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Periodical volume Nr. 9, 10.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Berlin W 10, Matlhöikirchstraße Nr. 10—21. Dortrag des Herrn 
Lizentiaten Pfarrer- Saz: Die Sprachpflege in den deutschen Kolon«n. 
AutkuuftS. nah Fürsorgestell« (Kaiserallee 66), 
für rnbttkulös«: «erztliche Sprechstunden für Männer jeden Dienstag 
von 12—1, für Krauen und Kinder jeden Mittwoch von 12—1 Uhr 
für Mkotolkrauk«: Lerztl. Sprechstunde jede» -restag von 12—1 Uhr. 
Scköneberg 
—o Eine nachahmenswerte Stiftung hat die Imperial- 
und Continental-Gas-Assoziation dem Hohrnzoflern-Gym 
nasium in Echöneberg zukommen lasten. Es ist «in 
Stipendium, dar einen der diesjährigen Abiturienten den 
Besuch der Deutschen Museums von Meisterwerken der 
Naturwissenschaft und Technik werleiht. Die Gas-Gesell 
schaft hat dem Magistrat die nötigen Mittel dazu bereits 
zur Verfügung gestellt. 
kerlin und Vororte 
o Steglitz. Unsere Gemeinde zählte nach den amt 
lichen Ermittlungen am 1. April d. Js. 80 927 Einwohner. 
Zuschritten 
(Für diese Rubrik übernehmen wir keine Verantwortung.) 
Im Anschluß an die Klage über den Privatmarkt Hauptstraße— 
Fregesttaße im Eounabeudblatt ersuche ich als Leserin Ihres ge- 
schätzten Blattes um Aufnahme folgendes: Die Rheinstraße ist nicht 
die einzige, die. unter dem Privatmarkt zu leiden hat; dort werden 
Läden gekündigt, in der Fregcstraße Wohnungen. Es wäre des Uebels 
gevpg gewesen mit dem. Mitlwoch. und Sonnabendmarkt, an welchen 
Tagen das AnfrLumen bis Abends 6 Uhr währt, nun müssen wir auch 
noa, ständig den Anblick haben, der Jedermanns Schönheitssinn be- 
ieidigt. Wie kann sich Schömberg so verschandeln? Wie seine 
h-imrschcn stcuerzahleuden Bürger vertreibest? Warum tun sich die Ge- 
schädigten nicht zusammen und gehen an die höchste Instanz? Ich 
sürchte, unser gcsch. Blatt kann selbst, wenn eS.etne Lanze für die 
Sache bricht, nichts ausrichten. Wir Mieter müffcn für hohe Mieten 
de« Sommer hindurch die Unannehmlichkeiten in Form von Käse- 
düften und Staub verschlucken. Letzthin «tat schon ein Aus 
schreier vorhanden, viel fehlt nicht, dann ist der Rummel da — und 
da» in solcher Gegend! Der vorige Pächter hat doch einsehen müssen, 
daß kein Bedürfnis für einen Markt vorhanden, wir haben unsere 
Lieferanten in den anliegenden Straßen und auf dem Lavierplatz. 
Bemerken möchte ich noch, daß auffallenderweise Sonnabend Nach 
mittag auf der Ecke Krege- und Hauptstraße kein Schutzmann sichtbar 
war — er ist sonst stets postiert dort — obwohl er gebraucht wurde. 
Eine Anwohnerin der Fregcstraße im Namen Vieler. 
CiterariTcbes 
Ein neuer Führer durch Werders Blütenhaine und die Umgegend 
Ist soeben im Verlage des Bürgervereins Werder a. H. erschienen. 
Der Berfaffer Gustav Petzold, Vorsitzender des Bürgervereins, hat sich 
nicht darauf beschränkt, eine trockene Wegebeschreidung zu geben, 
sondern in anmutiger Schilderung auf die intimen landschaftlichen 
Reize hingewiesen, gll denen die Höhen- und Seenlandschaft um 
Werder so reich ist. Der 64 Seiten starke, nur 30 Pfg. kostende 
Führer enthält im ersten Teil eine liebevoll durchdachte Führung durch 
die Blütenwege Werders, welch lctztcre jetzt vom Bürgerverein mit 
Wegweisern bezeichnet find. An ver Hand des Führers wird man 
jetzt auch bei nur stundenweisem Besuch der Gartenstadt auch die 
idyllischen Feinheiten der Landschaft genießen können. Eine Wcgkarte 
leistet dabei gute Dienste. Der zweite Teil deS Führers ist den 
erholungsbedürftigen Sommergästen gewidmet und enthält eine Anzahl 
reizvoll geschilderter Ausflüge in die nahe und «eitere Umgegend. 
