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Periodical volume Nr. 96, 24.04.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Friederrarrer 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
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Nr. 96. Verlin-Friedenau, Donnerstag, den 24 April 19!3. L0. Aahrg. 
DepeTchen 
Eetjtc Nachrichten 
Berlin. Aus dem Flugplatz Johannisthal stürzte 
heute die russische Fürstin Schakowsky mit einem Wright- 
Dovpeldecker, in dem als Passagier der bekannte Flieger 
Abramowitch mitfuhr, ab. Während die Fürstin nur leicht 
verletzt wurde, erlitt Abramowitch so schwere Verletzungen, 
daß an seinem Auskomiueu gezweifelt wird. — Bald nach 
diesem Sturz ereignete sich ein zweiter Unglücksfall, bei dem 
der Flieger Dunetz den Tod fand. Dieser war mit 
einem L.-V.-G.-Eindecker gestartet und flog in größeren 
Höhen über dem Platz. Augenzeugen bemerkten nun, 
wie Dunetz einen sehr steilen Gleitflug aus 1000 Meter 
Höhe machte und dann den Eindecker wieder aufrichtete. 
In diesem Augenblick — der Zlpparat schwebte etwa 250 
Meter über dem Platze — hörte man ein Krachen und 
sah, wie der Eindecker plötzlich vomüber zu Boden schoß. 
Mit furchtbarer Gewalt schlug der Apparat, dessen beide 
Flügel im Sturz nach rückwärts und oben geklappt waren, 
auf die Erde, sich tief eingrabend. Dunetz, dessen Körper 
total zerschmettert war, gab, als man ihn aus dem 
Trümmerhaufen hervorzog, kein Lebenszeichen mehr von sich. 
Von dem Eindecker war kein Stiick ganz geblieben. 
Wien. Ein Zirkulartelegramm, das Graf Berchtold 
gestern an die Mächte richtete, verlangt, daß die Mächte 
an König Nikolaus ein Ultimatum richten sollen, binnen 
48 Stunden Skutari zu räumen, widrigenfalls Oesterreich- 
Ungarn im Einvernehmen mit seinen Verbündeten seine 
politischen Interessen selbst wahren werde. Der Zirkular 
depesche war ein telegraphischer Auftrag an die österreichischen 
Botschafter vorangegangen, bei den betreffenden Regierungen 
auf strenge Maßregeln gegen Montenegro zu drängen. 
Posen. Bei dA gestern nachmittag auf dem Truppen 
übungsplatz Neuhammer vom Pionierbataillon Nr. 5 in 
einer Kiesgrube abgehaltenen Uebung mit Handgranaten 
explodierte beim Wurf einer Granate diese in der Hand 
des Vizefeldwebels Schmidt und verletzte die in der Kies 
grube stehenden Personen, und zwar wurden Leutnant Kat- 
terwe getötet und Pionier Kühn lebensgefährlich, Ober 
leutnant d. R. Müller, Leutnant Dahmen und Vizefeldwebel 
Schmidt leicht verwundet. 
Mablkreikeil 
für die Gemeindewahl hat der „Friedenauer Bürger 
verein" in seiner gestrigen Versammlung, die im „Hohen- 
zollern" stattfand, beschlossen. Die größere Stimmung schien 
für Herrn Bäckermeister Wermke zu sein. Der Besuch 
träumende Menschen. 
Roman von Dora Duncker. 
27 flk»chdr-ck antatm.) 
Das Besprach war ihm ungemein peinlich. Helene 
deutete seine wachsende Verlegenheit falsch. Denn plötzlich 
sagte sie abgebrochen, ohne daß eine Bemerkung Rolfs aue> 
nur den geringsten Anlaß dazu gegeben hätte: 
„Sie empfinden gewiß richtig, Herr Kähne, und Fräuttrrr 
Heine ist ein wertvolles Mädchen, vom Schlag der Starten, 
Tüchtigen, wie er jetzt mehr und mehr gedeiht, zum Heil 
für die Allgemeinheit und den einzelnen, besonders für 
den Mann. Wir Luxusfrauen werden mehr und mehr 
absterben. Wir taugen nicht mehr für die Anforderungen 
der neuen Zeit." 
Rolf wollte etwas erwidern, eine durchaus gegenteilige 
Ansicht entwickeln, aber sie war schon aufgestanden und zu 
den Kindern hinuntergegangen, deren frische Stimmen man 
jetzt ganz in der Nähe hörte. 
Eine quälende Vorstellung bemächtigte sich des Zurück 
gebliebenen : Er sah Helene für Lotte Heine bei ihm bitten. 
