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Periodical volume Nr. 5, 06.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Friedkmer FaKal-Aureiger. 
^Friedenauer 
Anparitiische Zeiiung für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
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Nr. 93. 
Berlin-Friedenau, Mittwoch, den 23. April 1913. 
20. Jahrg. 
Oepelcken 
Letzte NacsiricKten 
Kassel. Von dem seit Sonntag früh vermißten Frei 
ballon „Ilse" ist auch heute noch keine Spur gefunden 
worden. In Kassel ist jede Hoffnung aufgegeben worden. 
Man vermutet, daß der Ballon bis an den Harz gekommen 
und dort inmitten der Wälder gestrandet ist. Auf die Auf 
findung des Ballons und des Führers ist eine Belohnung 
ausgesetzt worden. Die Behörden setzen ihre Nach 
forschungen fort. 
Cetinje. Die montenegrinischen Truppen sind siegreich 
in Skutari eingezogen. — Der Generalsturm begann Montag 
früh, nachdem die Festung und auch die Stadt 48 Stunden 
lang konzentrisch beschossen worden waren. Schwere serbische 
Artillerie beteiligte sich an dem Bombardement. Die Ge 
schütze wurden von serbischen Mannschaften inmontenegrinischer 
Uniform bedient. Das Bombardement soll den größten 
Teil der Stadt zerstört haben, in der Brände ausbrachen. 
Die türkische Besatzung leistete heroischen Widerstand. Um 
die Höhe von Brdica fanden blutige Kämpfe statt. Die 
Montenegriner stürinten mit dem Bajonett vor. Trotzdem 
ganze Reihen durch das Feuer der türkischen Batterien 
niedergeworfen wurden, drangen die Montenegriner unauf 
haltsam vor. Der Sturm gegen den Tarabosch wurde durch 
Abteilungen von Bombenwersern eröffnet. Die Verluste auf 
seiten der Montenegriner sollen sehr groß sein. 
Haag. Die über den Rhein führende Eisenbahnbrücke 
bei Arnheim ist gestern Abend abgebrannt. Der ganze 
Verkehr zwischen Arnheim und Nijmwegen ist infolgedessen 
unterbrochen und muß über Utrecht umgeleitet werden. 
Das Feuer entstand in einem am Ufer befindlichen Brücken 
gebäude und griff dann bald auf die Brücke über. 
Kopenhagen. Nach einer drahtlosen Meldung von 
der Nordsee ist auf dem norwegischen Dampfer „Frost", der 
von England nach Frederikshaven unterwegs, war, Feuer 
entstanden. Der Dampfer ist rettungslos verloren. Die 
Mannschaft verließ das brennende Wrack rechtzeitig in Booten. 
Kommunale Angelegenheiten 
Erläutenmgen des Gemeindevorstandes zur Tagesordnung 
der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, dem 
24. April 1913, abends 7 Uhr. 
(Schluß.) 
Vorlage betreffend Erteilung des Zuschlages für den Abbruch des 
Hauses auf dem Genieindcgruiidstück Lauterste. 19-20, Ecke 
Niedstr. 2. 
Der Abbruch der auf den Grundstücken Niedstraße 1 
und 2 und Lauterste. 19 bis 20 noch vorhandenen Baulich 
keiten einschließlich der Fundamente ist öffentlich verdungen 
worden. Dabei sind 20 Angebote eingegangen, unter denen 
der Meistbietende 1050 M. zahlen will, während das 
ungünstigste Angebot 3000 Dl. fordert. Wir schlagen der 
Gemeindevertretung im Einvernehmen mit dem Rathaus 
bauausschuß vor, den Zuschlag für die Abbruchsarbeiten 
dem hier in Berlin-Friedenau, Albestr. 20, ortsangesessenen 
Maurermeister Julius Freese, welcher der Gemeinde eine 
Summe von 200 M. bietet, unter der Bedingung zu er 
teilen, daß das von ihm nach § 4 der besonderen Be 
dingungen vor Beginn der Abbruchsarbeiten zu hinterlegende 
Handgeld von 2000 M. erst an ihn zurückgezahlt wird, 
wenn er den Nachweis geführt hat, daß er den ihm der 
Berufgenossenschaft gegenüber zufallenden Verpflichtungen 
bis zur Beendigung der Abbruchsarbeiten nachgekommen ist. 
Vorlage betreffend Bewilligung der Kosten zur Instandsetzung der 
Gefängniswärterwohnung. 
