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Periodical volume Nr. 198, 24.08.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Frikdrmkr ftKal-Amkiger. 
(Kriodenaner 
Anpattckischc Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Ungelegenheiteu. 
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Nr. 94. 
Zeitung.) 
Trgan für den Kriedensuer Krisieii neu Zchöueberg und 
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Jecken Sonntag: 
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Berlin-Friedenau, Dienstag, den 22 April 1913. 
20 Jahrs 
DepeTcben 
Cctjte IJachrichten 
Charlottenburg. Die Kriminalpolizei verhaftete heute 
morgen den 26 jährigen Fahrkartenverkäufer Arthur Genzer 
aus der Bruchsalstraße 14 in Wilmersdorf. Genzer Hat in 
seinem Amte auf dem Charlottenburger Bahnhof 3000 Mark 
unterschlagen. 
Hamburg. Der neue Riesendampfcr der Hamburg- 
Amerika-Linie, der „Imperator", an dessen auf den 28. fest 
gesetzter Probefahrt der Kaiser teilnehmen soll, ist heute früh 
bei seiner ersten Ausfahrt, auf der Unterelbe unmittelbar 
hinter Altona am Ufer des Dorfes Neumiihlen auf etwa 
eine halbe Schiffslänge vom Lande auf Grund geraten und 
sitzt fest. 
Cuxhaven. Heute früh kenterte ein Boot der 
Hanseatischen Baugesellschaft mit sieben Insassen, die sich 
zu ihrer Arbeitsstätte begeben wollten. Zwei Mann 
retteten sich durch Schwimmen, die fünf anderen ertranken. 
Straßburg i. Elf. Auf der Jll wurde heute ein 
beladener Kiesnachen an einen Pfeiler der Universitätsbrücke 
getrieben, das Fahrzeug zerbrach und ging sofort unter. 
Die Insassen konnten größtenteils ans Land gebracht werden. 
Der Schiffer Bohn ertrank. Ein Offizier in voller Uniform 
war ihm vergebens nachgesprungen. 
Paris. Bei der Ortschaft Aracourt in der Nähe von 
Lunöville ist heute Vormittag 9 Uhr ein Aeroplan mit 
zwei deutschen Offizieren in Uniform an Bord gelandet. 
Der Unterpräfekt ist aus Lunöville sofort nach Eintreffen 
dieser Nachricht an Ort und Stelle abgereist. 
Rom. Der Papst hat die Nacht ruhig verbracht. Er 
ist ständig fieberfrei. Die Besserung dauert an. 
Bukarest. Der 64 Jahre alte Schlosser Stefanowitsch, 
ein Serbe, feuerte in der katholischen Kirche zwei Revolver- 
schtrsje auf den Geistlichen ab. Unter den Kirchenbesuchern 
entstand eine Panik. Zahlreiche Personen wurden mehr oder 
minder schwer verletzt. Der Attentäter wurde in Haft ge 
nommen und erklärte, die Tat aus Rache begangen zu haben. 
Kommunale Angelegenheiten 
Erläuterungen des Gemeindevorstandes zur Tagesordnung 
der Sitzung der Gemeindevertrettmg am Donnerstag, deni 
24. April 1913, abends 7 Uhr. 
Vorlage betreffend die bauliche Anlage auf dem Friedhofsgelände 
in Gütergotz und Bewilligung der Mittel. 
In ihrer Sitzung vom 21. November 1912 erklärte sich 
die Gemeindevertrettmg grundsätzlich mit den ihr vorgelegten 
Skizzenentwürfen für die Einfriedigung, das Verwaltungs 
gebäude und die Blumenverkaufshalle auf dem Gütergotzer 
Friedhofsgelände einverstanden. Es sind nunmehr die ent 
sprechenden Bauentwürfe im Einvernehmen mit dem ver 
einigten Garten- und Bauausschuß ausgearbeitet und in der 
Träumende Menschen. 
Roman von Dora Sünder. 
25 (Bi<Jbrui gelitten.) 
Um den Zungen zum ruhigen Sitzen zu bringen, 
bestellte Rolf die Schokolade und eine Postkarte. Hans 
war nicht gerade schreiblustig: aber „aus einem neuen 
Lande" mit „einer ausländischen Marke" an Tante Nellie 
zu schreiben, das war etwas. 
Kaum aber hatte er angefangen, da sprang er schon 
wieder aus. 
„Ich glaube, der Münchener Zug hat gepfiffen, Herr 
Kühne. Er hat vielleicht Verfrühung. Wenn Mutti kommt 
und uns nicht findet!" 