Auch diesem Teil ist eine Karte beigefügt. Eisenbahn- und Dcruipicr- 
fabrpläne (gültig vom 1. Mai ab) bilden elae weitere höchst 
schätzenswerte Annehmlichkeit. 30 Autotypien, reizende Streubilder aus 
Blülenwerders Umgebung, gestalten das Büchlein zu einem äußerst 
wrrtvolleu Berater und ErinnerungSbuch, angesichts dessen der 
erstaunlich niedrige Preis von 30 Psg. geradezu überrascht. 
Geschäftliches 
„Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben 
blüht aus dm Ruinen.' Diesen Eindruck gewinnt jeder, der längere 
Zeit nicht in der Königstraße war. An Stelle der alten Patrizier- 
Häuser sind moderne Geschäftshäuser entstanden. Dort, wo sich die 
alten, wohl jedem Berliner bekannten KönigSkolonaden befanden, hat 
nun auch die Beiliner Korsett-Fabrik W. LG. Reumann, die bcreils 
85 eigene Spezialgeschäfte unterhält — hiervon allein in Großberlin 
42 Filialen, ein neues Geschäft eröffnet. Das Eckhaus Königstras::- 
Gonlard,traße wurde modern ausgebaut. Das hier neu eröffnete Ge 
schäft ruft wegen der Schönheit des Laderrauöbaus und der stilvoll 
gehaltenen Ladeneinrichtung berechtigte Bewunderung hervor. Moderne 
Anproberäume sind geschaffen worden, in welchen jeder Dame Gelegen- 
heit geboten ist, die neuesten Schöpfungen der Korsett-Mode mit der 
größten Bequemlichkeit zu probieren. 
WetterarrSfichteri. 
Dienstag: Ziemlich kühl, zeitweise heiter, bei frischen 
nördlichen Winden, keine oder unerhebliche Niederschläge. 
Verantwortlicher Schriftleiter: Hermann Martinius, Friedenau, 
Bekanntmachung. - .■ 
In letzter Zeit sind vielfach polizeiliche An- und Abmeldungen 
entweder garnicht oder verspätet und unrichtig erstattet worden, 
weshalb ich zwecks Vermeidung von Bestrafungen nachstehende 
Meldevorschriften vom 18. August 1006 zur Kenntnis und Nach? 
achtung in Erinnerung bringe: 
1. Meldung bei Wohnungsveränderungen. 
§ 1. Zu melden sind das Beziehen einer. Wohnung und das 
Ausziehen aus einer Wohnung. 
8 2. Die Meldungen müssen schriftlich bei dem Gemeinde- oder 
Gutsoorsteher, in Städten bei der Polizei» Verwaltung und in den 
Orten, in denen ein Einwohner-Meldeamt eingerichtet ist, bei diesem 
erstattet werden. 
8 3. Die Meldungen sind in zwei Ausfertigungen bei der 
Meldestelle (8 2) einzureichen. 
§ 4. Die Meldungen müssen unter vollständiger und deutlicher 
Ausfüllung sämtlicher Spalten auf guteni Papier erstattet werden. 
Zur Vollständigkeit der Namensbezeichnung in der Spalte 1 der 
Meldungen gehört bei Frauen die Angabe des Namens, den sie vor 
ihrer Verheiratung, und derjenigen, welche sie in etwaigen früheren 
Ehen geführt haben; bei Minderjährigen die Angabe, der Namen, 
sowie des Standes oder Gewerbes ocr Eltern beziehungsweise der 
Mutter. Für Anverwandte, Dienstpersonen oder andere Mitglieder 
des Hausstandes des Verzogenen ■ sind besondere Meldungen zu 
machen. In der Spalte „Staatsangehörigkeit" ist die Bezeichnung 
„Preuße" oder die Bezeichnung des betreffenden anderen Deutschen 
vder aüßerdeutschen Staates anzugeben. 
Bei Wahnungsveränüerungen, die von Familien vorgenommen 
werden, hat die Anmeldung des Ehemannes, der Ehefrau und der 
Kinder auf einem und demselben Blatte zu erfolgen; in der Ab 
meldung sind dagegen die Namen der Ehestau und der Kinder nicht 
aufzunehmen, sondern nur der des Familienhauptes (Ehemann, 
Witive) mit dem Zusatze „nebst Familie"., 
Meldungen, die den vorstehenden Bestimmungen nicht entsprechen, 
gelten als nicht erstattet. , 
8 ö. Verpflichtet zur Erstattung der vorgeschriebenen Meldungen 
ist der HauKeigentüm'er.pd.er..d^r.,vpn jhm.oder. für ihn bestellte 
Hausverwalter. 'Sie haben die ür./erstattenden Meldungen mit 
ihrer Namensunterschrift zu vollziehen. 