Die Wohnung des Gefängniswärters in der Albestraße 
befand sich in keinem guten Zustande, so daß bei dem 
Wohnungswechsel am 1. April d. Js. die vollständige 
Wiederherstellung notwendig wurde. Seit dein Jahre 1903 
ist eine Instandsetzung nicht mehr erfolgt. Die Kosten be 
laufen sich auf rund 150 M. Wir ersuchen die Gemeinde 
vertretung zu beschließen: Zur Instandsetzung der Ge 
fängniswärterwohnung werden 150 M. aus Voranschlag II, 
23 a — a. d. V. — bewilligt. 
Vorlage betreffend Nachbeivilliguug von Kosten für den Brenn- 
bedarf des Reformrcalgymuasiuins im Jahre 1912. 
Der Brennbedarf des Realgymnasiums ist im ver 
flossenen Etatsjahr infolge der starken Inanspruchnahme der 
Aula, des zahlreichen Nachmittagsunterrichtes im Zeichensaal 
und der Benutzung einiger Räume der Anstalt durch die 
Humboldtakademie ein großer gewesen, sodaß die im Etats 
voranschlag unter Xllb Nr. 13 zur Verfügung gestellten 
Mittel von 5000 M. nicht ausreichten. Es ist vielmehr 
eine Mehrausgabe von 1339,69 M. erforderlich geworden. 
Wir bitten, die Gemeindevertretung zu beschließen, zum 
Titel Xllb Nr. 13 werden 1339,69 M. nachbewilligt. 
Vorlage betreffend Vorlage und Genehmigung des Bauentwurfs 
für den Bau eines Verwaltungsgebäudes. 
Nach dem von der Gemeindevertretung in ihrer Sitzung 
vom 19. Dezember 1912 genehmigten Bauprogramm ist 
nach sehr eingehender Bearbeitung der Rathausbaufrage 
durch den Rathausbauausschuß eine Entwurfsskizze auf 
gestellt und inzwischen den Herren Mitgliedern der Ge 
meindevertretung zugegangen, welche wir, im Einvernehmen 
mit dem Rathausbauausschuß, vorgeschlagen, der weiteren 
Bauprojektierung und Bearbeitung zu Grunde zu legen. 
Eingehende Erläuterungen an dieser Stelle zu geben über 
die Gründe, warum wir unter den vom Bauamt be 
arbeiteten 11 Grundrißentwürfen den vorliegenden aus 
gewählt haben, dürfte sich erübrigen, es wird vielmehr eine 
eingehende Erläuterung in der Sitzung hierüber gegeben 
werden. Die Baukosten des Neubaues einschließlich der 
Hofunterkellerung werden unter Zugrundelegung eines 
normalen Preises für den Kubikmeter Umbautenraum von 
20 M. zusamnien etwa 1 000 000 M. vorbehaltlich der ge 
nauen Aufstellung des baureifen Entwurfes und Kosten 
anschlages betragen. Ehe jedoch an diese Arbeit herange 
gangen werden kann, wird noch die Einholung der vom 
Bezirksausschuß zu Potsdam zu erbittenden Dispense er 
forderlich werden. Wir beantragen daher im Einvernehmen 
mit dem Rathausbauausschuß und unter Bezugnahme auf 
den Beschluß des Feuerlöschausschusses vom 7. April 1913, 
die Gemeindevertretung wolle beschließen: Die vorgelegten 
Bauskizzen für den Rathausneubau werden grundsätzlich gut 
geheißen und sind vorhaltlich der vom Bezirkausschuß zu 
erbittenden Dispense der weiteren Bearbeitung des Bau 
entwurfes und Kostenanschlages zugrunde zu legen. Dabei 
soll die Brandwache ohne Pferdeställe eingerichtet werden. 
6emeinäevertreter-6rsal)wakl. 
