Path:
Periodical volume Nr. 97, 25.04.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Frikdemn Filral-A«m-n. 
^Kriedenauer 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
Kezogspreis 
Sei Abholung aus der Geschäftsstelle 
Bhcinftr. 16,1,60 M. vierteljährlich; durch 
Boten tnSHaus gebracht 1,80M., durch die 
Post bezogen 1,93 M. einschl. Bestellgeld. 
Besondere 
Jetten IlliNreoet,: 
Dirjbl»N „Seifenblasen". 
frnitpreAer: Hmt pUljbarg 2129, ErschklNl täglich aötNdS. 
Ur. 97. " 
Zeitung.) 
Organ für dm Krtedmauer Lrlsteii »an ZchSnedttg «n> 
Beilagen 
Jeclen Sonntag: 
Llattee für cteolicbe grauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
GeicKaftsIteUer KKelnflr. ig. 
Anzeigen 
werden bis 12 Uhr mittags angenommen. 
Preis der 6gespaltenen Zeile oder deren 
Raum 80 Pf. Di« Reilamezelle kostet 
75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
fernlprecherr Hmt pk.lzburg 3189. 
Berlin-Friedenau, Freitag, den 25. April 1913. 
20. Jahr-. 
Oepetcken 
Lelzte IIacbricbten 
Berlin. Der Flieger Abramowitsch ist den Verletzungen, 
die er bei den gestrigen Sturz in Johannisthal erlitten hat, 
in dieser Nacht erlegen. Der Tod trat um 11 Uhr ein, 
ohne daß Abramowitsch, der vom Flugplatz bewußtlos in 
das Krankenhaus Britz gebracht worden war, die Besinnung 
wiedererlangt hatte. 
Wien. Die Niederösterreichische Eskonlpte-Bank in 
Wien teilte am Schlüsse des heutigen Frühverkehrs der 
Wiener Börse im Auftrage des österreichischen Finanz 
ministeriums den Börsenbesuchern mit. daß die Mächte in 
der Skutariftage einig bleiben. Daraufhin schloß die Wiener 
Börse behauptet. 
Rom. In maßgebenden Kreisen sieht man der 
weiteren Entwicklung der Skutari-Krisis ziemlich zuversichtlich 
entgegen. Die Mächte sind näch wie vor darin einig, daß 
die Stadt bei Albanien zu bleiben hat. Gäbe Europa dem 
König von Montenegro nach, so würden die Bulgaren 
Konstantinopel, die Serben Durazzo, die Griechen das 
ganze albanische Epirus und den Kanal von Korfu bean 
spruchen. Für Valona und den Kanal würde Italien 
sicherlich einen Krieg nicht scheuen. Die Mächte werden 
also zweifellos einig bleiben, um den Frieden zu retten. 
Marrakesch. Im Susgebtete wächst die Gärung. 
Die Anhänger El Hibas sollen die Stadt Tarudant ge 
plündert haben. — Aus Merada in Ostmarokko wird 
gemeldet, daß die aufständischen Beni-Bu-Jabi in der Nacht 
zum 23. April abermals einen heftigen Angriff auf den 
französischen Militärposten in Nechila unternommen haben, 
jedoch nach heftigem Kampf in der Richtung nach der 
spanischen Zone geflüchtet sirid. 
Mexiko. Felix Diaz und Francisco Belabarra sind 
von der Kandidatur für die Präsidentschaft beziehungsweise 
Vizepräsidentschaft zurückgetreten, da der Kongreß die Fest 
setzung des Wahltermins verzögert. 
■ • •* I. 
Sitzung der Gemeindevertretung 
vom Donnerstag, dem 24. April 1913. 
Der Hauptpunkt der gestrigen Tagesordnung war die Beschluß 
fassung über den Vorentwurf des Rathausbaues. An Plänen 
und plastischen Modellen wurde der Entwurf durch Baurat 
Altmann erläutert. In der Erörterung wurde auf verschiedene 
Abänderungen gegenüber dem Bauprogramm hingewiesen. Auch 
die Kostenfrage wurde gestreift und G.-V. Ott meinte, daß nun 
doch der 2 Millionenbau unter Zurechnung des Grundstückswertes 
und der inneren Einrichtung zustande komme. Baurat Altmann 
suchte die verschiedenen Bedenken zu zerstreuen. Schließlich wurde 
der Vorentwurf einstimmig angenommen. Auch mit den bau 
lichen Anlagen in Gütergotz war die Vertretung einverstanden. 
Die Vorlage betr. Umbau der Turnhalle wurde zurückgezogen. 