Er sah sie die Alltagsmisere, die zwischen ihm und 
dem Mädchen lag. beiseite schieben. War Helene nicht 
reich und folglich allmächtig? Er sah, wie sie ihnen den 
Weg zu einer auskömmlichen Existenz ebnete. Sie paßten 
ja so vortrefflich zusammen. Sie, die Volksschullehrerin, 
und er, der Erzieher ihres Söhnest Und beiden glaubte 
sie Dank zu schulden., Dank! Wie er das Wort schon 
haßte! 
Es überlief ihn eiskalt in der heißen Sommerluft. 
In Reichenhall nahm das Leben der drei bald einen 
sehr ruhigen, durch die Kuren des Jungen regelmäßig vor 
geschriebenen Gang an. 
Helene überließ Hans Herrn Kohne ohne jede Ein 
schränkung. Nachdem er den Jungen durch zwei Monate 
vollkommen selbständig geleitet, hätte er eine Einmischung 
ihrerseits leicht für ein Mißtrauensvotum ansehen mögen. 
Auch fand Helene nicht den geringsten Grund zu ver 
änderten Maßnahmen einer Lebensweise, die diese beiden 
der Versammlung war recht mäßig; es waren nur 24 
Vereinsmitglieder anwesend, außerdem als Gäste vom Haus 
und Grundbesitzerverein die Herren v. Wrochem und 
Engelhardt. Nach einer längeren Erörterung über die 
Kandidatenfrage, in der auch zum Ausdruck kam, daß Herr 
Dr. Wendlandt erklärt hat, nur dann zu kandidieren, wenn 
keine Zersplitterung der bürgerlichen Stimmen eintritt, 
wurden verschiedene Anträge gestellt. Der Antrag des 
Herrn Dr. Badt: An der Kandidatur des Herrn Dr. 
Wendlandt festzuhalten, wenn aber Herr Dr. Wendlandt 
ablehnen sollte, dann für Herrn Wermke einzutreten, wurde 
mit 10 gegen 9 Stimmen bei 5 Stimmenthaltungen ab 
gelehnt. Dagegen wurde der folgende Anttag des Vor 
sitzenden angenommen: Der Bürgerverein hält es für 
erforderlich, recht viele Wähler an die Wahlurne zu 
bringen; dieses Ziel glaubte er ^durch die Aufstellung 
von zwei Kandidaten zu erreichen und empfiehlt die 
Kandidaten Dr. Wendlandt und Wermke. Er stellt es 
seinen Mitgliedern stei, sich entweder für Herrn Dr. Wendlandt 
oder Herrn Wermke zu entscheiden. Hierzu wurde auch der 
Zusatzantrag des Herrn Prof. Förster angenommen: Falls 
Herr Dr. Wendlandt ablehnen sollte, tritt der Bürgerverein 
für die Wahl des Herrn Wermke ein. Für den Fall, daß 
beide Kandidaten in die Wahl gehen, wurde noch der 
weitere Zusatzanttag des Herrn Prof. Förster genehmigt: 
Mit den Vereinsvorständen ein Abkommen dahin zu treffen, 
daß in der Stichwahl alle Vereine den in der Hauptwahl 
siegreichen bürgerlichen Kandidaten unterstützen. — Die 
gestrige Versammlung des Bürgervereins wurde gegen 
V 4 10 Uhr vom 2. Vorsitzenden Herrn Dr. Tänzler, da 
der 1. Vorsitzende Herr Dr. Heinecker wegen einer dringenden 
Reise nicht anwesend sein konnte, eröffnet und geleitet. 
Nach Verlesung und Genehmigung des Protokolls der 
vorigen Versammlung sprach Herr Dr. Badt den Wunsch 
aus, daß sich der Bürgerverein nochmals mit der Grune- 
waldfrage beschäftigen möchte, sobald die 30 M. für.den 
Grunewaldschutzverband aufgebracht sind. Herr Brücker be 
richtete, daß er es s. Zt. übernommen hatte, die 30 M. 
einzubringen, doch habe sich der von ihm ursprünglich 
gedachte Plan nicht ausführen lassen. Er habe daher ge 
sammelt und bisher 9,70 M. aufgebracht. Er bitte, weitere 
Beiträge für den genannten Zweck ihm zukommen zu lassen. 
Darauf gab der Vorsitzende die eingegangenen Schreiben 
bekannt. Der Bezirksverein Wilmersdorf-Süd fragt an, ob 
der Bürgerverein nicht dahin streben könne, daß bezüglich 
der Sonntagsruhe einheitliche Verhältnisse mit Friedenau 
und Wilmersdorf herbeigeführt werden. Der Vorstand habe 
darauf geantwortet, daß z. Zt. ein derartiger Antrag an 
die Gemeindevertretung keinen Erfolg habe, da die 
Gemeindevertrettmg erst vor kurzem beschlossen habe, die 
nun auch in Reichenhall schon seit Wochen gesuyrt yarien, 
die dem Jungen so trefflich anschlug und den Beifall der 
Aerzte hatte. 