für die Kandidatur des Herrn Mermke 
entschieden sich gestern in der Generalversammlung des 
„Handel- und Gewerbe-Vereins" der „Handel- und Ge 
werbeverein", der „Verein der Gast- und Schankwirte", der 
„Händlerverein der Nahrungsmittelbranche", die „Bäckerver 
einigung" und der „Evangelische Arbeiterverein". Die Be 
amtenvereinigung hat sich, wie Herr Obersekretär Borck mit 
teilte, noch nicht auf einen Kandidaten festgelegt. Er 
persönlich neige der Kandidatur des Herrn Dr. Wendlandt 
zu, wie er aber gehört habe, sei die allgemeine Stimmung 
der Beamten für Herrn Wermke. Wenn sich die Ver 
einigung hierfiir noch bestimmt entscheiden sollte, so werde 
er wohl auch für letztere Kandidatur eintreten. — Dieses 
Ergebnis der gestrigen Versammlung stellt fest, daß die 
Mehrheit der koinmunalen Vereine für die Kandidatur des 
Herrn Wermke ist. Die vom Haus- und Grundbesitzer- 
Verein befürwortete Kandidatur des Herrn Dr. Wendlandt 
siel also glatt unter den Tisch. Einstimmig beschloß der 
Gewerbeverein mit den übrigen Vereinsvorständen, für Herrn 
Wermke einzutreten. — Die gestrige Versammlung wurde 
gegen V 2 10 Uhr vom stellvertretenden Vorsitzenden Herrn 
Buchdruckereibesitzer Leo Schultz eröffnet. Das darauf vom 
Schriftführer Herrn Buchheimcr verlesene Protokoll der 
vorigen Versammlung wurde angenommen. Als neue Mit 
glieder aufgenommen wurden die Herren Rob. Schmidt, 
Ed. Meßmer, Karl Mittelstaedt und Lepinann. Ueber das 
verflossene Vereinsjahr berichtete der Vorsitzende kurz, daß der 
Verein 2 DUtglieder durch den Tod verloren habe, die 
Cräumende Menschen. 
Roman von Dora Sünder. 
26 druck Brrtetm.) 
Erst beim Diner tm Hntel de l'Europe, in dem vor 
nehmen Spcisesaal, in dem so viele Augen sich auf Helene 
richteten, gewann er seine ruhige Haltung wieder. Er ward 
sich seiner Pflichten bewußt. Er achtete aufmerksam auf 
seinen Zögling, daß er die Speisen nicht zu rasch, nicht zu 
heiß und nicht zu kalt nahm. Er versorgte Helene über 
den Knaben fort mit allem, was ihr Blick zu suchen schien. 
Das auserlesene Diner wurde sehr rasch serviert. Die 
Zahl der Gäste war noch nicht groß. Für Salzburg 
begann die Hauptsaison erst um Ende Juni, Anfang Juli. 
Zu Helenes rechter Seite saß ein hübscher, schneidig 
aussehender junger Mensch. Augenscheinlich ein öster 
reichischer Offizier in Zivil. Er versuchte es, mit Helene 
eine Unterhaltung anzuknüpfen, aber sie war so kühl und 
gleichgültig, daß er bald mit enttäuschtem Gesicht davon 
abließ und ihr nur stumm die Speisen reichte. 
„Wie sie doch jeden gleich fesselt und entzückt." dachte 
Rolf. Und er wußte nicht, ob ihm bei diesem Gedanken 
wohl oder wehe ward. 
Nach Tisch gingen sie in den wundervoll gepflegten 
Garten hinunter. Helene hatte den Kaffee auf einen vom 
Haus entfernten Platz bestellt, der von je ihr Lieblings- 
vlatz gewesen war. Er lag auf einer kleinen, mit Efeu 
umzogenen Anhöhe, blühende erotische Büsche mngaben 
Sessel und Tisch. Zu seinen Füßen brachen auf den 
langen Rosenbeeten die ersten keuschen, weißen, fuß 
duftenden Blüten auf. ,, „ . m 
Hans spielte auf den wohlgepflegten Wegen rings um 
den kleinen Hügel. Plötzlich hörten sie ihn einen Iubelruf 
ausstoßem r .^ cr fslUt und froh. Wenige Minuten 
sväter stand er Hand in Hand mit der kleinen Reichenhaller 
Freundin vor der Mutter, ganz rot im Gesicht. Seine 
bernsteinfarbenen Augen, die so gar nichts von Helenes 
Augen hatten, leuchteten. 
„Das ist die (Elfte Waadt, Mutti, meine allerbeste 
Freundin. Sie wird dir alle Tage Zyklamen pflücken, 
und hier ist sie mit ihrer Großmutter und Fräulein, und 
Fräulein will mit uns spielen." 
Ein ältliches, sehr einfach gekleidetes Mädchen tauchte 
hinter den Kindern auf. 
„Frau Präsident ist mit ihren Gästen im Saal. Wenn 
gnädige Frau gestatten, daß Hans mit (Elfte spielen darf? 
Ich jwerde gut achtgeben." 
Helene nickte freundlich Gewähr. Die Kinder tollten wie 
kleine Wilde davon. 
