Path:
Periodical volume Nr. 10, 12.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

munternde Tätigkeit der Gewerbekammern hat viel genützt. 
Ganz falsch ist e» von manchen Geschäftsleuten, anzu- 
nehmen, daß e« geschäftlich nicht richtig sei, dt» Rechnung 
gleich bet Ablieferung anzubringen. ES sähe aus, als solle 
mit der Zahlung gedrängt werden, so meinen manche. Da 
ist aber ganz und gar verkehrt. Die Rechnung gehöre zur 
Lieferung; kein einsichtiger Besteller wird dagegen Sin- 
Wendungen erheben. 
o Dk« Sirene, ein Drama in 2 Akten, ist der 
Hauptschtager de» gegenwärtigen Programm» in unserer 
vornehmsten LIchlspielblihne, in den „Hohenzollern- 
Lichtspielen", Handjerystr. 64 In wunderbarer Farben 
pracht zieht da» spannende Schauspiel, hrrlich in seiner 
LufmaLung, an uns vorüber. .Fritzchen al» Tugend- 
Wächter" zeigt den kleinen Tausendsassa in seinem neuesten 
Trick. Eine lehrreiche und zugleich farbenfreudige Natur 
aufnahme ist der Film »Wie ein Brief von den großen 
Sern Zentral-Afrika» zu un» gelangt". Fesselnd ist da» 
amerikanische Wildwest Drama »Der weiße Apache". Tine 
he rliche Komödie, die auf einem Dampfer spielt ist »Trauung 
unter Volldampfs. Die tllustriene Wochenchronik der 
»Hohenzollern-Lichtspiele" bringt das Neueste au» aller 
Welt. Bon den humoristischen Schlagern, die da» 
Publikum Tränen lachen lassen, erwähnen wir .Max ist 
dankbar" und »Polidor als Kammerzofe". Auch di« ver 
schiedenen Einlagen sind sehr sehenswert. — Wir möchten 
noch besonders auf die Vorstellungen für Jugendlich», die 
jeden Mittwoch und Sonnabend von 4—6 Uhr stattfinden, 
aufmerksam machen. Sonntags werden die Hohenzollern- 
Lichtspiele um 3 Uhr, Wochentags um 6 Uhr geössart. 
o -NS ein falscher NeujahrSgratutant wurde 
ein früherer Müllkutscher festgestellt, der schon vor einiger 
Zeit entlassen war; er hatte jedoch die Gelegenheit wahr 
genommen, einige Kleidungsstücke, wie er sie al» Müll- 
kutschrr trug, zu stehlen und diese zu benutzen, um den 
Hausbesitzern «in fröhliches neue» Jahr zu wünschen und 
den üblichen Obolu» entgegenzunehmen. Da» Geschäft soll 
recht einträglich gewesen sein, wird aber dafür ihn noch 
ein Nachspiel an SerichlSstell« mit sich bringen. 
o Ein Hund totgefahren. Gestern Abend wurde 
in der Rheiriuroße, vor dem Hause der >dle»Apo1h«ke, 
ein hübscher Spitzhund von einer Kraftdroschke überfahren'. 
Da» Tier war sofort tot. 1 \ 
o Zusammenstoß zwischen Straßenbahn und 
Automobil. Heute...Pormtiiag in - der 10. Stunde 
rreignele sich an der Ecke Rhein- und Moselstraße ein 
Zusammenstoß zwischen einem Straßenbahnwagen der 
Linie 88 und »tner Kraftdroschke. Die litztere kam von 
Berlin und wollte vor dem Kaufhaus« Raphael halten, 
um dort den Vertreter eine» Berliner Geschäft» abzusetzen. 
