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Periodical volume Nr. 93, 21.04.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

der Königin Louise von Freitag, dein 25. d. Mts. ab in 
demselben Theater zur Vorführung gelängt. 
o Wieder das Spielen mit der Schnßwäffe. Dör 
Schüler Wolfgang W. aus der Laubacherstr. 35 schoß sich 
beim Hantieren mit dem Revolver in die rechte Hand. 
Zum Glück ist die Verletzung nicht ernsterer Natur; aber 
wie leicht hätte ein größeres Unheil angerichtet werden 
können. Der Verletzte wurde ans der Rettungswache in 
ärztliche Behandlung gegeben. 
o Feuer. In einem Hause in der Fehlerstraße war 
am Sonnabend ein Korb mit Lumpen in Bränd geraten, 
wodurch auch die Gardinen Feuer fingen. Die Wehr 
löschte den Brand, sodaß kein weiterer Schaden entstand. 
o Polizeibericht. Als gefnnden sind hier angemeldet 
worden: 1 Kassette, 1 Pompadour, 1 Handarbeit 4 Damen- 
uhren, 2 Armbänder, 2 Broschen, 2 Handtaschen, 1 Taschen 
messer 1 Trauring, 2 Regenschirme, 1 Häkelkante; als zu 
gelaufen: 1 Hund. Die rechtmäßigen Eigentümer vorbe 
nannter Gegenstände werden angefordert, ihre Ansprüche 
binnen drei Monaten im hiesigen Amtsbüro, Handjery- 
straße 91-92, Zimmer 22, geltend zumachen, da sonst 
anderweit iiber die Fundgegenstände und den Hund verfügt 
werden wird. 
Vereins-Dackrickten 
Morgen Dienstag tagen: 
D«r Kommunalverein Schöncberg (Friedenauer Oristeil) hält 
eine Generalversammlung am Dienstag, dem 22. April, Abends 
8'/, Uhr, im Restaurant „Burghof", Hauptstraße 85, statt. 
Aüskunfts- und Fürsorgestelle (Kaiserallee 66). 
für Tuberkulöse: Aerztliche Sprechstunden für Männer jeden Dieüstag 
^ von 12—1, für Frauen und Kinder jeden Mittwoch von 12—1 Uhr, 
für Alkoholkranke: Aerztl. Sprechstunde jeden Freitag von 12—1 Uhr. 
§cköneberg 
—o Am Sonnabend Nachmittag fand eine Besichtigung 
der von der Stadt Berliit-Schöneberg subventionierten An 
lage des Schöneberger Kaninchenzuchtvereins statt. Die 
sogen. Schöneberger Kaninchenfarm, welche bekanntlich in 
zwischen schon viel beschrieben, Lesungen und kritisiert 
worden ist und um welche in Fachzeitschriften schon heftige 
Fehden geführt sind, liegt ini Schöneberger Südgelände nahe 
dem Priesterweg hinter dem Matthiäkirchhof. Wenngleich 
sie infolge des eingetretenen Frostes noch keinen sominer- 
lichen Eindruck niacht, so bietet sie doch heute schon das 
Bild einer aufstrebenden Gattenkolonie. Sie umfaßt ein 
Grundstück von 18 Morgen Größe, welches mit etwa 28 
Ställen und einer Anzahl teilweise architektonisch reizvoll 
hergestellten „Lauben" besetzt ist und auch Geflügelställe 
enthält. Jede der Kaninchenzucht dienende Parzelle ist 
1 l i Morgen und wird auf 2 / 3 ihrer Fläche zum Anbau von 
Futter und Gartenfrüchten verwendet. Dazwischen stehen 
Obstbäume und SttäUcher. Die Parzellen werden teils von 
eiuem, teils von zwei Züchtern bewirtschaftet. Aüf der 
Farm befinden sich z. Zt. etwa 6—800 Kaninchen, wovon 
ein 'großer Teil bereits schlachtreif ist. Bei der starken 
Fruchtbarkeit der Tiere ist zu hoffen, daß sich die Zahl der 
zur Schlachtung zur Verfügung stehenden Tiere in kurzer 
Zeit so vergrößern wird, daß der in der städtischen Seefisch 
halle, Feurigstr. 4, stattfindende Verkauf regelmäßig erfolgen 
kann und die städtische Verwaltung auch einer eolt. hervor 
tretenden starken Nachfrage gerecht werden kann. Obwohl 
im Auslande das Kaninchenfleisch in richtiger Zubereitung 
außerordentlich geschätzt und. hoch bezahlt wird, ist die Güte 
lind Schmackhaftigkeit des Fleisches in Deutschland noch 
nicht genügend bekannt. Dies liegt zum Teil an der 
grundfalschen Zubereitung dieses Nahrungsmittels. Die 
Stadtverwaltung hat aus diesem Grunde für die unent 
geltliche Verteilung von Kochbüchern, welche geeignete 
'Rezepte enthalten, gelegentlich des Verkaufs der Kaninchen 
Sorge getragen. Der Verkauf des ersten Quantums schlacht 
reifer Kaninchen hat am 19. April begonnen. Bezeichnend 
ist, daß schon einige Tage vor Beginn des Verkaufs eine 
außerordentlich, starke Nachfrage nach dem Kaninchenfleisch 
auftrat. 
