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Periodical volume Nr. 102, 02.05.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

fallen. Ein fröhliches Zusammensein, gewürzt durch Tanz 
und Heiterkeit, vereinigte dann die musikfreudigen Gäste 
noch bis zum frühen Morgen. Ad. Erichson, Kapellmstr. 
o Verein der Gartenfreunde in Berlin-Friedenau. 
Am Dienstag, dem 6. Mai, Abends 8 ’/ 2 Uhr findet im 
oberen kleinen Saale des „Hohenzollern" die Monatsver 
sammlung statt. Auf der Tagesordnung stehen ü. a.: Wahl 
dgs Ausschusses für Balkon- und Borgartenprämiierung. 
Dörtrag des Herrn Gemeindeobergärtner Stabe iiber: 
Balkon- und Vorgartenpflege und Ausschmückung. Mit 
farbigen Lichtbildern. Verlosung der ausgestellten Balkon 
pflanzen. 
t . o Der Film von der Königin Luise III. Teil, 
hiftorifch-vaterländisches Gemälde in 3 Abteilungen, kommt 
von heute ab in vorzüglichen Bildern im Biofontheatcr in 
der Rheinstraße 14 zur Vorführung. Es ist der letzte Ab 
schnitt aus dem Leben der viel und schwer geprüften 
Dulderin auf Preußens Thron, deren ergreifendes Schicksal 
nur mit dem ihres Enkels Kaiser Friedrichs III. verglichen 
werden kann. Dem Letzteren war es vergönnt, die Sühne 
und Vergeltung zu erleben für den Schmerz und die 
Schmach, die seine Großmutter, die unvergeßliche Königin 
Luise, durch die Bonaparte zu erleiden hatte. Ein er 
greifendes Stück Weltgeschichte spielt sich hier wahrheits 
getreu vor unseren Augen ab. Sehr hiibsch ist auch der 
Film Ein Blitz aus heiterem Himmel, eine Tragikomödie 
aus einer jungen Ehe. Unter falschem Verdacht ist ein 
Drama aus Wild-West mit versöhnlichem Ausgang. 
Wochenrevue von Gaumont und das Tonbild bieten viel 
Abwechslung, während Schafskopf als Held einfach zum 
Piepen ist. Es ist also ein reichhaltiges Programm, 
welches den Besuch des Biofontheaters lohnend erscheinen 
läßt. Der Saal ist zudem gut ventiliert. 
o Ein Jubiläums - Eliteprogramm gelaugt von 
Morgen Sonnabend, dem 3. Mai, in den „Pfalzbnrg- 
Licht.spiele", Kaiserallee 72, aus Anlaß des einjährigen 
Bestehen der gen. Lichtspiele zur Vvrfiihrung. Der Haupt 
schlager ist „Mar Linder als Segler", eine herrliche 
Komödie in 2 Akten. „Pflichtvergessen" ist ein ergreifendes 
Drama in 3 Akten. Ein hübsches amerikanisches Schau 
spiel wird mit dem Film „Die bestraften Cowboys" ge 
boten. Ferner gelangen 10 weitere erstklassige Schlager zur 
Vorführung. Die Jugendvorstellung ist jedesmal Nach 
mittags von 5—7 Uhr. Äir empfehlen allen Freunden 
der Kinokunst das hübsche, gut ventilierte Theater anläßlich 
des Jubiläums zu besuchen. Das Bild ist in den Pfalz 
burg-Lichtspielen von hervorragender Klarheit. 
o Auf der Tteptow-Lternwarte wird am Sonn 
abend, deni 3. Mai, nachm. 5 Uhr ein neuer kinemato- 
graphischer Vortrag: „Aus fernen Landen" mit sehr lehr 
reichen Filmen, auch für die Jugend vorgeführt; abends 
7 Uhr: „Scvtt's Reise zum Südpol und ein Blick ins 
Weltall", Die Themata lauten fiir Sonntag, den 4. Mai, 
nachm. 3 Uhr: „Natur und Leben in norddeutschen Gauen", 
5 Uhr: „Das Berner Oberland" und um 7 Uhr: „Aus 
fernen Landen " Montag, den 5. Mai abends 7 Uhr 
spricht Dir. Dr. F. S. Archenhold über: „Die Jahres 
zeiten, Kanäle und Eisfelder auf dem Mars"; um 9 Uhr 
über: „Die Lufthülle der Erde und Luftschiffahrt". Mit dem 
großen Fernrohr wird der Sternhaufen im Herkules gezeigt. 
