Path:
Periodical volume Nr. 92, 20.04.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Kriederrauer 
Unparteiische Zeitung für kommunale und bürgerliche 
Ungelegenheiten. 
be;ogspreis 
Lei Abholung aus ter Geschäftsstelle. 
Aheinslr. 15, 1.50 M. vierteljährlich; durch 
Boten ins Haus gebracht 1,80 M., durch die 
Bost bezogen 1,92 M- einschl. Bestellgeld, 
besondere 
Jetten Mittvock: 
Mrzblan „Seltenblasen". 
fernsprecderr Kmt pf»l,d«rg S12S. §rfchktNt tägkich NÜLNdA. 
Zeitung.) 
Organ für den Iriedenauer Ortsteil von Zchdneberg und 
Kerirksverein Jüdmest. 
Beilagen 
Jetten Sonntag: 
klällcr für äeutlcbe grauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Gelckäftslleller kkeinltr. ,g. 
Anzeigen 
werden bis 12 Uhr mittags angenommen. 
Preis der Saespaltenen Zeile oder deren 
Raum 80 Ps. Die Reklamezelle kostet 
75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
sernsprecker: Kmt pf»ftburg 2128. 
Nr. 92. 
Berlin-Friedenau, Sonntag, den 20 April 191B. 
W Jahrs. 
DepeTcheti 
Eetjtc Dathricbten 
Frankfurt a. M. Der angebliche Entdecker des Nord 
pols Dr. Frederick A. Cook ist, wie seine Schwester mitteilt, 
als unheilbar irrsinnig in einer Privatirrcnanstalt in Panama 
untergebracht worden. Nicht zuletzt sollen die gegen ihn 
gerichteten Angriffe die Ursache der Geistesstörung sein. 
Kassel. Die Schauspielerin Jscha Wrage hat gestern 
Selbstmord begangen. Sie war mit dem Ensemble der 
Frau Louise Dumont vom Diisseldorfer Schauspielhaus, das 
im Kasseler Residenztheater gastiert, nach Kassel gekommen. 
Bei Beginn der Vorstellung wurde die Künstlerin vermißt. 
Man fand sie in ihrer Wohnung mit durchschossener Stirn. 
Nach hinterlassenen Aufzeichnungen hat sie aus Liebeskummer 
den Tod gesucht. 
/ 
Trier. Zwei Werber für die französische Fremden 
legion wurden hier verhaftet. Die beiden hatten in letzter 
Zeit versucht, junge Leute sehr eifrig in die Fremdenlegion 
zu locken. Die Polizei konnte einen jungen Mann, der 
bereits betrunken gemacht worden war, noch retten. Einer 
der Werber konnte sofort verhaftet werden, der andere floh 
nach Diedenhofen, wurde aber gestern bei seiner Rückkehr 
in Haft genommen. Es ist ein Schlosser aus Trier. 
London. Das Geheimnis des Amerikaners Josef W. 
Martin, der in London verschwunden ist, scheint sich jetzt in 
Wohlgefallen aufzulösen. Ein Freund des sogenannten 
Millionärs hat aus'Vevey in der Schweiz ein Telegramm 
folgenden Inhalts echalten: „Stellt Nachforschungen ein. 
Alles in Ordnung. Schreibe. I. W. Marlin." Der be 
rühmte amerikanische Deteftiv Burns, der zurzeit in London 
dep. von. den Angehörigen des Vermißten mit 
Nachforschungen beauftragt wurde, hat diese gleichfalls ein 
gestellt, da er überzeugt ist, daß sich Martin nur verborgen 
hält. Die Ursachen des mysteriösen Verschwindens, scheinen 
wirkliche finanzielle Schwierigkeiten zu sein. 
Neuyork. Gestern brach in der Druckerei des Neuyork 
Americain ein Großfeuer aus, dem fast das ganze Gebäude 
zurtt Opfer fiel. Der angerichtete Schaden ist sehr bedeutend. 
Großzügige Zlaälwirtfckafl. 
Von Erwin Stein, Generaleskretär 
des Vereins für Kommunalwirtschaft und Kommunalpolitik. 
Jahrzehntelang hat sich das Märchen von der „unver 
antwortlichen Pumpwirtschaft" der Städte erhalten können. 
Der unvermeidlichen Aufklärungsarbeit ernster Männer in j 
den Parlamenten, in den Rathäusern und in der Presse ist 
es endlich gelungen, wenigstens eine Unterscheidung zwischen 
werbenden und nichtwerbenden, zwischen produktiven und 
unproduktiven Anlagen durchzusetzen. Run weiß man, daß 
Anleihen für werbende Zwecke nicht immer und nicht lange 
eine Belastung des Stadthaushaltes darstellen, daß die Er 
träge der geschaffenen Gemeindebetriebe oft genügen, 
träumend* Menschen. 