In diesem Augenblick fuhr von der Eaarstraße her ein 
Straßenbahnwagen der Linie 88 nach der Haltestelle 
Katseretche. rannte mit voller Wucht gegen da» Automobil 
und schleuderte e» gegen die Bordschwelle. .Der.hintere 
Teil de» Kraftwagen» wurde vollständig zertrümmert, die 
Hinterachsen und auch die /Hinterräder brachen. Zum 
Klück hljeben. prr..Fghrgast Md.l^Jphrer de» Sutoryohil» 
unverletzt. Die Echuldsrage ist noch nicht gelöst. Augen 
zeugen behaupten, daß der Wagenführer der Elektrischen 
sehr gut in der Lage gewesen wäre, den Zusammenstoß 
zu verhindern. Wir glauben jedoch, daß die Schuld mehr 
an der ganzen, für den Berkehr so gefährlichen, Anlage 
dieser Straßenecke liegt. 
o Unfall. Leim Oeffnen einer Flasche zog sich 
gestern Abend der BUrozehtlse Arthur R. au» der Kaiser 
allee eine erhebliche Schnittwunde an der linken Hand 
zu. Auf der Rettungswache erhielt er einen Notoerband. 
Fortsetzung de« Lokalen in der BeUage. 
Aeretns-Aachrichren. 
Morgen Sonntag tagen: 
Sportklub Friedenau (Heck,>, Abteilung). Am morgigen Sonntag 
Bormittag spielt die U. Hockiymanuschaft de« Sportklub« Krtedeuau 
gegen die gleiche Mannschaft de« EporlklubS .Argo' Charlottenburg 
auf dem ElLdttsche» Spielplatz in Westend. Treffpunkt der Fltrdr- 
vauer Spieler um '/,9 Uhr am Ringbahnhof WllmntdorfFriedenau. 
— Die t. Mannschaft iiatniert ebenfalls BotmütagS 10 Uhr auf dem 
Platz am Eüowestkvrso. 
Am Montag tagen: 
Die Ortsgruppe Lichter selbe und südwestliche Vororte de» ant!- 
ultramontanen RctchSoerbandeS htlt nach dem ansehnlichen 
Zuwachs von 85 Mitgliedern, den sie allein in der letzten Sieglitz» 
Hoentbroech Versammlung vom 17. Dezember erfahren halle, ihre erste 
dteSsShrige Mitgliederversammlung wieder in Steglitz ad, und zwar 
Montag, den 13 Januar, um 8'/, Uhr. Die Tagesordnung, die auf 
den früher anSgesavdlen Einladungen schon genannt war, erführt noch 
eine lntereffante veretchttuug durch «inen Boriraa deS Schriftführers, 
de» Herrn Paul Ziegler au« Llchterfrlde, über .Ultramontane Propa 
ganda in und um Berlin". SefionungSgeuossen, Damen wie Herren, 
kianen bei diesen monatlichen Mitgliederversammlungen jederzeit al» 
Gifte eingeführt werden. 
Au»knirft»« und Fürsorgestelle (Kaiserallee 66), 
für Lnüerkalöse: Aerztltche Sprechstunden für Minner jeden Dienstag 
von 12—1, für Krauen und Kinder jeden Mittwoch von 12—1 Uhr 
für Alkoiolkrauke: Aaztl. Sprechstunde leben Freitag von 12—1 Uhr. 
SchörEsW» 
