Path:
Periodical volume Nr. 87, 14.04.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Mki>e«mr LoKlli-Anjkiger. 
(Friedenauer 
Unparteiische ZMng für kommunale und bürgerliche 
Angelegenheiten. 
besondere 
Be;ugsprels 
Set Abholung aus der Geschäftsstelle, 
«heinstr. 16.1,60 M. viert-ljächrlich; durch 
Voten inSHauS gebracht 1,80M., durch die 
Post bezogen 1,92 M. einschl. Bestellgeld. 
Jtdtn Mittwoch: 
dixjblatt „Seifenblasen". 
ftmTpredur: Hmt pf.l,l>urg 3139. Erscheint lägttch ttöCNdS. 
Zeitung.) 
Organ für den Friedenauer Kristeil m ZchSneberg und 
Kezirksuerein Züdmest. 
Hnjeigen 
I««ten Sonntag: 
Blätter für deutsche frauen. 
Druck und Verlag von Leo Schultz, Friedenau. 
Geschäftsstelle: RheuiTtr. 15. 
. , Reklamezeile kostet 
75 Pf. Belagnummer 10 Pf. 
fernTpreeber: Hmt pfaljbnrg 3139. 
Pr. 87 
Berlin-Friedenau, Montag, den 14 April 1913. 
20. Iahrg. 
Depeschen 
Letzte Nachrichten 
Dortmund. Der Justizrat Bonzel ist wegen Hinter- 
ziehung von Stempelgebühren in Höhe von 34 000 M. 
verhaftet worden. 
London. U.ber den ungeheueren Schaden, der dem 
belgischen Bolke durch den heute auSgebrochenen General 
streik erwachsen wird, macht der Spezlalkorrespondent der 
»Daily Mail" folgende Angaben: Der tägliche Verlust an 
Lohnauifall, den die Arbeiter erleiden, wird auf 3 Mill. 
Francs geschätzt, während sich der Verlust der Bergwerks- 
besttzer, die ihre Gruben stillegen müssen, auf 22 Mill. 
Francs täglich belaufen wird. Der Schaden, den andere 
Industrien erleiden, ist unberechenbar; besonders schwer 
betroffen wird die Glasindustrie. 
Madrid. Auf König Alfons ist gestern gelegentlich 
der Rekrutenoereidigung ein Attentat verübt worden. Der 
König, der unverletzt blieb, gab von dem Attentat 
folgende Darstellung: „Ich sah einen Mann auf mich zu 
stürzen» einen Zügel meine» Pferde» fassen und einen 
Schuß abfeuern. Gin zweiter Schuß verwundete den Hat» 
meine» Pferdes, da» sich aufbäumte und den Angreifer 
umwarf. In dem Augenblick, al» dieser mit dem Schutz 
mann rang und einen dritten Schuß abgeben wellte» 
eilten die Generäle meine» Gefolge» herbei. Ich rief: Mir 
ist nicht- geschehen, vorwärts! und gab den Befehl zum 
Wettermarsch." Der König fügte dann lächelnd hinzu: 
.Da» sind so Unfälle, die da» Metier mit sich bringt!" — 
Der Attentäter Alegre, Tischler von Beruf, ist vor unge 
fähr 1 Va Jahren au» Frankreich al» Anarchist ausgewiesen 
worden. 
Konstantinopel. Die türkische KriegSoerwaltung 
hat einen Parfevalballon für militärische Zwecke angekauft. 
Aden. Hier sind zwei neue Pestfälle vorgekommen. 
Die ägyptischen Behörden haben über alle Schiffe auS 
Aden Quarantäne verhängt. 
Neuyork. Sin Feuerwehrmann fand gestern während 
der Borstellung im Jefferfon-Theater in Neuyork in einem 
Wandelgange eine Bombe, deren Zündschnur angezündet 
war. Ohne Alarm zu schlagen, schnitt der Feuerwehrmann 
die Zündschnur ab, die schon nahezu abgebrannt war. 
Die angestellten polizeilichen Ermittelungen nach dem 
vombenleger haben bisher kein Resultat gezeitigt. 
lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Impfung. Die unentgeltliche Impfung der Grst- 
emplltnge findet am 28 und 29. April v. I. von 11 biS 
£2 8 / 4 Uhr und für Wiederimpfltnge: für Mädchen am 
30. April von 11V 4 —12V4 Uhr, für Knaben am 2. Mai 
von 11—12 Uhr in der Turnhalle der Gemeinde-Mädchen- 
träumende Menschen. 
Roman von Dora Duncker. 
18. druck «ertöten.) 
Loewengard öffnete das kleine Paket, dem er eine An 
zahl Stoff- und Tapetenproben entnahm. Obenauf lag 
eine gelbliche, mit Goldähren und rotem Mohn durchwirkte 
Seidenprobe. 
