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Periodical volume Nr. 10, 12.01.1913 1. Beilage zu Nr. 10

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

2 Beilage zu Nr. 10 des „Friedenauer Lokal-Anzeiger". 
Sonntag, den 13. Januar 1913. 
Aufruf. 
,En plalldülsch Klcrl, en trugen gründ 
En sorgsamen Schützer fct Fru »n ftfnb; 
En lustigen Singer vull Freud an't Lewen, 
So steiht h:i un8 fast in’t Gedächtnis fchrewerr." 
Mit diesen Versen begann Eduard Jürgensen den Nachens 
für seinen am 27. Febniar 1307 in Friedenau verstorbenen Freund, 
den Singer Otto Eteidl. Ei könnten die gleichen Verse auch dem 
Dichter selbst gellen, der allzeit ein lustiger, lebensfroher Singer und 
«tu treuer Freund war. Der harmlos fröhliche Humür feiner an- 
spruchslosen Muse und die keruhaft deutsche Gesinnung, die inSbe. 
i ovdere au« seinen «iitoerbreiteten plattdeutschen .Bureuliedern" 
eroorleuchtet, hat ih» Im Leben viele Herzen gewonneo. — Und 
dennoch ist seine Ruhestitte „«amenloS", weist fie noch krirrm Denk- 
stein ans. i , 
Der unterzeichnet« »uischuß hat e« daher mrternommy», dem 
Lichter Ednard Jürgensen «tuen künstlerischen Grabstein zu setzen. 
Sein SaudSwan», der vtldhauer Heinrich Mihfeldt, Friedenau, 
Wilhelmstr. 7 hat sich bereit erklirt, da« Denkmal »um Selbstkosten, 
preis« auszuführen. 350 M. »erden — für einen schlichten Granitblock 
mit Medaillon — erfoideillch sein. Rund 250 M. find erst zur Der- 
füguug de« »uSschufie», sodaß noch 160 M. fehle». 
Sn Alle, denen Eduard Jürgensen einmal auS dem Herzen 
gesungen, richtet der unterzeichnet« Ausschuß daher di« Bitte, zur 
Deckung de» Restbeträge» freuudlichst beitrage».zu »ollen. 
Die Betriae find an die Geschäftsstelle d«S Friedenauer Lokal- 
Anzeigers, Rheinstr. 15 oder an die Friedenauer Spar- und DarlehnS- 
kaffe, Rheinstr. 58 zu richten. 
Der «»«schütz 
für die Gericht,», «ine» Eduard Jürgens n.«l»»de»r«als 
Henry Benecke, Buchhändler, Friedenau. Joha vmecke, Geschiiteleiier 
d. Vereins f. d. Deutschtum i. Ausland, Wilmersdorf.' Herm Brücker, 
Buchdruckereibefitzer, Friedenau. Alfred Geiser, Generalsekretär de» 
Verein» f. d. Deutschtum i. Ausland, Karlshorst. Gustav Sraßmaun, 
Architekt, Friedenau. H. LucaS, Baumeister, Friedenau. H. MartiniuS, 
Redakteur. Friedenau. Heinrich Mitzfeldt, Bildhauer, Friedenau. 
Dr. Marx Möller. Schriftsteller. Wilmersdorf. Leo Schultz, Bach, 
druckerelbefitzer. Friedenau. D. Etoltzenburg zun.. BezirkSschorostein- 
ftgerm elfter uud Oder-vrandmeister, Friedenau. «. Sudar, Bürobirektor, 
Friedenau. Eroft Wegener, Kausmann, Friedenau. Zasirow, Pfarrer, 
Stralau. R. Z-tzmann, Kupfersiecher, Friedenau. Johanna Zunk, 
Echrislstellerin, Friedenau. 
Lokates. 
o Der Naiioualliberale OrtLverein vrranstaftet 
am DieüSlag, dem 14. d. M1S.. abends ß'/, Uhr im 
oberen Saal« de» Rrstaurani» „Hohenzollern", Handjeiy- 
ftraß! 61. einen Beretnlabrnd. Herr Oberpoflprakttkant 
Dr. Roscher wird einen Bortrag mit zahlreichen Licht 
bildern über „Die deutsche llabelpolilik und die Kabel 
de» Weltverkehr»" halten. Zu dem Vortrage sind Damen 
und Herren ai» Gäste herzlicki willkommrn. 