— o In dem alten Rathaus am Kaiser-Wilhelm-Platz 
verbleibt außer der Sparkasse auch die Steüerkafle I. Sie 
ist nicht in das neue Rathaus mit verlegt morden. 
—o Der Streit um den Gasometerbau liegt jetzt iti 
den Händen des Handelsministeriums. Eine Ortsbesichtigung 
hat vor einigen Wochen stattgefunden; eine zweite Besichti 
gung wird in nächster Zeit erfolgen und sich auf den inneren 
Betrieb erstrecken. 
ZiiTcbriften 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Gemcindcwahl! Ter vom Haus- und Gruudbesitzerverein Und ' 
vom Friedenauer Bürgerverein iü Aussicht genommene Kandidat 
für die Gemeindeverordnetrn-Ersatzwahl der 3. Klasse am 28. April 
d. Js., Herr 1>r. pbil. Wendlandt hat niemals zum Zentralverband 
Deutscher Industrieller, der Korporation der Schwerindustrie, also 
der „Kohlen- und Eisenbarone", in irgend welchen Beziehungen ge 
standen. Die Zuschrift von vorgestern geht mithin von falschen 
Voraussetzungen aus. Es liegt dabei eine Verwechselung mit dem 
„Bund der Industriellen" vor, der seit Jahren eine für die Klein- 
lind Mittel-Industrie segensreiche Tätigkeit ausübt. Landtags- 
abgeordncte Tr. Wendlandt ist seit vielen Jahren in Friedeüau 
angesessen. Er ist ein Mann von vielfacher Erfahrung auf dem 
Gebiete des öffentlichen Lebens und hat durch sein örtliches Auf 
treten wie durch seine parlamentarische Tätigkeit mehrfach sein 
Interesse für unseren Ort bewiesen. Durch seine Berufstätigkeit 
steht Tr. Wendlandt dem Mittelstand sehr nahe, er kennt deffen 
Schmerzen und Röte aufs genaueste. Als Parlamentarier ist er 
jederzeit eingetreten für Handel und Gewerbe, für Lehrer und Be 
amtenschaft. Als Gemeindeverordneter wird er sicherlich, wo es 
erforderlich ist, in gleichem Siiine wirken. Sehr erwünscht ist es 
auch, daß im preußischen Abgeordnetenhaus mehr Männer sitzen, 
die durch kommunale Tätigkeit geschult.sind, zumal -sich gerade 
letzter Zeit'die Volksvertretung mit wichtigen Fragen kommunaler 
Art befaßt hat, dn denen auch Friedenau Mittelbar rmd 
unmittelbar beteiligt ist. Genannt seien die Fragen, wie Stadl- 
werdung von Vorortgemeindcn, Schaffung eines einheitlichen Groß- 
Berlin, Bildung voll Zweckverbänden, Abänderung des Kpmmunal- 
abgabengesetzes. Im Falle der Zersplitterung der bürgerlichen 
Stimmen besteht die dringende Gefahr des Sieges der bütgertuni- 
feindlichen Sozialdemokratie. Abwenden kaiin die Gefahr nUr ein 
Kandidat, der durch seine Persönlichkeit und seine Tätigkeit be 
fähigt ist zum Besten des Ortes und der gesamten Bürgerschaft zu 
wirken, und das ist — Latidtagsabaeordneter Dr. Wendlandt. 
Auch ein Vertreter des Mittelstandes. 
Die Gemeintevertretev-Etsatzwahl für den verstorbenen Herrn 
Schu steht vor der Tür. Wie immer wollten ursprünglich alle 
hiesigen Vereine aus ihren Reihen einen Kandidaten nominiert 
sehen. Eine Zersplitterung der Stimmen der bürgerlichen Partei 
würde den Sieg der Sozialdemokraten zum sicheren Gefolge haben. 
Eine ernste Mahnung zur Einigkeit ist daher wohl am Platze. Die 
Mehrheit der bürgerlichen Wahlberechtigten hat das auch eingesehen 
und sich auf die Person des Herrn Landtagsabgeordneten Dr. phil. 
Wilhelm Wendlandt, Schriftsteller Und Generalsekretär, Kirchstr. ll, 
geeinigt. Sein gesundes Urteil in allen öffentlichen Angelegen 
heiten, seine Kenntnisse der einschlägigen kommunalen Gesetzgebung 
und vor allem sein Unabhängigkeitsbestreben wie seine Abscheu vor 
allem Kliquenwesen lassen ihn besonders als geeignet für einen 
Vertreter unserer Bürgerschaft erscheinen. Richt zuletzt sollte seine 
enge Fühlung mit den maßgebenden Stellen der Aufsichtsbehörden 
ein Agens sein, ihn einstimmig zu wählen. R. G. P. u. W. 