Daß nicht alles so war, als ihr lieb fein konnte, daß 
sie im Grunde doch enttäuscht war, so wenig von Rolfs 
Gesellschaft zu haben, wollte sie sich nicht eingestehen. 
Durch einen Zufall waren seine Briefe in der großen, 
verschließbaren Schrcibmappe liegengeblieben, die Helene 
nicht nur in Klein-Wlossow und Berlin benutzte, die sie 
auch auf all ihren Reisen begleitete, und die ständig alle 
ihre notwendigen, auch geschäftlichen Papiere enthielt. 
Als Helene die Mappe eines Morgens öffnete, während 
Hans im Bade war, hatte sie Rolfs Briefe aus Meran 
und Reichenhall in einer Seitentasche gefunden. Sie las 
einen nach dem anderen langsam, nachdenklich. 
Wie anders hatte er zu ihr gesprochen durch , die große 
Entfernung hin. Wie viel wärmer war sein Ton, wie viel 
reicher, persönlicher waren seine Mitteilungen gewesen! 
Wie viel näher war er ihr durch diese Briefe gekommen, 
als jetzt, da sie sich täglich durch viele Stunden, wenn auch 
selten allein sahen! 
Sie standen ja doch auf neutralem Boden, Mensch zu 
Mensch I Losgelöst von aller Konvenienz der Heimat. 
Oder war dies gesegnete Bergland doch nicht das 
Nirgendwo, das dieser seltsam verschlossene Mensch brauchte, 
um seine Seele zu öffnen, in schöner Freiheit all den 
Reichtum zu entfalten, den er in sich trug? 
Lag die Schuld an ihr? Trug ihr Wesen unbewußt 
irgend etwas zur Schau, das das Leben ihr zur Gewohn 
heit gemacht hatte, das ihn zurückschreckte, verschlossen 
machte? Waren die Briefe, die sie Rolf aus Klein-Wlossow 
geschrieben hatte, gleichfalls wärmer, persönlicher, mitteil 
samer gewesen, als sie sich jetzt im täglichen Beisammen 
sein zu geben verstand? 
Helene seufzte ein wenig beklommen. Weshalb war 
das Leben so kompliziert, so wenig einfach? Weshalb 
nahmen die Menschen, die sich gern hatten, sich nicht 
einfach bei der Hand und sagten einander: „Laß uns 
Freunde fein, allen zum Trotz!" Was hatten soziale Ver 
hältnisse, was hatten arm und reich, was hatten alle 
diese äußerlichen Unterschiede im Grunde mit dem ein- 
Sonntagsruhe erst dann zu erweitern, sobald dies in 
Steglitz geschähe. Der Verkehrsausschuß Kaiserplatz richtet 
an den Bürgerverein die Bitte, mit dafür einzutreten, 
daß der jetzt vom Ringbahnhof Wilmersdorf-Friedenau 
verkehrende Omnibus, der nach Fertigstellung der 
Wilmersdorfer Untergrundbahn seinen Betrieb einstellen 
wird, vom Ringbahnhof quer durch Friedenau zum 
Wannseebahnhos Friedenau geführt werde. Ein diesbezüg 
licher Anttag der Omnibusgesellschaft an den Gemeinde 
vorstand von Friedenau ist bis jetzt ohne Antwort ge 
blieben. Der Vorsitzende erklärte, daß auf dieses Schreiben 
seitens des Bürgervereins bisher nichts erfolgt sei. Der 
Verein habe sich ja im November vorigen Jahres mit Ver 
kehrsfragen beschäftigt und auch einen Verkehrsausschuß ein 
gesetzt. Auch der Grundbesitzerverein habe in seiner letzten 
Sitzung Verkehrsstagen erörtert, ebenso habe die Gemeinde 
einen Verkehrsausschuß, der eifrig arbeitet. Die angeregte 
Idee einer Ost-West-Verbindung liege schon lange in der 
Luft, habe sich aber bisher nicht ansführen lassen. Mit 
der Omnibusgesellschaft habe sich bisher keine Vereinbarung 
tteffen lassen, es sei auch kaum zu hoffen, daß es zu einer 
Einigung kommt, weil ein großer Zuschuß, ein so großer 
Zuschuß, daß er über das Interesse für eine solche Ver 
bindung hinausgeht, gefordert werde. Für die -jetzige 
Omnibusverbindung zahle Herr Haberland schon einen be 
deutenden Zuschuß. Die Ost-West-Verbindung werde aber 
