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Periodical volume Nr. 271, 17.11.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

(Friedenarrev 
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fernspreckerr Um» ps.ftborg 212S. KrsHelNl tägtlH SöLNdS. 
ITü ~ 
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sernlpreckier: Am» pf»lzborg 212S. 
Berlin-Fliedenau, Dienstag, den 8. April 1913. 
20. Iahrg. 
Depeschen 
Letzte Nachrichten 
Berlin. Ein Mord und Selbstmord wurden in der 
vergangenen Nacht in dem Hotel Ostend in der Koppen- 
straße 95 verübt. Dort erschcß der 44 Jrhre alte Schank- 
Wirt und Tischler Friedrich Herrmann aus der Romintenrr 
Straße 49 seinen 8 jährigen Sohn Fritz; darauf beging er 
Selbstmord. 
Saarbrücken. Bei einer Explosion in der Saurrstoff- 
fubrik von Merlenbach sind ein Werkmeister und zwer 
Arbeiter getötet worden. Ein Arbeiter ist schwer verletzt. 
Die Fabrik ist fast vollständig zerstört. 
Dünkirchen. In Capellen bet Dünkirchen hat rin 
16jähriger Junge ein 17jährigrs Mädchen durch Nevolorr- 
schliffe gelötet. ES handelt sich um eine LieteStragödie. 
Kottst antinopel. Der hier verstorbene Grieche 
Miridian CigerediS hat in seinem Testament 4 Millionen 
Frank für die griechische Nationalflotte hinterlassen. 
Bordeaux. Ja dem kleinen Orte Saint>R»my bei 
Bordeaux ist eine Familie von 5 Köpfen plötzlich von 
Irrsinn befallen worden. Dort besitzt die Familie Gauthier, 
bestehend aus Vater, Mutter, einem Sohn und zwei 
Töchtern, ein kleines Gut. AIS kürzlich auf diesem Gute 
ein Schwein verendete und man eine Hellseherin über den 
etwa» .mysteriösen Fall" befragte, erklärte st«, daß da« 
HauS der Familie vom Schicksal heimgesucht sei und daß 
innerhalb weniger Tage der ganze Viehbestand eingehen 
würde. Gestern früh brach nun unvermittelt, nachdem die 
eine Tochter die stanze Nacht in Halluzinationen zugebracht 
halte, bei allen Mitgliedern der Familie der BerfolgungS- 
Wahnsinn aus.' 
Erricklung von Fortbildungs 
kursen für ältere Kleingewerbe 
treibende. 
Der Vorstand und der ZentralauSschuß der Gesellschaft 
für Verbreitung von Volksbildung mit dem Vorsitzenden 
Heinrich, Prinz zu Schoenaich-Carolath an der Spitze, 
richtet gegenwärtig an die einzelnen Stadtverwaltungen 
die dringende Bitte um weitgehende Unterstützung eines 
PlanrS zur Errichtung von Fortbildungskursen für ältere 
Kleingewerbetreibende, Arbeiter, Landwirte, klein« Beamte 
und geschäftlich tätige Frauen. Nach Vervollständigung 
und Unterstützung deS Planer soll da« ganze Projekt den 
Namen einer Dr. Hermann Schulze-Drlitzsch-Stiftung 
tragen. Die Arbeit der Stiftung ist so gedacht, daß sie 
nicht eine einzelne Unterrichtlveranstaltung an einer 
Zentralstelle ins Leben ruft, sondern überall, wo da? Be 
dürfnis hervortritt in der Groß- und Mittelstadt, wie in 
der Kleinstadt und auf dem platten Lande, die Einrichtung 
derartiger Kurse anregt und einen Teil der entstehenden 
Kosten übernimmt. Dadurch wird es möglich fein, mit 
einer jährlichen Aufwendung von einigen 1090 M. bis zu 
100 Kurse zu unterstützen und einigen 1000 Personen zu 
Qäumenüe Menschen. 
Roman von Dora Duncker. 
13. lNrchdruck verboten.) 
Edgar und Cornelie nahmen einen etwas umständ 
lichen Abschied. Am Ende aber sahen sich die beiden hellen, 
offenen Augenpaare mit einem Blick an, der kurz und 
bündig sagte: „Wir beide wissen, wie wir miteinander 
'dran sind. Und das bleibt alle Mal die Hauptsache." — 
Nellie hatte für den Rest des Abends eine Partie Ping- 
Pong mit Hans und Mörbe verabredet. Helene nahm ein 
Tuch um und schritt ermüdet und mit schwerem Kopf in 
die Abendkühle des Parkes hinaus. 