o Aus Liebesgram versuchte sich am Mittwoch Mittag 
die 17 jährige Tochter Hedwig der in der Bornstraße wohn 
haften Witwe B. das Leben' zit nehmen. Während die 
Mutter vom Häufe abwesend und der 8 jährige Bruder in 
der Schule weilte, öffnete sie in der Küche die Gashähne. 
Als der Bruder nach Hause kam, fand er die Küche mit 
Gas angefüllt vor; die Schwester lag leblos auf dem Fuß 
boden. Ein schnell hinzugerufener Arzt konnte die jugend 
liche Selbstinörderin zwar -wieder zum Bewußtsein zuriick- 
bringery jedoch liegt sie in fast hoffnungslosem Zustand 
darnieder. Als die Mutte? von einem Ausgang zurück 
kehrte, brach sie vor Schreck ^ohnmächtig am Lager der 
Tochter zusammen. 
o Von einem Straßenbahnwagen angefahren wurde 
gestern in der Rheinstraße der Schuhmacher Rudolf Hoscheck 
aus Schöneberg. Er erlitt dadurch mehrere Quetschungen 
und einen Rippenbruch und mußte im Krankenwagen nach 
dem Schöneberger Auguste-Viktoria-Krankenhause gebracht 
werden. 
o Unfall. Im Hause Kaiserallee 127 stürzte heute 
Mittag ein Dienstmädchen beim Fensterputzen von der 
Leiter und zog sich dabei Rippenquetschungen und eine 
Schulterverletzung zu. Auf der hiesigen Sanitätswache 
leistete der Arzt vom Rettungsdienst die erste Hilfe. 
^ereins-li!a6)rickten 
Am Freitag tagen: 
National-Stenographen-Perein Berlin-Schöneberg, Hanptstr.107, 
im Alten Bürger-Casino, Abends 8 /, Uhr. Nach den Schreib 
übungen geselliges Beisammensein. Gäste willkommen. 
Der Verein ehemaliger „Südwest-Afrika"-Krieger feiert am 
4. Mai dieses Jahres von 2 Uhr Nachmittags ab die Weihe der 
Allerhöchst verliehenen Fahne und zwar in den Kammersälen zu 
Berlin, Tcltowerstr. 1-4. Um '/,3 Uhr findet ein Feldgottesdienst 
auf dem Kasernenhofe des Königlichen 1. Garde-Dragoner- 
Regiments, Bellealliancestraße statt. Die Fcstprcdigt hält Herr 
Hofprcdiqer Schmidt-Leipzig, Mitkämpfer von Südwest-Afrika. 
Hohe und Höchste Herrschaften haben ihr Erscheinen zugesagt. 
Sport. 
Der Spielklub Friedenau spiest am Sonntag gegen die 6. 
Hockeymaunschaft des Sporklub Charlottenburg um die Meister 
schaft in der Frühjahrsserie des B. B. A. V.. Nach der Stärke 
der Mannschaften zu urteilen ist der Ausgang des Spieles sehr 
ungewiß. Der Besuch ist sehr zu empfehlen. Das Spiel findet 
auf dem Turnplatz am Birkenwäldchcn statt. 
palenilckau 
mitgeteilt vom Patentbüro Johannes Koch, Berlin dlO. 18, Große 
Franksurterstr. 59. Abschriften billigst. Auskünfte kostenlos. 
Else Weidemann, Berlin-Friedenau, WilhelmshLherstr. 5: 
Leuchtende Kontakte für Stark- und Schwachstromanlagcn, für Gas 
hähne. (GM.) 
O. Ä. Schummer, Bcrlin-Friedeitau, Fehlcrstr. 5: Waschtoilette. 
(GM.) 
Optische Anstalt C. P. Goerz, Berlin-Friedenau: Aushebevor- 
richtung für Zielfernrohre usw. (Verl. GM.) 