Ein „Ah" der Bewunderung kam von Helencns 
Lippen. „Wunderschön." 
„Ich habe Beauchamps seinen ganzen Vorrat, zu 
dein er sehr billig aus der Konkursmasse von Flauberts 
Fre res gekommen ist, mit großem Gewinn für ihn abge 
nommen. Der Mann durfte mit den, Handel zufrieden 
sein, und als ich die Schatulle bewunderte, hat er mir in 
gerechter Anerkennung seines großen Profits an dem 
Stoff einen in der Tat bescheidenen Preis dafür gemacht. 
Sie dürfen ohne Gewissensbisse gestatten. Gnädigste, Ihnen 
diese kleine Aufmerksamkeit zu Füßen zu legen." 
Zögernd sagte Helene: „Wenn es wirklich so ist, Herr 
von Loewengard, dann schönen Dank nochmals, und ich 
behalte das reizende Stück gern." .... 
Sie reichte ihm die Hand, die sie ihm rasch wieder 
entzog, als er den Versuch machte, sie mit warmem Druck 
zu umspannen. 
„Und nun zu den Geschäften, Herr von Loewengard. 
Diese Errungenschaft," sie deutete auf den Seidenstoff mit 
den Goldähren und dem roten Mohn, „scheint mir eine 
sehr vielversprechende zu sein." 
„Ich hoffe so, Gnädigste. Ich habe, wie Sie wissen, nur 
einen Lebenszweck: der Fabrik und — Ihnen zu dienen." 
Der Diener brachte Kaffee, Zigaretten und ein Tablett 
mit Kognak und feinen Likören. Die Unterhaltung wurde 
einen Augenblick unterbrochen. Als sie wieder allein 
schule, Goßlerftraße 14, statt. Vergl. die amtliche Be 
kanntmachung tn dieser Nummer. 
0 Die Gefährdung von Eisenbahntransporten. 
Die Polizeiverwaltungen der Vororte weisen darauf hin, 
daß die Verkehrlstchrrhett an E.senbahnübergängen und 
auf Straßen und Plätzen mit regem Straßenbahn- und 
Automobtloerkehr häufig durch Führer von Fuhrwerken» 
welche eS an der nötigen Vorsicht und Aufmerksamkeit, 
meistens infolge von Uebermüdung usw., besonders oft 
ober an der vorgeschriebenen Beleuchtung der Fuhrwerk« 
in der Dunkelheit fehlen lassen, gefährdet wird. Da solche 
Unachtsamkeiten nicht nur den Führer deS Fuhrwerks und 
feinen Mitfahrer, sondern den gesamten FuhrwerkSoerkehr 
und eventuell Eisenbahntransporte gefährden, wird in der 
artigen Fällen nachdrücklich eingeschritten werden. 
0 Die Straßenbahnlinie 87, die gegenwärtig ihre 
Endhaltestelle in der RubrnSstraße hat, wird, wie schon 
berichtet, demnächst von der Friedenauer Brücke durch die 
KnauS- und BtSmalckstraße nach Steglitz geführt. Gleich 
zeitig mit der Verlängerung der Linie 87 nach Steglitz 
wird die Linie 61, die ihren Endhaltepunkt jetzt am 
Wartburgplatz hat, ebenfalls nach Steglitz durch die 
BtSmarckstraße verlängert. Da hierdurch der Verkehr in 
der RubenSstraße eine Einschränkung erfährt, darf man 
wohl auf Ersatz durch Verlängerung der Linie 40. 50 oder 
74 rechnen. 
0 Volksbibliotheken. Die Gesellschaft für Verbreitung 
von Volksbildung hat tm Deutschen Reiche in den letzten fünf 
5 Jahren 43275 Volksbibliotheken mit 937649 Bänden be 
gründet unterstützt. E« erhielten Bücherzuwendungen in den 
Jahren: 1908 7059 Bibliotheken 141417 Bände, 1909 8919 
Bibliotheken 181 887 Bände. 1910 9646 Bibliotheken 
213 362 Bände. 1911 8816 Bibliotheken 194 802 Bände. 
1912 8885 Bibliotheken 206 181 Bände, in 5 Jahren 
43 275 Bibliotheken 937 649 Bände. Die Gesellschaft gibt 
gegen mäßige Jahresbeiträge Wanderbibliotheken und 
Eigenbüchereien im Werte von 60—200 M. ab. Die 
Wanderbibliotheken können alljährlich bei völlig freier 
Wahl neuer Bestände umgetauscht werden. Die Eigen- 
büchereien. die von den betreffenden Körperschaften völlig 
frei zusammengestellt werden können, werden in 4 Jahren 
freies Eigentum der Gemeinden. Anträge sind zu richten 
an die Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung, 
Berlin NW. 52, Lüneburgerstr. 21. Von der Geschäfts 
stelle werden orientierende Drucksachen kostenfrei versandt. 