Heiterkeit erweckte die Abstimmung über die Errichtung eines Amts 
zimmers für den Schuldiener des Gymnasiums. Während Baurat 
Altmann und Bürgermeister Walger dieses Zimmer, das rechts 
vom Eingang liegen sollte, für dringend notwendig im Interesse 
der Schuldisziplin hielten, beantragte G.-V. Finke dieses Zimmer 
nicht zu bewilligen, da sich ja die Wohnung des Schuldieners links 
vom Eingang befinde und dieser von hier aus den Eingang gut 
überblicken könne. Diesem Antrage traten mehrere Gemeindever- 
ordnete bei. Obwohl es nun in der Vorlage hieß, daß den An 
trag auf Errichtung des Schuldienerzimmers der Gemeindevorstand 
und der Bauausschuß stellen, stimmte nur ein einziges Mit 
glied der Gemeindevertretung dafür und zwar — Bürgermeister 
Walger. — Die übrigen Tagesordnungspunkte wurden glatt ge 
nehmigt. Beschloßen wurde auch noch die Errichtung einer öffent- 
lichen Bedürfnisanstalt in der Nähe des Marktplatzes in der Rhein- 
gaustraße. 
Es fehlen Schöffe Sadve und G.-V. Franzelius. Das 
Protokoll führt Bürodirektor Sudan. Anwesend sind noch 
Baurat Altmann und Assessor Grundmann. 
Bürgermeister Walger eröffnet gegen Uhr die 
Sitzung und teilt die Bevölkerungsbewegung vom 21. 
Januar bis 21. April d. Js. mit. Die Zunahme beträgt 
528 Personen, sodaß sich die Einwohnerzahl von 42 838 
auf 43 366 vergrößert hat. 
Ferner gibt der Bürgermeister bekannt, daß er das 
Dezernat für Wohlfahrtspflege dem Schössen Sadöe über 
tragen habe. 
Die in der vorigen Sitzung beantragte Aussprache über 
die Jahresberichte der Schulen konnte noch nicht auf die 
heuttge Tagesordnung gesetzt werden, weil die Antworten 
der Schulleiter noch nicht eingegangen sind. (G.-B. 
Kalkbrenner: Die Tagesordnung ist ja auch heute reichlich 
genug). 
Schösse Bache führt aus, daß vom G.-B. Richter 
in der vorigen Sitzung eine Anfrage über Einfiihrung 
des 8klassigen Schulsystems gestellt wurde. In Berlin 
ist dieses System eingeführt, in den Vororten scheint 
aber dafür keine große Stimmung vorhanden zu sein, 
da man auch die damit verbundene ganz bedeutende 
Kostenerhöhung scheut. Die Regierung plant nun aber, 
neue Lehrpläne für die Volksschulen aufzustellen. Es 
ist jedoch noch nichts Bestimmtes hierüber zu erfahren 
gewesen. Wahrscheinlich aber werden die Volksschulver 
hältnisse von oben herab einheitlich für Großberlin ge 
regelt werden. Das wäre auch das beste und Friedenau 
müsse auch darauf warten. Denn bei dem ständigen Be 
völkerungswechsel erscheine es nicht zweckmäßig, daß einzelne 
Gemeinden für sich besonders vorgehen. 
Es wurden dann noch zwei Punkte: Provisorische 
Pflasterung der Niedstraße vor dem Rathausgrundstück und 
Errichtung einer Bedürfnisanstalt am Markt in der Rhein 
gaustraße, auf die Tagesordnung der heuttgen Sitzung gesetzt. 
Zu Protokollunterzeichnern bestimmt der Bürgermeister 
die G.-V. Lehment und Dr. Lohmann. 
Gemeindebaurat Altmann berichtet darauf über die 
baulichen Anlagen auf dem Friedhofsgelände in Gütergotz 
und erläutert diese an einem plastischen Modell. Es sind 
zu errichten das Verwaltungsgebäude, die Blumenhalle und 
die Einstiedigung. Der Kostenanschlag für die baureifen 
Entwürfe stellt sich auf zusammen 69 000 M. und zwar 
23 500 M. für die Einfriedigung, 33 000 M. für das Ver 
waltungsgebäude and 12 500 M. für die Blumenverkaufs 
halle. Gleichzeitig empfehle er, sich damit grundsätzlich ein 
verstanden zu erklären, daß mit dem Kapellenbau sofort be 
gonnen werde, um nicht durch den späteren Bau eine Störung 
zu haben. Der genaue Kostenanschlag für den Kapellenbau 
werde der Vertretung noch vorgelegt werden, er wird sich 
auf rd. 75 000 M. beziffern. Schöffe Lichtheim ersucht noch, 
die 1500 M. für Projettionsarbeiten und Reisen noch be 
sonders zu bewilligen. Die Gemeindevertretung beschließt 
nach den Vorschlägen und bewilligt die Kosten. G.-V. 