o Prlvatdozrnt Dr. Dann beginnt am nächsten 
Bitt''och. Donnerstag und Sonnabend feine bewährten 
MuseumSootrSge im Kaiser-Friedrich Museum. im Alten 
vr d Stellen Museum, in der Kgl/ Naitonakgalerie in den 
Ctunteu 11—13 und 12—1 Uhr. In den. ergänzenden 
Projektiovsstunden gelangen Farben-Ausnahmen zur Ver 
wendung, Irr daß dir Gemälde auswärtiger Museen in den 
Orlginaisarbrn im Lichtbilde erscheinen. Die Abendzyklen 
7—8 und 8—9 an denselben Tagen behandeln Große 
Maler der modernen Kunst, die Monumcntalmalerei der 
italienischen Renaistance, die Blüte der griechischen Kunst, 
Pari» und s ine Kunstschöpsungen» Große BiidniSmaler 
verschiedener Jahrhunderte. Alle» Nähere gibt da» Pro 
gramm der Humboldt-Akademie (Hauptbüro, Kursttrsten- 
straße 166) an. 
o I« Pädagogium.für Musik, Dir.: Ara« 
Emmi vor« und Georg Hilgenberg, Rheinstr. 5, 
setzt Herr Dr. Paul Ertel am DienStag, dem 14. d. MtS., 
nachmittags 5 1 /« Uhr seine Borträge ttbrr »Die Entwickelung 
der Oper, bi» zu Richard Wagner" fort. Die Teilnehmer 
karte für 4 Vorträge kostet 2 M.. für den Sinzeloortrag 
60 Pf. Die Vorträge sind für die Schüler dc» Konser 
vatorium» frei. Am Donnerstag, dem 16. d. M., Abends 
6>/rßUhr find« der nächste öffentliche Schüler. VoriraaScchrnd 
tm großen.Saale de» Gemeindehauses. Kaiserallee 76,*Ecke 
Friedrich Wilhelmplotz, statt. Programm und Eintritt ist 
frei. E» spielen diesmal Klavier- und Violinschüler der 
Elementar- und Mittelstufe. Am Schluß wird rin Morsch 
von Parlov sür Getgerchor vorgetragen. 
o „Häusliche Pflichte» junge» Mädchen und 
Mütter". Ueber diese» Thema wird der prakc. Arzt 
Herr Dr. Echap» hlersrlbst morgen (Sonntag), dem 12. d. M. 
8. Uhr im hiesigen evangelischen Jungfrauenorrein, 
Goßlerstraße 30II. einen Vortrag halten. Da un» mit 
geteilt wird, daß auch solche Damen, die nicht Verein»- 
mitglieder sind, al» Gäste gern gesehen werden, so machen 
wir aus den Vortrag an dieser Stelle noch besonder» auf 
merksam. — Zugleich sei auf den zweiten Januar-Bortrag 
im genannten Verein hingewiesen, Sonntag, den 36. d. M. 
1 / a 8 Uhr. Herr Rechnungsrat Luckwald wird über 
„Helgoland*'- sprechen und dazu 60 kolorierte Lichtbilder 
vorführen. Außerdem wird er gesangliche und dekla 
matorische Darbietungen spenden. 
o Mit Müllschippen und Feuerhaken wurde 
ein Bettler „abgedeckt?, der von Frauen auf einer Dirbr»- 
fohrt ertappt wurde. Im Hause Moselstr. 12 sprach heute 
Vormittag ein jüdischer Bettler vor. Al» er im oberen 
Stockwerk eine Korridortür, zufällig offen fand, schlich er 
sich in die Wohnung, um sich weitvolle Sachen anzurignrn. 
Dies wurde von einer Frau Bader bemerkt. Da kein ' 
„Mann" im Haufe onwesend war, so rief Frau v. die Frauen ! 
zusaminen, die sich mit Mlillschippen und Feuerhaken be- 
»öffneten und nun mit Püffen und Schlägen den Spitz 
buben au» der Wohnung und au» dem Hause trieben. 
Anständig „verbeult" suchte dieser schleunigst das Weile. 
Ein Bravo den wackeren Damen! 
o Ein Auto-Zusammenstest erfolgte gestern in 
der Kaiserallee. Hierbei ging daS eine Auto in Trümmtr, 
während da» andere stark beschädigt wurde. Personen 
wurden jedoch nicht verletzt. 
Der Dackel. 
Beitrag zur Naturgeschichte von Heinrich Binder. 
Nachdruck rcriot«. 
HR. Lieber Freund! 
