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Periodical volume Nr. 108, 09.05.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

frifknnuft Filrol-Amrign. 
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Nr. 108. 
Berlin-Friedenau, Freitag, den 9. Mai 1913. 
20. Aahrg. 
vepescken 
Letzte Nachrichten 
Wanne. Der französische Flieger Brindejone des 
Monlinais ist heute früh 8 Uhr 40 Min. in Bremen auf 
gestiegen und um 10 Uhr 35 Min. auf dem Flugplatz 
Wanne glatt gelandet. Nach Einnahme von Benzin und 
Del stieg der Flieger kurz vor 11 Uhr zum Weiterflug über 
Brüssel nach London wieder auf. Von London will Brin 
dejone nach Paris und in der nächsten Woche über Wanne 
nach Petersburg fliegen. 
Cetinje. In Skutatt ist ein Riesenbrand ausgebrochen. 
Das Feuer entstand gleichzeitig im Barsarviertel und griff 
infolge eines herrschenden Sturmes rapid um sich. Es 
mangelt an Löschvorkehrungen. Zur Zeit des Abganges der 
Depesche war der Brand noch im Zunehmen begriffen und 
bedrohte auch die anderen Viertel der Stadt. 
Wien. Das in der Praterkaserne ausgetragene Duell, 
bei dem der der Luftschifferabteilung zugeteilte Oberleutnant 
Weiß von dem Hauptmann Zborowski tödlich verwundet 
wurde, erreicht hier das größte Aufsehen. Hauptmann 
Zborowski steht im 37. Lebensjahre, er ist verheiratet und 
Vater von 5 Kindern. Oberleutnant Weiß, der im Garnison 
hospital seinen Verletzungen erlegen ist, -war unverheiratet. 
Schanghai. Die chinesische Handelskammer hat sich 
auf Veranlassung fast aller Kaufmannsgilden in Schanghai 
telegraphisch an den Präsidenten und den Vizepräsidenten, 
an die Mitglieder des Kabinetts, des Senats und des 
Repräsentantenhauses gewandt und um Schutz gegen er 
neute Unnihen gebeten. Die Agitation skrupelloser Hetzer 
habe einen plötzlichen Stillstand des gesamten Geschäfts 
verkehrs herbeigeführt. . . .... 
Sitzung der Gemeindevertretung 
vom Donnerstag, dem 8. Mai 1913. 
In der gestrigen Sitzung stritt man sich lange Zeit darüber, 
in welcher Weise die Einrichtung des neuen Spielplatzes an der 
Laubacher Straße geschehen soll. Mit dem in der Vorlage ge 
machten Vorschlage des Gemeindevorstandes war man aus Spar- 
samkeitsrücksichten allgemein nicht einverstanden. Vielfach wurde 
angeregt, die Ankleideräume und Aborte in das neue Schulgebäude 
zu verlegen. Jeder Gemeindeverordnete glaubte aber wohl, daß 
wenigstens der größte Teil des Platzes schon in diesem Jahre 
eingerichtet würde. Da machte Baurat Altmann ziemlich am Schluß 
der Aussprache die Bemerkung, daß nur ein kleiner Teil des Platzes 
von etwa 30 X 30 Meter schon in diesem Jahre als Spielplatz 
freigegeben werden könne, denn der nördliche Teil ist jetzt von der 
Gärwerei in Benutzung und der südliche Teil wird für den Bau der 
Volksschule zur Lagerung der Baumaterialien usw. gebraucht. 
Schöffe Lichtheim ergänzte diese Mitteilung noch dahin, daß die 
Gärtnerei allerdings schon jetzt dort fortgeschafft werden könnte, 
aber — es koste viel Geld; warte man damit bis zum Herbst, so 
koste es nichts. Allgemeines Erstaunen! Solange hatte man sich 
über die Einrichtung des Platzes gestritten und nun war der Platz 
noch gar nicht einmal verwendbar. Es herrschte denn auch gar 
keine Stimmung mehr vor, den gewünschten grundsätzlichen Be 
schluß zu fassen. Das sah wohl auch der Gemeindevorstend ein, 
der die Vorlage zurückzog und jetzt nur noch 500 M. für Aus 
arbeitung der Projekte forderte, die ihm bewilligt wurden. Es 
kam kurz vor der Abstimmung noch zu einem Zusammenstoß 
zwischen dem Bürgermeister und dem G.-V. Kalkbrenner. 
träumende menschen. 
Roman von Dora Duncker. 
89 (IhUQInu! •nlittt.) 
„Sie wollen mich also nicht im Stich lassen, Lottchen 7 
Das ist aber lieb von Ihnen." 
Sie nickte ihm freundlich zu. 