—o In dem Konkursverfahren über da» Vermögen 
der offenen Handelsgesellschaft Seltfau Segan & Co. in 
Berltn-Schöneberg, KöntgSweg 2, ist Termin zur Gläubigrr- 
oerfammlung auf den 21. Januar 1913, Nachmittag- 
1 Uhr, anberaumt. — In dem Konkursverfahren übersbaS 
Vermögen des Kaufmanns Abraham Wurzel, Inhaber der 
Firma A. Wurzel, Blumen- und Fidernfabrik, Berlin- 
Schöneberg, Nollendorfplatz 6, ist Termin zur Gläubiger- 
versammlung auf den 28. Januar 1913, Mittags 12 Uhr, 
anberaumt. — Da» Konkursverfahren über daS Vermögen 
de» Möbelhändler» Rubin Falikmann in Schöneberg, 
Eisenacher Str. 52, ist nach erfolgter Abhaltung brS 
Schlußtermin» aufgehoben. — In dem KonkurSoersahren 
über da» Vermögen d«S Kaufmann» Walter Heidepriem 
in Schöneberg, Hohrnstaufenstraße 42, jetzt in Wilmeltdorf, 
Rachodstr. 25, wohnhaft, soll die Schlußorrtrilung der 
Masse erfolgen. Nach dem in der GerichlSschreiberei des 
Königlichen Amikgericht» Berltn-Schöneberg, Abteilung 9, 
Schöneberg, Grunewaldstr. 66 67, niedrrgelegten Verzeich 
nisse sind dabei 27 608 Mark 82 Pf. nicht bevorrechtigte 
Forderungen zu berückstchtigen, wofür ein Bestand von 
1093 M. 17 Pf. vorhanden ist. 
Merlin und Mrortßo 
§0 Die Eingemeindung Treptow» beschlossen. Dem 
Antrage der Stadtgemeinde Berlin vom 11..Dezember 1912 
auf Bereinigung der Landgemeinde Treptow mit Berlin 
stimmte dte Treptower Gemeindevertretung ln ihrer gestrigen 
Sitzung unter dem Vorbehalt weiter noch zu st llendrr 
Bedingungen grundsätzlich zu. 
§o Eine Besichtigung de» Epreetunnel» durch Vertreter 
der AusstchlSbebörden fand gestern (Freitag) Nachmittag 
statt. Nach der »Spree Insel"; war von der Uferstraße 
Neukölln a/W. her ein schwimmender Holzsteig gelegt worden, 
über den. man b. quem und schneller hinübrrgelangt, al» 
mittels Uebeisrtzen» von der Etralauer Seite her. Vom 
Polizei Präsidium hatten sich der ständige Brrtreter de» 
Präsidenten, Geh. und Ober-Reg-Rat Fiiedhetm, der 
Dirigent dp Dklehrspoltzei, vber-Reg. Rat Dr. Haasrlau, 
Geh. Bcurat Gzrr und Reg.-Rat Dr. Berger ringefunden 
von der Kgl. Glsenbahdirektion Reg.- und Bamat Bögler 
von der A-Ges. ' Siemen» & HalSke die Direktoren Baurat 
Lerche und Baumeister Kreß etc. Die Arbeiten in den 
Sprrrtunnel sind in den letzten Wochen über Erwarten 
schnell ! und glücklich vorwärts gekommen. Bet derart 
schwierigen Wasserbauten find ja. wle man auch hier ge 
sehen, hat, unvorhergesehene ZwtsH?Mlle nicht.seltenes. 
und, im Gegensatz zu Hochbauten, könnte man von dem 
beschädigten Tunnelstück sehr wohl sagen, daß da» Zerstören 
schwerer ist al» da» Einbauen. Denn die meteid cken durch 
ein Gewirr von dicken Eisenstäben armierten veionmauern 
wa rn inzwischen frlsenhart geworden und mußten durch 
Sprengschttsse au»«inaadergrtrieben werden. J-tzt liegt die 
Baugrube offen und trocken bi» auf dte Sohle da, sodaß 
den Wtrdirherstelluag«arbeitrn keinerlei Schwierigkeiten 
mehr entgegenstehen. Die Tunneldecke und -Wände sind 
bereit» rntsernt und man kann gefahrlos bi» zur Rampe 
der Bahn an der Wallstraßr gehen woselbst da» im letzten 
Frühjahr «ingedrungene Spreewasser durch einen Schußwall 
abgehalten werden mußte. Da» unter Wasser liegende 
Tunnelstück ist gänzlich unversehrt geblieben» kaum daß die 
Wände, an denen die elektrischen Lampen wieder leuchten, 
hte und da noch feuchte Stellen ausweisen. Der auch durch 
dt« Sohle gehende Riß, durch den damal» da» Wasser 
eindrang» ist etwa» «rwetlert worden und hier werden 
gegenwärtig mittel» ipneumatischen Steinbohrer» noch einige 
Schießlöcher gebohrt, um nach Absprengung der Ecken die 
Dichtung zwischen altem und neuem Mauerwerk fest zu 
sammenschließen zu können. Daneben wird noch der letzte 
Rest der bloßgelegten Stsenstäbe im autogenen Schmelz- 
verfahren beseitigt/ >So darf erwartet werden, daß der 
Spreetunnrl in etwa sech» Wochen im Rohbau fix und 
fertig fein wird. 
