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Periodical volume Nr. 85, 11.04.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Memkr ftklll-Ailjkiser. 
(Kriedenauer 
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»r. 85. 
Berlin-Friedenau, Freitag, den 11. April I91H, 
20. Iahrg. 
DepeTcben 
Letzte Hachrichteti 
Dortmund. Heute Morgen ereignete sich auf dem 
Eisenwerk Union in Dortmund eine Hochofemxplosion, 
wobei, wie die Verwaltung mitteilt, ein Arbeiter getötet 
und vier versitzt wurden. Zwei von den Verunglückten 
haben lebensgefährliche Verletzungen erlitten. 
Petersburg. Die Nundgebungder russischen Regierung 
Über ihre Balkanpolitik bedeutet eine dringende Mahnung 
an Montenegro, auf Skutari zu verzichten; sie ist aber 
vielleicht noch mehr als durch diese aktuelle Demonstration 
intereflant und bedeutsam durch einen HtnwetS auf die 
Rolle, die Rußland in der Vorgeschichte und im Verlaufe 
deS jetzigen BalkankriegeS gespielt hat. Denn ein Satz in 
Kundgebung hat den folgenden Wortlaut: »König 
N.kolauS hat die Verpflichtung, welche er übernommen 
hatte» Rußland von dem Beginn deS Kriege- vorher zu be. 
nachrichtigen und feine Zustimmung einzuholen, nicht erfüllt. 
Trotzdem lieh ihm der Kaiser großmütig seine H lfe, indem 
er der montenegrinischen Bevölkerung Hilfsmittel und 
Beistand zusagte." 
Perleberg. In der Ortschaft Eargleben bei Perle- 
berg spielten die beiden Sühne de- Landwirt- Wilke mit 
zwei Jagdgewehren ihre- Vater-. Sie legten im Scherz 
gegenseitig aufeinander an, alr plötzlich ein Schuß krachte 
und der eine 13jährige Knabe tödlich getroffen umfiel. 
Da- Gewehr war mit Schrot geladen. 
Straßburg i. E. Auf dem Hab-heimer Flugplatz 
bei Straßburg i E. ist der Unteroffizier Albold vom Feld- 
artillerte-Rkgiment Nr 83 au- Wesel, der alS Flugschüler 
hierher abkommandiert war, au» einer Höhe von fünfzig 
Metern abgestürzt. Mil leben-gesäMichtu.. Billigungen 
am Kopfe und einem Bruch de- linken Fuße- wurde er 
in» Krankenhaus gebracht. 
Antwerpens Sine Frau, die von einem Spazier 
gang in ihre Wohnung zurückkehrte, fand in ihrem Schlaf 
zimmer die Lriche einer schwarzgekleideten Frau. Bi-her 
konnte über diese mysteriöse Affäre absolut nicht- ermittelt 
werden. 
Sofia. Die einzelnen Vertreter der Großmächte 
haben bereit- Instruktionen betreffend die Ueberretchung 
der Antwort der Großmächte an die verbündeten Balkan 
staaten erhallen. Die Urberreichung dürste heute erfolgen. 
Cettnje. Tin Schiff der internationalen Demon 
stration» flotte hat in den Gewässern von Antioari die 
Jacht de- König- Nlkita, welche Mehltran-porte eskortiert 
hatte, aufgebracht. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Gemeivdevertreter.Srfatzwahl. Die Ersatz, 
wähl für den verstorbenen Gemetndeverordneien Echu ist 
auf Montag, dem 28. April, Nachmittag- von 12—8 Uhr, 
festgesetzt. Die Ersatzwahl findet im 2. Bezirk (Süden) 
der 3. Abteilung statt. Da» Wahllokal ist die Turnhalle 
träumende Menschen. 
Roman von Dora Duncker. 
16 fltxhdruck tfrlolm.) 
Loewengard zuckte mit den Schultern. 
„Wenn ich Ihnen einmal gesagt habe nein, so sollte 
das, denke ich, genügen." 
Der Kleine kroch so ängstlich in sich zusammen, daß 
ihm der runde Kopf mit den Borstenhaaren wie einem 
Igel zwischen den Schultern saß. 
„Ja, ja, ich weiß. Aber mir liegt so viel gerade an 
diesem Muster; ich hätte sowas ja doch nie gefunden. Ich 
habe nicht soviel Geschmack wie Sie, bin ja auch von 
Geburt kein so vornehmer Herr als Sie, bin ein kleiner 
Fabrikant. Aber wie gesagt, es liegt mir viel an dem 
Muster gerade und dem Schutz dafür. Nämlich, ich hab' 
ne Idee damit, und die Idee, ja, sie ist nämlich gut, Herr 
von Loewengard, und für meine Kundschaft wie geschaffen." 