Die Kellnerin, die gerade die Schokolade servierte, be 
ruhigte : 
„Geh'ns. junger Herr. Dös is der Weaner Zug nach 
München." 
Aber zum Schreiben hatte er nun doch die Lust ver 
loren. Er fing von neuem zu sprechen an. 
„Glauben Sie. Herr Kühne, daß unser Doktor der 
Mama gefallen wird? Ich finde ihn ja eigentlich eklig. 
Vielleicht nimmt er sie mal mit, wenn er mit seinen 
Schimmeln fährt. Aber das leid' ich nicht. Die Schimmel 
find wild, das hat der Joseph mir selbst gesagt. 
Und die Frau Nelbe, ob sie die wird leiden mögen? 
Mit ihrem strohblonden Haar und wenn sie Ihnen so 
Augen macht, Herr Kühne? Sicher können Sie sie nicht 
ausstehen, ebenso wie ich. Sie ist doch schon so alt. 
Warum hat sie eigentlich keine grauen Haare, Herr Kühne? 
Oder färbt sie sich, wie mein Fräulein früher? Aber Elsie 
Waadt, die wird Mutti gern haben, nicht? Elsie hat mir 
schon gesagt, sie wird mir Zyklamen suchen helfen für Mutti. 
Sie kennt alle Stellen. Sie war mit ihrer Großmutter 
schon dreimal m Reicbenball " 
Sitzung vom 8. April d. Is. eingehend geprüft und end 
gültig für die Bauausführung festgelegt worden. Man hat 
sich bei den Beratungen grundsätzlich auf den Standpunkt 
gestellt, die Ausnutzung der zu errichtenden Baulichkeiten 
innerhalb des gegebenen Raumkörpers auf's weitgehendste 
vorzunehmen, um eine möglichst große Anzahl von Woh 
nungen zu schaffen, die an Arbeiter, welche auf dem Fried 
hof beschäfttgt werden, bei der entlegenen Lage des Fried 
hofs von Wohnstätten vermietet werden können. Es sind 
daher außer den bisher in Aussicht genommenen beiden 
Büroräumen im Verwaltungsgebäude und der Ver 
walterwohnung von 3 Zimmern, Küche und Zubehör im 
Erdgeschoß, im Dachgeschoß noch zwei Wohnungen und zwar 
eine solche von 2 Zimmern, Küche und Zubehör und eine 
von einer Stube, Küche, Kammer und Zubehör untergebracht 
worden. Der Kostenanschlag für'dieses Gebäude ist nach 
eingehender Durcharbeitung einschl. Bauleitungskosten auf 
33 000 M. ermittelt worden. Für die Blumenverkaufs 
halle, welche mit zwei für Männer und Frauen bestimmten 
Abortanlagen verbunden ist, wurde gleichfalls im Dachge 
schoß eine Wohnung von Stube, Küche, Kammer und Zu 
behör ausgebaut und infolgedessen ein den polizeilichen An 
forderungen entsprechendes Treppenhaus notwendig. Der 
hierdurch beeinflußte Kostenanschlag schließt mit einer Summe 
von 12 500 M. ab. Die Kosten der Einfriedigung sind 
mif 23 500 M. ermittelt. Da es sich nun nicht empfiehlt, 
jetzt zunächst die obengenannten Baulichkeiten am Eingänge 
zum Friedhof und etwa in einem halben Jahre die Fried 
hofshalle in Angriff zu nehmen, schlagen wir im Einver 
ständnis mit dem vereinigten Bau- und Friedhofsausschusse 
vor, sich damit einverstanden zu erklären, daß die auf dem 
mittleren Teile des Fnedhofsgeländes geplante Friedhofs- 
kapelle zugleich mit den übrigen Bauten zur Ausführung 
gelangt. Entwurfszeichnung wird gleichzeitig zur grund 
sätzlichen Genehmigung vorgelegt. Der Kostenanschlag wird 
nach erfolgter Zustimmung der Gemeindevertretung unver 
züglich ausgearbeitet werden, sodaß die Verdingung der 
Arbeiten für die Kapelle gleichzeitig mit derjenigen der 
übrigen Bauten vorgenommen werden kann. Die Fried 
hofskapelle wird enthalten: Einen Kapellenraum mit 84 
Sitzplätzen und etwa 100—120 Stehplätzen, außerdem eine 
kleine offene Vorhalle mit zwei daneben belegenen ge 
schlossenen Warteräumen für die Leidtragenden. Diese 
Räume können evtl, bei besonderem Andränge auch durch 
größere Türöffnungen mit der Halle in Verbindung gebracht 
werden. Außerdem ist ein Raum zur Unterbringung von 
Pflanzen und Blumen der Gärtnerei und ein kleinerer Raum 
für einen Geistlichen mit daneben belegenem Aborte vor 
gesehen. Im Kellergeschoß sind außer einem Raum für | 
Leichen, ein Sezierraum und ein Raum für die Zentral 
heizungsanlage mit Kohlenraum vorgesehen worden. Außer 
dem läßt sich über dem Raum des Geistlichen im ausge 
bauten Giebel des kleinen Anbaues ein Rauin für die 
Leichenttäger herrichten. Die Kosten für diese Ausführung 
„Trink' deine Schokolade, Jungchen. Du hast ja heut 
noch kaum gefrühstückt I Soll die Mama mich schelten, wenn 
du nachher blaß bist und müde?" 