ZuMDMo 
(Für dies« Rubrik übernehmen «tr leise Sttantwottona.) 
Sehr geehrter Herr Redaklcvr! Ich bitte um gütlae Aufnahme 
folgender Zeilen: Die in Ihrer geschötzlen Zeitung mit 11 Gr. urter- 
schrtebene Zuschrift hat bei mir so viel Gegengedanken hervorgerufen, 
daß ich nicht anstehe, sie hierdurch zum Ausdruck zu bringen. Der 
Verfasser jener Zuschrift scheint in seiner Ausführung etwas aus dem 
Kahrwasser geraten zu sein, aber cS läßt sich daraus doch ersehen, daß «von 
ein» gewissen Mißstimmung über die viel besprochene und viel geplagt« 
Krage eineß hier zu errichtenden Oberlyzeum» beherrscht wird und eS bricht 
sich die Meinung Bahn, daß Kriedenau'» SemeindesLckel nicht mehr tm 
Stande ist, die Kosten für eine solche Anstalt zu tragen. Im Gegen, 
satz zu dieser Meinung läßt sich eher vermuten, baß die Errichtung 
tim« OberlyzeumS daS Gemeinwesen Kriedenau's günstig beeinflussen 
würde. Denn gerade der größere Teil der hllsigen Einwohner setzt 
sich au» Kamllten zusammen, deren Töchter der Beruf-stellung btt 
Eltern entsprechend, die höhere Töchterschule besuchen. Denn nun in 
Verbindung mit dieser eine Bildungeaastalt geschaffen wird, welche 
den jungen Damen Gelegenheit gibt, sich, dem Zeitgeist entsprechend, 
für einem Beruf aiiSzudild.-n, od:r aus freier Ealschließung ihre 
Kenntnisse zu «wettern, so ist d'e» nur mit Freuden zu begrüßen. — 
Ein Orr mit Obnlyieum ist sür viele seiner Einwohner ein s-hr ge. 
rtgneics Mittel, die Dohnfreudigkeit zu heben und den Zuzug von 
außerhalb anzuregen; dadurch gewinnt nicht nur der SemeindesLckel an 
Sleuern, sondern auch der Hausbesitzer wird seine leerstehenden 
Wohnungen leichter an den M.nn bringen, auch wird die Allgemein 
heit fSeschLste pp.) ihren Nutzen haben. — Die oft auSggesprochene 
Befürchtung, daß die Kosten sür Eivrichiung und llnterhaiiuog eines 
Oderiyzeums unerhört hoch werden könnten, kann man füglich be 
zweifeln, da die Anstalt doch an die höhere Töchterschule angegliedert 
wird. Auch ist eS nicht denkbar, daß der GemeindejLckcl bei geringer» 
Mehrbelastung gleich Platzen wild. FriedenauS Entwickelung nach 
außen hat sein Ende erreicht, eS kann nur und muß — soll kein Still 
stand eintreten — sich mit den inneren Einrichtungen weiter ras- 
aickkln und zwar b:S zur möglichsten Vollkommenheit. Dann wird 
Kriedenau der gesuchte und angenehme Wohnort bleiben, der er biSH« 
war. Und zu diesem inneren Ausbau gehört nicht zuletzt ein Ober- 
lyzeum, ehe die Nachbarorte zuvorkommen. Der nach hin gelegte 
Teil der Humbotd Akademie reicht hierzu die Hand, auf geistigem Ge 
biete steht taun Friedenau auf der Höhe und die Phrasen, dte der 
Herr M. 6r. Einsender macht mit seiner UniveisiiLl und dem vielen 
Zubehör sind gegenstandslos. Nun hat ja das Gcmeivdepailameot 
diese Angelegenhiit ans 3 Jahre vertagt, eine etwa» lange Zell für 
eine güte Sache, aber »« kann auch diese Wartezeit ihr Gute» haben: 
die Meinungen klären sich uüd' die Birne wird nach und näch rtif. ff 
Vermischt 