Loewengard hatte dem kleinen Mann mit dem Aus 
druck einer mit der Maus spielenden Katze zugehört. Er 
saß noch immer am Schreibtisch und wippte mit dem Papier 
messer. . 
Jetzt stand er auf, reckte sich ein wenig und, den kleinen 
Fabrikanten aus Köln scharf fixierend, sagte er: 
„Sie erinnern sich doch der Bedingung, Herr Frank, 
mit der Sie, wenn der Verkauf überhaupt zustande kommt, 
zu rechnen haben werden?" 
Der Kleine nickte eifrig. „Jawohl, ja, die eidesstattliche 
Versicherung —" 
Loewengard winkte ab. „Genug." 
Er wollte nichts weiter davon hören. Nur willen 
der MädchenoolkSschule in der Goßlelstraße. Näheres ist 
au- der amtlichen Bekanntmachung in dieser Nummer 
erfichtltch. 
o Vo« Gymnasium. Nach dem 13. Jahresbericht 
— Ostern 1913 — besuchten unser humanistische- Gym 
nasium am 1. Februar d. IS. insgesamt 781 Schüler, 
davon 504 die Hauptanstalt und 277 die Vorschule. Dem 
ReligionS-, StaatSangehöiigkeitS- und HeimatSoerbältniffe 
nach besuchten daS Gynnusium: 446 evang.» 27 kath., 
6 diff. und 25 jüdische Schüler, 463 waren Preußens 29 
nicht preußische NeichSangehörige, 12 Ausländer, 404 
wohnten im Schulort 100 auswärts. Die Vorschule be 
suchten 244 eo.. 14 kath., 5 diff.. 14 jüd. Schüler. 253 
Preußen, 10 nichtpreußische Staatsangehörige, 14 Aus 
länder, 228 wohnten in Friedenau, 49 auSwärt». DaS 
Zeugnis der Reife haben erhalten Michaelis 1912: Ernst 
Kücken (gewählter Beruf: Elektrotechnik). Ostern 1913: 
Walther Abenhausen (Jurisprudenz), Albrecht Boit (See- 
osfizier) Gerhard Ense (Seeoffizier), Max Hodann* (Mediz. 
und Naturwissenschaften) Benedikt KautSky* (Geschichte). 
Henning v. d. Knesebeck (Offizier), Walther König (Math, 
und Naturwtffenschaften), Werner König (Bankfach), Fritz 
Lehmann (Mathemat. und Naturw), Gerhard Müller* 
(Philosophie), Dorotheui o. Prittwitz u. Gaffron (Volks 
wirtschaft), Ulrich Sarnow* (Jurisprudenz), Helmuth 
Schadwill (Maschinenbaufach), Rudolf Schwebet* (Juris 
prudenz), Günther Typke (Schiffbau). Die mit * be 
zeichneten Prüflinge waren von der mündlichen Prüfung 
befreit. Da- Zeugnis der wissenschaftlichen Befähigung für 
den einjährigen Militärdienst haben zu Ostern 1912 er 
halten 35 Schüler, zu Michaeli- d. Ir. 26 Schüler. Da 
von sind zu einem praktischen Berufe übergegangen Ostern 
o. IS. 11, Michaeli- v. Ir 7 Schüler. Die Unter- 
stützungskaffe tst auf 1333.80 M. ^gewachsen. Die 
Mlchaelir-Unterprima wurde im Herbst eingerichtet. Zu 
Ostern 1912 wurde Herr Dr Franz Braun nach abge- 
legtem Probejahr alr Oberlehrer festangestellt, zu Michaeli« 
trat Herr Oberlehrer Dr. Heinrich Borgmann neu in daS 
Kollegium ein. Während deS Sommerhalbjahr« waren ferner 
an der Anstalt beschäftigt die Herren Kanctdaten Dr. Paul 
Meyrr, Paul CaSpar, Willi Werner» Friedrich Wolff 
Herr Werner verwaltete eine Oberlehrerstelle. Zum Herbst 
übernahm Herr Dr. Miyer die Verwaltung einer Ober 
lehrerstelle in Neuruppin, während Herr CaSpar alS Ober 
lehrer an da- Lyzeum in Eschwege ging. Neu überwiesen 
wurden dem Gymnasium die Herren Kandidaten Dr. 