Schultz bemertt noch, daß die Bauern in Gütergotz doch 
schlauer seien als wir Friedenauer, da man von dem 
Grundstück wieder 8 Meter für eine Straße abtreten müsse. 
Mit der Mietung einer Wohnung im Hause Feurig 
straße 11, in welcher die Armenverwaltung untergebracht 
werden soll, zum Jahresmietspreise von 1300 M. erklärt 
sich die Vertretung einverstanden. 
Dem Obersekretär Borck wird Vollmacht erteilt zur 
Entgegennahme der Auflassung der vor dem Pfarrgrundstück 
liegenden Parzelle. 
Zur Besichtigung der Einrichttlngen der Lungenheil 
stätte für Kinder in Hohenlychen werden dem Armenausschuß 
600 M. zur Verfügung gestellt. An der Besichtigung werden 
außer den 28 Armenpflegern der Leiter des Armenbüros, 
die Gemeindeschwester Bonnke, die Waisenpflegerin 
v. Kunowski, einige Herren der Gemeindevettretung und 
die Schwester der Fürsorgestelle für Tuberkulöse teilnehmen. 
Mit Bezug auf die Vorlage (vergl. Nr. 94 unseres 
Blattes) berichtet Baurat Altmann über den Umbau 
einzelner Räunre im Gymnasium. Es soll ein Raum fite 
den naturwissenschaftlichen Unterricht in unmittelbarer Ver 
bindung mit dem Sammlungsraum hergestellt werden, 
ferner ist für den physikalischen Unterricht ein Raum für 
Schülerübungen zu schassen. Der Schuldiener soll rechts 
vom Eingang ein Dienstzimmer erhalten und dann soll 
das Lehrerzimmer vergrößett werden. Die Kosten für diesen 
Umbau sind auf 25 000 M. berechnet. Um die Umkleide 
räume in der Turnhalle des Gymnasiums zu erweitern, 
wird vorgeschlagen, solche Räume unter Beseitigung des 
Podiums auf der wenig benutzten Galerie herzurichten und 
eine Zugangstreppe vom Haupteingang herzustellen. Die 
Kosten für die Umänderung belaufen sich auf 1100 M. 
G.-V. Finke führt aus, daß ihm der Umbau der Turnhalle 
nicht gefalle. Die Treppe nehme wieder von den unteren 
Räumen Platz weg. Außerdem bestehe für die Garderoben 
räume auf der Galerie eine Gefahr, da es sehr leicht 
möglich ist, daß Schüler über die Brüstung in den Saal 
fallen können. Keine Aufsichtsperson werde die Verant 
wortung hierfür übernehmen. Er hätte den Vorschlag, daß 
derGeräteraum zurGarderobe hergerichtet werde. Es ließe sich in 
Cräumcndc Menschen. 
Roman von Dora Duncker. 
2g, (W«4bnid ««(etm.) 
Wäre das Geschäft noch zu retten, wieder auf die 
Höhe zu bringen gewesen, auf der es einstmals gestanden, 
mit Freuden hätte ich mich ihm ganz geweiht. Ein kauf 
männischer Beruf, ganz gewiß, aber wenn >ch so sagen 
darf, ein Handelsgeschäft mit edler Ware, bei der Schönheit 
und Kunst ein gewichtiges Wort mitzureden haben wie 
bei Ihrem Geschäft, gnädige Frau." 
Helene sah ihn betroffen an. Sie hatte daran me 
gedacht. Die Fabrik war ihr stets als ein unleidlich 
trockenes Ding erschienen, bei dem nur Zahlen und aberma.s 
Zahlen die entscheidende Rolle spielten. 
Sie sagte ihm das. 
Er schüttelte den Kopf. 
„Ich glaube doch nicht. Oft, wenn ich schöne dekorative 
Stoffe, geschmackvolle Wandbehänge sehe, denke ich mir, 
daß ein Künstler sie ersonnen haben könnte, und wieder, 
wenn sie geschmacklos, häßlich, roh in Zeichnung oder Farbe 
sind: wie schade, daß da kein Künstler mitempfunden, 
mitgeschaffen hat." 
Helene war sehr nachdenklich geworden. 
Weshalb hatte Bogislaw niemals so zu ihr gesprochen? 
Weshalb hatte es nie jemand verstanden, sie, die ein Kind 
fast in all diese Dinge hineingekommen war, dieselben 
irn rechten Licht sehen zu lassen? Sie von der Oberfläche 
fort in ihren eigentlichen Gehalt einzuführen? 
Einzig Locwengard hatte es. in früheren Jahren 
wenigstens, versucht, dann und wann ihr Interesse für die 
Fabrikation und den Betrieb zu wecken. Er aber hatte es 
aus keinem anderen Grunde getan, als weil er mußte weil 
sie am Ende die Herrin war. der er Rechenschaft abzulegen 
hatk. ^eren Meinung, wenigstens der Form nach, einzu 
holen war. 
