 
stellen mich da auf eine sehr harte Probe. Es ist bedeutend 
mehr, als ich erwartete, das von mir verlangt werden 
würde. Kann der Meister das nicht ohne mich machen?" 
Während er dann wieder aufmerksam auf die Ant 
wort horchte, wurde die Auflegung in seinen Zügen immer 
größer, um sich erst gegen Ende der Mitteilung etwas zu 
legen. Er befeuchtete seine dünnen Lippen mit der Zunge 
und atmete tief, wie erleichtert, auf. 
„Schön," rief er dann zurück, unter diesen Bedingungen 
werde ich tun, was ich kann. Der Meister ist ein guter Zahler, 
aber er gibt einem manchmal gar zu harte Nüsse zu 
knacken. Uebrigens — noch ein Wort—! Heute morgen 
beim Frühstück wurde beschlossen, daß die Familie nächsten 
Sonnabend nach Monksglade fährt, um die Ferien dort zu 
zubringen. Weiter habe ich nichts zu berichten. — Schön. 
— Schluß." 
Wer diesem Gespräch'zugehört hätte, würde sich wahr 
scheinlich gewundert haben, wieso diese kleine Unterhaltung 
sich auf den Kauf und Verkauf von Papieren beziehen 
konnte, aber Herr Hermann Trenkley mußte es wohl 
wissen, denn ein befliedigtes' Lächeln spielte um seine 
dünnen Lippen, als er den Hörer anhängte. Dann ging 
er mit geräuschlosen Schritten nach der Tür. zog den Vor 
hang zurück und schloß wieder auf. Nachdem er einen
        
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