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Periodical volume Nr. 19, 22.01.1913

Full text: Friedenauer Lokal-Anzeiger Issue 20.1913

Vermischtes 
*o Sonocustusternfs. Dle erste Sonnenfinsternis dieses Jahres, 
die sich am Nachmittag und Abend des 6. April ereignet. Ist eine 
Partielle; die größte Verfinsterung beträgt eiwaS über vier Zehntel 
des EonnendurchmefferS. Sie beginnt um 4 Uhr 54 Min. Nachm, in 
der nördlichen Hälfte des Stillen OreanS, zieht über die Rordspitze 
Asiens, da» nordwestliche Nordamerika und die nördlichen Polar 
regionen, wo sh um 8 Uhr II Mi». Abend» endet. 
*o Bauernregeln vom April. Wenn der April bläst in sein Horn, 
so steht eS gut um Heu und Korn. — Wenn der April Spektakel 
macht, gibt'S Heu und Korn in voller Pracht. — Aprilregen bringt 
stet» uns Segen. — April kann rasen, nur der Mai halt Maßen. — 
Frösche zu Anfang April bringt der Teufel in8 Spiel. — Maikäfer, 
die im April schwirren, müssen im Mai erfrieren. — April dürre, 
macht die Hoffnung irre. — Raffer April verspricht der Früchte viel. 
— Der dürre trockne April ist nicht der Bauern Will, aber des April 
Regen ist ihnen gar gelegen. — Sind die Reben um Georgs noch 
blind, so erfreut sich Mann und Kind. — Bläst der April mit beiden 
Backen, gibt» genug zu jäten und zu hacken. — Heller Mondschein in 
der Aprilnacht schadet leicht der vlütenpracht. — Der April ist ein 
Freiherr, er gibt Regen und Schnee her. — Sei der April auch noch 
so gut, er schickt dem Schäfer Schnee auf den Hut. — April hat seine 
dummen Mucken, er will, daß die Bauern nach dem Wetter gucken. — 
Sankt George (23.) und St. Marcs (25.), die drohen u«S viel Arg». 
— Eo lange die Frösche vor Marci geigen, so lange muffen fie nach 
Marcl schwelgen. — Ist AmbrosinS (4) schön und rein, wird 
St. Florian (4. Mat) dann wilder srin. — Bleibt der April recht 
sonnig warm, macht es den Bauern auch nicht arm. — Gedeiht die 
Cchn-cke und tie Neffel, füllt sich Speicher und Fiffel. — Ist der 
April sehr trocken, geht daun der Sommer nicht auf Socken — Wen« 
die Grasmücken fleißig finge», werden fie zeitigen Leuz uuS bringen. 
— Banen im April schon Schwalben, gibts viel Futter, Korn und 
Kalben. — Jetzt muß der Holunder munter sproffen, sonst wird de» 
Bauern Mie»' verdroffen. — Dürrer April ist nitt deS Bauern Will; 
April naß, füllt Scheuer und Faß. — Kommt Aprilsturm schon der 
Zeiten, hat das Ende wohl zu leiden. — Je früher im April t>:x 
Schlehdorn blüht, desto früher der Schnitter zur Ernte zieht. — DeS 
Aprils Lachen verdirbt des Landmanns Sachen. 
1 Würfel für2’3Telisr1 
iehrals 4ÜScrren. 
Bekanntmachung. 
Der Abbruch der auf deu Grundstücken Nicdstrafie 1 und 2 
Lcke Lauterstrafre 19-20 zu Berlin-Friedenau vorhandenen 
Baulichkeiten 
soll öffentlich verdungen werden. Tie der Ansschreibung und Aus 
führung der Arbeiten zu Grunde liegenden Angebotfvrmulare, be 
sonderen und allgemeinen Bedingungen können wochentäglich in der 
Zeit von 9—2 Uhr vormittags in dein Gemcindebanamt, Lantcr- 
straße 10-20, II Treppen, Zimmer Nr. 10 eingesehen oder gegen 
Erstattung der Vervielfältigungsgebühr von 0,50 Mark von dort 
bezogen werden. 
Angebote mit der Aufschrift „Angebot betreffend den Abbruch 
der Baulichkeiten auf den Grundstücken Niedstrnffe 1 und 2 Ecke 
Lauterstraffe 10-20" sind zu dein auf 
JomimkM, Den 19. Mil ö. 3.. MniillW 11 Hör 
im Gemeindebauamt, Lauterstraffe 10-20, Zimmer 10, stattfindenden 
Berdingungstermin, in deut die Eröffnung und Verlesung der An 
gebote stattfindet, einzureichen. 
Zuschlagsfrist: 4 Wochen. 
BcrliN'Ariedenau, den 2. April 1918. [2970 
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