Scböneberg 
— o Der gesamte steuerpflichtige Grundbesitz ist für das 
Rechnungsjahr 1913 auf 901 000 000 M. eingeschätzt 
worden: hiervon entfallen 829 000 000 M. auf den bebauten 
und 72 000 000 M. auf den undeballten Besitz. Dieser 
Grllndwert soll eine Grundwertsteuer von 3 010 000 M. im 
Rechnungsjahr 1913 ergeben. 
—o Anfang Juni finden die Kirchenwahlen in der 
Kirche „Zum Heilsbrunuen" in der „Königin-Luise-Ge- 
dächtniskirche" und in der „Apostel-Paulus-Kirche" statt. 
Die Pfarrer der Gemeinden nehmen Anmeldungen zur Wahl 
entgegen, die Wählerlisten iverden Anfang Mai geschlossen. 
—o Zwangsverstcigerungsergebnis. Belziger Str. 13, 
dem Hofschauspieler Franz von Hochcuburger in Dresden- 
Klotzsche gehörig. Fläche 11,48 Ar. Nutzuugswert 18 300 
Mark. Mit dem Gebot von 206 000 M. bar blieb der 
Kaufmann Julius Alendelssohn in Wilmersdorf, Mainzer 
Straße 19, Meistbietender. 
—o In dem Konkursverfahren über das Vermögen 
der Frau Hulda Moser, geb. Friedländer, Bahnstr. 38, 
Inhaberin eines Partie- und Kmzivarengeschäfts, ist zur 
Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen Termin 
auf den 13. Mai 1913, Vorm. 11 Uhr, anberaumt. 
—o Handelsgerichtliche Eintragungen. Bei Nr. 40723 
(offene Haudelsgescllschaft Roch und Feucrhahn in Beilin- 
Schöneberg): Die Gesellschaft ist aufgelöst. Der bisherige 
Gesellschafter Bildhauer Georg Roch ist alleiniger Inhaber. 
Nr. 40 954. Firma: Gotthard Streit in Berlin-Schöneberg. 
Inhaber Gotthard Streit, Kaufmann, Berlin-Schöneberg. — 
Bei Nr. 19 419. Adolf Katzenellenbogen, Schöneberg: 
Sitz jetzt: Berlin. — Bei Nr. 87 184. Carl Joseph 
Perser-Teppiche, Berlin: Niederlassung jetzt: Berlin- 
Schöneberg. — Nr. 37 012. (Firma Julius Peyser in 
Berlin-Schoueberg): Niederlassung jetzt: Charlottenburg. 
Berlin unci Vororte 
o Berlin-Wilmersdorf. Die Errichtung eines 
Krematoriums und Kolumbariums ist von der Stadtver 
ordnetenversammlung am Mittwoch abend in zweiter 
Lesung genehmigt worden. 
Geriebllickes 
(:) Ein frecher Einbruchsdiebstahl, bei dem der Bestohlene noch 
beinahe eine Tracht Prügel erhalten hätte, kam vor der 2. Straf 
kammer des Landgerichts 11 am Mittwoch zur Verhandlung. 
Angeklagt war wegen schweren Diebstahls im Rückfalle der Kellner 
Paul Krohn, auf dessen Konto zahlreiche Diebstähle im Westen 
Groß-Berlin zu setzen sind. Er drang eines Nachmittags in die 
Wohnung eines Kaufmanns Lehmann am Königsweg in Schöne- 
berg ein, deren Inhaber sich eben zu eineni Mittagsschläfchen hin 
gelegt hatte. Als er durch ein Geräusch aufwachte, sah er, wie ein 
Manu — der Angeklagte — gerade dabei war, einen Schrank auf 
zubrechen. Ter Dieb ergriff die Flucht und es begann eine wilde 
Jagd über die Treppe und die Straße entlang. Als der Spitz 
bube merkte, daß er nicht entkommen konnte, drehte er sich um, 
faßte Herrn L. fest am Arme an und bezeichnete ihn als den Spitz 
buben. Da der Dieb gut gekleidet war, Herr L. es sich aber zum 
Mittagsschläfchen bequem gemacht hatte, so glaubte man dein 
Spitzbuben und wenn nicht Polizei hinzugekommen wäre, hätte der 
Bestohlene noch obendrein von dem angesammelten Publikum seine 
„Reinigung" bekommen. Auf der Polizeiwache kannte man Herrn 
L. und der Dieb wurde verhaftet. Der Gerichtshof verurteilte den 
frechen Patron zu 8'/, Jahren Zuchthaus und den üblichen 
Ncbenstrafen. 