— Friedenau besitzt auch eine Volksbibliothek, die sich 
eines starken Zuspruch» erfreut. Sie befindet sich im 
Schulgebäude in der Albestraße und ist Mittwoch Abend» 
und Sonntags Vormittag» geöffnet. Im vorigen Jahre 
wurden 26 597 Bücher entliehen von 1430 Lesern. 
0 Der Berliner Lehrer» Gesang-Verein in 
Friedenau. Bekanntlich wird der Berliner Lehrer- 
Gesangverein im kommenden Winter bei den Friede- 
nauer Vortragsabenden tm Reformrealgymnasium 
und zwar am 3. Abend. Donnerstag, dem 11. Dezember 
waren, fuhr Loewengard fort, unermüdlich von seinen Er 
folgen zu sprechen. Er erzählte, daß Flauberts Frsres 
wieder flott geworden, und daß er ein paar Muster er 
worben habe, die er sogleich habe eintragen lassen. 
Helene gab sich große Mühe, Loewengards Erörterungen 
zu folgen. 
Ueber die Wichtigkeit des Musterschutzes hatte Loewen 
gard sie oft belehrt. Sie wußte, wieviel das Gedeihen einer 
Textilfabrik davon abhing, daß ihre Produkte, die in den 
Begriff der Geschmacksmuster sielen, vor Nachbildung ge 
schützt seien. 
Loewengard sprang heut auffällig rasch von diesem 
Thema ab und berichtete mit großer Beredsamkeit von 
einer Anzahl bedeutender Aufträge, die er nach seiner 
Rückkehr von Paris vorgefunden habe. 
„Ich begreife nicht," bemerkte Helene, „wie nach allem 
Günstigen, was Sie mir berichten, Friedmann von schlechten 
Resultaten, vom Rückgang der Fabrik sprechen kann." 
Loewengard fuhr heftig auf. 
„Friedmann ist, Pardon, gnädige Frau, aber ich habe 
cs schon lange auf der Zunge, und cs muß einmal heraus, 
ein altmodischer Narr, der Gewinn und Verlust nach vor 
sintflutlichen Begriffen mißt. Ein modernes Institut, wie 
die Lersch'sche Fabrik, arbeitet unter modernen Gesichts 
punkten. Wage, um zu gewinnen! Das ist unseres teuren 
Bogislaws Grundsatz gewesen und dem bleibe ich treu, 
meine liebe, verehrte Frau. Denken Sie gelegentlich 
daran, Ihre Angelegenheiten einem anderen Bankier anzu 
vertrauen. Friedmann ist wirklich ein bau mot von vor 
gestern." 
Helene sah beunruhigt und traurig aus. Den alten 
Mann opfern, der ihr ganzes Vertrauen befaß! Sie seufzte 
schwer. Loewengard dachte befriedigt: Der Hieb hat ge 
sessen. Genug für heute. Der Mensch muß nicht zuviel 
auf einmal verlangen. Heute das Geschäft, llebermorge» 
das Vergnügen. _ 
mitwirken. Am vergangenen Sonnabend hat eine Be 
fprechung von Vorstandsmitgliedern der Verein» mit dem 
geschäftSführenden Ausschuß stattgefunden, um zu erwägen, 
wie die günstigste Klangwirkung für den 200 Sänger 
starken Chor zu erzielen sein dürfte. Da» Ergebnis war 
ein sehr befriedigendes. Allerdings wird für diesen einen 
Abend eine Umordnung der Plätze erforderlich, da die 
Sänger den Mtttelbalkon als Podium benutzen werden. 
Die kleine Unbequemlichkeit der Platzänderung werden die 
Besucher gewiß gern in den Kauf nehmen, denn durch 
diese Aenderung werden sie erst zu dem vollen Genuß der 
erlesenen Kunst gelangen, die uns der weltberühmte Chor 
bieten wird. U. a. wird das Chorwerk mit Orgelbegleitung 
zur Aufführung gelangen, das dem Vereine zu seinem 
25 jährigen Jubiläum gewidmet worden ist. Läßt dieser 
eine Abend allein ein auSoerkaufteS HauS erwarten, so 
werden auch die 6 anderen Abende auf der Höhe stehen. 