Hans lachte hellauf. 
„Sie schelten, Herr Kühne?! Wie kann sie das? Sie 
sind ja doch ein erwachsener Mensch und kein Personal?" 
Rolf strich dem Jungen, der jetzt gehorsam trank, nach 
denklich über den blonden Kopf. 
Eine Viertelstunde vor Ankunft des Zuges gingen sie 
hinüber. 
Wie Hans vorhergesagt, war der Bahnhof gedrängt 
voll. Ein buntes Gewimmel von Reisenden, von an 
kommenden und abgehenden Zügen. Ein Wirrwarr von 
Farben und Lauten. Deutsch in allen Mundarten, Englisch, 
Italienisch klang durcheinander. Dazwischen die Zisch- und 
Gutturallaute der slawischen Sprachen. Französisch hörte 
man wenig. 
Je näher der Augenblick kam, da der Zug einlaufen 
mußte, der Frau von Lersch brachte, desto beklommener 
wurde Rolf zumute. Die Brust ward ihm förmlich eng. 
Er konnte kaum Atem schöpfen. Das Bild der Frau mit 
den Hyazinthen, die holde Freundin aus Nirgendwo, ent 
schwebte immer weiter. Immer näher kam die reiche, 
schöne, vornehme Frau, deren Augen so kühl blicken 
konnten, in deren Nähe ihn ein unerträgliches Gefühl von 
Unfreiheit und Abhängigkeit befiel. 
Er hatte den Jungen an der Hand, um ihn nicht zu 
verlieren und vor Stößen zu schützen. 
Hans hatte schon eine ganze Weile verwundert zu 
Rolf aufgesehen. Warum freute sich Herr Kühne gar nicht 
mehr? Warum machte er plötzlich ein so ernstes, ja 
trauriges Gesicht? Und seine Hand, die sich in der seinen 
plötzlich ganz kalt anfühlte I War er krank? 
Er wollte Herrn Kühne gerade danach fragen, als der 
Zug in die Halle einfuhr. 
Hans hatte die Mutter zuerst ausgespäht. Er zog 
und zerrte nach links. „Da, neben dem Speisewagen." 
sind überschläglich auf 75 000 M. berechnet. Der aufzu 
stellende Kostenanschlag wird die endgültige Summe ergeben. 
Wir beantragen daher, die Gemeindevertretung wolle 
sich damit einverstanden erklären, 1. daß die Einfriedigung, 
das Verivaltungsgebäude und die Blumenverkaufshalle nach 
Maßgabe der nunmehr ausgearbeiteten und vorgelegten Bau 
zeichnungen und Modelle schleunigst zur Ausführung ge 
langen. Die dazu gehörigen Kostenanschläge werden für die 
Einfriedigung auf 23 500 M., für das Verwaltungsgebäude 
auf 33 000 M. und für die Blumenverkaufshalle auf 
12 500 M. festgesetzt. 2. Mit den vorgelegten Pausskizzen- 
entwürfen für die Friedhofskapelle erklärt sich die Gemeinde 
vertretung grundsätzlich mit der Maßgabe einverstanden, daß 
die Aufstellung des Kostenanschlages und des Bauentwurfes 
so beschleunigt erfolgt, daß die Ausführung der Halle mit 
den übrigen oben bezeichneten Bauausführungen gleichzeitig 
erfolgen kann. An Projettierungskosten für die Ausarbeitung 
des Bauentwurfs und die Aufstellung des Kostenanschlages 
werden 1000 M. aus Voranschlag XV Nr. 3 zur Ver 
fügung gestellt. 
Vorlage betreffend Mietung einer Wohnung für Verwaltungszwccke. 