Roman von Dora Dunckrr. 
23 fltachdruÄ »rrdotni ) 
Loewengarö griff in vie Lasche 'uno güv oem chauvwarr 
em Trinkgeld, das besonders ansehnlich gewesen sein rnuhte, 
denn der Mann, ein verkommen aussehender Vierziger, 
quittierte grinsend. 
Dann schritten sie die halbhelle Treppe hinauf. 
„Eine fidele Herrengesellschaft. Ein intimer Klub ohne 
hochtönenden Namen. Beste Gesellschaft — animierte Unter 
haltung — ein guter Tropfen Wein und ab und zu cin- 
kleines, harmloses Jeu," erklärte Loewengard im Hinauf 
steigen. 
Edgar war es unheimlich zumute. Aber er konnte 
nicht plötzlich zurück und davonlaufen wie ein ängstlicher 
Junge. 
„Ich werde nicht spielen," dachte er, „um keinen 
Preis," und ging den andern nach. 
Oben öffnete ein Diener, dessen elegante Livree in 
striktem Gegensatz zu dem ruppigen Aussehen des Haus 
warts unten stand. 
Er half Herrn von Loewengard aus dem Ucberrock. 
Den beiden Offizieren nahm er die Stöcke ab. Die Hüte 
wurden mit hineingenommen. 
> > Sic traten durch ein mit roten Teppichen ausgelegtes 
Vorzimmer in einen salonartig eingerichteten Nauni, an 
dessen Längswand ein großes Büfett mit allerhand Er- 
fri chungen stand. ^ m . 
Sekt in Kübeln, Limonaden, Rot- und Weißweine, 
Kognak- und Likörflaschen. Mehrere geöffnet^Kyjten mit 
Amortisation und Verzinsung der Anleihen durchzuführen. 
Aber ailch bei den unproduktiven Aufwendungen, für die 
natürlich die Gmndsätze einer gesunden Finanzpolitik maß 
gebend sind, haben sich die Urteile geändert. Man weiß, 
daß für jetzt und die kommende Generation durch recht 
zeitiges Handeln sehr, sehr viel Segen gestiftet werden kann 
und ist schon weitblickender, als man es von der Mehrheit 
besorgter Stadtväter vor Jahrzehnten gewohnt mar. Alan 
ereifert sich also heute nicht zu sehr, wenn man hört; daß 
1910 die Gesamtheit der Städte mit mehr als 50 000 Ein 
wohnern 4265,6 Mill. Mark Schulden hatten, diese 
Schulden haben sich in den letzten 3 Jahren um 28 Proz. 
vermehrt. 
Welche Unternehmungen die Stadtverwaltungen in den 
letzten Jahren beschäftigten, auf welchen Gebieten eine groß 
zügige Stadtwirtschaft sich besonders betätigt, das kann der 
Fachmann nur mit einiger Mühe, der Laie überhaupt nicht 
vollständig feststellen. Als ich nun im letzten Jahre, einige 
Monate vor dem Ausscheiden des Berliner Oberbürger 
meisters Kirschner aus dem Amte, eine literarische Ehrvng 
für diesen verdienten Vorsitzenden des deutschen Städtetages 
plante, die zum 70. Geburtstag Kirschners vorliegen sollte, 
lag der Gedanke nahe, die Mannigfaltigkeit .und Bedeut 
samkeit kommunaler Arbeit in einer geschlossenen Darstellung 
zu behandeln. Die Idee wurde auch durchgeführt, als 
Kirschner starb. Von den dem deutschen Städtetag ange 
hörenden Städten waren fast alle, die besonders bedeutsame 
kommunale Neuschöpfungen aufzuweisen haben, durch Bei 
träge der Oberbürgermeister oder maßgebender Magistrats 
mitglieder vertreten. Kein Wunder, daß die Denkschrift 
beifällig aufgenommen wurde. Die eigentlichen Gemeinde- 
betriebe: Wasserwerke, Talsperren, Schlachthöfe, waren habet 
genau so vertreten wie Einrichtungen, die auf hygienische 
und soziale Rücksichten zurückzuführen sind: Feüerbestattungs- 
anstalten, Müllverbrennungsanlagen, Krankenhäuser. Bäder, 
Kanalisation, Kleinwohnungsbau, Gartenstädte. Dann sind 
zu nennen alle Maßnahmen zur Lebensmittelversorgung: 
Markthallen, Fleisch- und Viehverkaufshallen. Das Schul 
wesen fehlt nicht, es finden sich Ausführungen über Hand 
merkerschulen, Bildungseinrichtungen für Kommunalbeamte, 
Beamtenseminare, das Verkehrswesen ist vertreten durch 
Beiträge über Hafenanlagen, Güterverkehr und Kommunal 
verwaltung usw. 