„Ich habe mir's überlegt. Die Damen waren wirklich 
immer liebenswürdig gegen mich, und das andere, das 
geht mich nichts mehr an." 
„Welches andere, Lottchen?" fragte Wahl bestürzt, 
als er ihr plötzlich wieder ernstes, beinahe finsteres Gesicht 
gewahrte. 
„Nichts, Menne," sie nannte ihn zum erstenmal wieder 
bei dem abgekürzten Namen, bei dem sie ihn als Kind ge 
nannt hatte. 
Vor freudigem Schreck blieb ihm jede weitere Frage in 
der Kehle stecken, und er hörte auch nichts davon, daß sie 
still und fest vor sich hin sprach: „Einmal muß ja doch 
ein Ende mit dieser Torheit werden." 
Als sie des treuen Menschen strahlenden Blick noch 
immer auf sich ruhen fühlte, nickte sie ihm noch einmal 
freundlich zu und sagte dann: 
„Wenn es Ihnen recht ist, gehen wir zusammen in 
unsern Garten, Hermann. Wir treffen jetzt Frau Köhne 
und vielleicht auch Berta draußen. Sie wissen, wir haben 
ihnen ein Stückchen Land abgetteten. Da können wir 
dann alle zusammen das Festprogramm entwerfen." 
Wahl war mehr als zufrieden. Stolz und glücklich 
schritt er neben dem stattlichen Mädchen her und malte 
sich's in glühenden Farben aus. was Fräulein Reimann 
Letzterer hatte vorher einen Antrag gestellt, den er dann zurückzog 
init der Begründung, er hätte den Antrag nicht gestellt, wenn der Ge 
meindevorstand von Anfang an mehr Klarheit über die Vorlage ge 
geben hätte. Bürgermeister Walger drehte nun die Worte des G.-V. 
Kalkbrenner um und sagte: Also, weil Herr Kalkbrenner sich von Anfang 
an über die Vorlage nicht klar war, deshalb . . . (Unruhe, Znrufe: 
DaS ist doch! u. a.) G.-V. Kalkbrenner erklärt, auf dem groben 
Klotz keinen groben Keil geben zu wollen. Der Bürgermeister 
habe ja für einen guten Ton in der Versammlung zn wachen; 
er habe nicht das gesagt, was ihm der Bürgermeister in den Mund 
lege (Zurufe: Sehr richtig). Der Bürgermeister erwiderte, er 
hätte doch nur gesagt, baß Herr Kalkbrenner über die Vorlage 
nicht klar geworden sei. (Zurufe: Nein, das stimmt nicht. Sie 
haben gesagt: Daß er sich von Anfang an nicht klar gewesen sei.) 
Bürgermeister Walzer antwortet darauf nicht mehr. Die Filial 
steuerordnung wurde auf Antrag Ott dem Finanzausschuß über 
wiesen und über die Vorlage betr. Erlaß einer Marktordnung 
wurde in geheimer Sitzung verhandelt. Die anderen Punkte 
wurden ohne Erörterung bewilligt. — Wir bringen nun den Ver 
handlungsbericht: 
Es fehlen Schöffe Draeger, die G.-V. Dreger, 
Franzelius und Sachs. Das Protokoll führt Bürodirektor 
Sudan. Außerdem sind anwesend Baurat Altmann und 
Assessor Grundmann. 
Bürgermeister Walger eröffnet kurz vor 1 / 2 8 Uhr die 
Sitzung und macht folgende Mitteilungen: 
Die Geschäfts- und Personalnachweisung ist den Gemeinde- 
verordneten zugestellt worden. Sollten für spätere Ausgaben 
Aenderung gewünscht werden, so bitte er, ihm das mit 
zuteilen. 
Die Feuerwehr hält ihre Hauptversammlung am 
20. Mai ab, wozu die Gemeindeverordneten eingeladen sind. 
Zu Protokollunterzeichnern werden bestimmt die G.-V. 
Haustein und Kalkbrenner. 
In den Ausschuß für die Schulkinderspeisung wird 
anstelle der Gemeindeschwester Marie Bonnke die Waisen 
pflegerin von Kunowski gewählt. 
Schöffe Lichtheim beantragt, die Vorlage betreffend 
Genehmigung einer Ordnung für den neuen Markt in der 
Rheingaustraße, in die geheime Sitzung zu verweisen. G.-V. 