Mit Erstaunen habe ich von Deinem Plan 
Kenntnis genommen, Dir einen jungen Teckel zu 
kaufen. Ich weiß, daß Du schon immer ein Optimist 
warst. Du hast Dich zum dritten Male verheiratet 
und willst Dir jetzt sogar einen Dackel zulegen. Das 
Maß Deiner Leiden ist anscheinend noch nicht voll. 
Aber immerhin freut es mich, daß Du den Rat eines 
erfahrenen Teckelkcnners einholst, wie das junge Tier 
zu behandeln ist. Und so will ich denn in' großen 
Zügen eine Gebrauchsanweisung für Teckel zu Deinem 
Nutzen und Frommen folgen lassen. Ich bitte Dich, 
jeden Rat auf das gewissenhafteste zu befolgen und 
Dich, streng an den Buchstaben in bezug auf meine 
Lehren zu halten. — 
Der junge Teckel wird morgens, nachdem er sich 
aus dem Bett des Hausherrn erhoben hat, schnell auf 
den Balkon getragen, wo man ihn in einen mit Sand 
gefüllten Kasten setzt. Das Dienstmädchen soll hier 
durch gütigen Zuspruch und liebevolles Streicheln auf 
das Tier einzuwirken versuchen. In den meisten Fallen 
bleibt der Erfolg dieser Bemühungen nicht aus, wenn 
er auch erst etwas später, auf dem Wege von dem 
Sandkasten nach der Frühstücksstube, zu verzeichnen 
ist. Daß der Teckel hierbei Teppiche meidet, müßte 
ein ganz außergewöhnlicher Fall sein. 
Der Teckel hat im Alter von vier bis acht Monaten 
eine fast krankhafte Vorliebe für Felle, Läufer, Tep 
piche und Betten. Es wird aber schwer fallen, ihn' 
dahin zu erziehen, daß er seine großen und kleinen 
Wünsche nur auf einem bestimmten Teppich oder stets 
in dem gleichen Bett äußert. Seine Vorliebe für 
Abwechslung gerade in dieser Hinsicht ist fast so groß 
wie seine absolute Straßenreinheit in diesem Älter. 
Kommt der Teckel morgens vom Sandkasten zurück, 
wird ihm außer einer Ohrfeige wegen des üblichen 
Deliktes sein erstes Frühstück verabfolgt., Dieses besteht 
lediglich in wargrer Milch. Die Milch- wird in einer 
Untertasse serviert, die nicht allzu hoch sein darf. Es 
entstehen dem Teckel sonst Schwierigkeiten, wenn er 
sich mit den Vorderläufen in die Milch stellt. Diese 
Gewohnheit der Tiere hat soweit etwas Gutes, als 
man ihre Spur durch alle Zimmer sehr leicht verfolgen 
kann, wenn sie sich nach der Mahlzeit in irgendeinem 
Kohlenkasten und danach im. Bett verstecken wollen. 
Nach dem Frühstück beginnt das drollige Spiel 
des Teckels, das nicht nur den Erwachsenen die Sorgen 
nimmt, sondern auch die Kinder oft von dem unbeliebten 
pünktlichen Schulbesuch zurückhält. 
Der Teckel ist in deh Auswahl seines Spielzeuges 
nicht wählerisch. Er begnügt sich unter Umständen mit 
Schuhen, Teppichen, Konservenbüchsen, Büchern, Unter 
hosen, Sofaquasten, Stecknadeln, Kopenhagencr Por 
zellan und Füllfederhaltern. Die Füllfederhalter sind 
vor dem Zerbeißen tunlichst zu entleeren, da die Tinte 
auf dem rotseidigen Fell eines Teckels auf lange Zeit 
häßliche Flecken zurückläßt. 
Will man ihm das eine oder andere Spielzeug 
entziehen, so kanrr man Sofaquastcn und Klubsessel- 
beine mit Senf beschmieren, während man Teppiche 
und Schuhe mit einer starken Petroleumlösung tränkt. 
Es ist im allgemeinen zu beachten, daß der Teckel jedes 
Ding, mit dem er spielt, auch frißt. Der Teckel wird 
die nach obigem Ratschlag behandelten Gegenstände I 
meiden und wird sein Interesse auf Besens Klavierfüße, >1 
Hüte und Kleiderbürsten beschränken. Von den j 
Kleiderbürsten bleibt meistens nur das Holz zurück, i 
was oft Veranlassung gibt, einen Tierarzt zu Rate zu 
ziehen. Zum Entsetzen der Hausfrau zeigt aber der 
.Tierarzt in solchen Fällen keine Spur nervöser Er 
regung. Im Gegenteil. Er erklärt ganz ruhig,- daß 
eine derartige innerliche Ausbürstung und Reinigung 
des Teckels für dessen Organismus nur von Vorteil 
sei, und daß lediglich wegen der Schwerverdaulichkeit 
des Objekts etwas nachgeholfen werden müsse. 