(:) Das Recht der svfortigen tätigen Abwehr wurde voui 
Kaufmannsgericht einem Chef gegenüber seinem renitenten Gehilfen 
zuerkannt. In dem betreffenden'Streifall ivar es zwischen einem 
Kolouialwarenhändlcr und dessen Gehilfen deswegen zu cinenr 
Streit gekommen, weil letzterer am Feiertag kurz nach zehn Uhr- 
Morgens eine eilige Arbeit zu verrichten sich weigerte. Der Chef 
begab sich darauf in das Zimmer des Gehilfen, stellte ihn ivegen 
seines wenig entgegenkommenden Verhaltens zur Rede und kündigte 
ihm an, er werde seinem Vater schreiben, ivas er hier für ein 
Bummelleben führe. Als Antwort erhielt der Prinzipal die Auf 
forderung, sofort das Zimmer zu verlassen. Bei dieser Gelegenheit 
soll der Kläger den Beklagten kräftig angepackt und gestoßen haben, 
worauf letzterer, wie er zugibt, dem Gehilfen „rechts und links ein 
paar runter gab". Ter Angestellte bestritt, daß er den Chef an 
gefaßt habe, dieser dagegen habe ihn so geschlagen, daß er eine 
große Beule am Kopf davoetrug. Der Arzt attestierte auch eine 
talergroßc Beule, die von einem Schlage herrühren konnte. Das 
Kaufmannsgcricht erlegte dem Prinzipal den Eid darüber aus, 
daß der Gehilfe ztierst geschlagen hat, und nach Eidesleistung kam 
es zur Abweisung der auf Restgehalt abzielenden Ansprüche des 
Klägers. Ein Angestellter, der sich dem Chef gegenüber derartig 
benehme, könne aus einem freiwilligen Ausscheiden keine Rechte 
herleiten. 
Vermintes 
*o Prinz Ferdinand von Preußen. Vor hundert Jahren, am 
2. Mai 1813, starb Prinz Ferdinand von Preußen. 1789 als 
jüngster Sohn König Friedrich Wilhelms I. geboren, wurde er, 
fünf Jghre alt, bei der Berliner Revue in daS Infanterieregiment 
„Kroitprinz" eingereiht. Friedrich II. ernannte ihn 1740 zum Chef 
eines ncnerrichtetcn Infanterieregiments, 10 Jahre später zum 
Generalniajor und zivei Tage vor der Lcuthencr Schlacht zum 
Generalleutnant, aber erst 1707 zum General der Infanterie, da 
er ivegen schwächlicher Körper-beschaffenheit nur an den Feldzügen 
1760—1757 teilnehmen konnte. In persönlicher Tapferkeit ein 
glänzendes Vorbild, hat er sich in der Geschichte der preußischen 
Generalität einen Ruhmesplatz verdient. 
Wetteraussichtcn. 
Sonnabend: Ziemlich kühl, vorherrschend wolkig mit 
etwas Regen und mäßigen westlichen Winden, nachher 
langsam aufklarend. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius, Friedenau. 
Bekanntmachung. 
Im Handelsgcwerbe, jedoch mit Ausschluß der Bank- Wechsel- 
Und Lotteriegeschafte, dürfen, abweichend von der allgemein festge 
stellten Beschaftigungszeit, Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter 
am letzten Sonntage vor Pfingsten den 4. Mai 1913 
von 7-10 llhr vormittags und 12-6 Uhr nachmittags beschäftigt werden. 
