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Periodical volume Nr. 99, 28.04.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Musikpädagogium von Frau Emmi Born und Herrn Georg 
Hilgenberg mit seinen ganz hervorragenden Lehrkräften unter 
die allerersten Musikinstitute Berlins gezählt werden kann. 
II. B. 
o Dentschnationaler Iugendtag. Der glänzende 
-Zerlauf des vorjährigen deutschnationalen Jngendtages ist 
für den zu veranstaltenden Gau Brandenburg' im Deutsch- 
nationalen Handlungsgehilfen-Verband Veranlassung ge 
worden, auch in diesem Jahr eine solche Tagung abzu 
halten. Der eigentliche Jugendtag findet am 1. Pfingst- 
feicrlag am Just der großen Ravcnsberge (Teufelssee) statt. 
Zr besteht aus Ansprachen des Schriftstellers Dr. Böckel 
und des Gauvorstehers Thomas, ferner nus volkstümlichen 
Vetlkämpfen. Herberge finden die Teilnehmer in den Pots 
damer Käse men. Für den zweiten Tag sind Horden 
wanderungen vorgesehen. Unkosten erwachsen den Teil- 
aehmern 3—5 M. Auskunft erteilt Lskar Thomas, Berlin 
6. 10, Rosensrr. 21-25. 
o Marktdiebe. Auf dem Steglitzer Wochenmarkt 
wurden am Sonnabend zwei Charlottenburger Arbeiter- 
kcauen festgenommen, welche ein kleines Warenlager, Blusen- 
jioffe, Bettbezug. Kinderwäsche, Wurst. Hühner, zusammen 
gestohlen hatten. Die Frauen machten sich durch große 
Pellerinen bezm. Umschlagetücher. die sie trugen, verdächüg. 
Ls sie einen Hut an sich rissen, fielen sie in die Hände 
der Polizei. Eine Haussuchung forderte noch weitere 
Gegenstände zutage. 
o Knigge in der Apotheke. In der heutigen „Welt 
am Montag" befindet sich ein Artikel, der sich mit der Ge 
schäftsordnung einer hiesigen Apotheke beschäftigt. Wir 
werden von dem Besitzer soivie den angestellren Herren 
Apothekern der „Adler-Apotheke", Nheinstr. 17, gebeten, 
mitzuteilen, daß sich dieser Artikel nicht auf ihre Apotheke 
bezieht. 
o Berichtigung. In unserem letzten Bericht über die 
Verhandlungen betr. den Rathausbau in der Gemeindever- 
Irclersitzung muß es in den Ausführungen des G.-B. Ott 
heißen: Die Kosten sind berechnet auf eine (also nicht sechs) 
Mlion Mark. 
Ver§inL-I^a^ri6)ten 
Sport. 
Das Helmholtz-Realgymnasium lieferte am Sonnabend ein 
iateressantes Schlag-Wettspiel gegen das Schiller-Gymnasium in 
Eroß-Lichterfelde, bei dem die Mannschaft des Helntholtz-Real- 
Mnnasium mit 87:69 gewann. 
Auskunfts- und Fürsorgestelle (Kaiserallee 66), 
ßr Tuberkulöse: ?lerztliche Sprechstunden für Männer jeden Dienstag 
von 12—1. für Frauen und Kinder jeden Mittwoch von 12—1 Uhr, 
KrAlkoholkrankc: Aerztl.Sprechstunde jeden Freitag von 12—1 Uhr. 
SAöneberg 
—o Im Landtagswahlkreise Schöneberg-Neukollu sind 
Miunehr folgende Kandidaten aufgestellt worden: von den 
meinigten rechtsstehenden Parteien Pfarrer Lange-Schöne- 
ierg, von der fortschrittlichen Volkspartei, und den National- 
liberalen Dr. Graf v. Matuschka, von den Rechtsnatioual- 
überalen Stadtrat Mier-Neukdlln, von den Sozialdemokraten 
Huö-Bochum. 
Bekanntmachung. 