Sehr geehrte Redaktion! In Ihrer Zeitung vom 20. d. Mts., 
haben Sie im Berichte über die Monatsversammluiig des Haus 
und Grundbesitzer-Vereins unter den Kandidaten für die Gemeindc- 
vcrtreterwahl, auch mich — als vom Evangelischen Arbeiterverein 
aufgestellt — angegeben. Schon in der März-Versammlung des 
Haus- und Grundbesitzer-Vereins, bei welcher die Kandidatenfragc 
angeschnitten und mein Name genannt wurde, hat der Herr Vor 
sitzende gefragt, wie ich inich dazu stelle, und ich habe im ablehnenden 
Sinne geantwortet. Der Evangelische Arbeiter-Verein hat in seiner 
letzten Monatsversammlung am 7. d. Mts. über die Kandidatur 
eines Gemeindevertreters überhaupt nicht verhandelt, und c8 ist 
daher nicht der Fall, daß ich, wie in Nr. 02 des Friedenauer Lokal- 
Anzeiger angegeben, als Kandidat von diesem Verein offiziell auf 
gestellt bin; ich halle daher dem Evangelischen Arbeiter-Verein 
gegenüber eine Berichtigung auf diesem Wege für geboten, umsomehr, 
da ich persönlich hierzu nicht Gelegenheit haben werde, weil die 
itächste Monatsversammlung des Evangelischen Arbeiter-Vereins 
erst Anfang Mai d. I. stattfindet; ich bitte jedoch bei dieser Gelegen 
heit die wahlberechtigten Mitglieder des Evangelischen Arbeiter 
Vereins dringend, am Wahltage, dem 28. April 1913, Nachmittags 
von 12—8 Uhr, in der Turnhalle der Mädchenschule Goßlerstraße, 
unbedingt die Wahl auszuüben, und ihre Stimme dem vom Haus- 
und Grundbesitzer-Verein aufgestellten Kandidaten, dem Landtags- 
abgcordneter Herrn Dr. Wendlandt zu geben, da auch der Bürger 
verein beschlossen hat, diesen Kandidaten zu unterstützen, und 
hoffentlich der Handel- und Gewcrbeverein sich Vieser Kandidatur 
auch anschließen wird, um eine Zersplitterung der bürgerlichen 
Stimmen zu vermeiden. Beymcl. 
Wetterailsfichten. 
Dienstag: Zunächst ziemlich heiter, anz Tage mild, 
bei mäßigen südlichen Winden. Später znnehnlende Be 
wölkung und etwas Regen. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius, Friedenau- 
Bekanntmachung. 
Bon den auf Grund des Allerhöchsten Privilegiums vom 5. Slpril 
1897 ausgefertigten Anleihescheinen der Gemeinde Berlin-Friedenau, 
sind nach Vorschrift des Tilgungsplanes für das Rechnungsjahr 1912 
folgende Stücke angekauft. 
Buchstabe A Nr. 244, 245 , 240, 247, 248, 249, 250, 251s 252, 258, 
254, 255 und 250 13 Stück a 1000 M. = 13 000 M. 
Buchstabe B Nr. 120, 121, 122, 123, 124, 125 und 126 7 Stück 
a 200 M. --- 1400 M. zusammen: 14 400 M. 
Berlin-Friedenau, den 19. April 1913. 
Ter Gemeindevorsteher. 
Bekanntmachung. 
Ter Kasscnkontrollcur Heider ist zum Rendanten der Gemeinde- 
Kasse ernannt und bestellt worden. 
Berlin-Friedenau, den 21. April 1913. 
Der Gemeindevorsteher. 
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Schöneberg, Hauptstraste 39-31 (an der Eisenacherstraße), 
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Dirigent: Joh. schenrich. 
' ffipfllYfstttim» u. a. Werke für gr. Orchester (35 Mitw.) Trompcten- 
vlUyiUUIUl. Ouvertüre von Mendelssohn, Sinfonie Nr. 6 von 
Haydn, Gesänge für Tenor und Baß, Violinkonzert mit Orchester- 
begleitung sowie Walzer von Strauß. 
Nach dein Konzert: Geselligkeit n. Ball. Mttfikal. Humorist. 
Bdrtäge, Theaterstück, Deklamation, Verlosung etc. etc. 
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Dienstag. Ein Waffengang. 
Mittwoch. Hamlet. 
Donnerstag. Ariadne aus Raxos. 
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Sonntag. Ter große König. 
Montag. Prinz Friedrich von 
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Lichtenstejn. 
In WWK 
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H: Wiltke, Rheiiistr.' 17, Grjh. I. 
HeMntzSlnülulalllr 
hat abzugeben Friedenauer Lokal- 
Anzeiger, Rheinstr. 15.
        
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