Langsam ging sie den trocknen, kiesbestreuten Weg, 
an der "breiten Verandatreppe vorüber, gegen den Platz 
mit den großen, breitästigen Kastanien zu. Ein dumpfer 
Druck lag ihr aus der Brust. Ab und zu blieb sie stehen, 
um tiefer Atem schöpfen zu können. Nicht zum ersten 
Male, doch aber stärker denn je, kam das Gefühl einer 
trostlosen innerlichen Vereinsamung über sie, eine hilflose 
Wehrlosigkeit, gegen die sie vergebens ankämpfte. 
Was war es mit diesem Loewengard ? Was konnte den 
sonst so formvollen Mann vermocht haben, an ihrem Tisch 
eine so grobe Taktlosigkeit zu begehen gegen einen, dem 
sie ihr Vertrauen schenkte? Maßnahmen anzufeinden, die 
sie nach ernstem Erwägen im Einverständnis mit dem Arzt 
beschlossen hatte? Hatte Eornelie, dieses halbe Kind, das 
das Leben so wenig kannte, recht, wenn sie sie, die Er 
fahrenere, vor ihm warnte? Hatte Mörbe recht mit seinen 
undeffnierbaren Instinkten gegen diesen Mann. Sans mit 
einer notwendigen und segensreichen Ergänzung und 
praktischen Anwendung ihrer Schulbildung zu verhelfen. 
AIS besondere Ausgabe der Stiftung ist ferner noch 
gedacht, in geeigneten Fällen die Ehefrauen von Kleinge- 
werbetreibenden, Landwirten, in der Buchführung unter 
richten zu lasten und dadurch für ihre Mitarbeit im Ge 
schäfte dcs Mannes bester auszurüsten. Die Kurse sollen 
sich den besonderen Bedürfnissen in den einzelnen Ort 
schaften sowohl als auch in Bezug auf die Lehrstoffe wie 
auch in Bezug auf die Ausdehnung der Lehrstunden anbe 
quemen. Im allgemeinen würde rin Kursus, bei wöchent 
lich 2—4 Stunden in 10 Wochen absolviert sein können. 
Die Kosten eines Kursus von 10 Wochen zu 2 Stunden 
wöchentlich sollen sich auf etwa 60 M. belaufen,' wovon 
di« Stiftung die Hälfte bis 2 / 3 übernehmen will. Nach 
Bedürfnis sollen aber Kurse au« den verschiedenen hier in 
Betracht kommenden Gebieten in demselben Orte aufein 
ander folgen müffen. Die Unterstützung würde sich in all 
diesen Fällen auf ein mehrfaches des angegebenen Betrages 
belaufen. Sollten die Mittel der Stiftung es gestatten, 
so sollen die Ziele der Einrichtung weiter gesteckt und 
weitergehenden BtldungSbedürsnisten Rechnung getragen 
werden, ohne daß an dem Grundplan, älteren, schon im 
praktischen Leberr stehenden weniger bemittelten Personen 
ein für ihr geschäftliche» Fortkommen wichtige Bildungs 
angelegenheit zu bieten, etwa» geändert würde. Neben 
den Fortbildungsschulen, die der männlichen und einen 
Teil der weiblichen Jugend zur Ergänzung ihrer allge- 
meinen beruflichen Bildung Gelegenheit geben, sind tat 
sächlich Einrichtungen notwendig, die älteren Klringe- 
werbetreibelreibenden, Arbeiter. Landwirten und ver 
wandten Berufen zur Ergänzung ihrer oft dürftigen 
Bildung die Hand bieten. In ungezählten Fällen ist die 
unzulängliche Schulbildung die durch keine FortbildungS- 
arbeit ergänzt und praktisch ausgenützt werden konnte, 
insbesondere der Mangel jeder Schulung in der Buch- 
sührung und die Unkenntnis der grundlegenden Be 
stimmungen der gewerblichen und sozialen Gesetzgebung 
ein duich eigene Kraft nicht zu überwindendes Hindernis 
für das wirtschaftliche Fortkommen. Daß darunter auch 
die Inanspruchnahme der genoffenfchaftlichen Einrichtungen 
leidet, bedarf keiner weiteren Darlegung, geht doch die 
Aukbrettung der Genostenschaft parallel mit der geistigen 
Bildung der Bevölkerung in der Richtung der Anforderung 
des praktischen Leben». Tie ArbetterbildungSkurse, in denen 
vorwiegend im Schreiben, Rechnen, in der einfachen Korre 
spondenz, in der Buchführung und anderen elementaren 
Dingen Unterricht erteilt wird und die von 1000 von 
Arbeitern und Kleingewerbetreibenden besucht werden, 
haben den Beweis erbracht, wie groß das Bedürfnis, die 
in einer kümmerlichen Dorfschule erworbenen Elementar- 
kcnntniste zu ergänzen, in vielen Fällen ist. 