Der Verkauf von Back und Konditorwaren, von Fleisch und 
Wurst, der Milchhandel und der Betrieb der Vorkosthandlungcn ist 
an diesem Tage ebenso, wie an den übrigen SonUtaaen schon vor 
Beginn der allgemeinen Verkaufszeit und zwar von 5 Uhr vormittags 
ab, zulässig, 
Am ersten (Pfingstfeiertage, dem 11. Mai 1913 jdürfen im 
Handelsgewerbe Gehilfen,Lehrlinge und Arbeiter nichtbcschäftigtwcrden. 
Ausgenommen sind: 
a) Handel mit Milch von 5—10 Uhr vormittag und 12—2 Uhr 
nachmittags 
d) Handel t mit Back- und Konditorwarcn, sowie mit Konfitüren, 
während der Zeit von 5—10 Uhr vormittags 
c) der Handelmit Blumen'währeiid derZeitvott8-10 Uhr vormittags 
d) der Handel mit Fleisch, Wurst und Röheis während der Zeit 
vgn 5—10 Uhr vormittags 
e) der Handel mit Kolonialwaren, Vorkostwaren mit Tabak und 
Zigarren sowie mit Bier und Wein von 8—10 Uhr vormitags 
1) die Zeitunasexpeditionen von 4—9 Uhr vormittags. 
g) die Beschäftigung von Gehilfen, Lehrlingen und Arbeitern 
1. im ambulanten Milchhandel < 
2. in Molkereien zum Zrvecke der Versorgung der Kundschaft mit 
Molkereiproduckten darf am 1. Pfingsfciertage wie an den übrigen 
Sonn- und. Festtagen von 5 Uhr Morgens bis 1 Uhr nachnsittags 
ohne Unterbrechung durch die Hauptgottesdienstpause stattfinden. 
Am 2. Pfingstfeiertage finden lediglich die allgemeinen Vor 
schriften über die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe Anwendung, 
wie sie an den gewöhnlichen Sonntagen gelten. 
Berlin-Friedenau, den 29. April 1913. 
Der Amtsvorsteher. 
Ei Q. n. k. 8. n IcMaeberj;, Havptetruso Z$S. 
Fernsprecher Amt VI 5845. Kassenskunden 9—1, 8—5 übr. 
SUhlicammor^TarnilstbarvSctaraBkfHcher, Sparkesra 4 y, 
Annahmestellen bei „DBrer-Drojerie“ W. Cllajefteln, Sch5ns 
berg-Friedenan, Dfireiplati 1, Ouatar A. Schutts, Stejlit», 
fitzt Sonlotsttr. 98. 
ich#ek-V*rltehr, An- and V«rätauf - vv ßfftktse, 
WecnaeldUlcuiit. Uombasö. 
M Mlling Des MMateMMeWrs 
'.x Gemeinde Berlin-Friedenau für die Heizperiode 1913/14 und 
var von 
3 050 Ztr. Kchmelzkoks, Krrch U 
120 „ Gasköks, 
3 245 „ Preßkohlen, 
960 „ Anthrazit. 
51 cbm. Spaltholz, 
10 „ Kleingespaltrnes Kol? (4Schiiltt) 
>ll öffentlich vergeben werden. 
Bedingungen und Augebotsformularc liegen in Zimmer 7 des 
emeindebauamtes, Lauterstr. 10, zur Einsicht aus und können auch 
:gen Erstattung der Schreibgebühren von 1,50 M. von dort be 
igen werden. 
Die Angebote sind verschlossen und portofrei mit der Aufschrift: 
Angebot für Brennmaterialien" mit den erforderlichen Proben zu 
>m auf . ... . ., , ■ . 
MM. öcn 12. MI ö. 3s., Dormittoas 10 ilfit 
stgesetzten öffentlichen Vcrdingungstermin nach Zimmer 9 des Ge- 
eindebauamtes Lauterstr. 10 einzureichen, wo alsdann die Eröff- 
ung der Angebote stattfindet. 
Berlin-Friedenau,, den 3C April 1918. .... 
^ Kais HerneinöebauarnL. 
Schreibinaschlnen-Arbeiteu, 
Stenögramm - Aufnahmen, 9—1, 
3—0, Steglitz-Friedenau, (8416 
Feuerbachstr. 18. 
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Stubenrauchstraße 01. (8880
        
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