Kalkbrenner meint, daß diese Angelegenheit die Oeffent- 
lichkeit doch sehr interessiere, vielleicht können Gründe kurz 
angedeutet werden. Schöffe Lichtheim erklärt, daß durch 
öffentliche Angabe der Gründe der Markt entschieden ge 
schädigt werden würde. Bürgermeister Walger bittet, dem 
Dezernenten doch Vertrauen entgegen zu bringen; wenn 
dieser eine geheime Verhandlung für notwendig halte, so 
solle man sich damit einverstanden erklären. G.-V. Berger 
weiß nicht, warum dariiber geheim verhandelt werden soll, 
der Marktausschuß habe soeben getagt und alles, was dort 
ausgeführt wurde, könnte auch in der Oeffentlichkeit aus 
geführt werden. Schöffe Lichtheim erwidert, daß es 
gerade die Ausführungen des Herrn Berger im Ausschuß 
waren, die ihn veranlaßten, für die geheime Verhandlung 
einzutreten. Er befürchte, daß Herr Berger das auch 
öffentlich ausführe und damit den Markt schädige. G.-V. 
Berger erklärt, er wiißte nicht, inwieweit seine Aus 
führungen die Oeffentlichkeit zu scheuen hätten. — Da sich 
gegen die geheime Verhandlung Widerspruch ergibt, muß 
darüber, ob geheim oder öffentlich verhandelt werden soll, 
in geheimer Sitzung beschlossen werden. Man ist mit dem 
Vorschlage des Schössen v. Wrochem einverstanden, zunächst 
für Augen machen würde, wenn Lotte über»iorg.».i so gut 
und lieb zu ihm sein würde, als heut, und wie er etwa 
auf der Rückfahrt schon dem Professor würde sagen können: 
Ich gebe die Expedition auf. Ich bleibe bei Ihnen, Herr 
Professor, wenn Sie mich noch wollen! 
Frau Köhne war mit ihren Gemüsebeeten beschäftigt. 
Berta saß in der kleinen Bretterlaube, die sie sich mit 
Hilfe Lottens selbst zusammengeschlagen hatte, und stickte, 
als die beiden durch die kleine braune Holztür in den 
Garten traten. 
Berta nahm die große Neuigkeit des Berliner Besuchs 
mit dem, ihr durch das harte Leben zur Gewohnheit ge 
wordenen Gleichmut auf. 
Frau Köhne geriet in begreifliche Aufregung. Sie 
sollte die Herrin ihres Sohnes kennen lernen, die schöne 
reiche Frau, von der ihr Rolf in seinen Briefen nicht 
genug hatte vorschwärmen können! Sie sollte mit raten, 
wie man die Herrschaften empfangen, bewirten sollte! 
So neu und seltsam und unbegreiflich ihr das alles 
schien, sagte sie sich doch gleichzeitig, daß sie die erste und 
eigentlich auch die einzige dazu sei, hier Gastfreundschaft 
zu üben, das Titelchen eines Bruchteils von dem ab 
zutragen, was Rolf im Haufe der Frau von Lersch emp 
fing, und das, wie er wieder und immer wieder schrieb, 
außer jedem Verhältnis stand zu dem, was er in seiner 
Stellung geben und leisten konnte. 
Frau Köhne hatte sich zwischen die Mädchen in die 
Laube gesetzt, die nur Platz für drei bot. Wahl war von 
Berta in den Schuppen geschickt worden, um sich einen Stuhl 
zu holen. 
Frau Köhne strich in fliegender Aufregung ihren noch 
schönen vollen Scheitel und sraate Lotte und Berta ab- 
über die anderen Punkte der Tagesordnung öffentlich zn 
beraten. 
Der Nachtrag zur Gebührenordnung für die In 
anspruchnahme des öffentlichen Rettungsdienstes wird wider 
spruchslos genehmigt. Der Nachttag bezweckt, einen zu be 
schaffenden zweiten Sauerstoffapparat den Aerzten in ihrer 
privatärztlichen Tätigkeit zur Verfügung zu stellen. 
Bürgermeister Walger bemerkt nun zur Vorlage betr. 
Einrichtung des Spielplatzes hinter dem Friedhof, daß der 
Vorstand von der Vertretung heute nur die grundsätzlich 
Zustimmung über die Einrichtung des Platzes haben möchte, 
dainit dann die Projekte ausgearbeitet und der genaue 
Kostenanschlag aufgestellt werden kann. Baurat Altmann 
gibt darauf an der Hand eines Planes nähere Erläuterungen 
über die Anlage des Spielplatzes und die dott zu er 
richtenden Baulichkeiten. In der Vorlage ist darüber schon 
näheres gesagt (vergl. Nr. 106 des „Fried. Lok.-Anz."). 