Die Fortbildungsschulen können, insbesondere in 
kleinen Orten, ältere Personen nicht besuchen. 
Abgesehen von den langen AuSgängen der Lehrgänge 
ist ein Unterricht gemeinsam mit der nicht immer rücksichts 
vollen diese« AlterS nicht möglich. Um aber trotzdem die 
Fortbildungsschulen, Volksbildungsvereine, Gewerbe- und 
seiner kindlichen Feindseligkeit? Sollte Bogislaw sich in 
ihm getäuscht haben? 
Sie bewegte den Kopf mit lebhafter Abwehr. Nein, 
nein. An dem Mann, dem der Verblichene sein ganzes 
Vertrauen geschenkt hatte, durfte kein ernsthafter Makel 
sein. Nur diesem stummen und doch so beredten Werben 
Loewengards mußte sie ein rasches Ende bereiten, so hart 
eine schroffe Ablehnung sie ankam. Dann würde es wieder 
zwischen ihnen werden, wie cs früher gewesen war, ruhig 
und klar. 
Helene klammerte sich an diese Hoffnung, ohne daß 
der Druck von ihrer Brust, das Gefühl der Vereinsamung 
aus ihrem Herzen gewichen wäre. 
Sie hatte ihren Mann nicht geliebt, aber sie hatte ihm 
seine starke Zuneigung mit herzlicher Freundschaft, mit der 
aufrichtigsten Kameradschaft vergolten. Keine Stunde, in 
der sie sich nicht zufrieden, wohlgebor^en bei ihm gefühlt 
hätte. Er hatte ihr jeden Kampf, jede Beunruhigung 
erspart. Er hatte für sie gedacht, gelebt, gehandelt. Von 
Jahr zu Jahr trug sie schwerer an der Last ihrer Ver 
einsamung, an der Verantwortlichkeit, die sie trotz Loewen 
gards Vollmachten um ihres Jungen willen schwer empfand. 
So viele Menschen um sich, Menschen, die sie gern und 
lieb hatten, und nicht einen, dem sie sagen konnte: „Ich 
bin im tiefsten Innern ganz allein. Das Leben liegt schwerer 
auf mir, als du ahnst. Hilf mir doch, es zu tragen, indem 
du mich begreifst." 
Sie seufzte schwer und gepreßt. 
Ueber den Kastanien, zwischen denen Helene noch immer 
stand, hatte das dunkle Gewölk sich geteilt, der Mond, 
schon in der Hälfte seiner Kraft, brach zwischen den schwarz- 
grauen Wolkenrändern durch. In seinem plötzlich zwischen 
Arbeitervereine und einzelne Volks- und Fortbildung«- 
fchullehrer anzuregen, für den gekennzeichneten Zweck be 
sondere UnterrichtSoeranstaltungin zu treffen, ist bereit» 
ein Kapital von 10 000 M. von der Gesellschaft für Ver 
breitung von Volksbildung hergegeben worden, au« besten 
Zinsen die Zuschüsse zu den Kosten dieser Unterrichtskurse 
für Kleingewerbetreibende, Arbeiter, kleine Handwerker, 
kleine Landwirte, und verwandte Berufe zur Verfügung 
stehen. 
Lokales 
(Nachdruck unserer o-Originalartikel nur mit Quellenangabe gestattet.) 
o Realgymnasium nnd Realschule (Reform 
anstalt). Nach dem 5. Jahresbericht unseres Rrform-Real- 
gymnasiumS wurde die Anstalt am 1. Februar d. I. ins 
gesamt von 724 Schülern besucht, und zwar von 443 in 
in der Hauptanstalt und 281 in der Vorschule. Dem 
ReligionS-, StaatSangehörigkettS- und HeimatSoerhältnisse 
nach besuchten die Hauptanstalt: 404 eo., 27 kathol., 12 
jüdische Schüler, 890 waren Preußen, 36 nicht preußische 
Staatsangehörige und 17 Ausländer, 399 waren aus dem 
Schulorte und 44 von außerhalb; die Vorschulen besuchten 
252 eo., 20 kath, 9 jüd. Schüler, 251 waren Preußen, 
22 nicht preußische Staatsangehörige und 8 Ausländer, 
2.67 waren aus dem Schulorte und 14 von außerhalb. 