Da es nicht möglich ist, über jedes Betätigungsgebiet 
der Gemeinden auf dem zur Verfügung stehenden Raum.zu 
berichten, seien einige besonders eigenartige Angelegenheiten 
herausgegriffen. Die Verbindung Kommunalverwaltung 
und Güterverkehr, wie sie sich in der Stadt Rheydt findet, 
ist besonders interessant. Während der Personenverkehr fast 
in allen größeren Städten, zunächst durch Bau und Vertrieb 
von Straßenbahnen gefördert wird, hat der Güterverkehr 
nur wenig Berücksichtigung gefunden. 
Sehr mit Unrecht: hier handelt es sich um die Fragen 
der Lebensmittelversorgung für die breiten Massen, die Frage 
der Erhaltung und Kräftigung der bestehenden Industrien 
und Gewerbe, die Frage der richtigen und zweckmäßigen 
Zigarren und Zij^rften. Aus einem kterncn offen ffenenoen 
Rebenraum dcarMdsr Dust von Kaffee und Grog. 
In dem großen Raum war nur ein Sofatisch durch 
zwei Personen besetzt. Die Herren grüßten Herrn von 
Loewengard flüchtig und ließen sich im übrigen nicht in 
ihrer dalblaur-n, Unterhaltung stören. 
„Bitte, meine Herren, ' sagte Loewengard mit frivolem 
Lächeln, „darf ich Sie in das Allerheiligste führen?" 
Er stieß die nur zu einem Spalt geöffnete Tür auf. 
Edgar prallte zurück. Ein Spieljaal, wie er sich zugeschworen, 
ihn nie mehr zu betreten. 
Das gewohnte Bild: Das Baccarat 5 deux Cötcns. 
Der lange, grünbezogene Tisch, durch dessen Mitte ein hellet 
' Streifen aus aufgenähtem gelbweißcn Tuch lief. Karten, 
Gold und Scheine. 
An der Längsseite, den Rücken dem Fenster zugekehrt, 
saß ein ältlicher, verlebter Mensch, mit kahlem Scheitel, 
eingedrückter Hemdbrust und verschobenem Schlips. Rechts 
und links vom Bankhalter die Spieler. 
Ein drückendes Schweigen lag über der Gesellschaft. 
Ein einziger, mühsam zurückgedrängter heißer Atem. Nur 
ab und' zu ein halblautes Wort aus der Gruppe, die 
abseits der Spieler stand. Kaum mehr als eine knappe 
Erläuterung der lebhaften Gesten. 
Loewengard war mit Selten sogleich'an den Tisch 
getreten. Der Bankhalter gab gerade die Karten. Die 
Einsätze wurden gemacht. Loewengard, der auf der linken 
Seite spielte, warf drei Hundertmartjcheine auf den Tisch. 
Der Bankhalter deckte schweigend seine Karten auf. Coeur 
sieben — Carreau neun. Er hatte einen großen Schlag 
gemacht. Rechts und links zog er Geld und Scheine ein 
und legte sie zu dem großen Haufen, der schon vor ihm 
lag. Selten hatte nur einen kleinen Einsatz riskiert und 
verloren. ^, 
Edgar war abseits vom Tisch stehcngeblieben. Schatten- 
Bebauung. Rheydt schuf eine städtische Güterbeförderungs 
anstalt. Man macht die Straßenbahn, die ja sonst nur 
dem Personenverkehr dient, in den verkehrsfreien Zeiten, 
um Mitternacht und in den frühesten Morgenstunden, dem 
genannten Zweck dienstbar. Die Industrie, aus zahlreichen 
kleinen Betriebsstätten zu großen Unternehmungen heran 
gewachsen, hatte keine Rücksicht auf ihre Beziehung zum 
Güterverkehr genommen. Bei der Bebauung war nicht 
Bedacht darauf genommen worden, vom Ortsgutbahnhof 
aus Privatanschlüsse herzustellen. Durch die Güter 
beförderungsanstalt schiebt sich die Stadt als Transport 
unternehmer ein. Auf einem Uebergangsbahnhof übernimmt 
die Stadt die Güter von der Staatsbahn, die Straßenbahn 
verwaltung besorgt die Zu- und Abstellung zu allen von 
dem Straßenbahnnetz erreichbaren Straßen. Aehnliche 
Mittel und Wege werden sich schließlich für den Verkehrs 
techniker in anderen Städten auch bieten. 
In Frankfurt a. M. hat man für die Beseitigung des 
Hausmülles eine städtische Verbrennungsanstalt geschaffen, 
die auch die Vernichtung des Klärbeckenschlammes über 
nimmt. Infolge der schnellen Ausdehnung des Stadt 
gebietes entstanden bei der Abfuhr und Ablagerung der 
Hausabfälle Schwierigkeiten. Abladeplätze waren schwer zu 
beschaffen, sie verteuerten auch sehr stark die Abfuhrkosten. 