Der Baurat bittet, ihm für Projekte 500 M. zur Ver 
fügung zu stellen. G.-V. Richter hat Bedenken gegen das 
vorgeschlagene Brausebad. Ausreichende Waschgelegenheit 
dürfte wohl genügen. G.-V. Finke hält die öffentliche 
Bedürfnisanstalt in jener Gegend für überflüssig, sie käme 
auch nicht den Friedenauern, sondem nur den Wilmers- 
dorfern zugute. Die Lage des Unterkunftsgebäudes dürfte 
wohl für die Ausführung eines zweistöckigen Baues sprechen, 
aber er wolle mal fragen, ob man die Umkleideräume und 
Abortanlagen nicht im neuen Volksschulgebäude schaffen 
könne. Eine einfache Unterstandshalle könnte ja vielleicht 
an der dafür vorgesehenen Stelle errichtet werden. Aus 
Sparsamkeitsrücksichten sei er gegen das besondere Gebäude. 
G.-V. Schultz kann dem G.-V. Finke nur zustimmen. Es 
könnte alles in der Turnhalle der Volksschule untergebracht 
werden. Der Schmuckstteifen von 4 Metern erscheine ihm aber zu 
schmal, er schlage vor, 6 Meter Breite zu nehmen, um 
einen Promenadenweg anlegen zu können, auf dem das 
Publikum lustwandeln kann. Auch der Zaun von 2 Meter 
Höhe erscheine ihm zu hoch, das sähe ja von außen aus, als 
wenn man eine Festung vor sich habe. G.-V. Finke ist 
der Meinung, daß der Spielplatz nicht verkleinert werden 
darf, man dürfe daher nicht mehr als 4 Meter für 
gärttrerische Anlagen verwenden. Er inöchte dann bitten, sich 
iiber die Lage des Spielplatzes noch nicht festzulegen. Schöffe 
Bache hat Bedenken gegen die Anlage des Kinderspielplatzes 
an dem angegebenen Ort. Dort kämen gerade die Klassen 
der Schwachbefähigten zu liegen. Außerdem soll für solche 
Schüler ein Gatten vorhanden sein, den man hier besser 
schaffen könnte. Schöffe v. Wrochem will sich mit dem 
Kinderspielplatz nicht festlegen. Doch die anderen Anlagen 
müßten schon geschaffen werden. Man habe doch beschlossen, 
den Spielplatz schon vor Errichtung des Volksschulgebäudes 
in größerem Umfange in Anspruch zu nehmen und da müssen 
doch die nötigen Umkleideräume und Aborte geschaffen 
werden. Es wäre ja vielleicht gut, wenn man die ganze 
Angelegenheit noch vertagen würde. Er bitte aber, sich im 
großen und ganzen mit der vorgeschlagenen Einrichtung 
einverstanden zu erkläre». Schöffe Lichtheim erklätt, daß 
die gärttrerische Anlage nicht gut verbreitert werden kann. 
Es handele sich hier auch um eine Böschung, auf der doch 
wechselnd um Rat, ob sie glaubten, daß ihr altes Schwarz- 
seidenes, das sie seit dem Tode ihres Edmund nicht mehr 
getragen, paffend für die feierliche Gelegenheit fein würde, 
bis Berta ein energisches Veto einlegte. 
„Aber Mutter! Eine alte, zerschlissene Seidenfahne 
an einem Sommertag I Du wirst bildhübsch in dem neuen, 
braunen Alpaka sein I" 
Ihren Luxus entschuldigend, erklärte Frau Köhne 
Lottchen, daß Berta bei A. Wertheim in Berlin einen spott 
billigen, sehr soliden Rest gefunden und ihr ein wunder 
hübsches Kleid daraus geschneidert habe. Wenn die 
Mädchen also meinten, daß es ohne Seide ginge — 
Mittlerweile war Wahl mit seinem Stuhl zurück 
gekommen und setzte sich zu den Damen in die Laube. 
Berta und Lotte waren schon fertig mit ihrem Programm. 
Gleich nach der Ankunft ein ländliches Frühstück hier im 
Garten. Für genügende Sitzgelegenheiten mußte Vater 
Heine sorgen. Für den Tisch und die Speisen wollten die 
Mädchen wohl aufkommen. 
Trotz Frau Kühnes Einwänden, daß ihr die Zurichtung 
des Festes zukomme, wurde beschlossen, gemeinsame Kasse 
zu machen. Hatten sie doch alle direkt oder indirekt die 
Gastfreundschaft der Frau von Lersch genossen. 
Gleich nach dem Frühstück Expedition der Herren 
nach dem Steinbruch. Von den.Damen konnte sich an 
schließen und im Stadtwäldchen Rast machen, wer da 
wollte. Lottchen hoffte sich für den ganzen Tag von der 
Schule freizumachen. 
Mittag im Freien in der „Goldenen Kugel". Suppe, 
Fisch, Braten, Nachtisch, das Kuvert zu einer Mark. Dazu, 
der Jahreszeit entsprechend, ein leichter Mosel oder eine 
Bowle.
        
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