Das Schuljahr 1912-13 wurde am 16. April durch eine 
Feier in der Aula eröffnet, wobei die neugewälten Ober 
lehrer Paul Nägele (Görlitz) und Dr. Hermann DreyhauS 
in ihr Amt eingeführt wurden. .Der Kandidat de» höheren 
Schulamtes Dr. Han» Schatz wurde der Anstalt zur Ab 
leistung seines Probejahres überwiesen. Der Kandidat 
Karl Reichert wurde nach Beendigung seines Probejahres 
am 1. Oktober als Oberlehrer angestellt. Zu Beginn des 
Schuljahres bestand die Anstalt au» 19 Klaffen, nämlich 
6 Vorschulklassen, je 2 Sexten, Quinten, Quarten, je einer 
Unter- und Obertertia und Untersekunda de» Real 
gymnasiums und der Realschule und einer Obersekunda de» 
Realgymnasiums. Die Unterprima ist j'tzt mit dem Beginn 
de8 neuen Schuljahres eröffnet worden. Zur Feier de» 
EedantageS, des ReformationSfesteS, des WeihnachtSfesteS 
und des Geburtstages deS Kaisers fanden festliche Veran 
staltungen in der Anstalt statt. Die Schlußprüfung im 
MicharliStermin 1912 fand am 20. September unter dem 
Vorsitz des Direktors statt. Die Prüfung bestanden 
Rudolf Klix vom Rg. und Fritz Klarbaum von der R. 
Der Schlußprüfung im Ostertermin 1913 unterzogen sich 
23 Schüler. Durch Ministerialerlaß vom 16. März v. I. ist 
die Anstalt als Realprogymnasium und Realschule aner 
kannt. Von den Turnstunden waren im Sommerhalb 
jahr von den 454 Schülern der Hauptanstalt 28 (6.2 Proz,), 
im Winterhalbjahr von den 449 Schülern 32 (7,1 Proz) 
auf Grund eine» ärztlichen Attestes von den Turn 
stunden befreit. Außer dem Turnen in der Halle 
konnten auf dem der Schule gegenüberliegenden Spiel 
plätze im Sommer an bestimmten Nachmittagen Turn 
spiele bei freiwilliger Beteiligung der Schüler d«S 
öfteren auch Barkauf» und Schlagballwettspiele gegen 
die Stämme fallenden Lichte sah Helene, nur mm Weg- 
dreite von sich entfernt, einen Mann im dunkeln Mantel 
stehen. Ein eisiger Schreck lief über sie hin. Loewengard, 
der ihr auflauerte! Sic verfolgte! Loewengard! 
Ihre Hand umklammerte haltsuchend die Lehne der 
Bank, neben der sie stand. Ihr Körper bebte. 
Bei ihrer raschen Bewegung hatte der Mann den 
gesenkten Kopf aufgehoben. Mit stiller Wehmut sahen 
zwei dunkle Augen zu ihr hin. 
Etwas wie Befreiung kam über die einsame Frau. 
Der Druck wich von ihrer Brust. Die eisige Angst wandelte 
sich in ein Gefühl sanfter, heimlicher Wärme. 
Sie sah zu Rolf Köhne hinüber und rief ihn leise 
bei Namen. 
Rolf kam über den breiten Weg zwischen den Stämmen 
zu ihr und neigte ein weniges den edel geformten Kopf 
mit dem dichten, braunen Haar. 
„Verzeihen Sie, wenn ich Sie nun doch erschreckt habe. 
Ich sah Sie so tief in Gedanken stehen, daß ich Sie um 
leinen Preis stören wollte, als ich vom Teich herüberkam." 
Sie nickte ihm freundlich zu. „Es ist schon vorüber." 
So sicher fühlte sie sich nach dem überstandenen Schreck 
in seiner Nähe, daß sie ihn aufforderte, sie ein weniges 
zu begleiten. 
Sie bogen in den schmalen Weg zwischen den Tannen 
ein. Der Mond stand ihnen im Rücken. Silbrige Dämmerung 
wallte um sie her. 
Eine Weile gingen sie schweigend nebeneinander. Von 
den Veilchen, die Helene noch im Gürtelband ihres schwarzen 
Kleides trug, strömte ein feiner Duft zu Rolf hinüber. 
Plötzlich war Frau von Lersch, die reiche vornehme Dame, 
in deren Diensten er stand, verschwunden. Neben ihm schritt
        
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