Rolf wußte nicht recht, was er aus ihrer schweren 
Nachdenklichkeit machen sollte. Um das Schweigen zu 
brechen, sagte er mit einem schwachen Versuch zum Scherz. 
„Ich habe Sie enttäuscht, gnädige Frau. Sie haben 
mich für einen Idealisten reinsten Wassers angesehen, und 
jetzt habe ich mich als schnöder Realist entpuppt, der 
praktischen Berufen das Wort redet." 
Sie sah zu ihm hin, wie eine aus verträumtem Schlaf 
langsam zum Leben Erwachende. 
Langsam schüttelte sie das Haupt mit den braun 
blonden lockigen Haaren, daß die Funken, die die Sonne 
darüber hinwarf, wie Gold aufleuchteten. 
„Nein," sagte sie, „nein." 
Sie wollte noch etwas hinzufügen, als vom Eßfaal 
her der Gong tönte, der zu Tische rief. 
Hans und Elsie kamen Hand in Hand den Nasenhang 
herabgestürmt. 
„Mutti," rief Hans kläglich, „ich habe Grasflecke in 
den neuen weißen Anzug gekriegt. Und außer Atem ge 
laufen habe ich mich auch. Bist du böse, Mutti?" 
Aber Lena hörte gar nicht, was ihr Junge sprach. 
Ihre Augen gingen nachdenklich in die Weite. 
13. Kapitel. 
Der Oberstleutnant von Wulfen stand am Parterre 
fenster seines Arbeitszimmers und sah mit ernsten und 
besorgten Blicken dem jungen Offizier nach, der eben das 
Haus verlassen hatte und drüben über den Straßen 
damm schritt. 
Ein Jammer war es um den jungen, prächtigen, 
frischen Menschen, den tüchtigen Offizier, der immer sein 
besonderer Liebling gewesen war. 
Wulfen seufzte gepreßt auf. Er hatte getan, was er 
konnte, ja mehr als das. Er hatte ihn gewarnt, und 
der junge Offizier wußte, was diese Warnung zu bedeuten 
hatte. Ließ er sich noch einmal hinreißen zu spielen, war 
es um ihn geschehen, muhte er den Dienst quittieren, des 
Königs Rock ausziehen. 
Mit langen Schritten durchmaß Wulfen das Zimmer. 
Wieder einmal bäumte es sich in dem freidenkenden, groß 
zügigen Mann auf gegen den für notwendig erachteten 
äußeren Glanz des Militarismus. 
Wenn der Offizier das gute Recht des rechtschaffenen 
Bürgers hätte, aufzutreten nach seinen Verhältnissen, es 
würde weniger gescheiterte und verschuldete Existenzen, 
weniger ungleiche und folgerichtig unglückliche Ehen, weniger 
Selbstmorde in der Armee geben. 
Er fuhr sich mit der langen, schmalen Hand über die 
Stirn und das glatt anliegende, kurzgeschnittene, schwarze 
Haar. Nichts mehr davon. Wozu sich aufbäumen gegen 
Unabänderliches I Wenn es ihm gelänge, den jungen 
Menschen zu retten, der soeben von ihm gegangen war, 
durfte er schon zufrieden sein. 
Wulfen setzte sich verdrossen an seinen Arbeitstisch. 
Seine glänzende Karriere freute ihn nicht mehr, sobald er 
auf die vielen sah, die vor und hinter ihm stürzten. 
Ein rascher, frischer, fröhlicher Krieg! Wenn man den 
so von heute bis morgen bei der Hand haben könnte! 
Da würden sie zeigen, seine Offiziere, was sie im Grunde 
für Prachtkerle waren. Der lange, faule Frieden war der 
Ruin für jeden, der ein echtes Soldatenherz im Leibe 
trug. — 
Während er seinen Regimentskommandeur so in 
schweren Gedanken zurückgelassen hatte, schritt Edgar von 
Lersch über die Glienicker Brücke das Havelufer entlang. 
Es war sehr einsam hier um diese Stunde. Er brauchte 
diese Einfamkeit, um sich zu sammeln nach dem, was hinter 
ihm lag. 
Es war ein ganz privates, ein freundschaftliches Ge 
spräch gewesen, das Wulfen mit ihm geführt, aber es hatte 
ihm genug gesagt. 
Woher der Kommandeur Wind bekommen hatte, fragte 
Edgar sich nicht. 
Es war ja auch im Grunde gleichgültig, da seine 
Angeber die Wahrheit gesprochen hatten. 
Er wußte, wenn er sich jetzt.zusammennahm *"ine
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.