Nach dem Reichsviehseuchengesetz und dem preußischen Seuchen- 
xstZ sind der Ortsposizeibehörde, ivelche für den Aufenthaltsort oder 
i»Sterbeort des Erkraukrenzuständig isti spätestens biunen24 Stunden 
plgende Krankheitsfälle zu melden: 
1. Aussatz (Lepra) oder Aussatzverdacht. 2. Bisverletzung durch 
er tolles oder Tollwutverdächtiges Tier. 8 Eholera (asiatische) oder 
tholeraverdacht.. l.Diphterie (Rachenbrüuue). 5. Fleckfieber (Fleck- 
chhus) oder Fleckfiebcrverdacht. 6. Fleisch- Fisch- oder Wurstver- 
tiftung. 7. Gelbfieber oder Gelbfieberverdacht. 8. Gcnikstarre 
übertragbare). 9. Kindbettfiebcr (Wochenbett- — Puerperalfieber), 
l). Körnerkrankheit (Granulöse, Trachom). 11. Lungen- und Kehl- 
dpftnberknlose (nur bei Todesfällen).?-(12. Milzbrand. 18. Pest 
lmentalische Baulcnpest) oder Pestverdacht. 14. Pocken (Blattern) 
wt Pockeuverdacht. 15. Rotz. 10. Rückfallficber (Febris recurrens). 
!?. Ruhr, übertragbare (Dysenteri). 18.- Scharlach < Scharlachfieber). 
0. Tollwut (Lyssa). 20. Jrichinose. 21. Typhus (Unterleibtyphus. 
Zu der Anzeige sind perpflichtet: 
1. der zugezogene Arzt, 
2. der Haushaltungsvorstand, 
8. jede sonst mit der BehaiFlung oder Pflege des Erkrankten 
beschäftigte Person, , 
4. derjenige, in dessen Wohnung oder Behausung der Ercrau- 
kungs- oder Todesfalls sich ereignet hat, 
5. der Leichensauer. ) ' ' ■ 
Tie Verpflichtung der unter Nr. 2—5 genannten Personen tritt 
vr dann ein, wenn ein früher genannter Verpflichteter nicht vor- 
smden ist. 
Zuwiderhandlungen gegen diese Bestimmungen werden mit 
Geldstrafe bis zu 150 M. evtl. 6 Wdchen Haft bestraft. 
Ich weise erneut auf diese gesetzlichen Bestunninngen hin !ns- 
iesnndere die Herren Aerzte, die an erster Stelle für eine rechtzeitige 
luzeige bei der Polizeibehörde Sorge zu tragen haben. 
Berlin-Friedenau, den 24. April 1913. 
Der Amtsvorsteher. 
r 
Max Rcedelius, Denüst 
Yarzincrstr, 4, gegenubel- flem Riugbahnhof 
Telefon: Amt Pfalzburg 6801. 
Zahnersatz : Plomben : Gold- 
Kronen’' und Brückeh-Arboifen 
Schönheit u. Brauchbarkeit di Arbeiten garantiert 
Ausserorcl. schonendeu. rücksichtsvolle Bshandltj. 
Auf Wunsch Zahlungserleichterung gern gestattet. 
. . f™ 3 « ■ 
—o Handelsgerichtliche Eintragung. Nr. 40 636. 
Offene Handelsgesellschaft Nadtkc & Co. in Berlin-Schönc- 
berg. Gesellschafter: Fräulein Gertrud Radtke in Berlin- 
Schöneberg und Earl Middeke, Bücherrevisor, Berlin- 
Schöneberg. Die Gesellschaft hat am 1. April 19)3 be 
gonnen. 
— o Im Wege der Zwangsvollstreckung sott das in 
Schöneberg, Nollendorfplatz 9, belegene. int Grundbuche zur 
Ze'it der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den 
Namen des Restaurateurs Otto Krause in Schöneberg, 
Nollendorfplatz 9, eingetragene Grundstück versteigert werden. 
Das Grundstück ist 7,54 Ar. groß und nach Nr. 337 der 
Gebäudesteuerrolle mit 20 800 M. jährlichem Nutzungswert 
zur Gebäudesteuer veranlagt. Es besteht aus Wohnhaus 
niit zivei Hofräumen, Vorgarten und Hausgarten. 
BeHini und Vororte 
§o In den Niederbarnimer Kreistag Ivurde der sozial 
demokratische Gemeindeverordnete Milbrodt-Rosenthal ge 
wühlt. Der bisherige Vertreter Bürgermeister Dr. Alberts- 
Liebenwalde erhielt 31 Stimmen, während auf den sozial 
demokratischen Gemeindeoerordneten Milbrodt - Rosenthal 
2o Stimmen entfielen. 