Franz Plogmeier, der zugleich eine unbesetzte Oberlehrer- 
stelle verwaltete, Karl Buchholtz und HanS Rogge. Die 
Herren Dr. Plogmeier, Werner und Wolff werden zu 
Ostern d. I. an andere Anstalten übergehen. Auch Herr 
Oberlehrer Dr. Kümmell, der erst seit Michaeli- 1911 dem 
Kollegium angehörte, wird die Anstalt verlassen, da er 
zum Direktor de» Lyzeums in Bitterfeld gewählt worden 
ist. Der Gesundhettrstand der Schüler ließ in dem Schul 
jahr manches zu wünschen übrig. Masern, Keuchhusten 
und Scharlach traten häufig auf, besonder- in der Vor 
schule; in der untersten Klaffe fehlte zeitweise mehr alr die 
Hälfte aller Schüler. Auch den Tod eine- Schüler» hat 
wollte er, ob der Kleine sich der Abmachung erinnerte. 
Das Geschäft allein genügte ihm nicht. Er mußte vollste 
Garantie für absolute Verschwiegenheit haben. Er wußte, 
Frank war ein anständiger Kerl. Man tonnte sich auf ihn 
verlassen. .... 
Loewengard verabschiedete den Kleinen und setzte sich 
an den Schreibtisch zurück. Aus einem Geheimfach ent 
nahm er ein kleines Buch mit schwarzem Deckel, in das 
er das eben geführte Gespräch stenographisch festlegte. 
Unter die Notizen setzte er eine genaue Kalkulation über 
die Höhe des Reingewinnes, falls er sich entschlösse, das 
Muster mit allen Rechten der Konkurrenz auszuliefern. 
Auf ein paar Briefe mit Firmenaufdruck und aus 
ländischen Postwertzeichen, die neben dem schwarzen Buch 
in dem Geheimfach lagen, machte er nach kurzem Besinnen 
den Vermerk „Durch Höhergebot erledigt." 
Dann verschloß er das Geheimfach sorgfältig wieder 
und steckte den kleinen Schlüssel in die Tasche seiner 
modernen, seidengestickten Weste. 
Aus der Schreibtischplatte, neben dem Papiermejser, 
lag ein bereits geöffneter Brief im blaßlila Umschlag. Er 
nahm ihn und las langsam und aufmerksam: 
„Verehrtester Herr von Loewengard! Endlich komme 
ich dazu. Ihnen, mit einem nochmaligen Dank für Ihre 
große Aufmerksamkeit, die Zeit zu einer Besprechung an 
geben zu können. Wenn es Ihnen so genehm, sähe ich 
Ihrem Besuch in Klein-Wlossow gern am Dienstag in 
den Nachmittagsstunden entgegen. Die Arbeiten im Hause 
machen es mir leider unmöglich, nach Berlin zu kommen. 
Ich freue mich sehr auf die Pariser Muster und Ihre Er 
zählungen aus Paris. 
Von Hans sind zu meiner Freude bisher nur^die 
die Anstalt zu beklagen. Während der Sommerferien ver 
unglückte der Quintaner Wilhelm Sudau auf einem See 
in der Provinz Posen. Am 28. Juli wurde er auf dem 
Friedenauer Friedhöfe bestattet. Der Ferien wegen 
konnten ihn nur wenige seiner Lehrer und Mitschüler zur 
letzten Ruhestätte begleiten. In der ersten Andacht nach 
den Sommerferien gedachte der Direktor drS Verluste-, 
den die Anstalt erlitten hat. Er ruhe in Frieden. Der 
Schulausflug wurde bei günstiger Witterung am 21. Juni 
ausgeführt. Die einzelnen Klaffen unternahmen unter 
Führung ihrer Klassenleiter Wanderungen durch die nähere 
oder weitere Umgegend de- Schulart-. Den Primanern 
war auch der 22. Juni noch freigegeben worden. Die 
Oberprimaner durchwanderten unter Führung de- Herrn 
Prof. HaeuSler einen Teil de» Harzes, während Herr Prof.. 
Fischer mit den Unterprimanern Rhetnsberg und da» 
Seengebiet an der mecklenburgischen Grenze besuchte. Nach 
mittag-ausflüge in den Grunewald wurden von ver 
schiedenen Klassen mehrfach unternommen, auch der 
Botanische und der Zoologische Garten wurden besucht. 