weiter von der Gemeinde verfolgt; es werden sich die Ver- 
rehrsverhältnisse wahrscheinlich ziemlich stark ändern, sobald 
die Saarstraßen-Angelegenheit geregelt ist. Augenblicklich 
lasse sich nichts tun. Herr Dr. Badt bedauerte, daß der Ver 
kehrsausschuß bisher noch nicht ein ein einziges Mal getagt 
habe. Entweder man löse den Ausschuß auf und übergebe 
die ihm gestellten Verkehrsfragen dem gut arbeitenden Ver 
kehrsausschuß des Grundbesitzervereins, oder man bringe im 
Ausschuß die ihm s.Zt. gestelltenAufgaben zurErledigung. Er habe 
ab erkeine Lust, einem Ausschuß anzugehören, der nicht arbeitet. Er 
beanttage, daß der Ausschuß die damals vom Bürgerverein 
beschlossenen Anregungen für Verkehrsverbesserungen der Be 
hörde zur Kenntnis bringt. Der Vorsitzende erklärt, von 
diesem Antrage Kenntnis zu nehmen und ihn im Vorstande 
vorzutragen. Ein^anderes Schreiben betraf eine Einladung 
des Gewerbevereins bett. die Gemeinde-Wahl. Damit 
ging der Vorsitzende sogleich zum 3. Punkt der Tages 
ordnung: Die bevorstehende Gemeindeverordneten- 
Wahl, über. Herr Dr. Tänzler sprach eingehend über die 
Vorgänge, die zur Aufstellung der Kandidaten führten und 
iiber die Grundsätze, die den Vorstand wie auch den Vor 
stand des Grundbesitzervereins bei der Auswahl des Kandi 
daten leiteten. Der Grundbesitzerverein habe Herrn Dr. 
Wendlandt in Vorschlag gebracht und der Vorstand des 
zlgen zu tun, das ihrer Anschauung nach das Leben 
lebenswert machte, mit dem innigen Verstehen von 
Mensch zu Menschen, das sie lebenslang gesucht und 
niemals gefunden hatte!? 
Zwischen Rolfs Briefen lagen die Blätter, die kleinen 
Skizzen, die er für sie gezeichnet und gemalt hatte. 
Solange sie in Reichenhall war, hatte er weder Stift noch 
Pinsel angerührt. Mitten zwischen den Blättern lag der 
„Tannensteg", den sie heimlich aus Hans' Mappe ge 
nommen hatte. 
Sie wurde ein wenig rot. Wie peinlich, wenn Kühne 
das Blatt vermißt hätte, wenn Hans auf den Gedanken 
gekommen wäre, daß es in ihren Händen geblieben fei I — 
Helene hatte ihre Zimmer, Schlafzimmer, Salon und 
eine schöne Veranda mit dem Blick auf den Stauffen und 
den Zwiesel, im Parterre. Im ersten Stock, wo der Junge 
mit Herrn Köhne logierte, war kein Platz mehr gewesen. 
Helene hatte mit ihrer Mappe auf der Veranda 
gesessen, von der ein paar Stufen direkt in den Garten 
führten, als sie Schritte auf dem Kiesweg unter sich hörte. 
Es war Hans, der eilig herbeigelaufen kam. Kühne 
schritt langsam, zögernd hinter ihm her. Er hatte Frau 
von Lersch' Veranda noch kein einziges Mal betreten. 
Hans hielt einen Strauß Zyklamen mit feinfiedrigen Farren 
zusammengebunden in der Hand. 
„Von Elsie, Muttel. Oben im Alpgarten gepflückt. 
Und Frau von Kappwoldt läßt dich grüßen, und ob wir 
heute nachmittag nicht zusammen einen Wagen zum 
Thumsee nehmen wollten? Nur daß Frau Nelbe nichts 
davon erfährt, Mutti! Sie hat Herrn Köhne an der 
Saline schon wieder ausgehorcht, was wir nachmittags 
anfingen. Und ihr schwarzer Pudel mußte Herrn Köhne 
fortwährend schöntun und ihm im Maul eine Rose bringen. 
Ich habe sie aber unterwegs ins Wasser geworfen." 
„Wie unartig, Hans!" 
„Aber gar nicht, Mutti. Was hat die alte Schachtel 
immerzu bei uns ruinzuschnüffeln! Alle Tage lädt sie 
Herrn Köhne zu Kaffee und Zigaretten in ihren Salon 
ein! Frau Präsident macht nie sowas." 
Rolf und Lena mußten hell auflachen, ob sie wollten
        
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