„Die Kleine ist die Enkelin der Frau Präsident von 
Kappwoldt." erklärte Rolf. „Eine sehr liebe, alte Dame." 
„Es ist gute Gesellschaft in der Pension?" 
Rolf dachte an die Strohblonde, Gefärbte/ 
„Mit wenigen Ausnahmen, ja." 
„Und der Junge? Das blühende Aussehen macht es 
nicht allein." Sie fragte es mit einem Unterton von nicht 
zu bannender Sorge. 
„Wenn man sich auf die Aerzte und die eigenen 
Wahrnehmungen verlassen darf, gnädige Frau, — ich 
glaube, wir bringen Hans als einen völlig Genesenen nach 
Hause." 
Das „wir" war ihm entschlüpft und machte ihn verlegen. 
„Teilen wir nicht die Sorge um ihn?" fragte Helene 
0 Er sah sie aus seinen warmen, dunkeln Augen 
dankbar an. 
Nun war sie wieder die holde Frau aus Nirgendwo. 
Nach einer Weile sagte er: „Ich habe Ihnen noch für 
den hübschen Abend zu danken, gnädige Frau, den Sie 
meiner Schwester und ihrer Gesellschaft durch Ihre und 
Ihrer Verwandten Güte in Berlin bereitet haben." 
Helene schüttelte lachend den Kopf. 
„Ich glaube nicht, lieber Herr Kühne, daß ich Ihrer 
Schwester eine besondere Freude damit gemacht habe. 
Nach dem, was Cornelie mir sagte, scheint Fräulein Berta 
dergleichen Vergnügungen wenig hold." 
„Im allgemeinen mag das zutreffen, ja. Aber an 
jenem Abend hat Fräulein Cornelie, wie es scheint, Bertas 
sonst sehr sprödes Herz ganz bezwungen. und.ihr eine 
leichtere Lebensauffassung, wenigstens für ein paar 
Stunden, suggeriert." 
Er sah in einen Brief, den er aus der Brusttasche 
gezogen hatte. 
„Und Fräulein Heine —* 
Frau von Lersch unterbrach rasch und lebhaft. 
„Pardon, einen Augenblick. Der Name machte mich 
neulich schon stutzen, doch kam ich zu rasch mit Nellie dar 
über fort. Nicht, daß der Name Heine als solcher auffällig 
wäre, aber ich glaube, das Fräulein Lotte Heine, der ich 
einmal vor Jahren begegnet bin, war auch aus Ihrer Ge 
gend. Ein groß gewachsenes, starkes, blühendes Mädchen 
— rötliches Haar — nicht gerade hübsch, aber angenehm 
— gutherzig — mit offenem Blick." 
Rolf nickte befangen. 
„Fräulein Heine hat mir selbst gesagt, daß sie einmal 
mit Ihnen, gnädige Frau, zusammengetroffen ist." 
„Hat sie Ihnen Näheres erzählt?" 
Rolf verneinte. 
„Ich schulde ihr aufrichtigen Dank," sagte Helene. „Cs 
ist Fräulein Heines Schuld, wenn sie sich diesem Dank ent 
zogen hat. Sie hat mich vor Jahren im Museum gegen 
einen Aufdringlichen in Schutz genommen, und zwar auf 
die taktvollste Weise. Sie betrat das kleine Rubens-Kabinett 
gerade, als der junge, frech aussehende Mensch sich an 
mich drängte. Ich war in dem kleinen, engen Raum 
ganz in seiner Gewalt, kein Aufseher in der Nähe. Sie 
trat schnell hinzu, übersah im Augenblick die Situation, 
zog meinen Arm durch den ihren und sprach zu mir, als 
ob wir zusammengehörten. Mir war so etwas nie ge 
schehen. Ich hätte es nie für möglich gehalten. Ich 
zitterte am ganzen Leibe. Sie begleitete mich dann bis 
ins Hotel zurück, entzog sich aber jedem Dank. Mit Mühe 
nur erfuhr ich ihren Namen. Wie freue ich mich, daß ich 
ihr unwissentlich eine vielleicht angenehme Stunde ver 
schaffte, und daß sie zu Ihrem Kreis gehört, Herr Kühne. 
Wir wollen ihr von Reichenhall gleich einen schönen Korb 
Zyklamen schicken." 
Sie fragte ihn aus über Lotte Heine, ihre Persönlichkeit, 
ihre Familie, ihre Beschäftigung. 
(Fortsetzung folgt.)
        
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