Das zweite Frühstück eines Teckels besteht in einem 
Brötchen, das in Milch aufgeweicht werden muß. 
Hierauf ist das Tier eine Stunde lang spazieren 
zu führen. Teils, um ihm Gelegenheit zu geben, das 
im Sandkästen Versäumte nachzuholen, teils auch, um 
Bekanntschaften anzuknüpfen. Denn niemals wird man 
von Damen jeden Alters mehr angesprochen, als wenn 
man.einen jungen Teckel spazieren führt. 
In den meisten Fällen wird man aber besonders 
nach der ersten Richtung hin getäuscht werden. Der 
Teckel hat eine merkwürdige Scheu, die Straße anders 
als lediglich für den Verkehr zu benutzen. Er entledigt 
sich aber dieser Scheu, sobald er nach dem Spaziergang 
in das Haus tritt, was dann oft anzügliche Redensarten 
seitens des Portiers und einen groben Brief seitens 
oes Hausbesitzers zur Folge hat. Ganz abgesehen von 
dem Zeitverlust, der dadürch entsteht, daß das Mädchen 
täglich mit Schaufel und Besen die Treppe hin 
untereilen muß, wobei sie sich dann hinterher jedesmal 
eine 'Viertelstunde mit dem Portier über Teckeler 
ziehung unterhält. 
Am Mittagsmahl nimmt der Teckel am besten auf 
einem Stuhl teil, der ganz nahe an - den Tisch zu 
stellen ist. Ans diese Weise wird dem Tier dann ein 
Bad in der Sauce oder im Apfelmus manchmal erheb 
lich erleichtert. 
Im allgemeinen ist darauf zu achten, daß man die 
Fleischfütterung im ersten Jahre sehr beschränkt. Hat 
der Tcckcl allerdings selber in der Speisekammer einen 
Braten gefunden und diesen jni Kohlenkasten ver 
graben, dann empfiehlt es sich, den Braten zuerst zu 
waschen und dann für das Tier klein zu schneiden. 
Werden zufällig aber Gäste erwartet, dann kann man 
sich lediglich auf das Waschen des Bratens beschränken. 
Das Tier darf in den ersten Monaten seines 
Erdcndaseins nicht gebadet werdem Weder in der 
Salatschüssel.noch im Aufwaschtisch der Küche. Da 
der Teckel sich aber nun'meistens in einem Hause 
aufhält, in dem Menschen leben, so ist die Möglichkeit 
nicht ausgeschlossen, daß' er sich unter irrsinnigen 
Gliederverrenkungen eines Tages mit dem Hinterfuß 
irgendwo kratzen wird. Hat man sich nun davon 
überzeugt, daß diese Maßnahme des Teckels nicht un 
begründet ist, so bearbeite man das Fell mit einer 
mittelharten Bsrrste und reibe den Teckel mit irgend 
einer scharfen Tinktur ein. Es ist dabei nach Möglich 
keit zu vermeiden, ihm diese Flüssigkeit auch in die 
Augen zu reiben. Abgesehen von der Materialver 
schwendung ist solches Beginnen auch völlig nutzlos, 
da bisher noch kein Teckel Veranlassung hatte, sich 
in den 'Augen zu kratzen. 
Von einer völligen Bestäubung des Tieres mit 
Insektenpulver ist -Abstand zu nehmen. Zufällig an 
kommende Besucher können durch den schreckhaften 
Anblick eines gelb gepuderten Teckels dauernden 
Schaden an ihren Nerven nehmen. 
Die Nute des' Teckels, von den Kindern auch 
vielfach „Anfasser" genannt, scheint ans den ersten 
Blick wie geschaffen, daS Tier daran zu führen oder 
gnr'hochxnhekE'VrtvcS'kst zn'imterlAssSTt/'Dic Mckeft' 
rute knickt leicht um und hängt dann in einem stumpfen 
Winkel nach unteil, was den wedelnden Ausdrücken der 
Freude stets einen melancholischen Charakter verleiht. 
Dem Teckel ist cs ferner unangenehm, wenn man 
ihn an den rhachitischen Vorderläufcn in die Höhe hebt; 
wenn ihm Kinder die Augen bemalen wollen oder 
wenn man ihm Druckknöpfe an die Ohren nähen will. 