8 6. Uebertrügt ein Hauseigentümer die ihm auferlegte Melde 
pflicht auf einen Hausverwalter, so ist dies schriftlich bei der Melde 
behörde anzuzeigen. Die Anzeige ist sowohl von dem Hauseigentümer 
als auch von dem Hausverwalter zu unterschreiben. 
8 7. Die Meldepflicht erstreckt sich auf sämtliche im Hause vor 
kommenden Wohnungsverändcrungcn, die den Hauseigentümer oder 
dessen Verwalter selbst, deren Familienmitglieder, Dienstboten, Ge 
sellen, Gehilfen, Lehrlinge, Schlasleute vder die Mieter deren 
Angehörige, Dienstboten, Gesellen, Gehilfen, Lehrlinge, Astermieter, 
Schlasleute usw. betreffen. ^ 
§ 8. Jede Meldung muß innerhalb von 6 Tagen nach Eintritt 
der Wohnungsveränderung von dem dazu Verpflichteten (§§ 5 und 0) 
erstattet werden. Ter Umzugs- oder Zuzugstag wird dabei nicht 
mitgerechnet. 
a) Meldungen von Umzügen innerhalb des Gemeindebezirks. 
8 9. Gemäß 8 1 ist jeder Umzug innerhalb des Gemeindebe 
zirkes zu melden. Die Meldung inuß sowohl seitens des Eigentümers 
desjenigen Hauses, in dem die neubezogene, als auch seitens des 
Eigentümers desjenigen Hauses, sin dem die aufgegebene Wohnung 
lie gt, erstattet werden. Die Anmeldung für die neubezogene Wohnung 
erfo lgt nach Muster a, auf weißem Papier, die Abmeldung für die 
auf gegebene Wohnung nach Muster d, auf grünem Papier. 
8 10. Bezieht jemand eine Wohnung, ohne seine bisherige 
Wohnung aufzugeben, so ist nur das Beziehen der neuen Wohnung, 
jedoch mit der ausdrücklichen Angabe zu melden, daß die alte 
Wohnung nicht aufgegeben wird. 
b) Meldungen bei Zuzügen von auswärts und bei Abzügen nach 
auswärts. 
8 11. Jede von auswärts kommende, im Gemeindebezirke eine 
Wohnung beziehende Person ist anzumelden. Jede aus einer Wohnung 
des Gemeindebezirkes nach auswärts verziehende Person ist abzumelden. 
Die Anmeldungen erfolgen auf weißem Papier, die Abmeldungen 
auf grünem Papier. 
8 12. Die von auswärts in den Gemeindebezirk zuziehenden 
Personen sind neben der dem Hauseigentümer oder Hausverwalter 
obliegenden Meldung verpflichtet, sich innerhalb von 8 Tagen nach 
dem Beziehen einer Wohnung bei der Meldestelle persönlich oder 
schriftlich zu melden, über, ihre und ihrer Angehörigen persönliche 
und MilitärverhciUniffe Auskunft zu geben und auf Verlangen einen 
schriftlichen Ausweis über ihre Persönlichkeit vorzulegen. Männliche 
Deutsche im Alter von 20 bis 45 Jahren haben einen Ausweis über 
ihre Mititäruerhältnisse vorzulegen: 
Bei dieser Meldung sind die aus einem anderen Gemeindcbezirke 
des preußischen Staates Zuziehenden, sofern sie nicht ihre Wohnung 
in jenem Gemeindebezirke dabehalten haben und dies anzeigen, 
außerdem verpflichtet, der Meldestelle eine von der Behörde ihres 
letzten Wohnortes ausgestellten Abmeldeschein vorzulegen. 
8 13. Die aus dem Gemeindebezirke nach auswärts verziehenden 
Personen sind verpflichtet, sich mit einem Abmeldeschein zu versehen. 
Als solcher dient eine polizeilich abgestempelte. Ausfertigung der Ab 
meldung. Sie haben daher, falls thuen nicht die nach 8 3 dem 
Meldepslichtigen zurückzugebende Ausfertigung. der Abmeldung von 
diesem zur Verfügung gestellt wird, vor ihrem Abzüge eine weitere 
Ausfertigung der Abmeldung der Meldestelle einzureichen, die ihnen 
abgestempelt zurückgegeben wird und zur Vorlegung bei der Behörde 
ihres neuen Wohnortes bestimmt ist. 
8 14. Wer, ohne aus seiner Wohnung tm Gemeindebezirke aus 
zuziehen, den Gemeindebezirk verläßt und in einem anderen Ge 
meindebezirke des preußischen Staates nach den dortigen Vorschriften 
zur Anmeldung gelangt, hat seine Rückkehr in den Gemeindebezirk 
der Meldestelle anzuzeigen. Wer lediglich als Reisender anderswo 
zur Anmeldung gekommen ist. unterliegt dieser Verpflichtung nicht. 