Austritten 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Bitte höflichst um gefl. Aufnahme folgender Anfrage in Ihrem 
gesch. Blatte. Wie lange gedenkt noch die Gemeinde Friedenau an 
den unsinnigen, rückständigen und einer modernen Gemeinde 
unwürdigen Zuständen betr. Sonntagsruhe in den Detail-Geschäften 
festzuhalten? Einer von Vielen. 
Gerichtliches 
(:)o Recht zur Züchtigung fremder Kinder. (Urteil des Ober 
landesgerichts Jena). Das Zivilrecht gibt nur Eltern und sonstigen 
Gewalthabern das Züchtigungsrecht, aber die Praxis erkennt ein 
abgeleitetes Züchtigungsrecht dritter an, ivenn eine Züchtigung dem 
mutmaßlichen Willen des Vaters entspricht, der nicht zur Stelle 
ist: Ta freilich, wo nach den Umständen der Vater dem dritten 
das Züchtigungsrccht nicht übertragen hätte, dieser auch hierüber 
nicht im Irrtum war. versagt die Konstruktion,,will man nicht in 
bet Züchtigung eine Pflicht des Vaters sehen, den Erfüllung 
im öffentlichen Interesse liegt (§ 679 B. G. B. O. L. F. Braun 
schweig d. I. Z. 1905, 152). Aber mau braucht das abgeleitete 
Züchtiguiigsrecht nicht heranzuziehen. Unter Umständen besteht in Er 
gänzung des elterlichen Züchtigüngsrechts im Recht, fremde Kinder 
zu> züchtigen, als Ausfluß des öffentlichen Rechts. Das Recht der 
Eltern mutz zurücktreten gegen das Recht der Allgemeinheit auf 
Zücht und Ordnung. Die Allgemeinheit bedarf des Rechts, deshalb 
ist das Recht gerade ist der jetzigen Volksüberzeugung begründet. 
Gerade heute, wo das Gemeinschaftsleben auch aus dem Gebiet der 
Erziehung die engen Schranken des Hauses mehr, als seither durch 
bricht, ist es zum Bedürfnis geworden. Es will aber nicht das 
Recht der Eltern beseitigen. Aber wo Kinder in der Oeffentlichkeit 
Zuchtlosigkeiten begehen, die das sittliche Empfinden normal 
denkender Menschen verletzen und eine Sühne fordern, tritt das 
Recht der Allgemeinheit ein. Eine solche Züchtigung darf das 
Matz nicht überschreiten, in dem ein verständiger ''Vater das 
Züchtiguiigsrecht nach seinem eigenen Kinde ausübt. (Teutsche 
Jüristen-Zeitung, 1913, Nr. 4.) 
“Vermischtes 
*o Touristcn-Sonderzug nach Thüringen. Der durch seine bis 
herigen Wintersahrten bestens bekannte „Berliner Wintcrsportvcrein 
Bekanntmachung. 
Unter dem Pfcrdebestande der Müllverwertungsgesellschaft, 
Jlsenburgerstratze Hierselbst ist die Brustseuche festgestellt worden. 
Charlottenburg, den 12. April 1918. 
Der Polizeipräsident. 
Veröffentlicht: 
Berlin-Friedenau, den 24. April 1918. 
Der Amtsvorstehcr. 
Bekanntmachung. 
Die Räude unter dem Pferdcbestände des Fuhrunternehmers 
Fritz Peters, am Spandauer-Schifsahrtskaual Haus Schöueberg, ist 
erloschen. 
Charlottenburg, den 11. April 1913. 
Der, Polizeipräsidcut. 
Veröffentlicht: 
Verlin-Friedenau, den 24. April 1913. 
Der Amtsvorsteher. 
Ära 2C.d. ld(s. verstarb plötzlich infolge Hcrrschlags 
mein inniggeliebter Mann, unser guter treusorgencler Vater | 
und Bruder der 
Geheime Reehnungsrat 
Bichard Carow 
im GO. Lebensjahr. 
Um stilles Beileid bittet im Namen der tieftrauernden j 
1 Unterbliebenen 
Marguerite Carow 
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Berlin-Friedenau, Feurigstr. 5. 
Beerdigung am Mittwoch, den 30. d. Mts., um 4'/, Uhr 
nachm, von der hiesigen Kirche aus. 