•o Dte siegreiche 5 Pf. Marke. In einem interessanten Aufsätze 
üb» den Postwertzeichen-Derdrauch macht Postrat Hetz auf daS ge 
waltige Uebergewicht dtt SPf.-Marke aufmerksam, welche die Ver 
brauch-ziffern aller anderen Postwertzeichen sw:it in den Schatten stellt 
Mii rund 1.688 MIll. Stück macht ihr Anteil am Gesamtverbsanche 
mehr al« aller Postwertzeichen auS. Ihr Vorsprung vor l» 
10 Pf. Maike ist auf rund «85 Mill. Glück gewachsen. Die Stelgeiung 
ihre» Verbrauch» in dem 5 jLhktgen Zeiträume von 1905/10 betiug 
über 52 Proz. Die Zahl der verbrauchten Postkarlen aller Art ist von 
rnud, 467 Mill. auf 837 Mill. Stück, also IN 5 Jahren um 15 Protz, 
gesuuker; der Verbrauch an weltpoiikarlen allein ist dauernd jurück- 
gegaugen: 1905 wurden 5 Mill. Stück, 1910 nur noch 3 5 Millloittn 
abgesetzt. Dafür bleibt nur die Erklärung, daß auch tm tofft- 
nationalen Verkehr tm'mtt mehr imgestemp-iie Postkarten verwendet 
werden. Die Gesamtzahl der vrikauslen Postwerlzetchen betrüg im 
angegebene» Jahre 4 616 Mill. Siück, der EUir dafür mehr al» 431 
Millionen Mark. D» Verbrauch ist demnach um 26 Proz. gewachsen. 
chefchöslliches. 
... WM" Da« sechste Berliner SechSiarerrnnen ist die Saison- 
- stnsatlo» Groß Bellt»»,-ds« all»« aus -dt» «Vll»» Lriagt,. wa» für »., 
zrptivnelle Dinge eta Interesse hat. .Der Ansturm des Publikum» ,,t 
ununterbrochen ein gewaltiger, und der Kampf um die EiegrSvatme, 
besonders um die Gunst de« Zuschauening«, ist ein unsagbar scharfer. 
Sech« lange Tage hindurch werd diese« «Ingen dauern, sechs Tage 
lang weiden dte Massen mit Hochspannung diesem Echauspi l zusehen, 
gast zu derselben Zeit aber wird sich tn Berlin noch ein andere« 
SechStagSrennen abspielen, eine», an dem da» Jntereffe weilest» 
Schichten der Bevölkerung nicht minder groß ist. Sech« Tage hindurch' 
wird auch hi» der Ansturm ein ungeheurer sein, was man bereii« im 
Voraus feststellen kann, da diese Veranstaltung eine lange erprobte in 
Berlin ist, und noch nie ihre Zugkraft gemindert sah. Sech» Tage 
baue» Jandors'S 95 Pfg.-Woche. Die Preise beim vechstage-. 
rennen für die Sieger am Zoo find hoch, die Pieise sür dte Jandorssche 
Srch»tage.VeranfiaUuug find klein, und so kann dort mancher fiegen 
über dte Sehnsucht nach Dingen, die ihm sonst unerschwinglich 
find, die er aber bei dies» Gelegenheit seiner Kasse angemessen er- 
,r«hen kann. 
HF Du» »nrrnhau« Herzseltz, Charlot en'urg, wilmerS- 
dorfeiz». 55 öS, hat der heuliaen Sic. unseres Blattes einen Prospekt 
beigelegt, in dem aus d:n großen Jno-ntur.Massenv.rkauf dtrgewresin 
wird, der am heutigen Sonnabend, dem 11. I inuar, 9 Uhr Borm. 
begonnen hat. ' 
Sonntag: Vorherrschend wolkig, mit leichten Schnee- 
fällen.-gelindem Frost und ziemlich frischen nordöstlichen' 
Wt den. 
»narrtmarUtcher «chrtsUett»: Hermann «arttnt»», Frt-vena» 
< ■ . - : 
Hier»» zwei >«U«g«n! 
fiönig 
keipritzFt 
l3ueritricn-5k-aL5e!20 Möller - Stfeosc 3a 
Oranicn - Strasse 47 a Neukölln. C 7/6 
Moabit: Turm-Strosse LJ 
UE
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.