Namen wie Lula MySz-Gmeiner, Walter Kirchhoff, Carl 
Flesch, Otto SommerStorff, Wilhelm Boelsche, Rita 
Sacchetto bedeuten jeder für sich ein Programm. Um gut« 
AbonnementSplätze zu erhalten, soweit solche nicht von den 
bisherigen Abonnenten weiter beansprucht werden, empfiehlt 
sich frühzeitige Meldung, die werktäglich tn den Dienst- 
stunden im Gemeindehause, Feurigstr. 8, Zimmer 35/36 
angenommen werden. Die Meldung kann selbstverständlich 
auch schriftlich erfolgen. Die Abonnements kosten für alle 
Abende für das I. Parkett und die Settenlogen 12 M. 
für die erste. 8 M. für jede weitere Karte, für da» II. 
Parkett und den Mittelbalkon 8 M. für die erste 6 M., für 
jede wettere Karte. Die bereits bestellten Karten können von 
morgen ab bei der Theaterkasse, Schmargendorserstr. 36, 
abgehoben werden. 
0 Wie ist die Frühjahrsmüdigkeit zu erklären 
die wohl fast jeder an sich wahrgenommen hat? Jede 
Müdigkeit entspricht dem Blutmangel, und dadurch hervor 
gerufenem Sauerstoffmangel deS Gehirn». Eine der ersten 
Folgen der Müdigkeit ist das Gähnen, da» ja weiter nicht» 
ist als ein sehr tiefes Atmen, entsprungen auS dem 
dringenden Bedürfnis deS Körper» nach dem Sauerstoff 
der Luft, den wir durch die Atmung unserem Blut zu 
führen. Wenn wir den ganzen Tag körperlich oder geistig 
gearbeitet haben, so war der Sauerstoffoerbrauch so groß, 
so daß wir sechs bi» acht Stunden völliger Ruhe, also 
Schlaf brauchen, um da» nötige Gleichgewicht wieder her 
zustellen. Wenn wir eine starke Mahlzeit gegessen haben, 
so wird bet der VerdauungStätigkeit ein so starker Mehr- 
gebrauch von Blut in den Blutgefäßen der VerdauungS- 
organe erfolgen, daß andere Organe vorübergehend blut 
leer werden, darunter auch das Gehirn. Daher die 
Müdigkeit nach jeder größeren Mahlzeit. Die Frühjahrs 
müdigkeit kommt nun daher, daß sich unter dem Einfluß 
der größeren Wärme und der milden FrühlingSlüfte unsere 
Hautgefäße stärker mit Blut füllen; das können wir u. a. 
daran merken, daß im Frühjahr unsere Schuhe und Hand 
schuhe plötzlich anfangen, eng zu werden. Da» Plu» an 
Er empfahl sich mit derselben gespreizten, devoten 
Liebenswürdigkeit, mit der er gekommen mar. 
Der Vollgenuß feines Abganges wurde ihm durch eine 
Begegnung mit Mörbe geschmälert, der gerade vorllber- 
gehumpelt kam, als Loewengard in den Wagen steigen 
wollte. 
Der Invalide zog mit ironischem Grinsen seine Kappe. 
„Widerwärtiger Kerl. Der soll auch die längste Zeit 
hier herumgehumpelt haben," dachte Loewengard und 
lehnte sich mit verschränkten Armen in die weichen Polster 
der Halbchaise zurück. — — — — — — — — — 
Helene war in ihr Ziinmer hinübergegangen. Der 
Abend war immer grauer und trüber geworden. Leise 
hatte es zu tröpfeln angefangen, bis am Ende ein 
rauschender Frühlingsregen niederging. 
Sie hatte lange im Dämmern gesessen. Wieder einmal 
war das Gefühl trostloser innerlicher Verlassenheit über 
sie gekommen. Die Verantwortlichkeit, der sie sich nicht 
gewachsen fühlte, drückte sie schwer. 
Wenn sie den Verdächtigungen gegen Loewengard 
auch keinen Glauben schenkte, so bestanden sie doch un 
leugbar. Und nun wieder wollte Loewengard seinerseits 
ihr den alten treuen und vertrauten Friedmann ver 
dächtigen ! 
Wem sollte sie trauen? Vor wem sich verschließen? 
Wer handelte rechtschaffen gegen sie und ihren Herzens 
jungen im Sinne des Verstorbenen, dem Helene in allen 
Stücken gerecht zu bleiben trachtete! Wer handelte wider 
sie und das Kind? Warum war die Welt so voll von 
Dingen, die sic nicht verstand! 
Sie drehte das elektrische Licht auf ihrem Schreibtisch 
an. Ein sanfter, grünlicher Schein fiel unter dem Lichtschirm 
hervor auf die braun-glänzende Mahagoniplatte. 
Auf einem silbernen Teller lag die zuletzt eingegangene 
Post: Ein paar Briefumschläge mit Firmenaufdruck, die 
Helene vorerst beiseite legte, ein Kartengruß aus Potsdam
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.