U. Meldungen von Reisenden. 
8 15. Zu melden sind die Mbtnst^md.Abreise von Reisenden. 
Personen, die in eineni VerwandschaftS- oder SchwägerschaftSver- 
hältniffc zu demjenigen stehen, bei welchen! sie abgestiegen sind, 
brauchen, sofern ihr Aufenthalt nicht, über, drei Monate währt, nicht 
gemeldet zu werden. 
8 16. Zur Meldung ist derjenige verpflichtet, welcher dem Reisenden 
über Nacht, sei es entgeltlich, sei es unentgeltlich, Obdach gewährt. 
8 17. Die An- und Abmeldung eines Reisenden muß innerhalb 
von 24 Stunden nach seiner Ankunft oder Abreise bei der Melde 
behörde (8 2) erfolgen. Gastwirte und Vermieter von Fremdenstuben 
haben jedoch über Llnkunft und Abreise von Reisenden zweimal an 
jedem Tage Meldung zu machen in der Art, daß diejenigen Reisenden, 
ivelche zwischen 6 Uhr Morgens und 5 Uhr Nachmittags zu- oder 
abgereist sind, bis 6 Uhr Nachmittags desselben Tages, diejenigen 
Reisenden, ivelche zwischen 5 Uhr Nachmittags des einen und 6 Uhr 
morgens des nächstfolgenden Tages zu- oder abgereist sind, bis 
8 Uhr Morgens des letzteren Tages zu inelden sind. 
8 18. Die Meldungen erfolgen aus weißem Papier, die der 
Ankunft nach Muster e, die der Abreise nach Muster ä. Für die 
Ausfüllung der Meldungen gelten die Vorschriften des 8 4. 
8 10. Jeder Gastwirt vder Vermieter von Fremdcnstuben ist 
verpflichtet, ein Fremdenbuch nach Muster o zu fiihren, in das er 
gleich nach der Ankunft des Reisenden dessen Vornainen und Namen, 
Stand oder Gewerbe, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Wohnort, 
den Ort, woher er gekommen ist, und deir, wohin er geht, die Art 
seiner Legitimation, sowie den Tag' der Ankunft und später den der 
Abreise einträgt. Das Fremdenbuch muß mit Blätter- und Seiten 
zahl versehen und von der Ortspolizei gesteinpelt sein. 
Die Fremdenbücher sind nach ihrem Abschlüsse noch ein Jahr 
lang aufzubewahren. 
8 20. Das Fremdenbuch ist auf Verlangen den Beaintcn der 
Polizei vorzuzeigen. 
111. Sicherung der Bollstündigkeit uud Richtigkeit, sowie der recht 
zeitigen Erstattung der Meldungen. 
8 21. Jeder Atieter hat alle einer Meidling bedürfenden An 
gaben und Veränderungen, die ihn selbst und die zu seinem Haus 
stände gehörigen Personen (Aftermieter, Schlasleute, Dienstboten, 
Gesellen, Lehrlinge re.) betreffen, dem zur Meldung Verpflichteten 
innerhalb dreier Tage nach Eintritt der Veränderung anzuzeigen. 
Diese Personen (Aftermieter, Schlasleute, Dienstboten, Gesellen, 
Lehrlinge re.) sind daher verpflichtet, dem zur Anzeige' ver-' 
pflichteten Mieter alle zur vorschriftsmäßigen Erfüllung seiner Ver 
pflichtung erforderlichen Angaben zu machen. Hierzu gebärt auch 
oie Angabe Uber den weiteren Verbleib des zu Meldenoen beim 
Verzüge aus einer Wohnung. Die gleiche Verpflichtung liegt dem 
Hauseigentümer ob, sofern er zwar im Hause wohnt, die Meldepflicht 
aber einem Hausverwalter übertragen hat. Bei Wohnungsver- 
ändcrungen wird der Umzugstag in die 3tägige Frist nicht eingerechnet. 
IV. Strafbestimmungen. 
8 22. Sofern nicht nach allgemeinen Strafgesetzen höhere 
Strafen verwirkt werden, unterliegen Zuwiderhandlungen gegen die 
vorstehenden Bestimmungen einer Geldstrafe bis zu 60. Mark. Geld 
strafe nicht unter 20 Mark trifft denjenigen, welcher in der Meldung 
oder in der Anzeige für die Meldung wissentlich falsche Angaben über 
den Zuzug oder den Verbleib einer Person gemacht hat. Wer un 
geachtet seiner Verpflichtung (8 19) es unterläßt, ein Fremdenbuch 
zu führen, hat eine Geldstrafe von niindestens 15 Mark verwirkt. 
Bei mangelndem Vermögen tritt überall an Stelle der Geld 
strafe verhältnismäßige Haftstrafe. 
Berlin-Friedenau, den 1. April 1013. 
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