Auch ist darauf zu achten, daß die Kinder den Teckel 
nicht in die Ofenröhre stopfen oder ihn gar in den 
Bratofen stellen. Obwohl die Tiere die Wärme sehr 
lieben, kann eine allzu hohe Temperatur schädliche 
Störungen ihrer Herztätigkeit hervorrufen. Ganz ab 
gesehen davon, daß man einen Teckel vor dem Braten 
wenigstens abziehen und ausnehmen soll. 
Wenn ein Teckel zwei Stunden nichts zernagt, 
keine Federbetten auf ihren Inhalt untersucht, keine 
Steinkohlen frißt und sich sonst während dieser Zeit 
jeglichen "Unfugs enthält, so ist er sehr krank. Der 
Grund der Krankheit ist meistens in dem Eindringen 
eines Fremdkörpers in den Verdauungsapparat des 
Teckels zu suchen. 
Größere Knochen, Taschenmesser und Garnrollen 
lassen sich durch Betasten von außen feststellen. 
In alten Fällen ist ein schnell wirkendes Mittel 
anzuwenden. Hat der ' Teckel das Gebiß eines 
Familienmitgliedes verschluckt, so ist ihm zwangsweise 
eine größere Menge Kartoffelbrei einzugeben. 
Da laxierende Mittel für Hunde in Gestalt großer 
brauner Tabletten im Handel geführt werden, ist darauf 
zu achten, daß die Kinder diese vermeintliche Schoko 
lade nicht in allzu großen Mengen zu sich nehmen. 
Nach jeder Mahlzeit lege man den Teckel in seinen 
Korb Und decke ihn warm zu. Die Decken sind alle 
zehn Tage spätestens zu erneuern, da sie einen wesent 
lichen Bestandteil der Teckelnahrung bilden. 
Da der Teckel nie in seinem Korb, sondern nur in 
dem Bett des Hausherrn schlafen will, ist es gut, den 
Korb' oder die Kiste so groß zu wählen, daß der Haus 
herr zur Not sich zu dem Teckel legen kann. 
Das ist die einzige Möglichkeit, den Teckel nachts 
ruhig zu halten. 
Mit bestem Gruß 
Dein treuchr 
tz.B. T 
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(Ecke Har.cj^ ystraß) 
j An- «m» Verläusc || 
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Bsiir-rs verschiedene 
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Cranachsir. 4». keim Wirt. 
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Kurseckiiche (Kaulbach u. and ) brll. 
zu "verkauf. Eschener. 2 I linIS. 
Zu verkaufen 
fast e-cuer Germanla-tüllofen, mäh 
Dam nschreiblisch, großer Schrank 
für Kläder u. Aäsqe [200 
Laaterstr. 37, I bei Dr. K. 
Grselllchastskietd, Krone 
vlktz. für Elcllr u. BaZ, Kaffee- 
fcrt>. f. 17 P, Skirmst., Stock m. 
siib. Krücke zn vuk Rabensstr. 30,Ul. 
iDciimaltoaa« 
in miauten 250 Kilo, gtfc&rnau, 
Rheinstr 33, karbcnhanS. (233 
Mia «WÄtrsM 
GaSMkeone reiköeflich. O. Acr. 
koiff, »ilh-lmShöhcrstr. 4, II!. 
MeamizeZiiiNMimiAa. 
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preiSw zu verk f Lauterstr. 87, hptr. 
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yi v«.k. Men-elsir. 33 111 rech s 
Flügel, 
fast neu. bivii rciköuflich. 
Handjery^r. 21 ptc., prloat 
L<««rz. Iacket \'>, ?t. äßüiiUl 
v für ja. MtNchen 4 M. 
Slubcnrauchstr. 71, II links. 
6iü- b. Mus "M" 
Tchzatl. «e»»ra«»t»r. 11. 
Oj;. VA tc.sajft privat. 
14M.IRV Neumann, Rheinstr. 18 
f ii viikar.ftn: Hdl vnb Chaist. 
loigue, Miayrg Röhiich, Schaukel, 
stvhl. »!elzgarittur(5ttiS), Schietb- 
nasch (Jreal), alte Tepp, SLufer, 
Dame»ga:d:r. Niedstr. 6, ptr. r. 
Hypotherenverrehk^H 
170000 Mark 
sind im ganze» oder in geteilten 
Posten auf Hau», uud Acker, 
bypotheken lang, Jahr' uuküud« 
»ar zn btll Zinsfuß auSa.ttrihen. 
Gesuche sird! zu uch.ni urter 
„H»p,th,r.«»sllch" an die Exptd. 
d. Bl. Rückporto erb. >.274
        
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