Die Lagerung des in den Klürboden sich ansammelnden 
Schlammes in offenen Schlammlagern bildete für die Um 
gebung eine große Belästigung. Deshalb wurde die Frank 
furter Anlage errichtet. Die Beförderung des Mülles nach 
der Verbrennungsanstalt erfolgt zu Schiff auf dem Main. 
1911 handelte es sich um 83 000 Tonnen Kehrricht, wobei 
der ans gewerblichen Betrieben noch nicht mitgerechnet 
ist. Davon wurden reichlich 40 000 Tonnen verbrannt, 
außerdem noch 30 Tonen Klärbeckenschlamm pro Tag. 
Die technischen Einrichtungen der Anstatt sind überaus 
interessant, wir müssen uns jedoch auf die wirtschaftliche 
Seite beschränken. Die aus den Rückständen gewonnenen 
Schlacken, 18 000—20 000 Tonnen jährlich, werden zu 
Straßenbauzwecken verwandt, auch für die Herstellung von 
Lagerplätzen für den neuen Osthafen werden sie gebraucht. 
Man beabsichtigt sogar die Errichtung einer Schlackenstein 
fabrik. Besonders wichtig ist aber bei der Verbrennung die 
Gewinnung von Elektrizität. 1911 wurden 2 569 232 
Kilowattstunden erzeugt. Man kann sich genau errechnen, 
welchen Wert der Müll als Heizmaterial besitzt. Im Frank 
furter städtischen Elektrizitätswerk wurden für eine Kilowatt 
stunde 1,11 Kilogramm Kohle verbraucht. Eine Tonne 
Müll, die 75 Kilowattstunden ergibt, ist daher soviel wert, 
wie 83 Kilogramm Kohle, die bei einem Kohlenpreis von 
22 M. pro Tonne 1,90 M. kosten würde. Durch die Ver 
brennung des Schlammes wird die Kraftausbeute jedoch 
wesentlich erhöht. Die Kraftausbeute mar um 25 bis 
30 Proz. höher, wenn 1 Teil Schlamm mit 10 Teilen 
Müll gemischt wurde. Unter Berücksichtigung der letzten 
Betriebsjahre nimmt man au, daß sich durch die Ver 
brennung von Schlamm und Müll 190 Kilowattstunden 
pro Tonne Müll und Schlamm ergeben. Barmen unter 
haft, wie durch einen Nebel, /pielten die Vorgänge sich 
vor ihm ab. Er sah, wie die gebrauchten Karten in die 
Mitte des Tisches in den Panier geschoben wurden, wie 
ein neuer Abzug ausgeteilt wurde. Er hörte den Bank 
halter fein „ich gebe" sagen. Eine Stimme, die ihm be 
kannt, aber seltsam belegt vorkam, rief etwas, das er nicht 
deutlich verstand. 
Es mochte die Stimme Loewengards gewesen sein. 
Irgendwo sagte jemand Bae an. 
Plötzlich sah Edgar einen Berg von Scheinen vor 
Loewengard liegen. Ein paar Schläge mußten für ihn 
gefallen sein. Er mußte Einsatz und Gewinn haben stehen 
lassen. 
Der junge Gardeoffizier machte ein paar rasche Schritte 
näher auf den Tisch zu. Seine Augen hatten sich geweitet, 
kalter Schweiß war ihm auf die Stirn getreten. 
Ein Diener, der auf einem Brett schwarzen Kaffee und 
Limonaden servierte, ging an ihm vorüber. Hastig griff er 
nach einem Glas Limonade und trat dann ein paar 
Schritt weit wieder zurück, das Glas in zwei raschen 
Zügen leerend. 
Er lenkte seine Augen mit aller Energie von dem 
Haufen Gold und Scheinen ab, die vor dem Bankhalter 
und Loewengard lagen, und betrachtete sich die Spieler. 
Fast ausschließlich wildfremde Gesichter. Da und 
dort eine Physiognomie, die er irgendwo schon einmal 
gesehen zu haben glaubte. In Karlshorst, Hoppegarten 
oder auf der Grunewaldrennbahn. Vielleicht auch in der 
Gesellschaft oder in einem der großen Berliner Hotel- 
Restaurants. Er hätte es nicht zu sagen gewußt. Vielleicht 
waren es auch nur typische Gesichter, die man überall 
wiederfand, wo es Pferde, Spiel, eine gewisse Sorte 
Weiber und Wein gab. 
Ein Herr trat zu ihm, der sich ihm vorstellte. Edgar 
hatte den Namen nicht verstanden. Es war ein lehr junger
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.