Bouillon-, Salz-, und Käsestangen, Tafe!-, 
Dessert-, Liliputs- u. G: aubrötchen, Caviar-, 
Viktoria-, Raspe!-, Englisch-Brot u. Weizen- 
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für Gebirgssahrten" veranstaltet noch eine Maienfahrt nach denk 
schönsten Teile des Thüringer Waldes und der Wartburg am 3, 
und 4. Mai, Abfahrt Sonnabend nachmittag 4.36 vom Anhalter 
Bahnhof. Rückfahrt Sonntag Abend 7.37 Min. von Eisenach. 
Tie Wanderung (mit zuverlässiger Führung) geht über Bad Thal, 
Ruhla, Rennstieg, Hohe Sonne nach der Wartburg und Eisenach. 
Teilnehmerkarten nur 15,80 M. (einfchl. volle Fahrt, bestes Logis, 
Licht, kompl. 1. Frühstück nach Wahl, Führung sowie Besichtigung 
der Wartburg). Jede gewünschte Auskunft auch telefonisch, erteilt 
der 1. Vorsitzende Max Gunipert, Berlin IV. 57, Kirchbachstr. 8, 
Telefon Amt Lützow (4860). Karten daselbst oder im Reisebüro 
Hermann Tietz, Leipzigerstraße und Alcxanderplatz. 
*o In Rordnan im Sauerland, am Abhange des hohen Asten- 
berges, ivirft der 239 Hektar große Ortsivald ein jährliches Rein 
einkommen von 8—9000 M. ab. Die Gemeindesteuern der Orts 
eingesessenen werden ans der Ortskasse gezahlt. Vor einigen Jahren 
wurde mit erheblichem Kostenaufivande eine Ortswasserleitung ans 
den augesamnrelten lleberschüsseu gebaut. Nunmehr hat die Orts 
behörde mit der Schieferbangemerkschaft Brandholz einen Vertrag 
wegen Lieferung elektrischen Energie geschlossen. • Jedem Haus 
besitzer wird eine Glühlampe nebst Zähler auf Kosten der Ortskasse 
in das Haus installiert. Der Strompreis beträgt 45 Pf. für die 
Kilowattstunde. Jeder Hausbesitzer erhält für eine Mark veran 
lagter Gemeindesteuer (Einkommen- und Rcalsteuern) den Ström- 
vreis von zwei Kilowattstunden nus der Ortskasse erstattet. Tie 
Eingesesteuen' erhalten' ans diese Weise fast sämtlich kostenlos elek 
trische Beleuchtung, lind das alles, weil die Gemeinde sich das 
Erbe ihrer Väter, ein genügend großes Grundeigentum, gesichert hat. 
*o Hygiene der Schulräume. Von einem bayerischen Schul 
idyll wird aus Värureut bei Passau berichtet. Tort befinden sich 
in der ungeteilten Schule 107 Küidcr. Das Schulzimmer ist 
9 Meter lang, 7 Meter breit und 2,85 Nieter hoch. Nach den An- 
schamrngen des Reichsgesundhcitsamtes soll in der Regel ein 
Schulzimmcr nicht länger als 10 Meter, nicht breiter als 6 Meter 
und etwa 4 Meter hoch sein. Ein solcher Raum, dessen Luftinhalt 
demnach etwa 240 Kubikmeter beträgt, kann gegen 50 Kinder auf 
nehmen. In Värnreut sind aber in einem Raum von viel weniger 
Luftinhalt mehr als das Doppelte der Marimalzahl zusammen 
gepfercht. Auf ein Kind komnit nur 1,68 Kubikmeter Luftraum, 
also etwa ein Drittel von dem, was das Rcichsgesundheitsamt 
verlangt, etwa 4V- Kubikmeter. 
*o Humor des Auslandes. Brown: „Du willst mir also nicht 
100 M. leihen? Nu», ich muß sagen, da hast du dein Geld ver 
flixt lieb." — Ter vorsichtige Freund: „Ja, und das ist der Unter 
schied zwischen dir und mir." — Brown: „Wie meinst du das?" 
— Der vorsichtige Freund: „Ich habe mein Geld lieb, und du hast 
das Geld anderer Leute lieb." 
* Kleines Mißverständnis. Dame: „Sagen Sie, bitte, gibt cs 
hier Waldmeister?" — Mann: „Waldmeister haben mer kccnen, 
aber een Forstgehilfen, ooch een ganz forscher Kerl." 
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