Die Schüler der oberen Klaffen besichtigten unter Führung 
von Lehrern da- Elektrizitätswerk der Gemeinde Steglitz 
und die Borort-ElektrizttätSwerke ebendort, ferner die Gas 
anstalt in Schmargendorf und die Sternwarte in Treptow. 
Ferner enthält der Jahresbericht Mitteilungen über die 
Entwicklung der an der Schule bestehenden SchÜleroereine. 
Vom Turnunterricht waren befreit im Sommer 52 
(10,4 Proz.) im Winter 60 (12,0 Proz.), von einzelnen 
Uebungen im Sommer 15 (3.0 Proz.) Schüler. 208 
Schüler (40.0 Proz) sind Fretschwtmmer. Dem Jahres 
bericht ist eine wissenschaftliche Abhandlung „Geschichte und 
Bürgerkunde", Beobachtungen und Bemerkungen von Prof. 
Richard HaeuSler, beigegeben. 
kko Zur Refidenzpflicht der Beamten. Für 
die Beurteilung der den Beamten und Lehrern in manchen 
Orten auferlegten Verpflichtung, innerhalb deS Gemeinde- 
bezirkS zu wohnen, ist ein Gutachten von Bedeutung, da» 
kürzlich der Oberbürgermeister von München Dr. v. Borscht 
über die Berechtigung der sogenannten Residenzpflicht ab 
gegeben hat. Diese- Gutachten zeigt, daß der Stand 
punkt der Stadt Berlin keineswegs von allen anderen 
deutschen Großstädten geteilt wird. Da- Münchener Stadt- 
haupt spricht sich für die Berechtigung de- AuSwärt-- 
wohnen» der Beamten folgendermaßen auS: »Wenn jedem 
Beamten Gesundheit und Kraft de-halb, weil er außerhalb 
wohnt, nur um ein Jahr verlängert würde, jo wäre die- 
für die Stadtgemeinde schon ein ganz außerordentlicher 
Gewinn. Die Bestrebungen, welche darauf abzielen, an 
Stelle der Miethau-wohnungen in der Stadt mit ihrer be 
schränkten Bewegungsmöglichkeit und ihren vielfach 
hygienisch keine-weg- einwandfreien Verhältnissen da- 
Kleinhau- an der Peripherie zu setzen, da- alle Voraus 
setzungen in sich vereinigt, um den Wert de- Leben- zu 
erhöhen, diese Bkstcebungen verdienen jedwede Förderung 
und sollten insbesondere nicht dadurch beschränkt werden, 
daß man den ihnen folgendem städtischen Beamten die 
Durchführung durch die Forderung erschwert, ein Domizil 
auch im Stadtbezirke beizubehalten." Auch den Einwand, 
besten Nachrichten eingegangen. Der Junge'ist trefflich 
aufgehoben und scheint sich außerordentlich zu erholen. 
Mit freundlichem Gruß 
Ihre ergebene 
Helene von Lersch." 
Hm, das klang nicht eben hoffnungsvoll. Na, Rom 
ist auch nicht in einem Tag erbaut worden. Schließlich, 
auf ein paar Monate Wartezeit soll mir's nicht ankommen. 
Bleibt sie auch dann noch das Bild ohne Gnade, dann 
blüht dein Weizen, biederer Frank. Am Ende aller Enden 
ist jeder sich selbst der Nächste und das Weib nicht die einzige 
Achse, um die sich das Leben dreht. 
Er warf sich in den Klubsessel, in dem der Kölner 
zuvor gesessen hatte, steckte sich eine kleine Bock an und 
blies den Dampf gemächlich vor sich hin. 
Eine Weile faß er so, scheinbar nichts denkend. 
Dann griff er mit der Hand auf den Schreibtisch, wo das 
kleine Handkursbuch lag. Berlin—(Stettiner Bahnhof)— 
Neustrelitz: Ab 1 Uhr 30 Minuten. Er sah auf die Uhr. 
Zu spät. Aber der nächste Vorortzug 3 Uhr 25 Minuten 
würde passen. Wenn er gleich telephonierte, würde Frau 
von Lersch den Wagen noch an die Pahn schicken können. 
Um fünf Uhr konnte er bequem in dem hübschen Zweisitzer 
vor der Terrasse in Klein-Wlossow halten. — 
Helene war gerade mit Mürbe in dem Südflügel des 
Schlosses, wie das Landhaus trotz aller Gegenwehr Helenens 
von den Leuten unweigerlich genannt wurde, als der 
Diener die telephonische Anfrage Herrn von Loewengards 
meldete. 
Frau von Lersch ordnete an, daß die kleine offene Halb-
        
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