Nachdem die Gemeindevertretung unsere Vorlage über 
die Anmietung von Räumen im Nachbarhause Handjery- 
str. 93 wegen der vom Mieter beanspruchten Abfindung ab 
gelehnt und dabei eine andere Regelung enipfolen hat, haben 
wir uns nach anderen Wohnungen umgesehlen. Eine solche 
für unsere Zwecke passende Wohnung haben wir im Hause 
Feurigstr. 11, gegenüber unseren Geschäftsräumen, ausfindig 
gemacht. Der Eigentümer beansprucht eine Jahresmiete 
von 1300 M. Wir beabsichtigen in diese Wohnung die 
Armenverwaltung zu verlegen. Dadurch ließe sich die not 
wendige Erweiterung einzelner Dienststellen unserer Ver 
waltung, vor allem der Polizeiwache und des Kriminal 
büros, erreichen. Die Kommission hat die Wohnung be 
sichtigt und emfiehlt ebenfalls ihre Anmietung. Wir er 
suchen die Gemeindevertretung, sich hiermit einverstanden zu 
erklären und die erforderlichen Mittel (es kommt nur die 
erwähnte Jahresmiete in Betracht) aus dem Dispositions 
fonds zu bewilligen. 
Vorlage betreffend Erteilung einer Vollmacht zur Entgegennahme 
einer Auflassung. 
Die auf Grund des Gemeindebeschlusses vom 26. Sep 
tember 1912 zum Zwecke der Bürgersteigregulierung er 
worbene und vor dem Pfarrgrundstück liegende Parzelle soll 
demnächst aufgelassen werden. Wir ersuchen, beschließen zu 
wollen: Zur Entgegennahme der Auflassung der im Grund 
buch von Berlin-Friedenau Band 7 Blatt 680 eingetragenen, 
9 Quadratmeter großen Parzelle Kartenblatt Nr. 3640/93, 
wird der Gemeindeobersekretär Borck bevollmächtigt. 
Vorlage betreffend Bewilligung von Mitteln zur Besichtigung einer 
Kinderheilstätte. 
Die Mitglieder des Armenausschusses haben den Wunsch 
ausgesprochen, von den Einrichtungen der Lungenheilstätte 
Nun hatte Rolf sie auch entdeckt, in ihrem leichten, 
grauen Reiseanzug, den großen Hut mit dem wehenden 
Schleier auf dem dunkelblonden Haar. 
Hans hatte sich losgerissen und war auf sie zugestürzt. 
Er vergrub sich förmlich in ihre Arme. 
Rolf war ein wenig abseits stehengeblieben, um die erste 
Wiedersehensfreude nicht zu stören. Aber schon streckte sie 
ihm die mühsam freigemachte Hand entgegen und lachte 
so froh zu ihm hin, daß ein helles Rot der Freude in 
seinem weißgewordenen Gesicht aufbrannte. 
Hans nahm der Mutter mit der Geste eines Kavaliers 
die kleine Handtasche ab. 
„Alles übrige Gepäck ist gleich von Freilassing nach 
Reichenhall durchgegangen. Ich dachte es mir hübsch, 
heut den Tag über hier zu bleiben, ohne Pflichten und 
Kuren und Aerzte. Was meinst du, Junge?" 
Hans umhalste die Mutter aufs neue stürmisch. 
„Wird es Sie nicht zu müde machen, gnädige Frau?" 
fragte Kühne. 
Helene schüttelte den Kopf. „Ich habe im Kontinental 
sehr gut geschlafen." Dann sagte sie leise und sehr warm: 
„Ich danke Ihnen, Herr Kühne. Wie prächtig der Junge 
aussieht." 
Er wehrte ab, aber sein Antlitz leuchtete. 
Sie nahmen am Bahnhof einen Wagen und fuhren 
durch die Stadt. Helene, die mit Bogislaw oft durch 
Salzburg gekommen war, erklärte. Hans war ganz Auge 
und Ohr. Ja, jetzt war es schön, Salzburg zu sehen! 
Rolf saß den beiden gegenüber und sprach lange kein 
Wort. Er versuchte Helenens Erklärungen zu folgen und 
um sich zu sehen, aber er sah nur sie, nach deren Anblick 
er all diese endlos langen Wochen gelechzt und sich gesehnt 
hatte. Wie sehr, das fühlte er erst heute, da er ihr wieder 
gegenübersaß, ihre Stimme wieder hörte, den süß-herben 
Duft atmete, der von ihr ausging. ... 
(Fortsetzung folgt.)
        
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